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Nochmal anders

16. Februar 2004 um 13:43

Walt Disney, Albert Einstein und der Märchenschreiber H. Christian Andersen waren auch Legastheniker.
Wer Rechtschreibfehler findet darf sie behalten.
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Hi leute und Leser
ich hab da mal ein Problem.

Bereits 1981 stellt das Bundesverfassungsgericht fest, das Straßenkünstler den Gleichen Schutz Art.5 Abs.3 GG genießen wie jeder andere auch.
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Bis hier also, jeder Behaupten durfte: durch ein Fußgängerzonen-Nutzungsverbot, auch der Kunst nicht erlaubt sein kann, sich zu jeder Zeit, an jeden Ort, in jeder Art und Weise zu betätigen.
könnte mit der höchstrichterlichen Feststellung, keiner mehr weiter die Öffentlichkeit Fußgängerzone durch (Straßen-Rechtsbeugung) verbieten.
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War dann aber nicht so. Die Politischen Institutionen für das Land NRW die Presse und die Gewerkschaft Kunst- verweigern die Gesellschaftspolitische Wertung der höchstrichterlichen Entscheidung (-1-BvR-183-81-)
Und Karlsruhe Schreibt lakonisch: Wir legen unseren Entscheidung keine Gebrauchsanweisung bei, da musste schon selber sehen wo du den gesellschaftspolitischen Klartext herbekommst.
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Und wieder werde ich von der Hoffnung getragen, ich nunmehr von der öffentlichen Meinung rehabilitiert werde, erst die Rechtsbeugung durch verantwortungslose BRD-Richter und dann das einkassieren von Topics die gar nicht für diesen Zweck, in dem Karlsruher Prüfbescheid (-1-BvR-183-81-) angedacht sind. Genug Stoff aus dem Gesellschaftskritische Geschichten gemacht werden.
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War dann auch nicht, die öffentliche Meinung lässt sich (aufschwatzen) dass in dem Karlsruher Prüfbescheid (-1-BvR-183-81-) nichts weiter erklärt wird.
das die Kunstfreiheitsgarantie, an Straßenkünstler nicht gewährt werden muß. Und der Behörde das Recht eingeräumt wird, eine Straßennutzung zu jeder Zeit, Art und Weise erlaubnispflichtig machen zu dürfen.
ergo werde ich auch von der öffentlichen Meinung als unbelehrbar Ausgestellt.
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Die Ohnmacht und der Grabenkrieg gegen jeden und alles, hat mich dann Monat für Monat, Jahr für Jahr arm, arm und ärmer gemacht.
Bis das Bundesverwaltungsgericht 1996 nach 30 Jahren rechtswissenschaftlischer Diskussion um das Freiheitsrecht der Straßenkunst, feststellen muß: das Straßenkünstler den gleichen Anspruch auf den Schutz Art.5 Abs.3 Satz1 GG. haben wie jeder andere auch.
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Ja das ist es doch, damit währe ich rehabilitiert?
Nee! Nicht Ganz, Das vorher verbot, war zu jeder Zeit, an jeden Ort, in jeder Art und Weise Rechtsgültig. erklärt das Verwaltungsgericht Düsseldorf, erst ab jetzt gilt, dass Straßenkunst aus jeder Unnötigen straßenrechtlichen Reglementierung raus ist.
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So gesehen, bin ich nicht mehr in der Lage zu widersprechen und mit dem Blödsinn der Verwaltungsrichterin Regina Ernst im Alleingang durch die Instanzen zu marschieren.
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Der langen Rede kurzer Sinn, jetzt darf ich in der Fußgängerzone wieder Kunst vermitteln. Ohne mir diese Absicht und Tätigkeit über jedes Verhältnismäßige hinaus verboten werden kann.
Aber erst mal haben ein Gewehr und dann schießen!
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Künstlerhilfe? Klar haben wir Künstlerhilfe aber nicht für dich. meint die Stadtverwaltung Düsseldorf. Du bekommst doch bereits Sozialhilfe, was willste da mit Künstlerhilfe.
Mein Gott ist das ein Blödmann. wird die Amtsleiterin Kulturamt Düsseldorf Frau Rauen anzüglich.
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Das Bundespräsidialamt als Verwalter der überregionalen Deutschen Künstlerhilfe verweist an den Kultusminister NRW. M.Vesper.
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Hier verweigert das Vergabe- und Prüfungsgremium auf die gleiche Argumentation, Künstlerhilfe, aber nicht an Kunstschaffende die Bereits Sozialhilfe bekommen.
Und wieder ist kein Kulturminister NRW. oder Stadtpolitiker Düsseldorf bereit den Einzelfall zu berücksichtigen, solange alles Formal in Ordnung ist. Warum sollte man da auch.
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Um das mal Klarzustellen: Wird Künstlerhilfe aus der Deutschen-Künstlerhilfe nur an Leute bewilligt, die Dem Kulturstaat BRD. bereits was Bedeutendes Geleistet haben. Doch nicht an jeden dahergelaufene Straßenkünstler.
Kommentiert und belehrt die Gruppenleiterin Deutsche-Künstlerhilfe Frau Krings im Namen und Auftrag Kulturminister NRW.
Ja und! schäkert der persönliche Referendar Herr Daams im namen und auftrag Kulturminister NRW. nur noch telefopnisch:
Wer bereits Sozialhilfe bekommt, hat eben keinen Anspruch auf Künstlerhilfe. Ist doch logisch oder?
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Eine Beschwerde an den Minister Vesper Persönlich richten zu dürfen. ist eine gesellschaftspolitische Lüge.
eine Beschwerde an den Minister persönlich endet immer in die Beleidigung: Der Minister hat mich beauftragt ihnen mitzuteilen Bla-bla-bla.
Während so ein Minister keine Ahnung hat, was da in seinem Namen an Blödsinn aus seinem Haus rausgeht, der würde seine Unterschrift auch auf das Butterbrotpapier seines Referenten setzen. Als sich einen Berg von Bürgerbeschwerden durchzulesen.
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Unnötig zu erwähnen, dass das Sozialamt sich auch nicht zwingen lässt: Pinsel Farben oder Werkstatt zu bezahlen. Damit ich wieder in Arbeit und Brot komme.
Begründung: Auf den Aspekt Kunstschaffen abgegriffen. kann daraus keine Garantie hergeleitet werden, dass sie mit Bildermalen auch in Zukunft ihren Lebensunterhalt sichern können.
Wenn ich nur wüsste wo all der Spitzfindigkeit, meine Bauchschmerzen herkommen.
Hier wird die politische Werbung, zum Wohl des Einzelnen Bürgers zu agieren, zu einer Posse

Mit freundlichen Gruß
G. Rupp


Http://home.arcor.de/kunstmacher

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