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Neuer versuch

20. Januar 2005 um 12:32

aber diemal mit ner anderen geschichte. mal sehen, ob der webmaster es diesmal hier stehen lässt.
also, wenn ihr was sinnvolles zu meiner geschichte zu sagen habt, dann bin ich ganz ohr.

überschrift gibts wieder keine

es war einmal ein könig, der hatte zwei töchter. die ältere, esmeralda, war sehr eingebildet und habgierig. außerdem war sie sehr eifersüchtig, sie hatte immer das gefühl, dass ihr vater ihre schwester lieber mochte, obwohl er die beiden stets gleich behandelte.
die jüngere der beiden -sie wurde von allen nur sternchen genannt, denn sie guckte sich so gerne die sterne an- war ganz anders. sie war sehr gutmütig und großzügig. sie bemühte sich immer um ein gutes verhältnis zu ihrer schwester, was aber sehr schwierig war.
schon als die beiden noch klein waren, nahm esmeralda ihrer schwester ihre lieblingspuppen weg, weil sie sie viel schöner fand als ihre eigenen. alles reden half nichts, esmeralda fand immer etwas, um streit anzufangen. sternchen war darüber sehr traurig, sie hätte so gerne eine schwester gehabt, mit der sie über alles reden und alles teilen konnte. doch immer, wenn sie esmeralda etwas anvertraute, erzählte diese es gleich weiter und wenn sternchen als kind etwas angestellt hatte, wurde sie sofort von ihrer schwester verpetzt.
auch als die beiden älter wurden, änderte sich nichts. esmeralda wurde nur noch gemeiner. sie stahl ihrer schwester schmuck und beschuldigte dann ihre diener. sternchen aber durchschaute sie und erzählte alles ihrem vater. zur strafe nahm der könig esmeralda ihre diener weg, so dass sie von nun an alles alleine machen musste. das ärgerte sie natürlich sehr und sie schwor ihrer schwester rache. bald sollte sie auch gelegenheit dazu bekommen.
der könig wurde sehr krank und er wusste, dass er bald sterben würde. er beschloss, dass beide töchter je die hälfte seines königreiches erben sollten. ihm war zwar klar, dass die menschen unter esmeralda sehr leiden würden, aber er wollte die beiden gleich behandeln, wie er es immer getan hatte. außerdem hatte er die hoffnung, dass sie sich eines tages ändern würde.
esmeralda wollte allerdings nicht teilen und so beschloss sie, ihre schwester zu vergiften. sie ging zu ihrer einzigen freundin, der alten buckligen hexe, um sich das gift zu besorgen. anschließend machte sie sternchen etwas zu essen und mischte das gift darunter. sternchen wunderte sich zwar, aß aber trotzdem alles auf, um esmeralda nicht zu verärgern.
nach dem essen ging sternchen etwas im wald spazieren. aber plötzlich wurde ihr schwindelig und sie wurde ohnmächtig. da lag sie nun ganz allein mitten im wald -esmeraldas plan schien aufgegangen zu sein.
der plan wurde aber von einem jungen mann durchkreuzt. dieser war nämlich in den wald gekommen um pilze zu sammeln, die er dann später auf dem markt verkaufen wollte. er sah sternchen auf dem boden liegen und eilte sofort zu ihr. als sie nicht aufwachte, machte er sich große sorgen. er nahm sie mit zurück ins dorf und brachte sie in seine hütte.
da er sehr oft im wald war, hatte er genügend kräuter, um ihr einen heiltrank zu kochen. er beeilte sich sehr, denn er wusste, dass sie sonst bald sterben würde. er hatte glück. schon kurz nachdem er sternchen den trank gegeben hatte, wachte sie auf. sie war noch sehr schwach, also blieb sie noch ein paar tage bei ihrem retter und ließ sich pflegen. er kümmerte sich rührend um sie und tröstete sie, denn sie war sehr traurig über das, was ihre schwester ihr angetan hatte.
als sie wieder gesund war, überlegte sie, wie sie sich bei ihm bedanken konnte. der mann war sehr arm, aber ihm nur gold zu schenken war ihr zu wenig. da sie in ihrem großen palast sehr einsam war und die beiden sich so gut verstanden, bot sie ihm an, bei ihr im palast zu wohnen. er zögerte erst, willigte dann aber doch ein, denn er mochte sie sehr gerne.
esmeralda wurde unterdessen ins gefängnis gebracht. sie fluchte und weinte, aber nichts half, sie musste schließlich bestraft werden.
bald darauf, als der könig wie durch ein wunder wieder gesund war, wurde auch schon hochzeit gefeiert im palast. überall im königreich wurde gefeiert und die menschen waren froh, dass sie esmeraldas strenger herrschaft noch einmal entkommen waren.

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21. Januar 2005 um 9:15

Lustig
ich weiß, das ich gestern dazu schon etwas geschrieben habe.
Aber zumindest hat man dich hier stehen gelassen. Ich denke ja auch, es gibt wichtigeres zu tun als Beiträge umzulegen.

Das Märchen ist sehr schön. Es erinnert mich etwas an die Gebrüder Grimm.
So eine Mischung von Schneewittchen und Aschenputtel.

Mal ein Vorschlag, die Märechen im Mittelalter spiegelten die innersten Wünsche des Volkes wieder.
Haben wir heute keine Träume? Sind die nicht gut, um sie in ein Märchen zu kleiden?
Ich bin mal gespannt, ob du diese Aufgabe lösen kannst

LG

Teddy

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