Forum / Gesellschaft & Leben

Mit E-Mobilität aus der Klimakrise?

Letzte Nachricht: 10. Mai um 21:42
30.04.21 um 0:29

Also, Mädels jetzt mal ernsthaft...

Wir haben die Förderung (Ladestation und Auto) in Angriff genommen.

Dafür brauchte es im Keller einen neuen Sicherungskasten und natürlich die Ladestation. Dazu kommt dann natürlich ein neuer Smart.

So, die Batterie hält so 10 Jahre dann ist das auch mit einem zweiten Leben als Stromspeicher Sondermüll.

Die Lithiumreserven in Südamerika sind so mit das einzige, wo noch kein riesen Krater gegraben wurde.

Von den gerodeten Waldflächen für die Batteriefertigung jetzt mal abgesehen, so ein Teil könnte man ja auch in die Wüste bauen. 

Seid ihr euch denn sicher, dass ihr nicht lieber auf dem Fahrrad strampeln solltet, statt da eine Batterie einzubauen und Artikel über so einen halbgaren Plan für eueren Planet A aufzusetzen  

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30.04.21 um 0:48

"""Das größte Problem sind die Temperaturen. Unter 10 Grad verdampft E100-Sprit im Motor nicht, der Wagen springt nicht mehr an. Nur in warmen Regionen wie Brasilien lohnt deshalb der aufwendigere Betrieb von E100-tauglichen Motoren. Jürgen Ziegler (52), Chef von Mercedes Benz in Brasilien: „Man muss beim Motorbau andere Materialien verwenden, da Alkohol aggressiver ist als Benzin.“"""

Wenn ihr dann alles nichterneuerbare weggebuddelt und mit den alle 10 Jahren angefallenen wirtschaftlichen Totalschäden das Klima so weit aufgeheizt habt, dass es hier so warm ist wie in Brasilien - bin ich natürlich gerne wieder für euch da 

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30.04.21 um 2:20

Mal so eine Idee... was wäre, wenn wir etwas erfinden könnten, was Spaß macht und gleichzeitig potentiell tödlich (so wie Autofahren ohne Gurt)?

Ist zwar grausam... aber, weniger Menschen, weniger Konsum, Klimaschonend und der Tannenbaum schaut nicht mehr aus wie ein Apfelbaum. 

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05.05.21 um 22:05

Zugegebenermaßen verstehe ich nicht alles was du schreibst so genau (mit dem Tannenbaum und Apfelbaum z.B. ). Aber was die E-Mobilität angeht, stimme ich dir zu! Mir erscheint das alles auch noch sehr unausgegoren und nicht so recht zielführend im Kampf gegen die Erderwärmung.

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06.05.21 um 8:05

Nach weiterem Nachsinnen komme ich zu dem Schluss, dass mit dem Apfelbaum wohl der vom Konsumenten prall geschmückte Weihnachtsbaum gemeint ist. Ja, ich gebs zu, es war nicht so schwer. Aber danke, dass du mein Ego zum Selberdenken gereizt hast!

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06.05.21 um 17:07
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Mal so eine Idee... was wäre, wenn wir etwas erfinden könnten, was Spaß macht und gleichzeitig potentiell tödlich (so wie Autofahren ohne Gurt)?

Ist zwar grausam... aber, weniger Menschen, weniger Konsum, Klimaschonend und der Tannenbaum schaut nicht mehr aus wie ein Apfelbaum. 

Wie wäre es, wenn Menschen einfach freiwillig iihr Konsumverhalten ändern?

Es zwingt einen niemand dazu, alle naselang neue Klamotten zu kaufen, jedes Jahr mit einem neuen Smartphone herum zu rennen.
Menschen könnten bei Neuanschaffung elektrischer Geräte auf die Reparaturfähigkeitt selbiger achten, damit bspw. unnötiger Elektroschrott vermieden wird.

Niemand wird gezwungen Lebensmittel wegzuwerfen, Fertigfraß, der vor Salz, Zucker, Fett, Geschmacksverstärkern nur so strotzt, ohne Sinn und Verstand in sich reinzustopfen.
Keiner muss seine Wohnung auf Saunatemperatur heizen, oftmals tun es ein Paar Socken und sein zusätzlicher Pukkover/eine Strichjacke auch.

Es gibt sovieles was Mensch ändern kann, ohne einen unerträglichen Wohlstandsverlust zu erleiden. Mensch muß nur wollen.
 

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06.05.21 um 19:09

Man kann das aktuell ja nur abschätzen, ob es wirklich funktioniert, das weiß man eben noch nicht so genau. Wir werden sehen.

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06.05.21 um 21:40
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Wie wäre es, wenn Menschen einfach freiwillig iihr Konsumverhalten ändern?

Es zwingt einen niemand dazu, alle naselang neue Klamotten zu kaufen, jedes Jahr mit einem neuen Smartphone herum zu rennen.
Menschen könnten bei Neuanschaffung elektrischer Geräte auf die Reparaturfähigkeitt selbiger achten, damit bspw. unnötiger Elektroschrott vermieden wird.

Niemand wird gezwungen Lebensmittel wegzuwerfen, Fertigfraß, der vor Salz, Zucker, Fett, Geschmacksverstärkern nur so strotzt, ohne Sinn und Verstand in sich reinzustopfen.
Keiner muss seine Wohnung auf Saunatemperatur heizen, oftmals tun es ein Paar Socken und sein zusätzlicher Pukkover/eine Strichjacke auch.

Es gibt sovieles was Mensch ändern kann, ohne einen unerträglichen Wohlstandsverlust zu erleiden. Mensch muß nur wollen.
 

Ich kenne viele Menschen, die bereits deutlich bewusster und nachhaltiger konsumieren, als noch vor einigen Jahren. Ich glaube auch, dass die Zahl der Menschen, die sich über ihr Konsumverhalten einen Kopf machen, weiter ansteigen wird. Das wird aber leider bei weitem nicht ausreichen, um die Pariser Klimaziele zu erreichen! Dazu sind große Veränderungen erforderlich, die politisch umgesetzt werden müssen (z.B. ein massiver Ausbau erneuerbarer Energien und des öffentlichen Personennahverkehrs und ein deutlich höherer CO2 Preis).

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07.05.21 um 19:57

Das E-Auto wurde trotz massiver Probleme zur heiligen Kuh erklärt.

Vorhandene Produktionsstätten werden dicht gemacht und neue aus dem Boden gestampft. Die volkswirtschaftlichen und ökologischen Kosten für diese Umwälzung werden nicht mit eingerechnet.

Vorhandene Autos werden frühzeitig verschrottet.

Ökologische und soziale Gefahren beim Abbau der Rohstoffe für Batterien spielen keine Rolle.

Das Stromnetz in Deutschland ist nicht für 15 Millionen E-Autos ausgelegt. In vielen Städten bekommt man keine Genehmigung für mehrere E-Durchlauferhitzer in einem Gebäude. Also wird es auch keine Ladestationen geben.

Hier müssen riesige Investionen getätigt werden, die ebenfalls ökologische Kosten verursachen.

Die Kapazität der Batterie sinkt an kalten Tagen auf 50%. Und sie wird auch jedes Jahr weniger.

Die häufigsten Ausfälle von Elektroautos sind Batterieprobleme.

Der Havarie- oder Brandfall ist das Worst-Case-Szenario. 

Außerdem haben wir ein extremes Missverhältnis, wenn für die Bewegung einer Person von 60 kg Masse ein Fahrzeug von 2000 kg Masse bewegt werden muss.


Für spezielle Fälle ist das E-Auto sinnvoll. Als einzige Alternative ist es Unsinn.

 

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08.05.21 um 15:05
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Das E-Auto wurde trotz massiver Probleme zur heiligen Kuh erklärt.

Vorhandene Produktionsstätten werden dicht gemacht und neue aus dem Boden gestampft. Die volkswirtschaftlichen und ökologischen Kosten für diese Umwälzung werden nicht mit eingerechnet.

Vorhandene Autos werden frühzeitig verschrottet.

Ökologische und soziale Gefahren beim Abbau der Rohstoffe für Batterien spielen keine Rolle.

Das Stromnetz in Deutschland ist nicht für 15 Millionen E-Autos ausgelegt. In vielen Städten bekommt man keine Genehmigung für mehrere E-Durchlauferhitzer in einem Gebäude. Also wird es auch keine Ladestationen geben.

Hier müssen riesige Investionen getätigt werden, die ebenfalls ökologische Kosten verursachen.

Die Kapazität der Batterie sinkt an kalten Tagen auf 50%. Und sie wird auch jedes Jahr weniger.

Die häufigsten Ausfälle von Elektroautos sind Batterieprobleme.

Der Havarie- oder Brandfall ist das Worst-Case-Szenario. 

Außerdem haben wir ein extremes Missverhältnis, wenn für die Bewegung einer Person von 60 kg Masse ein Fahrzeug von 2000 kg Masse bewegt werden muss.


Für spezielle Fälle ist das E-Auto sinnvoll. Als einzige Alternative ist es Unsinn.

 


Das Batterieauto ist nur eine Übergangslösung und wird untergehn.

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10.05.21 um 21:42

Ich habe vor allem Angst vor den Monster Mountain E Bikes die ohne Rücksicht auf Verluste durch unsere Wälder rasen.

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