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Polnische Massagestudios...

Letzte Nachricht: 22. August um 12:00
fuechslein-101
fuechslein-101
12.08.22 um 12:16

Ich habe es ja in einigen Kommentaren schon geschrieben, dass ich bis vor kurzen viel selbst massiert hatte und mich dabei im Rahmen meiner Möglichkeiten auch am Tantra orientiert hatte. Natürlich nicht ganz uneigennützig, in Sachen Sex und Zärtlichkeit läuft es bei uns ja schon geraume Zeit nicht mehr so dolle, bis es dann auf Grund gesundheitlicher Probleme meiner Frau ganz einschlief. Die Massagen waren da so ein kleiner, winzig kleiner Ersatz für mich.

Mit unserem Umzug fiel dann auch das weg. Ein Thema blieb das für mich aber trotzdem, zumindest theoretisch, einiges neu erfahrene darüber konnte ich natürlich innerhalb der Familie völlig unerotisch probieren.

Letztens war das Thema Tantra auch hier im Forum wieder ein Thema, und so schaute ich mal, ob es denn bei uns in der Gegend Tantra-Massagestudios überhaupt gibt. Nun, das Nächste ist gut 100 km weg, dazu natürlich in einer Preisklasse, wo ich sagen muss: Sorry, geht nicht. 120 €/h sind mir dann doch zuviel!

Aber wozu wohne ich in Grenznähe, da gibt es sowas ja auch. Liberec (Tschechien) hat welche (z.B. am Babylon, einer großen Badelandschaft), dort sind die Preise aber nur unwesentlich niedriger, außerdem waren die Internetauftritte mit der "Produkt"-Beschreibung mehr als dürftig. Ne Katze im Sack also.

Anders in Wroclaw (Polen), super Internetauftritte der Studios mit genauesten Beschreibungen und guten Fotogalerien der Studios, einer detaillierten Beschreibung der Leistungen und einer ausführlichen Preisübersicht. Die Googlebewertungen waren dementsprechend überwiegend gut bis sehr gut.

Nun, ich habe da zwei Studios näher ins Auge gefasst, eins behauptet von sich, eins der besten in Europa zu sein, hohe Selbstansprüche also, aber auch das mit den besten Beurteilungen. Und mit 500 Zloty (ca 105 &euro für 2 1/2 Stunden (!!!) für eine Solomassage bzw 1000 Zloty bei zwei Masseusen (braucht man das überhaupt?) ist das auch mal machbar.

Was die meisten Studios auch im Angebot haben, ist die japanische Nuri-Massage, deutlich körperbetonter und mit einem speziellen Gel auf Algenbasis. Dies ist zwar nicht so aromatisch wie die Öle aus der Tantramassage, dafür läuft alles noch viel körperbetonter ab! Natürlich darf man "seine" Masseuse bei der Massage auch streicheln bzw. umarmen, in diesen seriösen Studios sind aber natürlich Berührungen in ihrem Genitalbereich oder gar sexuelle Handlungen absolut tabu! Dafür duscht man anschließend noch in aller Ruhe gemeinsam mit ihr. Das Gel muss ja auch wieder runter vom Körper.

Allerdings kostet diese spezielle Massage dann auch eine Kleinigkeit mehr bzw. dauert nicht so lange (in der Regel nur max. 1 1/2 Stunden).

Das einzige Problem: die meisten dort können kein Deutsch und mein englich ist auch nicht gerade ne Wucht (wir mussten damals russisch lernen), aber das lässt sich sicher auch irgendwie handeln.

War jemand von euch schon einmal in solchen eher seriösen Massagestudios in Polen und kann mit einem Erfahrungsbericht aufwarten?

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oswin_28393950
12.08.22 um 13:36

Suchst du eine Frau aus dem horizontalem Gewerbe, eine reine Massage oder ein Bericht zum aufgeilen?

 

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fuechslein-101
fuechslein-101
12.08.22 um 13:49
In Antwort auf oswin_28393950

Suchst du eine Frau aus dem horizontalem Gewerbe, eine reine Massage oder ein Bericht zum aufgeilen?

 

Ich brauche keinen Sex-bericht, sondern einfach eine Erfahrung aus diesen Massagestudios. Also z.B. Thema Sauberkeit und Diskretion. Das horizontale Gewerbe geht mir einen halben Meter am A... vorbei und zum aufgeilen gäbe es andere Quellen.

Mit Tantra habe ich mich schon ausführlich befasst, von Nuri habe ich aber zum ersten Mal was gelesen. 

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oswin_28393950
12.08.22 um 14:19
In Antwort auf fuechslein-101

Ich brauche keinen Sex-bericht, sondern einfach eine Erfahrung aus diesen Massagestudios. Also z.B. Thema Sauberkeit und Diskretion. Das horizontale Gewerbe geht mir einen halben Meter am A... vorbei und zum aufgeilen gäbe es andere Quellen.

Mit Tantra habe ich mich schon ausführlich befasst, von Nuri habe ich aber zum ersten Mal was gelesen. 



Die massierende Dame glitscht dabei mit dem nackten Körpber auf deinem nacktem Körber herum und das in der horizontalen mit 0 mm abstand zu deinem A...

Entweder tust du nur so oder du bist es.

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fuechslein-101
fuechslein-101
12.08.22 um 14:24
In Antwort auf oswin_28393950

https://de-academic.com/dic.nsf/dewiki/2526694

Die massierende Dame glitscht dabei mit dem nackten Körpber auf deinem nacktem Körber herum und das in der horizontalen mit 0 mm abstand zu deinem A...

Entweder tust du nur so oder du bist es.

Ich kenne inzwischen diese Artikel. Ich kenne auch die verschiedenen Massagepraktiken, wie z.B. diese spezielle Kopfmassage. Das hatte ich ja auch so in etwa bei meinem Eingangspost so erwähnt.

Und stelle dir mal vor, ich kann sogar mit Google umgehen!

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laerke_27098577
12.08.22 um 18:36

> Nuri-Massage, deutlich körperbetonter

Das heisst "Nuru", mit "u" als letztem Buchstaben, und ja, es ist deutlich körperbetonter, weil nicht nur mit den Händen, sondern mit dem ganzen durch das Algen-Gel glitschig gemachten Körper massiert wird.

Erfahrungen mit irgendwelchen in Polen oder Tschechien liegenden Massage-Studios habe ich keine, dafür bin ich zu selten in diesen Ländern.

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fuechslein-101
fuechslein-101
12.08.22 um 19:42
In Antwort auf laerke_27098577

> Nuri-Massage, deutlich körperbetonter

Das heisst "Nuru", mit "u" als letztem Buchstaben, und ja, es ist deutlich körperbetonter, weil nicht nur mit den Händen, sondern mit dem ganzen durch das Algen-Gel glitschig gemachten Körper massiert wird.

Erfahrungen mit irgendwelchen in Polen oder Tschechien liegenden Massage-Studios habe ich keine, dafür bin ich zu selten in diesen Ländern.

In der Übersetzung der Websiten ist von beidem die Rede. Ich habe gerade noch einmal nachgelesen, der Unterschied zwischen "Nuru" und Nuri" ist wohl im unterschiedlichen Material zu sehen,w as da verwendet wird, Bei Nuri eher Öle u.a. auf Kokosölbasis und bei Nuru dieses glitschige Zeugs auf Algenbasis und wohl auch andere Massagematten.

So zumindest die Beschreibung. Wobei bei dieser "Leidenschaftlichen" (im polnischen Originaltext steht "passionierte" wohl der Körperkontakt noch intensiver als er bei der Nuru ohnehin schon ist. Ich werde dort mal anfragen und mich genau nach dem Unterschied erkundigen.

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fuechslein-101
fuechslein-101
13.08.22 um 13:36
In Antwort auf laerke_27098577

> Nuri-Massage, deutlich körperbetonter

Das heisst "Nuru", mit "u" als letztem Buchstaben, und ja, es ist deutlich körperbetonter, weil nicht nur mit den Händen, sondern mit dem ganzen durch das Algen-Gel glitschig gemachten Körper massiert wird.

Erfahrungen mit irgendwelchen in Polen oder Tschechien liegenden Massage-Studios habe ich keine, dafür bin ich zu selten in diesen Ländern.

Ich habe Antwort erhalten.

Hier mal der Originaltext:
"Each massage takes place in candlelight, with romantic music in the full nudity of the Masseuse and the Lord. We massage your entire body with the help of warm oil, Masseuse's hands, forearms, breasts, abdomen and the Masseuse's body.

Massages are very subtle and allow you to completely relax. Each massage ends with fulfillment (orgasm) with the help of the Masseuse's hands. You can touch the Masseuse's body except in the intimate place.
The difference between classic Nuri and Passionate Nuri - this massage is much more erotic and sensual. In this massage, you can touch the entire body of the Masseuse, including the Intimate place - a gentle touch. The ending of this massage is unique and takes place in position 69, where you can admire the Masseuse's intimate place and gently touch it.

Lingam - massage of the intimate area and place (penis, testicles, groin, thighs) with the masseuse's hands, forearms and breasts.

Lomi - classic massage of the whole body in nudity, including massage you cannot touch the body of the masseuse, nor does the masseuse use breast massage. (The masseuse is also wearing her underwear during the massage).

Nuru - ritual full body massage, a special gel with a sticky and very slippery consistency and a nylon nuru mattress are used for massage. Here, relaxation through touch has a different dimension and you feel the masseuse with your whole body. We use the whole body for massage, including the buttocks."

Diese Antwort ist allerdings aus einem anderen Studio, welches ich über eine Anzeige in einem Breslauer Werbeblättchen kontaktiert habe.

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farona_27176457
13.08.22 um 14:50
In Antwort auf laerke_27098577

> Nuri-Massage, deutlich körperbetonter

Das heisst "Nuru", mit "u" als letztem Buchstaben, und ja, es ist deutlich körperbetonter, weil nicht nur mit den Händen, sondern mit dem ganzen durch das Algen-Gel glitschig gemachten Körper massiert wird.

Erfahrungen mit irgendwelchen in Polen oder Tschechien liegenden Massage-Studios habe ich keine, dafür bin ich zu selten in diesen Ländern.

Letztendlich ist es was für Männer die danach behaupten zu können sie wären nicht im Puff gewesen. Aber der mit dem buschigen Schwanz sucht ja nichts aus dem horizontalem Gewerbe.

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laerke_27098577
14.08.22 um 22:02
In Antwort auf farona_27176457

Letztendlich ist es was für Männer die danach behaupten zu können sie wären nicht im Puff gewesen. Aber der mit dem buschigen Schwanz sucht ja nichts aus dem horizontalem Gewerbe.

Für mich wäre nicht so sehr die Frage, ob da Sex gegen Geld angeboten wird und es "Prostitution" heisst, denn das ist für mich, solange es nicht um die rechtliche Situation von am Szenarium Beteiligten geht, nur Taxonomie.

Für diejenigen, denen diese Taxonomie wichtig ist: Das deutsche "Gesetz zum Schutz von in der Prostitution tätigen Personen" ist da recht eindeutig, bis auf, dass es an einer Legaldefinition für den Begriff "sexuelle Handlung" mangelt, was ich aber, wenn es um Orgasmen und Intimzonenberührungen geht, als gegeben annehme.

Die Frage wäre eher, inwieweit die Leute in den jeweiligen - äh - Begegnungsstätten freiwillig arbeiten und jederzeit aufhören/kündigen können und nicht ausgebeutet werden, und keine Not- und/oder Zwangslagen erzeugt/ausgenutzt/aufrecht erhalten werden.
(Vielfach werden in einschlägigen Begegnungsstätten übrigens mit Bedürfnisssen in Zusammenhang stehende Seelennöte von Kunden ausgenutzt, um den Kunden unverhältnismäßig viel Geld aus der Tasche zu ziehen.)


Die von Füchslein zitierte Antwort des Massage-Studios empfinde ich als abschreckend:

Diejenigen, die sie verfasst haben, geruhen schon bei diesen harmlosen Auskünften, sich nicht eindeutig, sondern mißverständlich auszudrücken - und das hat definitiv nichts mit Übersetzungsproblemen zu tun -, und zwar so, dass man das nicht merken soll und auch nicht merken soll, dass die gestellten Fragen nicht wirklich beantwortet sind.
Das deutet darauf hin, dass diejenigen, die im Namen des Unternehmens Fragen beantworten dürfen, mit allen Wassern gewaschen sind.

Zum Beispiel war wohl nach dem Unterschied zwischen Nuru und Nuri gefragt, aber statt das zu erklären, wird über zwei Nuri-Varianten geseiert. Dabei wiederum schreiben sie "this massage" ohne eindeutig zu machen, auf welche der angesprochenen Massagearten sie damit Bezug nehmen.

Für mich wären solche Leute, egal um was es geht, als Geschäftspartner/Dienstleister damit schon aus dem Rennen.

Und dann nennen sie die Kunden auch noch "Lord", um damit Vorstellungen von einem Gefälle in der zwischenmenschlichen Wechselwirkung hervorzurufen.
Vom "Lord" wird in anderer Weise Sozialkompetenz erwartet als von "Diener/inne/n".
Diese Bezeichnung soll also Leuten als potentiellen Kunden entgegenkommen, die, um Mut fassen zu können, darin bestärkt werden müssen, dass ihre Sozialkompetenz nicht überschritten/überfordert wird.
Diese Bezeichnung soll Leute bestärken, die gerne ein sie begünstigendes Gefälle in der zwischenmenschlichen Wechselwirkung haben.
Diese Bezeichnung soll Zweifler/Selbstzweifler beruhigen/manipulieren. 
Für diejenigen, die Taxonomie betreiben und sich überlegen wollen, ob es sich da um Prostitution handelt, was mir ja an sich wurscht ist:
Außerdem ist nicht von "Lady" die Rede, sodass als Kundschaft wohl nur männliches Zielpublikum infrage kommt, was auch darauf hindeutet, dass es sich da um einen auf -äh- männliche Bedürfnisse zugeschnittenen Betrieb handelt.

Die Bezeichnung "Kunde" oder "Dienstleistungsempfänger" ginge doch auch.

Mit der Bezeichnung "Vertragspartner" wäre ich vorsichtig solange nicht raus ist, wer in der Konstellation "Massagestudio"/"Dienstleistungsnehmer" und "Masseur/in" rechtlich mit wem wie verbandelt ist, und in was für Rechtsformen da welche juristischen Personen auftreten.

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fuechslein-101
fuechslein-101
15.08.22 um 9:49
In Antwort auf laerke_27098577

Für mich wäre nicht so sehr die Frage, ob da Sex gegen Geld angeboten wird und es "Prostitution" heisst, denn das ist für mich, solange es nicht um die rechtliche Situation von am Szenarium Beteiligten geht, nur Taxonomie.

Für diejenigen, denen diese Taxonomie wichtig ist: Das deutsche "Gesetz zum Schutz von in der Prostitution tätigen Personen" ist da recht eindeutig, bis auf, dass es an einer Legaldefinition für den Begriff "sexuelle Handlung" mangelt, was ich aber, wenn es um Orgasmen und Intimzonenberührungen geht, als gegeben annehme.

Die Frage wäre eher, inwieweit die Leute in den jeweiligen - äh - Begegnungsstätten freiwillig arbeiten und jederzeit aufhören/kündigen können und nicht ausgebeutet werden, und keine Not- und/oder Zwangslagen erzeugt/ausgenutzt/aufrecht erhalten werden.
(Vielfach werden in einschlägigen Begegnungsstätten übrigens mit Bedürfnisssen in Zusammenhang stehende Seelennöte von Kunden ausgenutzt, um den Kunden unverhältnismäßig viel Geld aus der Tasche zu ziehen.)


Die von Füchslein zitierte Antwort des Massage-Studios empfinde ich als abschreckend:

Diejenigen, die sie verfasst haben, geruhen schon bei diesen harmlosen Auskünften, sich nicht eindeutig, sondern mißverständlich auszudrücken - und das hat definitiv nichts mit Übersetzungsproblemen zu tun -, und zwar so, dass man das nicht merken soll und auch nicht merken soll, dass die gestellten Fragen nicht wirklich beantwortet sind.
Das deutet darauf hin, dass diejenigen, die im Namen des Unternehmens Fragen beantworten dürfen, mit allen Wassern gewaschen sind.

Zum Beispiel war wohl nach dem Unterschied zwischen Nuru und Nuri gefragt, aber statt das zu erklären, wird über zwei Nuri-Varianten geseiert. Dabei wiederum schreiben sie "this massage" ohne eindeutig zu machen, auf welche der angesprochenen Massagearten sie damit Bezug nehmen.

Für mich wären solche Leute, egal um was es geht, als Geschäftspartner/Dienstleister damit schon aus dem Rennen.

Und dann nennen sie die Kunden auch noch "Lord", um damit Vorstellungen von einem Gefälle in der zwischenmenschlichen Wechselwirkung hervorzurufen.
Vom "Lord" wird in anderer Weise Sozialkompetenz erwartet als von "Diener/inne/n".
Diese Bezeichnung soll also Leuten als potentiellen Kunden entgegenkommen, die, um Mut fassen zu können, darin bestärkt werden müssen, dass ihre Sozialkompetenz nicht überschritten/überfordert wird.
Diese Bezeichnung soll Leute bestärken, die gerne ein sie begünstigendes Gefälle in der zwischenmenschlichen Wechselwirkung haben.
Diese Bezeichnung soll Zweifler/Selbstzweifler beruhigen/manipulieren. 
Für diejenigen, die Taxonomie betreiben und sich überlegen wollen, ob es sich da um Prostitution handelt, was mir ja an sich wurscht ist:
Außerdem ist nicht von "Lady" die Rede, sodass als Kundschaft wohl nur männliches Zielpublikum infrage kommt, was auch darauf hindeutet, dass es sich da um einen auf -äh- männliche Bedürfnisse zugeschnittenen Betrieb handelt.

Die Bezeichnung "Kunde" oder "Dienstleistungsempfänger" ginge doch auch.

Mit der Bezeichnung "Vertragspartner" wäre ich vorsichtig solange nicht raus ist, wer in der Konstellation "Massagestudio"/"Dienstleistungsnehmer" und "Masseur/in" rechtlich mit wem wie verbandelt ist, und in was für Rechtsformen da welche juristischen Personen auftreten.

Genau das war mir auch aufgefallen, diese Masseuse scheint das Nuri zu bevorzugen. Zunächst: Von etwa 10 angeschriebenen Masseusen, auf deren Inserate ich angefragt hatte, war sie die einzige, die überhaupt so ausführlich geantwortet hatte. Die anderen verwiesen mich nur auf mehr oder weniger nichtssagende Websites.

Sie schickte mir dann noch die aktuelle Preisliste, wo mir auffiel, dass es auch bei der Nuru-Massage zwei verschiedene Varianten gab (eine klassische und eine Nuru-Ritual", immerhin mit einem Preisunterschied von rund 75 € / 2 Stunden. Und da fragte ich noch einmal nach.

Ihre Antwort (wörtlich):
"nuru ritual is a massage on a special nuru mat. for the massage, we obtain a special nuru gel with a very slippery consistency. this massage lasts 1.5 hours and begins with a shared shower, after which we go to the mat and start the massage. during this massage you can touch my whole body, including my private area. the ending is at position 69 with my hands. I use my whole body for massage, including my buttocks. during the massage, we can switch roles and you can touch and massage my body. at the end of the massage, we go to the second shower together and I will help wash the gel off you"

Die Frauen sind in diesen Salons (oder Studios, wie man es auch immer nennen mag) fest nch den Bestummungen des polnischen Arbeitsrechtes angestellt und bekommen im Schnitt ein Grundgehalt von 15.000 Zloty, also etwa 3.500 €. Dazu kommen natürlich die Trinkgelder und (und darin sehe ich das eigentliche Problem) eine Provision, pro Gast, den den sie "bearbeiten". Sprich, sie stehen durchaus auch in direkter Konkurrenz zueinander. Und wenn dann z.B. eine meint, ein paar optische Nachteile zu haben, versucht sie, diese durch kleine, unentgeldliche "Zusatzleistungen", die über das normale Angebot hinausgehen, auszugleichen. Eben zum Beispiel, dass der Gast sie auch an den Intimzonen "sanft berühren" darf (normalerweie in den renomierten Massagestudios in Polen ein absolutes NoGo!).

Man schließt dort (wie in allen anderen Geschäften ja auch) den Vertrag mit dem Studio ab, in dem auch verzeichnet ist, welche Masseuse behandelt, sicher aber nicht, welche "Zusatzleistungen zwischen Gast und Masseuse stillschweigend vereinbart haben). 

Und noch etwas zu der Bezeichnung "Lord", die ist (wie auch Lady) im polnischen Sprachgebrauch durchaus üblich, eine Ehrerbietung gegenüber dem Kunden, welche man in nahezu allen Dienstleistungsbranchen (Friseure usw) erlebt. Das sollte man in der Antwort also nicht überbewerten.

Sie hatte mir in ihrer ersten Antwort auch nicht die teuerste Massage angeboten (die Ritual-Nuru), die hatte sie Anfangs nicht einmal erwähnt. Diese beschrieb sie erst auf eine konkrete Nachfrage.

Ich weiß nicht, ob man solche Massagen mit klassischen Sex-Angeboten vergleichen kann. Anders als z.B. bei Tantra hat diese ja klar den Orgasmus als Ziel. Es kommt wohl darauf an, wie man Sex definiert, ob dafür ein vaginaler / analer bzw. oraler Verkehr als notwendig erachtet oder ob eine sexuelle (hier durchaus auch gegenseitige) Stimulation bereits ausreicht.

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farona_27176457
15.08.22 um 10:45

Eine Masseuse ist in einem Massagesalon arbeitende Prostituierte!

Die korrekte Berufsbezeichnung ist Masseurin, genauso wie eine Frau die das Handwerk der Friseurinnung beherscht und ausübt Friseurin heißt. 

Das klassische Tantra hat nicht den Orgasmus als Ziel, aber auch nicht die Vermeidung selbigens. 

Massagestudios dieser Art waren von dem Coronalockdown damals ausgenommen, da diese nicht zum klassischen Prostituionsgewerbe zählen. 

Nicht verwechseln mit den Studios die explizit Tantrasex anbieten.

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fuechslein-101
fuechslein-101
15.08.22 um 11:54
In Antwort auf farona_27176457

Eine Masseuse ist in einem Massagesalon arbeitende Prostituierte!

Die korrekte Berufsbezeichnung ist Masseurin, genauso wie eine Frau die das Handwerk der Friseurinnung beherscht und ausübt Friseurin heißt. 

Das klassische Tantra hat nicht den Orgasmus als Ziel, aber auch nicht die Vermeidung selbigens. 

Massagestudios dieser Art waren von dem Coronalockdown damals ausgenommen, da diese nicht zum klassischen Prostituionsgewerbe zählen. 

Nicht verwechseln mit den Studios die explizit Tantrasex anbieten.

Eine Masseurin, oder noch richtiger, eine staatlich geprüfte und anerkannte Masseurin und medizinische Bademeisterin, ist in ihrem Gesundheitsfachberuf ausgebildet, geprüft und in allerlei Therapiemethoden geübt.
Ich bin mal gespannt, welche Therapieangebote es in solch einem Studio bzw. Salon gibt.

Ich bin übrigens mit den alten Begriffen wie Masseuse und Friseuse (also den stark an der französischen Sprache angelehnten) Sprachweise aufgewachsen. Es sind auch Begriffe, die nicht zu meinem täglichen Sprachgebrauch gehören. Von daher ist das mal wieder die übliche Haarspalterei. Dass Tantra NICHT den Orgasmus als Ziel hat, habe ich ja oben geschrieben.

Die einzigen, die damals nicht von den Schließungen im Lockdown betroffen waren, waren die medizinischen Massageangebote (also die im Rahmen der Physiotherapie). Das war in Polen nicht anders wie in Deutschland (dort waren die Maßnahmen sogar noch strenger!)

Einer der Salons schreibt zu den Hygienemaßnahmen:
"Aufgrund der abnehmenden Quarantänebeschränkungen infolge der COVID-19-Coronavirus-Pandemie haben wir (...) die notwendigen Vorkehrungen getroffen, um das Kontaminationsrisiko zu minimieren. In unserem Salon, direkt am Eingang, finden Sie Händedesinfektionsmittel und in den Zimmern Einwegmasken (die Entscheidung über das Anlegen überlassen wir unseren Kunden).

Für Ihr Leben und Ihre Gesundheit verwenden wir moderne bakterizide und viruzide Lampen, mit denen wir den Raum nach der Abreise jedes Kunden beleuchten. Außerdem desinfizieren wir den Raum auf traditionelle Art und Weise. Dadurch kann die Wartezeit auf eine Massage etwas länger sein. Danke für dein Verständnis."

Tantramassagen (eigentlich eine Erfindung des 20. Jahrhunderts) können sehr wohl Bestandteil des Tantrasex sein, andersrum geht das nicht, dann wären es ja keine Massagen mehr. Es geht ja aber in diesen Massagestudios auch nicht um sexuelle Dienstleistungen.

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farona_27176457
15.08.22 um 12:21
In Antwort auf fuechslein-101

Eine Masseurin, oder noch richtiger, eine staatlich geprüfte und anerkannte Masseurin und medizinische Bademeisterin, ist in ihrem Gesundheitsfachberuf ausgebildet, geprüft und in allerlei Therapiemethoden geübt.
Ich bin mal gespannt, welche Therapieangebote es in solch einem Studio bzw. Salon gibt.

Ich bin übrigens mit den alten Begriffen wie Masseuse und Friseuse (also den stark an der französischen Sprache angelehnten) Sprachweise aufgewachsen. Es sind auch Begriffe, die nicht zu meinem täglichen Sprachgebrauch gehören. Von daher ist das mal wieder die übliche Haarspalterei. Dass Tantra NICHT den Orgasmus als Ziel hat, habe ich ja oben geschrieben.

Die einzigen, die damals nicht von den Schließungen im Lockdown betroffen waren, waren die medizinischen Massageangebote (also die im Rahmen der Physiotherapie). Das war in Polen nicht anders wie in Deutschland (dort waren die Maßnahmen sogar noch strenger!)

Einer der Salons schreibt zu den Hygienemaßnahmen:
"Aufgrund der abnehmenden Quarantänebeschränkungen infolge der COVID-19-Coronavirus-Pandemie haben wir (...) die notwendigen Vorkehrungen getroffen, um das Kontaminationsrisiko zu minimieren. In unserem Salon, direkt am Eingang, finden Sie Händedesinfektionsmittel und in den Zimmern Einwegmasken (die Entscheidung über das Anlegen überlassen wir unseren Kunden).

Für Ihr Leben und Ihre Gesundheit verwenden wir moderne bakterizide und viruzide Lampen, mit denen wir den Raum nach der Abreise jedes Kunden beleuchten. Außerdem desinfizieren wir den Raum auf traditionelle Art und Weise. Dadurch kann die Wartezeit auf eine Massage etwas länger sein. Danke für dein Verständnis."

Tantramassagen (eigentlich eine Erfindung des 20. Jahrhunderts) können sehr wohl Bestandteil des Tantrasex sein, andersrum geht das nicht, dann wären es ja keine Massagen mehr. Es geht ja aber in diesen Massagestudios auch nicht um sexuelle Dienstleistungen.

Hattest du früher in der Schule bei Aufsätzen öfter mal darunter stehen "Thema verfehlt"?
Außer belanglos Wiederholungen bei dir wie so oft nichts Neues. Und immer wischiwascha Geschreibsel dass du immer schreiben kannst, so ähnlich hatte ich es ja geschrieben.

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fuechslein-101
fuechslein-101
15.08.22 um 12:51
In Antwort auf farona_27176457

Hattest du früher in der Schule bei Aufsätzen öfter mal darunter stehen "Thema verfehlt"?
Außer belanglos Wiederholungen bei dir wie so oft nichts Neues. Und immer wischiwascha Geschreibsel dass du immer schreiben kannst, so ähnlich hatte ich es ja geschrieben.

Ach Gottl, wie immer, wenn du keine Argumente mehr hast, gelle?

Das übliche Bla bla bla...

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farona_27176457
15.08.22 um 13:56
In Antwort auf fuechslein-101

Ach Gottl, wie immer, wenn du keine Argumente mehr hast, gelle?

Das übliche Bla bla bla...

Das ist nicht die Antwort auf die Frage, wie immer. Daher könnte ich wohl Recht haben. 😉

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fuechslein-101
fuechslein-101
15.08.22 um 14:25
In Antwort auf farona_27176457

Das ist nicht die Antwort auf die Frage, wie immer. Daher könnte ich wohl Recht haben. 😉

Welche Frage? 

Kommst dir mit deinem Schwacjhsinn nicht langsam selbst blöd vor? Aber das haben dich ja schon andere gefragt.

Übrigens, das Thema hier sind Massagestudios. Und nicht dein Hass auf Männer hier im Forum! 

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laerke_27098577
15.08.22 um 20:39
In Antwort auf fuechslein-101

Genau das war mir auch aufgefallen, diese Masseuse scheint das Nuri zu bevorzugen. Zunächst: Von etwa 10 angeschriebenen Masseusen, auf deren Inserate ich angefragt hatte, war sie die einzige, die überhaupt so ausführlich geantwortet hatte. Die anderen verwiesen mich nur auf mehr oder weniger nichtssagende Websites.

Sie schickte mir dann noch die aktuelle Preisliste, wo mir auffiel, dass es auch bei der Nuru-Massage zwei verschiedene Varianten gab (eine klassische und eine Nuru-Ritual", immerhin mit einem Preisunterschied von rund 75 € / 2 Stunden. Und da fragte ich noch einmal nach.

Ihre Antwort (wörtlich):
"nuru ritual is a massage on a special nuru mat. for the massage, we obtain a special nuru gel with a very slippery consistency. this massage lasts 1.5 hours and begins with a shared shower, after which we go to the mat and start the massage. during this massage you can touch my whole body, including my private area. the ending is at position 69 with my hands. I use my whole body for massage, including my buttocks. during the massage, we can switch roles and you can touch and massage my body. at the end of the massage, we go to the second shower together and I will help wash the gel off you"

Die Frauen sind in diesen Salons (oder Studios, wie man es auch immer nennen mag) fest nch den Bestummungen des polnischen Arbeitsrechtes angestellt und bekommen im Schnitt ein Grundgehalt von 15.000 Zloty, also etwa 3.500 €. Dazu kommen natürlich die Trinkgelder und (und darin sehe ich das eigentliche Problem) eine Provision, pro Gast, den den sie "bearbeiten". Sprich, sie stehen durchaus auch in direkter Konkurrenz zueinander. Und wenn dann z.B. eine meint, ein paar optische Nachteile zu haben, versucht sie, diese durch kleine, unentgeldliche "Zusatzleistungen", die über das normale Angebot hinausgehen, auszugleichen. Eben zum Beispiel, dass der Gast sie auch an den Intimzonen "sanft berühren" darf (normalerweie in den renomierten Massagestudios in Polen ein absolutes NoGo!).

Man schließt dort (wie in allen anderen Geschäften ja auch) den Vertrag mit dem Studio ab, in dem auch verzeichnet ist, welche Masseuse behandelt, sicher aber nicht, welche "Zusatzleistungen zwischen Gast und Masseuse stillschweigend vereinbart haben). 

Und noch etwas zu der Bezeichnung "Lord", die ist (wie auch Lady) im polnischen Sprachgebrauch durchaus üblich, eine Ehrerbietung gegenüber dem Kunden, welche man in nahezu allen Dienstleistungsbranchen (Friseure usw) erlebt. Das sollte man in der Antwort also nicht überbewerten.

Sie hatte mir in ihrer ersten Antwort auch nicht die teuerste Massage angeboten (die Ritual-Nuru), die hatte sie Anfangs nicht einmal erwähnt. Diese beschrieb sie erst auf eine konkrete Nachfrage.

Ich weiß nicht, ob man solche Massagen mit klassischen Sex-Angeboten vergleichen kann. Anders als z.B. bei Tantra hat diese ja klar den Orgasmus als Ziel. Es kommt wohl darauf an, wie man Sex definiert, ob dafür ein vaginaler / analer bzw. oraler Verkehr als notwendig erachtet oder ob eine sexuelle (hier durchaus auch gegenseitige) Stimulation bereits ausreicht.

> Ich weiß nicht, ob man solche Massagen mit klassischen Sex-Angeboten vergleichen kann. 

Vergleichen kann man alles, und sei es ggfs auch nur, um Unterschiede festzustellen.

Ich möchte im folgenden nichts vergleichen und auch nichts bewerten, sondern lediglich nach deutschem Recht einordnen:

Es fehlt zwar im deutschen Recht an einer Legaldefinition für den Begriff "sexuelle Handlung", aber wo es an Legaldefinitionen mangelt, da wird sich häufig an der ständigen Rechtsprechung orientiert.

Nach ständiger deutscher Rechtsprechung stellen Massagen, die zB Blick auf Geschlechtsteile und Berühren selbiger beinhalten, sexuelle Handlungen dar, denn für die Einordnung von Handlungen als "sexuelle Handlungen" kommt es nach ständiger deutscher Rechtsprechung bei äußerlich eindeutigen Handlungen nicht auf die subjektiven Zielrichtungen der Handelnden an - vgl. zB den . (Nach deutschem Recht werden vor dem Gesetz subjektive Zielrichtungen erst dann für die Eintaxierung einer Handlung als "sexuelle Handlung" interessant, wenn äußerliche Eindeutigkeit nicht gegeben ist.)

Solche Massagen sind aber äußerlich eindeutig. Äußerlich umso eindeutiger wenn zB auch noch Orgasmus im Angebot/in der Durchführung enthalten ist.

Diejenigen, die die Durchführung solcher Massagen anbieten, bieten somit sexuelle Dienstleistungen nach §2 Absatz 1 des Gesetzes zum Schutz von in der Prostitution tätigen Personen (Prostituiertenschutzgesetz - ProstSchG) an, sodass es sich bei ihnen um Prostituierte nach §2 Absatz 2 des Gesetzes zum Schutz von in der Prostitution tätigen Personen (Prostituiertenschutzgesetz - ProstSchG) handelt.

Rechtlich gesehen handelt es sich in Deutschland um Prostitution.

Es gibt bekanntlich verschiedene Formen der Prostitution.

Von daher kann man sich zB auch an der Frage abarbeiten, inwieweit solche Massagen sich zB in moralischer oder sonstiger Hinsicht etwa von "Puff" unterscheiden, aber mir ist das alles eigentlich ziemlich egal.

Meiner Ansicht nach kommt es darauf an, dass ggfs das stattfindende Geschehen für alle Beteiligten okay ist.
Dass zB diejenigen, die die Dienstleistungen erbringen, ohne über irgendetwas getäuscht zu sein, freiwillig arbeiten und jederzeit aufhören/kündigen können, und, was sexuelle Handlungen angeht, selbst den Rahmen setzen können, und nicht ausgebeutet werden, und dass bei keinen Beteiligten wie auch immer geartete Not- und/oder Zwangslagen erzeugt/ausgenutzt/aufrecht erhalten werden.

Das alles hilft dir aber bei deinen ursprünglichen Fragen in diesem Thread nicht weiter.

Weder kann ich dir sagen, wie die Leute in den von dir ins Auge gefassten Begegnungsstätten drauf sind, noch kann ich prognostizieren, wie sich dort die Dinge für dich gestalten würden. Damit, wie diese Begegnungsstätten ins gesellschaftliche Gefüge eingebunden sind, ob sie zB etwa Komponenten mafiöser Strukturen sind, kenne ich mich auch nicht aus.

Ich kann dir aber sagen, dass ich ganz froh bin, es als Frau einfacher zu haben. Ich sags mal so: Ich buche hin und wieder zB in Thermen nette Massagen in Richtung platonischer Wellness.  Manchmal – hängt unter anderem von der Ausstrahlung des Masseurs ab, und davon, wo ich in meinem Zyklus grade bin – sticht mich dann beim Durchgeknetet-Werden der Hafer. Bisher waren die betreffenden Herren Masseure immer mehr als aufgeschlossen und erfreut, auch meinen etwas weitergehenden Wünschen nachzukommen, und ich musste mich da nicht mit allen möglichen moralischen/gesellschaftlichen/finanziellen Fragen/Bedenken herumschlagen. 

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fuechslein-101
fuechslein-101
15.08.22 um 21:30
In Antwort auf laerke_27098577

> Ich weiß nicht, ob man solche Massagen mit klassischen Sex-Angeboten vergleichen kann. 

Vergleichen kann man alles, und sei es ggfs auch nur, um Unterschiede festzustellen.

Ich möchte im folgenden nichts vergleichen und auch nichts bewerten, sondern lediglich nach deutschem Recht einordnen:

Es fehlt zwar im deutschen Recht an einer Legaldefinition für den Begriff "sexuelle Handlung", aber wo es an Legaldefinitionen mangelt, da wird sich häufig an der ständigen Rechtsprechung orientiert.

Nach ständiger deutscher Rechtsprechung stellen Massagen, die zB Blick auf Geschlechtsteile und Berühren selbiger beinhalten, sexuelle Handlungen dar, denn für die Einordnung von Handlungen als "sexuelle Handlungen" kommt es nach ständiger deutscher Rechtsprechung bei äußerlich eindeutigen Handlungen nicht auf die subjektiven Zielrichtungen der Handelnden an - vgl. zB den Beschluss des 5. Strafsenats vom 10.3.2015 - 5 StR 521/14. (Nach deutschem Recht werden vor dem Gesetz subjektive Zielrichtungen erst dann für die Eintaxierung einer Handlung als "sexuelle Handlung" interessant, wenn äußerliche Eindeutigkeit nicht gegeben ist.)

Solche Massagen sind aber äußerlich eindeutig. Äußerlich umso eindeutiger wenn zB auch noch Orgasmus im Angebot/in der Durchführung enthalten ist.

Diejenigen, die die Durchführung solcher Massagen anbieten, bieten somit sexuelle Dienstleistungen nach §2 Absatz 1 des Gesetzes zum Schutz von in der Prostitution tätigen Personen (Prostituiertenschutzgesetz - ProstSchG) an, sodass es sich bei ihnen um Prostituierte nach §2 Absatz 2 des Gesetzes zum Schutz von in der Prostitution tätigen Personen (Prostituiertenschutzgesetz - ProstSchG) handelt.

Rechtlich gesehen handelt es sich in Deutschland um Prostitution.

Es gibt bekanntlich verschiedene Formen der Prostitution.

Von daher kann man sich zB auch an der Frage abarbeiten, inwieweit solche Massagen sich zB in moralischer oder sonstiger Hinsicht etwa von "Puff" unterscheiden, aber mir ist das alles eigentlich ziemlich egal.

Meiner Ansicht nach kommt es darauf an, dass ggfs das stattfindende Geschehen für alle Beteiligten okay ist.
Dass zB diejenigen, die die Dienstleistungen erbringen, ohne über irgendetwas getäuscht zu sein, freiwillig arbeiten und jederzeit aufhören/kündigen können, und, was sexuelle Handlungen angeht, selbst den Rahmen setzen können, und nicht ausgebeutet werden, und dass bei keinen Beteiligten wie auch immer geartete Not- und/oder Zwangslagen erzeugt/ausgenutzt/aufrecht erhalten werden.

Das alles hilft dir aber bei deinen ursprünglichen Fragen in diesem Thread nicht weiter.

Weder kann ich dir sagen, wie die Leute in den von dir ins Auge gefassten Begegnungsstätten drauf sind, noch kann ich prognostizieren, wie sich dort die Dinge für dich gestalten würden. Damit, wie diese Begegnungsstätten ins gesellschaftliche Gefüge eingebunden sind, ob sie zB etwa Komponenten mafiöser Strukturen sind, kenne ich mich auch nicht aus.

Ich kann dir aber sagen, dass ich ganz froh bin, es als Frau einfacher zu haben. Ich sags mal so: Ich buche hin und wieder zB in Thermen nette Massagen in Richtung platonischer Wellness.  Manchmal – hängt unter anderem von der Ausstrahlung des Masseurs ab, und davon, wo ich in meinem Zyklus grade bin – sticht mich dann beim Durchgeknetet-Werden der Hafer. Bisher waren die betreffenden Herren Masseure immer mehr als aufgeschlossen und erfreut, auch meinen etwas weitergehenden Wünschen nachzukommen, und ich musste mich da nicht mit allen möglichen moralischen/gesellschaftlichen/finanziellen Fragen/Bedenken herumschlagen. 

>Meiner Ansicht nach kommt es darauf an, dass ggfs das stattfindende Geschehen für alle Beteiligten okay ist.
Ich denke, genau das ist es!

>was sexuelle Handlungen angeht, selbst den Rahmen setzen können, und nicht ausgebeutet werden...

Nun, wenn ich mir die Unterschiede zwischen den Leistungsbeschreibungen der einzelnen Massagearten, die diese Studios auf ihren Websites veröffentlichen und den Beschreibung dieser einen in einem dieser Studios Massierenden vergleiche, ist doch das Angebot dieser jungen Frau ja doch weitreichender, z.B. was das Berühren im Genitalbereich durch den Gast betrifft. Nun kenne ich auch nur die Beschreibung dieser einen, habe keine weiteren Vergleiche. Es scheint aber zumindest, dass diese Erweiterung der Leistungen doch freiwillig ist.

Wie sich das letztlich nennt, ob das nun schon zu den sexuellen Dienstleistungen zählt oder nicht, ist wohl in dieser Grauzone eine Auslegungssache. Für mich ist es da entscheidend, dass die dort beschäftigten Frauen ihren Körper nicht sexuell hingeben müssen. Von den Berührungen mal abgesehen, die ja offensichtlich dann doch freiwillig sind.

Übrigens, während meiner Recherche sind mir Anzeigen wegen echter Prostitution in Polen untergekommen, 15 Minuten Parkplatzsex für teilweise nur 60 Zloty (das sind nicht einmal 15 € !!!), da müssen Veränderungen her! Denn diese Frauen (darunter viele Ukrainerinnen) machen das aus finanzieller Not.

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adraste
17.08.22 um 15:05

Ich habe alle Beitraege gelesen. Schon witzig, wie der TE diese Art der Prostitution verniedlichen moechte

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adraste
17.08.22 um 19:12

Das was Du da reingesetzt hast ist auch Prostitutionw

Massage mit nackter Masseurin, die einen mit ihrenBruesten massiert ubd bei Wunsch auch die " privaten Zonen"beruehrt bzw mehr.

Was ist das anderes als Prostitution🫢😂

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laerke_27098577
18.08.22 um 0:24
In Antwort auf adraste

Das was Du da reingesetzt hast ist auch Prostitutionw

Massage mit nackter Masseurin, die einen mit ihrenBruesten massiert ubd bei Wunsch auch die " privaten Zonen"beruehrt bzw mehr.

Was ist das anderes als Prostitution🫢😂

Wieso wird sich an der Frage abgearbeitet, ob das "Prostitution" ist?
Das ist nutzlose Taxonomie.

Die Frage ist nicht, wie man etwas nennt bzw wie man es in irgendein System aus Begriffen einsortieren kann, sondern, ob/wann Grenzen hin zu etwas Üblem überschritten sind.

Was diese Massage-Studions angeht, kenne ich mich nicht aus und weiss nicht, wie es hinter den Kulissen zugeht.

Aus einschlägigen Polizeiberichten und veröffentlichten Gerichtsurteilen bei Strafprozessen weiss ich aber, dass bei vielen Zweigen der Gewerbe, in denen körperliche Dienstleistungen vermarktet werden, mitunter große Raffinesse dabei herrscht, der Kundschaft das Bild einer nicht-kriminellen Welt zu vermitteln.
Und dass es auch in Deutschland Etablissements gab und wohl immer noch gibt, bei denen der normale Kunde und die "bürgerliche" Bewohnerschaft des Viertels keine Ahnung hat, was intern abgeht.

Ein Indiz könnte zB sein, wie häufig die angestellten Damen wechseln.
Viele werden ja im Zweiwochentakt von ihren -äh- Organisator/inn/en von Bordell zu Bordell gekarrt.

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L
laerke_27098577
18.08.22 um 2:07
In Antwort auf fuechslein-101

>Meiner Ansicht nach kommt es darauf an, dass ggfs das stattfindende Geschehen für alle Beteiligten okay ist.
Ich denke, genau das ist es!

>was sexuelle Handlungen angeht, selbst den Rahmen setzen können, und nicht ausgebeutet werden...

Nun, wenn ich mir die Unterschiede zwischen den Leistungsbeschreibungen der einzelnen Massagearten, die diese Studios auf ihren Websites veröffentlichen und den Beschreibung dieser einen in einem dieser Studios Massierenden vergleiche, ist doch das Angebot dieser jungen Frau ja doch weitreichender, z.B. was das Berühren im Genitalbereich durch den Gast betrifft. Nun kenne ich auch nur die Beschreibung dieser einen, habe keine weiteren Vergleiche. Es scheint aber zumindest, dass diese Erweiterung der Leistungen doch freiwillig ist.

Wie sich das letztlich nennt, ob das nun schon zu den sexuellen Dienstleistungen zählt oder nicht, ist wohl in dieser Grauzone eine Auslegungssache. Für mich ist es da entscheidend, dass die dort beschäftigten Frauen ihren Körper nicht sexuell hingeben müssen. Von den Berührungen mal abgesehen, die ja offensichtlich dann doch freiwillig sind.

Übrigens, während meiner Recherche sind mir Anzeigen wegen echter Prostitution in Polen untergekommen, 15 Minuten Parkplatzsex für teilweise nur 60 Zloty (das sind nicht einmal 15 € !!!), da müssen Veränderungen her! Denn diese Frauen (darunter viele Ukrainerinnen) machen das aus finanzieller Not.

> Wie sich das letztlich nennt, ob das nun schon zu den sexuellen Dienstleistungen zählt oder nicht, ist wohl in dieser Grauzone eine Auslegungssache.

Das deutschen Recht/die ständige Rechtsprechung lässt da in der Eintaxierung nicht viel Auslegungsspielraum.

> Für mich ist es da entscheidend, dass die dort beschäftigten Frauen ihren Körper nicht sexuell hingeben müssen. Von den Berührungen mal abgesehen, die ja offensichtlich dann doch freiwillig sind.

Wieso "dann doch"? Wie ist das gemeint? Muss man da irgendwelche Zweifel abschütteln?

"Freiwilligkeit" ist so eine Sache.

Unter welchen Voraussetzungen gilt ein Wille als frei und eine Entscheidung als frei getroffen?

Die große Mehrheit der Arbeitnehmer/innen in allen Berufen in Deutschland wurde/wird nicht zur Unterschrift des Arbeitsvertrags genötigt, unterschreibt aber, obwohl bestimmt nicht alles am für die Arbeit vorgegebenen Rahmen gefällt, und zwar, weil Zwänge des Faktischen da sind. Zum Beispiel, dass man für sich und die Kinder Geld zum Leben braucht und manche aufgrund eines geringen Qualifikationsspektrums nicht viel Auswahl haben und nicht wählerisch sein können und im angenommenen Job in Vergleich zu HartzIV das kleinere Übel sehen.

Wenn die Leute sich von so jemandem, weil er beim Müllauto hinten auf dem Tritttbrett steht, am Tag der Müllabfuhr den Mülleimer leeren lassen, oder das Gebäude reinigen lassen, oder im Altenheim die Oma/den Opa pflegen lassen, oder bei der Frisör-Kette im Supermarkt die Haare schneiden, oder im Nageslstudio die Nägel machen lassen, oder am Bäckereistand die Brezel aufbacken und verkaufen lassen, oder bei McIrgendwas die Fritten frittieren und den Burger reichen lassen, oder im Schuhladen den Schuh anmessen lassen, dann ist das das Normalste auf der Welt, und keiner regt sich auf.
Beim Discounter kauft man Sachen, ohne zu fragen, ob diejenigen, die sie in der Fabrik herstellen, und diejenigen, die im Discounter den Boden putzen und die Mülleimer am Laden-Eingang leeren und die Einkaufswägen zu den Sammelstellen schieben und die Regale einräumen und das Leergut hinter dem Leergutautomaten wegräumen, dabei glücklich sind und große Freiheitsgefühle geniessen.

Ab welchem Ausmaß an nicht durch Menschen sondern das Faktische ausgeübten Zwängen kann man davon ausgehen, dass der Wille von jemandem nicht frei ist, und sie/er somit nicht freiwillig entscheidet/handelt? Und wieso wird so ein Gedöns darum gemacht wenn jemand, ohne von anderen Menschen dazu genötigt zu werden, in der Prostitution Geld verdient, weil sie/er dies in Hinblick auf die sich ihr/ihm bietenden Möglichkeiten, Geld zu verdienen, für das kleinste Übel hält? Wenn junge Männer, die Geld verdienen müssen und keine angenehmere Möglichkeit sehen, sich bei der Wagner-Gruppe oder bei Blackwater/Xe Services LLC/Academi oder wie der Laden sonst grad heissen mag, verheizen lassen, kräht doch auch kein Hahn danach. Da heisst es ja auch, sie hätten das ja freiwillig gemacht.

Ich sehe da eine philosophische und ethische Frage, aber wenn ich sie bisher angerissen habe, lief es letztenendes eben immer darauf hinaus, dass bei manchen Sachen, zB wenn es um Sex geht, eben die getriggerte Amygdala quiekt, und bei anderen Sachen, zB wenn es um von Söldneragenturen verheizte Männer oder Müllabfuhr geht, halt nicht. Mir geht es da zur Abwechslung mal um eine tatsächlich sachliche Aufdröselung. Warum finden wir manche Arten der sogenannten freiwilligen Schinderei akzeptabel und andere machen uns angeblich fürchterlich betroffen?

Ich habe zu verdammende Sachverhalte, bei denen das Einverständnis der Rekrutierten gar nicht interessiert, sodass es sich um mehr oder wenige moderne Formen der Sklaverei handelt, etwa Nötigung in Arbeits- bzw einseitige Profiterwirtschaftungsverhältnisse wie Zwangsrekrutierung oder Zwangsprostitution, bei der es sich um eine organisierte Form der ständigen und fortwährenden Nötigung, Körperverletzung und Massenvergewaltigung handelt, mal aussen vorgelassen, denn dass derartiges nicht in Ordnung ist, muss hoffentlich nicht diskutiert werden.

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fuechslein-101
fuechslein-101
18.08.22 um 7:20
In Antwort auf laerke_27098577

> Wie sich das letztlich nennt, ob das nun schon zu den sexuellen Dienstleistungen zählt oder nicht, ist wohl in dieser Grauzone eine Auslegungssache.

Das deutschen Recht/die ständige Rechtsprechung lässt da in der Eintaxierung nicht viel Auslegungsspielraum.

> Für mich ist es da entscheidend, dass die dort beschäftigten Frauen ihren Körper nicht sexuell hingeben müssen. Von den Berührungen mal abgesehen, die ja offensichtlich dann doch freiwillig sind.

Wieso "dann doch"? Wie ist das gemeint? Muss man da irgendwelche Zweifel abschütteln?

"Freiwilligkeit" ist so eine Sache.

Unter welchen Voraussetzungen gilt ein Wille als frei und eine Entscheidung als frei getroffen?

Die große Mehrheit der Arbeitnehmer/innen in allen Berufen in Deutschland wurde/wird nicht zur Unterschrift des Arbeitsvertrags genötigt, unterschreibt aber, obwohl bestimmt nicht alles am für die Arbeit vorgegebenen Rahmen gefällt, und zwar, weil Zwänge des Faktischen da sind. Zum Beispiel, dass man für sich und die Kinder Geld zum Leben braucht und manche aufgrund eines geringen Qualifikationsspektrums nicht viel Auswahl haben und nicht wählerisch sein können und im angenommenen Job in Vergleich zu HartzIV das kleinere Übel sehen.

Wenn die Leute sich von so jemandem, weil er beim Müllauto hinten auf dem Tritttbrett steht, am Tag der Müllabfuhr den Mülleimer leeren lassen, oder das Gebäude reinigen lassen, oder im Altenheim die Oma/den Opa pflegen lassen, oder bei der Frisör-Kette im Supermarkt die Haare schneiden, oder im Nageslstudio die Nägel machen lassen, oder am Bäckereistand die Brezel aufbacken und verkaufen lassen, oder bei McIrgendwas die Fritten frittieren und den Burger reichen lassen, oder im Schuhladen den Schuh anmessen lassen, dann ist das das Normalste auf der Welt, und keiner regt sich auf.
Beim Discounter kauft man Sachen, ohne zu fragen, ob diejenigen, die sie in der Fabrik herstellen, und diejenigen, die im Discounter den Boden putzen und die Mülleimer am Laden-Eingang leeren und die Einkaufswägen zu den Sammelstellen schieben und die Regale einräumen und das Leergut hinter dem Leergutautomaten wegräumen, dabei glücklich sind und große Freiheitsgefühle geniessen.

Ab welchem Ausmaß an nicht durch Menschen sondern das Faktische ausgeübten Zwängen kann man davon ausgehen, dass der Wille von jemandem nicht frei ist, und sie/er somit nicht freiwillig entscheidet/handelt? Und wieso wird so ein Gedöns darum gemacht wenn jemand, ohne von anderen Menschen dazu genötigt zu werden, in der Prostitution Geld verdient, weil sie/er dies in Hinblick auf die sich ihr/ihm bietenden Möglichkeiten, Geld zu verdienen, für das kleinste Übel hält? Wenn junge Männer, die Geld verdienen müssen und keine angenehmere Möglichkeit sehen, sich bei der Wagner-Gruppe oder bei Blackwater/Xe Services LLC/Academi oder wie der Laden sonst grad heissen mag, verheizen lassen, kräht doch auch kein Hahn danach. Da heisst es ja auch, sie hätten das ja freiwillig gemacht.

Ich sehe da eine philosophische und ethische Frage, aber wenn ich sie bisher angerissen habe, lief es letztenendes eben immer darauf hinaus, dass bei manchen Sachen, zB wenn es um Sex geht, eben die getriggerte Amygdala quiekt, und bei anderen Sachen, zB wenn es um von Söldneragenturen verheizte Männer oder Müllabfuhr geht, halt nicht. Mir geht es da zur Abwechslung mal um eine tatsächlich sachliche Aufdröselung. Warum finden wir manche Arten der sogenannten freiwilligen Schinderei akzeptabel und andere machen uns angeblich fürchterlich betroffen?

Ich habe zu verdammende Sachverhalte, bei denen das Einverständnis der Rekrutierten gar nicht interessiert, sodass es sich um mehr oder wenige moderne Formen der Sklaverei handelt, etwa Nötigung in Arbeits- bzw einseitige Profiterwirtschaftungsverhältnisse wie Zwangsrekrutierung oder Zwangsprostitution, bei der es sich um eine organisierte Form der ständigen und fortwährenden Nötigung, Körperverletzung und Massenvergewaltigung handelt, mal aussen vorgelassen, denn dass derartiges nicht in Ordnung ist, muss hoffentlich nicht diskutiert werden.

Guten Morgen!

"Dann doch" deswegen, weil ich als außenstehender nicht weiß, ob es dort intern irgendwelche Anweisungen dazu gibt oder ob es tatsächlich ihre freie Entscheidung ist, dass sie Berührungen im Intimbereich zulässt. Vielleicht, um eventuelle persönliche Nachteile auszugleichen (sie ist in diesem Studio die älteste und auch mit ihren angegebenen 85 kg die deutlich kräftigste Masseurin), vielleicht aber auch, weil sie solche Berührungen selbst einfach mag oder einfach braucht, um während der Massage die eigene Spannung aufrecht zu erhalten. 

Freiwilligkeit... Letztlich muss jede(r) für sich entscheiden, wie weit man zu gehen bereit ist, um seinen gewünschten Lebensstandard zu ermöglichen. Ich hatte z.B. vor gut 15 Jahren eine Frau in der Nachbarschaft, die die Woche über für ein lächerliches Einkommen in einer Zeitarbeitsfirma schuftete, und die mir damals erzählte, dass sie auch schon ab und an (O-Ton) "Beine breit machte", um auch kurz vorm Geldtag noch ihre Kinder ordentlich ernähren oder die jährliche Betriebskostennachzahlung für ihre Wohnung zahlen zu können. Sicher aus einem finanziellen Zwang heraus, aber letztlich doch freiwillig. Eine ganz andere Kiste ist dann natürlich, wenn Frauen aus Ost-Asien, Ost-Europa usw. unter fadenscheinigen Gründen hier her gelockt und dann in die Prostitution gezwungen werden! DAS ist ein absolutes NoGo, ich denke, darüber gibt es keine zwei Meinungen!

Letztlich ist doch aber die Prostitution auch nur eine Dienstleistung (eben wenn sie freiwillig ist). Es gibt nun ein mal nicht wenige (und da spreche ich von Männern wie auch von Frauen!), denen es schwer fällt, körperliche Nähe erleben zu dürfen, sei es, weil sie in einer unglücklichen Partnerschaft leben (z.B. weil der Partner/die Partnerin aus gesundheitlichen Gründen diese Nähe nicht mehr geben kann oder einfach kein Interesse mehr daran hat), weil es ihnen schwer fällt, überhaupt einen für sich passenden Partner/Partnerin zu finden oder aber auch, um Neues zu erleben. Diese Leute haben doch aber genau so ein Recht auf Nähe, auf Zärtlichkeiten und ja, auch auf Sex. Ich finde es gut und richtig, dass es da Leute (übrigens auch beiderlei Geschlechts!), die denen das ermöglichen, in Form einer bezahlten Dienstleistung. 

Und letztlich: es gibt hier dutzende Threads zu Swingerclubs. Männer zahlen dort teils horrende Eintrittspreise, während Frauen gratis oder zu Schmunzelpreisen hingelockt werden. Warum denn nur? Die Betreiber dieser Clubs verdienen an der Lust der Gäste! Und die (vor allem die Männer) zahlen dafür, um anderen live beim Sex zuschauen oder sogar mittun zu dürfen. Ist der Unterschied zu einem Besuch in einem (gepflegten!) Bordell oder eines solchen Massagesalons so groß? 

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eisbrecher
18.08.22 um 13:50

Jede Handlung, bei der es um die sexuelle Befriedigung geht und die gegen Entgelt ausgeübt wird, ist Prosititution. Ob es nun eine Massage, ein Blowjob, Geschlechtsverkehr oder auch auspeitschen ist, ist irrelevant. 

Dein Sexleben innerhalb der Ehe klappt nicht mehr und deshalb gehst du zu Prostituierten. So schaut es nunmal aus. Ist deine Sache, musst du wissen, ich will das gar nicht bewerten.

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E
eisbrecher
18.08.22 um 13:52

Warum ist dieser Thread eigentlich nicht im Sexforum? Da würde er thematisch besser hinpassen.

Inwieweit sind die Angebote verschiedener Prostituierten in Massagestudios denn gesellschaftlich relevant?

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fuechslein-101
fuechslein-101
18.08.22 um 14:37
In Antwort auf eisbrecher

Warum ist dieser Thread eigentlich nicht im Sexforum? Da würde er thematisch besser hinpassen.

Inwieweit sind die Angebote verschiedener Prostituierten in Massagestudios denn gesellschaftlich relevant?

Weil es bei Massagen ja nicht um Sex im eigentlichen Sinne geht. Obwohl ich ne ganze Weile überlegt hatte...

Letztlich ist ja aber die Prostitution (und in diese Richtung hat sich ja die Diskussion hier entwickelt) durchaus vor allen ein gesellschaftliches Thema, gerade auch, was die gesellschaftliche Akzeptanz betrifft. Und da gehen ja die Meinungen weit auseinander!

Die einzelnen Angebote der Studios sind letztlich nur ein Nebenthema. Ursprünglich ging es um die Frage, ob jemand schon einmal in Polen in solch einem Studio war und welche Erfahrungen er da machte. Also nicht, ob er dort poppen durfte oderoder ihm einer von der Palme gewedelt wurde oder eben nicht, sondern mehr um Sachen Sauberkeit,  Freundlichkeit, Diskretion, aber auch Fremdsprachen (ich z.B. kann nur ein wenig englisch und noch weniger polnisch) usw.

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adraste
18.08.22 um 20:41
In Antwort auf laerke_27098577

Wieso wird sich an der Frage abgearbeitet, ob das "Prostitution" ist?
Das ist nutzlose Taxonomie.

Die Frage ist nicht, wie man etwas nennt bzw wie man es in irgendein System aus Begriffen einsortieren kann, sondern, ob/wann Grenzen hin zu etwas Üblem überschritten sind.

Was diese Massage-Studions angeht, kenne ich mich nicht aus und weiss nicht, wie es hinter den Kulissen zugeht.

Aus einschlägigen Polizeiberichten und veröffentlichten Gerichtsurteilen bei Strafprozessen weiss ich aber, dass bei vielen Zweigen der Gewerbe, in denen körperliche Dienstleistungen vermarktet werden, mitunter große Raffinesse dabei herrscht, der Kundschaft das Bild einer nicht-kriminellen Welt zu vermitteln.
Und dass es auch in Deutschland Etablissements gab und wohl immer noch gibt, bei denen der normale Kunde und die "bürgerliche" Bewohnerschaft des Viertels keine Ahnung hat, was intern abgeht.

Ein Indiz könnte zB sein, wie häufig die angestellten Damen wechseln.
Viele werden ja im Zweiwochentakt von ihren -äh- Organisator/inn/en von Bordell zu Bordell gekarrt.

Wieso ich vielWert auf die Taxonomie lege?

Weil ich genierliches Schoenreden/ Schoenluegen nicht  mag.

Wenn er sich  geniert- gut. Muss man das alsThema lassen.

Oder eben eroeffnen und ehrlich sein.

Aber bitte nicht per Scheindetails zu einer simplen Massage erklaeren, wenn  es sogar recht offensichtlich in die Prostitutionsrichtung geht. 
 

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laerke_27098577
18.08.22 um 22:21
In Antwort auf adraste

Wieso ich vielWert auf die Taxonomie lege?

Weil ich genierliches Schoenreden/ Schoenluegen nicht  mag.

Wenn er sich  geniert- gut. Muss man das alsThema lassen.

Oder eben eroeffnen und ehrlich sein.

Aber bitte nicht per Scheindetails zu einer simplen Massage erklaeren, wenn  es sogar recht offensichtlich in die Prostitutionsrichtung geht. 
 

Dass die Sache nach ständiger deutscher Rechtsprechung unter Prostitution zu subsummieren ist, hatte ich dem Fragesteller bereits dargelegt.

Dieses genierliche Schönreden, wie du es nennst, ist ein Versuch, sich um Stigmatisierung herumzulavieren.

Im Moment sehe ich keinen Grund zu Stigmatisierung und Sticheleien gegen den Fragesteller, denn der Fragesteller unternimmt derzeit auf seine Art nichts anderes als Versuche, sich zu orientieren.

Der Umstand, dass ausgerechnet in einem Forum mit Frauen als Zielgruppe nach Erfahrungen mit auf  Männer ausgerichteten Dienstleistungen gefragt wird, zeigt deutlich, dass in diesem Bereich offenbar nicht viel Erfahrung darin da ist, die Dinge einzuordnen und Position dazu zu beziehen.

Und jetzt wird sich daran aufgegeilt, in genau diese Kerbe hauen zu können.

Herumstichelei und dergleichen drängt die Leute in eine Poition, in der häufig die Amygdala Selbstbehauptungsmechanismen auslöst, sodass sie mit Argumenten und Erklärungen ganz anders umgehen. Dann kann man sie in die Pfanne hauen und sich an ihrem derzeitigen Mangel an Stringenz verlustieren und suggerieren, dass sie immer so wären, und sich besser vorkommen. 

Dass du derartiges im Dialog gerne herbeiführst, wird dem Fragesteller nicht dabei helfen, die Dinge einzuordnen geschweige denn Argumenten/Erklärungen zugänglicher zu werden.

Ich glaube nicht, dass der Versuch eines Austauschs mit Leuten wie dir irgendwen weiterbringt.

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eisbrecher
18.08.22 um 22:27
In Antwort auf fuechslein-101

Weil es bei Massagen ja nicht um Sex im eigentlichen Sinne geht. Obwohl ich ne ganze Weile überlegt hatte...

Letztlich ist ja aber die Prostitution (und in diese Richtung hat sich ja die Diskussion hier entwickelt) durchaus vor allen ein gesellschaftliches Thema, gerade auch, was die gesellschaftliche Akzeptanz betrifft. Und da gehen ja die Meinungen weit auseinander!

Die einzelnen Angebote der Studios sind letztlich nur ein Nebenthema. Ursprünglich ging es um die Frage, ob jemand schon einmal in Polen in solch einem Studio war und welche Erfahrungen er da machte. Also nicht, ob er dort poppen durfte oderoder ihm einer von der Palme gewedelt wurde oder eben nicht, sondern mehr um Sachen Sauberkeit,  Freundlichkeit, Diskretion, aber auch Fremdsprachen (ich z.B. kann nur ein wenig englisch und noch weniger polnisch) usw.

Das kommt auf die Massage an. Bei einer Heilmassage geht es nicht um Sex, ganz klar. Bei diesen Massagestudios, die du ansprichst, jedoch schon, deshalb ist es auch Prostitution.

Wenn du über die gesellschaftliche Akzeptanz von Prostitution diskutieren möchtest, passt das schon hierher, aber das tust du ja nicht wirklich. Die Frage, ob jemand schon in einem solchen Studio war und welche Erfahrungen er da machte, ist auch kein gesellschaftlich relevantes Thema. 

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fuechslein-101
fuechslein-101
18.08.22 um 23:45
In Antwort auf eisbrecher

Das kommt auf die Massage an. Bei einer Heilmassage geht es nicht um Sex, ganz klar. Bei diesen Massagestudios, die du ansprichst, jedoch schon, deshalb ist es auch Prostitution.

Wenn du über die gesellschaftliche Akzeptanz von Prostitution diskutieren möchtest, passt das schon hierher, aber das tust du ja nicht wirklich. Die Frage, ob jemand schon in einem solchen Studio war und welche Erfahrungen er da machte, ist auch kein gesellschaftlich relevantes Thema. 

Wenn man über eine Sache sprechen möchte, sollte man die Sache kennen. Kennt man sie nicht, fragt man nach Leuten, die dies kennen. Das Thema der gesellschaftlichen Akzeptanz entwickelte sich erst später im Laufe der Diskussion.

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fuechslein-101
fuechslein-101
18.08.22 um 23:58
In Antwort auf laerke_27098577

Dass die Sache nach ständiger deutscher Rechtsprechung unter Prostitution zu subsummieren ist, hatte ich dem Fragesteller bereits dargelegt.

Dieses genierliche Schönreden, wie du es nennst, ist ein Versuch, sich um Stigmatisierung herumzulavieren.

Im Moment sehe ich keinen Grund zu Stigmatisierung und Sticheleien gegen den Fragesteller, denn der Fragesteller unternimmt derzeit auf seine Art nichts anderes als Versuche, sich zu orientieren.

Der Umstand, dass ausgerechnet in einem Forum mit Frauen als Zielgruppe nach Erfahrungen mit auf  Männer ausgerichteten Dienstleistungen gefragt wird, zeigt deutlich, dass in diesem Bereich offenbar nicht viel Erfahrung darin da ist, die Dinge einzuordnen und Position dazu zu beziehen.

Und jetzt wird sich daran aufgegeilt, in genau diese Kerbe hauen zu können.

Herumstichelei und dergleichen drängt die Leute in eine Poition, in der häufig die Amygdala Selbstbehauptungsmechanismen auslöst, sodass sie mit Argumenten und Erklärungen ganz anders umgehen. Dann kann man sie in die Pfanne hauen und sich an ihrem derzeitigen Mangel an Stringenz verlustieren und suggerieren, dass sie immer so wären, und sich besser vorkommen. 

Dass du derartiges im Dialog gerne herbeiführst, wird dem Fragesteller nicht dabei helfen, die Dinge einzuordnen geschweige denn Argumenten/Erklärungen zugänglicher zu werden.

Ich glaube nicht, dass der Versuch eines Austauschs mit Leuten wie dir irgendwen weiterbringt.

Natürlich geht es mir auch um Orientierung. Ich war noch nie in solch einem Studio, kann daher auch noch keine klare Position pro oder kontra dazu beziehen. Hätte ich die, bräuchte es diesen Thread hier nicht.

Eins hat mir der bisherige Threadverlauf (wie auch zahlreiche andere Threads bei "Liebe und Beziehungen" deutlich gezeigt: Ein solches Forum wie dieses hier ist klar der falsche Ort, überhaupt solche (in meinen Augen ernsthafte) Themen anzusprechen. 

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adraste
19.08.22 um 4:24
In Antwort auf laerke_27098577

Dass die Sache nach ständiger deutscher Rechtsprechung unter Prostitution zu subsummieren ist, hatte ich dem Fragesteller bereits dargelegt.

Dieses genierliche Schönreden, wie du es nennst, ist ein Versuch, sich um Stigmatisierung herumzulavieren.

Im Moment sehe ich keinen Grund zu Stigmatisierung und Sticheleien gegen den Fragesteller, denn der Fragesteller unternimmt derzeit auf seine Art nichts anderes als Versuche, sich zu orientieren.

Der Umstand, dass ausgerechnet in einem Forum mit Frauen als Zielgruppe nach Erfahrungen mit auf  Männer ausgerichteten Dienstleistungen gefragt wird, zeigt deutlich, dass in diesem Bereich offenbar nicht viel Erfahrung darin da ist, die Dinge einzuordnen und Position dazu zu beziehen.

Und jetzt wird sich daran aufgegeilt, in genau diese Kerbe hauen zu können.

Herumstichelei und dergleichen drängt die Leute in eine Poition, in der häufig die Amygdala Selbstbehauptungsmechanismen auslöst, sodass sie mit Argumenten und Erklärungen ganz anders umgehen. Dann kann man sie in die Pfanne hauen und sich an ihrem derzeitigen Mangel an Stringenz verlustieren und suggerieren, dass sie immer so wären, und sich besser vorkommen. 

Dass du derartiges im Dialog gerne herbeiführst, wird dem Fragesteller nicht dabei helfen, die Dinge einzuordnen geschweige denn Argumenten/Erklärungen zugänglicher zu werden.

Ich glaube nicht, dass der Versuch eines Austauschs mit Leuten wie dir irgendwen weiterbringt.

Wo stichele ich denn?
Also  ehrlich... und wo sollen ihn Deine langen  Definitionserklaerungen hinbringen?



Es ist nun mal keine medizinische Massage, wird aber im Eingangstext in  gewisser Weise in die Richtung suggeriert.


Wenn  diese Fragen   gestellt werden- aber dann mit der Bitte, dass andere ueber derartige Erfahrungen berichten- und dann noch so kryptisch- in einemFrauenforum!!!
wer soll  und wird das  beantworten?

Mich  stoerts eben, wenn man solche Scheinfragen fuehrt. Obwohl man eigentlich etwas anderes meint.

Und dennoch,  Genierlichkeitserklaerung ist  mE nicht zutreffend- wer sich schaemt , fragt das erst gar nicht. Hier gehts um etwas anderes. 

 

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adraste
19.08.22 um 4:25
In Antwort auf fuechslein-101

Natürlich geht es mir auch um Orientierung. Ich war noch nie in solch einem Studio, kann daher auch noch keine klare Position pro oder kontra dazu beziehen. Hätte ich die, bräuchte es diesen Thread hier nicht.

Eins hat mir der bisherige Threadverlauf (wie auch zahlreiche andere Threads bei "Liebe und Beziehungen" deutlich gezeigt: Ein solches Forum wie dieses hier ist klar der falsche Ort, überhaupt solche (in meinen Augen ernsthafte) Themen anzusprechen. 

Und v a falsches Unterforum-- Sexbereich waere besser

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juliax1
juliax1
19.08.22 um 16:24

Und wer?

Ihr Zwei scheint euch ja richtig gern zu haben

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fuechslein-101
fuechslein-101
19.08.22 um 16:29
In Antwort auf juliax1

Und wer?

Ihr Zwei scheint euch ja richtig gern zu haben

Habe ich oben schon erwähnt. 

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adraste
20.08.22 um 20:45

Oh je ... Leute , hoert auf.

Das mit demSexforum war auch nicht veraeppelnd, sondern  von mir ernst gemeint.

Hier  bei den Gesellschaftsfragen   ist wirklich der falsche Platz fuer solche Themen

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fuechslein-101
fuechslein-101
22.08.22 um 12:00
In Antwort auf juliax1

Und wer?

Ihr Zwei scheint euch ja richtig gern zu haben

Alles gut, der Stänkerer hat sich bzw. wurde aus dem Forum wieder entfernt. Ich denke, dass man nun wieder themenbezogen in einem vernünftigen Ton weiter diskutieren kann.

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