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Nur Mutter und Hausfrau / unglücklich

5. September 2017 um 21:50

Moin Moin,
vielleicht kann mir die eine oder andere Mami zu meiner jetzigen Lebenslage einen Ratschlag geben. 
Ich bin zweifache Mama und Hausfrau. Mein Sohn ist sechs Jahre und meine Tochter drei Jahre alt. Seit der zweiten Schwangerschaft arbeite ich nicht mehr, d.h. seit nun 3,5 Jahren. Mein Sohn kommt jetzt zur Schule, meine Tochter ist im Kindergarten und mir fällt die Decke auf den Kopf. Ich würde gerne wieder Arbeiten gehen. Um wieder für 4-5 Stunden in meinem Beruf als Bürokauffrau arbeiten zu gehen, müsste ich meinen Sohn nach dem Schulunterricht für 2 Std. in der Ganztagsschule betreuen lassen. Da fängt mein Problem an. Mein Mann hat mich gebeten, dass ich es nicht mache, sondern unseren Sohn nach dem Schulunterricht zu Hause betreue. So finde ich aber kaum einen Arbeitgeber, denn seine Schule geht von 8-12 Uhr. Das sind knapp 4 Std. am Tag für den Job. So wird es für mich schwierig einen Job zu finden.
Wenn es nach meinem Mann ginge, sollte ich gar nicht arbeiten gehen. Damals, als ich unsere Tochter mit 1,5 Jahren in die Krippe gegeben habe, war er auch nicht dafür. Ich habe es allerdings befürwortet, da sie zwischen den anderen Kindern richtig aufgeblüht ist (sie ist sehr kommunikativ). Schon damals hat mein Mann mir gesagt, er findet das nicht gut, denn das Kind sollte im Idealfall zu Hause bei der Mutter bleiben. 
Das hat mir zu verstehen gegeben, dass ich keine gute Mutter bin, wenn ich mein Kind in die Betreuung gebe. Zu der Zeit habe ich von zu Hause einen eigenen Onlineshop geführt und es lief gut, allerdings litten meine sozialen Kontakte darunter. Ich bin vereinsamt. 
Jetzt möchte ich wieder unter Menschen, arbeiten gehen, mein eigenes Geld verdienen, denn mir fällt die Decke auf den Kopf und ich werde langsam depressiv.
Was denkt ihr. Sollte ich mich der Meinung/dem Wunsch meines Mannes wiedersetzen und das tun, was ich für richtig halte? Eigentlich mache ich immer, was ich für richtig halte, aber ich möchte meinen Mann nicht vor den Kopf stoßen.
Vielen Dank im Voraus für eure ehrlichen Meinungen.

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6. September 2017 um 7:00

Aber natürlich gehst du arbeiten. 

Sprich mit ihm in Ruhe, versucht, eine Lösung zu finden. 

Schlage ihm vor, dass er Teilzeit arbeitet und in die Kinderbetreuung einsteigt. 

Im übrigen gehören diese Dinge vor der Heirat besprochen. 

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11. September 2017 um 20:15

Sowas gehört vor der Hochzeit besprochen? Leute, euer Ernst? Habt ihr auch schon geplant wer wann zu welchen Konditionen in Frührente geht?
Wie soll man denn vor der Kinderplanung schon wissen wann diese überhaupt abgeschlossen sein wird, wie man zu dem Zeitpunkt finanziell da steht und wie es einem mit der Situation dann geht? Manche Leute wären mit dem Modell dass dem Mann der TE vorschwebt glücklich. Sie ist es ganz offensichtlich nicht. Woher soll man bitte vorher WISSEN zu welcher Gruppe man gehört? Kann doch sein, dass sich das erstmal anhört wie ein Sechser im Lotto, man dann im Livebetrieb aber feststellt, dass es das nicht ist.

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11. September 2017 um 15:49

Wer gibt dir das Recht so über mich zu urteilen?!

Als ich meinen Mann geheiratet habe, war er mitten in der Insolvenz.

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5. September 2017 um 22:29

Du solltest ihm sagen wie es dir geht! Vielleicht findet ihr dann zusammen eine lösung, an die du jetzt noch gar nicht denkst.

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6. September 2017 um 7:00

Aber natürlich gehst du arbeiten. 

Sprich mit ihm in Ruhe, versucht, eine Lösung zu finden. 

Schlage ihm vor, dass er Teilzeit arbeitet und in die Kinderbetreuung einsteigt. 

Im übrigen gehören diese Dinge vor der Heirat besprochen. 

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6. September 2017 um 11:09
In Antwort auf umminti

Aber natürlich gehst du arbeiten. 

Sprich mit ihm in Ruhe, versucht, eine Lösung zu finden. 

Schlage ihm vor, dass er Teilzeit arbeitet und in die Kinderbetreuung einsteigt. 

Im übrigen gehören diese Dinge vor der Heirat besprochen. 

Ich werde arbeiten gehen und das steht für mich fest. Und deshalb steht uns noch ein wichtiges Gespräch diesbezüglich bevor. Ich möchte ihn halt einfach nicht vor den Kopf stoßen, meine Bedürfnisse muss er allerdings aber auch berücksichtigen!
Dass mein Mann in die Kinderbetreuung einsteigt und Teilzeit arbeitet kommt jedoch keinesfalls in Frage, da er der Meistverdiener ist. Ich würde in meinem Job nicht annähernd so viel verdienen, wie er.
Aber das ist nicht das Problem. Dafür ist ja die Ganztagsschule da, für (in unserem Fall) 2 Stunden am Tag. 

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11. September 2017 um 15:49

Wer gibt dir das Recht so über mich zu urteilen?!

Als ich meinen Mann geheiratet habe, war er mitten in der Insolvenz.

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11. September 2017 um 16:59

Aber jetzt mal ganz ehrlich: ZWei Stunden " Fremdbetreuung" pro Tag nach der Schule sind doch für einen Sechsjährigen überhaupt kein Problem. 

Dabei handelt es sich sicher um die Kernzeitbetreuung, idealerweise Mittagessen bzw. Hausaufgabenbetreuung, je nach Schule.

Ich sehe überhaupt nicht, wo das Problem sein soll. 

Und wenn es der TE wirklich ernst ist, sollte auch eine Teilzeitarbeit des Vaters ein Argument darstellen. 

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11. September 2017 um 19:04

Danke sowieso123 👍🏻, bin ganz deiner Meinung.

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11. September 2017 um 20:15

Sowas gehört vor der Hochzeit besprochen? Leute, euer Ernst? Habt ihr auch schon geplant wer wann zu welchen Konditionen in Frührente geht?
Wie soll man denn vor der Kinderplanung schon wissen wann diese überhaupt abgeschlossen sein wird, wie man zu dem Zeitpunkt finanziell da steht und wie es einem mit der Situation dann geht? Manche Leute wären mit dem Modell dass dem Mann der TE vorschwebt glücklich. Sie ist es ganz offensichtlich nicht. Woher soll man bitte vorher WISSEN zu welcher Gruppe man gehört? Kann doch sein, dass sich das erstmal anhört wie ein Sechser im Lotto, man dann im Livebetrieb aber feststellt, dass es das nicht ist.

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11. September 2017 um 21:36

Aber man kann sich doch einig sein so viel man will: Ob man bestimmte Lebensumstände gut findet oder nicht, weiß man nicht auf dem Papier.

Klar, wenn man von vorn herein weiß dass man die Karriere nicht sausen lassen will, dann kriegt man natürlich keine Kinder und erst recht nicht von einem Mann der sich das klassische Familienbild wünscht. Das ist eindeutig.

Jetzt gibt's aber noch Modelle zwischen Karrierefrau und Vollzeitmutti. Wie die TE selber gesagt hat, sind viele Arbeitsstellen nicht zu unterschätzen fürs Sozialleben. Es kann doch gut sein, dass man sich "geeinigt" hat zu Hause zu bleiben, wenn es dann so weit ist aber feststellt, dass es eben doch nicht geht. Da hilft es nichts, sich 10 Jahre vorher einig gewesen zu sein.

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15. September 2017 um 12:34

Zum Glück braucht Frau heutzutage nicht mehr die Erlaubnis des Mannes, um arbeiten gehen zu dürfen. 

Letztendlich kann es doch nicht der Wunsch deines Mannes sein, dass du kreuzunglücklich wirst und sogar depressiv!? Wenn er das in Kauf nehmen würde, dann würde ich ernsthaft an seiner Eignung als Partner zweifeln. Weil das nicht partnerschaftlich klingt, sondern egoistisch. 
Am Ende bleibt dir nix anderes übrig, als mit ihm nochmals das Gespräch zu suchen. Sag ihm, was dich bedrückt und was du dir von ihm wünschst. Und wenn du deine Entscheidung eh schon getroffen hast, dann kann er sich wohl kaum dagegen sträuben. 

Ich finde es eh problematisch, wenn eine Frau nur daheim bleibt und Hausfrau und Mutter ist. Und das nicht nur für die Zeit, wo die Kinder richtig klein sind. Kinder werden irgendwann flügge und verlassen das Nest. Nicht wenige Hausfrauen werden dann depressiv, weil sie einfach keine Aufgabe mehr haben. 

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17. September 2017 um 19:11
In Antwort auf soncherie

Sowas gehört vor der Hochzeit besprochen? Leute, euer Ernst? Habt ihr auch schon geplant wer wann zu welchen Konditionen in Frührente geht?
Wie soll man denn vor der Kinderplanung schon wissen wann diese überhaupt abgeschlossen sein wird, wie man zu dem Zeitpunkt finanziell da steht und wie es einem mit der Situation dann geht? Manche Leute wären mit dem Modell dass dem Mann der TE vorschwebt glücklich. Sie ist es ganz offensichtlich nicht. Woher soll man bitte vorher WISSEN zu welcher Gruppe man gehört? Kann doch sein, dass sich das erstmal anhört wie ein Sechser im Lotto, man dann im Livebetrieb aber feststellt, dass es das nicht ist.

Klar kann man darüber vor der hochzeit sprechen. Haben wir auch! Man muss doch wissen was der andere für vorstellungen hat und ob das kompatibel ist. 
Und was ich will, weiß ich auch schon vor dem kinder haben. Ich war ein Jahr lang aupair und hab gemerkt: nur kinder von früh bis spät und ich werd auf dauer gaga. 

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17. September 2017 um 22:08
In Antwort auf coquette164

Klar kann man darüber vor der hochzeit sprechen. Haben wir auch! Man muss doch wissen was der andere für vorstellungen hat und ob das kompatibel ist. 
Und was ich will, weiß ich auch schon vor dem kinder haben. Ich war ein Jahr lang aupair und hab gemerkt: nur kinder von früh bis spät und ich werd auf dauer gaga. 

Das ändert nichts daran, dass man sich vorher einig sein kann, und dann nach 7 Jahren (?) zu Hause eben doch mal wieder was anderes machen will.

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18. September 2017 um 12:14

Das sowieso. 

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23. September 2017 um 14:34

Nö das weiß man nicht... ich war auch mal der Meinung, ich bleibe drei Jahre daheim... ich ging nach fast zwei Jahren wieder arbeiten und das war gut so... sonst wäre ich höchst unzufrieden und depressiv geworden... manches weiß man vorher nicht.

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5. Oktober 2017 um 14:36

Ich glaube, dass die Familie nur happy ist, wenn es in erster Linie die Frau/Mutter ist. Und wenn es in deinem Fall bedeutet, dass du wieder arbeiten gehen willst, dann sollten alle an einem Strang ziehen, damit das machbar ist. Was sagt denn dein Sohn dazu, wenn er täglich 2 Stunden länger in die Betreuung müsste? Wäre das für ihn ein großes Problem? Er ist ja in einem Alter, wo er zum Einen schon versteht, worum es geht und auch eine eigene Meinung entwickelt. 

Hast du dich auf dem Arbeitsmarkt denn schon mal umgeschaut, welche Möglichkeiten es für dich geben würde? Eine 20-Stunden-Stelle wäre ja sicher realistisch, so dass du noch ausreichend Zeit für die Betreuung der Kinder und die restlichen Alltagsdinge hättest, oder?

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15. Oktober 2017 um 23:57
In Antwort auf nordlichthh

Moin Moin,
vielleicht kann mir die eine oder andere Mami zu meiner jetzigen Lebenslage einen Ratschlag geben. 
Ich bin zweifache Mama und Hausfrau. Mein Sohn ist sechs Jahre und meine Tochter drei Jahre alt. Seit der zweiten Schwangerschaft arbeite ich nicht mehr, d.h. seit nun 3,5 Jahren. Mein Sohn kommt jetzt zur Schule, meine Tochter ist im Kindergarten und mir fällt die Decke auf den Kopf. Ich würde gerne wieder Arbeiten gehen. Um wieder für 4-5 Stunden in meinem Beruf als Bürokauffrau arbeiten zu gehen, müsste ich meinen Sohn nach dem Schulunterricht für 2 Std. in der Ganztagsschule betreuen lassen. Da fängt mein Problem an. Mein Mann hat mich gebeten, dass ich es nicht mache, sondern unseren Sohn nach dem Schulunterricht zu Hause betreue. So finde ich aber kaum einen Arbeitgeber, denn seine Schule geht von 8-12 Uhr. Das sind knapp 4 Std. am Tag für den Job. So wird es für mich schwierig einen Job zu finden.
Wenn es nach meinem Mann ginge, sollte ich gar nicht arbeiten gehen. Damals, als ich unsere Tochter mit 1,5 Jahren in die Krippe gegeben habe, war er auch nicht dafür. Ich habe es allerdings befürwortet, da sie zwischen den anderen Kindern richtig aufgeblüht ist (sie ist sehr kommunikativ). Schon damals hat mein Mann mir gesagt, er findet das nicht gut, denn das Kind sollte im Idealfall zu Hause bei der Mutter bleiben. 
Das hat mir zu verstehen gegeben, dass ich keine gute Mutter bin, wenn ich mein Kind in die Betreuung gebe. Zu der Zeit habe ich von zu Hause einen eigenen Onlineshop geführt und es lief gut, allerdings litten meine sozialen Kontakte darunter. Ich bin vereinsamt. 
Jetzt möchte ich wieder unter Menschen, arbeiten gehen, mein eigenes Geld verdienen, denn mir fällt die Decke auf den Kopf und ich werde langsam depressiv.
Was denkt ihr. Sollte ich mich der Meinung/dem Wunsch meines Mannes wiedersetzen und das tun, was ich für richtig halte? Eigentlich mache ich immer, was ich für richtig halte, aber ich möchte meinen Mann nicht vor den Kopf stoßen.
Vielen Dank im Voraus für eure ehrlichen Meinungen.

HEy hast du schon mit deinen  MAnn gesprochen?
Also das du gerne wieder arbeiten würdest und ein paar soziale Kontakte pflegen möchtest? (Das du auch einfach mal raus musst)
Was sind evtl. seine Ängste, nimm ihn diese WEG
Vielleicht findest du auch was in der Zeitraum, frag mal Supermärkte nach ob die jemanden zum auflüllen von den Regalen benötigen.
Wenn es deinen Man stört oder wie auch immer... vielleiciht geht es auch wenn du dir ein neues Hobby suchst und Menschen die das auch gerne machen ? Und Dich mit Ihnen triffst in der Zeit, wenn dein Sohn in der Schule ist?
 

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18. Oktober 2017 um 15:43

Ich kann dich gut verstehen, das dir die Decke auf den Kopf fällt. Vielleicht wäre es eine Alternative für dich, von zuhause aus zu arbeiten? Es gibt ja inzwischen viele Jobs die vom Homeoffice aus erledigt werden können. Ok, damit kommst du zwar nicht unter Menschen, aber du hättest wenigstens Anerkennung im Beruf und könntest dir was dazu verdienen. Das wäre ja eventuell auch eine Variante, mit der dein Mann leben könnte.

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