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Mietvertrag ändern?!

6. März 2003 um 9:03

Ich habe gestern bei meiner Hausverwaltung angerufen, weil ich meinen Freund mit in den Mietvertrag schreiben lassen will. Er studiert jetzt und hat deshalb zwei Wohnungen und da versuchen wir etwas Wohngeld zu bekommen.
Der "nette" Herr am Telefon meinte das es eigentlich kein Problem ist, kann aber dauern ( wir haben es aber eilig) und es kostet natürlich auch etwas. Diese Info war mir neu und deshalb wollte ich von euch wissen ob die Hausverwaltung wirklich Geld für die Änderung verlangen kann, immerhin bezahlen wir sie ja auch teilweise durch die Nebenkostenabrechnung. bin für jeden Rat dankbar.

zinni

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6. März 2003 um 14:09

Habe noch nie gehört, daß
man für die Mietvertragänderung etwas bezahlen muß. Ich würde mich beim Mieterverein erkundigen.

Grüße

Izabela

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6. März 2003 um 14:17

Warum eilig?
Hallo Zinni,

ich weiß nicht, ob da eine große Mietvertragsänderung notwendig ist. Schicke der Hausverwaltung doch einfach einen Brief - per Einschreiben - und teile ihnen mit, daß noch eine weitere Person dort wohnt. Und warte ab, was die draus machen. Ich denke auch nicht, daß das eine extra zu zahlende Leistung ist. Aber der Mieterverein kann da weiterhelfen.

Acy

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6. März 2003 um 14:27
In Antwort auf acy

Warum eilig?
Hallo Zinni,

ich weiß nicht, ob da eine große Mietvertragsänderung notwendig ist. Schicke der Hausverwaltung doch einfach einen Brief - per Einschreiben - und teile ihnen mit, daß noch eine weitere Person dort wohnt. Und warte ab, was die draus machen. Ich denke auch nicht, daß das eine extra zu zahlende Leistung ist. Aber der Mieterverein kann da weiterhelfen.

Acy

Hallo acy,
also das Problem liegt eigentlich darin das wir für die Wohngeldstelle einen Mietvertrag vorweisen müssen in dem wir beide als Mieter eingetragen sind. Und eilig haben wir es nur, weil wir langsam keine Kohle mehr haben, denn bei dem Bafögamt lassen sich die Herrschaften ganz schön Zeit und seit August letzten Jahres leben wir nur von meinem Geld und finanzieren auch noch eine zweite Wohnung.
Bis jetzt habe ich es leider verrammelt mich um Wohngeld zu kümmern, da mein Bruttoverdienst nicht so wenig ist wie man bräuchte um von einem Amt Geld zu bekommen. Na ja ich werde es mal beim Mieterschutzbund versuchen.

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7. März 2003 um 9:55
In Antwort auf dianna_12345294

Hallo acy,
also das Problem liegt eigentlich darin das wir für die Wohngeldstelle einen Mietvertrag vorweisen müssen in dem wir beide als Mieter eingetragen sind. Und eilig haben wir es nur, weil wir langsam keine Kohle mehr haben, denn bei dem Bafögamt lassen sich die Herrschaften ganz schön Zeit und seit August letzten Jahres leben wir nur von meinem Geld und finanzieren auch noch eine zweite Wohnung.
Bis jetzt habe ich es leider verrammelt mich um Wohngeld zu kümmern, da mein Bruttoverdienst nicht so wenig ist wie man bräuchte um von einem Amt Geld zu bekommen. Na ja ich werde es mal beim Mieterschutzbund versuchen.

Bist du sicher ...
... dass du bei der Wohngeldstelle einen Mietvertrag vorlegen mußt, der euch beide als Mieter nennt. Eigentlich müßte es reichen, wenn du bescheinigst, das dein Freund bei dir wohnt. Frag doch noch mal nach, ob denen das reicht.

Liebe Grüße
Stoffel

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7. März 2003 um 11:08

Bei mir war es andersrum...
denn ich stand mit im Mietvertrag und mein Freund hätte nur Wohngeld bekommen, wenn er alleine die Wohnung mietet (Wegen Zivildienst auch noch andere Zuschüsse)! Deshalb haben wir auf der letzten Seite einen Nachtrag gemacht: hiermit trete ich ..... zum... aus dem Mietverhältnis aus! Das habe ich dann unterschreiben und auch die Vermieterin und er ist dann damit zur Wohngeldstelle!

Macht das doch auch so und geht zum Vermieter, der das dann unterschreibt! Ich denke das sollte der Wohngeldstelle genügen!

Lieben Gruß
Kathi

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8. März 2003 um 9:05

?????????
Hallo,

also irgendwie habe ich Schwierigkeiten, nachzuvollziehen, was eigentlich Euer Ziel ist und welcher Mittel Ihr Euch dafür bedient.

1. Neben BAFöG gibt es m.E. kein Wohngeld, entweder das eine oder das andere. Alles andere riecht mir sehr nach Betrug. Ämter zu betrügen kann mit Freiheitsstrafe bis zu 3 Jahren bestraft werden, wobei 2 Tatbestände verwirklicht werden: Betrug und falsche Versicherung an Eides Statt. Dabei ist nicht nur der dran, der das Geld vereinnahmt, sondern auch der, der bei dem ganze mitmacht, als Gehilfe, Anstifter oder Mittäter, je nachdem. Die vereinahmten Beträge, die Euch nicht zustanden müßt Ihr natürlich komplett zurückzahlen selbstverständlich plus Zinsen. Wer vorbestraft ist, wird auch im Job Probleme kriegen, insbesondere dann, wenn bei der Einstellung ein polizeiliches Führungszeugnis erforderlich ist.

2. Wieso habt Ihr 2 Wohnungen, wenn Euch das eh zu teuer ist? Offenbar wollt Ihr ja nur in einer wohnen. Weshalb muß einer aus dem einen Vertrag aussteigen, hält sich dafür aber noch ne extra Wohnung ....??? Nur damit Ihr einen vermeintlichen Wohngeldanspruch konstruieren könnt?

3. Selbstverständlich erhöhen sich die Nebenkosten und damit der monatliche Mietzins, wenn eine weitere Person in den Mietvertrag einsteigt. Höhere Wasserkosten, höhere Abnutzung, etc.

4. Selbstverständlich ist es Sache des Vermieters, darüber zu entscheiden, ob er überhaupt eine weitere Person in den Mietvertrag eintreten läßt oder nicht. Einfach so einziehen und dem Vermieter schreiben, daß da halt jetzt noch einer wohnt is nicht.

Vielleicht helfen Euch diese Info ein wenig bei der Entscheidungsfindung?

LG

Snowy

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10. März 2003 um 12:25

Nee betrügen wollen wir nicht,
es ist nur so das ich an unserem Hauptwohnort weiterhin wohnen bleibe und mein Freund 400km weiterweg studiert. Also eine gemeinsame Wohnung ist nicht drin. Ich kann auch nicht mit zu ihm ziehen, denn ich habe ja einen festen Job.
Da er soweit von seinem Hauptwohnsitz entfernt ist, kann er für seine Miete in der Zweitwohnung/Zimmer einen Wohngeldzuschuß beantragen. Meine ursprüngliche Frage war eigentlich ob meine Hausverwaltung Geld dafür verlangen kann wenn der Mietvertrag geändert wird.

Mein Freund wohnt außerdem schon von Anfang an mit in der Wohnung, lange bevor er angefangen hat zu studieren.
Was die Unterstützung seiner Lebenshaltungskosten betrifft, bin ich schon bemüht ihm zu helfen. Bei und gibt es aber auch noch eine lange Vorgeschichte, denn mein Freund war drei Jahre auf der Walz. Als er damit fertig war hat er gleich eine Anstellung gefunden und dann kam die Winterpause. Das hieß für uns kein Geld vom Arbeitgeber und da er auf der Walz war bekam er auch keine Unterstützung vom Arbeitsamt oder Sozialamt. Das hieß für uns nur von meinem Geld leben und von den gelegentlichen Zuwendungen seiner Eltern, aber z.B. die Krankenversicherung mussten wir jeden Monat aus eigener Tasche bezahlen ( was jetzt auch wieder der Fall ist, denn er kann sich nicht mehr über die Eltern versichern, weil er schon älter als 26 ist) und das bei keinem Einkommen. Tja und irgendwann steht einem einfach das Wasser bis zum Hals und ich/wir haben jetzt einfach keine Rücklagen mehr.
Vielleich kannst du jetzt etwas nachvollziehen das wir versuchen noch ein paar Euros zu bekommen, denn wir haben zusammen! etwas mehr als das Existensminimum. Übrigends bekommt mein Freund nur 280 BAfög!

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12. März 2003 um 8:59
In Antwort auf dianna_12345294

Nee betrügen wollen wir nicht,
es ist nur so das ich an unserem Hauptwohnort weiterhin wohnen bleibe und mein Freund 400km weiterweg studiert. Also eine gemeinsame Wohnung ist nicht drin. Ich kann auch nicht mit zu ihm ziehen, denn ich habe ja einen festen Job.
Da er soweit von seinem Hauptwohnsitz entfernt ist, kann er für seine Miete in der Zweitwohnung/Zimmer einen Wohngeldzuschuß beantragen. Meine ursprüngliche Frage war eigentlich ob meine Hausverwaltung Geld dafür verlangen kann wenn der Mietvertrag geändert wird.

Mein Freund wohnt außerdem schon von Anfang an mit in der Wohnung, lange bevor er angefangen hat zu studieren.
Was die Unterstützung seiner Lebenshaltungskosten betrifft, bin ich schon bemüht ihm zu helfen. Bei und gibt es aber auch noch eine lange Vorgeschichte, denn mein Freund war drei Jahre auf der Walz. Als er damit fertig war hat er gleich eine Anstellung gefunden und dann kam die Winterpause. Das hieß für uns kein Geld vom Arbeitgeber und da er auf der Walz war bekam er auch keine Unterstützung vom Arbeitsamt oder Sozialamt. Das hieß für uns nur von meinem Geld leben und von den gelegentlichen Zuwendungen seiner Eltern, aber z.B. die Krankenversicherung mussten wir jeden Monat aus eigener Tasche bezahlen ( was jetzt auch wieder der Fall ist, denn er kann sich nicht mehr über die Eltern versichern, weil er schon älter als 26 ist) und das bei keinem Einkommen. Tja und irgendwann steht einem einfach das Wasser bis zum Hals und ich/wir haben jetzt einfach keine Rücklagen mehr.
Vielleich kannst du jetzt etwas nachvollziehen das wir versuchen noch ein paar Euros zu bekommen, denn wir haben zusammen! etwas mehr als das Existensminimum. Übrigends bekommt mein Freund nur 280 BAfög!

Job
Hallo Zinni,

also ich will dazu nochmal was sagen:

Ich verstehe nicht, was Dein Freund aktuell macht:

Ist er jetzt immer noch Handwerker auf der Walz oder "Student"? Oder beides?

Auch Studenten können arbeiten. Heutzutage muß das fast jeder mehr oder weniger.

Es gibt Studenten, die sich ihren gesamtne Lebensunterhalt während des Studiums verdienen müssen und keine staatliche Unterstützung bekommen, also nix BAFöG oder reiche Eltern.

Insgesamt kriegen laut der letzten Statistik, die ich gelesen habe, höchstens 17% aller Studierenden BAFöG. Alle anderen haben entweder reiche Eltern oder müssen arbeiten.

Soooo arm ist Dein Freund also sicherlich nicht dran.

Außerdm ist Studieren ein Privileg und keine Ausrede, gar nix zu arbeiten. Jeder kann nebenher was tun und das ist auch durchaus Deinem Freund zumutbar.

Das Lamentieren über die Pflicht zur Zahlung von Krankenversicherungsbeiträgen ist mir völlig unverständlich: Schließlich wollt Ihr doch auch im Krankheitsfall behandelt werden, oder nicht?

Soll etwa die arbeitende Allgemeinheit zahlen, nur weil Dein Frend "studiert"?

Ich finde, Dein Freund macht es sich etwas zu einfach.

Daß Du Deinen Freund nicht vollkommen durchfüttern kannst und willst ist doch wohl vollkommen klar. Das würde ich auch nicht tun.

Mir kommt es ein bißchen so vor, daß Du Dich von dem ganz schön ausnutzen läßt. Jeder ist für sich selbst verantwortlich. Wenn er gesund ist, dann kann er auch arbeiten, wie alle anderen. Studium ist hierfür weder Ausrede noch Rechtfertigung. Wer studiert hat sich dafür frei entschieden und noch haben wir keine amerikanischen Verhältnisse, mit Studiengebühren von 20.000 bis 30.000 DM pro Semester, die ganz nebenbei bemerkt zusätzlich zum Lebensunterhalt vom Student selbst aufzubringen sind!!!

Es wird allmählich Zeit, daß Dein Freund mal aufwacht.

Gruß

Snowy

P.S. Sorry, wenn das alles etwas hart rüberkommt, aber bei solchen Klagen verwöhnter Leute geht mir einfach der Hut hoch.



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