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Neue Wohnung, keine Freunde, alle hassen uns

8. Dezember 2017 um 19:20

Hallo!

Ich hoffe ich bin hier im richtigen Forum um mal meine ganzen Jammereien auszulassen. Mein Freund ist nicht sehr gut darin mich in solchen Dingen zu beruhigen, er sagt nur, ich soll mir nicht so viele Gedanken machen, was andere denken, da hat er recht, aber ich tu mir damit gerade echt schwer... Zur Situation:

Anfang Oktober sind wir in eine neue Wohnung gezogen, ca. 1 Stunde Fahrtzeit von allen Freunden und der Familie, aber die Gegend ist traumhaft, und da wir in einem Monat ein Kind bekommen, und das ein ruhiges Plätzchen ist, haben wir uns gedacht: PERFEKT!
Nach ca. 2,5 Wochen wohnen hatten wir nen mega Wasserschaden - perfekter Start in die neue Nachbarschaft
Wir waren zwar nicht wirklich schuld, da der Waschmaschinenanschluss offenbar nen Fehler hatte, aber trotzdem kam er aus unserer Wohnung. Gut, also wieder ausziehen für nen Monat, zu den Eltern - was hochschwanger schon stress genug ist, vor allem da ich in dem Monat meinen Freund kaum gesehen habe, weil er wegen dem Arbeitsweg bei seinen Eltern gewohnt hat.
Vor ein paar Tagen konnten wir wieder rein. Die Nachbarin neben uns wirft uns immer nur böse Blicke zu, wenn wir ihr begegnen und gibt ein unhöfliches "Hallo" von sich und gestern hatten wir nen Zettel in unserem Briefkasten, mit der Bitte, dass wir doch diesmal unsere Waschmaschine richtig anschließen sollen, da man nicht Lust habe, wieder für nen Monat auszuziehen. Die Trockenlegungsfirme habe ihnen gesagt, dass der Anschluss noch nicht fachgerecht montiert sei. (Was sehr spannend ist, da die Firma seit wir wieder hier sind nicht in unserer Wohnung war und wir die Waschmaschine seit dem auch noch gar nicht angeschlossen haben.)
Natürlich war der "Brief" ohne "Absender", obwohl wir natürlich vermuten können, aus welcher Partei der Zettel stammt. Man hat uns nicht mitgeteilt, welche Wohnungen noch unbewohnbar waren.

Alles was ich wollte, war aus der Stadt wegzuziehen und ein nettes, ländlicheres Leben zu haben in einer netten Nachbarschaft. Ich wollte allen Parteien "Hallo und Entschuldigung"-Pralinen schenken, aber nach der Aktion mit dem Brief trau ich mich einfach nicht mehr, weil ich Angst hab nur angegiftet zu werden.
Ich kenne im Umkreis von 60km niemanden, ausser eben meinen Freund und es fällt mir schwer, neue Freundschaften zu schließen. Ich fühl mich allein und ausgespottet... Was soll ich tun? D:
Einfach wieder ausziehen geht ja nicht, laut Vertrag müssen wir noch mindestens ein Jahr hier wohnen :P

Ich bin verzweifelt...

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12. Dezember 2017 um 9:05

Hach die lieben Nachbarn! Es war also bis jetzt eine in dem haus die anscheinend etwas ruppig ist. Manchmal merken die Leute nicht wie sie rüberkommen und am Ende sollte das vllt gar nicht so ankommen. Mach weiter wie bisher, bleib immer freundlich und vergiss das Grüßen auch wenn es vllt schwer fällt. In welcher Lebensphase ist denn die Nachbarin? Manchmal ist es auch so ein "Gernerationen-Ding" oder sie hat bemerkt das du Schwanger bist ihre Kinder sind vllt schon lange aus dem Haus, vllt lebt Sie allein- da wird man eben mürrisch! Nimm diese Reaktion nicht persönlich. Das mit den Pralinen ? Ich denke Ihr habt nichts falsch gemacht und es war auch nicht euer Fehler das wäre als würde man sich für ein Gewitter entschuldigen.

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12. Dezember 2017 um 9:06

DAS GRÜßEN NICHT- sollte es heissen

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Hätte ich es lassen sollen?
Von: philippbierf
neu
8. Dezember 2017 um 0:06
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