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Organspende ja oder nein?

7. September 2018 um 11:21

Da es aktuell in den Medien diskutiert wird, nun auch hier. Wie steht ihr zu dem Thema? Hab ihr einen OSA? Wenn nein, warum nicht? Seit ihr für die Idee, jeder sollte bis auf Widerruf Spender sein?

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7. September 2018 um 11:25

Ich fange mal an...Ich habe keinen OSA. Aber immer wenn das Thema aktuell ist, nehme ich es mir vor. Dann gerät es wieder in Vergessenheit, leider. Jeder kann selbst in die Situation kommen darauf angewiesen zu sein. Den einzigen Skrupel den ich daran habe, ist der illegale Handel mit den Organen. Bekommt der nächste auf der Liste das Organ, oder der der am meisten zahlt? Und ich fände eine “Entschädigung“ für Hinterbliebene auch gut. Registriert bin ich bei der dkms, da mein Bruder vor Jahren darauf angewiesen war.

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7. September 2018 um 11:28

Ich wohne in Österreich, bin also sowieso Spenderin, weil nicht widersprochen und das finde ich okay! Mir nutzen die Organe alle nix mehr, wenn ich über den Jordan gegangen bin, selbst wenn (was ich persönlich aber nicht glaube) es ein Leben nach dem Tod geben sollte, ist ja der Körper tot, also raus mit den Ersatzteilen und jemandem geben, der sie gebrauchen kann!
Ich finde diese Widerspruchslösung auch gut. Die meisten machen sich halt wirklich keine Gedanken drüber oder schieben es immer wieder vor sich her... man sollte halt... so vieles... Und ich denke auch, dass es keine so großen Skandale mehr gibt, wenn es normal ist. 

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7. September 2018 um 11:29
In Antwort auf sommerkind1-1

Ich fange mal an...Ich habe keinen OSA. Aber immer wenn das Thema aktuell ist, nehme ich es mir vor. Dann gerät es wieder in Vergessenheit, leider. Jeder kann selbst in die Situation kommen darauf angewiesen zu sein. Den einzigen Skrupel den ich daran habe, ist der illegale Handel mit den Organen. Bekommt der nächste auf der Liste das Organ, oder der der am meisten zahlt? Und ich fände eine “Entschädigung“ für Hinterbliebene auch gut. Registriert bin ich bei der dkms, da mein Bruder vor Jahren darauf angewiesen war.

Es ist bei allem so, dass der zuerst bekommt, der am meisten zahlt, machen wir uns doch nix vor! Aber je mehr Organe zur Verfügung stehen, desto mehr Chancen haben eben auch alle anderen!

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7. September 2018 um 12:06
In Antwort auf sommerkind1-1

Ich fange mal an...Ich habe keinen OSA. Aber immer wenn das Thema aktuell ist, nehme ich es mir vor. Dann gerät es wieder in Vergessenheit, leider. Jeder kann selbst in die Situation kommen darauf angewiesen zu sein. Den einzigen Skrupel den ich daran habe, ist der illegale Handel mit den Organen. Bekommt der nächste auf der Liste das Organ, oder der der am meisten zahlt? Und ich fände eine “Entschädigung“ für Hinterbliebene auch gut. Registriert bin ich bei der dkms, da mein Bruder vor Jahren darauf angewiesen war.

Ich habe einen OSA, weil ich - wenn ich tot bin - an meinen Organen nicht mehr hänge. Da kann man mich gerne "leer räumen". 
Warum sollten die Angehörigen denn eine "Entschädigung" bekommen? Was ist denn der Schaden, der ihnen entsteht? 
Und selbst wenn derjenige, das Organ bekommt, der das meiste zahlt (seit wann zahlt man selbst für sein Spenderorgan oder für die Verpflanzung?), bekommt es damit aber trotzdem jemand, der es braucht. Jemand anderes würde es vielleicht mehr brauchen, aber es würde definitiv kein Gesunder bekommen. 

Einen OSA bekommt man übrigens ganz leicht: such die Email-Adresse deiner Krankenkasse heraus, schreib denen eine Mail, dass sie dir bitte einen OSA zuschicken. Zack, erledigt. 

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7. September 2018 um 12:15

Ich hab keinen...aber nur weil ich es immer verraffe ihn auszustellen...wenn es Pflicht wird, bin ich eh dabei...ob nun Maden meine Organe fressen, sie im Ofen verbrannt werden oder sie zu Staub zerfallen....ich kann sie eh nicht mehr gebrauchen. Warum also nicht anderen Menschen ein besseres Leben bescheren....???

Ich möchte nie in die Lage kommen, auf ein fremdes Organ angewiesen zu sein, und dann gibt es keins, weil viele Leute sie mit ins Grab nehmen wollen....



 

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7. September 2018 um 12:34
In Antwort auf orchideenblatt

Ich habe einen OSA, weil ich - wenn ich tot bin - an meinen Organen nicht mehr hänge. Da kann man mich gerne "leer räumen". 
Warum sollten die Angehörigen denn eine "Entschädigung" bekommen? Was ist denn der Schaden, der ihnen entsteht? 
Und selbst wenn derjenige, das Organ bekommt, der das meiste zahlt (seit wann zahlt man selbst für sein Spenderorgan oder für die Verpflanzung?), bekommt es damit aber trotzdem jemand, der es braucht. Jemand anderes würde es vielleicht mehr brauchen, aber es würde definitiv kein Gesunder bekommen. 

Einen OSA bekommt man übrigens ganz leicht: such die Email-Adresse deiner Krankenkasse heraus, schreib denen eine Mail, dass sie dir bitte einen OSA zuschicken. Zack, erledigt. 

Man zahlt natürlich nicht im klassischen Sinne, sondern auf dubiosen dunklen Wegen, also illegal. Entschädigung ist vielleicht das falsche Wort...aber es machen sich viele noch die Taschen voll im Organspendebereich. Da fände ich es nur Gerecht, wenn Hinterbliebene etwas abbekämen.

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7. September 2018 um 12:35

Hallo, ich hab keinen, aber mein Mann und meine Mutter wissen über meine Wünsche bescheid. Meinetwegen dürfen sie von mir alles haben was sie brauchen, wenn ich tot bin, brauch ich den Kram ja doch nicht mehr und wenn ich jemanden damit helfen kann, warum nicht. Auch würde ich, wenn eines meiner Kinder sterben sollte - was hoffentlich nicht passieren wird - ich ihre Organe spenden. Mein Mann ist da etwas im zwiespalt. Er würde niemals etwas aus seinem Gesicht spenden wollen (Netzhaut) und auch bei den Kindern fällt es ihm schwer. Aber wenn ich durch den sinnlosen Tot eines Kindes, ein anderes retten kann, sollte dies nicht hinterfragt werden.

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7. September 2018 um 12:52

Als mein Bruder krebskrank war, und mein Vater den Ärzten mitteilte, dass Geld keine Rolle spielt (nicht als Bestechung, sondern um die beste Behandlung zu bekommen) wurde er in eine andere Klinik verlegt und bakam bessere Medikamente....

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7. September 2018 um 14:31
In Antwort auf sommerkind1-1

Als mein Bruder krebskrank war, und mein Vater den Ärzten mitteilte, dass Geld keine Rolle spielt (nicht als Bestechung, sondern um die beste Behandlung zu bekommen) wurde er in eine andere Klinik verlegt und bakam bessere Medikamente....

Was waren das denn für Medikamente, und inwiefern waren sie besser, bzw wer hat medizinisch eingeschätzt dass sie besser waren?

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7. September 2018 um 15:33
In Antwort auf waldmeisterin1

Was waren das denn für Medikamente, und inwiefern waren sie besser, bzw wer hat medizinisch eingeschätzt dass sie besser waren?

Welche Bezeichnung die Medikamente hatten weiß ich nicht, ich bin keine Medizinerin. Er wurde in eine Klinik weit weg von zu Hause verlegt und bekam eine Hochdosischemo mit Aufbaupräparaten. Davon war vorher nie die Rede. Diese Art der Behandlung hätte im heimischen Krankenhaus einfach nicht stattfinden können. Ich bin mir ziemlich sicher, wäre das Thema Geld nicht zur Sprache gekommen, wäre mein Bruder heute tot. Geld regiert die Welt, leider auch in der Medizin.

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7. September 2018 um 16:07
In Antwort auf sommerkind1-1

Da es aktuell in den Medien diskutiert wird, nun auch hier. Wie steht ihr zu dem Thema? Hab ihr einen OSA? Wenn nein, warum nicht? Seit ihr für die Idee, jeder sollte bis auf Widerruf Spender sein?

Ich habe einen Ausweis und darauf steht auch dass ich spende.
Auslöser für die Entscheidung war meine eigene Erkrankung, wo man dann einfach sag ich jetzt mal demütiger wird und auch merkt wie angewiesen man im Ernstfall auf Hilfe ist.
Ich bin aber schon davor total Pro Organspende gewesen.
Allerdings finde ich schon dass das eine individuelle persönliche Entscheidung bleiben sollte.
Halte aber widerrum nix von den Argumenten mancher Gegner , also so die Hardliner.
Aber auch nicht von manchen Argumenten der Befürworter die meinen Gegner sollten bei nicht Spenden wollen kein Spenderorgan bekommen etc....das führt doch alles zu nix.
Das spaltet nur die Menschen, der Mangel an Spendern ist damit aber noch längst nicht behoben.
Lg

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7. September 2018 um 16:21
In Antwort auf sommerkind1-1

Man zahlt natürlich nicht im klassischen Sinne, sondern auf dubiosen dunklen Wegen, also illegal. Entschädigung ist vielleicht das falsche Wort...aber es machen sich viele noch die Taschen voll im Organspendebereich. Da fände ich es nur Gerecht, wenn Hinterbliebene etwas abbekämen.

Gerade die Tage habe ich gehört, dass nur ein klitzekleiner Bruchteil aller möglicher Organe überhaupt transplantiert wird. Weil in den Kliniken tatsächlich das Geld dafür fehlt. Vermutlich für die sorgsame Entnahme, Lagerung und Transport. Dann würde eine Entschädigungszahlung an Hinterbliebene die Sache noch eher verschärfen. 

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7. September 2018 um 16:23
In Antwort auf cathi67

Ich habe einen Ausweis und darauf steht auch dass ich spende.
Auslöser für die Entscheidung war meine eigene Erkrankung, wo man dann einfach sag ich jetzt mal demütiger wird und auch merkt wie angewiesen man im Ernstfall auf Hilfe ist.
Ich bin aber schon davor total Pro Organspende gewesen.
Allerdings finde ich schon dass das eine individuelle persönliche Entscheidung bleiben sollte.
Halte aber widerrum nix von den Argumenten mancher Gegner , also so die Hardliner.
Aber auch nicht von manchen Argumenten der Befürworter die meinen Gegner sollten bei nicht Spenden wollen kein Spenderorgan bekommen etc....das führt doch alles zu nix.
Das spaltet nur die Menschen, der Mangel an Spendern ist damit aber noch längst nicht behoben.
Lg

Warum findest du den Gedanken verkehrt, dass nur derjenige etwas bekommt, der auch selber bereit ist/war zu geben? 

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7. September 2018 um 16:33

Vor allem, ist es ja weiterhin kein Zwang, sondern man kann ja immernoch entscheiden, wenn man es nicht will. Dann muss man halt solch einen Pass bei sich führen. Ist ja auch nicht schlimm. 

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7. September 2018 um 18:49
In Antwort auf sommerkind1-1

Als mein Bruder krebskrank war, und mein Vater den Ärzten mitteilte, dass Geld keine Rolle spielt (nicht als Bestechung, sondern um die beste Behandlung zu bekommen) wurde er in eine andere Klinik verlegt und bakam bessere Medikamente....

Sehr wahrscheinlich hat er so Medikamente bekommen, die die Krankenkasse nicht bezahlt hätte.

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7. September 2018 um 19:02

Ich mach es kurz: Ja, ich bin dafür und habe auch den Ausweis im Portemonnaie. Natürlich weiss auch meine Familie Bescheid.

Ich kenne auch die Kontras, aber die Vorteile überwiegen für mich. Und ich bin auch der Meinung, dass jemand, der nicht spenden würde, dann auch kein Organ annehmen sollte.

Was ich eher bedenklich finde ist, dass einige hier schreiben, sie hätten es bisher "nicht geschafft". Das dauert weniger lange, als hier einen Post zu schreiben.

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7. September 2018 um 19:03
In Antwort auf sommerkind1-1

Welche Bezeichnung die Medikamente hatten weiß ich nicht, ich bin keine Medizinerin. Er wurde in eine Klinik weit weg von zu Hause verlegt und bekam eine Hochdosischemo mit Aufbaupräparaten. Davon war vorher nie die Rede. Diese Art der Behandlung hätte im heimischen Krankenhaus einfach nicht stattfinden können. Ich bin mir ziemlich sicher, wäre das Thema Geld nicht zur Sprache gekommen, wäre mein Bruder heute tot. Geld regiert die Welt, leider auch in der Medizin.

Und das wurde euch privat in Rechnung gestellt?

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7. September 2018 um 19:23

Na klar, habe ich einen Ausweis.

​Ich fänd es gut, wenn es so liefe wie in Österreich, denn ich glaube dann gäbe es viel, viel, viel mehr Spender. Da fallen die ganzen Leute rein, die: es bis jetzt nicht geschafft haben, es einfach nicht auf dem Schirm hatten, vielleicht zu "bequem" waren etc., aber grundsätzlich bereit wären zu spenden. Ich denken das macht eine riesige Menge aus!
​Natürlich muss aber ein Widerspruch möglich sein! Aber das ist in Österreich ja auch gegeben.

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7. September 2018 um 19:28

Ich bin auch aus österreich und damit organspender...abgesehen davon würde ich meine organe auch spenden wollen, wenn es hier nicht so geregelt wäre...Brauch meine organe nach dem tod nicht mehr und wenn damit dann noch jemandem geholfen werden kann, find ich das gut...

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7. September 2018 um 19:40

Ich bin auch für die Widerspruchslösung. Wie oft höre ich... Ich müsste eigentlich... dabei ist das Ding in einer Minute ausgefüllt.
Auch das Argument, das sollen dann die Angehörigen entscheiden... Ich würde es meiner Familie nicht zumuten wollen, auch wenn sie alle wissen dass ich es möchte, in einer emotionalen Ausnahmesituation so eine Entscheidung treffen zu müssen halte ich für schwierig.
Natürlich ist es ok sich dagegen zu entscheiden, das muss dann eben entsprechend dokumentiert werden.
Ich habe den OSA, bin bei der DKMS registriert und spende Blut.
Mein Vater bekam vor 28 Jahren ein Spenderorgan ohne welches er vermutlich längst nicht mehr leben würde.
Ich war damals 3. Ohne Organspende wäre ich früh Halbwaise geworden und meine Kinder hätten ihren geliebten Opi nicht.

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7. September 2018 um 20:37
In Antwort auf sommerkind1-1

Da es aktuell in den Medien diskutiert wird, nun auch hier. Wie steht ihr zu dem Thema? Hab ihr einen OSA? Wenn nein, warum nicht? Seit ihr für die Idee, jeder sollte bis auf Widerruf Spender sein?

Ich bin 100 % GEGEN diese "bis auf Widerruf Spender sein" Lösung! Sie macht mir sogar ANGST. Habe Angst, dass mein Widerspruch "versehentlich" dann nciht gefunden wird, sollte ich einen tödlichen Unfall haben, wenn ein junger knackiger Bedürftiger oder Wohlhabender gerade was dringend BENÖTIGT...

Bis vor rund 10 Jahren war ich übrigens ganz stark FÜR Organspende. Aber dann las ich im Web einige Erfahrungberichte von Transplantationsmitarbeitern, wie sowas abläuft. Was sie so "mitbekommen" beim ja noch nicht ganz toten Spender (der Körper MUSS noch "leben/funktionieren" bis zur Entnahme, sonder verderben die Organe.... Seither kommt für mich Organspende nicht mehr in Frage.
Der Hauptgrund, dass es für mich icht in Frage kommt ist, dass ich ja nie 100% sicher sein kann (bin nicht gläubig), dass ich bzw. irgendeine Art "Energie" oder was auch immer, da die Organentnahme nicht doch noch MITBEKOMMT! Sei es durch Schmerzen oder durch Wahrnehmung mittels irgendwelchen vorhandenen, aber derzeit vielleicht noch nicht wissenschaftlich messbaren "Sinnen"....

Ich bin natürlich auch damit einverstanden, als Nicht-Spender selbst im Falle des Falles dann auch kein Organ zu erhalten. Das Leben ist nunmal endlich, ich bin keine 20 mehr, und wenn mein Leben durch eine ernste Krankheit in einigen Jahren oder einem Jahrzehnt vorbei sein soll, dann ist es halt vorbei, kann ich akzeptieren.

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7. September 2018 um 20:41
In Antwort auf sommerkind1-1

Man zahlt natürlich nicht im klassischen Sinne, sondern auf dubiosen dunklen Wegen, also illegal. Entschädigung ist vielleicht das falsche Wort...aber es machen sich viele noch die Taschen voll im Organspendebereich. Da fände ich es nur Gerecht, wenn Hinterbliebene etwas abbekämen.

ich denke da auch an diesen Organspendeskandal mit arabischen Arzt in glaub ich Niederbayern, der vor rund 10 Jahren LANDSLEUTEN/Glaubensbrüdern aus dem Ausland durch falsch attestierte Dringlichkeit nach vorne beförderte auf der Warteliste und auch einige so ein Spenderorgan unberechtigt erhielten (und andere dafür auf der Warteliste sterben mussten!) - kann man sicher noch ergooglen. Wenn ich ich recht entsinne, konnte ihm etztendlich nicht sicher nachgewiesen werden, dass er es gegen Geld tat (er hat glaub ich angegeben, es aus MITLEID mit seinen Patienten getan zu haben) - Das hat mir damals auch die Augen geöffnet, bis dahin hatte ich noch an die persönliche INTEGRITÄT von Klinikärzten bei Transplantationen geglaubt...

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7. September 2018 um 20:58

Ich habe auch einen OSA im Portmonee. Mir isses wurscht was nach meinem Tod mit meinem Körper passiert.

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7. September 2018 um 21:00
In Antwort auf lori1223

Sehr wahrscheinlich hat er so Medikamente bekommen, die die Krankenkasse nicht bezahlt hätte.

Das vermute ich auch, sowas wie hochkalorische Nahrung. Sommerkind, ich finde solche Aussagen immer etwas gewagt, wenn Du nicht die ärztlichen Leitlinien, Präparatnahmen o.ä. kennst. Das wird ganz schnell von anderen aufgeschnappt, für bewiesene bare Münze genommen und so werden Falschnachrichten gestreut, nach dem Motto: ich kann da da mal wen, der hatte einen Verwandten, dessen Cousins Frau hatte eine Nachbarin, ... . Vielleicht wurde Dein Bruder verlegt weil die andere Klinik eine andere Strahlentherapie anbieten konnte und in diesem Zusammenhang gab es die selbst bezahlten Ergänzungspräparate. Gerade in Deutschland haben wir noch eine sehr gute Versorgung für Krebspatienten.

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7. September 2018 um 23:10
In Antwort auf werkoderko

Ich bin 100 % GEGEN diese "bis auf Widerruf Spender sein" Lösung! Sie macht mir sogar ANGST. Habe Angst, dass mein Widerspruch "versehentlich" dann nciht gefunden wird, sollte ich einen tödlichen Unfall haben, wenn ein junger knackiger Bedürftiger oder Wohlhabender gerade was dringend BENÖTIGT...

Bis vor rund 10 Jahren war ich übrigens ganz stark FÜR Organspende. Aber dann las ich im Web einige Erfahrungberichte von Transplantationsmitarbeitern, wie sowas abläuft. Was sie so "mitbekommen" beim ja noch nicht ganz toten Spender (der Körper MUSS noch "leben/funktionieren" bis zur Entnahme, sonder verderben die Organe.... Seither kommt für mich Organspende nicht mehr in Frage.
Der Hauptgrund, dass es für mich icht in Frage kommt ist, dass ich ja nie 100% sicher sein kann (bin nicht gläubig), dass ich bzw. irgendeine Art "Energie" oder was auch immer, da die Organentnahme nicht doch noch MITBEKOMMT! Sei es durch Schmerzen oder durch Wahrnehmung mittels irgendwelchen vorhandenen, aber derzeit vielleicht noch nicht wissenschaftlich messbaren "Sinnen"....

Ich bin natürlich auch damit einverstanden, als Nicht-Spender selbst im Falle des Falles dann auch kein Organ zu erhalten. Das Leben ist nunmal endlich, ich bin keine 20 mehr, und wenn mein Leben durch eine ernste Krankheit in einigen Jahren oder einem Jahrzehnt vorbei sein soll, dann ist es halt vorbei, kann ich akzeptieren.

Ojemine, ich hoffe inständigst, dass ich ohne solche „Energien“ whatever bin! Ich will nicht mitbekommen, wie meine Angehörigen leiden müssen, weil ich gegangen bin. Es wäre mir sogar am liebsten, wenn sie eher wie in südamerikanischen Ländern den Toten feiern und mit viel Liebe und Freude bedenken, dass ich da war.
Aber ja, ein sensibles Thema! Der Vorteil der Widerspruchslösung ist in meinen Augen, dass man sich damit beschäftigen MUSS, wenn man dagegen ist. Da gibt es hier übrigens ein Register, in das man eingetragen wird, wird über einen Anwalt/Notar gemacht, also ziemlich sicher nicht verschlampt!

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8. September 2018 um 7:24
In Antwort auf waldmeisterin1

Das vermute ich auch, sowas wie hochkalorische Nahrung. Sommerkind, ich finde solche Aussagen immer etwas gewagt, wenn Du nicht die ärztlichen Leitlinien, Präparatnahmen o.ä. kennst. Das wird ganz schnell von anderen aufgeschnappt, für bewiesene bare Münze genommen und so werden Falschnachrichten gestreut, nach dem Motto: ich kann da da mal wen, der hatte einen Verwandten, dessen Cousins Frau hatte eine Nachbarin, ... . Vielleicht wurde Dein Bruder verlegt weil die andere Klinik eine andere Strahlentherapie anbieten konnte und in diesem Zusammenhang gab es die selbst bezahlten Ergänzungspräparate. Gerade in Deutschland haben wir noch eine sehr gute Versorgung für Krebspatienten.

Das war kein Bekannter über 3 Ecken, sondern mein Bruder. Er lag in der Uniklinik unserer Stadt und hatte bereits 4 Zyklen Chemo hinter sich (intrvinös). Das hat keinen Erfolg gezeigt. Man wollte ihn als unheilbar erlassen. Als Geld ins Spiel kam, konnte er verlegt werden. Und ja, ein Großteil der Kosten musste selbst übernommen werden, aber ohne dieses Angebot hätte er die Therapie nicht erhalten. 

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8. September 2018 um 10:31
In Antwort auf orchideenblatt

Warum findest du den Gedanken verkehrt, dass nur derjenige etwas bekommt, der auch selber bereit ist/war zu geben? 

weil wir alles Menschen sind und an der Schwelle des Todes alle gleich. Sprich für mich ist es in absoluter Notsituation egal ob derjenige bereit wäre zu geben wenn er jetzt akut Hilfe bräuchte. Es sollte das geben immer freiwillig sein. Lg

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8. September 2018 um 10:44
In Antwort auf butterfliegenbeinchen

Ojemine, ich hoffe inständigst, dass ich ohne solche „Energien“ whatever bin! Ich will nicht mitbekommen, wie meine Angehörigen leiden müssen, weil ich gegangen bin. Es wäre mir sogar am liebsten, wenn sie eher wie in südamerikanischen Ländern den Toten feiern und mit viel Liebe und Freude bedenken, dass ich da war.
Aber ja, ein sensibles Thema! Der Vorteil der Widerspruchslösung ist in meinen Augen, dass man sich damit beschäftigen MUSS, wenn man dagegen ist. Da gibt es hier übrigens ein Register, in das man eingetragen wird, wird über einen Anwalt/Notar gemacht, also ziemlich sicher nicht verschlampt!

EDV-Dateien sind in nuklkommanix geändert und manipulierbar - vor allem wenns GELD dafür gibt. Ich habe da null Vertrauen in die Integrität heutzutage.

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8. September 2018 um 11:20

Für mich ein klares Ja.
Habe meinen Ausweis seit 15 Jahren. Und meine nahen Angehörigen sind auch über meine Entscheidung informiert (falls der Wisch mal nicht parat wäre).

Diese nun diskutierte Widerspruchsregelung find ich eigtl. nicht schlecht.
Organspende ist immer ein heikles Thema und viele Leute wollen sich damit erst gar nicht auseinandersetzen. Dabei ist es absolut im eigenen Interesse, sich zu informieren und seine eigene Entscheidung zu treffen.
Bei solch einem Ausweis kann man auch die Spende ablehnen oder bestimmte Organe ausschließen.

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8. September 2018 um 12:27

Ich würde auch verbrannt werden wollen. Und ich seh mich da schon noch irgendwo, woher noch keiner zurückkam aber da brauch ich meine Organe bestimmt nicht mehr

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8. September 2018 um 13:31

Ich frag mich immer, warum so viele Angst haben, dass man nicht mehr richtig behandelt wird, nur weil man diesen Ausweis bei sich trägt. Wenn man krank ist, werden die Organe sowieso nicht verwendet und bei einem Unfall wird doch erstmal der Parient versorgt, nicht als Erstes der Geldbeutel durchsucht. 
Es wäre mir jetzt auch nicht bekannt, dass in den Ländern, in denen die Widerspruchsregelung gilt (außerin Deutschland übrigens im ganzen Rest Europas, wenn auch teilweise in modifizierter Form) die Menschen früher/einfacher oder leichtfertiger für hirntot erklärt werden würden. Es ist schon auffällig, dass diese Angst zuemlich deutsch ist (man verzeihe mir den Ausdruck, aber ich bin selbst Deutsche).

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8. September 2018 um 15:42
In Antwort auf sommerkind1-1

Als mein Bruder krebskrank war, und mein Vater den Ärzten mitteilte, dass Geld keine Rolle spielt (nicht als Bestechung, sondern um die beste Behandlung zu bekommen) wurde er in eine andere Klinik verlegt und bakam bessere Medikamente....

Ich hasse ja den Spruch. Mit Geld kann man sich nciht alle kaufen, Gesundheit zum Beispiel. Nein kann man nicht, aber die bestmögliche Behandlung. Und wenn die Krankenkasse sagt Methode Xy zahlt sie nicht , Ja,dann kann man die aus eigener Tasche bezahlen. Ist leider so.
Ich habe vor einiger Zeit auch gelesen, das ein totkrankes Kind eine Behandlung von den Eltern bezahlt bekam. Mit der Herkömmlichen Methode wäre sie wohl gestorben. Die Behandlung kostete mehr als 100 000Euro. Die Eltern haben dann, als das Kind wieder gesund war die Kasse verklagt und recht bekommen, sprich das Geld wurde hinterher an die Eltern zurückgezahlt, da die Methode sich bewährt hat.
Hätten die Eltern das Geld nicht gehabt, hätten sie jetzt kein Kind mehr. Scheisse ist das einfach.

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8. September 2018 um 16:42
In Antwort auf mamavonbaby

Ich hasse ja den Spruch. Mit Geld kann man sich nciht alle kaufen, Gesundheit zum Beispiel. Nein kann man nicht, aber die bestmögliche Behandlung. Und wenn die Krankenkasse sagt Methode Xy zahlt sie nicht , Ja,dann kann man die aus eigener Tasche bezahlen. Ist leider so.
Ich habe vor einiger Zeit auch gelesen, das ein totkrankes Kind eine Behandlung von den Eltern bezahlt bekam. Mit der Herkömmlichen Methode wäre sie wohl gestorben. Die Behandlung kostete mehr als 100 000Euro. Die Eltern haben dann, als das Kind wieder gesund war die Kasse verklagt und recht bekommen, sprich das Geld wurde hinterher an die Eltern zurückgezahlt, da die Methode sich bewährt hat.
Hätten die Eltern das Geld nicht gehabt, hätten sie jetzt kein Kind mehr. Scheisse ist das einfach.

Hast Du einen Link zum Originalartikel, oder ist das auch ein "der Bruder der Cousine einer Nachbarin"?

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8. September 2018 um 16:48
In Antwort auf sommerkind1-1

Das war kein Bekannter über 3 Ecken, sondern mein Bruder. Er lag in der Uniklinik unserer Stadt und hatte bereits 4 Zyklen Chemo hinter sich (intrvinös). Das hat keinen Erfolg gezeigt. Man wollte ihn als unheilbar erlassen. Als Geld ins Spiel kam, konnte er verlegt werden. Und ja, ein Großteil der Kosten musste selbst übernommen werden, aber ohne dieses Angebot hätte er die Therapie nicht erhalten. 

Dass Chemotherapien bei einigen Patienten nicht anschlagen ist aber auch nicht ungewöhnlich. Ich bleibe dabei: Solange wir nicht die gesamte Krankenakte sehen, sondern nur eine gepostete Laienmeinung sehen, dürfen wir uns da kein weiteres Urteil erlauben. Und mit Bekannter um 3 Ecken meinte ich, dass ein anderer user dieses Forums Deinen Bericht woanders posten könnte, und dann übernimmt ihn wieder ein anderer etc, schmückt noch ein wenig aus, ohne jemals Deinen Bruder gekannt zu haben.
So werden heutzutage leider Nachrichten verbreitet und von anderen ungefiltert 100% übernommen, ohne Quellenüberprüfung. So entstehen Fake News. Darum geht es mir nur.

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8. September 2018 um 16:52
In Antwort auf waldmeisterin1

Hast Du einen Link zum Originalartikel, oder ist das auch ein "der Bruder der Cousine einer Nachbarin"?

Genau das finde ich jetzt auch Anhieb nicht, aber google spukt mir dafür unzählige andere Artikel aus, bei denen die Kasse benötgte Medikamente oder Behandlungen nicht bezahlen wollte und diese erst nach einer Klage bezahlte.

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8. September 2018 um 17:43

Ich finde es schon krass was Eltern im Netz schreiben, die ihr Kind zur Organspende freigegeben haben. Da ist ein Kind hirntot, aber fühlt sich noch warm an etc und wenn sie es wiederbekommen ist es kalt, aufgeschnitten und definitiv nun tot. Viele machen sich da Vorwürfe nicht das Sterben begleitet zu haben, sondern stattdessen den Sterbeprozess in den Op verlegt zu haben. Ja es war hirntot, aber niemand kann genau abschätzen was das letztendlich für den Menschen heißt bzw was er noch irgendwie mitbekommt.  
Natürlich möchte wohl jeder das sein Kind gerettet wird, wenn es erkrankt vielleicht Spenderorgan erhält,  aber welch Anblick das für die Eltern des toten Kindes  nachher ist, wird denke ich vergessen oder schöngeredet.
Ich habe bislang noch keinen Ausweis und bin dagegen, dass es gesetzlich so festgelegt werden soll, dass man erstmal dafür ist. Ich finde da ist die Gefahr zu hoch,  dass ein "Nein" in den Daten verschwindet und die Vorstellung finde ich furchtbar. Die Vorstellung jemand möchte das nicht und wird da einfach operiert. Auch wenn es dann heisst das merke der jenige nicht. ...

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8. September 2018 um 18:07
In Antwort auf mamavonbaby

Genau das finde ich jetzt auch Anhieb nicht, aber google spukt mir dafür unzählige andere Artikel aus, bei denen die Kasse benötgte Medikamente oder Behandlungen nicht bezahlen wollte und diese erst nach einer Klage bezahlte.

Genau das ist das Problem: Jeder kann x-beliebige Sachen bei google posten, niemand prüft ob das stimmt.

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8. September 2018 um 18:14
In Antwort auf waldmeisterin1

Genau das ist das Problem: Jeder kann x-beliebige Sachen bei google posten, niemand prüft ob das stimmt.

Das sind ja keine Post aus irgendwelchen Foren, sondern Gerichtsurteile zb vom Sozialgericht. Ich denke nicht, dass die sich die Urteile aus den Fingern gesaugt haben. Lies doch einfach selber mal nach.

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8. September 2018 um 18:43

Und du bist sehr leichtgläubig oder dir ist noch nie etwas geschehen wofür du nichts konntest oder? Nur weil jemand vorsichtiger ist mit bestimmten Dingen, ist er doch nicht paranoid...zumal es nicht das erste Mal wäre, das mit Daten nicht korekt verfahren wird...

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8. September 2018 um 19:34
In Antwort auf mamavonbaby

Genau das finde ich jetzt auch Anhieb nicht, aber google spukt mir dafür unzählige andere Artikel aus, bei denen die Kasse benötgte Medikamente oder Behandlungen nicht bezahlen wollte und diese erst nach einer Klage bezahlte.

ich kenen aus eigener Erfahrung sowohl gesetzliche Kasse als auch Private KV - und da liegen im Jahr 2018 wirklich WELTEN dazwischen. Und damit meine ich NICHT Einzelzimmer und Chefarzt (die Oberärzte sind eh fachlich meist besser!), sondern sowas wie was die besten (=nebenwirkungsärmsten und meist teuersten) Medikamente und vor allem VORSORGE angeht, z.B. ausgiebige Blutbilder OHNE massive Beschwerden und MRT bei Rückenschmerzen statt CT oder Rlntgen, Brust-Ultraschall etc....Ich war in den 80iger Jaren noch gesetzlich versichert, damals gab es um 1000 % mehr an Leistungen bei den Gesetzlichen als wie heute, den Grund zu nennen wäre politisch unkorrekt...
Blutbild auf Eisen etc wenn ich schlapp war, war alles in den 80igern kein Problem, Brille erhielt ich UND Kontaktlinsen gleichzeitig von der Gesetzlichen, samt alle Kontaktlinsenpflegemittel, kosmetische Brustverkleinerung, jahrelange Psychoanalyse  wurde ohne grosses Murren von meiner damaligen GKV (DAK) bezahlt, usw usw usw ....

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8. September 2018 um 19:36
In Antwort auf pustew

Ich finde es schon krass was Eltern im Netz schreiben, die ihr Kind zur Organspende freigegeben haben. Da ist ein Kind hirntot, aber fühlt sich noch warm an etc und wenn sie es wiederbekommen ist es kalt, aufgeschnitten und definitiv nun tot. Viele machen sich da Vorwürfe nicht das Sterben begleitet zu haben, sondern stattdessen den Sterbeprozess in den Op verlegt zu haben. Ja es war hirntot, aber niemand kann genau abschätzen was das letztendlich für den Menschen heißt bzw was er noch irgendwie mitbekommt.  
Natürlich möchte wohl jeder das sein Kind gerettet wird, wenn es erkrankt vielleicht Spenderorgan erhält,  aber welch Anblick das für die Eltern des toten Kindes  nachher ist, wird denke ich vergessen oder schöngeredet.
Ich habe bislang noch keinen Ausweis und bin dagegen, dass es gesetzlich so festgelegt werden soll, dass man erstmal dafür ist. Ich finde da ist die Gefahr zu hoch,  dass ein "Nein" in den Daten verschwindet und die Vorstellung finde ich furchtbar. Die Vorstellung jemand möchte das nicht und wird da einfach operiert. Auch wenn es dann heisst das merke der jenige nicht. ...

"Viele machen sich da Vorwürfe nicht das Sterben begleitet zu haben, sondern stattdessen den Sterbeprozess in den Op verlegt zu haben. Ja es war hirntot, aber niemand kann genau abschätzen was das letztendlich für den Menschen heißt bzw was er noch irgendwie mitbekommt.  "
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Letzteres ist eben bei mir auch der Hauptgrund, wie ich schrieb, dass ich für mich Organspende strikt ablehne, und natürlich dafür gleich wieder verbal attackiert wurde hier... 

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8. September 2018 um 19:40

valentina, Du attackierst hier bei demn Thema jeden, der sich persönlich anders entschieden hat als wie Du....und unterstellst JEDEM "Paranoia", der es für möglich hält, dass noch Sinneswahrnehmungen wie aussserkörperliches Bewusstsein und Schmerzempfinden während(!) der Organentnahme möglich sind (sie sind es!) und deshalb für sich keine Spende möchte. Es gibt Bericht im Web von an Transplantationen beteiligten Medizinern und OP-Schwestern,d ei sich, nachdem sie jahrelang an Transplantationen teilnahmen dann STRIKT GEGEN eine Organspende für sich selbst entschieden haben....

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8. September 2018 um 19:42

Als Ergänzung vielleicht noch: Die einzige Spende, zu der ich bereit wäre, ist die Lebendspende,also z.B. Knochenmark.

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8. September 2018 um 22:49
In Antwort auf werkoderko

Ich bin 100 % GEGEN diese "bis auf Widerruf Spender sein" Lösung! Sie macht mir sogar ANGST. Habe Angst, dass mein Widerspruch "versehentlich" dann nciht gefunden wird, sollte ich einen tödlichen Unfall haben, wenn ein junger knackiger Bedürftiger oder Wohlhabender gerade was dringend BENÖTIGT...

Bis vor rund 10 Jahren war ich übrigens ganz stark FÜR Organspende. Aber dann las ich im Web einige Erfahrungberichte von Transplantationsmitarbeitern, wie sowas abläuft. Was sie so "mitbekommen" beim ja noch nicht ganz toten Spender (der Körper MUSS noch "leben/funktionieren" bis zur Entnahme, sonder verderben die Organe.... Seither kommt für mich Organspende nicht mehr in Frage.
Der Hauptgrund, dass es für mich icht in Frage kommt ist, dass ich ja nie 100% sicher sein kann (bin nicht gläubig), dass ich bzw. irgendeine Art "Energie" oder was auch immer, da die Organentnahme nicht doch noch MITBEKOMMT! Sei es durch Schmerzen oder durch Wahrnehmung mittels irgendwelchen vorhandenen, aber derzeit vielleicht noch nicht wissenschaftlich messbaren "Sinnen"....

Ich bin natürlich auch damit einverstanden, als Nicht-Spender selbst im Falle des Falles dann auch kein Organ zu erhalten. Das Leben ist nunmal endlich, ich bin keine 20 mehr, und wenn mein Leben durch eine ernste Krankheit in einigen Jahren oder einem Jahrzehnt vorbei sein soll, dann ist es halt vorbei, kann ich akzeptieren.

Also um das bei zu legen soweit ich weiß muss der Körper noch leben und das eine Spende eigentlich nur bei Hirntod möglich ist. Das da viele sagen ja was ist wenn und wie und villt doch..,, naja wenn ich Hirn Tod bin dann bin ich es und was will ich denn machen wenn ich nix mehr machen kann ? Man kann nicht mehr selbstständig atmen man kann garnichts mehr man lebt so zu sagen nicht mehr.  Nur der Körper lebt noch aber man selbst nicht. Also ich hab nichts gegen eine Spende und hab's mir auch schon überlegt aber ich habe es mir auch überlegt ob doch eher meine Familie darüber entscheiden soll. Aber das ist ja auch schwer für die dann Hmm... Wenn ich drüber nach denke nehme ich ihnen doch dann lieber die Entscheidung ab und  falls dieser Tag eintreffen sollte hoffe ich das sie viele Menschen damit retten können.  Das wenn ich früher sterben sollte das es wenigsten mehr Menschen dafür weiter leben können

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9. September 2018 um 14:07

Natürlich. Wir sind verheiratet und da wird dann der nächste Angehörige gefragt, ob eine Spende möglich wäre. War bei der Mutter meines Mannes genauso, sie lag im Koma und ihr Mann wurde gefragt, es gehen aber auch die Kinder, sollten diese schon über 18 sein. Genauso können auch die Eltern - sollte kein EHEPARTNER vorhanden sein - diese Entscheidung treffen. So war das bei dem besten Freund meines Mannes

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9. September 2018 um 16:05

Na ja...es wurden schon Chemotherapien gepantscht um sich daran zu bereichern, Organspendelisten geändert usw. Nee sorry, ich glaube wenn da schnell reagiert werden muss, wird der jenige halt ausgeräumt, wenn ein generelles Ja besteht. Und dann wurde der Widerspruch halt übersehen oder wird notfalls in den Daten gelöscht. Fraf mich wie man das nachweisen will, dass es da ein Nein gab. 

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9. September 2018 um 16:26
In Antwort auf pustew

Na ja...es wurden schon Chemotherapien gepantscht um sich daran zu bereichern, Organspendelisten geändert usw. Nee sorry, ich glaube wenn da schnell reagiert werden muss, wird der jenige halt ausgeräumt, wenn ein generelles Ja besteht. Und dann wurde der Widerspruch halt übersehen oder wird notfalls in den Daten gelöscht. Fraf mich wie man das nachweisen will, dass es da ein Nein gab. 

Weil es von einem Anwalt bzw Notar beglaubigt werden muss, zumindest hier in Österreich. Ist ja auch nicht so, dass man den Hirntod feststellt und 5 Minuten später liegt man auf dem OP-Tisch.

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9. September 2018 um 16:42
In Antwort auf pustew

Na ja...es wurden schon Chemotherapien gepantscht um sich daran zu bereichern, Organspendelisten geändert usw. Nee sorry, ich glaube wenn da schnell reagiert werden muss, wird der jenige halt ausgeräumt, wenn ein generelles Ja besteht. Und dann wurde der Widerspruch halt übersehen oder wird notfalls in den Daten gelöscht. Fraf mich wie man das nachweisen will, dass es da ein Nein gab. 

Ich hatte mich die letzten Tage erkundigt.  In Österreich zumBeispiel bekommt man eine schriftliche Bestätigung das man Widersprochen hat.
Aber am Ende ist es ja trotzdem so, das wenn die Ärzte es ignorieren wird man halt ausgeräumt, das ist dann unumkehrbar.

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9. September 2018 um 16:46
In Antwort auf butterfliegenbeinchen

Weil es von einem Anwalt bzw Notar beglaubigt werden muss, zumindest hier in Österreich. Ist ja auch nicht so, dass man den Hirntod feststellt und 5 Minuten später liegt man auf dem OP-Tisch.

Noch schlimmer finde ich ja Österreich die Regelung, das man nicht nur nach dem Hirntot geht. Sondern auch nach dem Herztot. Da hören die einfach nach ein paar Minuten mit der Wiederbelebung auf, damit sie die Leute ausschlachten können. Obwohl die Möglichkeit besteht, das das Herz vielleicht doch wieder zu schlagen beginnen kann. Ich find das einfach nur tragisch und traurig.
Zum Glück gibt es das in Deutschland nicht.

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