Home / Forum / Gesellschaft & Leben / Monatliches Haushalts-Nettoeinkommen 7500 Euro

Monatliches Haushalts-Nettoeinkommen 7500 Euro

5. Dezember 2008 um 0:27

Wohlstand
Top-Verdiener wohnen in Süddeutschland
Reiche Haushalte sind in Deutschland vor allem in den Bundesländern Bayern und Baden-Würtemberg zu finden. Die meisten Geringverdiener leben in Berlin.

Deutschlandkarte der Topverdiener
Laut einer Studie des Nürnberger Marktforschungsunternehmens GfK gibt es auch in Nordrhein-Westfalen um die Großstädte Bonn, Köln und Düsseldorf sowie in Hamburg und Umland viele reiche Haushalte, berichtet die Tageszeitung Die Welt.

Die meisten Top-Verdiener leben in den Regionen um München und Frankfurt am Main. Bis zu 15 Prozent der Haushalte haben ein monatliches Haushalts-Nettoeinkommen von 7500 Euro, während im Bundesdurchschnitt nur 2,6 Prozent unter die Kategorie der Top-Verdiener fallen.

Die Zahl der Top-Verdiener ist in den Randgebieten großer Städte meist höher als in den Städten selbst, erklärt die Projektleiterin der GfK-Studie, Simone Baecker-Neuchl. Ein wichtiger Grund dafür sei die leichtere Realisierbarkeit des Traums von den eigenen vier Wänden im Speckgürtel der Städte.


Unter den Regionen mit besonders vielen Geringverdienern, d.h. einem Haushaltseinkommen unter 1100 Euro, weisen die Städte Bremerhaven, Aachen und Trier sowie der Landkreis Lüchow-Dannenberg in Niedersachsen laut GFK die höchsten Anteile auf. Unter den Metropolen Deutschlands hat Berlin mit 26 Prozent den höchsten Anteil an Geringverdiener-Haushalten. Vor allem die Kombination aus einer hohen Quote an Single-Haushalten und hoher Arbeitslosigkeit wirke sich belastend aus.

Das Top-Verdiener-Ranking für Deutschland

In diesen Landkreisen ist die Dichte der Haushalte, die über 7500 Euro netto pro Monat zur Verfügung haben, am höchsten.

1. Landkreis Starnberg: 15,21 Prozent

2. Landkreis Hochtaunuskreis: 14,70 Prozent

3. Landkreis Main-Taunus-Kreis: 14,02 Prozent Monat

4. Landkreis München: 12,71 Prozent

5. Landkreis Ebersberg: 12,61 Prozent

6. Landkreis Rheinisch-Bergischer-Kreis: 9,32 Prozent

7. Landkreis Erlangen-Höchstadt: 9,18 Prozent

8. Landkreis Rhein-Pfalz-Kreis: 8,95 Prozent

9. Landkreis Dachau: 8,85 Prozent

10. Landkreis Mainz-Bingen: 8,68 Prozent

11. Landkreis Fürstenfeldbruck: 8,66 Prozent

12. Landkreis Storman: 8,38 Prozent

13. Landkreis Freising: 7,80 Prozent

14. Landkreis Enzkreis: 7,23 Prozent

15. Landkreis Böblingen: 7,14 Prozent

http://www.focus.de/karriere/berufsleben/gehalt/wohlstand-top-verdiener-wohnen -in-sueddeutschland_aid_353357 .html

04.12.08

Mehr lesen

5. Dezember 2008 um 12:33

Zum Glück sind
sind wir damals nach München gezogen. Mein Bruder und mein Vater sind nämlich bei den 12,71 Prozent dabei Das hättet ihr wohl nicht gedacht

Gefällt mir

5. Dezember 2008 um 13:00

Wenn der Lohn nicht zum Leben reicht
gerade heute früh sagten sie in den Nachrichten, dass es immer mehr werden die nur 400,- verdienen bzw. bekommen oder unter 800,-. Die Arbeitslosenzahlen seien aber erfreulicher Weise gesunken. Ich weiß nicht ob es diejenigen sind die nun zur erhöhten Zahl der Geringverdiener führen.
Und kann es sein, dass einige deshalb nicht mehr als arbeitslos aufgeführt sind, weil sie aus anderen Gründen "rausflogen"? Falls es das gibt. Ich habe mir sagen lassen, dass jedem in Deutschland lebenden Menschen ein Mindestsatz zusteht. Andererseits hört man, dass manche Angst haben ihnen könnte das Geld gestrichen werden. Dann wären sie in der Statistik auch nicht mehr als Arbeitslose aufgeführt.


Nürnberg -
Immer mehr Menschen können von ihrem Lohn allein nicht leben und sind zusätzlich auf das Arbeitslosengeld II (Hartz IV) angewiesen. Von Januar bis Ende Juli 2008 sei die Zahl dieser sogenannten "Aufstocker" um 64 736 auf 1,352 Millionen gestiegen, geht aus einer Statistik der Bundesagentur für Arbeit (BA) hervor.

Problematisch sei die Entwicklung hauptsächlich in der Gruppe jener, die mehr als 800 Euro verdienten, sagte eine BA-Sprecherin. Als sozialversicherungspflichtig Beschäftigte gingen sie in der Regel einem Vollzeitjob nach. Von Ende Januar bis Ende Juli sei ihre Zahl um 14 870 auf 384 476 gestiegen.
http://www.abendblatt.de/daten/2008/12/05/984820.html
Vor Fehlschlüssen warnte die Bundesagentur für Arbeit bei den Zahlen über Aufstocker, die weniger als 400 Euro verdienten. Diese besserten in der Regel ihren Lohn nicht mit Arbeitslosengeld II auf, sondern ihre Grundsicherung mit einem 400-Euro-Job.

Der Vorsitzende der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten, Franz-Josef Möllenberg, sprach von einer besorgniserregenden Entwicklung. "Es ist ein Skandal, dass sich weite Teile der Politik angesichts dieses Szenarios immer noch gegen die Einführung eines gesetzlichen Mindestlohnes aussprechen", erklärte er.

Das Arbeitsministerium sieht bei Einführung eines Mindestlohns von 7,50 Euro pro Stunde ein Einsparpotenzial von einer bis 1,5 Milliarden Euro bei der Arbeitsagentur, wie eine Sprecherin bestätigte.

In einer Koalitionsgruppe wurde gestern erneut über deren Einführung in einzelnen Branchen verhandelt, allerdings ohne Ergebnis. Wie der arbeitsmarktpolitische Sprecher der Union, Ralf Brauksiepe (CDU), sagte, scheiterte eine Einigung an unterschiedlichen Positionen zur Zeitarbeit. Die SPD sei nicht bereit, auf die Aufnahme der Zeitarbeit ins Entsendegesetz zu verzichten.
HA

erschienen am 5. Dezember 2008

Gefällt mir

5. Dezember 2008 um 20:41

Es macht
bestimmt Sinn sich mit "seinesgleichen" abzugeben. Das funktioniert bestimmt besser als wenn die Unterschiede zu groß sind. Sie legen manchmal auf ganz andere Dinge wert. Das Geld hat sie blind gemacht für die kleinen Dinge im Leben. Das merken sie denn erst wenn man nicht alles kaufen kann, aber auch dafür gibt es denn ... Psychopharnaka.

Gefällt mir

5. Dezember 2008 um 21:47


bei mir ist es genauso. und alle negativen Äusserungen sind schlicht und einfach nur Neid. Ich bins langsam satt, dass ich wg. meiner finanziellen Situation angefeindet werde.
Wenn sie das Glück gehabt hätten in einer gutbürgerlichen Familie aufzuwachsen würden sie es sicher auch nicht negativ sehen. und v.a. nicht allen anderen ihr Geld schenken. Grosses Maul haben, tut man schnell. Die Leute die immer kritisieren würde ich gerne mal sehen, wenn sie Geld in die Finger bekommen? Die würden sicher alle in die Krisen-Ballungsgebiete fahren sich ne Familie aussuchen und die auch noch mit durchfüttern---ooops ich vergaß... das tut man ja durch Steuern und unseren Sozialstaat eh schon....

sowohl meine Mom als auch mein Dad arbeiten Vollzeit. Und das in hohen Positionen, da ist nicht ständig feierabend um 18.00/20.00. naja wie gesagt, diskutieren lässt sich da nicht, da sich jede Seite im Recht fühlt.

Gefällt mir

6. Dezember 2008 um 6:29

Was ich nicht ganz verstehe
warum denn manche ihren Mitarbeitern nur 400,- geben oder so wenig, dass es nicht reicht. Sind es immer diejenigen die es sich wirklich nicht leisten können? Oder kann man auch daran gut verdienen. Auch nimmt man sich Praktikanten ganz ohne Geld. Ich denke jede Arbeit sollte auch gerecht bezahlt werden. Alles ist ein Kreislauf und kommt irgendwo wieder an. Wenn die Menschen nichts verdinen, so können sie auch nichts einkaufen.

Gefällt mir

6. Dezember 2008 um 6:42

Reichtum ist Fleiß
sicher oft, nicht immer. Manchmal durch Ausbeutung oder weil man "schlauer" ist als andere. Ich denke da gerade an die Werbung für Sonderangebote die nicht immer welche sind.
Reichtum, wem es zusteht, ist sicher keine Schande. Und wenn man es dann auch noch weitergibt an die ganz Armen und an diejenigen denen man es oftmals eigentlich zu verdanken hat, nämlich den Mitarbeitern, dann ist da sicher nichts einzuwenden.

Gefällt mir

7. Dezember 2008 um 1:15

Ha
ich stand unter Schock. Also wirklich, ich weiß, dass einige ganz gut verdienen, aber so viele und dann noch diese Menge. Und andere wissen nicht wie sie die nächste Miete zahlen. Kaputten Kühlschrank tauschen kaum möglich. Zum essen reicht es aber meistens.
Gegen viel Geld ist nichts einzuwenden, solange es gerecht zugeht. Aber die einen aussaugen um selber reich zu werden. Und die Armen müssen zusehen.. Ich denke wenn alle im gleichen Boot säßen würde es nicht zu diesen Emotionen kommen. Es ist eher weil die Menschen eine "gewisse" Ungerechtigkeit spüren, am eigenen Leib erfahren.

Gerechtigkeit schafft mehr Gesundheit für alle!

* Unter diesem Motto thematisiert der Kongress als Gemeinschaftsinitiative zahlreicher Partner in diesem Jahr schwerpunktmäßig die gesundheitlichen Folgen, die durch die ungleiche Verteilung der Chancen für Bildung, Arbeit und Einkommen entstehen.
* In über 80 Einzelveranstaltungen an zwei Tagen werden die gesundheitlichen Problemlagen sozial benachteiligter Menschen diskutiert. Im Austausch von Wissenschaft, Politik, Praxis und Betroffenen wird das Potenzial der soziallagenbezogen Gesundheitsförderung dargestellt. Dies betrifft sowohl Maßnahmen für und mit einzelnen Zielgruppen wie ältere Menschen, Kinder- und Jugendliche, Familien sowie Wohn- und Arbeitslose als auch settingbezogene Ansätze in Schule, Kita oder Betrieb.
* Auf der Agenda des Kongresses stehen gleichzeitig die lokalen, kommunalen, nationalen und internationalen Strategien der Gesundheitsförderung, die einen Beitrag zur Verminderung der gesundheitlichen Ungleichheit leisten sollen. Nicht zuletzt wird auch die Qualitätssicherung und -verbesserung gesundheitsfördernder Interventionen einen wichtigen Themenbereich darstellen.
http://www.gesundheitliche-chancengle ichheit.de/bot_Seite6287.html

Gefällt mir

7. Dezember 2008 um 1:20

Ich weiß dass
Du das jetzt nicht hören willst.
Der Islam ist das System was Du suchst. Wink nicht gleich ab. Und keine Angst wenn es für Dich nicht vorgesehen ist so wirst Du auch kein Muslim. Aber geh mal ganz unvoreingenommen an das islamische Wirtschaftssystem heran. Der Islam ist der Weg der Mitte. Die Menschen probieren so viel herum, dabei ist es ganz einfach. Guck mal was eine Nichtmuslima sagt:


"Die Zuhälter der Globalisierung"
Ihr letztes Buch, "Die Ökonomie des Terrors", war ein weltweiter Bestseller. Darin hatte Loretta Napoleoni die finanziellen Verflechtungen des internationalen Terrorismus offengelegt. Jetzt legt die Ökonomin nach. In ihrem neuen Buch "Die Zuhälter der Globalisierung" geht es um schurkenhaften Kapitalismus. Der Beitrag von Clemens Riha und Judith Leeb.

http://www.3sat.de/mediathek/mediathek.php?obj=8737&mode=pl ay

Gefällt mir

7. Dezember 2008 um 14:58

Interessant
diese offizielle Arbeitslosenzahlenjonglerie in den Medien sagt nicht wirklich etwas über die Situation der Arbeitswelt.Man könnte annehmen, dass die Zahl der Arbeislosen gesunken wäre.

Mich würde viel mehr interessieren wie die Zahl der Vollbeschäftigten "gestiegen" ist die sich von ihrem Job selbst ernähren können ohne auf Unterstützung angewiesen zu sein. Ich denke es gibt viel mehr Geringverdiener oder Garnichtverdiener (jredenfalls nicht vom Arbeitgeber, da er diesen umsonst im Rahmen eines Praktikums einstellt) oder in einer Maßnahme befindlichen die dann aus der Statistik rausfallen und so einen schiefen Eindruck vermitteln.

Gefällt mir

7. Dezember 2008 um 15:44

Islam
das Vorbild ist Mohammed sas. und seine Gefährten. Du hast in der Zeit des Kalifen Omar ibnu Abdul Aziz keine Armen mehr gefunden, es gab Gerechtigkeit. Aber das hat den Machtgierigen nicht gepaßt .....
Saudi Arabien? Wo denkst Du hin. Und mit Iran brauche ich schon gar nicht weitermachen. Vergleiche immer mit Islam selber.

Gefällt mir

7. Dezember 2008 um 16:00

Und das nicht gezwungener Art und Weise wie in Deutschland durch Steuern, sondern freiwillig!
Es mag sicher viele geben die das tun würden. Aber auch im Islam ist geschrieben wieviel vomm Vermögen man geben muss als Zakat. Allah kebnnt uns Menschen am besten und wird wohl wissen warum es so besser klappt.

"Was spricht denn gegen ein Patenkind in Afrika? Ist nicht teuer und man nutzt sein Geld sinnvoll!"

Ja maschaAllah.

"Ich spende oft wenn ich Bettler auf der Strasse sehen, selbst wo ich nicht so viel habe!"
Das ist oft so, dass diejenigen die weniger haben gerne geben. Was nicht heißt, dass auch Reiche geben. Aber irgendwie ist es doch noch ganz schön unstimmig, nicht nur bei uns.

Das schlimmste ist der Vergleich 3. Welt mit den Reichsten. Und es wäre ein Klacks für sie diese vor dem Hungertod zu bewahren.

Gefällt mir

7. Dezember 2008 um 16:16

Mal ein anderes Beispiel aus meiner Nachbarschaft:
Wie stellt Ihr Euch zu folgendem Fall:

Ehepaar mit 3 Kindern wird zum Hartz-IV-Fall, weil ihm seine Erwerbsunfähigkeitsrente auf Zeit ersatzlos gestrichen wurde, obwohl er immer weiter aufgestockt wurde in seiner Schwerbehinderung (mittlerweile 80%), sie gerade am Ende der Erziehungszeit und arbeitswillig.
Sie tritt 2007 einen Ein-Eurojob im Altenheim an, leistet sämtliche Arbeiten die ihr aufgetragen werden, bekommt 2x ihre Zeit verlängert und muß sich dann noch mit dem Kreis fetzen, damit sie ihre Schulung zur APH endlich bewilligt bekommt. Nun kann sie zwar im Jan. 2009 damit anfangen, hat aber zwischenzeitlich von der Geschäftsführung des Hauses ein Angebot bekommen, sie im Rahmen eines Kombilohnmodells einstellen zu wollen, auf Grund der guten Arbeit die sie macht und der vorherigen Ausbildung die sie schon 20 Jahre zuvor gemacht hat.
Nun kommts: Sie rief bei der Arge an und erzählte davon, worauf ihr gesagt wurde, dass sie nicht zu denjenigen gehört, für die das Kombilohnmodell in Frage käme, da sie weder eine Schwerbehinderung noch geschieden oder gar ohne Ausbildung dastehen würde.
Der Geschäftsführer wäre dafür bekannt, dass er erst gerne über das Kombilohnmodell Langzeitarbeitslose einstellen würde, um später ein unbefristetes Arbeitsverhältnis daraus machen zu können, aber in ihrem Fall wäre die Aussicht auf eine Arbeitsstelle überhaupt nicht aussichtslos genug.

Meine Nachbarin hat allein in den letzten 5 Monaten 80 Bewerbungen losgeschickt, nur Absagen geerntet oder bekam dann im Vorstellungsgespräch zu hören, dass nur eine Minijobberin gesucht wurde, wovon sie natürlich nicht ihre Familie ernähren kann. Sie möchte gern von Hartz-IV weg und von ihrer Hände Arbeit ihre Familie über Wasser halten.Nun hat sie so ein tolles Angebot und da macht das System nicht mit. Ich empfinde das als Skandal, dass u. a. auch ich mit meinen Steuergeldern so was asoziales unterstützen muß;denn wenn sie den Lehrgang mitmacht, dauert der wieder 1 Jahr, in dem sie wieder nur Hartz-IV bekommt. Wie seht Ihr das?

Gefällt mir

7. Dezember 2008 um 18:51
In Antwort auf christine1166

Mal ein anderes Beispiel aus meiner Nachbarschaft:
Wie stellt Ihr Euch zu folgendem Fall:

Ehepaar mit 3 Kindern wird zum Hartz-IV-Fall, weil ihm seine Erwerbsunfähigkeitsrente auf Zeit ersatzlos gestrichen wurde, obwohl er immer weiter aufgestockt wurde in seiner Schwerbehinderung (mittlerweile 80%), sie gerade am Ende der Erziehungszeit und arbeitswillig.
Sie tritt 2007 einen Ein-Eurojob im Altenheim an, leistet sämtliche Arbeiten die ihr aufgetragen werden, bekommt 2x ihre Zeit verlängert und muß sich dann noch mit dem Kreis fetzen, damit sie ihre Schulung zur APH endlich bewilligt bekommt. Nun kann sie zwar im Jan. 2009 damit anfangen, hat aber zwischenzeitlich von der Geschäftsführung des Hauses ein Angebot bekommen, sie im Rahmen eines Kombilohnmodells einstellen zu wollen, auf Grund der guten Arbeit die sie macht und der vorherigen Ausbildung die sie schon 20 Jahre zuvor gemacht hat.
Nun kommts: Sie rief bei der Arge an und erzählte davon, worauf ihr gesagt wurde, dass sie nicht zu denjenigen gehört, für die das Kombilohnmodell in Frage käme, da sie weder eine Schwerbehinderung noch geschieden oder gar ohne Ausbildung dastehen würde.
Der Geschäftsführer wäre dafür bekannt, dass er erst gerne über das Kombilohnmodell Langzeitarbeitslose einstellen würde, um später ein unbefristetes Arbeitsverhältnis daraus machen zu können, aber in ihrem Fall wäre die Aussicht auf eine Arbeitsstelle überhaupt nicht aussichtslos genug.

Meine Nachbarin hat allein in den letzten 5 Monaten 80 Bewerbungen losgeschickt, nur Absagen geerntet oder bekam dann im Vorstellungsgespräch zu hören, dass nur eine Minijobberin gesucht wurde, wovon sie natürlich nicht ihre Familie ernähren kann. Sie möchte gern von Hartz-IV weg und von ihrer Hände Arbeit ihre Familie über Wasser halten.Nun hat sie so ein tolles Angebot und da macht das System nicht mit. Ich empfinde das als Skandal, dass u. a. auch ich mit meinen Steuergeldern so was asoziales unterstützen muß;denn wenn sie den Lehrgang mitmacht, dauert der wieder 1 Jahr, in dem sie wieder nur Hartz-IV bekommt. Wie seht Ihr das?

Es gibt viele
solcher und ähnlicher Fälle die mehr als nur nervenaufreibend sind. Manche geben da auf.
Ich frage mich manchmal wie sie zu ihren Entscheidungen kommen, wenn ich so manches höre.
Hat sie es mal mit einem Rechtsanwalt versucht (kostet auch wieder) oder an eine Zeitung oder Fernsehen wenden. Sie setzen sich manchmal für solche Fälle ein.


"oder bekam dann im Vorstellungsgespräch zu hören, dass nur eine Minijobberin gesucht "
ich hoffe das hört bald auf.

Gefällt mir

7. Dezember 2008 um 19:03
In Antwort auf christine1166

Mal ein anderes Beispiel aus meiner Nachbarschaft:
Wie stellt Ihr Euch zu folgendem Fall:

Ehepaar mit 3 Kindern wird zum Hartz-IV-Fall, weil ihm seine Erwerbsunfähigkeitsrente auf Zeit ersatzlos gestrichen wurde, obwohl er immer weiter aufgestockt wurde in seiner Schwerbehinderung (mittlerweile 80%), sie gerade am Ende der Erziehungszeit und arbeitswillig.
Sie tritt 2007 einen Ein-Eurojob im Altenheim an, leistet sämtliche Arbeiten die ihr aufgetragen werden, bekommt 2x ihre Zeit verlängert und muß sich dann noch mit dem Kreis fetzen, damit sie ihre Schulung zur APH endlich bewilligt bekommt. Nun kann sie zwar im Jan. 2009 damit anfangen, hat aber zwischenzeitlich von der Geschäftsführung des Hauses ein Angebot bekommen, sie im Rahmen eines Kombilohnmodells einstellen zu wollen, auf Grund der guten Arbeit die sie macht und der vorherigen Ausbildung die sie schon 20 Jahre zuvor gemacht hat.
Nun kommts: Sie rief bei der Arge an und erzählte davon, worauf ihr gesagt wurde, dass sie nicht zu denjenigen gehört, für die das Kombilohnmodell in Frage käme, da sie weder eine Schwerbehinderung noch geschieden oder gar ohne Ausbildung dastehen würde.
Der Geschäftsführer wäre dafür bekannt, dass er erst gerne über das Kombilohnmodell Langzeitarbeitslose einstellen würde, um später ein unbefristetes Arbeitsverhältnis daraus machen zu können, aber in ihrem Fall wäre die Aussicht auf eine Arbeitsstelle überhaupt nicht aussichtslos genug.

Meine Nachbarin hat allein in den letzten 5 Monaten 80 Bewerbungen losgeschickt, nur Absagen geerntet oder bekam dann im Vorstellungsgespräch zu hören, dass nur eine Minijobberin gesucht wurde, wovon sie natürlich nicht ihre Familie ernähren kann. Sie möchte gern von Hartz-IV weg und von ihrer Hände Arbeit ihre Familie über Wasser halten.Nun hat sie so ein tolles Angebot und da macht das System nicht mit. Ich empfinde das als Skandal, dass u. a. auch ich mit meinen Steuergeldern so was asoziales unterstützen muß;denn wenn sie den Lehrgang mitmacht, dauert der wieder 1 Jahr, in dem sie wieder nur Hartz-IV bekommt. Wie seht Ihr das?

Harry hilft! - Hartz IV vor dem Sozialgericht
habe das gefunden:
http://www.kewego.de/video/iLyROoafYoVj.html
ist aber noch nicht das was ich meine.

Gefällt mir

7. Dezember 2008 um 19:20

Es braucht weltweit auf friedliche Weise (wie z.B. 1989)
die Stimmung ist ähnlich wie damals, denke sogar schlimmer. Und auch damals wurde bis kurz vorm Schluss nicht das gesagt was stimmt. Alle haben es gewußt aber es wurde immer noch etwas von vollem Wahlerfolg geredet und Planerfüllung. Jetzt wurde auch vor einem halben Jahr vom Aufschwung geredet obwohl viele was ganz anderes sehen. Inzwischen hat man sich ja wenigstens da korrigiert und die Wahrheit gesagt, das neue Wort heißt Abschwung. Und das innerhalb weniger Wochen.

Die Zinsen machen alles kaputt, das ist nur eine der Ursachen. Und nicht alle sind an so einer Lösung interessiert wie Du es schreibst, denn vielen geht es gerade dadurch richtig gut. Warum sollten sie das ändern wollen.

Ich habe auch schon öfters gedacht man sollte das ganze Geld abschaffen, denn die Zinsen kann kein Mensch jemals bezahlen. Und warum soll man dermaßen mehr zurückzahlen als man bekommen hat. Nicht nur als einzelner, auch die Länder sind ja verschuldet.

Und dann fängt man von vorne an mit neuem Geld.
Es bleibt nichts ewig was gegen die Natur ist.

Gefällt mir

7. Dezember 2008 um 19:47

Man kann noch
tausende Jahre probieren. Im Islam hast Du den Beweis, dass es funktioniert. Weil es diese Zeit schon gab. Und wer wüßte besser was gut für uns ist als unser Schöpfer.

Gefällt mir

8. Dezember 2008 um 8:50

Behandle ich Dich wie Dreck?
aber selbst wenn ein Muslim Fehler macht so hat es nie mit Islam zu tun.
Unser Vorbild ist Mohammed sas.. Er hat seine jüdische, christliche Frauen bestens behandelt. Genauso stehen Andersgläubige in einem islamischen Land unter besonderen Schutz.
Guck Dir an was Christen alles mit Muslimen machen. Ist die Ursache im Christentum?

Das islamische System funktioniert bestens wie die Geschichte zeigt.. Wie gesagt hat man zu einer Zeit nicht mal mehr Arme gefunden. Reichtum ist nicht verboten, jedoch muß man einen bestimmten Teil abgeben.

Gefällt mir

8. Dezember 2008 um 19:43


tu ich nicht. aber sobald ich jemand mit heimnehme, also in unser Haus, dann folgt immer "wow, seid ihr reich, oder was?" und dann kommt eben manchmal das komische benehmen.

Gefällt mir

8. Dezember 2008 um 19:46

Überheblichkeit?
wo siehst du da überheblichkeit? das war einfach ein aufzählen von Fakten!! natürlich ist niemand dran schuld, wenn man bescheiden aufwächst aber genauso wenit, sind das Kinder, die eben das glück haben, das ihre eltern kohle haben. das ist einfach zufall. man könnte ja genauso in Afrika in irgendein slum reingeboren werde, da kann niemand was für!

und ja mein eltern haben mir immer das Gefühl gegeben etwas besonderes zu sein. aber wenn eltern das nicht tun (egal welches Einkommen) dann haben sie irgendwas falsch gemacht!

Gefällt mir

Frühere Diskussionen
Diskussionen dieses Nutzers
Wir machen deinen Tag bunter!
instagram

Das könnte dir auch gefallen