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Rechtsextremismus unter Ausländern

1. Februar 2016 um 2:09

Hallo,

anscheinend war vielen mein Text zu lang, daher hier die Kurzfassung.

Mir ist seit langem aufgefallen, dass es in Deutschland unter den Ausländern sehr viele rechtsorientierte gibt, die sowohl den Deutschen als auch ihren Landsleuten das Leben schwer machen. Den Deutschen in so fern, dass sie ständig mit dem Finger auf sie zeigen, sie diskriminieren, mobben und teilweise sogar gewalttätig gegen sie werden.

Ihren Landsleuten in so fern, dass wenn sie nicht nach ihren Regeln leben, auch diskriminieren, unter Druck setzen, ausschließen und sogar verfolgen und bedrohen. Letzeres sieht man auch sehr häufig unter muslimischen Ausländern, die ihren Angehörigen nicht erlauben ihr Leben frei und unabhängig von den rechtsorientierten Vorstellungen zu leben.

Was ich dabei nicht verstehe ist, dass sie den Deutschen vorwerfen sie und ihre Lebensweise nicht zu tolerieren, aber selbst nicht tolerant genug sind um dieses Recht auch ihren Angehörigen zuzugestehen.

Was sagt ihr dazu und warum gibt es diese fehlende Selbstreflexion, diese fehlende Einsicht?

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14. April 2016 um 10:50

Ja
es ist immer schwierig seinen Schmerz, Hass unter Kontrolle zu halten und sein Denken nicht davon verklären zu lassen. Es kostet die Bereitschaft loszulassen, seinen eigenen Weg zu gehen, aber auch selbstkritisch und objektiv zu bleiben.

Aber abgesehen davon darf es meiner Meinung nach nicht länger hingenommen werden, dass Ausländer zu uns kommen und von uns verlangen, dass wir uns an sie anpassen, ohne dass sie etwas dafür gegenleisten. Das gehört sich nicht und würden sie in ihrem Land auch nicht von Ausländern wünschen.

Und das Argument "man müsse ihre Kultur tolerieren" ist meiner Meinung nach nicht tragbar, da das Thema Kultur nicht so einfach ist.

Kulturen sind nicht vom Himmel herabgesandt worden als Anleitung für die Menschen. Die Menschen selbst haben ihre Lebensweise vereint und zu einer gemeinsamen Gruppen-Lebensweise gemacht. Dies war immer mit Konflikten verbunden, da nicht immer alle derselben Meinung waren. Und auch haben sich die Kulturen mit der Zeit weiterentwickelt, wurden als nicht mehr tragbar gesehen und ganz liegen gelassen und haben dabei den Platz frei gemacht für eine andere "modernere, zeitgemäßere" Kultur.

Doch Konservative, die den Status Quo nicht aufgeben wollen, stehen oft gegen innovative Gruppen, die notwendige Veränderungen sehen und durchsetzen wollen.

Ich finde, man kann jedem Land seine Traditionen lassen, aber es sollte auch jeder die Freiheit haben "zu wählen, zu entscheiden", ob er die traditionelle oder zeitgemäße, moderne Lebensweise für sich nimmt.

Und es gibt in jeder Kultur linkspolitische Gruppen, die "anders" sind, leben, sein wollen als das was man ihnen vorschreibt. So auch unter den Ausländern. Es gibt viele nicht-muslimische, linkspolitische, das heißt nicht- nationalistische Menschen aus dem nahen Osten. Doch die hier lebenden Ausländer wollen weder in ihren Familien, ihrer Verwandtschaft, noch allgemein unter ihren Landsleuten "solche" Leute haben oder Leute mit "solch einer" Gesinnung.

Und das ist in den Köpfen der Deutschen (meist Gutmenschen) leider noch nicht gegenwärtig genug oder sie wollen es nicht wahrhaben, weil dies sonst ihr Bild vom guten, armen, benachteiligten, unschuldigen, harmlosen, Opfer-Ausländer verändern würde, was für viele sehr unbequem wäre und mit viel Einsicht, Selbstreflexion und Denken und dem loslassen alter Gefühle und Glaubenssätze verbunden wäre. Und die Arbeit wollen sich viele nicht machen.

Dies ist dann aber nicht mehr authentisch und solche "Gutmenschen" kann ich nicht ernst nehmen, da sie für mich nur ein Pendant zu den Nazis sind, die alles was mit Ausländern zu tun hat schlecht sehen. Die Gutmenschen sehen dafür alles zu unrecht gut. Es gibt auch viele Graustufen.

Es gibt in den Ländern im Nahen Osten und unter den hier lebenden Ausländern aus diesen Ländern so viele innenpolitische Probleme die sich auf die Gesellschaft auswirken, dass man als vernünftiger, ehrlicher Mensch nicht einfach sagen kann "In deren Kultur ist alles so schön und man muss ihnen ihre Kultur lassen".

Das ist unterlassene Hilfeleistung, das ist eine halbe Sache, wenn man nur die guten Dinge sieht. Wollen die Gutmenschen denn den Homosexuellen, linkspolitischen, nicht-muslimischen Ausländern nicht auch helfen? Das ist dann aber sehr scheinheilig.

Es gibt so viel Ungerechtigkeit in jenen Ländern, angefangen von der Politik über die Gesellschaft bis hin zur Familienkultur, die oft über eine große vernetzte Verwandschaft definiert ist.

Ich und viele andere könnten so viel schlechtes darüber erzählen, dass ich jedes mal verletzt und wütend bin, wenn ich sehe, dass deutsche Gutmenschen oder Ausländer sich als Opfer darstellen und andererseits so eingebildet von sich reden und so arrogant gegenüber den Deutschen sind. Und ich finde es wie gesagt nicht korrekt, wenn Gutmenschen und Ausländer die Ungerechtigkeit in deren "Kultur" nicht zum Thema machen, unter den Teppich kehren, verharmlosen oder gar leugnen.

Denn dann haben sie auch nicht das Recht darauf, die deutsche Kultur (ja es gibt sie tatsächlich und das ist auch gut so) zu kritisieren.

Ich finde es auch falsch, wenn Gutmenschen alles tun, um die Kultur der Ausländer zu bewahren, aber sich nicht darum scheren deutsche Traditionen, Werte und Ideale zu schützen, zu ehren und zu verteidigen für die Menschen in der Vergangenheit ihr Leben gelassen haben. Sprich Meinungsfreiheit, das Recht darauf sein Leben nach eigenem Geschmack zu leben, Gleichberechtigung, das Recht darauf frei von Religionen zu sein etc.

Ich finde, es sollten sich mehr Menschen für dieses Thema einsetzen, denn wofür sonst hat Europa in seiner Geschichte gekämpft? Wofür sonst haben Millionen von Menschen seit vor dem Mittelalter ihr Leben gelassen um für Freiheit zu kämpfen? Etwa dafür, dass jetzt nur nationalistische, muslimische Einwanderer davon profitieren können?









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14. April 2016 um 11:08

Geht mal in
Foren von muslimischen Ausländern, da sieht man was für einen Rassismus die gegen Deutsche hegen und pflegen. Und das nicht erst als Reaktion auf rassistische Handlungen Deutscher. Ich komme selbst aus einer Ausländerfamilie und weiß genau, was hinter den Kulissen von "Wir sind arme unschuldige harmlose Opfer" los ist.

In deren Kultur gibt es so viel Ungerechtigkeit, dass ich Seitenweise hier ins Forum reinschreiben könnte. Aber die Gutmenschen sehen nur 1001 Nacht Geschichten, wenn es um Ausländer geht. Das ist so naiv, da schäme ich mich schon fremd, wenn ich daran denke, dass wir Deutschland mal als ein Land der Dichter und Denker, als ein Land von großer Bedeutung für die Wissenschaft sehen.

Es ist so falsch, wenn behauptet wird "man muss ihre Kultur" tolerieren. Muss man die Ungerechtigkeiten in deren Kultur tolerieren? Muss man deren Rechtsextremismus, Homophobe, konservative, nationalistische, rassistische (ja, es ist wirklich so), orthodoxe Kultur tolerieren? Es gibt so viele Ausländer, die ihre Kultur hassen, ja hassen. Weil sie es satt sind, dass ihre Gesellschaft so gar nicht selbstkritisch, selbstreflektiert, tolerant, innovativ, modern, frei etc. ist. Dass sie als "anders denkende" genau so schlimm von ihren (ach so armen unschuldigen Opfer-) Landsleuten behandelt werden, wie hier so manch ein Nazi Ausländer behandelt? Dass diese Ausländer nicht mal in Deutschland die Freiheit die ihnen rechtlich zusteht nutzen können, weil ihre Familie, Verwandschaft wie die Mafia an jeder Ecke lauert und kontrolliert, ob sich jeder auch so verhält, wie sie es vorschreiben.

Wehrt man sich, sieht man was das Wort Familie wirklich in jener Kultur bedeutet. Es geht nämlich nur ums System. Alle müssen sie Muslime sein, nationalistisch, rassistisch usw. Wer nicht mitspielt, oder einfach nur Kritik ausübt wird so lange unter Druck gesetzt bis er aufgibt, wird im besten Fall vor die Wahl! gestellt "entweder wir oder du ganz alleine Leben ohne uns" und im schlimmsten Fall ermordet, weil es die Religion vorschreibt (Abtrünnige von der Religion stehen unter Todesstrafe) oder die Eltern nicht ihr Gesicht vor der Verwandtschaft/Gesellschaft verlieren wollen und somit ihre Ehre wieder herstellen wollen (und nein dies ist keine Ausnahme in primitiven Familien, dies ist weiter verbreitet als manch ein Ausländer/Gutmensch es wahrhaben will.

Ich finde es sollten sich mehr Deutsche und Ausländer einsetzen für dieses Thema, vor allem dafür, dass Ausländer aus dem nahen Osten, die "anders denken, leben" dieselbe Toleranz von ihren ach so armen unschuldigen harmlosen Landsleuten!!! und ach so schlauen, klugen Gutmenschen bekommen, wie diese es immer für sich fordern.

Denn ansonsten haben sie weder das Recht darauf sich über irgendwas zu beschweren, noch darauf von uns irgendetwas zu erwarten, zu verlangen, zu fordern.

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19. April 2016 um 23:17

Ist das nicht gerade das Schöne am Rassismus?
Alles, was man selber macht ist toll,
aber alle anderen sind doof?

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20. April 2016 um 19:17

Aber
warum ist dieses Thema so unpopulär?
Warum gibt es so wenig Ausländer, die sich gegen Rechtsextremismus und religiösen Fundamentalismus in ihren eigenen Reihen einsetzen? Sind die meisten etwa mit von der Partie, dass sie sich stumm stellen? Aber wie können sie bei den Deutschen so gnadenlos kritisch sein und hart ins Gericht gehen, was deren Rechtsextremismus und religiöse Ungerechtigkeit angeht, aber bei sich selbst immer sagen "Wir sind besser, bei uns ist alles perfekt, wir haben/machen keine Fehler, wer von uns Mist baut ist eine Ausnahme usw.?" Wie kann man bei sich selbst so unreflektiert und so gar nicht selbstkritisch sein und nur die Fehler der anderen sehen?

Als ob die Gesellschaft/Politik im Nahen Osten ideal "für alle" sei. Was ist mit denen, die nicht islamisch leben wollen, mit den Homosexuellen, mit den links politischen, mit den liberalen, denen die nicht nur in Hinsicht auf Technik modern leben wollen, sondern auch in Hinsicht auf die Tradition/Kultur/Religion? Dass all diese Menschen von ihren eigenen Landsleuten genauso schlimm behandelt werden, wie hier in Deutschland manch ein Neonazi einen Ausländer behandelt wird aber schön verschwiegen, verleugnet, verharmlost.

Das ist so scheinheilig. Ich selbst habe eine Abstammung aus dem Nahen Osten und sah seit meiner Kindheit die Ungerechtigkeit innerhalb der Kreise jener Gesellschaft und wie sie scheinheilig nach außen hin sich arrogant und eingebildet als besser und perfekt gegenüber den Deutschen darstellten bzw. sich gerne als Opfer des Rechtsextremismus darstellten, wenn man von ihnen Benehmen und das bewahren von Grenzen in Deutschland verlangte.

Das hier so wenige Ausländer sich zu Wort melden beweist für mich auch, die Scheinheiligkeit. Immer wenn es um eigene Fehler geht hält man sich schön raus und tut so, als würde das Thema nicht existieren und schweigt schön still vor sich hin. Aber wehe die Deutschen setzen ihnen Grenzen oder kritisieren ihr schlechtes Benehmen, da gibt es aber einen anhaltenden Shitstorm, wo sie auf einmal alle wieder reden können.

Ach ich könnte so viel dazu schreiben, aber leider meldet sich kein Ausländer hierzu.

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27. April 2016 um 8:42

Ob wir wohl noch erleben
dass sich unsere Bundeskanzlerin hinstellt und verkündet:
"Der Rassismus gehört zu Deutschland!"

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