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Religiöse Beschneidung ist strafbar

27. Juni 2012 um 23:55

Laut einem Kölner Urteil ist die bisher straflos ausgeführte religiöse Beschneidung gesetzeswidrig.

Wie seht ihr das ?

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12. Juli 2012 um 2:05

Es geht...
ja um Beschneidung an Kindern. Und nur die soll verboten werden. Mir wäre es lieber gewesen sie hätten aus nicht medizinisch notwendigen Gründen gesagt, denn so würde man auch klarstellen das ästhetische Gründe genau sowenig gelten.
Und das mit dem Kompromiss ist genau so falsch in den Augen der orthodox gläubigen und einigen anderen.

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15. Juli 2012 um 17:33

O.O
Das verwundert mich jetzt schon was hier die Rasse zu sagen hat?
Außerdem kann man sich seine Nationalität aussuchen die diffuse Zugehörigkeit zu einer Rasse nicht. Wie also kann man mit irgendeiner Nationalität vermischt sein ?

Ideale zum Glück nicht durchsetzen können
Wie kann man nur glücklich sein, dass die Rechte von Kindern missachtet werden? Versuch mir das nur anschweiße mit Logik und Vernunft zu erklären.
Aber die öffentlich Debatte wird ja ohne hin fern ab davon geführt. Also erwarte ich bei dir keine Wunder.

Man könnte auch sagen die 0,0005 % der Nazis unter den Deutschen könnte man unter den Tisch fallen lassen. Extremisten sollten einen nie kalt lassen.


Ach und nur so, damit du nicht sagst ich würde mich hier gegen anderer Rassen stellen. Meine Familie ist französisch, laut den deutschen von Judenblut durchsetzt und musste ihre Heimat auf Grund von Religiösen Fundamentalisten verlassen.
Zu Juden hab ich Kontakt, wenn es auch schwierig ist da es hier kaum noch Familien gibt.
Und die fühlen sich zur zeit bevormundet durch ihre Vertreter
In Wahrheit ist das Thema schon lange unter den Juden selbst ein Streitpunkt.
Also ist es lächerlich zusagen man könnte nicht kein jüdisches Leben in Deutschland führen.
http://www.jewsagainstcircumcision.or g/

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16. Juli 2012 um 9:08

Notwendiges Urteil
Wie in http://www.jewsagainstcircumcision.or g/ dagestellt, ist jüdische Religion ohne Vorhautamputation sehr wohl möglich und der Verzicht auf diese Amputation wird wohl von den meisten Juden gefordert.
Was den Islam betrifft, so kann ich nur darauf hinweisen, daß der Koran die Entfernung der Vorhaut nicht fordert. Einige Mohammedaner behaupten, die Beschneidung müsse aus Gehorsam dem Propheten - gepriesen sei sein Name - gegenüber sein, der selbst angeblich ein beschnittener Mann war und angeblich die private Meinung vertreten habe, er selbst wolle die Beschneidungen.
Nun sind aber im Islam die Gläubigen zum Gehorsam gegenüber Gott und seinen Koran verpflichtet.
Jedoch untersagt der Koran Gehorsam gegenüber Propheten und Engeln als Unglauben.

Zitat aus der Dritten Sure:


3:78 Unter ihnen gibt es eine Gruppe, die ihre Zungen beim Lesen des Buches verdrehen, damit ihr meint, es gehöre zum Buch, während es nicht zum Buch gehört, und die sagen, es sei von Gott her, während es nicht von Gott kommt. Damit sagen sie gegen Gott eine Lüge aus, und sie wissen es.

3:79 Es steht keinem Menschen zu, daß Gott ihm das Buch, die Urteilskraft und die Prophetie zukommen läßt und daß er dann zu den Menschen sagt: Seid meine Diener anstelle Gottes. Vielmehr (wird er sagen): Seid Gottesgelehrte, da ihr das Buch lehrt und da ihr es erforscht.

3:80 Und auch nicht, daß er euch befiehlt, die Engel und die Propheten zu Herren zu nehmen. Kann er euch den Unglauben befehlen, nachdem ihr Gottergebene geworden seid?



Zitatende

Somit ist ganz klar bewiesen, dass die Beschneidung von religionsumündigen Kindern im Islam mindestens den Tatbestand des Unglaubens erfüllt, wenn nicht gar den nach islamischer Tradition mit dem Tode zu bestrafenden Abfall vom Glauben.
Jährlich werden in islamischen Ländern zahllose Menschen wegen des Abfalls vom Glauben hingerichtet, und auch viele in der BRD lebende Muslime töten Familienangehörige, wenn diese vom Islam abfallen.
Ein gesetzliches Verbot der Beschneidung könnte so verhindern, dass gläubige Muslime ihrer religiösen Pflicht, vom Glauben abgefallene zu töten, nachkommen zu müssen glauben.

Möge der Friede des barmherzigen Allerbarmers mit den Muslimen sein!

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16. Juli 2012 um 11:46

Was passiert bei einer Beschneidung und warum?
Antwort auf diese Fragen gibt ein Rabbiner:

http://www.youtube.com/watch?v=gxix8UteOTo

No Comment!

(Leider nur auf Englisch)

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16. Juli 2012 um 12:14
In Antwort auf anwar_12689757

Was passiert bei einer Beschneidung und warum?
Antwort auf diese Fragen gibt ein Rabbiner:

http://www.youtube.com/watch?v=gxix8UteOTo

No Comment!

(Leider nur auf Englisch)

Wie das aussieht
wenn der Beschneider nach dem Schnitt das Blut der religiösen Vorschrift ensprechend mit dem Mund aufsaugt:

http://neorevivalist.com/2012/02/12/taboo-or-not-taboo-metzitzah-bpeh/

Also ehrlich gesagt hat das für mich mehr Ähnlichkeit mit sehr schweren Fällen von sexuellem Missbrauch als mit religiöser Praxis unter dem Schutz des Grundgesetzes.

Und das soll erlaubt werden? Gegen der Willen der Bevölkerungsmehrheit und gegen den Willen der Mehrheit der Juden, bloß weil ein paar Hanseln von wirren Zentralräten der Juden und (Pseudo)-Muslime und ein paar hochrangige Kirchenfuzzis der Katholiken das so wollen?

Immerhin, es melden sich die Kritiker:
http://www.jewsagainstcircumcision.or g

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16. Juli 2012 um 12:27

Jetzt wird fieberhaft an der Formulierung gefeilt
damit zwar die Verstümmelung von Jungen möglich ist, aber keinesfalls jemand auf die Idee kommen kann, Mädchen das gleiche anzutun.
Wo leben wir hier? Warum sind Jungs so wenig wert? Warum sind Mädchen (so wie es auch sein muss) geschützt, und Jungs sind Freiwild?

Unser Grundgesetz, das die Basis sein muss für unser Zusammenleben in Deutschland, wird immer mehr zusammengestaucht und aufgeweicht.
Die Menschen, Parteien, Religions- und Interessengruppen sollten sich nach dem Grundgesetz richten.
Statt dessen wird das GG immer mehr den Bedürfnissen derer angepasst, die nur am lautesten schreien.
Wer will nochmal, wer hat noch nicht...
Wem können wir noch entgegen kommen, wer will sonst noch seine Sauereien legalisiert haben...

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16. Juli 2012 um 14:21


An alle die auch die Überzeugung haben, dass es falsch ist Kinder egal wie in welchen Umfang und egal welchen Geschlechts zu beschneiden.

Zur Zeit will die Regierung den Druck der religiösen Gruppen nach geben. Ohne dabei auf anderslautende Stimmen, auch aus den Religionen selbst, zu hören.
Es hat nichts mehr mit Religionsfreiheit mehr zu tun über anderen ihren Körper zu bestimmen. Jeden Mensch muss die Möglichkeit eingeräumt werden selbst über sich zu bestimmen.
Darum rufen wir alle auf welche sich für Selbstbestimmung und einen aufgeklärten Staat einsetzen. Macht von euren demokratischen Rechten Gebrauch. Last eure Meinung nicht ungehört. Schreibt einen Brief an die Bundeskanzlerin und den Bundespräsidenten. Sie sollen wissen was wir davon halten.



Hier kannst man an die Bundeksanzlerin schreiben.
https://www.bundeskanzlerin.de/Webs/BK/De/Service/Kontakt/kontakt.html
und hier an den Bundespräsidenten
https://www.bundespraesident.de/DE/Header/Kontakt/kontakt-node.html



Wer noch mehr bewegen möchte kann auch eine Petition online einreichen.

https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=new

Wer kein eigene Petitionsschrift aufsetzen will oder kann, hier ist eine Vorlage:

http://webjungs.de/jungs/mein_koerper_1/petition-gegen-genitalverstummelung-beider-geschlechter/

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16. Juli 2012 um 21:04

Meinung
Meiner Meinung nach sollte man das beschneiden der Jungen aus Religiösen oder gesundheitlichen Gründen nicht verbieten. Denn dann würde man ja gegen das Recht der Religionsfreiheit verstoßen!
Außerdem Ist es hygienischer wenn ein Junge/Mann keine Vorhaut hat.

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16. Juli 2012 um 22:58
In Antwort auf pippa_12376730

Meinung
Meiner Meinung nach sollte man das beschneiden der Jungen aus Religiösen oder gesundheitlichen Gründen nicht verbieten. Denn dann würde man ja gegen das Recht der Religionsfreiheit verstoßen!
Außerdem Ist es hygienischer wenn ein Junge/Mann keine Vorhaut hat.

Hygiene...
Das mit der Hygiene stimmt nicht. Es ist ja auch nicht hygienischer die viel größeren Schamlippen der Mädchen herauszuschneiden, in denen viel tiefere und größere Falten sind die viel viel schwieriger sauber zu halten sind, und in denen sich sehr viel Menstruationsblut, Sperma, Smegma, Urin etc. sammelt.
Im Vergleich zum weibliche Geschlecht ist das männliche echt super pflegeleicht und nach Meinung von Pflegekräften in Notaufnahmen auch meist super sauber gepflegt.

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17. Juli 2012 um 16:51
In Antwort auf anwar_12689757

Hygiene...
Das mit der Hygiene stimmt nicht. Es ist ja auch nicht hygienischer die viel größeren Schamlippen der Mädchen herauszuschneiden, in denen viel tiefere und größere Falten sind die viel viel schwieriger sauber zu halten sind, und in denen sich sehr viel Menstruationsblut, Sperma, Smegma, Urin etc. sammelt.
Im Vergleich zum weibliche Geschlecht ist das männliche echt super pflegeleicht und nach Meinung von Pflegekräften in Notaufnahmen auch meist super sauber gepflegt.

Äh doch
Natürlich ist es hygienischer wenn ein Mann/junge keine Vorhaut hat. Das wurd sogar schon von zich Urologen bestätigt

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18. Juli 2012 um 2:07
In Antwort auf pippa_12376730

Äh doch
Natürlich ist es hygienischer wenn ein Mann/junge keine Vorhaut hat. Das wurd sogar schon von zich Urologen bestätigt

Welch Wunder....
Gilt auch bei Mädchen...

http://humdev.uchicago.edu/publications/shweder/Disputing%20The%20Myth%20of%20 the%20sexual%20dysfunction%20o f%20cicumcised%20women.pdf


Macht das Argument der Hygiene wirklich Sinn?
Und jetzt sag nicht das es was komplett anderes ist!
Es gibt zich Varianten bei beiden und einige sind sehr wohl vergleichbar. Das ist nicht nur meine Meinung, sondern auch die von einigen Ärzten und Frauenrechtsverbänden.

Ich sag beide Geschlechte müssen geschützt werden.

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18. Juli 2012 um 10:01

Rechtslage:
Ein deutige Rechtskommentare, die sie Strafbarkeit der rituellen Beschneidungen an Kindern belegen.
Fenrer stellt die religiös motivierte Beschneidung einen Verstoß gegen die "negative Religionsfreiheit" dar, da dem religionsunmündigen Kind die spätere freie Wahl der Religion der relidiösen Zeremonien an denen es teilnehmen möchte genommen wird. Die Beschneidung ist ja nicht rückgängig zu machen.
Die "negative Religionsfreiheit" wird vom Grundgesetz garantiert, und zwar konkret in den nach 140 GG fortgeltenden Recht des Artikels 136 Abs. 1 und 4 der Reichsverfassung vom 11. August 1919 - Religionsfreiheit findet da ihre Grenzen, wo sie andere Grundrechte verletzt!

Putzke, Stehr, Dietz: Strafbarkeit der Zirkumzision von Jungen, Medizinrechtliche Aspekte eines umstrittenen ärztlichen Eingriffs, in: Monatsschrift Kinderheilkunde 2008, Springer Medizin Verlag 2008, S. 783 788.

Putzke, Holm Rechtliche Grenzen der Zirkumzision bei Minderjährigen, Zur Frage der Strafbarkeit des Operateurs nach 223 des Strafgesetzbuches, in: MedR (Medizinrecht) 2008, Springer Medizin Verlag, S. 268272.

Putzke, Holm, Juristische Positionen zur religiösen Beschneidung, NJW (Neue Juristische Wochenschrift), Verlag C. H. Beck, 22/2008 S. 1568 1570.

Herzberg, Prof. Dr. Rolf Dietrich, Rechtliche Probleme der rituellen Beschneidung, in: Juristen-Zeitung 7/2009, Seite 332339.

Jerouschek, Professor Dr. Dr. Dr. h.c. Günter, Beschneidung und das deutsche Recht Historische, medizinische, psychologische und juristische Aspekte, in: Neue Zeitschrift für Strafrecht (NStZ), 2008 Heft 6 Seite 213 ff.

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18. Juli 2012 um 10:32
In Antwort auf anwar_12689757

Rechtslage:
Ein deutige Rechtskommentare, die sie Strafbarkeit der rituellen Beschneidungen an Kindern belegen.
Fenrer stellt die religiös motivierte Beschneidung einen Verstoß gegen die "negative Religionsfreiheit" dar, da dem religionsunmündigen Kind die spätere freie Wahl der Religion der relidiösen Zeremonien an denen es teilnehmen möchte genommen wird. Die Beschneidung ist ja nicht rückgängig zu machen.
Die "negative Religionsfreiheit" wird vom Grundgesetz garantiert, und zwar konkret in den nach 140 GG fortgeltenden Recht des Artikels 136 Abs. 1 und 4 der Reichsverfassung vom 11. August 1919 - Religionsfreiheit findet da ihre Grenzen, wo sie andere Grundrechte verletzt!

Putzke, Stehr, Dietz: Strafbarkeit der Zirkumzision von Jungen, Medizinrechtliche Aspekte eines umstrittenen ärztlichen Eingriffs, in: Monatsschrift Kinderheilkunde 2008, Springer Medizin Verlag 2008, S. 783 788.

Putzke, Holm Rechtliche Grenzen der Zirkumzision bei Minderjährigen, Zur Frage der Strafbarkeit des Operateurs nach 223 des Strafgesetzbuches, in: MedR (Medizinrecht) 2008, Springer Medizin Verlag, S. 268272.

Putzke, Holm, Juristische Positionen zur religiösen Beschneidung, NJW (Neue Juristische Wochenschrift), Verlag C. H. Beck, 22/2008 S. 1568 1570.

Herzberg, Prof. Dr. Rolf Dietrich, Rechtliche Probleme der rituellen Beschneidung, in: Juristen-Zeitung 7/2009, Seite 332339.

Jerouschek, Professor Dr. Dr. Dr. h.c. Günter, Beschneidung und das deutsche Recht Historische, medizinische, psychologische und juristische Aspekte, in: Neue Zeitschrift für Strafrecht (NStZ), 2008 Heft 6 Seite 213 ff.

Da spricht so vieles dagegen
es ist kaum möglich, das alles aufzuzählen...

In Artikel 136 WRV, die in unser Grundgesetz aufgenommen wurde, heißt es:

(1) "Die bürgerlichen und staatsbürgerlichen Rechte und Pflichten werden durch die Ausübung der Religionsfreiheit weder bedingt noch beschränkt."
Das bedeutet, dass die Religionsfreiheit nicht über dem Gesetz steht sondern sich unterzuordnen hat.
Eindeutiger Verstoß

(4) "Niemand darf zu einer kirchlichen Handlung oder Feierlichkeit oder zur Teilnahme an religiösen Übungen oder zur Benutzung einer religiösen Eidesform gezwungen werden."

Die Beschneidung von Kindern zwingt ihnen die Teilnahme an einer religiösen Handlung auf.
Eindeutiger Verstoß.

137 WRV:
(3) "Jede Religionsgesellschaft ordnet und verwaltet ihre Angelegenheiten selbständig innerhalb der Schranken des für alle geltenden Gesetzes."

Des für ALLE geltenden Gesetzes. Von Ausnahmeregeln ist hier nicht die Rede. Und für alle gilt: Körperverletzung ist strafbar.

GG Art 1
(1) "Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen
Gewalt."
Die Beschneidung von Kindern verletzt die Würde der Kinder.
Eindeutiger Verstoß.

Art. 2 (1) "Jeder hat das Recht auf die freie Entfaltung seiner Persönlichkeit, soweit er nicht die Rechte anderer verletzt und nicht gegen die verfassungsmäßige Ordnung oder das Sittengesetz verstößt."

Es werden durch die Ansprüche der Religionen und durch die elterlichen Wünsche die Rechte der Kinder verletzt.
Eindeutiger Verstoß.

(2) "Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit. Die Freiheit der Person ist unverletzlich. In
diese Rechte darf nur auf Grund eines Gesetzes eingegriffen werden."

Eindeutiger Verstoß.

Art. 3
(2) Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der
Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin.

Ein Gesetz, das die Beschneidung von Jungen erlaubt und gleichzeitig die Beschneidung von Mädchen verbietet, verstößt eindeutig gegen diesen Artikel.

(3) "Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat
und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt
werden. Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden. "

Aus religiösen Gründen beschnittene Kinder werden aufgrund ihrer Religion benachteiligt, da Ihre Rechte (s.o.) mehrfach missachtet wurden.
Klarer Verstoß.

ARt. 4
(1) "Die Freiheit des Glaubens, des Gewissens und die Freiheit des religiösen und weltanschaulichen
Bekenntnisses sind unverletzlich."

Durch die Beschneidung von Kindern wird die Religionsfreiheit der Kinder missachtet.
Klarer Verstoß.

Die BRD hat die UN-Kinderrechtskonvetionen ratifiziert und sich verpflichtet, diese umzusetzen.
In Artikel 24 heißt es:
"...Die Vertragsstaaten erkennen das Recht des Kindes auf das erreichbare Höchstmaß an Gesundheit an..."
Klarer Verstoß, da ein gesundes Körperteil entfernt wird und damit unnötige Schmerzen und Risiken (körperlich wie seelisch) verbunden sind.

(3) "Die Vertragsstaaten treffen alle wirksamen und geeigneten Maßnahmen, um überlieferte Bräuche, die für die Gesundheit der Kinder schädlich sind, abzuschaffen"

Wohl kein Kommentar nötig...

und so weiter und so weiter.

Bin gespannt, welche Kopfstände und juristische Winkelzüge jetzt unternommen werden, um all diese Hindernisse aus dem Weg zu räumen...

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18. Juli 2012 um 13:22
In Antwort auf makaio_12113686

Welch Wunder....
Gilt auch bei Mädchen...

http://humdev.uchicago.edu/publications/shweder/Disputing%20The%20Myth%20of%20 the%20sexual%20dysfunction%20o f%20cicumcised%20women.pdf


Macht das Argument der Hygiene wirklich Sinn?
Und jetzt sag nicht das es was komplett anderes ist!
Es gibt zich Varianten bei beiden und einige sind sehr wohl vergleichbar. Das ist nicht nur meine Meinung, sondern auch die von einigen Ärzten und Frauenrechtsverbänden.

Ich sag beide Geschlechte müssen geschützt werden.

...
Ich hab von jungen gesprochen.
Bei Mädchen bin ich auch dagegen.
Da es nur schadet und nichts sinnvolles hat.

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18. Juli 2012 um 13:39
In Antwort auf pippa_12376730

...
Ich hab von jungen gesprochen.
Bei Mädchen bin ich auch dagegen.
Da es nur schadet und nichts sinnvolles hat.

Falsch
ist zu behaupten, dass es per se hygienischer sei, wenn ein Mann keine Vorhaut mehr hat.
Ich selbst bin beschnitten und muss mich auch regelmäßig waschen.
Wenn ich tagsüber zweimal aufs Klo gehe und im Sommer schwitze, dann möcht ich mich sicher nicht so meiner Frau präsentieren.
Wo liegt da jetzt der Vorteil einem Unbeschnittenen gegenüber?
Ich habe keine Vorhaut, die ich beim Waschen zurückziehen müsste, klar, suuuuuper Vorteil. Aber sauber bin ich deshalb noch lange nicht.

Und von wegen: Von Urlologen bestätigt:
http://urologie.universimed.com/artikel/phimose-ein-pl%C3%A4doyer-f%C3%BCr-die-vorhaut

Thema ist hier zwar die Beschneidung wegen Phimose, aber grundsätzlich gehts um das selbe.

Darum auch bei Beschneidungen von Jungen:
Schadet nur und hat nichts sinnvolles.

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18. Juli 2012 um 14:59
In Antwort auf pippa_12376730

...
Ich hab von jungen gesprochen.
Bei Mädchen bin ich auch dagegen.
Da es nur schadet und nichts sinnvolles hat.

Hab...
ich schon verstanden.
Aber ich wollte dass du mir erklärst wieso du bei Mädchen generell dagegen bist und bei Jungen nicht. Beachte das es mehrere Varianten gibt und ich geh hier von vergleichbaren aus also nicht die extremen Formen die einer Amputation des Penis beim Jungen gleichkommen.

Für beides kann man Pro und kontra finden. Für mich steht fest das in beiden Fällen niemand außer der Betreffende selbst das zu entscheiden hat und zwar wenn er 18 ist. Weil in Beiden Fällen die Selbstbestimmung verletzt wird und die Sexualität und somit die Freie Entfaltung unwiederbringlich verändert wird.

Wie also begründest du die Ungleichheit auf Grund des Geschlechts?

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18. Juli 2012 um 21:43
In Antwort auf makaio_12113686

Hab...
ich schon verstanden.
Aber ich wollte dass du mir erklärst wieso du bei Mädchen generell dagegen bist und bei Jungen nicht. Beachte das es mehrere Varianten gibt und ich geh hier von vergleichbaren aus also nicht die extremen Formen die einer Amputation des Penis beim Jungen gleichkommen.

Für beides kann man Pro und kontra finden. Für mich steht fest das in beiden Fällen niemand außer der Betreffende selbst das zu entscheiden hat und zwar wenn er 18 ist. Weil in Beiden Fällen die Selbstbestimmung verletzt wird und die Sexualität und somit die Freie Entfaltung unwiederbringlich verändert wird.

Wie also begründest du die Ungleichheit auf Grund des Geschlechts?

Y
Achso.
Ich bin Moslem. Naja ist dann ja logisch wieso ich für eine Beschneidung von Jungen und gegen die von Mädchen bin.
Es gab nie Probleme das Juden und Moslems Ihre Jungen beschneiden lassen, desshalb versteh ich nicht wieso es jetzt verboten werden sollte.
Es schadet den jungen nicht gesundheitlich, wieso soll es dann verboten werden.
Und es hat sich so weit ich weiß noch nie jemand beschwert das er beschnitten wurde ^^

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19. Juli 2012 um 1:31
In Antwort auf pippa_12376730

Y
Achso.
Ich bin Moslem. Naja ist dann ja logisch wieso ich für eine Beschneidung von Jungen und gegen die von Mädchen bin.
Es gab nie Probleme das Juden und Moslems Ihre Jungen beschneiden lassen, desshalb versteh ich nicht wieso es jetzt verboten werden sollte.
Es schadet den jungen nicht gesundheitlich, wieso soll es dann verboten werden.
Und es hat sich so weit ich weiß noch nie jemand beschwert das er beschnitten wurde ^^

...
Die Probleme gab es seit der Beschneidung. Nur wurde zugunsten von Religion und Brauchtum darüber hinweg gesehen. Genau so wie im Falle der Weiblichen Beschneidung. Widerspruch dagegen gab es wohl schon genau so lang, nur hat er mit der Aufklärung langsam zugenommen.
Da wird ein Teil des Körpers weggeschnitten, welcher eine Funktion übernimmt. Das nennst du nicht schaden? Es beschweren sich welche wenn du nur mal mit lesen würdest.

Und immer noch hast du keine sachlichen Begründungen vorgebracht warum ein vergleichbarer Eingriff am Mädchen ein Verbrechen ist, bei jungen nicht?

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19. Juli 2012 um 9:39
In Antwort auf pippa_12376730

Y
Achso.
Ich bin Moslem. Naja ist dann ja logisch wieso ich für eine Beschneidung von Jungen und gegen die von Mädchen bin.
Es gab nie Probleme das Juden und Moslems Ihre Jungen beschneiden lassen, desshalb versteh ich nicht wieso es jetzt verboten werden sollte.
Es schadet den jungen nicht gesundheitlich, wieso soll es dann verboten werden.
Und es hat sich so weit ich weiß noch nie jemand beschwert das er beschnitten wurde ^^

Doch
http://www.myspace.com/video/involuntary-genital-reduction-awareness/mom-why-was-i-circumcised-part-1/9098747

Da beschwert sich einer aber heftig, daß er beschnitten wurde.

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21. Juli 2012 um 11:57

Facebook Aktion
https://www.facebook.com/stoppt.Beschneidungen
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23. Juli 2012 um 0:39

Ich mach das mal anders jetzt...
...weil ich keine Juristin bin und auch keine Priesterin oder Soziologie studiert habe. Ich hab aber ein Bauchgefühl. Auf das hör ich genau, und damit leb ich bis jetzt ganz glücklich.

Also mach ich das mal anders jetzt und lade euch in euer Kopfkino ein. Also dass wir uns alle zusammen mal was vorstellen. Egal, welche Meinung wir zu dem Thema haben. Am besten ganz neutral, wenn das geht?

Also... ich würd das jetzt gerne mal trennen. Von der Wirklicheit meine ich. Im Kopfkino sollen das jetzt mal nicht die Juden und Moslime sein, sondern die XYZ-Religion in Lummerland einerseits und die ABC-Religion in Taka-Tuka-Land.

Bei der XYZ-Religion ist es normal, den Mädchen, wenn sie 12 werden, eine Hand zu amputieren. Bei den ABC-Gläubigen kriegen die Jungen, wenn sie 14 sind, eine Glatze geschnitten.

Ich glaub, ich brauch jetzt alle nicht sooo viel Phantasie und liege jetzt auch nicht soo schief wenn ich sage, die meisten Leute würden sich tierisch über die XYZ-Bräuche aufregen und dafür demonstrieren, dass die abgeschafft werden. Religion hin oder her - DAS geht gar nicht. Oder?

Und über die ABC-Religion, da würde sich doch ziemlich wenig drüber aufgeregt, glaub ich jetzt.

Da müsste dann doch irgendwo zwischen diesen beiden Sachen eine Grenze sein, oder? ALso so ein Punkt, ab dem jeder für sich findet, dass es zuviel wird. Kann das sein?
Also die Hand, das wäre den meisten ein no-go. Und was wäre mit einem Finger? Oder einer Fingerkuppe? Ab wann wäre das denn in Ordnung?

Und wenn den Jungen die Haare nicht abgeschnitten würden sondern schmerzhaft rausgezupft? Oder mit Feuer? Irgendwann würde jeder sagen: nein, DAS geht jetzt aber zu weit...

Für mich ganz persönlich geht das zu weit, wenn erstens der Betreffende sich nicht frei entscheiden kann und es sich zweitens nicht mehr rückgängig machen lässt. Und deswegen find ich das Urteil erstmal ganz gut so. Ich glaub allerdings auch nicht, dass deswegen eine einzige Beschneidung weniger passiert.

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25. Juli 2012 um 20:48
In Antwort auf makaio_12113686

...
Die Probleme gab es seit der Beschneidung. Nur wurde zugunsten von Religion und Brauchtum darüber hinweg gesehen. Genau so wie im Falle der Weiblichen Beschneidung. Widerspruch dagegen gab es wohl schon genau so lang, nur hat er mit der Aufklärung langsam zugenommen.
Da wird ein Teil des Körpers weggeschnitten, welcher eine Funktion übernimmt. Das nennst du nicht schaden? Es beschweren sich welche wenn du nur mal mit lesen würdest.

Und immer noch hast du keine sachlichen Begründungen vorgebracht warum ein vergleichbarer Eingriff am Mädchen ein Verbrechen ist, bei jungen nicht?

...
Ich kann den link nicht öffnen.
Diskussion über relligionen gehen nie gut...
Naja also. Muslime Glauben an ALLES was im Koran und Sunnah steht. Und da das Beschneiden der Jungen vorgeschrieben ist, lassen Muslime ihre Jungen beschneiden.
Und in der Thora steht ja auch das Jungen beschnitten werden müssen.
Also ist mein Glauben ,mein Grund für eine Beschneidung der Jungen.

Ich denke mit einer Altersgränze könnten Muslime und Juden leben da kein alter zur Beschneidung vorgeschrieben ist.





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25. Juli 2012 um 20:51
In Antwort auf pippa_12376730

...
Ich kann den link nicht öffnen.
Diskussion über relligionen gehen nie gut...
Naja also. Muslime Glauben an ALLES was im Koran und Sunnah steht. Und da das Beschneiden der Jungen vorgeschrieben ist, lassen Muslime ihre Jungen beschneiden.
Und in der Thora steht ja auch das Jungen beschnitten werden müssen.
Also ist mein Glauben ,mein Grund für eine Beschneidung der Jungen.

Ich denke mit einer Altersgränze könnten Muslime und Juden leben da kein alter zur Beschneidung vorgeschrieben ist.





...
Weder im Islam noch in irgendeiner anderen Relligion ist es vorgeschrieben das Mädchen beschnitten werden müssen. Also bin ich dagegen. Ist doch eigentlich nicht schwer zu verstehen

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26. Juli 2012 um 13:11

Beschneidungsfetischismus
http://www.circleaks.org/index.php?title=Circumfetish

Die fetischistische sexuelle Erregung des Beschneidungsfetischten....

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28. Juli 2012 um 16:23


Keine weiteren Fragen, Eurer Ehren!

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31. Juli 2012 um 1:35

Hm...
Erst ab18, dann wird keine der beiden Gruben diskriminiert. Und da die Pubertät bis 20 bei vielen Männern geht könnte man immer noch sagen das Moslems ein Vorteil dabei haben.

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31. Juli 2012 um 10:59

@ kuenstlerin
@ kuenstlerin: zu den kaspers die sich selbst verhauen gehöre ich auch nicht auch warte ich nicht auf verschwundene immame, weder auf den 7. noch den 12.

was die Beschneidungen angeht: wer das haben will, kann es ja als volljähriger mann machen lassen.

an kindern zu schnibbeln ist für mich tabu, und wenn ich sehe wie bei jüdischen beschneidungen die vorhaut von säuglingen mit einer aterienklemme von der eichel abgestochert wird - sie ist ja noch fest angewachsen, wie der fingernagel auf dem nagelbett - und das noch ohne betäubung, dann wird mir wütend und schlecht zugleich.

das nur, damit die männer später weniger lustemnpfinden haben?

Der Rabbi und Arzt ... Maimonides:

"Der körperliche Schmerz, der diesem Körperteil zugefügt wird, ist der wahre Zweck der Beschneidung. Keine der Körperfunktionen, die für das Überleben des Individuums notwendig sind, wird dadurch geschädigt, auch wird die Fortpflanzung nicht unmöglich gemacht aber ausschweifende Begierde und Lust, die über das hinausgeht, was unbedingt gebraucht wird, werden verringert. Die Tatsache, dass die Beschneidung die Fähigkeit zur sexuellen Erregung schwächt und manchmal vielleicht das Vergnügen, ist unbestreitbar."

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2. August 2012 um 16:57
In Antwort auf makaio_12113686

Hab...
ich schon verstanden.
Aber ich wollte dass du mir erklärst wieso du bei Mädchen generell dagegen bist und bei Jungen nicht. Beachte das es mehrere Varianten gibt und ich geh hier von vergleichbaren aus also nicht die extremen Formen die einer Amputation des Penis beim Jungen gleichkommen.

Für beides kann man Pro und kontra finden. Für mich steht fest das in beiden Fällen niemand außer der Betreffende selbst das zu entscheiden hat und zwar wenn er 18 ist. Weil in Beiden Fällen die Selbstbestimmung verletzt wird und die Sexualität und somit die Freie Entfaltung unwiederbringlich verändert wird.

Wie also begründest du die Ungleichheit auf Grund des Geschlechts?

Weil es einen riesigen Unterschied gibt
Wenn Mädchen beschnitten werden, beraubt man sie ihrer sexuellen Gefühle, der Möglichkeit, Lust zu empfinden! Das ist definitiv nicht so, wenn ein Junge beschnitten wird. Ich halte das für absolut gerechtfertigt für die ungleiche EInschätzung. Das sieht sogar die Unicef so.

Ich selbst kenne eine Menge Männer, die beschnitten sind - alle aus medizinischen Gründen. Wenn ich so nachdenke, hat von denen keiner psychische oder körperliche Probleme davon getragen.

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2. August 2012 um 17:00
In Antwort auf makaio_12113686

Hm...
Erst ab18, dann wird keine der beiden Gruben diskriminiert. Und da die Pubertät bis 20 bei vielen Männern geht könnte man immer noch sagen das Moslems ein Vorteil dabei haben.

Ich weiß von männern
dass eine beschneidung in dem alter seehr unangenehm ist, wesentlich unangenehmer als vor der pubertät.

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2. August 2012 um 17:12

Ich weiß gar nicht, warum sich alle so aufregen
Für Moslems ist die Beschneidung ein wichtiges religiöses Ritual, für Juden noch mehr. Auch Jesus war beschnitten und das wurde bis vor nicht allzu langer Zeit auch im Christentum groß gefeiert: Bis zur Grundordnung des Kirchenjahres von 1969 gedachte man am 1. Januar der Beschneidung Jesu acht Tage nach seiner Geburt. (Wikipedia)

Woher kommt auf einmal dieser Aktionismus? Fernab aller juristischer Feinheiten, möchte ich folgendes zu bedenken geben:

- durch ein Verbot, wird es nicht verhindert, sondern in Hinterzimmer oder ins Ausland verlagert. Dort ist die Gefahr, dass was schief geht (schlechte Desinfektion) wahrscheinlich größer. Sinnvoller wäre es, gesetzlich zu fixieren, dass es nur von einem Arzt gemacht werden darf.

- die Schmach in der eigenen Religionsgemeinschaft (wenn vielleicht auch nur eingebildet) könnte für ein Kind oder Jugendlichen psychisch schwerer zu verkraften sein, als ein kleiner Schnitt im Kleinkind oder Baby-Alter

- aus eigener Erfahrung weiß ich, dass beschnittene Männer davon keine körperlichen Probleme davon getragen haben oder in irgendeiner weise sexuelle Probleme haben

- eine Beschneidung in der Pubertät ist unangenehmer als im Kleinkindalter. Solange die Naht nicht verheilt ist, sollte man (so wurde mir berichtet) keine Erektion bekommen, weil das ziemlich weh tut. Wie das ein 14 oder 16 jähriger über mehrere Tage oder Wochen hinbekommen soll...?

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2. August 2012 um 20:02
In Antwort auf mave_12037276

Ich weiß gar nicht, warum sich alle so aufregen
Für Moslems ist die Beschneidung ein wichtiges religiöses Ritual, für Juden noch mehr. Auch Jesus war beschnitten und das wurde bis vor nicht allzu langer Zeit auch im Christentum groß gefeiert: Bis zur Grundordnung des Kirchenjahres von 1969 gedachte man am 1. Januar der Beschneidung Jesu acht Tage nach seiner Geburt. (Wikipedia)

Woher kommt auf einmal dieser Aktionismus? Fernab aller juristischer Feinheiten, möchte ich folgendes zu bedenken geben:

- durch ein Verbot, wird es nicht verhindert, sondern in Hinterzimmer oder ins Ausland verlagert. Dort ist die Gefahr, dass was schief geht (schlechte Desinfektion) wahrscheinlich größer. Sinnvoller wäre es, gesetzlich zu fixieren, dass es nur von einem Arzt gemacht werden darf.

- die Schmach in der eigenen Religionsgemeinschaft (wenn vielleicht auch nur eingebildet) könnte für ein Kind oder Jugendlichen psychisch schwerer zu verkraften sein, als ein kleiner Schnitt im Kleinkind oder Baby-Alter

- aus eigener Erfahrung weiß ich, dass beschnittene Männer davon keine körperlichen Probleme davon getragen haben oder in irgendeiner weise sexuelle Probleme haben

- eine Beschneidung in der Pubertät ist unangenehmer als im Kleinkindalter. Solange die Naht nicht verheilt ist, sollte man (so wurde mir berichtet) keine Erektion bekommen, weil das ziemlich weh tut. Wie das ein 14 oder 16 jähriger über mehrere Tage oder Wochen hinbekommen soll...?

Warum sich alle (vernünftigen) so aufregen?
"- durch ein Verbot, wird es nicht verhindert, sondern in Hinterzimmer oder ins Ausland verlagert. Dort ist die Gefahr, dass was schief geht (schlechte Desinfektion) wahrscheinlich größer. Sinnvoller wäre es, gesetzlich zu fixieren, dass es nur von einem Arzt gemacht werden darf."

--> Ja klar. Mord ist auch verboten und trotzdem geschieht er täglich. Diebstahl, Betrug, das alles ist verboten, obwohl klar ist, dass diese Delikte noch in tausenden von Jahren begangen werden. Der Gesetzgeber darf sich nicht von Wahrscheinlichkeiten leiten lassen, wie hoch der Anteil derer ist, die das Gesetz gern befolgen sondern hat zu sorgen, dass Gesetze eingehalten werden und Gesetzesbrecher bestraft werden.

"- die Schmach in der eigenen Religionsgemeinschaft (wenn vielleicht auch nur eingebildet) könnte für ein Kind oder Jugendlichen psychisch schwerer zu verkraften sein, als ein kleiner Schnitt im Kleinkind oder Baby-Alter"

--> Wenn niemand im Kindesalter beschnitten ist - oder zumindest der Anteil derer rapide sinkt, dann gibts auch keinen Grund, sich ausgestoßen zu fühlen. Dieses Argument zählt nun wirklich nicht.

"- aus eigener Erfahrung weiß ich, dass beschnittene Männer davon keine körperlichen Probleme davon getragen haben oder in irgendeiner weise sexuelle Probleme haben"

--> Und ich weiß aus eigener Erfahrung, dass ein beschnittener Mann sehr wohl körperliche Probleme (Verwachsungen, hässliche, schmerzende Narben) davontragen kann und sehr wohl sexuelle Probleme haben kann (wenn man wesentlich länger muss als man selbst und die Partnerin möchte)

"- eine Beschneidung in der Pubertät ist unangenehmer als im Kleinkindalter. Solange die Naht nicht verheilt ist, sollte man (so wurde mir berichtet) keine Erektion bekommen, weil das ziemlich weh tut. Wie das ein 14 oder 16 jähriger über mehrere Tage oder Wochen hinbekommen soll...?"

--> Das mag sein. Aber es ist kein Grund, ein kleines Kind zu verstümmeln, eher ein Grund, es später nicht zu tun.

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2. August 2012 um 20:06
In Antwort auf mave_12037276

Ich weiß von männern
dass eine beschneidung in dem alter seehr unangenehm ist, wesentlich unangenehmer als vor der pubertät.

Siehe oben
Ist das nicht ein Grund, mit diesem Mist aufzuhören? Kinder haben, je kleiner sie sind, wenig Möglichkeiten, ihren Schmerz zu artikulieren. Früher wurde das als nicht vorhandenes Schmerzempfinden missgedeutet.
Und noch was: Ich habe einen inzwischen 10jährigen Sohn. Ich kann mich noch sehr gut daran erinnern, wie er - noch nicht mal einjährig - eine Erektion hatte. Er hätte sicher seinen Spass gehabt mit frisch operiertem Penis.
Von den üblichen Operationsrisiken, die auch bei fachlich einwandfreiem Eingriff auftreten können, mal ganz abgesehen.

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2. August 2012 um 20:13
In Antwort auf mave_12037276

Ich weiß gar nicht, warum sich alle so aufregen
Für Moslems ist die Beschneidung ein wichtiges religiöses Ritual, für Juden noch mehr. Auch Jesus war beschnitten und das wurde bis vor nicht allzu langer Zeit auch im Christentum groß gefeiert: Bis zur Grundordnung des Kirchenjahres von 1969 gedachte man am 1. Januar der Beschneidung Jesu acht Tage nach seiner Geburt. (Wikipedia)

Woher kommt auf einmal dieser Aktionismus? Fernab aller juristischer Feinheiten, möchte ich folgendes zu bedenken geben:

- durch ein Verbot, wird es nicht verhindert, sondern in Hinterzimmer oder ins Ausland verlagert. Dort ist die Gefahr, dass was schief geht (schlechte Desinfektion) wahrscheinlich größer. Sinnvoller wäre es, gesetzlich zu fixieren, dass es nur von einem Arzt gemacht werden darf.

- die Schmach in der eigenen Religionsgemeinschaft (wenn vielleicht auch nur eingebildet) könnte für ein Kind oder Jugendlichen psychisch schwerer zu verkraften sein, als ein kleiner Schnitt im Kleinkind oder Baby-Alter

- aus eigener Erfahrung weiß ich, dass beschnittene Männer davon keine körperlichen Probleme davon getragen haben oder in irgendeiner weise sexuelle Probleme haben

- eine Beschneidung in der Pubertät ist unangenehmer als im Kleinkindalter. Solange die Naht nicht verheilt ist, sollte man (so wurde mir berichtet) keine Erektion bekommen, weil das ziemlich weh tut. Wie das ein 14 oder 16 jähriger über mehrere Tage oder Wochen hinbekommen soll...?

Ein interessanter Artikel
den alle mal lesen sollten, die die Beschneidung so vehement verteidigen:
http://de.wikipedia.org/wiki/Zirkumzisions-Psychopathologie

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10. August 2012 um 15:40
In Antwort auf smart2012

Warum sich alle (vernünftigen) so aufregen?
"- durch ein Verbot, wird es nicht verhindert, sondern in Hinterzimmer oder ins Ausland verlagert. Dort ist die Gefahr, dass was schief geht (schlechte Desinfektion) wahrscheinlich größer. Sinnvoller wäre es, gesetzlich zu fixieren, dass es nur von einem Arzt gemacht werden darf."

--> Ja klar. Mord ist auch verboten und trotzdem geschieht er täglich. Diebstahl, Betrug, das alles ist verboten, obwohl klar ist, dass diese Delikte noch in tausenden von Jahren begangen werden. Der Gesetzgeber darf sich nicht von Wahrscheinlichkeiten leiten lassen, wie hoch der Anteil derer ist, die das Gesetz gern befolgen sondern hat zu sorgen, dass Gesetze eingehalten werden und Gesetzesbrecher bestraft werden.

"- die Schmach in der eigenen Religionsgemeinschaft (wenn vielleicht auch nur eingebildet) könnte für ein Kind oder Jugendlichen psychisch schwerer zu verkraften sein, als ein kleiner Schnitt im Kleinkind oder Baby-Alter"

--> Wenn niemand im Kindesalter beschnitten ist - oder zumindest der Anteil derer rapide sinkt, dann gibts auch keinen Grund, sich ausgestoßen zu fühlen. Dieses Argument zählt nun wirklich nicht.

"- aus eigener Erfahrung weiß ich, dass beschnittene Männer davon keine körperlichen Probleme davon getragen haben oder in irgendeiner weise sexuelle Probleme haben"

--> Und ich weiß aus eigener Erfahrung, dass ein beschnittener Mann sehr wohl körperliche Probleme (Verwachsungen, hässliche, schmerzende Narben) davontragen kann und sehr wohl sexuelle Probleme haben kann (wenn man wesentlich länger muss als man selbst und die Partnerin möchte)

"- eine Beschneidung in der Pubertät ist unangenehmer als im Kleinkindalter. Solange die Naht nicht verheilt ist, sollte man (so wurde mir berichtet) keine Erektion bekommen, weil das ziemlich weh tut. Wie das ein 14 oder 16 jähriger über mehrere Tage oder Wochen hinbekommen soll...?"

--> Das mag sein. Aber es ist kein Grund, ein kleines Kind zu verstümmeln, eher ein Grund, es später nicht zu tun.

Ich kann alle deine Argumente nachvollziehen
und denke dennoch, dass es eben einfach auch eine andere Sicht der Dinge geben kann. Im großen und ganzen muss ich daher auch nicht auf jedes deiner Argumente nochmal extra eingehen. Es ist einfach ein schwieriges Thema und ich finde beide Seiten haben nachvollziehbare Argumente. Einiges ist mir bei der deinen Antworten jedoch aufgefallen:

Warum gehst du nicht auf die Frage ein? bis vor kurzem war auch im Christentum Beschneidung was tolles, warum sollte es jetzt verboten werden?

Mit Mord oder Raub zu kommen ist etwas daneben. Im Vergleich zur Beschneidung handelt es sich hierbei um Dinge die gesellschaftsübergreifend abgelehnt werden, während es nun mal bei der Beschneidung kontroverse Diskussionen gibt - hier soll von heute auf morgen kulturell seit Jahrtausenden Übliches verboten werden....

"Wenn niemand im Kindesalter beschnitten ist - oder zumindest der Anteil derer rapide sinkt, dann gibts auch keinen Grund, sich ausgestoßen zu fühlen. Dieses Argument zählt nun wirklich nicht." - Glaubst du das tatsächlich? Von wieviel Jahrzehnten redest du hier? Dein wegwischen meines Argumentes wirkt auf mich etwas naiv. Weil wir in Deutschland das verbieten, wird es bald keine beschnittenen Jungen mehr geben? Das glaub ich eher nicht.Außer die deutsche Rechtssprechung hat so einen überragenden Ruf in der religiösen Lehre aller Muslime und Juden Weltweit, dass die paar Millionen es sich direkt anders überlegen.

Naja und wie begrenzt mein Erfahrungsschatz, was beschnittene Männer betrifft, tatsächlich ist, kannst du nicht wirklich beurteilen, oder sehe ich da was falsch?

Noch eine Bemerkung am Rande: Ich fühle mich keiner religiösen Gemeinschaft irgendwie nahe und betrachte das eher von außen. Ich finde vielleicht daher beide Seiten nachvollziehbar - aber muss keinesfalls bekehrt werden, ich verteidige auch nichts vehement, ich denke nur, es gibt mehr als nur schwarz oder weiß. Und was mich, wie gesagt besonders interessiert: woher das plötzliche Interesse und der Aktionismus? Bis zu dem Kölner Urteil hat kein Hahn danach gekräht....

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10. August 2012 um 16:25
In Antwort auf mave_12037276

Ich kann alle deine Argumente nachvollziehen
und denke dennoch, dass es eben einfach auch eine andere Sicht der Dinge geben kann. Im großen und ganzen muss ich daher auch nicht auf jedes deiner Argumente nochmal extra eingehen. Es ist einfach ein schwieriges Thema und ich finde beide Seiten haben nachvollziehbare Argumente. Einiges ist mir bei der deinen Antworten jedoch aufgefallen:

Warum gehst du nicht auf die Frage ein? bis vor kurzem war auch im Christentum Beschneidung was tolles, warum sollte es jetzt verboten werden?

Mit Mord oder Raub zu kommen ist etwas daneben. Im Vergleich zur Beschneidung handelt es sich hierbei um Dinge die gesellschaftsübergreifend abgelehnt werden, während es nun mal bei der Beschneidung kontroverse Diskussionen gibt - hier soll von heute auf morgen kulturell seit Jahrtausenden Übliches verboten werden....

"Wenn niemand im Kindesalter beschnitten ist - oder zumindest der Anteil derer rapide sinkt, dann gibts auch keinen Grund, sich ausgestoßen zu fühlen. Dieses Argument zählt nun wirklich nicht." - Glaubst du das tatsächlich? Von wieviel Jahrzehnten redest du hier? Dein wegwischen meines Argumentes wirkt auf mich etwas naiv. Weil wir in Deutschland das verbieten, wird es bald keine beschnittenen Jungen mehr geben? Das glaub ich eher nicht.Außer die deutsche Rechtssprechung hat so einen überragenden Ruf in der religiösen Lehre aller Muslime und Juden Weltweit, dass die paar Millionen es sich direkt anders überlegen.

Naja und wie begrenzt mein Erfahrungsschatz, was beschnittene Männer betrifft, tatsächlich ist, kannst du nicht wirklich beurteilen, oder sehe ich da was falsch?

Noch eine Bemerkung am Rande: Ich fühle mich keiner religiösen Gemeinschaft irgendwie nahe und betrachte das eher von außen. Ich finde vielleicht daher beide Seiten nachvollziehbar - aber muss keinesfalls bekehrt werden, ich verteidige auch nichts vehement, ich denke nur, es gibt mehr als nur schwarz oder weiß. Und was mich, wie gesagt besonders interessiert: woher das plötzliche Interesse und der Aktionismus? Bis zu dem Kölner Urteil hat kein Hahn danach gekräht....

@claubro
rezeptfrei hat schon einige meiner Antworten vorweggenommen, darum nur folgendes noch:
Auch wenn bis vor fast 50 Jahren die Beschneidung Christi ein offizieller christlicher Feiertag, war, so war die Beschneidung selbst niemals Teil des Christentums. Hier bist du fehlinformiert.
Ich wollte Mord und Totschlag nicht mit Beschneidung gleichsetzen, ich denke auch nicht, dass man das so verstehen konnte. Ich wollte darauf hinweisen, dass sich der Gesetzgeber nicht davon abschrecken lassen darf, ob ein Gesetz eingehalten wird oder nicht.
Sicher wird sich die Sache nicht von heut auf morgen ändern. Aber wenn wir nicht anfangen, ändert sich niemals was. Und wenn dann irgendwann mal normal ist, als Kind NICHT beschnitten zu sein, braucht sich auch keiner mehr gehänselt zu fühlen. Die Übergangszeit ist sicher lang, aber überbrückbar. Sollen wir deshalb aufgeben??
Bis zum Kölner Urteil? Sorry, Du hast vielleicht nicht danach gekräht. Ich beschäftige mich seit einem halben Jahr mit sinnlosen Beschneidungen, die Seite www.beschneidung-von-jungen.de gibt es schon seit drei Jahren.

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16. August 2012 um 17:48

Nope
ich hab ein wenig den eindruck, dass die gegenargumte einfach nicht verstanden werden wollen - schade. mit einer anmerkung, dass bisher kein hahn danach gekräht hat meinte ich natürlich nicht juden und muslime, was für ein käse. aber wieviele deutsche haben sich denn bisher dafür interessiert??? wenn hier gesagt wird, dass das persönliche engagement schon länger dauert und eine herznesnaglegenheit ist, ist das ja aller ehren wert. aber der großteil der diskussion findet doch erst dem kölner urteil statt und wird nur zu gern zum, inzwischen allgemein anerkannten islam-bashing verwendet. man muss sich nur in einigen foren umschauen, dass meine ich mit, es hat bisher kein hahn danach gekräht. aber plötzlich ist jeder hansi müller der meiung, er könne sich ein urteil bilden und hat schon immer eine meinung gehabt...dass der deutsche nachbar jeden tag seine kinder prügelt ist wurscht, aber der moslem aus dem ersten stock misshandelte seine kinder....

ich würde es schon so einordnen, dass die beschneidung für das christentum, zum mindest bis vor kurzem eine rolle gespielt hat - warum wurde sonst der beschneidung christi gedacht und sogar ein feiertag zelebriert? weils egal war?? das christen beschnitten werden oder wurden, habe ich nie behauptet.

bisher war beschneidung kein rechtsbruch! also geht auch kein rechtsbruch über gewohnheitsrecht (und es ist wohl auch ein wenig mehr als das?!). also ich habe irgendwie den eindruck, dass jedes meiner argumente nur so verstanden wird, wie es euch passt, das ist ein wenig schade.

die welt wird sicher immer weiter entwickeln und auch zu diesem thema ist mit sicherheit noch nicht das letzte wort und urteil gesprochen.

eins noch - sicher, wenn sich das urteil durchsetzt, wird es irgendwann für jedes kind egal sein und niemand wird mehr gehänselt - die kinder, die in die übergangszeit fallen, haben halt pech gehabt!

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24. August 2012 um 17:52

Angeblich hat Gott
ja auch gefordert, man solle seine Kinder züchtigen, wenn man sie denn liebt. Bin ich jetzt ein schlechter Mensch, weil ich den Willen Gottes nicht befolge? Ich gestehe: Ich habe meinen inzwischen 11jährigen Sohn noch niemals geschlagen...

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19. September 2012 um 17:24


endich
Körperverletzung ist Körperverletzung !!!

Pro dem Urteil

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19. September 2012 um 22:33
In Antwort auf mave_12037276

Ich weiß gar nicht, warum sich alle so aufregen
Für Moslems ist die Beschneidung ein wichtiges religiöses Ritual, für Juden noch mehr. Auch Jesus war beschnitten und das wurde bis vor nicht allzu langer Zeit auch im Christentum groß gefeiert: Bis zur Grundordnung des Kirchenjahres von 1969 gedachte man am 1. Januar der Beschneidung Jesu acht Tage nach seiner Geburt. (Wikipedia)

Woher kommt auf einmal dieser Aktionismus? Fernab aller juristischer Feinheiten, möchte ich folgendes zu bedenken geben:

- durch ein Verbot, wird es nicht verhindert, sondern in Hinterzimmer oder ins Ausland verlagert. Dort ist die Gefahr, dass was schief geht (schlechte Desinfektion) wahrscheinlich größer. Sinnvoller wäre es, gesetzlich zu fixieren, dass es nur von einem Arzt gemacht werden darf.

- die Schmach in der eigenen Religionsgemeinschaft (wenn vielleicht auch nur eingebildet) könnte für ein Kind oder Jugendlichen psychisch schwerer zu verkraften sein, als ein kleiner Schnitt im Kleinkind oder Baby-Alter

- aus eigener Erfahrung weiß ich, dass beschnittene Männer davon keine körperlichen Probleme davon getragen haben oder in irgendeiner weise sexuelle Probleme haben

- eine Beschneidung in der Pubertät ist unangenehmer als im Kleinkindalter. Solange die Naht nicht verheilt ist, sollte man (so wurde mir berichtet) keine Erektion bekommen, weil das ziemlich weh tut. Wie das ein 14 oder 16 jähriger über mehrere Tage oder Wochen hinbekommen soll...?


Wenn das SOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOO ok ist dürfen also auch die Mädchen mit africanischen Wurzeln beschnitten werden ! NOGO LEUTE
Bloß weil es schon ewig gemacht wird ist es immer noch nicht richtig .
Lass das doch jeden "Mann" mit 16 oder 18 das selber entscheiden !
Aus freien Stücken und Willen - und alle werden schnell merken wie wichtig noch heute dieses vorsinnflutliche Riten den Männern ist !

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10. Oktober 2012 um 18:48

Religiöse Beschneidung ist Verstümmelung eines Kindes/Babys
Heute hat die Regierung also einen Gesetzentwurf auf den Weg gebracht. Eine Schande für Deutschland.
Die Argumentationen von Herrn Graumann sind faschistoid und menschenverachtend. Scheinheilg wird eine Tradition vorgeschoben, die Babys verstümmeln darf.
Einfach nur menschenunwürdig!

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11. Oktober 2012 um 11:30
In Antwort auf cleon_12671957

Religiöse Beschneidung ist Verstümmelung eines Kindes/Babys
Heute hat die Regierung also einen Gesetzentwurf auf den Weg gebracht. Eine Schande für Deutschland.
Die Argumentationen von Herrn Graumann sind faschistoid und menschenverachtend. Scheinheilg wird eine Tradition vorgeschoben, die Babys verstümmeln darf.
Einfach nur menschenunwürdig!


Danke nachdenk!

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20. Oktober 2012 um 16:02

Wenn wir deutschen wahrlich nach der Bibel leben
würden und auch die Gesetze so aussehen würden, dann hättet ihr Juden und Moslems wie im Mittelalter nichts mehr zu lachen. Also vorsichtig was man sich wünscht, es könnte sonst irgendwann eintreffen.

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20. Oktober 2012 um 16:03
In Antwort auf mellih16


endich
Körperverletzung ist Körperverletzung !!!

Pro dem Urteil

Ich glaube
du hast den text nicht ganz richtig verstanden oO

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