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Muslimische Frauen- Anpassung an die westliche Welt?

31. Mai 2009 um 10:49

Hallo,

Ich setze mich gerade intensiv mit dem Thema auseinander, warum es gerade für muslimische Frauen aufgrund ihrer Religion schwer ist, sich "unserer" westlich- liberalen Welt anzupassen. Vor allen Dingen möchte ich gerne die moralischen Hintergründe verstehen (-> Abwenden von eigener Religion für westliche Welt?)

Hier möchte ich Euch gerne fragen- Was denkt ihr?
1. Was spricht für die Anpassung an die westliche Welt?
2. Was spricht gegen diese Anpassung?
3. Wo liegen die Schwierigkeiten der Anpassung?
oder : ist diese "Anpassung" überhaupt nötig?

Um eines vorweg zu nehmen: Ich bin keine von denen die sagen, dass alle, die in die westliche Welt ziehen, sich auch religiös anzupassen haben.
Aber mich interessiert ganz einfach, was ihr hierzu für eine Meinung habt.
Würde mich sehr über eine fundierte Diskussion freuen, gerne auch mit Fakten!

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31. Mai 2009 um 11:43

Ja
natürlich möchte ich auch in keinster Weise behaupten, dass sich muslimische Frauen zwangsweise anpassen müssten weil ihnen ihre Religion irgendwelche Weichen stellen würde. Grenzen, die sie gerne überschreiten würden oder Ähnliches.

Es ist nur so, dass ich mich tatsächlich schon mit dem Thema befasst habe und auf diesem Wege auch einige kennengelernt habe, die meinten, sie hätten sich lieber dieser "westlichen" Welt angepasst. Gründe, die hier dafür und dagegen sprechen, diese interessieren mich. Denn in einem stimme ich mit dir überein: Man kann sicherlich meistens auch nach dem Koran uneingeschränkt in Deutschland leben. Und doch wollen sich einige dieser Religion abwenden. Warum?

Mir ist durchaus bewusst, dass der größte teil der Muslimas auch hier nach dem Koran leben und diese Lebensweise schätzen, pflegen und wie du und ich auch gewisse Lebensweisen übernehmen, sich also integrieren und dabei "ihrer Religion treu bleiben".
Und doch gibt es Ausnahmen- die interessieren mich eben! =)
Und nein, das heißt nicht, dass ich nur das Schlechte hören wolle....

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31. Mai 2009 um 11:58

Also
nehme ich an, dass du zwar den islam "lebst" aber auch jene verstehst, dich sich aus Gründen abwenden, die nicht dem Allgemeinzweck des Islam entsprechen. Also alles in allem, dass der Islam für dich eine Religion ist, mit der du dich identifizieren kannst, die du liebst. Andere hingegen können diesen Glauben nicht lieben, da sie ihn falsch/auf falsche Weise -oder gar nicht richtig- kennengelernt haben?

Das erscheint mir eigentlich ein akzeptabler Grund zu sein. Nur kann ich mich fürs erste nicht richtig hineinversetzen, da ich diese Religion nicht lebe. Aber ich nehme das mal als deine Position sp hin!! =)

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31. Mai 2009 um 12:08

...
jetzt mal rein provokativ gefragt:

muss man sich immer anpassen?

meiner meinung nach: nein!

jeder sollte seinen glauben und seine religion leben, wie es ihm gefällt - solange nicht andere religionen/nicht-religionen in ihrer auslebung gestört werden.

was mich bei fanatischer auslebung stört, ist der mangelnde respekt, der nicht hinüber gebracht wird. es wird weiter verbal eingedroschen, auch wenn man sagt:

hallo, für dich, ja, das ist toll, aber für mich nicht!

es kommt nicht an!

ansonsten mag ich einfach die kulturelle vielfalt. ich habe kein problem damit, wenn ich eine frau in einem kürzeren rock sehe, ebenso wenig, wenn ich jemanden mit kopftuch sehe. (wobei ich mal behaupte, dass in ländlicheren gebieten frauen mit kopftuch etc. die blicke mehr auf sich ziehen!) schaue ich da mehr drauf? unbewußt,...vielleicht! ich schätze mal, mir sind dinge durch den kopf gegangen, wie ist es nicht heiß dadrunter oder hübsches tuch oder die farbe wäre nicht so mein fall! aber jeder hat da halt so seinen geschmack!

es ist in allen fällen interessant, was frauen sowie männer aus ihrer lebensanschauung machen. manche wirken dabei glücklich und einige ziemlich verkniffen! ob das das wahre ist, sei mal dahin gestellt!

jeder sollte das für sich wählen, was er meint, was richtig ist, ohne auf andere herabzuschauen!

lg

thalia

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31. Mai 2009 um 12:17
In Antwort auf selma_12517893

Also
nehme ich an, dass du zwar den islam "lebst" aber auch jene verstehst, dich sich aus Gründen abwenden, die nicht dem Allgemeinzweck des Islam entsprechen. Also alles in allem, dass der Islam für dich eine Religion ist, mit der du dich identifizieren kannst, die du liebst. Andere hingegen können diesen Glauben nicht lieben, da sie ihn falsch/auf falsche Weise -oder gar nicht richtig- kennengelernt haben?

Das erscheint mir eigentlich ein akzeptabler Grund zu sein. Nur kann ich mich fürs erste nicht richtig hineinversetzen, da ich diese Religion nicht lebe. Aber ich nehme das mal als deine Position sp hin!! =)

...
" Andere hingegen können diesen Glauben nicht lieben, da sie ihn falsch/auf falsche Weise -oder gar nicht richtig- kennengelernt haben?"

wie ist das denn aber, und ich spreche hier nicht von mir(!), wenn man einen glauben (ich spreche hier nicht nur vom islam), kennengelernt hat, und feststellt, dass das einem nicht zusagt?

kann man da was falsch verstehen? ist das nicht abhängig von der wahrnehmung und auch von den umständen?

du siehst, doch wie unterschiedlich die auslegungen sind. und jeder behauptet seine auslegung wäre die richtrige!

ich empfinde es als kurzsichtig zu sagen:

entweder man kennt den glauben nicht

oder

man versteht ihn falsch

vielleicht liegt er einem nur nicht?

lg

thalia

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31. Mai 2009 um 13:41
In Antwort auf thalia1908

...
" Andere hingegen können diesen Glauben nicht lieben, da sie ihn falsch/auf falsche Weise -oder gar nicht richtig- kennengelernt haben?"

wie ist das denn aber, und ich spreche hier nicht von mir(!), wenn man einen glauben (ich spreche hier nicht nur vom islam), kennengelernt hat, und feststellt, dass das einem nicht zusagt?

kann man da was falsch verstehen? ist das nicht abhängig von der wahrnehmung und auch von den umständen?

du siehst, doch wie unterschiedlich die auslegungen sind. und jeder behauptet seine auslegung wäre die richtrige!

ich empfinde es als kurzsichtig zu sagen:

entweder man kennt den glauben nicht

oder

man versteht ihn falsch

vielleicht liegt er einem nur nicht?

lg

thalia

Thalia:
diese Sichtweise wiederum finde ich recht interessant- und durchdacht.

OK, auf der einen Seite haben wir Gläubige, die ihren Glauben lieben. Für sie mag es unverständlich sein, dass andere dem ihrigen Glauben abschwören. Oder aber sie empfinden Mitleid für die "Überläufer", weil diese die Religion nicht lieben können.

Andererseits sehe ich nun deine Einstellung, der ich auch sehr viel abgewinnen kann:
"entweder man kennt den glauben nicht

oder

man versteht ihn falsch"
Sicherlich ist es aus unserer Sicht engstirnig, nur diese beiden Optionen vor Augen zu haben.

Andererseits, wenn ich mich in die Lage einer gläubigen Person versetze, die ihren Glauben liebt, so denke ich, dass diese beiden Optionen für sie eine Art Regelwerk darstellen, eine glaubwürdige verallgemeinernde Erklärung die es einem erleichtert diejenigen Leute, die den Glauben abschwören, "zuzuordnen".

Aber zu deiner Auffassung in Allgemeinen: Hast du dich schon einmal mit dem Begriff Kulturrelativismus auseinandergesetzt?

lg,
maxi

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31. Mai 2009 um 13:59

Anpassen
woran denn genau?
Welcher der vielen Lebensarten sollen wir uns denn anpassen? Den Nonnen, der Karrierefrau, denen die keine Kinder wollen, denen die "freie" Liebe betreiben. Was genau ist denn für Dich so anders, dass Du nicht (?) damit umgehen kannst, dass andere ein anderes Leben führen. Würde es Dir besser gehen wenn wir nicht beten, wenn wir alles glauben was man uns erzählt, wenn wir Alkohol trinken. Das wären Beispiele die dem Islam widersprechen. Und sicher niemandem schaden wenn wir ein ordentliches Leben führen.
Für uns ist Familie wichtig, Gesundheit, eine gute Gesellschaft. Kurz wir lieben das Gute und versuchen uns dem Üblen zu enthalten. Wir jedenfalls ahben damit kein Problem. Auch nicht damit, dass es eine bunte Welt gibt und andere unsere Vorstellungen nicht teilen.
Du bist so zufrieden wie Du lebst und wir anders. Wenn Du meinst, dass wir so viel anders leben.

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31. Mai 2009 um 14:16

Melli,
also erst einmal: natürlich respektiere ich vollkommen deine Einstellung zu den Dingen, wenn ich nun einiges hinterfrage, heißt das nicht, dass ich es nicht toleriere! ^^

"keiner fühlt sich in dieser familie mißverstanden oder unterdrückt, die sind alle so ehrlich miteinander"

Das wichtige an deiner Aussage ist, dass niemand sich unterdrückt fühlt.
Auf die Religion bezogen, ist das natürlich sehr positiv und ein Vorzeigebeispiel.
Allerdings bin ich der Auffassung, dass das nicht zwangsweise mit der Religion zusammenhängt. Ob man Christ ist oder Muslim, das heißt in meinen Augen nicht dass man missverstanden wird oder nicht.

Was ich meine: Meiner Meinung nach kommt es auf die emotionalen Bindungen, sprich die Liebe zueinander, innerhalb einer Familie an. Diese Bindungen sind, so denke ich, entscheidend für das Verhältnis innerhalb einer Familie. Und deiner Aussage nach hört es sich fast so an, als würden islamische Familien ein besseres Verhältnis zueinander haben als ..... nja, einfach, sie hätten eine enorm gute Beziehung zueinander...

Oder verallgemeinere ich das zu sehr?

Denn wie du bereits sagtest: Viele Leute wollen nur das Schlechte sehen, denn das scheint sogleich das interessanteste zu sein.
Und ich habe über folgenden Sachverhalt sehr viel gelesen:

Dass die Bindungen innerhalb einer muslimischen Familien (angeblich?) auf ihrer Religion beruhe.
Soll heißen, dass wenn nun zum Beispiel ein Familienmitglied sich von der Religion (aus welchen Gründen auch immer) abwenden möchte, das gegen die Familienehre geht. Und das diese Familienehre in dem Moment wichtiger zu sein scheint als die liebevolle Bindung zu dem Familienmitglied. (Viel zu lesen: Die Familie wendet sich von dem nun nicht mehr Gläubigenab)

Wie gesagt: Das habe ich halt nur gelesen.

Wenn ich dir nun eine persönliche Frage stellen dürfte:
Du hast davon gesprochen, dass die Familie deines Freundes gläubig ist.
Ich habe wiederum gehört, dass es verboten sein soll, dass Musliminnen einen Christen heiraten.
Wie sähe es denn nun aus wenn die Schwester deines Freundes einen Christen heiraten wolle??
Hiermit möchte ich aber in keinster Weise irgendwie deine Sichtweise angreifen, dass wäre nur einmal eine rein theoretische und für mich interessante Frage...=)






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31. Mai 2009 um 14:30
In Antwort auf amina2214

Anpassen
woran denn genau?
Welcher der vielen Lebensarten sollen wir uns denn anpassen? Den Nonnen, der Karrierefrau, denen die keine Kinder wollen, denen die "freie" Liebe betreiben. Was genau ist denn für Dich so anders, dass Du nicht (?) damit umgehen kannst, dass andere ein anderes Leben führen. Würde es Dir besser gehen wenn wir nicht beten, wenn wir alles glauben was man uns erzählt, wenn wir Alkohol trinken. Das wären Beispiele die dem Islam widersprechen. Und sicher niemandem schaden wenn wir ein ordentliches Leben führen.
Für uns ist Familie wichtig, Gesundheit, eine gute Gesellschaft. Kurz wir lieben das Gute und versuchen uns dem Üblen zu enthalten. Wir jedenfalls ahben damit kein Problem. Auch nicht damit, dass es eine bunte Welt gibt und andere unsere Vorstellungen nicht teilen.
Du bist so zufrieden wie Du lebst und wir anders. Wenn Du meinst, dass wir so viel anders leben.

Amina
scheinbar fühlst du dich durch meine Fragen angegriffen, aber das ist genau das was ich nicht wollte!

Ich habe bereits gesagt, dass ich in allerlei hinsicht die Auslebung eurer Religionen vollkommen respektiere.
Ws soll ich da zu sagen?
Eine meiner Fragen war, warum man sich überhaupt "anpassen" sollte. Und die hast du im Grunde genommen auf deine Art und Weise beantwortet: Das das gar nicht nötig ist.

Eine andere Frage, die mich beschäftigt hat, war, warum die Muslime ihre Religion so aufs äußerste Lieben. Auch die Antworet hast du mir gegeben, und die ist auch einleuchtend!

Genauso habe ich mich mit dem in Bayern eingeführten Gesetz beschäftigt, dass muslimische Lehrerinnen kein Kopftuch mehr tragen dürfen.
Meiner Meinung nach eine Art der Unterdückung. Jeder sollte seine Religion ausleben dürfen.
Andere sagen: Sie sollen sich anpassen.Wollen sie hier leben, arbeiten, wohnen, dann sollen sie sich auch anpassen. Meine Meinung: Das ist doch einfach nur verdammt intolerant. Aber was haben die für Probleme mit der Auslebung eurer Religion?

Fühle dich nicht angegriffen weil ich einige Dinge hinterfrage
Denn wie du siehst, habe ich keinerlei Probleme mit eurer Lebensweise! Und die Sicht der Dinge aus deiner Perspektive erscheint mir auch recht einleuchtend.

Und diese Dinge haben mich auch weitergebracht in meinen Betrachtungen. Allerdings hast du mir permanent unterstellt ich würde mich an eurer Lebensweise stören. Bitte unterlasse solche Unterstellungen, denn du siehst (so hoffe ich) das dem nicht so ist.....
Denn meine Fragen sollen nicht voraussetzen, dass Muslime in irgendeinster Weise "anders" wären/leben!

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31. Mai 2009 um 14:40

Also darf
ich davon ausgehen, dass wenn diese Schwester nun einen Christen lieben würde, nicht von der Familie verstoßen werden würde? Und wenn doch, würden sie den islam nicht verstehen? Denn der islam scheint ja genau das verbot eigentlich vorzugeben....
Das ist irgendwie so ein Knackpunkt, um den ich nicht ganz herumkomme!! =)

Ach ja: Ich habe in nicht einer einzigen Antwort deinerseits mich in irgendeinster Weise angegriffen gefühlt. Im Gegenteil! ^^
Da habe ich schon ganz andere Antworten bekommen

Ich bin nur immer sehr vorsichtig in meiner Ausdrucksweise weil ich weiß, dass sich sehr viele persönlich angegriffen fühlen, wenn ich nicht vorher immer warne: "Ich möchte niemandes Ansicht in Frage stellen."

Ja, bis dann!
Dankeschön!

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31. Mai 2009 um 16:01
In Antwort auf selma_12517893

Thalia:
diese Sichtweise wiederum finde ich recht interessant- und durchdacht.

OK, auf der einen Seite haben wir Gläubige, die ihren Glauben lieben. Für sie mag es unverständlich sein, dass andere dem ihrigen Glauben abschwören. Oder aber sie empfinden Mitleid für die "Überläufer", weil diese die Religion nicht lieben können.

Andererseits sehe ich nun deine Einstellung, der ich auch sehr viel abgewinnen kann:
"entweder man kennt den glauben nicht

oder

man versteht ihn falsch"
Sicherlich ist es aus unserer Sicht engstirnig, nur diese beiden Optionen vor Augen zu haben.

Andererseits, wenn ich mich in die Lage einer gläubigen Person versetze, die ihren Glauben liebt, so denke ich, dass diese beiden Optionen für sie eine Art Regelwerk darstellen, eine glaubwürdige verallgemeinernde Erklärung die es einem erleichtert diejenigen Leute, die den Glauben abschwören, "zuzuordnen".

Aber zu deiner Auffassung in Allgemeinen: Hast du dich schon einmal mit dem Begriff Kulturrelativismus auseinandergesetzt?

lg,
maxi

...
warum muß man mitleid mit einem überläufer empfinden?

für mich es einfach erstaunlich, dass man gewisse dinge nicht einfach akzeptieren kann. wege können sich im laufe eines lebens ändern, in die eine, wie in die andere richtung. ich schließe zum beispiel nicht vollständig aus jemals gläubig zu werden, wobei ich grundsätzlich einfach zu keiner religion wirklich direkten zugang finde.

für mich kann ich sagen, dass ich deshalb wohl nicht gläubig bin, weil ich all die dinge von liebe und geborgenheit auch ohne religion finden kann bzw. schon gefunden habe. liebe und geborgenheit hängt ja nun nicht unmittelbar und ausschließlich von der religion ab.

ich kann doch liebe geben und nehmen ohne dass ich an gott glaube. oder ist es so, liebe gibt es nur mit gott/allah oder wie immer man sie alle nennen möge?

liebevollen umgang, respekt und anstand gebietet für mich der normale menschenverstand, emotionale intelligenz und eine gewisse ausgeglichenheit.

hat man das alles nicht, dann hilft einem keine der religionen weiter.

ich glaube ein weiterer punkt ist, warum ich nicht mithilfe einer religion leben kann und will, ist sogenanntes aufgestellte regelwerk. ich möchte nach meinen oben genannten werten leben, ohne dass man sie mir vorschreibt. ich möchte entscheiden, wie ich lebe!

nichtsdestotrotz richte ich mich, wenn ich z.b. moslems bei mir zuhause habe nach ihnen. letztens habe ich pastizio gekocht. das ist ein griechischer nudelauflauf, natürlich ohne schweinefleisch. es gab keinen alkohol, sondern normale getränke. ich würde auch nicht auf die idee kommen und es ihnen anbieten. mein werter gatte hat allerdings ein alster getrunken. da er ja kein moslem ist, ist das für ihn ja okay.

also richtig beschäftigt habe ich mich mit dem kulturrelativismus nicht. aber der gedanke kulturen nicht einordnen oder vergleichen zu können, da es jeglicher objektivität entbehrt, gefällt mir!

lg

thalia


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31. Mai 2009 um 16:43
In Antwort auf thalia1908

...
warum muß man mitleid mit einem überläufer empfinden?

für mich es einfach erstaunlich, dass man gewisse dinge nicht einfach akzeptieren kann. wege können sich im laufe eines lebens ändern, in die eine, wie in die andere richtung. ich schließe zum beispiel nicht vollständig aus jemals gläubig zu werden, wobei ich grundsätzlich einfach zu keiner religion wirklich direkten zugang finde.

für mich kann ich sagen, dass ich deshalb wohl nicht gläubig bin, weil ich all die dinge von liebe und geborgenheit auch ohne religion finden kann bzw. schon gefunden habe. liebe und geborgenheit hängt ja nun nicht unmittelbar und ausschließlich von der religion ab.

ich kann doch liebe geben und nehmen ohne dass ich an gott glaube. oder ist es so, liebe gibt es nur mit gott/allah oder wie immer man sie alle nennen möge?

liebevollen umgang, respekt und anstand gebietet für mich der normale menschenverstand, emotionale intelligenz und eine gewisse ausgeglichenheit.

hat man das alles nicht, dann hilft einem keine der religionen weiter.

ich glaube ein weiterer punkt ist, warum ich nicht mithilfe einer religion leben kann und will, ist sogenanntes aufgestellte regelwerk. ich möchte nach meinen oben genannten werten leben, ohne dass man sie mir vorschreibt. ich möchte entscheiden, wie ich lebe!

nichtsdestotrotz richte ich mich, wenn ich z.b. moslems bei mir zuhause habe nach ihnen. letztens habe ich pastizio gekocht. das ist ein griechischer nudelauflauf, natürlich ohne schweinefleisch. es gab keinen alkohol, sondern normale getränke. ich würde auch nicht auf die idee kommen und es ihnen anbieten. mein werter gatte hat allerdings ein alster getrunken. da er ja kein moslem ist, ist das für ihn ja okay.

also richtig beschäftigt habe ich mich mit dem kulturrelativismus nicht. aber der gedanke kulturen nicht einordnen oder vergleichen zu können, da es jeglicher objektivität entbehrt, gefällt mir!

lg

thalia


Kulturrelativismus
ist meiner Meinung nach so ziemlich das, was deine Ansichten beschreibt, thalia.
Und in meiner Facharbeit hatte ich mich ebenfalls der Ansicht des Kulturrelativismus angeschlossen... =)

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31. Mai 2009 um 16:58

Hm...
ja, deine Ausführungen sind in der Tat sehr demokratisch!! ^^
Also, was ich da doch eher meine, und worauf du auch zum Teil eingegangen bist:
Ich lese in so manchen Büchern, dass die Muslime etwas.... nja, sowas wie der Reiz der westlichen Welt auch mal dazu verleitet, diese religiösen Werte ihres Glaubens in Frage zu stellen.


So zum Beispiel:
Das Verbot des Alkohols.
Hier, in Deutschland (leider?) auch für Jugendliche allgegenwärtig. Es wird natürliches ohne Ende Werbung gemacht, um dn Konsum anzukurbeln. Es hat sich zum regelrechten Hype entwickelt unter den Jugendlichen, zum Alkohol (aauch im Überfluss) zu greifen. Wer das nicht tut ist "uncool".
Diese Situation ist sicherlich extrem überspitzt,aber in den Köpfen der Jugendlichen (ohooooo ich spreche aus eigener Erfahrung ^^) hat sich das so eingebürgert.
Doch das ist jetzt einmal ein aus der Luft gegriffenes Beispiel.
Und da soll es schon öfter vorgekommen sein, das vor allem muslimische Jugendliche sich irgendwo gedrungen zu sehen scheinen, ihre die für sie nun durch den westlichen Alltag zum Teil streng erscheinenden Werte zu hinterfragen.

Warum?? Was verbietet der Koran ihnen denn da zum Teil?
Es gibt schließlich (und da gehe ich von dem größten Teil aus) so viele Muslime die in erfüllug ihrer Religion glücklich und zufrieden leben.

Ich wollte nur noch einmal speziell die Dinge hiterfragen, die sich damit beschäftigen, welche Faktoren so manch einen Muslim zum Grübeln bringen......

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31. Mai 2009 um 17:14

Hm....
also, "anpassen an die westliche Welt"....
Laut dem Koran leben die Muslime nicht direkt die selbe Lebensweise wie wir.
Sie haben zum Teil andere Vorschriften, die aber durchaus mit unserem "System" in Einklang gebracht werden können.
allegegenwärtiges und verallgemeinerndes Beispiel: Alkohol.
Ein Verbot laut Koran.
In "unserer" westlichen Welt ein unabdingbares Gut welches mit Werbung unseren Konsum zum Teil auch auf Kosten vieler minderjähriger Jugendlicher geltend gemacht und toleriert wird.

Nun stelle man sich vor: Muslimische Jugendliche aus einer streng muslimischen Familie hier in Deutschland. Sie gehen zur Schule, knüpfen soziale Kontakte- und hier werden sie eventuell auf Verbote aufmerksam, Grenzen die ihnen der Koran vorschreibt, die aber im Grunde genommen einzuhalten sind. Jugendliche haben es sich zum Kult gemacht, die Allgegenwärtigkeit des Alkohols auf ihre Kappe zu nehmen und konsumieren ihn bewusst und eigentlich verboten. Sollen muslimische Jugendliche in Zeiten des Zugehörigkeitsgefühls und leider auch Gruppenzwanges hier "nein" sagen?
Was überwiegt? Der Drang sich hier genauso wie alle anderen zu verhalten (schließlich sind nur etwa 5% der Jugendlichen Muslime)oder aber die eigenen erzogenen Werte?

Wenn man nun das überspitzte Beispiel rein metaphorisch gesehen auf die allgegenwärtige Alggemeinsituation münzt, so würde ich es wagen, hierin einen problematischen Aspekt der Anpassung zu sehen.

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31. Mai 2009 um 18:07

Will mich mal daran versuchen
1. was spricht für die anpassung an die westliche welt?

ich glaube, da ist das bedürfnis dazuzugehören, mitzumachen gerade bei jungen leuten besonders stark. alle (europ.) freundinnen gehen beliebig aus, haben einen freund, brauchen daheim scheinbar keine rechenschaft abliefern und kennen im grunde keinen geschlechterunterschied, während das mädel aus einer islam. familie in sämtlichen punkten erst einmal von der familie einschränkung erfährt. das religiöse gewissen ist in so einer situation wohl noch nicht so ausgeprägt.

2. was spricht dagegen?
wie unten beschrieben bewirkt eine liebevolle religiöse erziehung wahrscheinlich, dass man einfach von der richtigkeit, von den moralischen werten aus tiefstem herzen überzeugt ist. man steht quasi über den weltlichen dingen.

meine schwägerin bspw fühlt sich am strand in anwesenheit halbnackter frauen selbst entblößt. es ist ihr äußerst unangenehm dann auch noch mit einem mann zu reden, obwohl bei ihr alles dicht verpackt ist. als säße sie selbst nackig vor ihm. niemals würde sie von anderen verlangen, sich zu bekleiden, geschweige denn sich komplett zu verschleiern. das hat sie ganz alleine für sich entschieden (sie ist witwe). aber ihr schamgefühl, ihre moralische einstellung würde niemals zulassen, dass sie ihren körper "unberechtigten" zeigt.
dazu ist er ihr viel zu teuer.

genauso verhält es sich mit kontakt zum anderen geschlecht. was über die familie und den beruflichen alltag hinausgeht, ist schlicht zu viel. zu schnell verfällt man ins uralte schema des flirtens, wird zu vertraut miteinander, tauscht private probleme aus, die eigentlich niemanden etwas angehen. als gläubiger moslem weiß man außerdem: "sind mann und frau alleine, ist der teufel der dritte" - mit dieser überzeugung im hinterkopf ist der rest schon vorprogrammiert, ein unbefangener umgang schon nicht mehr möglich. warum sich also in verfängliche situationen bringen?

für viele moslems gelten nicht-moslime auch nicht als vertrauenswürdig, was logischerweise bedeutet, dass man seinen freundeskreis ausschliesslich unter seinesgleichen wählt. es schließt nicht aus, freundlichen umgang mit den nachbarn oder kollegen zu pflegen, aber als nicht-moslem wird man kaum näheres darüber erfahren, was sie bewegt, was ihnen probleme bereitet, welche ängste sie haben. über probleme und fehler zu reden, sie einzugestehen ist ohnehin ein gesellschaftliches tabu in vielen islamischen ländern. warum dann ausgerechnet "den anderen" auf die nase binden, die sowieso nicht vertrauenswürdig sind? zumal die familie eigentlich alles gibt, was ein mensch von seinen mitmenschen erwarten darf. denn familie und religion (islam) sind nahezu untrennbar. familie zu gründen ist erstrebenswert und seine eltern zu achten pflicht. das band der familie steht an erster stelle und sie ersetzt das soziale gefüge des staates.

3. wo liegen die schwierigkeiten der anpassung?

wenn ihr die anpassung abverlangt wird, aber gegen ihr religiöses gewissen gerichtet ist, wird sie sich nackt und der anmache ausgesetzt, sich in ihrer würde (überhaupt ein sehr wichtiger aspekt für eine moslema) verletzt und ausgeliefert fühlen. der geschützte bereich von haus und familie hingegen erlaubt ihr, ganz sie selbst zu sein: fröhlich, ausgelassen, neugierig, - die ganze palette.

und noch einen gedanken habe ich aufgeschnappt:
(geborene) moslime, die neu im westen sind und gerne "mitmachen" wollen, geraten oft ganz schön ins schleudern. sie sind sich durchaus bewusst, dass sie die relgiösen gebote überschreiten und finden dann schnell keine grenzen mehr. das fehlen des moralischen zeigefingers in europa (im westen) verwirrt, sie lassen es richtig krachen, bis "eh schon alles wurscht ist" (einige moslime vertreten bspw die ansicht: wenn schon alk trinken und sündigen, dann RICHTIG! dicht bis zum anschlag) ihr gewissen vertrösten sie erfolgreich auf später oder sie finden moralische schlupflöcher wie die sogenannte orfi-heirat (so ähnlich wie die befristete vergnügungsehe). doch sie könnten ihren standpunkt kaum vor der familie vertreten. (junge männer rauchen nicht vor ihren vätern, was nur ein harmloses beispiel ist)

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31. Mai 2009 um 21:30
In Antwort auf agafya_11866265

Will mich mal daran versuchen
1. was spricht für die anpassung an die westliche welt?

ich glaube, da ist das bedürfnis dazuzugehören, mitzumachen gerade bei jungen leuten besonders stark. alle (europ.) freundinnen gehen beliebig aus, haben einen freund, brauchen daheim scheinbar keine rechenschaft abliefern und kennen im grunde keinen geschlechterunterschied, während das mädel aus einer islam. familie in sämtlichen punkten erst einmal von der familie einschränkung erfährt. das religiöse gewissen ist in so einer situation wohl noch nicht so ausgeprägt.

2. was spricht dagegen?
wie unten beschrieben bewirkt eine liebevolle religiöse erziehung wahrscheinlich, dass man einfach von der richtigkeit, von den moralischen werten aus tiefstem herzen überzeugt ist. man steht quasi über den weltlichen dingen.

meine schwägerin bspw fühlt sich am strand in anwesenheit halbnackter frauen selbst entblößt. es ist ihr äußerst unangenehm dann auch noch mit einem mann zu reden, obwohl bei ihr alles dicht verpackt ist. als säße sie selbst nackig vor ihm. niemals würde sie von anderen verlangen, sich zu bekleiden, geschweige denn sich komplett zu verschleiern. das hat sie ganz alleine für sich entschieden (sie ist witwe). aber ihr schamgefühl, ihre moralische einstellung würde niemals zulassen, dass sie ihren körper "unberechtigten" zeigt.
dazu ist er ihr viel zu teuer.

genauso verhält es sich mit kontakt zum anderen geschlecht. was über die familie und den beruflichen alltag hinausgeht, ist schlicht zu viel. zu schnell verfällt man ins uralte schema des flirtens, wird zu vertraut miteinander, tauscht private probleme aus, die eigentlich niemanden etwas angehen. als gläubiger moslem weiß man außerdem: "sind mann und frau alleine, ist der teufel der dritte" - mit dieser überzeugung im hinterkopf ist der rest schon vorprogrammiert, ein unbefangener umgang schon nicht mehr möglich. warum sich also in verfängliche situationen bringen?

für viele moslems gelten nicht-moslime auch nicht als vertrauenswürdig, was logischerweise bedeutet, dass man seinen freundeskreis ausschliesslich unter seinesgleichen wählt. es schließt nicht aus, freundlichen umgang mit den nachbarn oder kollegen zu pflegen, aber als nicht-moslem wird man kaum näheres darüber erfahren, was sie bewegt, was ihnen probleme bereitet, welche ängste sie haben. über probleme und fehler zu reden, sie einzugestehen ist ohnehin ein gesellschaftliches tabu in vielen islamischen ländern. warum dann ausgerechnet "den anderen" auf die nase binden, die sowieso nicht vertrauenswürdig sind? zumal die familie eigentlich alles gibt, was ein mensch von seinen mitmenschen erwarten darf. denn familie und religion (islam) sind nahezu untrennbar. familie zu gründen ist erstrebenswert und seine eltern zu achten pflicht. das band der familie steht an erster stelle und sie ersetzt das soziale gefüge des staates.

3. wo liegen die schwierigkeiten der anpassung?

wenn ihr die anpassung abverlangt wird, aber gegen ihr religiöses gewissen gerichtet ist, wird sie sich nackt und der anmache ausgesetzt, sich in ihrer würde (überhaupt ein sehr wichtiger aspekt für eine moslema) verletzt und ausgeliefert fühlen. der geschützte bereich von haus und familie hingegen erlaubt ihr, ganz sie selbst zu sein: fröhlich, ausgelassen, neugierig, - die ganze palette.

und noch einen gedanken habe ich aufgeschnappt:
(geborene) moslime, die neu im westen sind und gerne "mitmachen" wollen, geraten oft ganz schön ins schleudern. sie sind sich durchaus bewusst, dass sie die relgiösen gebote überschreiten und finden dann schnell keine grenzen mehr. das fehlen des moralischen zeigefingers in europa (im westen) verwirrt, sie lassen es richtig krachen, bis "eh schon alles wurscht ist" (einige moslime vertreten bspw die ansicht: wenn schon alk trinken und sündigen, dann RICHTIG! dicht bis zum anschlag) ihr gewissen vertrösten sie erfolgreich auf später oder sie finden moralische schlupflöcher wie die sogenannte orfi-heirat (so ähnlich wie die befristete vergnügungsehe). doch sie könnten ihren standpunkt kaum vor der familie vertreten. (junge männer rauchen nicht vor ihren vätern, was nur ein harmloses beispiel ist)

....
"aber ihr schamgefühl, ihre moralische einstellung würde niemals zulassen, dass sie ihren körper "unberechtigten" zeigt.
dazu ist er ihr viel zu teuer."

ah ja, jemand der halt sein haar nicht bedeckt hält und im badeanzug am strand rumläuft ist sich also nicht zu teuer und legt alles flach was zwei beine hat? wenn der körper einer verschleierten frau ihr viel zu teuer ist, ist der einer unverschleierten also billig?

rein aus neugierde, habe ich das jetzt richtig verstanden????

"genauso verhält es sich mit kontakt zum anderen geschlecht. was über die familie und den beruflichen alltag hinausgeht, ist schlicht zu viel. zu schnell verfällt man ins uralte schema des flirtens, wird zu vertraut miteinander, tauscht private probleme aus, die eigentlich niemanden etwas angehen. als gläubiger moslem weiß man außerdem: "sind mann und frau alleine, ist der teufel der dritte" - mit dieser überzeugung im hinterkopf ist der rest schon vorprogrammiert, ein unbefangener umgang schon nicht mehr möglich. warum sich also in verfängliche situationen bringen?

für viele moslems gelten nicht-moslime auch nicht als vertrauenswürdig, was logischerweise bedeutet, dass man seinen freundeskreis ausschliesslich unter seinesgleichen wählt."

ah ja, wenn ich also mit einem moslem zusammen wäre, als frau meine ich, ohne verheiratet zu sein, dann könnte theoretisch ja sodom und gomorrha bei uns ausbrechen, also lieber kein vertrauen in diese beiden menschen setzen und generell den umgang verbieten.

gleichzeitig sagst du aber, nicht-muslime seien nicht vertrauenswürdig für einen freundeskreis. muslime scheinen sich dann untereinander ja auch wenig zuzutrauen. vertrauen untereinander scheint dann ja doch nicht so groß zu sein.

es klingt schon sehr stranged und abgehoben, gerade im umgang miteinander, die eben keine moslems sind. dann muss man sich halt auch nicht wundern, wenn muslime schief angeschaut werden! übrigens geht es mir dabei nur um dieses ich bin teuer du bist billig-ding.

lg

thalia

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31. Mai 2009 um 21:40

...
ohne dich jetzt angreifen zu wollen, aber wie kommst du darauf?

ich will nicht leugnen, dass es hier auch fanatische christen gibt, aber ich habe genau das gegenteilige gefühl und ich bin keine christin.

alles das was du schreibst, ist genau umgekehrt.sie unterstellen den anderen billig zu sein, nicht glücklich oder zumindest den sinn des lebens nicht verstanden zu haben etc.

von den nichtmuslimen höre ich das dagegen kaum. wie kann das angehen?

und auch, wenn man sagt, man ist nicht interessiert, versuchen sie immer noch ihre überzeugung bei einem selbst durchzubekommen.

ich denke reflexion und selbsterkenntnis ist dort nicht angekommen.

woran mißt du das?

lg

thalia

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31. Mai 2009 um 22:21
In Antwort auf thalia1908

....
"aber ihr schamgefühl, ihre moralische einstellung würde niemals zulassen, dass sie ihren körper "unberechtigten" zeigt.
dazu ist er ihr viel zu teuer."

ah ja, jemand der halt sein haar nicht bedeckt hält und im badeanzug am strand rumläuft ist sich also nicht zu teuer und legt alles flach was zwei beine hat? wenn der körper einer verschleierten frau ihr viel zu teuer ist, ist der einer unverschleierten also billig?

rein aus neugierde, habe ich das jetzt richtig verstanden????

"genauso verhält es sich mit kontakt zum anderen geschlecht. was über die familie und den beruflichen alltag hinausgeht, ist schlicht zu viel. zu schnell verfällt man ins uralte schema des flirtens, wird zu vertraut miteinander, tauscht private probleme aus, die eigentlich niemanden etwas angehen. als gläubiger moslem weiß man außerdem: "sind mann und frau alleine, ist der teufel der dritte" - mit dieser überzeugung im hinterkopf ist der rest schon vorprogrammiert, ein unbefangener umgang schon nicht mehr möglich. warum sich also in verfängliche situationen bringen?

für viele moslems gelten nicht-moslime auch nicht als vertrauenswürdig, was logischerweise bedeutet, dass man seinen freundeskreis ausschliesslich unter seinesgleichen wählt."

ah ja, wenn ich also mit einem moslem zusammen wäre, als frau meine ich, ohne verheiratet zu sein, dann könnte theoretisch ja sodom und gomorrha bei uns ausbrechen, also lieber kein vertrauen in diese beiden menschen setzen und generell den umgang verbieten.

gleichzeitig sagst du aber, nicht-muslime seien nicht vertrauenswürdig für einen freundeskreis. muslime scheinen sich dann untereinander ja auch wenig zuzutrauen. vertrauen untereinander scheint dann ja doch nicht so groß zu sein.

es klingt schon sehr stranged und abgehoben, gerade im umgang miteinander, die eben keine moslems sind. dann muss man sich halt auch nicht wundern, wenn muslime schief angeschaut werden! übrigens geht es mir dabei nur um dieses ich bin teuer du bist billig-ding.

lg

thalia

Liebe thalia
es wäre schade, wenn du aus meinem wagen versuch, die sichtweise der muslime darzustellen, die sich schwerlich anpassen können, einen vergleich von gut und schlecht (teuer und billig) herauspickst, den ich so gar nicht gemeint habe.

versuche es mal, von dieser seite her zu verstehen:
die moslema (nehmen wir meine schwägerin) hält alleine IHREN körper für zu teuer (wertvoll, intim) als dass sie ihn präsentieren würde. IHR schamgefühl gerät aus dem gleichgewicht, wenn sie in anwesenheit fremder männer nackte haut vor sich hat. sie verurteilt aber damit die unbedeckte keineswegs als billig - allenfalls bedauert sie diejenige, aber sie würde sich nicht anmaßen es ihr zu verbieten!
so wie du also eine frau mit kopftuch im sommer bedauerst und dir überlegst, ob es nicht heiß darunter ist - aber es berührt dich nicht so stark, dass du sie auffordern würdest, das stück stoff doch besser wegzulassen - richtig?
hier ist also keine wertigkeit von gut und böse -
nur von richtig und falsch
sorry, aber der überzeugte moslem ist nun mal auch davon überzeugt, dass schamhaftigkeit und keuschheit außerhalb der ehe grundrichtig ist. und ja, er unterstellt dem mann, seine triebe nicht so fest im griff zu haben, dass er nicht wenigstens anzügliche gedanken hegte. daher gilt es eben, gewisse situationen zu vermeiden.
ohne bewertung - nimm es einfach nur als gegeben. das zu wissen, erklärt nämlich viele verhaltensweisen, sowohl auf der männer- als auch auf frauenseite.

und was das vertrauen mit der restlichen umwelt betrifft:
das könnte ich mir als grund denken, warum viele moslime im westen unter ihresgleichen bleiben, muss aber nicht generell auf alle zutreffen! man kann aber behaupten, im allgemeinen haben moslime einen starken familienzusammenhalt (der tief verwurzelt ist) und natürlich wie jede bevölkerungsgruppe das bedürfnis nach einer gemeinschaft (=nach leuten, mit denen man etwas gemein hat). das fängt mit der muttersprache an, läuft über die selbe ideologie weiter, beinhaltet oft dieselbe religion und hört nicht selten beim selben lieblingscafe/hobby auf.


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31. Mai 2009 um 22:31
In Antwort auf agafya_11866265

Liebe thalia
es wäre schade, wenn du aus meinem wagen versuch, die sichtweise der muslime darzustellen, die sich schwerlich anpassen können, einen vergleich von gut und schlecht (teuer und billig) herauspickst, den ich so gar nicht gemeint habe.

versuche es mal, von dieser seite her zu verstehen:
die moslema (nehmen wir meine schwägerin) hält alleine IHREN körper für zu teuer (wertvoll, intim) als dass sie ihn präsentieren würde. IHR schamgefühl gerät aus dem gleichgewicht, wenn sie in anwesenheit fremder männer nackte haut vor sich hat. sie verurteilt aber damit die unbedeckte keineswegs als billig - allenfalls bedauert sie diejenige, aber sie würde sich nicht anmaßen es ihr zu verbieten!
so wie du also eine frau mit kopftuch im sommer bedauerst und dir überlegst, ob es nicht heiß darunter ist - aber es berührt dich nicht so stark, dass du sie auffordern würdest, das stück stoff doch besser wegzulassen - richtig?
hier ist also keine wertigkeit von gut und böse -
nur von richtig und falsch
sorry, aber der überzeugte moslem ist nun mal auch davon überzeugt, dass schamhaftigkeit und keuschheit außerhalb der ehe grundrichtig ist. und ja, er unterstellt dem mann, seine triebe nicht so fest im griff zu haben, dass er nicht wenigstens anzügliche gedanken hegte. daher gilt es eben, gewisse situationen zu vermeiden.
ohne bewertung - nimm es einfach nur als gegeben. das zu wissen, erklärt nämlich viele verhaltensweisen, sowohl auf der männer- als auch auf frauenseite.

und was das vertrauen mit der restlichen umwelt betrifft:
das könnte ich mir als grund denken, warum viele moslime im westen unter ihresgleichen bleiben, muss aber nicht generell auf alle zutreffen! man kann aber behaupten, im allgemeinen haben moslime einen starken familienzusammenhalt (der tief verwurzelt ist) und natürlich wie jede bevölkerungsgruppe das bedürfnis nach einer gemeinschaft (=nach leuten, mit denen man etwas gemein hat). das fängt mit der muttersprache an, läuft über die selbe ideologie weiter, beinhaltet oft dieselbe religion und hört nicht selten beim selben lieblingscafe/hobby auf.


....
"so wie du also eine frau mit kopftuch im sommer bedauerst und dir überlegst, ob es nicht heiß darunter ist - aber es berührt dich nicht so stark, dass du sie auffordern würdest, das stück stoff doch besser wegzulassen - richtig?
hier ist also keine wertigkeit von gut und böse -
nur von richtig und falsch "

ich habe niemals irgendwo geschrieben, dass ich sie bedaure. ich habe mich nur gefragt, ob es darunter nicht heiß sein könnte. nicht mehr, aber auch nicht weniger.
richtig, es berührt mich gar nicht. oft finde ich es hübsch, oft anders, oft einzigartig! nicht mehr, aber auch nicht weniger!

ja, von richtig und falsch. wer sagt, es ist richtig oder falsch. für euch persönlich, für eure eigene lebensweise habt ihr das recht dazu. für den rest der welt nicht! das steht weder mir noch dir zu.

nichts ist richtig oder falsch!

" man kann aber behaupten, im allgemeinen haben moslime einen starken familienzusammenhalt (der tief verwurzelt ist) und natürlich wie jede bevölkerungsgruppe das bedürfnis nach einer gemeinschaft (=nach leuten, mit denen man etwas gemein hat)."

ich bin mit einem griechen verheiratet, habe also durchaus einen eindruck davon, wie stark der familienzusammenhalt sein kann. sehr stark, aber dennoch kann sich jeder im rahmen entwickeln, den er für sich ausgesucht hat! ich bin nicht religiös, mein mann ebenfalls nicht, meine schwiegermutter sehr, dennoch lä0t sie unseren unglauben und wir ihren glauben. besuchen im urlaub zusammen kirchen, sie um zu beten, wir aus geschichtlichem interesse! nicht mehr und nicht weniger.

das zusammenleben geht, wenn man will! und wenn jede gruppierung bereit ist auf die andere zuzugehen! niemand muss sich dafür aufgeben!

lg

thalia

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31. Mai 2009 um 22:36
In Antwort auf agafya_11866265

Liebe thalia
es wäre schade, wenn du aus meinem wagen versuch, die sichtweise der muslime darzustellen, die sich schwerlich anpassen können, einen vergleich von gut und schlecht (teuer und billig) herauspickst, den ich so gar nicht gemeint habe.

versuche es mal, von dieser seite her zu verstehen:
die moslema (nehmen wir meine schwägerin) hält alleine IHREN körper für zu teuer (wertvoll, intim) als dass sie ihn präsentieren würde. IHR schamgefühl gerät aus dem gleichgewicht, wenn sie in anwesenheit fremder männer nackte haut vor sich hat. sie verurteilt aber damit die unbedeckte keineswegs als billig - allenfalls bedauert sie diejenige, aber sie würde sich nicht anmaßen es ihr zu verbieten!
so wie du also eine frau mit kopftuch im sommer bedauerst und dir überlegst, ob es nicht heiß darunter ist - aber es berührt dich nicht so stark, dass du sie auffordern würdest, das stück stoff doch besser wegzulassen - richtig?
hier ist also keine wertigkeit von gut und böse -
nur von richtig und falsch
sorry, aber der überzeugte moslem ist nun mal auch davon überzeugt, dass schamhaftigkeit und keuschheit außerhalb der ehe grundrichtig ist. und ja, er unterstellt dem mann, seine triebe nicht so fest im griff zu haben, dass er nicht wenigstens anzügliche gedanken hegte. daher gilt es eben, gewisse situationen zu vermeiden.
ohne bewertung - nimm es einfach nur als gegeben. das zu wissen, erklärt nämlich viele verhaltensweisen, sowohl auf der männer- als auch auf frauenseite.

und was das vertrauen mit der restlichen umwelt betrifft:
das könnte ich mir als grund denken, warum viele moslime im westen unter ihresgleichen bleiben, muss aber nicht generell auf alle zutreffen! man kann aber behaupten, im allgemeinen haben moslime einen starken familienzusammenhalt (der tief verwurzelt ist) und natürlich wie jede bevölkerungsgruppe das bedürfnis nach einer gemeinschaft (=nach leuten, mit denen man etwas gemein hat). das fängt mit der muttersprache an, läuft über die selbe ideologie weiter, beinhaltet oft dieselbe religion und hört nicht selten beim selben lieblingscafe/hobby auf.


Und wollte noch dazu sagen:
die familie (oder ersatzweise gemeinschaft/gemeinde) befriedigt die bedürfnisse nach gesellschaftlichem leben vollkommen.
geheimnisse, tratsch und sorgen müssen nicht außenstehenden mitgeteilt werden, wenn man doch in der familie mit mindestens einem paar offener ohren rechnen kann.
so werden moslem. frauen jedenfalls erzogen. na, zumindest hier vor ort.

und wie gesagt, es gibt immer welche, die das nicht so sehen. die eine deutsche, nicht-gläubige beste freundin haben und mit ihr freud und leid teilen. oder kerle, die mit ihrem deutschen besten kumpel nach feierabend eine runde backgammon (oder wasauchimmer) spielen, heben, drehen und ihnen ihre probleme anvertrauen. die sind deswegen nicht weniger gläubig oder überzeugte moslems - aber sie haben halt einen sicheren und festen standpunkt, fühlen sich integriert und sichtlich wohl in europa und behalten ihren glauben im herzen.

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31. Mai 2009 um 23:17
In Antwort auf thalia1908

....
"so wie du also eine frau mit kopftuch im sommer bedauerst und dir überlegst, ob es nicht heiß darunter ist - aber es berührt dich nicht so stark, dass du sie auffordern würdest, das stück stoff doch besser wegzulassen - richtig?
hier ist also keine wertigkeit von gut und böse -
nur von richtig und falsch "

ich habe niemals irgendwo geschrieben, dass ich sie bedaure. ich habe mich nur gefragt, ob es darunter nicht heiß sein könnte. nicht mehr, aber auch nicht weniger.
richtig, es berührt mich gar nicht. oft finde ich es hübsch, oft anders, oft einzigartig! nicht mehr, aber auch nicht weniger!

ja, von richtig und falsch. wer sagt, es ist richtig oder falsch. für euch persönlich, für eure eigene lebensweise habt ihr das recht dazu. für den rest der welt nicht! das steht weder mir noch dir zu.

nichts ist richtig oder falsch!

" man kann aber behaupten, im allgemeinen haben moslime einen starken familienzusammenhalt (der tief verwurzelt ist) und natürlich wie jede bevölkerungsgruppe das bedürfnis nach einer gemeinschaft (=nach leuten, mit denen man etwas gemein hat)."

ich bin mit einem griechen verheiratet, habe also durchaus einen eindruck davon, wie stark der familienzusammenhalt sein kann. sehr stark, aber dennoch kann sich jeder im rahmen entwickeln, den er für sich ausgesucht hat! ich bin nicht religiös, mein mann ebenfalls nicht, meine schwiegermutter sehr, dennoch lä0t sie unseren unglauben und wir ihren glauben. besuchen im urlaub zusammen kirchen, sie um zu beten, wir aus geschichtlichem interesse! nicht mehr und nicht weniger.

das zusammenleben geht, wenn man will! und wenn jede gruppierung bereit ist auf die andere zuzugehen! niemand muss sich dafür aufgeben!

lg

thalia

Dann sind wir uns ja einig
ich denke auch, dass ein zusammenleben doch eigentlich geht

wie es bei deiner schwiegerfamilie der fall ist kenne ich es auch. die arme schwägerin, die sich so entblößt vorkam, hat uns schliesslich nicht gebeten, den strand zu verlassen. sie drängt niemandem ihre ansichten auf, sondern muss ganz alleine damit fertig werden (sie ist wirklich ein herzensguter mensch, meine lieblingsschwägerin )

das urteilen über richtig und falsch ist hingegen so eine sache ...
man mag ja seine einstellung und überzeugung für sich behalten, aber trotzdem finden, dass jemand nicht richtig handelt. in vielen aspekten ist man sich sogar kollektiv ziemlich einig z.b. bei untreue, verrat, prostitution, drogenkonsum...was richtig und falsch betrifft. aber es gibt eben noch so viele facetten, die kulturbedingt, religionsgebunden und unabhängig moralisch-ethisch beurteilt werden.
ist es richtig, sich aushalten zu lassen?
ist es falsch, als frau auf der strasse zu rauchen?
ist es richtig, für jedes geschenk etwas zurückzuschenken?
ist es falsch, eine kirche im badeanzug zu betreten?
ist es richtig, anderen leuten die fußsohlen zu zeigen?
ist es falsch, die suppe geräuschvoll zu schlürfen?
du siehst, worauf ich hinaus will: ob die allgemeinheit oder nur einzelne personen/gruppen etwas für richtig oder falsch halten, ist irrelevant - aber jeder tut das, was er für richtig hält. (wir reden ja von der überzeugung, nicht von aufgezwungenen verhaltensregeln)
und natürlich bin ich da deiner meinung: jeder mensch soll das recht haben, seine überzeugung auszuleben, insofern anderen damit nicht geschadet ist. er soll glauben, wenn er glauben will, soll vertrauen, wen er für vertrauenwürdig hält, soll den beruf wählen, der ihm freude macht und soll tolerieren, wer anders ist!

unterschiede machen die welt bunter! verständnis aber verringert die distanz.


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1. Juni 2009 um 0:45

Evtl. weil es eine kriegerische Religion ist
kannst Du das genauer beschreiben.. Wo handeln wir kriegerisch anstatt uns anzupassen.
Der Islam ist sicher nicht kriegerisch. Das hat sich in Deinem Herzen festgesetzt wie eine Klette. Muslime denken praktisch ununterbrochen an Frieden. Der Gruß der Muslime enthält Frieden. Durch den Islam bekommst Du Frieden in Dir und um Dich herum. Frieden überhaupt ist das Thema im Islam.
Aber zurück zum Thema Anpassung.

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1. Juni 2009 um 12:09
In Antwort auf amina2214

Evtl. weil es eine kriegerische Religion ist
kannst Du das genauer beschreiben.. Wo handeln wir kriegerisch anstatt uns anzupassen.
Der Islam ist sicher nicht kriegerisch. Das hat sich in Deinem Herzen festgesetzt wie eine Klette. Muslime denken praktisch ununterbrochen an Frieden. Der Gruß der Muslime enthält Frieden. Durch den Islam bekommst Du Frieden in Dir und um Dich herum. Frieden überhaupt ist das Thema im Islam.
Aber zurück zum Thema Anpassung.

Wenn ich die Beiträge von dir lese
bin ich mir immer nicht sicher ob wir unter dem Begriff Islam das selbe verstehen.......

Also die meisten die darüber schreiben meinen die Religion mit Mohammed als Prophet.....

Islam und Frieden, wirklich ein eigenes Thema ...

Aber zurück zum Thema Anpassung.

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1. Juni 2009 um 13:29
In Antwort auf rayner_987073

Wenn ich die Beiträge von dir lese
bin ich mir immer nicht sicher ob wir unter dem Begriff Islam das selbe verstehen.......

Also die meisten die darüber schreiben meinen die Religion mit Mohammed als Prophet.....

Islam und Frieden, wirklich ein eigenes Thema ...

Aber zurück zum Thema Anpassung.

Ja
viele die vom Islam reden meinen nicht Islam sondern was man ihnen als diesen verkauft. Selber Schuld wer nicht nachdenkt. Sehr praktisch Menschen alles verkaufen zu können, ob Essen oder Geschichten.

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1. Juni 2009 um 16:15

Nicht die Menge der Stimmen
die ihre Ziele haben ist ausschlaggebend sondern die Wahrheit. Man kann nur hoffen für jeden selber, dass er sich von solchen Aussagen wie Deinen nicht aufhetzen läßt sondern dem nachgeht. Und weil genau das viele tun, konvertieren davon die meisten zum Islam. Darum müssen noch mehr Lügen her und wiederum konvertieren noch mehr. Was wahr ist spürt ein Mensch der diese liebt. Und ich bin mir sicher, dass egal was manche sich ausspinnen um ihre Ziele zu erreichen, ein Mensch ahnt zumindest, dass estwas faul ist. Wir sind in einer Zeit in der sehr geprüft werden muß und wird was erzählt wird.
Hast Du mal darüber nachgedacht warum gerade jetzt so viele Muslime werden? Ich sag es Dir, weil sie die Wahrheit erkannt haben. Und ich bete, dass immer mehr die Wahrheit sehen nicht nur über Islam.

Islam verbietet es andere anzugreifen. Udn schau Dir mal an wieviele Menschen von Christen ausgerottet wurdet, fast komplette Völker, Millionen waren das.
Im Islam ist es nur erlaubt sich zu verteidigen. Es ist nicht erlaubt Völker auszurauben und auszurotten um detren Länder und Bodenschätze zu rauben und sich dann dort niederzulassen. Es ist im Islam auch nicht erlaubt tausende Kilometer zu reisen um denn ein anderes Land zu besetzen das sie nicht angegriffen hat. Wenn genau das Muslime tun würden was andere Länder als normal empfinden dann wäre etwas los, weil es Muslime sind.

Der Islam selber ist schon Frieden. Und alles was man tut im Sinne des Islam führt zum Frieden. Und das sage ich Dir als Muslima.

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1. Juni 2009 um 18:50

Wenn es um das übel
der weltgeschichte geht, so kann man meiner meinung nach nicht mit dem finger auf andere religionen zeigen bzw. i-welchen religionen hierfür die schuld zuschreiben.

Das Übel der Weltgeschichte und somit der Menschheit ist -so denke ich nunmal- die Menschheit selbst.
Egoismus und so weiter treiben die Menschen zu diversen Taten.
Nun mögen sich einige einreden, diese für ihre Religion auszuführen. Komisch aber, dass es nun einmal die Kreuzzüge gab, obwohl Christen nicht töten sollen. Das kann man anscheinend auch über den Islam sagen. Siehe die Geschichte des Islam.
Eine Religion ist oft ein Zufluchtsort oder auch eine entschuldigung früherer taten.
Nur kann diese Religion auch dazu gebraucht werden, das eigene gewissen zu beruhigen. Also, ist ein bischen schwer zu sagen, aber ich versuche es:
In dem man sich einredet, im sinne der jeweiligen religion zu handeln ist es ganz einfach für einen selber sicherlich einfacher gewisse zum beispiel unmoralische taten zu begehen. Das dürfte auch irgentwo in die PFLICHTETHIK in gewisser Weise zu finden sein- ein ganz weiter abzweig davon.

Also alles in allem ist es nicht festzulegen, ob nun tatsächlich i-eine religion am Übel der weltgeschichte eine vorherrschende rolle spielt. Denn diese spielen die Menschen, die die religion ausüben und scheinbar falsch ausleben.


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1. Juni 2009 um 19:12
In Antwort auf agafya_11866265

Dann sind wir uns ja einig
ich denke auch, dass ein zusammenleben doch eigentlich geht

wie es bei deiner schwiegerfamilie der fall ist kenne ich es auch. die arme schwägerin, die sich so entblößt vorkam, hat uns schliesslich nicht gebeten, den strand zu verlassen. sie drängt niemandem ihre ansichten auf, sondern muss ganz alleine damit fertig werden (sie ist wirklich ein herzensguter mensch, meine lieblingsschwägerin )

das urteilen über richtig und falsch ist hingegen so eine sache ...
man mag ja seine einstellung und überzeugung für sich behalten, aber trotzdem finden, dass jemand nicht richtig handelt. in vielen aspekten ist man sich sogar kollektiv ziemlich einig z.b. bei untreue, verrat, prostitution, drogenkonsum...was richtig und falsch betrifft. aber es gibt eben noch so viele facetten, die kulturbedingt, religionsgebunden und unabhängig moralisch-ethisch beurteilt werden.
ist es richtig, sich aushalten zu lassen?
ist es falsch, als frau auf der strasse zu rauchen?
ist es richtig, für jedes geschenk etwas zurückzuschenken?
ist es falsch, eine kirche im badeanzug zu betreten?
ist es richtig, anderen leuten die fußsohlen zu zeigen?
ist es falsch, die suppe geräuschvoll zu schlürfen?
du siehst, worauf ich hinaus will: ob die allgemeinheit oder nur einzelne personen/gruppen etwas für richtig oder falsch halten, ist irrelevant - aber jeder tut das, was er für richtig hält. (wir reden ja von der überzeugung, nicht von aufgezwungenen verhaltensregeln)
und natürlich bin ich da deiner meinung: jeder mensch soll das recht haben, seine überzeugung auszuleben, insofern anderen damit nicht geschadet ist. er soll glauben, wenn er glauben will, soll vertrauen, wen er für vertrauenwürdig hält, soll den beruf wählen, der ihm freude macht und soll tolerieren, wer anders ist!

unterschiede machen die welt bunter! verständnis aber verringert die distanz.


...
"sie drängt niemandem ihre ansichten auf, sondern muss ganz alleine damit fertig werden "

das sehe ich allerdings auch so. man muss sich die gepflogenheiten eines landes in der hinsicht so einfügen, dass man es, wie soll ich es sagen, über sich ergehen lassen muss. also, man muss sich nicht daran beteiligen, aber hier ist es halt üblich im badeanzug schwimmen zu gehen!
irgendwie...pech gehabt! ich finde es gut, wenn sie das so macht wie sie es will, aber andere gehen halt auch ihren weg ohne sich selbst aufzugeben!

ich gestehe auch ehrlich, dass sich mein mitleid da schon in grenzen hält. nicht dass ich sie nicht irgendwo verstehen kann, aber andererseits... hier ist es halt anders.

"das urteilen über richtig und falsch ist hingegen so eine sache ...
man mag ja seine einstellung und überzeugung für sich behalten, aber trotzdem finden, dass jemand nicht richtig handelt. in vielen aspekten ist man sich sogar kollektiv ziemlich einig z.b. bei untreue, verrat, prostitution, drogenkonsum...was richtig und falsch betrifft. aber es gibt eben noch so viele facetten, die kulturbedingt, religionsgebunden und unabhängig moralisch-ethisch beurteilt werden.
ist es richtig, sich aushalten zu lassen?
ist es falsch, als frau auf der strasse zu rauchen?
ist es richtig, für jedes geschenk etwas zurückzuschenken?
ist es falsch, eine kirche im badeanzug zu betreten?
ist es richtig, anderen leuten die fußsohlen zu zeigen?
ist es falsch, die suppe geräuschvoll zu schlürfen?"

nun, ich denke das meiste erklärt sich einfach auch mit respekt und anstand und manches sollte mit verstand einfach auch erklärbar sein. religion kann auch dort manchmal hinderlich sein.

deine beispiele mal erklärt:

ist es richtig sich aushalten zu lassen? ich glaube das würde so ziemlich in jeder kultur/religion anstoß nehmen, weil es im grunde den ausgehaltenen schadet.

ist es falsch als FRAU auf der straße zu rauchen? nein, ist es nicht. unabhängig davon, dass ich MÄNNER und FRAUEN dämlich finde die rauchen, weil der gesunde menschenverstand einem sagt: es macht krank!, hat niemand das recht dort einschränkungen vorzunehmen. mann und frau sollten gleichberechtigt sein!

etc.pp.

für mich ist ganz klar, ich könnte keiner religion beitreten. es gibt halt sachen, die ich nicht machen wollen würde oder die ich machen müßte, obwohl ich davon nicht überzeugt bin. von daher wäre das nichts für mich. aber wenn jemand damit zufrieden ist, seinen lebensinhalt darin findet, finde ich das für ihn oder sie gut so wie es ist. er oder sie muss ja auch damit leben!

schwierig wird es nur, wenn es als das allheilmittel, als das größte auf der welt gepredigt wird für JEDEN. es ist nichts für jeden. für einzelne ja, vielleicht auch für mehr, aber definitiv nicht für alle und das liegt schlicht und ergreifend daran, dass der mensch individuell ist.

außerdem wäre es langweilig, wenn alle gleich wären, alle einer religion angehören würden. die bunte vielfalt gäbe es dann nicht mehr.

ansonsten sind wir grundsätzlich einer meinung. so klingt es jedenfalls!

lg

thalia

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1. Juni 2009 um 19:23
In Antwort auf selma_12517893

Wenn es um das übel
der weltgeschichte geht, so kann man meiner meinung nach nicht mit dem finger auf andere religionen zeigen bzw. i-welchen religionen hierfür die schuld zuschreiben.

Das Übel der Weltgeschichte und somit der Menschheit ist -so denke ich nunmal- die Menschheit selbst.
Egoismus und so weiter treiben die Menschen zu diversen Taten.
Nun mögen sich einige einreden, diese für ihre Religion auszuführen. Komisch aber, dass es nun einmal die Kreuzzüge gab, obwohl Christen nicht töten sollen. Das kann man anscheinend auch über den Islam sagen. Siehe die Geschichte des Islam.
Eine Religion ist oft ein Zufluchtsort oder auch eine entschuldigung früherer taten.
Nur kann diese Religion auch dazu gebraucht werden, das eigene gewissen zu beruhigen. Also, ist ein bischen schwer zu sagen, aber ich versuche es:
In dem man sich einredet, im sinne der jeweiligen religion zu handeln ist es ganz einfach für einen selber sicherlich einfacher gewisse zum beispiel unmoralische taten zu begehen. Das dürfte auch irgentwo in die PFLICHTETHIK in gewisser Weise zu finden sein- ein ganz weiter abzweig davon.

Also alles in allem ist es nicht festzulegen, ob nun tatsächlich i-eine religion am Übel der weltgeschichte eine vorherrschende rolle spielt. Denn diese spielen die Menschen, die die religion ausüben und scheinbar falsch ausleben.


...
im grunde triffst du es damit auf den punkt!

keine religion, weder christentum, islam, judentum etc. udn auch der atheismus ist nicht besser. für einen selbst mag das so sein, aber wie schon erwähnt, nicht für den rest der welt.

jede religion in form von menschengestalt hat mal irgendwelche greueltaten verübt.. da nehmen sich weder die christen was, noch die moslems etc.! auch heute nicht!

lg

thalia

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1. Juni 2009 um 20:19
In Antwort auf thalia1908

...
"sie drängt niemandem ihre ansichten auf, sondern muss ganz alleine damit fertig werden "

das sehe ich allerdings auch so. man muss sich die gepflogenheiten eines landes in der hinsicht so einfügen, dass man es, wie soll ich es sagen, über sich ergehen lassen muss. also, man muss sich nicht daran beteiligen, aber hier ist es halt üblich im badeanzug schwimmen zu gehen!
irgendwie...pech gehabt! ich finde es gut, wenn sie das so macht wie sie es will, aber andere gehen halt auch ihren weg ohne sich selbst aufzugeben!

ich gestehe auch ehrlich, dass sich mein mitleid da schon in grenzen hält. nicht dass ich sie nicht irgendwo verstehen kann, aber andererseits... hier ist es halt anders.

"das urteilen über richtig und falsch ist hingegen so eine sache ...
man mag ja seine einstellung und überzeugung für sich behalten, aber trotzdem finden, dass jemand nicht richtig handelt. in vielen aspekten ist man sich sogar kollektiv ziemlich einig z.b. bei untreue, verrat, prostitution, drogenkonsum...was richtig und falsch betrifft. aber es gibt eben noch so viele facetten, die kulturbedingt, religionsgebunden und unabhängig moralisch-ethisch beurteilt werden.
ist es richtig, sich aushalten zu lassen?
ist es falsch, als frau auf der strasse zu rauchen?
ist es richtig, für jedes geschenk etwas zurückzuschenken?
ist es falsch, eine kirche im badeanzug zu betreten?
ist es richtig, anderen leuten die fußsohlen zu zeigen?
ist es falsch, die suppe geräuschvoll zu schlürfen?"

nun, ich denke das meiste erklärt sich einfach auch mit respekt und anstand und manches sollte mit verstand einfach auch erklärbar sein. religion kann auch dort manchmal hinderlich sein.

deine beispiele mal erklärt:

ist es richtig sich aushalten zu lassen? ich glaube das würde so ziemlich in jeder kultur/religion anstoß nehmen, weil es im grunde den ausgehaltenen schadet.

ist es falsch als FRAU auf der straße zu rauchen? nein, ist es nicht. unabhängig davon, dass ich MÄNNER und FRAUEN dämlich finde die rauchen, weil der gesunde menschenverstand einem sagt: es macht krank!, hat niemand das recht dort einschränkungen vorzunehmen. mann und frau sollten gleichberechtigt sein!

etc.pp.

für mich ist ganz klar, ich könnte keiner religion beitreten. es gibt halt sachen, die ich nicht machen wollen würde oder die ich machen müßte, obwohl ich davon nicht überzeugt bin. von daher wäre das nichts für mich. aber wenn jemand damit zufrieden ist, seinen lebensinhalt darin findet, finde ich das für ihn oder sie gut so wie es ist. er oder sie muss ja auch damit leben!

schwierig wird es nur, wenn es als das allheilmittel, als das größte auf der welt gepredigt wird für JEDEN. es ist nichts für jeden. für einzelne ja, vielleicht auch für mehr, aber definitiv nicht für alle und das liegt schlicht und ergreifend daran, dass der mensch individuell ist.

außerdem wäre es langweilig, wenn alle gleich wären, alle einer religion angehören würden. die bunte vielfalt gäbe es dann nicht mehr.

ansonsten sind wir grundsätzlich einer meinung. so klingt es jedenfalls!

lg

thalia

Nur noch was zu meiner lieblingsschwägerin
du schreibst:
"das sehe ich allerdings auch so. man muss sich die gepflogenheiten eines landes in der hinsicht so einfügen, dass man es, wie soll ich es sagen, über sich ergehen lassen muss...
"
die sache ist nur die: wir leben doch in ägypten, wo oben ohne eigentlich nichts verloren hat (aber eben trotzdem toleriert wird; tourismus bringt halt geld ins land) und sich immer mehr frauen mit kopftuch und komplettem schleier bedecken...




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1. Juni 2009 um 20:26
In Antwort auf agafya_11866265

Nur noch was zu meiner lieblingsschwägerin
du schreibst:
"das sehe ich allerdings auch so. man muss sich die gepflogenheiten eines landes in der hinsicht so einfügen, dass man es, wie soll ich es sagen, über sich ergehen lassen muss...
"
die sache ist nur die: wir leben doch in ägypten, wo oben ohne eigentlich nichts verloren hat (aber eben trotzdem toleriert wird; tourismus bringt halt geld ins land) und sich immer mehr frauen mit kopftuch und komplettem schleier bedecken...




...
okay. das sehe ich an sich ein.

wobei ich mich frage, ob das irgendjemandem weh tut, wenn jemand anderer einen badeanzug trägt. ehrlich, wenn es einem nicht gefällt, sollte man einfach wegschauen. so schwer kann das nicht sein.

allerdings würde ich dann in einem islamischen land keinen urlaub machen, da mich derartige gepflogenheiten nerven würden. ich möchte die freiheit haben zu entscheiden, will ich mich bedecken oder nicht!
das wäre dort ja nicht möglich, so einfach ist das!

lg

thalia

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2. Juni 2009 um 1:05

Buchtipp
gibt ein gutes buch :

die girls von riad

..

LG

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2. Juni 2009 um 8:00


oben ohne....!

mit oben ohne meinte ich kopfbedeckung, nicht seine blanke oberweite zeigen.

das wäre mir persönlich definitiv zu viel des guten, wobei ich die oben-ohne fraktion nicht verteufel. ich verstehe den nahtlos-braun-typ aber ohnehin nicht ganz! mehr als hautkrebs ist da ohnehin nicht drin! also ist gesund schon mal was anderes.

aber, wer spaß dran hat...!

nein ehrlich, ich meinte, mit nicht vollständig bedeckt lediglich, dass man am strand seinem badebedürfnis in form eines badeanzuges oder auch eines bikinis nachgehen kann. ich möchte persönlich nicht vollständig bedeckt am kopf, an den armen und beinen rumlaufen. und ich würde einen hals bekommen, würde man von mir verlangen mich dahingehend zu bedecken----> demzufolge würde ich islamische länder, wenn sie auch geschichtlich interessant sind ( wir versuchen mit den kindern immer strand und geschichte zu machen!), nicht besuchen!

na ja, hin und wieder haben die amis den schuß halt nicht gehört. was soll man von einem land, dass einen georg dabbelju ein zweites mal wählt, auch erwarten! wirklich wundern tut mich sowas also nicht!

lg

thalia

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2. Juni 2009 um 14:10
In Antwort auf thalia1908


oben ohne....!

mit oben ohne meinte ich kopfbedeckung, nicht seine blanke oberweite zeigen.

das wäre mir persönlich definitiv zu viel des guten, wobei ich die oben-ohne fraktion nicht verteufel. ich verstehe den nahtlos-braun-typ aber ohnehin nicht ganz! mehr als hautkrebs ist da ohnehin nicht drin! also ist gesund schon mal was anderes.

aber, wer spaß dran hat...!

nein ehrlich, ich meinte, mit nicht vollständig bedeckt lediglich, dass man am strand seinem badebedürfnis in form eines badeanzuges oder auch eines bikinis nachgehen kann. ich möchte persönlich nicht vollständig bedeckt am kopf, an den armen und beinen rumlaufen. und ich würde einen hals bekommen, würde man von mir verlangen mich dahingehend zu bedecken----> demzufolge würde ich islamische länder, wenn sie auch geschichtlich interessant sind ( wir versuchen mit den kindern immer strand und geschichte zu machen!), nicht besuchen!

na ja, hin und wieder haben die amis den schuß halt nicht gehört. was soll man von einem land, dass einen georg dabbelju ein zweites mal wählt, auch erwarten! wirklich wundern tut mich sowas also nicht!

lg

thalia

Mit oben ohne meinte ich aber auch
ohne oberteil, barbusig, und natürlich nicht ohne kopftuch.
besagte frau hatte lediglich einen string am strand an, was meine schwägerin ziemlich aus dem gleichgewicht brachte.

in ägypten gibt es keine bekleidungsverordnung. jeder kann rumlaufen wie er will. mit kopftuch oder ohne, in shorts oder in galabiya..
und in touristenorten erst recht.
den touristen (vorwiegend den russischen - ist kein vorurteil, sondern tatsache) ist es sowas von egal, ob barbusig angemessen ist oder nicht - sie meinen wahrscheinlich, den einheimischen was gutes zu tun, indem sie ihnen auch mal was zu gucken bieten ...
da ist der badeanzug längst nichts aufsehenerregendes mehr.

klar, wens stört, soll halt einfach wegsehen... man passt sich hier gerne den gepflogenheiten des westens an. es geht ja um den lebensunterhalt.

lieber t4u, wie geht es dir
ja, ich hatte davon gehört, dass florida seine eigenen sitten pflegt und hegt. aber auch in ländlichen gegenden der USA (kansas, texas, kentucky, usw.) sollen die leute ja ausgesprochen prüde und konservativ sein. man stellt sich amerika nur immer gerne als ungezügeltes, unmoralisches staatenallerlei vor.

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2. Juni 2009 um 14:43

@ MITEINANDER und der WILLE zum KOMPROMISS auf ALLEN Seiten@
klaro, finde ich auch!

in- und ausländer sollten viel mehr aufeinander zugehen. dein beispiel von öffentlichen veranstaltungen ist gut! ich stelle mir dazu gerade ein schulfest vor, auf dem ja alle eltern willkommen sind. man kommt ins gespräch, knüpft kontakte, tauscht interessen und adressen aus, findet trotz unterschiedlichster herkunft gemeinsamkeiten (wenns auch nur die gleichaltrigen kinder sind) und bereichert im besten fall sein leben mit so einer bekanntshcaft.
oder auf straßenfesten, ausstellungen, konzerten...
nur, fürchte ich, ist der durchschnittsorientale an kultur eher weniger interessiert

hier ist es eigentlich so, dass die ägypter (männer wie frauen) eigentlich immer sehr neugierig und aufgeschlossen auf fremde zugehen. sie fragen einem schier löcher in den bauch, nur um ins gespräch zu kommen, während der nüchterne mitteleuropäer wohl nie den ersten schritt gemacht hätte (weder als gast noch als gastgeber) und auf distanz schwört.

zu der schwimmbadfrage habe ich allerdings eine eigene meinung. ich gebe dir schon recht bezogen auf den öffentlichen zugang der badeanstalten. aber ein blick auf so manche postings in goFem zeigt, dass auch viele deutsche mädchen den schwimmunterricht regelrecht hassen. die vorstellung, sich vor allen leuten im badeanzug präsentieren zu MÜSSEN, ruft bei manchen alpträume hervor. ob aus islamischem schamgefühl oder wegen mangelnder körperakzeptanz - es ist vielen ein graus! ein badetag nur für frauen würde sicherlich eine menge frauen/mädchen aus der reserve locken und sie zu wahren wasserratten mutieren lassen.
(unser schwimmunterricht fand bspw immer in einem heim für angehende priester statt mit der gewährleistung, dass alle jungs zu dem zeitpunkt in der schule sind also kein mann weit und breit)
es geht ja auch nicht jede in die gemischtensauna.. ist eben nicht jederfraus sache.
aber so etwas als ganz normal, den bedürfnissen der bevölkerung angepasst, zu deklarieren, ist schon zu spät. denn schon fühlen sich die deutschen von islamischen regeln überrumpelt.


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2. Juni 2009 um 20:37

....
"Stimmt, aber denk dran, mindestens die HÄLFTE haben ihn N_I_E gewählt! Auch Fakt! "

ja, das ist mir durchaus bekannt. ich habe mal irgendwo einen artikel gelesen, dass den "auslandsamerikanern", die ja durchaus hätten wählen können, der wahlgang erschwert wurde. ich weiß leider keine einzelheiten mehr. das ist schon ewig und drei tage her.

eine sauerei fand ich damals auch noch, sobald du wohl als farbiger jemanden in der familie hattest, der wegen eines verbrechens vorbestraft war, war der wahlgang ebenfalls passé.

nicht zu vergessen, dass george dabbelju in einem bundesstaat (californien??? ich weiß es nicht mehr!) einen cousin sitzen hatte, wo auch nicht alles im grünen bereich ablief.

sowas geht echt gar nicht!

na ja, prüde sind die amerikaner alle mal. von daher wundern mich deine beispiele nicht wirklich.

ansonsten, ich bin kein freund der totalen nacktheit, aber, wenns mir nicht gefällt, dann muss ich halt mit scheuklappen über den strand laufen. ich wäre nur dagegen, wenn man die kleidung ganz ablegt, da gibts genug fkk-strände. nicht weil ich das nicht sehen möchte (wobei... will ich DAS sehen? ) , sondern da gehts mir schlicht und ergreifend darum, wenn meine kinder irgendwo langlaufen, gehen an einem männlichen wesen vorbei und ihnen baumelt in der höhe des gesichtes irgendwas.

da würde vermutlich meine toleranz aufhören.

ansonsten fröhliches nacktbaden. solange ich es nicht tun muss, schulterzuck, ist es mir egal!

übrigens bin ich heute ein paar stunden durch die stadt gewandert ( sehr zu meinem bedauern! ich hasse stadtrundgänge) und habe mir vorgestellt, es würde eine kleiderordnung geben, alle verschleiert oder alle einheitlich "halb" bedeckt.

wie langweilig! ich finde die mischung machts. alles bunt und vielfältig. das war das, was mir heute gut gefallen hat!

lg

thalia

p.s.: ich mußte im nachhinein über das "nackte" mißverständnis lachen. ich gehe vom kopftuch aus und ihr richtig oben ohne! ist schon ein "kleiner", aber "feiner" unterschied.

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3. Juni 2009 um 0:50

Sag mal
kommst Du nicht damit klar, dass andere sich nicht nackt präsentieren. Jeder Mensch hat eine natürliche Schamgrenze. Ich denk mal das reicht, wenn man selbst die übertreten will. Wenn an einem Tag Muslime schwimmen gehen so bleiben Dir sechs andere. 1:6


"Der Steuerzahler finanziert ALLE diese Einrichtung zu gleichen Teilen btw"

Wir zahlen auch Steuern!




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3. Juni 2009 um 1:08
In Antwort auf agafya_11866265

@ MITEINANDER und der WILLE zum KOMPROMISS auf ALLEN Seiten@
klaro, finde ich auch!

in- und ausländer sollten viel mehr aufeinander zugehen. dein beispiel von öffentlichen veranstaltungen ist gut! ich stelle mir dazu gerade ein schulfest vor, auf dem ja alle eltern willkommen sind. man kommt ins gespräch, knüpft kontakte, tauscht interessen und adressen aus, findet trotz unterschiedlichster herkunft gemeinsamkeiten (wenns auch nur die gleichaltrigen kinder sind) und bereichert im besten fall sein leben mit so einer bekanntshcaft.
oder auf straßenfesten, ausstellungen, konzerten...
nur, fürchte ich, ist der durchschnittsorientale an kultur eher weniger interessiert

hier ist es eigentlich so, dass die ägypter (männer wie frauen) eigentlich immer sehr neugierig und aufgeschlossen auf fremde zugehen. sie fragen einem schier löcher in den bauch, nur um ins gespräch zu kommen, während der nüchterne mitteleuropäer wohl nie den ersten schritt gemacht hätte (weder als gast noch als gastgeber) und auf distanz schwört.

zu der schwimmbadfrage habe ich allerdings eine eigene meinung. ich gebe dir schon recht bezogen auf den öffentlichen zugang der badeanstalten. aber ein blick auf so manche postings in goFem zeigt, dass auch viele deutsche mädchen den schwimmunterricht regelrecht hassen. die vorstellung, sich vor allen leuten im badeanzug präsentieren zu MÜSSEN, ruft bei manchen alpträume hervor. ob aus islamischem schamgefühl oder wegen mangelnder körperakzeptanz - es ist vielen ein graus! ein badetag nur für frauen würde sicherlich eine menge frauen/mädchen aus der reserve locken und sie zu wahren wasserratten mutieren lassen.
(unser schwimmunterricht fand bspw immer in einem heim für angehende priester statt mit der gewährleistung, dass alle jungs zu dem zeitpunkt in der schule sind also kein mann weit und breit)
es geht ja auch nicht jede in die gemischtensauna.. ist eben nicht jederfraus sache.
aber so etwas als ganz normal, den bedürfnissen der bevölkerung angepasst, zu deklarieren, ist schon zu spät. denn schon fühlen sich die deutschen von islamischen regeln überrumpelt.


In- und ausländer sollten viel mehr aufeinander zugehen. dein beispiel von öffentlichen veranstaltun
zumindest in den Moscheen ist es immer bunt gemischt. Da findest Du Menschen von 20 und mehr verschiedenen Nationalitäten, Muslime und auch Nichtmuslime. Wir veranstalten Tage der offenen Tür und auch sonst ist jeder jederzeit willkommen. Umgekehrt haben wir auch mit nichtmuslische Kontakte. Ich habe jedenfalls nicht das Gefühl, dass Ausländer extra leben. Habe nie so viele verschiedene auf einem Fleck gesehen wie in den Moscheen.
In den Firmen das gleiche. Wenn man die Ausländer läßt sind sie überall vertreten und sind oft genug selber Arbeitgeber.

Und dennoch hat jeder noch ein bisschen sein eigenes. Ich denke kein Mensch würde jeden seiner Wege mit allen teilen. Das eine mit denen das andere mit jenen und das andere nur mit mir und noch anderes nur mit Allah.

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3. Juni 2009 um 1:26

Was ist denn der Unterschied bei der Scham
zwischen all Deinen aufgezählten Gruppen?

Und wenn es diesen gibt. Ja natürlich, warum nicht auf 20 Tage verteilen, an jedem andere. Ich geh zu keinem der Tage da ich gar nicht schwimmen gehe . Aber ich muß auch verzichten weil ich z. B. nicht in Gaststätten gehen kann weil dort Alkohol gettrunken wird.

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3. Juni 2009 um 2:35

Ab wann sollen Mädchen Stöckelschuhe tragen?
habt Ihr schon mal mitbekommen, dass Kinder ihren Eltern nachahmen. Kleine Mädchen bemalen sich und ziehen sich alles mögliche an. Und ein muslimisches Mädchen ist da nicht anders, es trägt auch was die Mutter trägt. Habe es selber erlebt wie sie sich gerne Kopftücher aufsetzen, noch lange vor der Zeit.

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3. Juni 2009 um 2:48

Den meisten kontakt haben sie mit der verwandschaft und die ist meist nicht grad klein
das war früher in Deutschland auch so. Man hatte die meisten Kontakte in der Verwandtschaft. Da hatte man zu tun um mal bei allen zu sein. Befreundet war man mit Cousins und Cousinen. So hörte ich es aus Erzählungen. Hier findest Du nicht mehr diese großen Familien. Darum scheint es so, dass Ausländer unter sich sein wollen, weil sie als erstes mit ihren Familien sind. Genauso sind sie aber auch mit Freunden.
Wie sieht es denn umgekehrt aus? Hätte eine der deutschen Frauen hier Lust regelmäßig an muslimischen Frauentreffen teilzunehmen bei denen z. B. fast nur Türkinnen sind? Ich denke, dass die meisten sich doch mit denen treffen die ihre Interessen teilen. Aber wer hier diese Mischung möchte kann in jeder Moschee nachfragen, in jeder gibt es Schwestern die sich auch treffen. Bei Brüdern genauso.

In Berlin gab es kürzlich ein Fußballturnier zwischen Pfarrern und Imamen.

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3. Juni 2009 um 12:54
In Antwort auf amina2214

Sag mal
kommst Du nicht damit klar, dass andere sich nicht nackt präsentieren. Jeder Mensch hat eine natürliche Schamgrenze. Ich denk mal das reicht, wenn man selbst die übertreten will. Wenn an einem Tag Muslime schwimmen gehen so bleiben Dir sechs andere. 1:6


"Der Steuerzahler finanziert ALLE diese Einrichtung zu gleichen Teilen btw"

Wir zahlen auch Steuern!




....
Sag mal, kommst du nicht damit klar, dass da jeder ein anderes empfinden hat? und das auch jeder für sich selbst entscheiden kann?

ich bin gegen solche tage! was kommt als nächstes?

einen tag für einkaufsläden, die nur für muslime offen sind? einen tag im kino nur für muslime? muslimische feiertage????

nein!

wer schwimmen gehen will, der kann das gerne tun, muss halt drüber wegschauen, wenn was nicht paßt - oder eben nicht schwimmen gehen!

bei dir fällt mir echt nur eine alliteration ein:

verbohrt - verbittert - (vorzeitig) vergreist

du schaffst es nicht anderen ihre, zu recht, anstehende freiheit zu genießen. die, die sie selbst gewählt haben!

und was die gaststätten angeht, in die du nicht gehst, weil da alkohol ausgeschenkt wird, wie kleingeistig kann man noch werden???

wäre ich in irgendeiner weise gläubig, dann würde ich sagen, gott sei dank, hast du keinerlei rechtliche handhabe um deine verbohrten, kleingeistigen gedanken tatsächlich in die tat umzusetzen.

thalia

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3. Juni 2009 um 17:50

...
nun, habe ich etwas anderes behauptet?

im gegensatz zu amina will ich aber das tatsächliche leben, wie es nun mal stattfindet, der eine barbusig, der andere bedeckt, der andere wiederum irgendwas dazwischen, nicht geändert haben!

nur weil mein körpergefühl ein anderes ist, als zum beispiel deines, setze ich mich ja auch nicht durch!

verstehst du, was ich meine?

ich möchte, dass jeder das tun kann, was er diesbezüglich will!

lg

thalia

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3. Juni 2009 um 17:53

...
"(Ich habe am WE einigen aus meiner Familie beiläufig erzählt, dass ich evtl. in der nächsten Zeit das Kopftuch tragen werde, die waren total erschrocken. Plötzlich war ich der Mittelpunkt und alle redeten auf mich ein. Ich soll das bloß lassen und mich nicht so unterdrücken , ich könnte doch meine schönen langen Haare nicht einfach verstecken, ich wäre so hübsch und würde mich durch das Tuch verunstalten , wir sind in Dtl, da brauch ich das doch nicht usw. usw., ich kam mir vor wie im falschen Film, von Toleranz keine Spur...)"

trage das kopftuch, ohne rücksicht auf verluste. du bist davon überzeugt, dann ist es auch gut so. wichtig ist ja, dass du dich damit wohlfühlst, und nicht die anderen!

du sagst je nicht zu deiner mutter, trag gefälligst auch eines...! das wäre für mich dann was anderes, aber so....!

lg

thalia

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4. Juni 2009 um 10:26

...
lieber t4u,

du hast recht, dass es nichts bringt. aber da bin ich kindisch-trotzig,

ich will nicht, dass sie hier das letzte wort behält!

wäre es gemäßigt, würde ich das lockerer sehen, ich muss nicht recht haben. sie muss unbedingt missionieren (bis der arzt kommt!) und das geht mir auf den wecker (und das ist definitiv noch charmant formuliert!)!

jeder kann und sollte hier seine meinung schreiben dürfen, aber nicht propagandamäßig bis zum bitteren ende auf jemanden einreden müssen, der sagt:

DAS IST NICHTS FÜR MICH! DANKE! (und sich dafür auch noch rechtfertigen müssen!)

lg

thalia

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6. Juni 2009 um 21:55

.
Bei dem Thema sollte man erstmal verstehen, dass die meisten hier ansässigen Moslems, eigentlich gar keine sind.
Ich sage nur "Kopftuch"
Das ist keine Pflicht im Islam. Die Moslems in ihren Heimatländern lachen über die Moslems, die sich in anderen Ländern niederlassen und völlig falsche Bilder dieser Religion verbreiten. In der Türkei z.B. ist es verboten als Lehrerin ein Kopftuch zu tragen. Aber in Deutschland gehen tatsächlich angeblich moslemische Frauen vor Gericht um einzuklagen ihr Recht auf religionsausübung wahrnehmen zu dürfen indem sie überall ihr Kopftuch tragen dürfen. Dabei hat das gar nichts mit dem moslemischen Glauben zu tun. In der Türkei z.B. tragen weniger Frauen ein Kopftuch als in Deutschland.

Da ich persönlich Religionen für Schwachsinn halte, ist es mir egal ob und wie jemand seine Religion ausübt, solange er dies nur im privaten Bereich macht ohne andere dabei zu stören, zu schaden oder bekehren zu wollen.

Allerdings bin ich der Meinung, dass man als Einwanderer eine gewisse Anpassungsfähigkeit zeigen sollte. EIn absolutes MIndestmaß ist dabei das Erlernen der Landessprache. Wenn man sich nicht an Kleiderordnungen, Ernährung, Religion etc. anpassen will oder kann, ist mir das Latte. Vor allem im Bereich Religion bin ich der Meinung das jeder das so machen soll wie er meint, das geht niemand anderen was an. Aber so Geschichten in der Richtung "Ich will eine Moschee, einen Tempel oder was auch immer in meiner neuen Heimat haben" finde ich nicht nur dreist sondern auch absolut unangebracht. Wer das Sozialsystem hier nutzen will, sollte sich also zumindest soweit zurückhalten, dass er nicht die eigene Kultur anderen aufdrängt oder groß zur Schau stellt.

Versucht sowas mal selbst woanders. Versucht mal in einer Stadt in der Türkei einen Dom zu bauen, der höher ist als die örtliche Moschee. Wenn überhaupt, kriegt man vielleicht eine kleine Kapelle genehmigt, aber niemals einen Prunkbau.
Oder versucht mal in einer Japanischen Schule den Katholischen Religionsunterricht einzuführen.

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6. Juni 2009 um 22:11
In Antwort auf fox_12476499

.
Bei dem Thema sollte man erstmal verstehen, dass die meisten hier ansässigen Moslems, eigentlich gar keine sind.
Ich sage nur "Kopftuch"
Das ist keine Pflicht im Islam. Die Moslems in ihren Heimatländern lachen über die Moslems, die sich in anderen Ländern niederlassen und völlig falsche Bilder dieser Religion verbreiten. In der Türkei z.B. ist es verboten als Lehrerin ein Kopftuch zu tragen. Aber in Deutschland gehen tatsächlich angeblich moslemische Frauen vor Gericht um einzuklagen ihr Recht auf religionsausübung wahrnehmen zu dürfen indem sie überall ihr Kopftuch tragen dürfen. Dabei hat das gar nichts mit dem moslemischen Glauben zu tun. In der Türkei z.B. tragen weniger Frauen ein Kopftuch als in Deutschland.

Da ich persönlich Religionen für Schwachsinn halte, ist es mir egal ob und wie jemand seine Religion ausübt, solange er dies nur im privaten Bereich macht ohne andere dabei zu stören, zu schaden oder bekehren zu wollen.

Allerdings bin ich der Meinung, dass man als Einwanderer eine gewisse Anpassungsfähigkeit zeigen sollte. EIn absolutes MIndestmaß ist dabei das Erlernen der Landessprache. Wenn man sich nicht an Kleiderordnungen, Ernährung, Religion etc. anpassen will oder kann, ist mir das Latte. Vor allem im Bereich Religion bin ich der Meinung das jeder das so machen soll wie er meint, das geht niemand anderen was an. Aber so Geschichten in der Richtung "Ich will eine Moschee, einen Tempel oder was auch immer in meiner neuen Heimat haben" finde ich nicht nur dreist sondern auch absolut unangebracht. Wer das Sozialsystem hier nutzen will, sollte sich also zumindest soweit zurückhalten, dass er nicht die eigene Kultur anderen aufdrängt oder groß zur Schau stellt.

Versucht sowas mal selbst woanders. Versucht mal in einer Stadt in der Türkei einen Dom zu bauen, der höher ist als die örtliche Moschee. Wenn überhaupt, kriegt man vielleicht eine kleine Kapelle genehmigt, aber niemals einen Prunkbau.
Oder versucht mal in einer Japanischen Schule den Katholischen Religionsunterricht einzuführen.

...
thema kopftuch!

was stört dich explizit daran? hast DU es auf dem kopf? inwiefern behindert es dich?

ich stimme dir zu, dass eine lehrerin kein kopftuch tragen sollte, es sollte aber auch kein kreuz in der klasse hängen, etc. und ethik wäre mir als fach tausendmal lieber.

irgendwie widersprichst du dir ein bißchen.

einerseits regst du dich auf, wenn sie kopftuch tragen, andererseits ist dir die kleiderfrage latte.

ja, was denn nun???

ich bin einer meinung mit dir, dass man sich den gesetzen soweit anpassen muss, aber jeder sollte hier seinen glauben soweit ausleben dürfen, dass er sich erstens niemandem aufdrängt (was zugegebenermaßen dem einen oder anderen hier schwer fällt - blinzel!) und zweitens eben das gesetz einhält.

na ja, es gibt einige länder, die ich manchmal bezüglich ihrer kulturellen und gesetzlichen handhabe nicht verstehe. muß ich aber auch zwangsläufig nicht, da ich dort nicht lebe. aber nur weil dir türkei etc. etwas macht, müssen wir es ja nicht nachmachen!

lg

thalia

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7. Juni 2009 um 4:44

Dass es jeden denkenden Menschen schier um die Verstand bringt,

"(PS: Und nun sag ich wirklich nichts mehr dazu )"


gut.

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7. Juni 2009 um 7:13
In Antwort auf amina2214

Dass es jeden denkenden Menschen schier um die Verstand bringt,

"(PS: Und nun sag ich wirklich nichts mehr dazu )"


gut.

...
für dich, amina, wäre es tausend mal besser, wenn du nichts sagst!

jeder mensch, mit einem zehntel an verstand, der dein propagandistisches geschreibsel liest, kann sich dem gedanken einer wandelnden, gehirnlosen furie, mit eben deinem fehlenden wichtigen zehntel, nicht entziehen!

geh in deine kleine, emotional-intelligentlose welt zurück und behalte deine kreischenden-seiernden - fanatischen phrasen für dich!

thalia

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7. Juni 2009 um 14:17
In Antwort auf thalia1908

...
für dich, amina, wäre es tausend mal besser, wenn du nichts sagst!

jeder mensch, mit einem zehntel an verstand, der dein propagandistisches geschreibsel liest, kann sich dem gedanken einer wandelnden, gehirnlosen furie, mit eben deinem fehlenden wichtigen zehntel, nicht entziehen!

geh in deine kleine, emotional-intelligentlose welt zurück und behalte deine kreischenden-seiernden - fanatischen phrasen für dich!

thalia

Guck mal
was Du für einen Blödsinn schreibst. Du hast irgendeine Vermutung wohin ich gehe und wie es dort ist. Du warst schon mal in einer Moschee? Nach dem was Du schreibst hast Du keine Idee von dem was dort geschieht und gelernt wird.
Und es ist auch normal, dass man Muslime beleidigen möchte in der Hoffnung sie gehen. Du mußt es doch nicht lesen. Andere interessiert es sehr was ich und andere Muslime schreiben. Und sicher können sie auch unterscheiden zwischen dem wie Ihr uns ansprecht und umgekehrt. Und dann wirst Du viele sehen die Verstand haben und unterscheiden können.

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7. Juni 2009 um 20:47
In Antwort auf amina2214

Guck mal
was Du für einen Blödsinn schreibst. Du hast irgendeine Vermutung wohin ich gehe und wie es dort ist. Du warst schon mal in einer Moschee? Nach dem was Du schreibst hast Du keine Idee von dem was dort geschieht und gelernt wird.
Und es ist auch normal, dass man Muslime beleidigen möchte in der Hoffnung sie gehen. Du mußt es doch nicht lesen. Andere interessiert es sehr was ich und andere Muslime schreiben. Und sicher können sie auch unterscheiden zwischen dem wie Ihr uns ansprecht und umgekehrt. Und dann wirst Du viele sehen die Verstand haben und unterscheiden können.


amina, meine liebe,

es interessiert mich nicht, wo du dich real befindest und in welcher scheinwelt du dich gern austobst. dafür bist du und deine meinung mir nicht wichtig genug.

andererseits gibt es genug liebe leichtgäubige menschen die auf dich hereinfallen könnten und das möchte ich doch zu gern verhindern.

islam ja, aber dann bitte weltoffen und respektvoll, nicht wie du ihn beschreibst und lebst. da muss man sich auch nicht wundern, dass kriege auf der erde stattfinden.

und, fällt dir nicht auf, dass ich weder auf rassami, lemonice etc. derart reagiere? warum wohl nicht?

sie leben ihren glauben, ebenfalls mit all ihren konsequenzen, tragen ihn nach außen, aber auf respektvolle, würdevolle, liebe art. das bewundere ich!

irgendwie muss man das bewundern!

du tust nichts anderes als andere zu belehren, ihnen zu sagen, dass sie nicht wirklich glücklich sind und dass sie die wahrheit nicht erkennen und später nicht ins paradies kommen. du bezeichnest alle anderen glaubensrichtungen/nichtglaubensrichtungen als unwahr.das nur mal in alle kürze zusammengefaßt.

ich WILL NICHT indoktriniert werden.

ich WILL NICHT, dass du mir explizit das paradies wünschst, weil ich da vielleicht gar nicht hin will.

ich WILL NICHT, dass andere menschen, derart überfallen werden und meinen, dass geht hier so durch, weil das so okay sei, obwohl es admins gibt, die sich darum kümmern müßten!

amina, kleines mädchen, werde erwachsen und begreife, dass du und deine gedanken nicht der nabel der welt sind!

thalia

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