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"Neue germanische Medizin" fordert erneut (4-jähriges) Todesopfer

12. Februar 2015 um 15:58

Die kleine Sieghild leidete an Diabetes Typ 1. Doch anstatt dem lebenswichtigen Insulin gaben ihre Eltern ihr Rohkost. Schließlich starb sie.

Den Eltern mache ich keinen Vorwurf, sie sind selbst Opfer dieser tödlichen Ideologie, die sich "Neue germanische Medizin" nennt und haben dadurch ihre geliebte Tochter verloren.

Die "Neue germanische Medizin" ist von einem mehrfach verurteilten Arzt (der seinen haftbefehlen schließlich durch Flucht ins Ausland entkam) ins Leben gerufen worden, der seit Gründung schon viele Menschen zum Opfer fielen.
Auch muss man wissen, dass diese Scharlatanerie sehr eng mit dem Neonazitum, Antisemitismus und diversen Verschwörungstheorien über das Weltfinanzjudentumund heimliche Mächte, die die Menscheheit utnerdrücken wollen, verbunden ist.

Ich frage mich: Kann man diese kranke Ideologie nicht verbieten und Menschen, die sie öffentlich propagandieren, wegsperren, um unschuldige Menschen, vor allem Kinder wie die kleine Sieglind, vor ihr zu schützen?

Ich werde gleich an ihrem Grab vorbeifahren und einen Strauß Blumen niederlegen

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13. Februar 2015 um 9:57

Ja, den Fall meinte ich,
hier der Link, den ich dazu vergessen habe:

http://www.n-tv.de/panorama/Nazi-Paar-kommt-auf-Bewaehrung-frei-article14487441.html

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17. Februar 2015 um 10:19

Naja,
Diabetes Typ 1, kein Insulin gegeben, hör sich schon nach ärztlicher Kunstfehler an, oder?

Klar sollte Schulmedizin nicht die Nase so weit oben haben, dass sie Kräutermedizin als Humbug bezeichnet oder ausschließt.
Aber bei Diabetes Typ 1, also, wenn der Pankreas aufgrund autoimmunologischer Zerstörung der Inselzellen gar kein Insulin mehr produziert, da fällt mir kein Kraut gegen ein. Dir?

Ob Insuline von der Pharmaindustrie grundsätzlich auch billiger angeboten werden könnten, da halte ich mich jetzt mal raus. Was Preispolitik betrifft, sind das ganz sicher keine Heiligen. Das denke ich, muss in Preisverhandlungen zwischen den gesetzlichen Krankenkassen, der Pharmaindustrie und dem Gemeinsamen Bundesausschuss von Ärzten, Krankenhäusern und Krankenkassen ausgetüftelt werden.

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