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Religionen verbieten?

31. Juli 2009 um 9:11

Wenn man zulässt, daß irgendeine Weisheit Alleinherrschaft beanspruchen kann durch die Berufung auf eine irgendwie jenseitige Instanz, muß man sich nicht wundern über Mord und Totschlag :
"Aus Falschem folgt Beliebiges" . Der Mindblowing- Effekt des Gottesbegriffs ist Ich-feindlich im Sinne Freuds. Das gilt für den Ethikbegriff nicht. Ethik ist eine empirische Kathegorie, Religion
dagegen eine dogmatische Kathegorie.

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31. Juli 2009 um 15:01

Die dynamischsten Wirtschaften sind nach wie vor jene, deren Länder einen christlichen Background ha
ja wirklich? Welches der christlichen Länder ist nicht von der Finanzkrise betroffen? das sind doch eher die islamischen Länder die davon weitgehend verschont blieben, eben weil sie die Menschen und das Land selber nicht mit Zinsen ruinieren.

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31. Juli 2009 um 15:06

Wenn die Ethik da ist
denn ist ja gut. Woher kommt sie? Eben gerade auch aus den Religionen, das ist die eigentliche Natur des Menschen die manche leider verloren haben. Durch die Religionen kommen sie zurück wenn sie dies vergessen haben und das Leben ist mit so oder so angenehmer. Man kann auch "nur" gut sein, dann hat man wenigstens für das Diesseits etwas. Wenn man sich als Diener Gottes sieht so bekommt man auch für das Jenseits seinen Lohn.

"muß man sich nicht wundern über Mord und Totschlag"
das hast Du ohne Religion. Islam verbietet es unschuldige Menschen umzubringen.

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31. Juli 2009 um 15:11
In Antwort auf amina22141

Wenn die Ethik da ist
denn ist ja gut. Woher kommt sie? Eben gerade auch aus den Religionen, das ist die eigentliche Natur des Menschen die manche leider verloren haben. Durch die Religionen kommen sie zurück wenn sie dies vergessen haben und das Leben ist mit so oder so angenehmer. Man kann auch "nur" gut sein, dann hat man wenigstens für das Diesseits etwas. Wenn man sich als Diener Gottes sieht so bekommt man auch für das Jenseits seinen Lohn.

"muß man sich nicht wundern über Mord und Totschlag"
das hast Du ohne Religion. Islam verbietet es unschuldige Menschen umzubringen.

Und...
...was ist mit Schuldigen Menschen? Dürfen die getötet werden?

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31. Juli 2009 um 17:12
In Antwort auf amina22141

Wenn die Ethik da ist
denn ist ja gut. Woher kommt sie? Eben gerade auch aus den Religionen, das ist die eigentliche Natur des Menschen die manche leider verloren haben. Durch die Religionen kommen sie zurück wenn sie dies vergessen haben und das Leben ist mit so oder so angenehmer. Man kann auch "nur" gut sein, dann hat man wenigstens für das Diesseits etwas. Wenn man sich als Diener Gottes sieht so bekommt man auch für das Jenseits seinen Lohn.

"muß man sich nicht wundern über Mord und Totschlag"
das hast Du ohne Religion. Islam verbietet es unschuldige Menschen umzubringen.

Religion: Die Wurzel der Ethik ? Aber höchstens historisch betrachtet...
Religion war für den archaischen, vor-natur-wissen-schaftlichen Menschen
die -einzige- Natur- und Welterklärung. Religion war und ist also ein Rudiment einer alten Entwicklungsstufe des rationalen Verstandes.
"Reine" Ethik entwickelte sich erst -mit- den Naturwissenschaften.
Naturreligion und personalisierte Religion sind also kulturelle "Rohmasse" .
Auch wenn Kirchen viel echte Kulturarbeit draufpacken (müssen) .
Das kybernetische Zeitalter hat längst begonnen, auch wenn Sonntag
immer noch kein "sozialkybernetischer Reflektionstag" ist.
Das Design der kybernetischen Gesellschaft überzeugt also noch nicht !
Es hat keinen Charme, der gegen die alten Einfacherklärer und Monokulturforderer ankäme.
Kybernetik feiert sich noch nicht, vielleicht liegt es daran.
Und wir Menschen feiern wirklich gerne !
Deswegen: Wir brauchen ein kybernetisches Festbuch.
Und einen Lehrstuhl für weibliche Kybernetik.....
Und einen Weltstammtisch.

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31. Juli 2009 um 21:17
In Antwort auf amina22141

Wenn die Ethik da ist
denn ist ja gut. Woher kommt sie? Eben gerade auch aus den Religionen, das ist die eigentliche Natur des Menschen die manche leider verloren haben. Durch die Religionen kommen sie zurück wenn sie dies vergessen haben und das Leben ist mit so oder so angenehmer. Man kann auch "nur" gut sein, dann hat man wenigstens für das Diesseits etwas. Wenn man sich als Diener Gottes sieht so bekommt man auch für das Jenseits seinen Lohn.

"muß man sich nicht wundern über Mord und Totschlag"
das hast Du ohne Religion. Islam verbietet es unschuldige Menschen umzubringen.

Natur des Menschen = Religion ?
Aus der Tatsache, daß es Ethik zuerst in der Religion gab, kann man nicht ableiten,
dass letztere der "eigendlichen Menschennatur" besser entspricht. Es passt Religion aber zu einer noch indifferenten und anti-differenzierenden und recht ungebildeten Grobkultur und einer dann erforderlichen Delegation von Autorität.
Das aktuelle Beispiel wäre die Delegation von erworbener individueller Finanzmacht auf "Autoritäten", die dann in einem System mit weiter delegierter Verantwortung damit aber -auch- Probleme haben müssen !

Religion passt zum "Hauen und Stechen" und der "Weihe" von Kriegswaffen besser als zu Olympia, der Tour de France oder einer guten Allgemeinbildung.
Religion ist in der Neuzeit eine romantisierte, aber zunehmend unberechtigte Verantwortungsweitergabe.
Aber sie hat eine psychologisch betörende Weihe-Geschichte inklusive
überwältigender Statussymbole . Und selbstdefinierte Überich- Ansprüche mit der Lizenz zur Ausgrenzung beliebiger Anderer.
Und da entstehen Mißklänge, weil Kybernetik als neue Sozialisationsstufe im Gegensatz zur Religion diese Ausgrenzung nicht mehr braucht, im Gegenteil: Je grösser das System, desto mehr Interessenpotential steckt in ihm. "Mr. and Mrs. Religion , tear down your walls." Und sterbt würdevoll, um aufzuerstehen in
echter Wertedemut. Alle. Weil wir gutes Karma brauchen zum Surfen. Auch alle.

Bussi.

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1. August 2009 um 12:45

Zitat: "Der Mindblowing- Effekt des Gottesbegriffs ist Ich-feindlich im Sinne Freuds" -
das ist doch theoretisch-intellektuelles Gefasel.
Religionen verbieten? - selten so etwas lebensfremdes gehört.
Wie alt bist du? 17?
schau dich einmal in der Welt um, lerne verschiedene Menschen kennen

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1. August 2009 um 21:41

Ideen zum Religionsverbot
Ideen zum Religionsverbot

1) Es wird unter Geldstrafe gestellt wenn jemand eine Lehre mit dem Verweis
auf eine Rechtfertigung durch eine jenseitige (..also dem Zugriff entzogene...) Instanz verbreitet. Die Einnahmen werden einem Fonds für Völkerverständigung zugetragen, der internationalem Interessenausgleich dient.
2) Bücher, die solche Inhalte enthalten werden mit Fußnoten ausgestattet,
welche die Aussagen auf diesseitige und nachvollziehbare Zusammenhänge erklären.
Wo das nicht möglich erscheint werden diese Stellen korrigiert oder gestrichen.
Dabei gelten Wissenschaftlichkeit und Plausibilität.
3) Es steht frei diese Objektbücher zu ergänzen mit sozial- und familienwissenschaftlichen Erläuterungen, um die veränderten Inhalte zu bereichern.
4) Öffentliche Symbole für jenseitige, also dem Zugriff entzogene Instanzen werden entfernt.
Es steht frei diese zu ersetzen durch aud humanistische Werte bezogene Symbole, die aber keine diffamierenden Inhalte gegenüber anderen
humanistischen Gruppierungen oder Ethnien enthalten dürfen.
Zuwiederhandlungen werden mit Geldstrafe bestraft... (Siehe 1)
5) Religion wird als Rückbindung zu humanistischen Werten verstanden.
6) Es werden weltweit humanistische Unterrichtszentren aufgebaut.

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2. August 2009 um 7:44
In Antwort auf amina22141

Wenn die Ethik da ist
denn ist ja gut. Woher kommt sie? Eben gerade auch aus den Religionen, das ist die eigentliche Natur des Menschen die manche leider verloren haben. Durch die Religionen kommen sie zurück wenn sie dies vergessen haben und das Leben ist mit so oder so angenehmer. Man kann auch "nur" gut sein, dann hat man wenigstens für das Diesseits etwas. Wenn man sich als Diener Gottes sieht so bekommt man auch für das Jenseits seinen Lohn.

"muß man sich nicht wundern über Mord und Totschlag"
das hast Du ohne Religion. Islam verbietet es unschuldige Menschen umzubringen.

Religion
ist vor allem eines: "Soziale Führung". Aber auf welchen Niveau ?
Peinlich, wenn man sich Weisheit mit einem Gottesbegriff erst schmackhaft machen muß. Peinlich noch mehr, wenn dazu Männer in Frauenkleidern auftreten und sich die Möglichkeit einer Familie und sich mir nix Dir nix die sexuelle Selbstbestimmung nehmen lassen. Und ultimativ peinlich, wenn der Tod für einen Gottesbegriff wichtiger sein soll als das Leben für nachvollziehbare diesseitige und gemeinsame Werte. Es wäre Zeit für einen öffentlichen -femininen- Verzicht auf solche gefährlichen Kapriolen des sozialen Machtgewinns. Gerade auch im Islam. Letztlich brauchen alle ihr bißchen Verstand und Würde. Und eine ausreichend kritische Distanz zur eigenen, nur selten ruhmreichen, menschlichen Geistesgeschichte.

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2. August 2009 um 12:48
In Antwort auf dirkroald

Ideen zum Religionsverbot
Ideen zum Religionsverbot

1) Es wird unter Geldstrafe gestellt wenn jemand eine Lehre mit dem Verweis
auf eine Rechtfertigung durch eine jenseitige (..also dem Zugriff entzogene...) Instanz verbreitet. Die Einnahmen werden einem Fonds für Völkerverständigung zugetragen, der internationalem Interessenausgleich dient.
2) Bücher, die solche Inhalte enthalten werden mit Fußnoten ausgestattet,
welche die Aussagen auf diesseitige und nachvollziehbare Zusammenhänge erklären.
Wo das nicht möglich erscheint werden diese Stellen korrigiert oder gestrichen.
Dabei gelten Wissenschaftlichkeit und Plausibilität.
3) Es steht frei diese Objektbücher zu ergänzen mit sozial- und familienwissenschaftlichen Erläuterungen, um die veränderten Inhalte zu bereichern.
4) Öffentliche Symbole für jenseitige, also dem Zugriff entzogene Instanzen werden entfernt.
Es steht frei diese zu ersetzen durch aud humanistische Werte bezogene Symbole, die aber keine diffamierenden Inhalte gegenüber anderen
humanistischen Gruppierungen oder Ethnien enthalten dürfen.
Zuwiederhandlungen werden mit Geldstrafe bestraft... (Siehe 1)
5) Religion wird als Rückbindung zu humanistischen Werten verstanden.
6) Es werden weltweit humanistische Unterrichtszentren aufgebaut.

Du kannst alles entfernen
Gott/Allah bleibt ewig, noch lange nach uns. Und Er ist immer in den Herzen derer die an Ihn glauben und von Ihm erbitten.
Was den Menschen schadet das solltest Du lieber hinterfragen.

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2. August 2009 um 15:35
In Antwort auf amina22141

Du kannst alles entfernen
Gott/Allah bleibt ewig, noch lange nach uns. Und Er ist immer in den Herzen derer die an Ihn glauben und von Ihm erbitten.
Was den Menschen schadet das solltest Du lieber hinterfragen.

Was schadet dem Menschen ?
Was schadet dem Menschen ?

Wenn die ersten Atombomben aus religiösen Gründen fallen,
dann hast Du die Antwort auf Deine gut gemeinte Frage.
Aber dann ist es wirklich zu spät zu reagieren. Dann gibt es auf der einen Seite 40 Milliarden Jungfrauen aus heiterem Himmel, und bei uns Imam im Fladenbrot für die, die noch Zähne haben.

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