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Motorradführerschein

5. April 2002 um 21:56

Hallo!

Eigentlich weiß ich gar nicht so recht, in welche Rubrik ich meinen Beitrag stellen soll.
Ich bin nun 39 Jahre alt, alleinerziehend und möchte nun in Kürze meinen Motoradführerschein machen. Und das in meinem hohen Alter.
Ich will mir damit einen Jugendtraum verwirklichen, schwanke aber nach wie vor zwischen dem Wunsch, mir diesen Traum zu verwirklichen und dem Verantwortungsbewusstsein meinem Kind gegenüber. Außerdem fehlt mir tatsächlich noch das letzte Quäntchen Mut, den Vorsatz in die Tat umzusetzen.
Wer hat Erfahrungen, die mir nützlich sein könnten?
Ich danke im voraus,

S. Dalì

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6. April 2002 um 11:43

Wieso nicht!
hallo,
ich habe zwar keine Erfahrung,aber ich würde es machen.
Und zu alt ist man nie.Hab mal von einer Frau gelesen,die hat sich diesen Jungendtraum mit 60(!)noch erfüllt.Es kommt immer auf die innere Einstellung an,wie jung man sich fühlt.
Wie alt ist denn dein Kind?Wäre interessant,bevor man was über die Verantwortung schreibt.
Bis dahin alles gute

Strandkrabbe

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6. April 2002 um 11:49

Eine teure Angelegenheit
Aber das wirst du sicherlich schon überlegt haben.

Wenn du den Führerschein machen willst, würde ich auf folgendes achten:

Bevor du dich bei einer Fahrschule anmeldest, laß dir das Motorrad zeigen und setzt dich mal drauf. Achte darauf, daß du gut mit beiden Füßen auf den Boden kommst und daß du mit der Hand gut an die Bremse kommst.

Ich habe auf einer 250er Honda gelernt. Da kam ich nur mit den Fußspitzen auf den Boden und an die Bremse kam ich auch nicht so einfach dran. Das geht zwar alles, aber zum Lernen und für die Prüfung sind diese Bedingungen nicht optimal.

Wenn du dich dazu entschließen solltest, achte also unbedingt darauf.

Ansonsten nur Mut, es ist nicht schwer.

LG - Lourdes

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6. April 2002 um 12:57
In Antwort auf Lourdes

Eine teure Angelegenheit
Aber das wirst du sicherlich schon überlegt haben.

Wenn du den Führerschein machen willst, würde ich auf folgendes achten:

Bevor du dich bei einer Fahrschule anmeldest, laß dir das Motorrad zeigen und setzt dich mal drauf. Achte darauf, daß du gut mit beiden Füßen auf den Boden kommst und daß du mit der Hand gut an die Bremse kommst.

Ich habe auf einer 250er Honda gelernt. Da kam ich nur mit den Fußspitzen auf den Boden und an die Bremse kam ich auch nicht so einfach dran. Das geht zwar alles, aber zum Lernen und für die Prüfung sind diese Bedingungen nicht optimal.

Wenn du dich dazu entschließen solltest, achte also unbedingt darauf.

Ansonsten nur Mut, es ist nicht schwer.

LG - Lourdes

Danke!
Hallo Lourdes,

danke erstmal für Deinen Beitrag!
Ich werde also diese Woche mal zur Fahrschule gehen und mich genau erkundigen, auf welcher Maschine man dort lernt.
Ich bin halt auch nicht der Größten Eine und es ist mir schon wichtig, dass ich mit den Füßen den Boden bequem erreiche.
Mit meinem Alter habe ich da keine Probleme, ich denke hingegen, dass es vielleicht eher sogar von Vorteil ist, wenn man nicht mehr ganz so jung ist.
Meine Bedenken waren halt, ob ich mit einer Größe von 161 cm und einem "Kampfgewicht" von 55 Kilo die Maschine im Griff habe.
Aber Dein Beitrag hat mir doch ein wenig mehr Mut gemacht.
Danke Dir dafür, ich werde Dich auf dem Laufenden halten.

Liebe Grüße

Dalì

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6. April 2002 um 18:33

Endlich mal ein Beitrag....
bei dem ich auch mal mitreden kann .
Also, der Tipp sich die Maschine anzusehen is schon richtig. Du solltest dich auch erkundigen ob die Fahrschule dir Schutzausrüstung zur Verfügung stellt für die Fahrstunden (Denke mal du hast da noch nichts zur Hand). Es sollten mehrere Jacken, Hosen, Helme, Handschuhe zur Verfügung stehen damit auch die passende Größe für dich zu finden ist. Der Fahrlehrer sollte sich auch die Zeit nehmen, vor der ersten Fahrstunde, dir das Motorrad und seine Besonderheiten zu erklären. Und nich nach dem Motto: Da starten, da schalten, da bremsen und nu losgefahren . Ein Inhalt der ersten Stunde ist es auch (wird nur zu gerne "vergessen")das der Fahrschüler das Motorrad auf den Hauptständer stellt, vom Hauptständer runter nimmt und es mal schiebt! Ja genau! Tipp: Das Motorrad beim Schieben immer an deine Hüfte lehnen. Du musst dich natürlich dagegen lehnen. Aber so merkst du am schnellsten wenn es dir zur anderen Seite wegkippen sollte. *Jetzt mach ich schon einen auf Fahrleherer hier *.
Ach, die Sache liegt mir eben am Herzen. Is eben mein großes Hobby. Es macht RIESEN Spaß, man lernt immer und überall andere Leute kennen (man hat ja gleich ein Thema über das man sprechen kann) und man sieht die Landschaft auf einmal viel intensiver.
Eines noch: Hoffe du kennst schon Freunde o.ä. die auch Motorrad fahren und dir Tipps geben können und mit denen du zusammen ausfahren kannst.
Denn alleine Motorrad zu fahren is echt blöd!
So, könnt ja noch mehr schreiben, aber....will dich ja nicht "zutexten".
Möge der ewige Grip deiner Reifen mit dir sein.
Gruß
Iceage

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6. April 2002 um 22:10
In Antwort auf jukka_12544703

Endlich mal ein Beitrag....
bei dem ich auch mal mitreden kann .
Also, der Tipp sich die Maschine anzusehen is schon richtig. Du solltest dich auch erkundigen ob die Fahrschule dir Schutzausrüstung zur Verfügung stellt für die Fahrstunden (Denke mal du hast da noch nichts zur Hand). Es sollten mehrere Jacken, Hosen, Helme, Handschuhe zur Verfügung stehen damit auch die passende Größe für dich zu finden ist. Der Fahrlehrer sollte sich auch die Zeit nehmen, vor der ersten Fahrstunde, dir das Motorrad und seine Besonderheiten zu erklären. Und nich nach dem Motto: Da starten, da schalten, da bremsen und nu losgefahren . Ein Inhalt der ersten Stunde ist es auch (wird nur zu gerne "vergessen")das der Fahrschüler das Motorrad auf den Hauptständer stellt, vom Hauptständer runter nimmt und es mal schiebt! Ja genau! Tipp: Das Motorrad beim Schieben immer an deine Hüfte lehnen. Du musst dich natürlich dagegen lehnen. Aber so merkst du am schnellsten wenn es dir zur anderen Seite wegkippen sollte. *Jetzt mach ich schon einen auf Fahrleherer hier *.
Ach, die Sache liegt mir eben am Herzen. Is eben mein großes Hobby. Es macht RIESEN Spaß, man lernt immer und überall andere Leute kennen (man hat ja gleich ein Thema über das man sprechen kann) und man sieht die Landschaft auf einmal viel intensiver.
Eines noch: Hoffe du kennst schon Freunde o.ä. die auch Motorrad fahren und dir Tipps geben können und mit denen du zusammen ausfahren kannst.
Denn alleine Motorrad zu fahren is echt blöd!
So, könnt ja noch mehr schreiben, aber....will dich ja nicht "zutexten".
Möge der ewige Grip deiner Reifen mit dir sein.
Gruß
Iceage

Hallo Iceage, ...
... also: Dein Beitrag hat mir echt gut gefallen.
Und gleich vorweg: ich bin eigentlich schon richtig gut austaffiert, ich brauche in der Tat nur noch den Führerschein.
Ich habe zu meinem Geburtstag einen Lederkombi, Stiefel, Handschuhe, einen Helm und wegen der langen Locken auch eine Sturmhaube geschenkt bekommen.
Und: Die Bandit steht auch schon in der Garage.
Wobei ich mich dabei immer noch nicht "genötigt" fühle. Ich habe wirklich Lust darauf, mit der Maschine zu fahren. Das ist für mich auch ein Stück Freiheit, die ich gerade nach der Scheidung neu gewonnen habe.
Mir ist - lach jetzt bitte nicht - als ob das schon lange tief in mir geschlummert hat, und nur noch geweckt werden brauchte.
Deinem Beitrag nach folge ich, dass Du selbst Motorrad fährst. Darf ich nun auch erfahren, ob Du Männlein oder Weiblein bist?
Meine einzige Furcht war die ganze Zeit tatsächlich nur noch, ob ich als kleine zierliche Frau die Maschine im Griff habe - oder sie eher mich, und alle Welt versucht derzeit, mir ein schlechtes Gewissen einzureden bezüglich meines Kindes - ich habe einen sechsjährigen Sohn. Doch ich denke, dass, wenn man mit Verstand fährt,, Motorradfahren wirklich Spaß macht.

Ich würde mich freuen, wieder von Dir zu hören / lesen.

Liebe Grüße

Dalì

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6. April 2002 um 23:10

Hmm...
hier mal eine kritische Antwort auf Deinen Beitrag.

Bis vor kurzem dachte ich auch noch das es nichts schöneres geben kann Motorrad zu fahren, dh. eigentlich Sozius zu sein, denn ich persönlich besitze keinen M.-Führerschein (geschweigeden ein Kfz-schein). Wenn ich für mich sprechen darf, ich selbst bin mir da zu unsicher, ein rechter Träumer und glaube das ich mehr Unfälle verursachen würde als sicher zu fahren. Auch wenn es heißen mag, dass man alles mit der Zeit lernt, und die Sicherheit sowie das Fahrgefühl fast von selbst kommmen würden.

Nun hat sich lettzen Montag aber ein schwerer Unfall in unserem Freundeskreis ergeben - ein Motorradunfall.

Mein Freund und dessen Freund waren über das schöne vergangene Osterwochende auf Tour. Sie sind mit ihren Maschinen nach Österreich gefahren um die Gegend zu geniesen und natürlich hauptsächlich wegen dem Fahrspass, den man(n) hat dabei. Jedenfalls wollten sie am Montag nach Hause fahren. Als ich mich telefonisch erkundigen wollte, wann den alle kommen würden zum essen, hat mir mein Freund unter Schock erzählen müssen, dass sein Freund vor 15 min. in ein Wohnmobil gefahren ist, und ihm sein Fuß dabei abgerissen wurde, als er mit dem Wohnmobil zusammen prallte. Sie wüssten nicht wie es um ihn stehe, da sie auf den Weg in das Krankenhaus sind. Ich war dann später selbst noch in der Klinik, da wurde unser Freund gerade operiert seit 3 Stunden. Es wurde versucht sein Bein zu retten. Spät in der Nacht lag er dann auf der Intensivstation und ich glaube das ich dieses Bild so schnell nicht mehr vergessen werde.

Das ist alles 5 Tage her, unserem Freund geht es inzwischen wieder gut. Nicht fit, aber gut.

Er hat übrigens einen Sohn von 4 Jahren, und der hätte beine seinen Dad verloren, wenn dieser nicht endlos viele Schutzengel gehabt hätte.

Weißt Du Dali, es ist schlußendlich Deine Entscheidung, ob Du diesen Schein machen möchtest oder nicht. Unser Freund ist ein sehr sicherer Fahrer - war einfach zur falschen Zeit am falschen Ort. Man kann nicht ausschließen das einem was passiert oder nicht. In anschließenden Gesprächen über Motorrad fahren und so, versuchte man mir zu sagen, selbst wenn das Schicksal es so bestimmt hat, das unser Freund in ein Motorrad-Unfall verwickelt wird, hätte es ihn genausogut erwischen können selbst wenn er zu Fuß gegangen wäre. Aber ich denke, dass es für mich so eine art Pauschal-Aussage ist, mit der sich meine Person nicht abfinden kann. Du selbst hast die Fäden - was das fahren einer Maschine (auch Auto) betrifft - in den Händen und kannst so schnell in das größte Unglück stürzen, selbst wenn Du ganz ganz sicher fährst.

Ich will Dir nun keine Moralpredigt halten, aber denk einbischen darüber nach. Setze nichts aufs Spiel, denn der Einsatz ist manchmal viel zu hoch.

Liebe Grüsse von einer Nachdenklichen

Fuchur

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6. April 2002 um 23:17
In Antwort auf evette_11879277

Hmm...
hier mal eine kritische Antwort auf Deinen Beitrag.

Bis vor kurzem dachte ich auch noch das es nichts schöneres geben kann Motorrad zu fahren, dh. eigentlich Sozius zu sein, denn ich persönlich besitze keinen M.-Führerschein (geschweigeden ein Kfz-schein). Wenn ich für mich sprechen darf, ich selbst bin mir da zu unsicher, ein rechter Träumer und glaube das ich mehr Unfälle verursachen würde als sicher zu fahren. Auch wenn es heißen mag, dass man alles mit der Zeit lernt, und die Sicherheit sowie das Fahrgefühl fast von selbst kommmen würden.

Nun hat sich lettzen Montag aber ein schwerer Unfall in unserem Freundeskreis ergeben - ein Motorradunfall.

Mein Freund und dessen Freund waren über das schöne vergangene Osterwochende auf Tour. Sie sind mit ihren Maschinen nach Österreich gefahren um die Gegend zu geniesen und natürlich hauptsächlich wegen dem Fahrspass, den man(n) hat dabei. Jedenfalls wollten sie am Montag nach Hause fahren. Als ich mich telefonisch erkundigen wollte, wann den alle kommen würden zum essen, hat mir mein Freund unter Schock erzählen müssen, dass sein Freund vor 15 min. in ein Wohnmobil gefahren ist, und ihm sein Fuß dabei abgerissen wurde, als er mit dem Wohnmobil zusammen prallte. Sie wüssten nicht wie es um ihn stehe, da sie auf den Weg in das Krankenhaus sind. Ich war dann später selbst noch in der Klinik, da wurde unser Freund gerade operiert seit 3 Stunden. Es wurde versucht sein Bein zu retten. Spät in der Nacht lag er dann auf der Intensivstation und ich glaube das ich dieses Bild so schnell nicht mehr vergessen werde.

Das ist alles 5 Tage her, unserem Freund geht es inzwischen wieder gut. Nicht fit, aber gut.

Er hat übrigens einen Sohn von 4 Jahren, und der hätte beine seinen Dad verloren, wenn dieser nicht endlos viele Schutzengel gehabt hätte.

Weißt Du Dali, es ist schlußendlich Deine Entscheidung, ob Du diesen Schein machen möchtest oder nicht. Unser Freund ist ein sehr sicherer Fahrer - war einfach zur falschen Zeit am falschen Ort. Man kann nicht ausschließen das einem was passiert oder nicht. In anschließenden Gesprächen über Motorrad fahren und so, versuchte man mir zu sagen, selbst wenn das Schicksal es so bestimmt hat, das unser Freund in ein Motorrad-Unfall verwickelt wird, hätte es ihn genausogut erwischen können selbst wenn er zu Fuß gegangen wäre. Aber ich denke, dass es für mich so eine art Pauschal-Aussage ist, mit der sich meine Person nicht abfinden kann. Du selbst hast die Fäden - was das fahren einer Maschine (auch Auto) betrifft - in den Händen und kannst so schnell in das größte Unglück stürzen, selbst wenn Du ganz ganz sicher fährst.

Ich will Dir nun keine Moralpredigt halten, aber denk einbischen darüber nach. Setze nichts aufs Spiel, denn der Einsatz ist manchmal viel zu hoch.

Liebe Grüsse von einer Nachdenklichen

Fuchur

Übrigens...
mein Freund verkauft jetzt seine Maschine.


Fuchur

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6. April 2002 um 23:59
In Antwort auf evette_11879277

Hmm...
hier mal eine kritische Antwort auf Deinen Beitrag.

Bis vor kurzem dachte ich auch noch das es nichts schöneres geben kann Motorrad zu fahren, dh. eigentlich Sozius zu sein, denn ich persönlich besitze keinen M.-Führerschein (geschweigeden ein Kfz-schein). Wenn ich für mich sprechen darf, ich selbst bin mir da zu unsicher, ein rechter Träumer und glaube das ich mehr Unfälle verursachen würde als sicher zu fahren. Auch wenn es heißen mag, dass man alles mit der Zeit lernt, und die Sicherheit sowie das Fahrgefühl fast von selbst kommmen würden.

Nun hat sich lettzen Montag aber ein schwerer Unfall in unserem Freundeskreis ergeben - ein Motorradunfall.

Mein Freund und dessen Freund waren über das schöne vergangene Osterwochende auf Tour. Sie sind mit ihren Maschinen nach Österreich gefahren um die Gegend zu geniesen und natürlich hauptsächlich wegen dem Fahrspass, den man(n) hat dabei. Jedenfalls wollten sie am Montag nach Hause fahren. Als ich mich telefonisch erkundigen wollte, wann den alle kommen würden zum essen, hat mir mein Freund unter Schock erzählen müssen, dass sein Freund vor 15 min. in ein Wohnmobil gefahren ist, und ihm sein Fuß dabei abgerissen wurde, als er mit dem Wohnmobil zusammen prallte. Sie wüssten nicht wie es um ihn stehe, da sie auf den Weg in das Krankenhaus sind. Ich war dann später selbst noch in der Klinik, da wurde unser Freund gerade operiert seit 3 Stunden. Es wurde versucht sein Bein zu retten. Spät in der Nacht lag er dann auf der Intensivstation und ich glaube das ich dieses Bild so schnell nicht mehr vergessen werde.

Das ist alles 5 Tage her, unserem Freund geht es inzwischen wieder gut. Nicht fit, aber gut.

Er hat übrigens einen Sohn von 4 Jahren, und der hätte beine seinen Dad verloren, wenn dieser nicht endlos viele Schutzengel gehabt hätte.

Weißt Du Dali, es ist schlußendlich Deine Entscheidung, ob Du diesen Schein machen möchtest oder nicht. Unser Freund ist ein sehr sicherer Fahrer - war einfach zur falschen Zeit am falschen Ort. Man kann nicht ausschließen das einem was passiert oder nicht. In anschließenden Gesprächen über Motorrad fahren und so, versuchte man mir zu sagen, selbst wenn das Schicksal es so bestimmt hat, das unser Freund in ein Motorrad-Unfall verwickelt wird, hätte es ihn genausogut erwischen können selbst wenn er zu Fuß gegangen wäre. Aber ich denke, dass es für mich so eine art Pauschal-Aussage ist, mit der sich meine Person nicht abfinden kann. Du selbst hast die Fäden - was das fahren einer Maschine (auch Auto) betrifft - in den Händen und kannst so schnell in das größte Unglück stürzen, selbst wenn Du ganz ganz sicher fährst.

Ich will Dir nun keine Moralpredigt halten, aber denk einbischen darüber nach. Setze nichts aufs Spiel, denn der Einsatz ist manchmal viel zu hoch.

Liebe Grüsse von einer Nachdenklichen

Fuchur

Liebe Fuchur, ...
... ich gebe Dir uneingeschränkt recht, was Deinen Beitrag und Deine Bedenken betrifft, nicht umsonst habe ich das Thema hier in das Forum gestellt.
Ich selbst arbeite als Krankenschwester und habe im Laufe der Jahre viele Verunfallte, insbesondere Motorradfahrer, erlebt.
Ich setze einfach mal dagegen, dass viele der Unfallopfer, die ich sah, auch Opfer ihrer selbst waren, meist Opfer ihrer überhöhten Geschwindigkeit.
Natürlich kann ich einen Unfall erleben durch die Schuld anderer, natürlich bin ich auf vier Rädern sicherer aufgehoben als auf zwei, und nicht umsonst mache ich mir so viele Gedanken darüber. Aber ich denke mal, ich fahre seit 21 Jahren mit Sinn und Verstand Auto, bislang (toi, toi, toi) unfallfrei, warum sollte ich also nicht ebenso Motorrad fahren können, zumal ich einfach auch denke, das Feeling dafür zu haben.
Bislang war ich eben nur Beifahrerin, und da habe ich überhaupt keinen Einfluss auf das Geschehen, kann nicht eingreifen und bin allem uneingeschränkt ausgesetzt, mehr als als Fahrer selbst.
Aber ich denke weiter über Deinen Beitrag nach, danke dafür.

Liebe Grüße

Dalì

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7. April 2002 um 0:21
In Antwort auf evette_11879277

Übrigens...
mein Freund verkauft jetzt seine Maschine.


Fuchur

Liebe Fuchur
Ich verstehe Deine Gedanken und Gefühle.
Sicher ist ein Motorrad gefährlicher als ein Auto.
Ich bin 6 Jahre gefahren nur auf großen Maschinen.
Im letzten Jahr hat mich ein Autofahrer übersehen und mich von hinten einfach "aufgespießt". Das Motorrad war schrott und ich bin mit einem gehörigen Schrecken und ein paar körperlichen Kleinigkeiten relativ davon gekommen. Mein Motorrad habe ich danach verkauft, meiner Frau zuliebe. Bis dahin war es mein größtes Hobby. Nichts konnte damit mithalten. Damals habe ich mein Motorrad mit Tränen in den Augen stehen gelassen. Viele Jahre sind seither vergangen. Jeden Sommer saß ich neidisch den Motorradfahren nach. Letztes Jahr, habe ich mich nach 7 Jahren zum ersten mal wieder auf so einen Bock geschwungen. Alles war gleich wie früher. Ein unbeschreibliches Gefühl von Freiheit. Das habe ich all die Jahre vermisst.
Weißt Du. Alle Motorradfahrer wissen der Gefahr. Deshalb herrscht ein sehr großen zusammengehörigkeits- Gefühl. Jeder Motorradfahrer grüßt anderen auf der Straße.
Ich werde dieses Jahr auch wieder fahren. Wenn mich der Himmel will wird er mich holen.
Motorradfahrer ist man entweder nur ganz kurz oder mit Leib und Seele.

Es ist wirklich "berauschend" - aber die Gefahren sollte man dabei nicht aus dem Auge verlieren.
Da hast Du Recht.

Bye und ganz liebe Grüße
Stromer

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7. April 2002 um 2:53
In Antwort auf minako_12236969

Hallo Iceage, ...
... also: Dein Beitrag hat mir echt gut gefallen.
Und gleich vorweg: ich bin eigentlich schon richtig gut austaffiert, ich brauche in der Tat nur noch den Führerschein.
Ich habe zu meinem Geburtstag einen Lederkombi, Stiefel, Handschuhe, einen Helm und wegen der langen Locken auch eine Sturmhaube geschenkt bekommen.
Und: Die Bandit steht auch schon in der Garage.
Wobei ich mich dabei immer noch nicht "genötigt" fühle. Ich habe wirklich Lust darauf, mit der Maschine zu fahren. Das ist für mich auch ein Stück Freiheit, die ich gerade nach der Scheidung neu gewonnen habe.
Mir ist - lach jetzt bitte nicht - als ob das schon lange tief in mir geschlummert hat, und nur noch geweckt werden brauchte.
Deinem Beitrag nach folge ich, dass Du selbst Motorrad fährst. Darf ich nun auch erfahren, ob Du Männlein oder Weiblein bist?
Meine einzige Furcht war die ganze Zeit tatsächlich nur noch, ob ich als kleine zierliche Frau die Maschine im Griff habe - oder sie eher mich, und alle Welt versucht derzeit, mir ein schlechtes Gewissen einzureden bezüglich meines Kindes - ich habe einen sechsjährigen Sohn. Doch ich denke, dass, wenn man mit Verstand fährt,, Motorradfahren wirklich Spaß macht.

Ich würde mich freuen, wieder von Dir zu hören / lesen.

Liebe Grüße

Dalì

Ja, das kenn ich...
mit dem "schon immer in mir geschlummert". Habe selber erst den Führerschein gemacht als ich 29 Jahre alt war.
Ich bin ein Männlein, fahre seit 3 Jahren Motorrad und möchte kein anderes Hobby mehr haben (Ausser ins Kino gehen).
Zu deinem Motorrad: Die Bandit is ein gutes Motorrad. Wird von vielen gefahren und das bedeutet was positives. Bei den Motorrädern geht es nicht darum was gerade "IN" is sondern wie die Maschine is, wie sie sich fährt. Und je mehr Leute positiv berichten, umso mehr Käufer.
Zu deiner "Angst" des Beherrscht werdens: Ein Motorrad kommt auf jedenfall schneller vom Fleck als ein Auto (wenns kein Ferrari ist) . Das ist eine Sache an die man sich erst gewöhnen muss. Aber letzendlich bestimmst du ja mit der Gashand wie schnell es gehen soll!
Also, ich habe Ostermontag eine kleine, zierliche Frau auf einer nicht ganz "federleichten" Maschine gesehen. Die musste sogar die Sitzbank ganz weit abpolstern damit sie mit den Füssen auf die Erde kam. Es gibt mittlerweile auch für nicht großgewachsene Personen genügend Lösungen von Seiten der Motorradhersteller und des Zubehör-Handels. Leider spielt hier auch das Geld eine Rolle.
Lass dir von den anderen den Spaß/die Vorfreude nicht vermiesen. Sicher musst du auch an deinen Sohn denken. Aber machst du das nicht schon immer? Meinen die anderen denn, dass du dich nicht mehr um deinen Sohn kümmerst/sorgst wenn du den Führerschein hast? Es gibt soooo viele Väter, Mütter die Motorrad fahren.
Sicherlich ist Motorradfahren gefährlicher als Autofahren. Und man kann nicht immer so fahren das nie was passieren wird. Da sind ja immer noch die anderen auf der Straße die vielleicht nicht aufpassen.
Ich könnt ja jetzt hier so einen schönen, klugen Spruch schreiben. Aber ich lasse es. Wie du schon geschrieben hast: Wenn man mit Verstand fährt, macht Motorradfahren Spaß.
Du wirst dich wundern "wie blöd" manche Autofahrer fahren. Selber bekommt man es ja nicht so intensiv mit wenn man selbst im Auto sitzt.
Du machst das Richtige, glaub mir.
Ach, fast vergessen: Einen Nierengurt solltest du dir auch schenken lassen. Am besten einen in dem ein paar "Streben" eingearbeitet sind, zum stützen des Rückens und zum Schutz.
Hab da ja noch so viel Tipps auf Lager....

Bis denne
Sven

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7. April 2002 um 10:10
In Antwort auf jukka_12544703

Ja, das kenn ich...
mit dem "schon immer in mir geschlummert". Habe selber erst den Führerschein gemacht als ich 29 Jahre alt war.
Ich bin ein Männlein, fahre seit 3 Jahren Motorrad und möchte kein anderes Hobby mehr haben (Ausser ins Kino gehen).
Zu deinem Motorrad: Die Bandit is ein gutes Motorrad. Wird von vielen gefahren und das bedeutet was positives. Bei den Motorrädern geht es nicht darum was gerade "IN" is sondern wie die Maschine is, wie sie sich fährt. Und je mehr Leute positiv berichten, umso mehr Käufer.
Zu deiner "Angst" des Beherrscht werdens: Ein Motorrad kommt auf jedenfall schneller vom Fleck als ein Auto (wenns kein Ferrari ist) . Das ist eine Sache an die man sich erst gewöhnen muss. Aber letzendlich bestimmst du ja mit der Gashand wie schnell es gehen soll!
Also, ich habe Ostermontag eine kleine, zierliche Frau auf einer nicht ganz "federleichten" Maschine gesehen. Die musste sogar die Sitzbank ganz weit abpolstern damit sie mit den Füssen auf die Erde kam. Es gibt mittlerweile auch für nicht großgewachsene Personen genügend Lösungen von Seiten der Motorradhersteller und des Zubehör-Handels. Leider spielt hier auch das Geld eine Rolle.
Lass dir von den anderen den Spaß/die Vorfreude nicht vermiesen. Sicher musst du auch an deinen Sohn denken. Aber machst du das nicht schon immer? Meinen die anderen denn, dass du dich nicht mehr um deinen Sohn kümmerst/sorgst wenn du den Führerschein hast? Es gibt soooo viele Väter, Mütter die Motorrad fahren.
Sicherlich ist Motorradfahren gefährlicher als Autofahren. Und man kann nicht immer so fahren das nie was passieren wird. Da sind ja immer noch die anderen auf der Straße die vielleicht nicht aufpassen.
Ich könnt ja jetzt hier so einen schönen, klugen Spruch schreiben. Aber ich lasse es. Wie du schon geschrieben hast: Wenn man mit Verstand fährt, macht Motorradfahren Spaß.
Du wirst dich wundern "wie blöd" manche Autofahrer fahren. Selber bekommt man es ja nicht so intensiv mit wenn man selbst im Auto sitzt.
Du machst das Richtige, glaub mir.
Ach, fast vergessen: Einen Nierengurt solltest du dir auch schenken lassen. Am besten einen in dem ein paar "Streben" eingearbeitet sind, zum stützen des Rückens und zum Schutz.
Hab da ja noch so viel Tipps auf Lager....

Bis denne
Sven

Hallo Sven!
Für Deine Tipps bin ich Dir sehr dankbar, außerdem machen mir Deine Beiträge echt Mut. Oder sagen wir mal, sie bestätigen mich in meinen Absichten.
Den Nierengurt habe ich. Einen losen und einen in die Lederjacke eingearbeitet. Die Jacke hat auch super Protektoren, einen Rückenprotektor habe ich mir gerade bestellt. Weil ich nämlich sooo klein bin und nur Protektoren in der Größe L fand. Aber kleine Frauen wollen halt auch geschützt werden, nicht wahr?
Die Bandit ist ein echt schönes Teil und sie hat in der Tat den Vorteil, dass sie für meine Körpergröße (oder muss ich schon sagen "Körperkleine"??) ideal ist. Ich stehe mit beiden Beinen quasi im Leben.
Dass ich mir so viele Gedanken wegen meines Sohnes mache, resultiert einfach aus der Tatsache heraus, dass ich nun allein erziehend bin, und ich war nie der Mensch, der es sich besonders leicht machte im Leben.
Aber ich brauche das nun einfach für mich, weil es da tief in mir "schlummert" und ich damit etwas nur für mich mache.
Ich würde mich gerne weiter mit Dir unterhalten, bin mir nicht sicher, ob es geschickt ist, meine email-adresse hier zu veröffentlichen. Daher schreib, wenn Du es denn möchtest, einfach mal an
salvadordalia@hotmail.com
Wie der alte Meister, nur eben mit "a" am Ende. Ich freue mich.

Liebe Grüße

Dalì

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7. April 2002 um 18:59
In Antwort auf Stromer

Liebe Fuchur
Ich verstehe Deine Gedanken und Gefühle.
Sicher ist ein Motorrad gefährlicher als ein Auto.
Ich bin 6 Jahre gefahren nur auf großen Maschinen.
Im letzten Jahr hat mich ein Autofahrer übersehen und mich von hinten einfach "aufgespießt". Das Motorrad war schrott und ich bin mit einem gehörigen Schrecken und ein paar körperlichen Kleinigkeiten relativ davon gekommen. Mein Motorrad habe ich danach verkauft, meiner Frau zuliebe. Bis dahin war es mein größtes Hobby. Nichts konnte damit mithalten. Damals habe ich mein Motorrad mit Tränen in den Augen stehen gelassen. Viele Jahre sind seither vergangen. Jeden Sommer saß ich neidisch den Motorradfahren nach. Letztes Jahr, habe ich mich nach 7 Jahren zum ersten mal wieder auf so einen Bock geschwungen. Alles war gleich wie früher. Ein unbeschreibliches Gefühl von Freiheit. Das habe ich all die Jahre vermisst.
Weißt Du. Alle Motorradfahrer wissen der Gefahr. Deshalb herrscht ein sehr großen zusammengehörigkeits- Gefühl. Jeder Motorradfahrer grüßt anderen auf der Straße.
Ich werde dieses Jahr auch wieder fahren. Wenn mich der Himmel will wird er mich holen.
Motorradfahrer ist man entweder nur ganz kurz oder mit Leib und Seele.

Es ist wirklich "berauschend" - aber die Gefahren sollte man dabei nicht aus dem Auge verlieren.
Da hast Du Recht.

Bye und ganz liebe Grüße
Stromer

Ich denke das...

Hallo lieber Stromer,

... egal welches Verkehrsmittel wir verwenden, alles kann uns zu jederzeit in Gefahr bringen. Man sagt ja nicht umsonst das zb. ein Auto eine gefährliche Waffe ist. (Nun sollten sich folgende Worte witzig anhören, für mich ist schon ein Fahrrad eine gefährliche Sache - bei mir haben mal die Bremsen versagt als ich eine Anhöhe herunter gefahren bin - ! )

Ich kann aber alle, mit Dir eingeschlossen, verstehen die von diesem Feeling schwärmen wenn man auf seinem Bike sitzt und Fahrspass pur erlebt. Natürlich habt ihr dann auch den Gedanken das es ziemlich ins Auge gehen könnte, vieleicht nicht gerade beim Fahren, eher wenn ihr unter euch seit vielleicht ein Bierchen schlürft und darüber nachdenkt.

Wenn ich als Sozius mitgefahren bin, kann ich auch nicht gerade behaupten ich hätte nie wirklich Spass dabei gehabt - einzigster Nachteil war nur das mir recht oft mein Hintern brannte ... Und manchmal konnte ich mich gar nicht so recht entspannen, weil ich mich immer darauf konzentriert habe, mit meinem Helm nicht an den Helm meines Freundes zu knallen, wenn er bremste. *lol*

Das ihr Motorradfahrer ein Zusammengehörigkeits-Gefühl habt, dass bleiben meine schönsten Erinnerungen.

Deswegen bewege ich hiermit meine linke Hand leicht von der Tastatur an Dich *wink* und verabschiede mich von Dir.

Paß einfach nur gut auf Dich auf wenn Du das nächste mal wieder fährst.

Auch an alle andere Biker!

Tschüssi Stromer

Dein feuriger Drache

(Mir verbrennen gleich meine Fischstäbchen - deswegen muss ich so schnell aufhören !)

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7. April 2002 um 19:00
In Antwort auf Stromer

Liebe Fuchur
Ich verstehe Deine Gedanken und Gefühle.
Sicher ist ein Motorrad gefährlicher als ein Auto.
Ich bin 6 Jahre gefahren nur auf großen Maschinen.
Im letzten Jahr hat mich ein Autofahrer übersehen und mich von hinten einfach "aufgespießt". Das Motorrad war schrott und ich bin mit einem gehörigen Schrecken und ein paar körperlichen Kleinigkeiten relativ davon gekommen. Mein Motorrad habe ich danach verkauft, meiner Frau zuliebe. Bis dahin war es mein größtes Hobby. Nichts konnte damit mithalten. Damals habe ich mein Motorrad mit Tränen in den Augen stehen gelassen. Viele Jahre sind seither vergangen. Jeden Sommer saß ich neidisch den Motorradfahren nach. Letztes Jahr, habe ich mich nach 7 Jahren zum ersten mal wieder auf so einen Bock geschwungen. Alles war gleich wie früher. Ein unbeschreibliches Gefühl von Freiheit. Das habe ich all die Jahre vermisst.
Weißt Du. Alle Motorradfahrer wissen der Gefahr. Deshalb herrscht ein sehr großen zusammengehörigkeits- Gefühl. Jeder Motorradfahrer grüßt anderen auf der Straße.
Ich werde dieses Jahr auch wieder fahren. Wenn mich der Himmel will wird er mich holen.
Motorradfahrer ist man entweder nur ganz kurz oder mit Leib und Seele.

Es ist wirklich "berauschend" - aber die Gefahren sollte man dabei nicht aus dem Auge verlieren.
Da hast Du Recht.

Bye und ganz liebe Grüße
Stromer

Ich denke das...
Hallo lieber Stromer,

... egal welches Verkehrsmittel wir verwenden, alles kann uns zu jederzeit in Gefahr bringen. Man sagt ja nicht umsonst das zb. ein Auto eine gefährliche Waffe ist. (Nun sollten sich folgende Worte witzig anhören, für mich ist schon ein Fahrrad eine gefährliche Sache - bei mir haben mal die Bremsen versagt als ich eine Anhöhe herunter gefahren bin - ! )

Ich kann aber alle, mit Dir eingeschlossen, verstehen die von diesem Feeling schwärmen wenn man auf seinem Bike sitzt und Fahrspass pur erlebt. Natürlich habt ihr dann auch den Gedanken das es ziemlich ins Auge gehen könnte, vieleicht nicht gerade beim Fahren, eher wenn ihr unter euch seit vielleicht ein Bierchen schlürft und darüber nachdenkt.

Wenn ich als Sozius mitgefahren bin, kann ich auch nicht gerade behaupten ich hätte nie wirklich Spass dabei gehabt - einzigster Nachteil war nur das mir recht oft mein Hintern brannte ... Und manchmal konnte ich mich gar nicht so recht entspannen, weil ich mich immer darauf konzentriert habe, mit meinem Helm nicht an den Helm meines Freundes zu knallen, wenn er bremste. *lol*

Das ihr Motorradfahrer ein Zusammengehörigkeits-Gefühl habt, dass bleiben meine schönsten Erinnerungen.

Deswegen bewege ich hiermit meine linke Hand leicht von der Tastatur an Dich *wink* und verabschiede mich von Dir.

Paß einfach nur gut auf Dich auf wenn Du das nächste mal wieder fährst.

Auch an alle andere Biker!

Tschüssi Stromer

Dein feuriger Drache

(Mir verbrennen gleich meine Fischstäbchen - deswegen muss ich so schnell aufhören !)

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7. April 2002 um 19:04

Immer wieder
Hallo Dali

Ich denke Du hast genug Verantwortungsbewußtsein Deinem Kind gegenüber, da Du Dir soviel Gedanken machst. Ich hab meinen M-schein mit 30 gemacht, bin jetzt 41 und lebe immer noch. Aufpassen muß man im Straßenverkehr immer, ob auf 2 Rädern oder auf 4. Solange man nicht anderen nacheifert und seine Grenzen kennt wird es gut gehen.
Unsere Motorradzeit möchte ich nicht mehr missen, weil sie sehr viel Spaß gemacht hat, zur Zeit fahre ich nicht mehr da wir jetzt einen Hund haben. Aber Irgentwann wird für uns die Motorradsaison wieder eröffnet.
Du wirst bestimmt viel Spaß haben, da bin ich mir sicher. Wenn Du Dich nicht überschätzt, wird Dir auch nichts passieren. Auf die Dummheit anderer Autofahrer mußt Du auch jetzt schon achten.

Liebe Grüße Juttel

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7. April 2002 um 19:51
In Antwort auf evette_11879277

Ich denke das...

Hallo lieber Stromer,

... egal welches Verkehrsmittel wir verwenden, alles kann uns zu jederzeit in Gefahr bringen. Man sagt ja nicht umsonst das zb. ein Auto eine gefährliche Waffe ist. (Nun sollten sich folgende Worte witzig anhören, für mich ist schon ein Fahrrad eine gefährliche Sache - bei mir haben mal die Bremsen versagt als ich eine Anhöhe herunter gefahren bin - ! )

Ich kann aber alle, mit Dir eingeschlossen, verstehen die von diesem Feeling schwärmen wenn man auf seinem Bike sitzt und Fahrspass pur erlebt. Natürlich habt ihr dann auch den Gedanken das es ziemlich ins Auge gehen könnte, vieleicht nicht gerade beim Fahren, eher wenn ihr unter euch seit vielleicht ein Bierchen schlürft und darüber nachdenkt.

Wenn ich als Sozius mitgefahren bin, kann ich auch nicht gerade behaupten ich hätte nie wirklich Spass dabei gehabt - einzigster Nachteil war nur das mir recht oft mein Hintern brannte ... Und manchmal konnte ich mich gar nicht so recht entspannen, weil ich mich immer darauf konzentriert habe, mit meinem Helm nicht an den Helm meines Freundes zu knallen, wenn er bremste. *lol*

Das ihr Motorradfahrer ein Zusammengehörigkeits-Gefühl habt, dass bleiben meine schönsten Erinnerungen.

Deswegen bewege ich hiermit meine linke Hand leicht von der Tastatur an Dich *wink* und verabschiede mich von Dir.

Paß einfach nur gut auf Dich auf wenn Du das nächste mal wieder fährst.

Auch an alle andere Biker!

Tschüssi Stromer

Dein feuriger Drache

(Mir verbrennen gleich meine Fischstäbchen - deswegen muss ich so schnell aufhören !)

Soso
Liebe Fuchur

Das ein Drache manchmal 2 Köpfe hat, weiß ich. Aber das ihr auch gleichzeitig und somit doppelt schreibt, finde ich Klasse. *lacht*

Da geht doch gleich wieder die freche Phantasie mit mir durch, nach dem Motto: Was wäre wenn?
Man sucht sich aus welchen Kopf man küsst. Man bekommt gleichzeitig auf jede Wange einen Kuss. Du kannst gleichzeitig kochen und Wäsche waschen, im Forum schreiben und chaten, mich verwöhnen und ...., ach doppelt ist eigentlich noch besser. Da nehme ich beide. *freu*

Verbrannte Fischstäbchen ...???
Sag bitte nicht, dass es Dich wundert!
Na mich nicht. Klingt aber lecker. *ggg*

Bye
ein frecher Stromer

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8. April 2002 um 7:49

.............
Liebe Ute

Kann dir nur noch zustimmen

Liebe Grüße
Buffy

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8. April 2002 um 18:30
In Antwort auf maud_12699340

.............
Liebe Ute

Kann dir nur noch zustimmen

Liebe Grüße
Buffy

@Ute & Rosanna@
*trotzig in der Ecke steht, schmollt und "ja, okay" sagt

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8. April 2002 um 19:11
In Antwort auf Stromer

Soso
Liebe Fuchur

Das ein Drache manchmal 2 Köpfe hat, weiß ich. Aber das ihr auch gleichzeitig und somit doppelt schreibt, finde ich Klasse. *lacht*

Da geht doch gleich wieder die freche Phantasie mit mir durch, nach dem Motto: Was wäre wenn?
Man sucht sich aus welchen Kopf man küsst. Man bekommt gleichzeitig auf jede Wange einen Kuss. Du kannst gleichzeitig kochen und Wäsche waschen, im Forum schreiben und chaten, mich verwöhnen und ...., ach doppelt ist eigentlich noch besser. Da nehme ich beide. *freu*

Verbrannte Fischstäbchen ...???
Sag bitte nicht, dass es Dich wundert!
Na mich nicht. Klingt aber lecker. *ggg*

Bye
ein frecher Stromer

*vorfreudefeuerspei*...
...*hüstel*

Hallo mein wilder, struppiger Stromer!

Ja ja, so sinds die alten Rittersleit...

Ich dachte, auf meinen Bericht bezogen, doppelt-gemoppelt hält wohl länger und kommt sicher bei Dir an. *hoff*

Mit zwei Köpfen kann man als Drache übrigens wirklich viel anstellen, und damit meine ich wirklich anstellen. Aber vorsicht ist geboten, weil man sich leicht seinen Kopf VERDREHEN kann, und nicht mehr weiß wo vorn wo hinten.

Hm... ...also was ich alles mit Dir machen soll - bist wohl ein struppiger NIMMERSATT?? Erst Duschen und dann....?!

...Na dann brutzel ich Dir ganz charmant wie ich eben bin, viele leckere Fischstäbchen (im Ofen, weil mein dazu kein Öl verwenden muss, und genauso knackisch werden.)


Doppelte heiße Umarmung an Dich

Dein Drache mit 2 Köpfen

Ps: Frau redet ohnehin sehr viel - und dann noch zwei Köpfe!!!!! Armer Stromer, dann hast Du gar nichts mehr zu melden! *fauch*lol*

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8. April 2002 um 19:13

Hoho ...
Meine liebe Ute,

Ich habe meine Schutzengel schon ziemlich oft beansprucht im Leben. Sie kennen mich schon gut und begrüßen sich mit einem fröhliche "Hallo" bei der "Wachablösung". Sie kreisen unentwegt um mich und halten mich ständig im Zaum. Ich sage Dir das kann nerven
Gerade bei einem unvernünftigen Stromer Dickkopf.
Also keine Sorge. Sie lassen sich nicht mal erweichen wenn ich mit ihnen schmolle.
Also liebe Ute, keine Sorgen um den Stromer. Wenn ich Dich wieder mal besuche koche für meine Mannschaft gleich ein paar Kaffee mit 'ne Ladung Kekse dazu. *freu*

Ganz liebe Grüße an Dich
von gut behütenden Stromer

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9. April 2002 um 18:16

Hoi dali
wie alles im leben hat auch motorradfahren vor- und auch nachteile... wie überall im leben kann auch beim mopedfahren etwas passieren...

ich selbts hab vor 6 jahren den führerschein gemacht... einmal bin ich noch ein wochenende herumgefahren, dann hat es sich nie wieder ergeben

mit meinem jezzigen partner gehen all meine großen und auch kleinen träume in erfüllung... und so kam es auch, dass wir vor 3 wochen unter die motorradfahrer gingen... er hat eine moto guzzi nevada 75o... ich hab das typische *einsteigermodell* honda cb5oo

die reaktionen auf unsere *babies* waren unterschiedlich... von *meina ich beneid euch*, *recht habt´s, man lebt nur einmal* bis hin zum *ihr seid verrückt, wollt ihr euch umbringen* war alles dabei...

vorm ankauf der bikes hab ich lange überlegt ob ich auch fahren würde, wenn ich kinder hätte... mhm... ich grübel jezz schon seit über einem monat... tendiere zu ja... aber wirklich 1oo % bin ich mir nicht sicher... was wenn etwas passiert? ist es verantwortungslos, wenn eine mutter motorrad fährt? mhm... kein hahn kräht danach, ob ein vater motorrad fährt... es ist normalität... und als frau hört man dann, dass man kein verantwortungsbewußtsein hat *eine ungerechtigkeit der erde*

je länger ich nachdenke, umso sicherer werd ich, dass es auch als mutter kein verbrechen ist, motorrad zu fahren... man muß halt mit hirn fahren... passieren kann IMMER und ÜBERALL was... das risiko ist höher... keine frage... aber hat man als mutter die bürde zu tragen *risikolos* und somit auch spaßbegrenzt zu leben? meiner meinung nach nicht... aber das muß jeder für sich selbst entscheiden... die *gewissensfrage* kann dir keiner abnehmen... was ich beim bikeankauf getan habe, war eine unfallversicherung abzuschließen... wenn etwas passiert, dann möchte ich, dass meine lieben (herr schatzl) finanziell abgesichert ist und so eine pflege für mich von nöten ist diese bereits bezahlt ist... das würde ich jedem empfehlen, der risikoreicher lebt...

ich habe einige bekannte, die seit jahren fahren... eine davon ist zweifache mama und hat NIE zum fahren aufgehört... es ist ihre große leidenschaft, auf die sie trotz kinder nicht verzichten wollte... ihre kinderleins sind mittlerweile über 2o... fahren selbst bike... sie wollte ihres verkaufen und sich *motorradtechnisch zu ruhe setzen*gg* worauf ihre kinder ganz wild mit ihr geschimpft haben... sie kennen muttern von klein auf auf zwei rädern und so soll es auch in zukunft sein

ein freund von mir hatte einen schweren motorradunfall bei dem er sich einen genickbruch (er hat überlebt und ist trotz anderer diagnose NICHT gelähmt) und einige innere verletzungen zuzog... er sagt heute selbst, dass wenn er mit mehr hirn gefahren wäre, hätte er den unfall vermeiden können... er war zwar nicht schuld, aber mit ein wenig mehr vorausschauen und weniger die hand am gas hätte er es verhindern können... tja... ich schau halt nicht nur einmal sondern dreimal... vor kreuzungen beschleunige ich nicht, sondern verzögere ich... damit mir kein autofahrer durch die lappen geht... ich denk ich tu alles in meiner macht stehende, dass ich unfallfrei mein motorradfahren überstehe... wenn dennoch etwas passiert, tja, dann hab ich einige jahre sehr schön und mit wenigen verzichten gelebt

0.0 promille sind für mich selbstverständlich... sowohl beim auto- und erst recht beim motorradfahren...

liebe grüße, eine gute entscheidung, pain4me

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9. April 2002 um 18:23
In Antwort auf lynne_12661553

Hoi dali
wie alles im leben hat auch motorradfahren vor- und auch nachteile... wie überall im leben kann auch beim mopedfahren etwas passieren...

ich selbts hab vor 6 jahren den führerschein gemacht... einmal bin ich noch ein wochenende herumgefahren, dann hat es sich nie wieder ergeben

mit meinem jezzigen partner gehen all meine großen und auch kleinen träume in erfüllung... und so kam es auch, dass wir vor 3 wochen unter die motorradfahrer gingen... er hat eine moto guzzi nevada 75o... ich hab das typische *einsteigermodell* honda cb5oo

die reaktionen auf unsere *babies* waren unterschiedlich... von *meina ich beneid euch*, *recht habt´s, man lebt nur einmal* bis hin zum *ihr seid verrückt, wollt ihr euch umbringen* war alles dabei...

vorm ankauf der bikes hab ich lange überlegt ob ich auch fahren würde, wenn ich kinder hätte... mhm... ich grübel jezz schon seit über einem monat... tendiere zu ja... aber wirklich 1oo % bin ich mir nicht sicher... was wenn etwas passiert? ist es verantwortungslos, wenn eine mutter motorrad fährt? mhm... kein hahn kräht danach, ob ein vater motorrad fährt... es ist normalität... und als frau hört man dann, dass man kein verantwortungsbewußtsein hat *eine ungerechtigkeit der erde*

je länger ich nachdenke, umso sicherer werd ich, dass es auch als mutter kein verbrechen ist, motorrad zu fahren... man muß halt mit hirn fahren... passieren kann IMMER und ÜBERALL was... das risiko ist höher... keine frage... aber hat man als mutter die bürde zu tragen *risikolos* und somit auch spaßbegrenzt zu leben? meiner meinung nach nicht... aber das muß jeder für sich selbst entscheiden... die *gewissensfrage* kann dir keiner abnehmen... was ich beim bikeankauf getan habe, war eine unfallversicherung abzuschließen... wenn etwas passiert, dann möchte ich, dass meine lieben (herr schatzl) finanziell abgesichert ist und so eine pflege für mich von nöten ist diese bereits bezahlt ist... das würde ich jedem empfehlen, der risikoreicher lebt...

ich habe einige bekannte, die seit jahren fahren... eine davon ist zweifache mama und hat NIE zum fahren aufgehört... es ist ihre große leidenschaft, auf die sie trotz kinder nicht verzichten wollte... ihre kinderleins sind mittlerweile über 2o... fahren selbst bike... sie wollte ihres verkaufen und sich *motorradtechnisch zu ruhe setzen*gg* worauf ihre kinder ganz wild mit ihr geschimpft haben... sie kennen muttern von klein auf auf zwei rädern und so soll es auch in zukunft sein

ein freund von mir hatte einen schweren motorradunfall bei dem er sich einen genickbruch (er hat überlebt und ist trotz anderer diagnose NICHT gelähmt) und einige innere verletzungen zuzog... er sagt heute selbst, dass wenn er mit mehr hirn gefahren wäre, hätte er den unfall vermeiden können... er war zwar nicht schuld, aber mit ein wenig mehr vorausschauen und weniger die hand am gas hätte er es verhindern können... tja... ich schau halt nicht nur einmal sondern dreimal... vor kreuzungen beschleunige ich nicht, sondern verzögere ich... damit mir kein autofahrer durch die lappen geht... ich denk ich tu alles in meiner macht stehende, dass ich unfallfrei mein motorradfahren überstehe... wenn dennoch etwas passiert, tja, dann hab ich einige jahre sehr schön und mit wenigen verzichten gelebt

0.0 promille sind für mich selbstverständlich... sowohl beim auto- und erst recht beim motorradfahren...

liebe grüße, eine gute entscheidung, pain4me

Du hast ...
... Dich mit dem Thema prima auseinander gesetzt, und ich muss Dir sagen, dass es mir gefallen hat, was Du geschrieben hast.
Ja, es hat seine Vor- und sicher auch Nachteile.
Ich habe beschlossen, dass ich keine schlechtere Mutter sein werde, nur weil ich mir das Recht heraus nehme - was viele Männer eh tun - etwas für mich zu machen.
Dein Beitrag hat mir viel Freude gemacht und ich werde alles noch mal sacken lassen, was Du geschrieben hast.
Ich würde gerne mit Dir mailen, ist das okay?

Liebe Grüße

S. Dalì

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11. April 2002 um 19:06
In Antwort auf minako_12236969

Du hast ...
... Dich mit dem Thema prima auseinander gesetzt, und ich muss Dir sagen, dass es mir gefallen hat, was Du geschrieben hast.
Ja, es hat seine Vor- und sicher auch Nachteile.
Ich habe beschlossen, dass ich keine schlechtere Mutter sein werde, nur weil ich mir das Recht heraus nehme - was viele Männer eh tun - etwas für mich zu machen.
Dein Beitrag hat mir viel Freude gemacht und ich werde alles noch mal sacken lassen, was Du geschrieben hast.
Ich würde gerne mit Dir mailen, ist das okay?

Liebe Grüße

S. Dalì

Hoi dali ;o)
klar kannst mir mailen... pain4me@gmx.at ... liebe grüße, pain4me

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12. April 2002 um 10:08

Kühlen Kopf bewahren...
... solltest du schon. Aber wer mit Verstand fährt, lebt nicht so gefährlich wie ein Raucher (weder vom Krankheits- noch vom Sterblichkeitsrisiko her). Am Wichtigsten ist die passende & bequeme Sicherheitsbekleidung und ein Bike das zu Dir passt (Größe, Fahrverhalten, Neigungen...).

Ich fahre seit 7 Jahren mit Begeisterung, habe allerdings in meinem Freundeskreis mehrere Todesfälle erlebt. Dennoch, und auch mit Kind, wer einen kühlen Kopf bewahrt, geht nach meiner Meinung ein kalkulierbares Risiko ein.

Liebe Gruesse S.

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