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Nathan bleibt der weise

24. Februar 2016 um 18:31

Wie Lessing seinen Nathan schon vor Jahren in seiner Ringparabel predigen ließ, es lässt sich nicht sagen, was die einzig wahre Religion ist, wenn es überhaupt eine gibt. Davon abgesehen ist es auch vollkommen irrelevant für eine funktionierende Gesellschaft an welchen Gott du glaubst, wenn du überhaupt glaubst. Das Entscheidende ist, dass es funktionierende Werte und Normen gibt, an die sich die Menschen halten. Und Urzweck der Religion war es doch diese Ordnung zu schaffen. Also ihr Muslime, wenn ihr wirklich gläubig seid, hört auf gegen Menschen vor zu gehen, die eure Überzeugung nicht teilen, genauso wie ihr Christen, Juden, Buddhisten, was auch immer. Und ihr Atheisten lasst es doch ebenfalls endlich bleiben religiöse Menschen umstimmen zu wollen. Alles in allem: Hört einfach auf euch die Köpfe gegenseitig einzuschlagen. Was ist so schwer daran die Meinung anderer zu tolerieren? Greift euch an eure eigene Nase, bevor ihr denkt andere bekehren zu müssen!

24. Februar 2016 um 20:10

Aber wenn die anderen doch alle falsch liegen
und Gefahr laufen, in der Hölle zu enden?

Ist es dann nicht unsere Pflicht, diesen armen Menschen zu helfen, sie zu retten?

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24. Februar 2016 um 20:19
In Antwort auf dummschnack5

Aber wenn die anderen doch alle falsch liegen
und Gefahr laufen, in der Hölle zu enden?

Ist es dann nicht unsere Pflicht, diesen armen Menschen zu helfen, sie zu retten?

Es ist
natürlich kein Problem jemandem von der eigenen Überzeugung zu berichten. Wenn jemandes Gegenüber aber klar zeigt, dass es ihn nicht interessiert, oder er eben bei seiner Meinung bleiben will, muss man das akzeptieren. Jeder Religiöse sollte verstehen, dass eine angeregte Unterhaltung kein Problem ist, aber niemand darf zu einem Glauben gezwungen werden. Oder dem Nichtglauben, je nach dem.

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24. Februar 2016 um 20:42
In Antwort auf sarahneko

Es ist
natürlich kein Problem jemandem von der eigenen Überzeugung zu berichten. Wenn jemandes Gegenüber aber klar zeigt, dass es ihn nicht interessiert, oder er eben bei seiner Meinung bleiben will, muss man das akzeptieren. Jeder Religiöse sollte verstehen, dass eine angeregte Unterhaltung kein Problem ist, aber niemand darf zu einem Glauben gezwungen werden. Oder dem Nichtglauben, je nach dem.

Warum versucht man dann Menschen das Leben zu retten
wenn sie einen Selbstmordversuch unternehmen?

Und was würde einem Ungläubigen eine Taufe schaden?
Seinem Glauben nach bedeutet sie nichts und vermutlich schüttet er sich jeden Morgen sogar noch mehr Wasser freiwillig ins Gesicht.

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24. Februar 2016 um 21:01
In Antwort auf dummschnack5

Warum versucht man dann Menschen das Leben zu retten
wenn sie einen Selbstmordversuch unternehmen?

Und was würde einem Ungläubigen eine Taufe schaden?
Seinem Glauben nach bedeutet sie nichts und vermutlich schüttet er sich jeden Morgen sogar noch mehr Wasser freiwillig ins Gesicht.

Ein
Selbstmord hat mit diesseitigen Problemen zu tun, die man in den meisten Fällen lösen kann, wodurch viele doch noch ein glückliches Leben führen können. Das Jenseits ist Spekulation. Keiner kann beweisen, dass es (k) eins gibt. Dementsprechend kann auch keiner zu einer Handlung gezwungen werden, die in ihm missfällt. Und vom Taufzwang bis zu wirklich verherenden Taten ist es nicht weit, da die Intention die selbe ist.

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24. Februar 2016 um 21:24
In Antwort auf sarahneko

Ein
Selbstmord hat mit diesseitigen Problemen zu tun, die man in den meisten Fällen lösen kann, wodurch viele doch noch ein glückliches Leben führen können. Das Jenseits ist Spekulation. Keiner kann beweisen, dass es (k) eins gibt. Dementsprechend kann auch keiner zu einer Handlung gezwungen werden, die in ihm missfällt. Und vom Taufzwang bis zu wirklich verherenden Taten ist es nicht weit, da die Intention die selbe ist.

Spielen denn die Gründe für eine Selbsttötung eine Rolle?
Für den Selbstgemordeten lösen sich doch mir seinem Tod alle Probleme. Wiegen denn die Wünsche der Familie/Freunde mehr als das Recht auf Selbstbestimmung eines Menschen?

Selbstverständlich gibt es keinerlei Beweis für die Existenz oder Nichtexistenz eines Jenseits oder eines göttlichen Wesens. Genau da liegt der Punkt, gibt es einen Gott, dann ist die Taufe etwas Gutes und falls es keinen Gott gibt, dann ist sie vollkommen bedeutungslos.
Sie kann daher nichts Schechtes sein und schon gar kein Sprungbrett zu verheerenden Taten.

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24. Februar 2016 um 22:14

Inwiefern geht es bei jeder Religion um das Menschsein?
Natürlich geht es bei jeder Religion auch um Menschen, aber was verstehst Du unter Menschsein?

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24. Februar 2016 um 22:27
In Antwort auf dummschnack5

Spielen denn die Gründe für eine Selbsttötung eine Rolle?
Für den Selbstgemordeten lösen sich doch mir seinem Tod alle Probleme. Wiegen denn die Wünsche der Familie/Freunde mehr als das Recht auf Selbstbestimmung eines Menschen?

Selbstverständlich gibt es keinerlei Beweis für die Existenz oder Nichtexistenz eines Jenseits oder eines göttlichen Wesens. Genau da liegt der Punkt, gibt es einen Gott, dann ist die Taufe etwas Gutes und falls es keinen Gott gibt, dann ist sie vollkommen bedeutungslos.
Sie kann daher nichts Schechtes sein und schon gar kein Sprungbrett zu verheerenden Taten.

Eben das
ist doch der Punkt meiner Aussage...

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24. Februar 2016 um 22:51
In Antwort auf sarahneko

Eben das
ist doch der Punkt meiner Aussage...

Ernsthaft?
Ich habe gerade dargelegt, dass Zwangsmissionierung was Gutes ist.

Und nun bin ich verblüfft.
Aber egal, einem geschenkten Gaul schaut man nicht unter die Motorhaube.

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25. Februar 2016 um 19:56
In Antwort auf dummschnack5

Ernsthaft?
Ich habe gerade dargelegt, dass Zwangsmissionierung was Gutes ist.

Und nun bin ich verblüfft.
Aber egal, einem geschenkten Gaul schaut man nicht unter die Motorhaube.

Nein
das worauf ich mich bezogen habe ist, dass sich nicht darüber diskutieren lässt. Es bringt nichts über ein Thema zu diskutieren, worauf es keine klare Antwort gibt. Und wenn man argumentativ/wissenschaftlich seinen Standpunkt nicht eindeutig beweisen kann, hat man noch viel weniger das recht anderen seine Meinung auf zu zwingen. Der Getaufte wird keinen Schaden erleiden, aber wenn er nicht will will er nicht. Punkt. Da gibt es nichts dran zu rütteln. Ist ja nicht so, dass die Gesellschaft von einer Taufe abhängig wäre.

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25. Februar 2016 um 20:10
In Antwort auf sarahneko

Nein
das worauf ich mich bezogen habe ist, dass sich nicht darüber diskutieren lässt. Es bringt nichts über ein Thema zu diskutieren, worauf es keine klare Antwort gibt. Und wenn man argumentativ/wissenschaftlich seinen Standpunkt nicht eindeutig beweisen kann, hat man noch viel weniger das recht anderen seine Meinung auf zu zwingen. Der Getaufte wird keinen Schaden erleiden, aber wenn er nicht will will er nicht. Punkt. Da gibt es nichts dran zu rütteln. Ist ja nicht so, dass die Gesellschaft von einer Taufe abhängig wäre.

Sieh es doch einmal
wie eine Impfung. Vielleicht wirst Du auch ohne sie nicht krank, aber mit bleibst Du auf jeden Fall gesund.

(Und sie hat nicht mal Nebenwirkungen)

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25. Februar 2016 um 20:58
In Antwort auf dummschnack5

Sieh es doch einmal
wie eine Impfung. Vielleicht wirst Du auch ohne sie nicht krank, aber mit bleibst Du auf jeden Fall gesund.

(Und sie hat nicht mal Nebenwirkungen)

Sorry aber was ist eigentlich dein problem
Du diskutierst ewig im Kreis herum. Es geht einfach nur um Toleranz! Das ist ein Wert in der Gesellschaft auf den man einfach mehr Wert legen soll. Da brauch man jetzt nicht rumdiskutieren, ob eine Taufe schaden würde oder nicht.

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25. Februar 2016 um 21:31
In Antwort auf sarahneko

Sorry aber was ist eigentlich dein problem
Du diskutierst ewig im Kreis herum. Es geht einfach nur um Toleranz! Das ist ein Wert in der Gesellschaft auf den man einfach mehr Wert legen soll. Da brauch man jetzt nicht rumdiskutieren, ob eine Taufe schaden würde oder nicht.

Auch da bin ich anderer Meinung
Toleranz sollte kein Leitwert der Gesellschaft sein, Toleranz führt zu einem "Nebeneinander".
Akzeptanz und Verständnis würden zu einem "Miteinander" führen, das ist das, was eine Gemein-/Gesellschaft ausmacht.

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26. Februar 2016 um 13:04
In Antwort auf dummschnack5

Auch da bin ich anderer Meinung
Toleranz sollte kein Leitwert der Gesellschaft sein, Toleranz führt zu einem "Nebeneinander".
Akzeptanz und Verständnis würden zu einem "Miteinander" führen, das ist das, was eine Gemein-/Gesellschaft ausmacht.

Man kann nicht alles verstehen.
Aber Toleranz geht trotzdem.

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26. Februar 2016 um 20:28

Wenn du sowas hier drunter
schreibst, hast du absolut nicht meine Aussage verstanden und verinnerlicht.

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27. Februar 2016 um 11:42

Weil ich es eben offen lasse.
Es ist jedem selbst überlassen, woran er glaubt. Ich hab auch kein Problem mit deiner Aussage an sich. Das Ding ist, dass hier nicht das Thema ist "Gibt es einen Gott oder nicht?".

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27. Februar 2016 um 23:31

Entschuldige
Lass mich korrigieren:
"Ist es dann nicht unsere Christenpflicht, ..."

Ich dachte, so im Geiste des Humanismus hätte ich das weglassen können.

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28. Februar 2016 um 12:52

"Kein Mensch sollte an einen Ismus glauben"
Oder zuminderst nicht unhinterfragt.

Ein bisschen gesunder Menschenverstand schadet eigentlich auch nie

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28. Februar 2016 um 15:05

Wer kann schon wissen
was er/sie/es will?

Aber einmal Haare waschen hat noch niemandem geschadet.
Wenn Du also das nächste mal in der Gegend bist, kommt vorbei, hier stehr noch irgendwo ein Rest Weihwasser vom letzten Vollmond rum.

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6. März 2016 um 19:31


Eine sehr schöne Doku! Danke für den Link. Da sieht man mal wieder, dass zwischenmenschlicher Friede und auch Friede mit der Natur (Umweltschutz) keine utopischen Ideen sind.

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