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Punks auf dem Vormarsch?

13. November 2005 um 21:43

Ich möchte gerne mal eure Meinung zu der folgenden "Behauptung" erfahren:

Ich bin der Meinung, dass sich in letzter Zeit verschiedene (gesellschaftliche) Gruppen extrem herausbilden.

Dazu gehören unter anderem die Punks, die in letzter Zeit immer mehr werden. Ich finde, dass (gerade in Kreisen von Jugendlichen) der Trend scheinbar immer häufiger auftritt, "Punk" zu sein. Viele meiner früheren Freunde sind zu den "Punks" gegangen, eigentlich Leute aus wohlhabenden Familien, Leute die auch eine einigermaßen gute Erziehung genossen haben. Mittlerweile sind die meisten von diesen Leuten total verblödet, trinken Alkohol in Mengen, gröhlen irgendwelche linken Parolen, von deren Bedeutung sie keine Ahnung haben und machen den ganzen Tag nichts anderes als gammeln. Ich finde es wirklich schade, weil ich dadurch einige wirklich nette, intelligente Freunde verloren habe.
Diesen Leuten ist auch nichtmehr zu helfen, den Glauben daran, dass die mal wieder normal werden, hab ich verloren

Hat da jemand ähnliche Erfahrungen gemacht? Würde mich über Antworten freuen.

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22. November 2005 um 6:15

Hallo
Bis vor vier Jahren war ich auch in der Punkszene. Als ich jünger war, waren sie die einzigen Leute, die mich akzeptierten wie ich bin. Damals war es lustig den ganzen Tag nur Party zu machen und schnorren zu gehen. Doch irgendwann mußte ich feststellen, daß Feiern nicht das einzige im Leben ist und das ich schon viel Zeit versäumt habe. Ich sah mir die Leute an, die schon ewig dabei sind und mußte feststellen, daß es 2 Wege gibt. 1. Weg: Ich fang ein neues Leben an und mach was draus. 2. Weg: Ich bleibe in der Szene und mutiere irgendwann vom Punk zum Penner( wie leider so viele ).
Nun bin ich glücklich, daß ich mich für den ersten Weg entschieden habe. Auf der Abendschule mache ich meinen Realschulabschluss und hoffe, daß ich danach eine Ausbildung machen kann.
Wenn man jung ist, sollte man sein Leben genießen. Jedoch sollte man es nicht übertreiben und den Sinn für die Realität bewaren.

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23. November 2005 um 15:01

Punks ....
ich möchte zu aller erst eines sagen: punk ist velmehr als sich nur zu besaufen und mit zerissenen hosen rumzulaufen..punk ist nicht nur wie (übersetzt) "dreck". es ist ein lebensgefühl! ich denke es gibt sowohl intelligente als auch nette punks. punk sein heißt..diesen style anzunhemen,diese musik hören ( und punk ist sicherlich nicht das was campino und co veranstalten!!) mit "anarchie" in der politik für seine meinung zu kämpfen und ein wenig schräg auffallen!wenn man sich chucks kauft, mit zerissenen hosen umläuft, sich piercings stechen lässt und button an die hose macht oder sich die haare färbt ist man noch lange kein punk! das solltest du deinen freunden sagen. wenn sie das einsehen und trotzdem den weg des punks wählen kannst du sie nicht aufhalten....
~~ es lebe der punk ~~

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23. November 2005 um 15:28
In Antwort auf punksnotdead2

Punks ....
ich möchte zu aller erst eines sagen: punk ist velmehr als sich nur zu besaufen und mit zerissenen hosen rumzulaufen..punk ist nicht nur wie (übersetzt) "dreck". es ist ein lebensgefühl! ich denke es gibt sowohl intelligente als auch nette punks. punk sein heißt..diesen style anzunhemen,diese musik hören ( und punk ist sicherlich nicht das was campino und co veranstalten!!) mit "anarchie" in der politik für seine meinung zu kämpfen und ein wenig schräg auffallen!wenn man sich chucks kauft, mit zerissenen hosen umläuft, sich piercings stechen lässt und button an die hose macht oder sich die haare färbt ist man noch lange kein punk! das solltest du deinen freunden sagen. wenn sie das einsehen und trotzdem den weg des punks wählen kannst du sie nicht aufhalten....
~~ es lebe der punk ~~

...
Klar gibt es intelligente und nette Punks. Ich weiß ja net, wie es so ist, wo du herkommst, aber da wo ich herkomme sind die meisten abgestürzt. Alle die vor 12 Jahren noch für ihre Meinung gekämpft haben, sitzen jetzt den ganzen Tag in der Stadt und schnorren sich Kohle zusammen für ihren nächsten Schuss. Das hat mit Punk dann auch nix mehr zu tun. Es gibt wenige der alten Generation, die nicht komplett abgestürzt sind. Es tut weh die Leute jetzt zusehen, die mir mal so viel bedeutet haben. Denen kann ich nämlich leider net helfen. Ich habs mal versucht, aber es geht nicht.

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24. November 2005 um 12:55
In Antwort auf missnoctis

...
Klar gibt es intelligente und nette Punks. Ich weiß ja net, wie es so ist, wo du herkommst, aber da wo ich herkomme sind die meisten abgestürzt. Alle die vor 12 Jahren noch für ihre Meinung gekämpft haben, sitzen jetzt den ganzen Tag in der Stadt und schnorren sich Kohle zusammen für ihren nächsten Schuss. Das hat mit Punk dann auch nix mehr zu tun. Es gibt wenige der alten Generation, die nicht komplett abgestürzt sind. Es tut weh die Leute jetzt zusehen, die mir mal so viel bedeutet haben. Denen kann ich nämlich leider net helfen. Ich habs mal versucht, aber es geht nicht.

Also...
dann würde ich sagen sind sie keine punks mehr sondern eher zu den "pennern" rübergetreten. vllt wollten sie am anfang cool sein, aber ich denke die punks machen sich auch gedanken über ihre zukunft und so sollte man es deinen freunden sagen...es ist nicht cool arbeitslos und herunter gekommen rumzulaufen!!!
viel glück !

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14. Januar 2006 um 15:21

PUNKER ABSCHAUM ODER DOCH TEIL DER GESELLSCHAFT?
Ich möchte dir nur sagen das du mit deine Ansichtn vollkommen daneben liegst! Sicher ist es auf den ersten Blick nur blödes herumgammeln, sich betrunken machen oder Parolen grölen!
Um Punkein zu sein gehört mehr. Puns sind gegen Rassismus, Atomanlagen, für Menschenechte, für gleichheit aller Menschen, gegen Neonazis, gegen Gewalt (außgenommen wenn es um Neonazis geht) Punks reagieren sich beim Pogo ab! du weißt wahrscheinlich nicht was Pogo ist. Pogo ist das sich gegenseitige geschupse und wilde herum gehopse bei schneller Musik. So sinnlos und brutal es auch aussieht, sobald irgendjemand hinfeld helfen ihm alle anderen sofort auf.
Glaub mir Punks sind villeicht auf den ersten Blick nicht gerade die besten aber wenn du mit einem deiner alten freunde redest wirst du verstehen das mehr dahinter steckt.

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14. Januar 2006 um 16:42
In Antwort auf missnoctis

Hallo
Bis vor vier Jahren war ich auch in der Punkszene. Als ich jünger war, waren sie die einzigen Leute, die mich akzeptierten wie ich bin. Damals war es lustig den ganzen Tag nur Party zu machen und schnorren zu gehen. Doch irgendwann mußte ich feststellen, daß Feiern nicht das einzige im Leben ist und das ich schon viel Zeit versäumt habe. Ich sah mir die Leute an, die schon ewig dabei sind und mußte feststellen, daß es 2 Wege gibt. 1. Weg: Ich fang ein neues Leben an und mach was draus. 2. Weg: Ich bleibe in der Szene und mutiere irgendwann vom Punk zum Penner( wie leider so viele ).
Nun bin ich glücklich, daß ich mich für den ersten Weg entschieden habe. Auf der Abendschule mache ich meinen Realschulabschluss und hoffe, daß ich danach eine Ausbildung machen kann.
Wenn man jung ist, sollte man sein Leben genießen. Jedoch sollte man es nicht übertreiben und den Sinn für die Realität bewaren.

1978
war ich der meinung, ein punk zu sein, ist die einzige art zu leben
schon damals war es dafür zu spät. nach 10 jahren auch äußerlicher zugehörigkeit merkte ich, dass alle, die mit mir waren mutiert sind. penner, alkis, bettler, kriminelle, schnorrer...

punk ist eine lebenseinstellung. wenn man sich äußerlich dazu bekennt, muß man mit anfeindungen rechnen, der "normalo" schmeißt alle in einen topf.
also bin ich zwar äußerlich ziemlich normalisiert- meine freunde und aufmerksame "fremde" merken aber heute noch, dass ich nicht ganz "angepasst" bin. im kopf bin ich wohl immer noch das, was viele einen punk nennen. es kommt auf die einstellung an.

kambibi

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