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OT- Streit am Arbeitsplatz

25. Dezember 2012 um 16:35

Hallo Leute,

ich dachte, ich mache hier mal etwas OT zum Thema "Streit am Arbeitsplatz".

Bei uns ist es momentan so, dass einige Dinge fast täglich zu Zoff unter den Kollegen führen. Teilweise gibt es einen Kleinkrieg zwischen einer Kollegin und mir.

Ich muss dazu sagen, dass wir uns zu viert ein Büro teilen. Eine Kollegin arbeitet Teilzeit und ist ziemlich unauffällig. Daher sind wir eher zu dritt. Nun ist es so, dass wir neue Plätze und/ oder neue Büros zugeteilt bekommen haben, da man bei uns "für frischen Wind" sorgen wollte.

Streitpunkte sind folgende:

- Raumtemperatur
- Belüftung (Fenster auf, Fenster zu)
- Beleuchtung
- Essensgerüche
- Urlaubsvertretung/ Anrufe annehmen, wenn Kollege/n nicht am Platz ist/ sind

Leider konnten wir bislang keine Kompromisse finden und ich glaube mittlerweile auch nicht daran, dass wir uns auf irgendetwas einigen werden.

Wie ist es bei euch? Was für Streitpunkte gibt/ gab es bei euch? Macht ihr Kompromisse?/ Habt ihr welche gemacht? Oder führt ihr Kleinkriege?

Würde mich mal echt interessieren.

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26. Dezember 2012 um 6:58

..naja, solange es keine verletzungen gegen die

menschenrechte sind, müsste sich das doch klären lassen, oder?

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28. Dezember 2012 um 22:23

Bei mir selbst
waren diese Punkte, die zu Streit, auch mit mir führten:

- Gehalt (als Neuangestellte, und als weniger Qualifizierte war mein Gehalt höher)

- Arbeitszuteilung (ich war als Springer eingestellt, das brachte mit sich, große Flexibilität, schnelles Umdenken und relativ große Verantwortung - im Prinzip hatte ich vier Arbeitgeber. Die Frage blieb offen, ob ich nicht nur eine bestimmte Arbeitszuteilung bekommen könnte)

- Arbeitsmoral (ich gehe zur Arbeit um zu arbeiten )

- Mitarbeiterbeurteilung (ausdrückliche meine Perspektive im Unternehmen geschildert, welche überhaupt nicht geachtet wurde - Motivation )

Der Vertrag lief aus und wurde nicht mehr verlängert. Ich war froh drum, denn es ging in Richtung Mobbing. Das braucht kein Mensch.

Was ich dir raten kann ist, dass du dich außerhalb des Büros mit deinen Kolleginnen (eingeschlossen die Teilzeitkraft), z.B. in einem Meetingraum, zusammen setzt und die Punkte wer wie wann etwas möchte durch gehst und eine Einigung suchst.

Wenn euch die Arbeit lieb ist, sowie ein gutes Arbeitsklima (zweideutig), dann sollte nicht nur ein Kompromiss geschaffen werden, sondern insbesondere eine Einigung, eine Lösung!

Sollte es für euch ganz schwierig sein, ob Kompromisse oder Einigungen (nach Plan, von mir aus) einzuhalten, dann sollte das schriftlich fest gehalten werden, wo sich alle per Unterschrift dazu bekennen.

Damit hätte man etwas in der Hand, wo sich jede von euch dran halten sollte.

Nun, ich kann mir vorstellen, dass das alles leichter gesagt als getan ist...aber wie wäre es, wenn der am nächsten kommende Vorgesetzte involviert wird?

Wäre eine Idee von mir...

Guten Rutsch wünsche ich!

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29. Dezember 2012 um 0:06

Mein Gehalt, als Neueingestellte
war höher als von den Alteingesessenen, die zu dem noch höhere Qualifizierung hatten.

Eigentlich könnte ich sagen, es war beides in Anmarsch Mobbing und Bossing...ein Arzt, dessen Projekt ich betreute hatte es auch auf mich abgesehen...mit seinen Untergebenen, sprich meinen Kollegen.

Natürlich versuchte ich auch die Streitpunkte unter den Kollegen selbst zu regeln.
Nun, ich bin ein Arbeitstier (in dem Sinne schon allein bin ich eine Konkurrentin) und gefällt einer oder mehreren Damen meine Anwesenheit nicht werde ich zu Rivalin. Mit Männern auf dem Arbeitsplatz habe ich weniger Probleme. Und im Büro sind überwiegend Frauen...zu meinem Pech.

Generell habe ich mit wenigen Frauen einen guten Draht.

Lassen wir doch die TE für sich entscheiden, ob es ihr was bringt.
Eine Regelung sollte ohne Vorgesetzten entstehen...aber im Falle das die Damen zu keiner Übereinstimmung kommen, wäre es doch auch eine Chance.

Belüftung und Raumtemperatur könnte man mit einer Klappe schlagen. Vielleicht alle zwei Stunden für 5-10 lüften?
Zu Beleuchtung, gegebenenfalls jede eine eigene auf dem Schreibtisch - Tischlampe?
Essensgerüche...zum Essen geht man doch in einem entsprechenden Raum, am Arbeitsplatz durfte ich z.B. nicht essen. Steht der entsprechende Raum nicht zur Verfügung wäre es gut spätestens in diesem Streitpunkt den Vorgesetzten zu Rate gezogen.
Und bezüglich Urlaubsvertretung und Anrufe annehmen kann ich mir einfach keine Streitigkeit vorstellen. Wenn die eine nicht da ist, geht selbstverständlich die andere ran...und reagiert entsprechend....

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29. Dezember 2012 um 0:26

Schwach
sind die, die mit den Stärken anderer nicht umgehen können.

Ich denke es gibt durchaus Menschen die nicht fähig sind, nicht weil sie es nicht wollen, sondern nicht dafür gemacht sind, mit anderen Menschen in einem Raum sitzend zu arbeiten.
Und so jemand bin ich.
Es sei den, der Raum ist gefüllt mit Techn. Zeichnern oder Mediengestalter, Designern z.B....die ruhig und konzentriert ihre Arbeit machen...

Ich habe zudem solche Probleme wie rio nicht gehabt.
Aber ich war stets an Konfliktlösungen interessiert.

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30. Dezember 2012 um 9:48
In Antwort auf dasmeine

Bei mir selbst
waren diese Punkte, die zu Streit, auch mit mir führten:

- Gehalt (als Neuangestellte, und als weniger Qualifizierte war mein Gehalt höher)

- Arbeitszuteilung (ich war als Springer eingestellt, das brachte mit sich, große Flexibilität, schnelles Umdenken und relativ große Verantwortung - im Prinzip hatte ich vier Arbeitgeber. Die Frage blieb offen, ob ich nicht nur eine bestimmte Arbeitszuteilung bekommen könnte)

- Arbeitsmoral (ich gehe zur Arbeit um zu arbeiten )

- Mitarbeiterbeurteilung (ausdrückliche meine Perspektive im Unternehmen geschildert, welche überhaupt nicht geachtet wurde - Motivation )

Der Vertrag lief aus und wurde nicht mehr verlängert. Ich war froh drum, denn es ging in Richtung Mobbing. Das braucht kein Mensch.

Was ich dir raten kann ist, dass du dich außerhalb des Büros mit deinen Kolleginnen (eingeschlossen die Teilzeitkraft), z.B. in einem Meetingraum, zusammen setzt und die Punkte wer wie wann etwas möchte durch gehst und eine Einigung suchst.

Wenn euch die Arbeit lieb ist, sowie ein gutes Arbeitsklima (zweideutig), dann sollte nicht nur ein Kompromiss geschaffen werden, sondern insbesondere eine Einigung, eine Lösung!

Sollte es für euch ganz schwierig sein, ob Kompromisse oder Einigungen (nach Plan, von mir aus) einzuhalten, dann sollte das schriftlich fest gehalten werden, wo sich alle per Unterschrift dazu bekennen.

Damit hätte man etwas in der Hand, wo sich jede von euch dran halten sollte.

Nun, ich kann mir vorstellen, dass das alles leichter gesagt als getan ist...aber wie wäre es, wenn der am nächsten kommende Vorgesetzte involviert wird?

Wäre eine Idee von mir...

Guten Rutsch wünsche ich!

...
Das hört sich alles ziemlich daneben an wie mit dir umgegangen wurde. Mit Mobbing am Arbeitsplatz habe ich auch bereits Erfahrungen gemacht.

Letzte Woche haben wir uns in zwei Punkten einigen können. Ma' gucken, ob es besser wird. Die anderen Punkte werde ich nach und nach bei Gelegenheit ansprechen.

Unsere Vorgesetzten wollen, dass wir das untereinander klären. Es wäre auch für mich nur die allerletzte Option.

Wünsche auch nen guten Rutsch.

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