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Obdachlose in öffentlichen Gebäuden

9. November um 14:51

Jetzt kommt wieder die kalte, dunkle Jahreszeit und sie suchen nachts Zuflucht. Mir fiel das neulich bei einem Krankenhausaufenthalt auf, sie übernachteten in der Eingangshalle auf Bänken oder versuchten es zumindest. Die Pforte schliesst um 22 Uhr, der Haupteingang auch, unter Insidern ist allerdings bekannt, dass man durch Nebeneingänge oder die Notaufnahme noch ins Gebäude kann. Jedenfalls kamen sie immer zu dieser Zeit, legten sich auf die Bänke und waren friedlich. Gehandhabt wurde das ganz unterschiedlich, jenachdem, wer da vom Personal vorbeikam und welche persönliche Einstellung er hatte. Mal wurden sie rausbefördert, mal durften sie liegenblieben.
Ich kam ins Gespräch mit einer Frau, was man davon halten sollte, ob das nun richtig oder falsch wäre, sie wieder rauszuschmeissen. Ich war und bin der Meinung, dass ihnen staatlich mehr Möglichkeit gegeben werden muss, irgendwo zu übernachten. Sie meinte, das wollten die gar nicht, sie hätten Angst, im Schlaf dort bestohlen zu werden.
Wie seht ihr das?
Ob das nun rechtlich erlaubt ist oder nicht, keine Ahnung.
Mir fällt da auch gerade noch der Fall des alten Mannes ein, der in der Halle einer Bank übernachtet hatte, über den die Menschen drüber stiegen und ihn wohl für einen schlafenden Obdachlosen hielten, obwohl er keiner war.
 

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10. November um 22:44

Vielleicht solltest du die Zeit nutzen und einfach mal darüber nachdenken, ob deine Aussagen nicht einfach tatsächlich menschenverachtend sind. Das scheint dir aktuell ja sehr abwegig zu sein. 

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16. November um 21:18
In Antwort auf funnythings

Tja, meine Meinung steht schon lange, und daraus ist dann eine gewisse Gelassenheit wie auch Mitleid für diverse User, die sich hier einen abzappeln, entstanden.

 

"Mitleid" ist eine gute  Bezeichnung.... Vor einem Jahr empfand ich fast soetwas wie Mitleid für eine Userin, die hier schon lange vor meiner Zeit als oberster Troll berüchtigt war & sich gefühlte zigtausend mal wieder neu anmeldete, nachdem sie im sekundentakt von den Admins gesperrt wurde.... Ich dachte mir "meine Güte, wie kann man ich dermaßen penetrant einen abzappeln, über Jahre hinweg?" 
Nach dem wegmobben von diversen Mods und Usern, sah sich diese Userin scheinbar am Ziel und versucht seitdem eine "Vom Saulus zum Paulus" -Nummer, hegt aber immer noch ihre "alten Feindschaften" und schafft es paradoxerweise selbst nicht, "die Vergangenheit ruhen zu lassen"......
Das einzig Gute mag sein, dass neue User diese ganzen Eskapaden, die manche da vom Stapel gelassen haben, aufgrund von Accountsperren/ Eigenlöschungen nicht mehr lesen können....
 

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10. November um 22:48

Dieses Posting sagt übrigens sehr viel über dich aus... 
 

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9. November um 14:55

mir hat zumindest jeder Obdachlose, mit dem ich mich bis dato unterhalten habe, gesagt, dass er / sie diese Unterkünfte nach Mgl. meidet - und zwar genau aus dem Grund, man wird ziemlich sicher bestohlen.

Also dort für ein Mindestmaß an Sicherheit sorgen würde wohl viel helfen.

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9. November um 15:07
In Antwort auf avarrassterne1

mir hat zumindest jeder Obdachlose, mit dem ich mich bis dato unterhalten habe, gesagt, dass er / sie diese Unterkünfte nach Mgl. meidet - und zwar genau aus dem Grund, man wird ziemlich sicher bestohlen.

Also dort für ein Mindestmaß an Sicherheit sorgen würde wohl viel helfen.

Also einen Security Service oder Ähnliches einstellen? Für den Preis könnte man schon wieder ein paar Betten zur Verfügung stellen. Mal davon abgesehen, dass sie ausser ihrer Kleidung wohl kaum wertvolle Dinge bei sich tragen. Was wird da überhaupt gestohlen? Und sich so unter Seinesgleichen zu bestehlen finde ich gar nicht nett.
 

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9. November um 17:13


Ich habe als junge Krankenschwester in einer dermatologischen Universitätsklinik gearbeitet. Bis 1976. Damals haben viele Obdachlose bei uns überwintert. Sie hatten ja öfters schlimme Hautschäden wegen mangelnder Hygiene. Aber das war schon sehr menschlich damals. 

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9. November um 17:44
In Antwort auf funnythings

Also einen Security Service oder Ähnliches einstellen? Für den Preis könnte man schon wieder ein paar Betten zur Verfügung stellen. Mal davon abgesehen, dass sie ausser ihrer Kleidung wohl kaum wertvolle Dinge bei sich tragen. Was wird da überhaupt gestohlen? Und sich so unter Seinesgleichen zu bestehlen finde ich gar nicht nett.
 

ein abschließbarer Schrank / eine Truhe / ein Raum, wo man gegen eine Marke sein Zeugs abgeben kann, würde es tun.

Und wenn man so gar nichts mehr zu verlieren hat, ist "nett" mit Verlaub vermutlich piepegal.

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9. November um 20:37
In Antwort auf funnythings

Jetzt kommt wieder die kalte, dunkle Jahreszeit und sie suchen nachts Zuflucht. Mir fiel das neulich bei einem Krankenhausaufenthalt auf, sie übernachteten in der Eingangshalle auf Bänken oder versuchten es zumindest. Die Pforte schliesst um 22 Uhr, der Haupteingang auch, unter Insidern ist allerdings bekannt, dass man durch Nebeneingänge oder die Notaufnahme noch ins Gebäude kann. Jedenfalls kamen sie immer zu dieser Zeit, legten sich auf die Bänke und waren friedlich. Gehandhabt wurde das ganz unterschiedlich, jenachdem, wer da vom Personal vorbeikam und welche persönliche Einstellung er hatte. Mal wurden sie rausbefördert, mal durften sie liegenblieben.
Ich kam ins Gespräch mit einer Frau, was man davon halten sollte, ob das nun richtig oder falsch wäre, sie wieder rauszuschmeissen. Ich war und bin der Meinung, dass ihnen staatlich mehr Möglichkeit gegeben werden muss, irgendwo zu übernachten. Sie meinte, das wollten die gar nicht, sie hätten Angst, im Schlaf dort bestohlen zu werden.
Wie seht ihr das?
Ob das nun rechtlich erlaubt ist oder nicht, keine Ahnung.
Mir fällt da auch gerade noch der Fall des alten Mannes ein, der in der Halle einer Bank übernachtet hatte, über den die Menschen drüber stiegen und ihn wohl für einen schlafenden Obdachlosen hielten, obwohl er keiner war.
 

Dieser Mann war glaube ich tot. Das wurde in einem anderen Thread thematisiert.

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9. November um 20:39
In Antwort auf avarrassterne1

mir hat zumindest jeder Obdachlose, mit dem ich mich bis dato unterhalten habe, gesagt, dass er / sie diese Unterkünfte nach Mgl. meidet - und zwar genau aus dem Grund, man wird ziemlich sicher bestohlen.

Also dort für ein Mindestmaß an Sicherheit sorgen würde wohl viel helfen.

Es ist auch so, dass dort Alkoholverbot herrscht. Viele Obdachlose haben jedoch ein Problem mit Alkohol bzw. ohne Alkohol. 
Manche haben einen Hund - Haustiere sind aber nicht gestattet.
Und dann riecht es in so einer Unterkunft auch nicht gut.
Das Problem mit dem Bestohlenwerden mag sein - das kann einem aber überall passieren. Er kann seine Habe ja nicht einschließen.
Und manchen fehlt schlicht und ergreifend das Geld für eine Übernachtung dort.

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9. November um 20:39
In Antwort auf funnythings

Also einen Security Service oder Ähnliches einstellen? Für den Preis könnte man schon wieder ein paar Betten zur Verfügung stellen. Mal davon abgesehen, dass sie ausser ihrer Kleidung wohl kaum wertvolle Dinge bei sich tragen. Was wird da überhaupt gestohlen? Und sich so unter Seinesgleichen zu bestehlen finde ich gar nicht nett.
 

Diese Dinge sind für die Menschen halt wichtig - Kleidung, eine Matratze, ein Handy, Geld natürlich, etc.

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9. November um 20:48
In Antwort auf avarrassterne1

mir hat zumindest jeder Obdachlose, mit dem ich mich bis dato unterhalten habe, gesagt, dass er / sie diese Unterkünfte nach Mgl. meidet - und zwar genau aus dem Grund, man wird ziemlich sicher bestohlen.

Also dort für ein Mindestmaß an Sicherheit sorgen würde wohl viel helfen.

Ja, mir auch. Bestohlen oder sogar verprügelt.

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9. November um 20:50
In Antwort auf funnythings

Also einen Security Service oder Ähnliches einstellen? Für den Preis könnte man schon wieder ein paar Betten zur Verfügung stellen. Mal davon abgesehen, dass sie ausser ihrer Kleidung wohl kaum wertvolle Dinge bei sich tragen. Was wird da überhaupt gestohlen? Und sich so unter Seinesgleichen zu bestehlen finde ich gar nicht nett.
 

Nicht nett?
Tja, willkommen in der Realität. Die meisten Menschen sind nunmal nicht nett und psychisch kranke oder suchtkranke Obdachlose schon mal gar nicht.

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9. November um 20:52
In Antwort auf avarrassterne1

ein abschließbarer Schrank / eine Truhe / ein Raum, wo man gegen eine Marke sein Zeugs abgeben kann, würde es tun.

Und wenn man so gar nichts mehr zu verlieren hat, ist "nett" mit Verlaub vermutlich piepegal.

Im Gefängnis gibts wenigstens ein Bett und Essen. Das scheint besser zu sein als auf der Straße zu leben.

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9. November um 20:55
In Antwort auf lunaviolet99

Im Gefängnis gibts wenigstens ein Bett und Essen. Das scheint besser zu sein als auf der Straße zu leben.

Im Winter ist das definitiv so.

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9. November um 21:07
In Antwort auf funnythings

Jetzt kommt wieder die kalte, dunkle Jahreszeit und sie suchen nachts Zuflucht. Mir fiel das neulich bei einem Krankenhausaufenthalt auf, sie übernachteten in der Eingangshalle auf Bänken oder versuchten es zumindest. Die Pforte schliesst um 22 Uhr, der Haupteingang auch, unter Insidern ist allerdings bekannt, dass man durch Nebeneingänge oder die Notaufnahme noch ins Gebäude kann. Jedenfalls kamen sie immer zu dieser Zeit, legten sich auf die Bänke und waren friedlich. Gehandhabt wurde das ganz unterschiedlich, jenachdem, wer da vom Personal vorbeikam und welche persönliche Einstellung er hatte. Mal wurden sie rausbefördert, mal durften sie liegenblieben.
Ich kam ins Gespräch mit einer Frau, was man davon halten sollte, ob das nun richtig oder falsch wäre, sie wieder rauszuschmeissen. Ich war und bin der Meinung, dass ihnen staatlich mehr Möglichkeit gegeben werden muss, irgendwo zu übernachten. Sie meinte, das wollten die gar nicht, sie hätten Angst, im Schlaf dort bestohlen zu werden.
Wie seht ihr das?
Ob das nun rechtlich erlaubt ist oder nicht, keine Ahnung.
Mir fällt da auch gerade noch der Fall des alten Mannes ein, der in der Halle einer Bank übernachtet hatte, über den die Menschen drüber stiegen und ihn wohl für einen schlafenden Obdachlosen hielten, obwohl er keiner war.
 

In diese Unterkünfte wollen.sie nicht. Habe ich auch schon öfter gehört. 

Schwierige Frage, kommt wohl immer auf den Zustand der Person an. Ich würde sie übernachten lassen und so tun, als ob ich sie nicht bemerkt hätte. Vielleicht noch Kekse und Tee hinstellen. Ist schon ein schlimmes leid aber in Deutschland kann man kaum obdachlos werden.

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9. November um 21:24
In Antwort auf fresh0089

In diese Unterkünfte wollen.sie nicht. Habe ich auch schon öfter gehört. 

Schwierige Frage, kommt wohl immer auf den Zustand der Person an. Ich würde sie übernachten lassen und so tun, als ob ich sie nicht bemerkt hätte. Vielleicht noch Kekse und Tee hinstellen. Ist schon ein schlimmes leid aber in Deutschland kann man kaum obdachlos werden.

Das stimmt leider nicht, Fresh. Es gibt schon eine Menge an Obdachlosen...sogar junge Leute von Anfang/Mitte 20 sind dabei. Und auch immer mehr Frauen.

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9. November um 21:24
In Antwort auf fresh0089

In diese Unterkünfte wollen.sie nicht. Habe ich auch schon öfter gehört. 

Schwierige Frage, kommt wohl immer auf den Zustand der Person an. Ich würde sie übernachten lassen und so tun, als ob ich sie nicht bemerkt hätte. Vielleicht noch Kekse und Tee hinstellen. Ist schon ein schlimmes leid aber in Deutschland kann man kaum obdachlos werden.

Das kann man mit einer psychischen Erkrankung oder einer Suchterkrankung rascher als du denkst.

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9. November um 21:26
In Antwort auf lunaviolet99

Das kann man mit einer psychischen Erkrankung oder einer Suchterkrankung rascher als du denkst.

Das ist ja oft ein Teufelskreis...die Beziehung geht kaputt, man verliert die Arbeit, kann die Miete nicht mehr bezahlen, wird aus der Wohnung geworfen/geklagt.
Oft hat wirklich eine Sucht damit zu tun.

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9. November um 21:32
In Antwort auf daphne0105

Es ist auch so, dass dort Alkoholverbot herrscht. Viele Obdachlose haben jedoch ein Problem mit Alkohol bzw. ohne Alkohol. 
Manche haben einen Hund - Haustiere sind aber nicht gestattet.
Und dann riecht es in so einer Unterkunft auch nicht gut.
Das Problem mit dem Bestohlenwerden mag sein - das kann einem aber überall passieren. Er kann seine Habe ja nicht einschließen.
Und manchen fehlt schlicht und ergreifend das Geld für eine Übernachtung dort.

klar kan es überall passieren, aber wenn man nicht aufpasst, weil man schläft, natürlich leichter ^^

Ob das das Hauptproblem ist, weiß ich natürlich nicht, aber wenn es mir jeder von denen, die es wissen müssen so sagt, finde ich das schon einen guten Punkt ... ^^

Soweit ich weiß, kosten die Notunterkünfte kein Geld.

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9. November um 21:33
In Antwort auf daphne0105

Diese Dinge sind für die Menschen halt wichtig - Kleidung, eine Matratze, ein Handy, Geld natürlich, etc.

und je weniger man hat, desto nehr gewinnt das bißchen, was noch da ist, an Bedeutung.

Uns mag es halbwegs egal sein, wenn uns einer die Mütze klaut, denen kann es nicht egal sein.

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9. November um 21:35
In Antwort auf daphne0105

Das stimmt leider nicht, Fresh. Es gibt schon eine Menge an Obdachlosen...sogar junge Leute von Anfang/Mitte 20 sind dabei. Und auch immer mehr Frauen.

waren es vor 20 Jahren schon. Da habe ich mich regelmäßig auf einen Kaffee mit einer unterhalten, die war auch Anfang 20.

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9. November um 21:46
In Antwort auf funnythings

Jetzt kommt wieder die kalte, dunkle Jahreszeit und sie suchen nachts Zuflucht. Mir fiel das neulich bei einem Krankenhausaufenthalt auf, sie übernachteten in der Eingangshalle auf Bänken oder versuchten es zumindest. Die Pforte schliesst um 22 Uhr, der Haupteingang auch, unter Insidern ist allerdings bekannt, dass man durch Nebeneingänge oder die Notaufnahme noch ins Gebäude kann. Jedenfalls kamen sie immer zu dieser Zeit, legten sich auf die Bänke und waren friedlich. Gehandhabt wurde das ganz unterschiedlich, jenachdem, wer da vom Personal vorbeikam und welche persönliche Einstellung er hatte. Mal wurden sie rausbefördert, mal durften sie liegenblieben.
Ich kam ins Gespräch mit einer Frau, was man davon halten sollte, ob das nun richtig oder falsch wäre, sie wieder rauszuschmeissen. Ich war und bin der Meinung, dass ihnen staatlich mehr Möglichkeit gegeben werden muss, irgendwo zu übernachten. Sie meinte, das wollten die gar nicht, sie hätten Angst, im Schlaf dort bestohlen zu werden.
Wie seht ihr das?
Ob das nun rechtlich erlaubt ist oder nicht, keine Ahnung.
Mir fällt da auch gerade noch der Fall des alten Mannes ein, der in der Halle einer Bank übernachtet hatte, über den die Menschen drüber stiegen und ihn wohl für einen schlafenden Obdachlosen hielten, obwohl er keiner war.
 

Es sollte definitiv mehr Unterkünfte geben.
Und zwar auch in mehreren Stadtteilen, damit man nicht quwer durch die ganze Stadt laufen muss 
So ist das nämlich bei uns, aber Bedarf wird ja nicht gesehen von der Stadt.

Letztens nich mitbekommen: im Einkaufscenter saß ein Obdachloser auf der Bank und wurde rausgeworfen!
Es war sehr kalt, stürmisch und am Regnen 
Und er hat gar nichts gemacht, einfach nur gesessen 

Ich hatte mitleid mit ihm.

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