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Mr. BUSH, es reicht langsam! Eure Meinung...

23. Februar 2005 um 14:27

Mal wieder ein Threat zu dem allseits beliebten Mr. W. Bush...
Der Irak... es ist bekannt, dass eigentlich alles nur ums Öl ging... nachdem sie dort jetzt außreichend Chaos veranstaltet haben, sollen wir Europäer den ganzen Mist wieder aufbauen. Keine Frage, Saddam war ein ..., aber man hätte das ganze auch anders lösen können.
Man sollte eine Mischung finden, denn die Weicheier in der Nato bringen nichts zustande, aber es ist auch keine Lösung, die Seiten eines Buches mit dem Hammer umzublättern wie Mr. Bush es tut.
Jetzt gehen sie auf Kuscheltour und schleimen uns Europäer zu, was das Zeug hält. Als Aushängeschild sind die mehr oder weniger gelungenen Wahlen im Irak immer mit dabei, was aber auch die letzte gute Tat in nächster Zeit war.

Kaum ist der Irak fertig, schon geht es weiter. Jetzt wird also die nächste Kamikaze-truppe in den Iran verschickt, natürlich völlig planlos.

Die unglaubliche Treffsicherheit der Amis wird sicher auch in diesem Krieg glänzen, am Himmel über Theheran strahlen und die Zivilisten mit dem ein oder anderen Trümmerhaufen erfreuen.

Der Iran-wir sehen ihn schon vor uns, lieblich wie ein schweizer Käse durchlöchert, die wertvollen Stätten alter Kulturen in Asche, eine Erinnerung an früher, völlig ausgelöscht durch moderne Dummheit und Gewalt.

Was zurückbleibt, sind Tränen, tote Kinder und Frauen, die um ihr letztes zerfetztes Kleid weinen, denn ihnen ist nichts geblieben. Natürlich wird der Iran reichlich Kanonenfutter liefern, und wieder sehen wir die berühmten Trümmerfrauen, wie auch schon in Deutschland und im Irak, denn das ist, was die USA meist zurücklassen.

Die Gefängnisse werden überquellen und wieder werden Misshandlungsbilder auf den Fluren die Runde machen, denn dazugelernt hat keiner was.

Universitäten und Schulen, Krankenhäuser und Wohngebiete sind nicht mehr vorhanden und der Iran wird nur eines der vielen Länder werden, dass am Ende seiner Kräfte um die Hilfe winselt, deren Bereitstellung Europa zufällt.
Die Gesellschaft wird am Ende sein, Unruhen und Rebellenkämpfe fordern weitere Tausend Todesopfer, und wieder wundert sich die Welt über die Bilder, die in einer Kleinstadt nahe Theheran aufgenommen werden, amerikanische Soldaten, verstümmelt und verbrannt, werden unter den Jubelschreien derer, die nichts mehr zu verlieren haben außer ihr blankes Leben, das ihnen nichts mehr Wert ist, durch die Straßen gezerrt, an den Füssen gefesselt und getreten.

Kinder verschwinden und werden an reiche Pädophile verkauft, Frauen misshandelt, Männer unschuldig erschossen, Hunger und Krankheit regieren die Straßen, nebst den neu gegründeten Widerstandsorganisationen, die jeden töten, der Hilfe annimmt, doch das juckt keinen, denn heute ist ein amerikanischer Helikopter abgestürzt, sammt der 3 Soldaten, die ihn lachend flogen, sie haben den Berg nicht kommen sehen und sind tragischerweise dagegengeflogen. Seht ihr es vor euch?

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23. Februar 2005 um 22:54

Ja...leider...
Ich hoffe, dass die Menschen aufwachen und merken, dass Geld nicht alles im leben ist!

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24. Februar 2005 um 2:06

Nicht vergessen...
das Bushlein ist lediglich eine armselige Marionette.
Es sind die "Schäfchen" um ihn herum die an allem Schuld sind. Es bringt nichts, Bush alleine zu hassen oder alles ihm alleine zuzuschieben. Er ist der dumme der am Ende zu allem Ja und Amen sagt (sagen muss).
Das soll nichts entschuldigen oder rechtfertigen, im Gegenteil, am Besten ist er doch einfach als völlig dumm und manipulativ zu bezeichen. Er allein hat nämlich keine Macht.
Die schlimmen sind die, die im Hintergrund agieren!!!

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24. Februar 2005 um 10:55
In Antwort auf anneka_12944881

Ja...leider...
Ich hoffe, dass die Menschen aufwachen und merken, dass Geld nicht alles im leben ist!

Doch
hallo sarisafari,

leider ist (fast) alles im leben geld. das lymbische system lässt grüßen...

lies dir doch mal die beiträge hier bei anderen themen durch (ernährerrolle, wer soll zahlen etc.)

und nebenbei: hier gehr es vielen nicht um geld, sondern um macht, prestige und visionen (us-weltherrschaft - kein witz!!)

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24. Februar 2005 um 11:29

NEIN!!
im irakkrieg ging es bei weitem nicht nur um öl. der krieg hat ganz andere gründe. und ein großteil davon sind in der us-innenpolitik zu finden.

- hast du dich mal mit bewegungen wie z.b. "project for the new american century" (pnac) beschäftigt? (sonst schau doch mal z.b. unter wikipedia nach).

- hast du dir mal die nachrichten bei fox (stärkster fernsehsender) angeschaut? nicht umsonst glauben 70% der fox-zuschauer, dass saddam für 9-11 verantwortlich ist und im irak massenvernichtungswaffen gefunden wurden. und ein gewisses maß an pro-amerikanischer einseitigkeit in der berichterstattung haben selbst "seriöse" sender wie cnn.

- es gibt handfeste wirtschaftsinteressen im irak - JENSEITS DES ÖLS!!!!
z.b. die rüstungindustrie - klar. aber auch private sicherheitsunternehmen (die stellen inzwischen ja schon einen großteil der soldaten - und die tauchen in keiner statistik auf. und was die machen kontrolliert auch keiner in einer region, wo das recht des stärkeren gilt.)
aber auch viele andere unternehmen haben interesse an den lukrativen wiederaufbauaufträgen. da bereichern sich bushs freunde auf kosten des amerik. steuerzahlers...

is ja alles nix neues und hinlänglich durch moores polemische filmchen oder auch durch arte-reportagen bekannt.

und das amerikanische menschenleben seeeeehr viel mehr wert sind als die anderer wissen wir doch auch schon längst. da sind bei 9-11 vielleicht 3000 - 4000 leute ums leben gekommen.
bei einem tropischen sturm wenige monate zuvor sind zehntausende menschen ums leben gekommen und viele staaten lateinamerikas in ihrer entwicklung um 30 jahre zurückgeworfen worden. kurze nachricht - und die tagesmeldungen gehen weiter. bei einem erdbeben im iran sterben 8000 menschen. das rote kreuz schickt ein paar zelte und decken - und das leben geht weiter. am nächsten tag stehen wieder neue schlagzeilen im zentrum unserer aufmerksamkeit. das alte ist uninteressant. das leid der menschen berührt uns kaum noch. jeden tag woanders tote und verletzte.
es sei denn, es handelt sich um amerikaner! da wird tagelang drüber berichtet. mit so nem armen hubschrauberpiloten der abstürzt und dessen frau und tochter medienwirksam ins fernsehen kommen können, muss man eben viel mehr mitleid haben, als mit all den familien, die er mit seinen raketen zerstört hat. das zehntausende irakische zivilisten beim sturm auf falludscha umkamen, interessiert doch keinen. wichtig sind die 50 verwundeten amis.

so ist das eben. wenn du in die usa einreisen willst, wirst du wie ein schwerverbecher behandelt. wundert mich noch, dass die keine schamhaarproben an der grenze nehmen. aber für die eigenen bürger gibts nicht mal ne ausweispflicht! sowas wie personalausweise haben die gar nich.
und sowas ließe sich in dem "freien" amerika auch gar nicht durchsetzen.
dabei gibt es auch us-staatbürger, die sich am "djihad" beteiligen. man denke nur an den taliban-krieger john walker.

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24. Februar 2005 um 11:44

Saddam...
galt übrigens lange zeit als DER vorzeigeherrscher der arabischen welt. als er an die macht kam, enteignete er die ausländischen ölkonzerne und führte sein volk zu einem gewissen wohlstand. er war der erste arabische herrscher, der eine allgemeine schulpflicht in seinem land einführte. frauen hatte - verglichen mit anderen arabischen ländern - große freiheiten.
nicht umsonst wurde er sehr lange (bis ende der 80er) von den westlichen mächten umgarnt. dies erklärt auch den großen rückhalt, den er in der bevölkerung genoss. außer für die kameras haben ja wenige irakis über den einmarsch der amis gejubelt.

selbst in zeiten, in denen es der normalen bevölkerung schlecht ging, insbesondere durch das embargo, hielten große teile des volkes zu ihm. und - in erinnerung seiner wohltaten früherer zeiten - nahmen ihm viele auch ab, dass an allem nur der böse westen schuld ist. ich selbst halte die westliche irakpolitik der westlichen mächte eh für fraglich. und auch solche aktionen wie denen von udai und kussai, die die mädchen von der straße mitgenommen haben, sahen viele hinweg.

andererseits war schon immer klar, dass saddam ein schreckensregime mit entführungen, folter und mord führte. so ist er ja auch in seiner partei an die macht gekommen.
um so fraglicher die wohlwollende politik des westens bis zum ersten golfkrieg.

aber für unseren kanzler ist herr putin ja auch ein netter kerl, mit dem er gerne weihnachten feiert, und nicht etwa der schlächter von tschtschenien. das ind ja nur innerrussische angelegenheiten...

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24. Februar 2005 um 11:47
In Antwort auf jed_12537471

NEIN!!
im irakkrieg ging es bei weitem nicht nur um öl. der krieg hat ganz andere gründe. und ein großteil davon sind in der us-innenpolitik zu finden.

- hast du dich mal mit bewegungen wie z.b. "project for the new american century" (pnac) beschäftigt? (sonst schau doch mal z.b. unter wikipedia nach).

- hast du dir mal die nachrichten bei fox (stärkster fernsehsender) angeschaut? nicht umsonst glauben 70% der fox-zuschauer, dass saddam für 9-11 verantwortlich ist und im irak massenvernichtungswaffen gefunden wurden. und ein gewisses maß an pro-amerikanischer einseitigkeit in der berichterstattung haben selbst "seriöse" sender wie cnn.

- es gibt handfeste wirtschaftsinteressen im irak - JENSEITS DES ÖLS!!!!
z.b. die rüstungindustrie - klar. aber auch private sicherheitsunternehmen (die stellen inzwischen ja schon einen großteil der soldaten - und die tauchen in keiner statistik auf. und was die machen kontrolliert auch keiner in einer region, wo das recht des stärkeren gilt.)
aber auch viele andere unternehmen haben interesse an den lukrativen wiederaufbauaufträgen. da bereichern sich bushs freunde auf kosten des amerik. steuerzahlers...

is ja alles nix neues und hinlänglich durch moores polemische filmchen oder auch durch arte-reportagen bekannt.

und das amerikanische menschenleben seeeeehr viel mehr wert sind als die anderer wissen wir doch auch schon längst. da sind bei 9-11 vielleicht 3000 - 4000 leute ums leben gekommen.
bei einem tropischen sturm wenige monate zuvor sind zehntausende menschen ums leben gekommen und viele staaten lateinamerikas in ihrer entwicklung um 30 jahre zurückgeworfen worden. kurze nachricht - und die tagesmeldungen gehen weiter. bei einem erdbeben im iran sterben 8000 menschen. das rote kreuz schickt ein paar zelte und decken - und das leben geht weiter. am nächsten tag stehen wieder neue schlagzeilen im zentrum unserer aufmerksamkeit. das alte ist uninteressant. das leid der menschen berührt uns kaum noch. jeden tag woanders tote und verletzte.
es sei denn, es handelt sich um amerikaner! da wird tagelang drüber berichtet. mit so nem armen hubschrauberpiloten der abstürzt und dessen frau und tochter medienwirksam ins fernsehen kommen können, muss man eben viel mehr mitleid haben, als mit all den familien, die er mit seinen raketen zerstört hat. das zehntausende irakische zivilisten beim sturm auf falludscha umkamen, interessiert doch keinen. wichtig sind die 50 verwundeten amis.

so ist das eben. wenn du in die usa einreisen willst, wirst du wie ein schwerverbecher behandelt. wundert mich noch, dass die keine schamhaarproben an der grenze nehmen. aber für die eigenen bürger gibts nicht mal ne ausweispflicht! sowas wie personalausweise haben die gar nich.
und sowas ließe sich in dem "freien" amerika auch gar nicht durchsetzen.
dabei gibt es auch us-staatbürger, die sich am "djihad" beteiligen. man denke nur an den taliban-krieger john walker.

Ach ja
weltreiche kommen und gehen. das war schon bei cäsar so. de bello gallico erinnert mich auch stark an die gegenwärtige us-politik... und zimperlicher waren die in der wahl ihrer mittel auch nicht.

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24. Februar 2005 um 11:50
In Antwort auf alix_12627651

Nicht vergessen...
das Bushlein ist lediglich eine armselige Marionette.
Es sind die "Schäfchen" um ihn herum die an allem Schuld sind. Es bringt nichts, Bush alleine zu hassen oder alles ihm alleine zuzuschieben. Er ist der dumme der am Ende zu allem Ja und Amen sagt (sagen muss).
Das soll nichts entschuldigen oder rechtfertigen, im Gegenteil, am Besten ist er doch einfach als völlig dumm und manipulativ zu bezeichen. Er allein hat nämlich keine Macht.
Die schlimmen sind die, die im Hintergrund agieren!!!

Ist da so?
ich würde den mann nicht unterschätzen! und wenn andere die denkarbeit machen...

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24. Februar 2005 um 18:21
In Antwort auf jed_12537471

NEIN!!
im irakkrieg ging es bei weitem nicht nur um öl. der krieg hat ganz andere gründe. und ein großteil davon sind in der us-innenpolitik zu finden.

- hast du dich mal mit bewegungen wie z.b. "project for the new american century" (pnac) beschäftigt? (sonst schau doch mal z.b. unter wikipedia nach).

- hast du dir mal die nachrichten bei fox (stärkster fernsehsender) angeschaut? nicht umsonst glauben 70% der fox-zuschauer, dass saddam für 9-11 verantwortlich ist und im irak massenvernichtungswaffen gefunden wurden. und ein gewisses maß an pro-amerikanischer einseitigkeit in der berichterstattung haben selbst "seriöse" sender wie cnn.

- es gibt handfeste wirtschaftsinteressen im irak - JENSEITS DES ÖLS!!!!
z.b. die rüstungindustrie - klar. aber auch private sicherheitsunternehmen (die stellen inzwischen ja schon einen großteil der soldaten - und die tauchen in keiner statistik auf. und was die machen kontrolliert auch keiner in einer region, wo das recht des stärkeren gilt.)
aber auch viele andere unternehmen haben interesse an den lukrativen wiederaufbauaufträgen. da bereichern sich bushs freunde auf kosten des amerik. steuerzahlers...

is ja alles nix neues und hinlänglich durch moores polemische filmchen oder auch durch arte-reportagen bekannt.

und das amerikanische menschenleben seeeeehr viel mehr wert sind als die anderer wissen wir doch auch schon längst. da sind bei 9-11 vielleicht 3000 - 4000 leute ums leben gekommen.
bei einem tropischen sturm wenige monate zuvor sind zehntausende menschen ums leben gekommen und viele staaten lateinamerikas in ihrer entwicklung um 30 jahre zurückgeworfen worden. kurze nachricht - und die tagesmeldungen gehen weiter. bei einem erdbeben im iran sterben 8000 menschen. das rote kreuz schickt ein paar zelte und decken - und das leben geht weiter. am nächsten tag stehen wieder neue schlagzeilen im zentrum unserer aufmerksamkeit. das alte ist uninteressant. das leid der menschen berührt uns kaum noch. jeden tag woanders tote und verletzte.
es sei denn, es handelt sich um amerikaner! da wird tagelang drüber berichtet. mit so nem armen hubschrauberpiloten der abstürzt und dessen frau und tochter medienwirksam ins fernsehen kommen können, muss man eben viel mehr mitleid haben, als mit all den familien, die er mit seinen raketen zerstört hat. das zehntausende irakische zivilisten beim sturm auf falludscha umkamen, interessiert doch keinen. wichtig sind die 50 verwundeten amis.

so ist das eben. wenn du in die usa einreisen willst, wirst du wie ein schwerverbecher behandelt. wundert mich noch, dass die keine schamhaarproben an der grenze nehmen. aber für die eigenen bürger gibts nicht mal ne ausweispflicht! sowas wie personalausweise haben die gar nich.
und sowas ließe sich in dem "freien" amerika auch gar nicht durchsetzen.
dabei gibt es auch us-staatbürger, die sich am "djihad" beteiligen. man denke nur an den taliban-krieger john walker.

Wenn sich wer für sowas interessiert
http://www.hsfk.de/downloads/report0704.pdf

ein bericht über wolfowitz und eine der zur zeit einlfussreichsten politischen strömungen in der us-politik.
stimme dir übrigend zu, ging diesmsl im irak nicht nur um öl...

qualto

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24. Februar 2005 um 18:27

KLEINER ZUSATZ...
Also, mal zu den Kommentaren hier...

Mir ist bekannt, dass die wirtschaftlichen Interessen der USA vielfältig sind, doch ich denke, dass das Öl im Vordergrund steht.

Natürlich halten 70% der Amerikaner den Irak für das "Nest", aber das auch nur, weil es ihnen (um einen mehr oder weniger guten Grund für einen Krieg zu haben) so eingetrichtert worden ist. Die Einwohner der USA sind verschreckt und ängstlich. Es ist klar, dass sie jedem glauben schenken, der stark auftritt und ihnen Rache verspricht, sowie Sicherheit usw.
Ich sehe sehr oft Fox, sowie CNN und BBC (aus interesse, was die anderen Länder so interessiert).

Ich glaube schlichtweg nicht, dass Saddam 9/11-Schuldiger ist.

Auch ist mir bekannt, dass Saddam eigentlich gar nicht so schlecht war (wenn ich das so ausdrücken darf).
Er hat sehr viel getan für die "Freiheit" der Bürger, wie z.B. Schulen, Unis (natürlich für Frauen auch zugänglich), Krankenhäuser, Religionsfreiheit, freie Frauen,...
Darum meine ich, man hätte den Irak nicht durchlöchern dürfen. Jetzt ist alles zerstört, keine Bildung und medizinische Versorgung mehr. Kein Wunder, dass die Menschen dort so sauer sind!
Es war ein halbwegs westliches Land, wenn man jetzt mal die ganzen Morde und Misshandlungen der Regierung ausblendet.
(Ich sage das auf die Gefahr hin, dass mich morgen FBI/CIA als Terroristin festnehmen... Ich böse Anti-Amerikanerin). Genauso ist es im Iran. Es gibt dort sehr viel Freiheit für die Bürger, sie sind gebildet und haben alle nötige Versorgung. Durch einen Krieg wird das Land um gut 30-40 Jahre Entwicklung zurückgeworfen.

Moores Film war sicher total überzogen, aber auch dort wird ein Stück Wahrheit drinstecken.

Natürlich ist Bush jr. nur Daddy's Weg, wieder zu regieren. Er ist nur eine Figur in dem ganzen Spiel.

Aber ich mag Bush dafür nicht, dass er dieses Verhalten der USA rechtfertigt (öffentlich) unterstützt und sein Gesicht dafür hergibt.
Ich frage mich ob er nachts ruhig schlafen kann. Aber wahrscheinlich hat er nicht genug eigenen Verstand, sich mit solchen Themen zu befassen.

Ich hoffe, ich habe niemanden vergessen...

Danke an alle, die hier mit mir diskutieren!!!
Liebe Grüsse!



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24. Februar 2005 um 18:34
In Antwort auf schnittchenschneewittchen

KLEINER ZUSATZ...
Also, mal zu den Kommentaren hier...

Mir ist bekannt, dass die wirtschaftlichen Interessen der USA vielfältig sind, doch ich denke, dass das Öl im Vordergrund steht.

Natürlich halten 70% der Amerikaner den Irak für das "Nest", aber das auch nur, weil es ihnen (um einen mehr oder weniger guten Grund für einen Krieg zu haben) so eingetrichtert worden ist. Die Einwohner der USA sind verschreckt und ängstlich. Es ist klar, dass sie jedem glauben schenken, der stark auftritt und ihnen Rache verspricht, sowie Sicherheit usw.
Ich sehe sehr oft Fox, sowie CNN und BBC (aus interesse, was die anderen Länder so interessiert).

Ich glaube schlichtweg nicht, dass Saddam 9/11-Schuldiger ist.

Auch ist mir bekannt, dass Saddam eigentlich gar nicht so schlecht war (wenn ich das so ausdrücken darf).
Er hat sehr viel getan für die "Freiheit" der Bürger, wie z.B. Schulen, Unis (natürlich für Frauen auch zugänglich), Krankenhäuser, Religionsfreiheit, freie Frauen,...
Darum meine ich, man hätte den Irak nicht durchlöchern dürfen. Jetzt ist alles zerstört, keine Bildung und medizinische Versorgung mehr. Kein Wunder, dass die Menschen dort so sauer sind!
Es war ein halbwegs westliches Land, wenn man jetzt mal die ganzen Morde und Misshandlungen der Regierung ausblendet.
(Ich sage das auf die Gefahr hin, dass mich morgen FBI/CIA als Terroristin festnehmen... Ich böse Anti-Amerikanerin). Genauso ist es im Iran. Es gibt dort sehr viel Freiheit für die Bürger, sie sind gebildet und haben alle nötige Versorgung. Durch einen Krieg wird das Land um gut 30-40 Jahre Entwicklung zurückgeworfen.

Moores Film war sicher total überzogen, aber auch dort wird ein Stück Wahrheit drinstecken.

Natürlich ist Bush jr. nur Daddy's Weg, wieder zu regieren. Er ist nur eine Figur in dem ganzen Spiel.

Aber ich mag Bush dafür nicht, dass er dieses Verhalten der USA rechtfertigt (öffentlich) unterstützt und sein Gesicht dafür hergibt.
Ich frage mich ob er nachts ruhig schlafen kann. Aber wahrscheinlich hat er nicht genug eigenen Verstand, sich mit solchen Themen zu befassen.

Ich hoffe, ich habe niemanden vergessen...

Danke an alle, die hier mit mir diskutieren!!!
Liebe Grüsse!



Doch was vergessen...
...Ich denke auch, dass Weltreiche nie lange bestehen. Wenn die USA so weiter machen, ist das Land in 50 Jahren gesellschaftlich am ende, weil sich die Menschen aus Angst gegenseitig abschlachten, die Kluft zw. reich und Arm immer größer wird usw...

Ich meine ja, wenn ein Ami stirbt, dann ist die ganze Welt bestürtzt. Wenn in Mosul 1000 kleine Kinder ohne Eltern verdursten oder verhungern, sterben, weil sich von Geschossen getroffen werden, dann interessiert es die Welt herzlich wenig... Aber ein Ami... Oh Gott, das Ende der Welt ist nahe!!!

Ich will nochmals betonen, dass es wirklich nicht nur 100% ausschließlich um Öl ging. Aber ist doch ganz attraktiv, wenn man dann den Menschen dort helfen kann und ihnen *etwas* Öl zu *fairen Preisen abkauft*...
(mhm, "1 Barrel kostet euch nur 25 Tote...")

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25. Februar 2005 um 2:19
In Antwort auf schnittchenschneewittchen

KLEINER ZUSATZ...
Also, mal zu den Kommentaren hier...

Mir ist bekannt, dass die wirtschaftlichen Interessen der USA vielfältig sind, doch ich denke, dass das Öl im Vordergrund steht.

Natürlich halten 70% der Amerikaner den Irak für das "Nest", aber das auch nur, weil es ihnen (um einen mehr oder weniger guten Grund für einen Krieg zu haben) so eingetrichtert worden ist. Die Einwohner der USA sind verschreckt und ängstlich. Es ist klar, dass sie jedem glauben schenken, der stark auftritt und ihnen Rache verspricht, sowie Sicherheit usw.
Ich sehe sehr oft Fox, sowie CNN und BBC (aus interesse, was die anderen Länder so interessiert).

Ich glaube schlichtweg nicht, dass Saddam 9/11-Schuldiger ist.

Auch ist mir bekannt, dass Saddam eigentlich gar nicht so schlecht war (wenn ich das so ausdrücken darf).
Er hat sehr viel getan für die "Freiheit" der Bürger, wie z.B. Schulen, Unis (natürlich für Frauen auch zugänglich), Krankenhäuser, Religionsfreiheit, freie Frauen,...
Darum meine ich, man hätte den Irak nicht durchlöchern dürfen. Jetzt ist alles zerstört, keine Bildung und medizinische Versorgung mehr. Kein Wunder, dass die Menschen dort so sauer sind!
Es war ein halbwegs westliches Land, wenn man jetzt mal die ganzen Morde und Misshandlungen der Regierung ausblendet.
(Ich sage das auf die Gefahr hin, dass mich morgen FBI/CIA als Terroristin festnehmen... Ich böse Anti-Amerikanerin). Genauso ist es im Iran. Es gibt dort sehr viel Freiheit für die Bürger, sie sind gebildet und haben alle nötige Versorgung. Durch einen Krieg wird das Land um gut 30-40 Jahre Entwicklung zurückgeworfen.

Moores Film war sicher total überzogen, aber auch dort wird ein Stück Wahrheit drinstecken.

Natürlich ist Bush jr. nur Daddy's Weg, wieder zu regieren. Er ist nur eine Figur in dem ganzen Spiel.

Aber ich mag Bush dafür nicht, dass er dieses Verhalten der USA rechtfertigt (öffentlich) unterstützt und sein Gesicht dafür hergibt.
Ich frage mich ob er nachts ruhig schlafen kann. Aber wahrscheinlich hat er nicht genug eigenen Verstand, sich mit solchen Themen zu befassen.

Ich hoffe, ich habe niemanden vergessen...

Danke an alle, die hier mit mir diskutieren!!!
Liebe Grüsse!



Nee
nicht 70% der amerikaner, sondern 70% der fox-zuschauer halten saddam für 9-11 verantwortlich... gibt auch da schlaue leute.

in einigen dingen steckt wahrheit. da war bowlingfor columbine auch noch besser als fahrenehit 9-11. aber eben recht einseitige interpretationen. und unzulässige schlussfolgerungen.

außer, dass sowohl osama als auch saddam aus der arabischen welt stammen und auch beide nicht gerade die besten freunde der usa sind, haben die beiden wirklich nicht viel geminsam.
einen islamischen fundamentalisten in die nähe von einem atheistisch, schon fast sozialistisch geprägter diktator zu stllen ist ja wohl vollkommen lächerlich.

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25. Februar 2005 um 2:30
In Antwort auf schnittchenschneewittchen

Doch was vergessen...
...Ich denke auch, dass Weltreiche nie lange bestehen. Wenn die USA so weiter machen, ist das Land in 50 Jahren gesellschaftlich am ende, weil sich die Menschen aus Angst gegenseitig abschlachten, die Kluft zw. reich und Arm immer größer wird usw...

Ich meine ja, wenn ein Ami stirbt, dann ist die ganze Welt bestürtzt. Wenn in Mosul 1000 kleine Kinder ohne Eltern verdursten oder verhungern, sterben, weil sich von Geschossen getroffen werden, dann interessiert es die Welt herzlich wenig... Aber ein Ami... Oh Gott, das Ende der Welt ist nahe!!!

Ich will nochmals betonen, dass es wirklich nicht nur 100% ausschließlich um Öl ging. Aber ist doch ganz attraktiv, wenn man dann den Menschen dort helfen kann und ihnen *etwas* Öl zu *fairen Preisen abkauft*...
(mhm, "1 Barrel kostet euch nur 25 Tote...")

Nur "nicht nur 100% ausschließlich um öl"?
ich denke, das öl spielt eine viel geringere rolle, als wir europäer häufig annehmen.

bush hatte innenpolitische probleme. und um davon abzulenken, kam ihm der irak, der schön weit weg war, gerade gut gelegen.
es ist nunmal eine recht illustre allianz aus wirtschaftsmogulen, nekonservativen und evangelikalen, die mr. rove da zusammenhalten muss.
und wenn da überdruck entsteht, braucht man eben ein ventil.
wir kennen das doch aus der sozialimperalismus-theorie.
pnac ist ein weiterer seehr wichtiger grund. und

beim us - adi wird die amerikanische wirtschaft über kurz oder lang kollabieren. aufgrund der verflechtungen, werden auch wir uns dann warm anziehen müssen

mal sehen, wie es dann weiter geht. mit einem starken europa und aufstrebenden asia-ländern, wird das kommende jahrhundert ja vielleicht nicht ein ganz so amerkianisches (hoffe ich )

ansonsten stimme ich dir voll zu.

liebe grüße und gute nacht,
qualto

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25. Februar 2005 um 6:57
In Antwort auf jed_12537471

Ist da so?
ich würde den mann nicht unterschätzen! und wenn andere die denkarbeit machen...

Ja, wirlkilch! Bush ist bloss Marionette.
Ich lebe seit einiger Zeit in den USA und da ich natürlich kein "Bushanhänger" bin, komme ich hin und wieder in Diskussionen. Ich wurde dabei schon oft darauf hingewesen, das Bush nur der Handlanger, das Vorzeigepüppchen ist. Ich kann jetzt nicht genau erklären, wer (und wie) die eigentlichen Entscheidungen für Amerika trifft (bin mir aber sicher es gibt hier politisch interessiertere Mädels die da helfen können!?) ganz einfach weil ich mich SO intensiv auch nicht damit befasse, sonst würde es mich hier in den Wahnsinn treiben... aber eines weiss ich: Alle Amis die ich kenne, haben den Hass nicht nur auf Bush (und ich kenne hier eh niemanden, der Bush wiedergewählt hatte. Das waren anscheinend die Hillbillies aus Texas, die noch nicht mal einen Fernseher oder Radio besitzen und somit nix von der Welt mitkriegen...) und das eben mit der Begründung "er ist leider ein völlig dummer, manipulativer Mensch", und die fragen mich hier immer "warum hasst ihr deutschen gerade nur den einen Menschen so? Er allein kann doch gar nix entscheiden und macht das auch nicht? Wissen das die deutschen nicht?"

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25. Februar 2005 um 10:14
In Antwort auf alix_12627651

Ja, wirlkilch! Bush ist bloss Marionette.
Ich lebe seit einiger Zeit in den USA und da ich natürlich kein "Bushanhänger" bin, komme ich hin und wieder in Diskussionen. Ich wurde dabei schon oft darauf hingewesen, das Bush nur der Handlanger, das Vorzeigepüppchen ist. Ich kann jetzt nicht genau erklären, wer (und wie) die eigentlichen Entscheidungen für Amerika trifft (bin mir aber sicher es gibt hier politisch interessiertere Mädels die da helfen können!?) ganz einfach weil ich mich SO intensiv auch nicht damit befasse, sonst würde es mich hier in den Wahnsinn treiben... aber eines weiss ich: Alle Amis die ich kenne, haben den Hass nicht nur auf Bush (und ich kenne hier eh niemanden, der Bush wiedergewählt hatte. Das waren anscheinend die Hillbillies aus Texas, die noch nicht mal einen Fernseher oder Radio besitzen und somit nix von der Welt mitkriegen...) und das eben mit der Begründung "er ist leider ein völlig dummer, manipulativer Mensch", und die fragen mich hier immer "warum hasst ihr deutschen gerade nur den einen Menschen so? Er allein kann doch gar nix entscheiden und macht das auch nicht? Wissen das die deutschen nicht?"

In keinem land der welt...
dessen staatsform noch halbwegs demokratische elemente hat, macht nur die eine person, die in der öffentlichkeit steht, die politik.
trifft sicher auch auf die usa zu (siehe karl rove und falken, pnac).
aber formal trägt er als präsident die verantwortung (wiedergewählt werden kann er im normalfall eh nicht mehr, von daher ist er eigentlich besonders unabhängig). und er ist die person, die in der breiten öffentlichkeit für diese politik steht wir kein anderer. es geht hier nicht immer um bush als person, sondern um das system, welches er verkörpert.

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24. Februar 2005 um 7:05
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