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Meine Mutter hat kein eigenes Leben

14. Mai um 11:09 Letzte Antwort: 19. Mai um 16:00

Hallo ich bin neu hier und würde ein paar Ratschläge benötigen wegen meiner Mutter das Verhältnis zu ihr belastet mich extrem.

Also ich fang einmal an ich bin 30 Jahre alt mein Partner 33 wir haben eine gemeinsame Tochter (4) Wir wohnen in einer Mietwohnug 2 Minuten von meiner Mutter entfernt (war so nicht geplant aber da die Wohnung günstig und groß ist wollten wir dorthin) Meine Mutter ist seit 3 Jahren verwitwet lebt alleine und hat kaum Freunde. Das Verhältnis war schon bevor mein Stiefvater gestorben ist so sie ist ein Mensch sie wollte sich schon immer in mein Leben einmischen mir sagen wie ich was tun soll und generell sie ist die beste und ohne ihr schafft eh keiner etwas ABER mein Stiefvater hat sie immer zurück gehalten und ihr gesagt sie soll sich nicht einmischen...

Als er verstorben ist war ich viel für meine Mutter da war täglich bei ihr oder sie bei mir ich fühlte mich für sie verantwortlich da sie jetzt keinen mehr hat nur mehr mich und meine Tochter. Sie wollte mir ständig im Haushalt helfen oder sich um meine Tochter kümmern und versuchte sich immer einzumischen. Es verging kein Tag an den sie nicht bei mir war. Mich hat das sehr belastet aber ich hab mir immer gedacht sie hat ja keinen und nix zu tun ich lass sie machen. Nun reicht es mir aber schon seit Monaten und ich habe ihr auch gesagt ich will ihre Hilfe nicht mehr da sie im Nachhinein immer schlecht redet das ohne sie nichts geht und ich unfähig bin. Ich brauchte ihre Hilfe nicht sie hatte sich immer aufgedrängt ihre Hilfe angeboten ich hab sie manchmal angenommen und dann im Nachhinein erfahren das sie schlecht redet weil ohne sie schaff ich eh nix... 
Sie will mich und meine Tochter jeden Tag sehen jeden Tag etwas helfen oder oder 
Mir ist der Kontakt einfach schon zu viel ich muss dazu sagen wir fahren jeden Tag gemeinsam in die Arbeit ( da wir fast die selben arbeitszeiten haben und in der gleichen Ortschaft arbeiten ) um Benzin zu sparen fahren wir gemeinsam. Das heißt sie sieht mich und meine Tochter sowieso jeden Tag in der früh da wir sie gleich gemeinsam in den Kindergarten bringen und wieder holen dann geh ich nach Hause und sie zu sich nach Hause nach spätestens 2 Stunden geht es los sie schreibt mir was ich heute mache ob ich einkaufen muss ob ich das erledigen muss und ob sie kommen soll mir helfen soll oder auf meine Tochter aufpassen soll. Sobald sie sieht ich bin mit meiner Tochter im garten kommt sie auch runter fängt an mich voll Zureden ich kann mich nicht mehr auf meine Tochter konzentrieren geh ich nicht auf die Gespräche ein ist sie beleidigt weil ich habe nie zeit für sie und hab nix zu tun außer mich um meine Tochter zu kümmern. Kurz und Knapp ich habe nie Ruhe von ihr dauernd drängt sie sich in mein Leben will alles mitbestimmen usw. . 
Sie hat den ganzen Nachmittag nix zu tun und ich soll ich Unterhaltungsprogramm spielen 
HAB IHR GESAGT DAS MIR DAS ZU VIEL IST. Ihre Meinung ist ich wäre undankbar alle wären froh wenn sie so viel Hilfe hätten. Ich hab ihr gesagt ich will es aber alleine schaffen wenn ich hilfe brauche sage ich es ihr das passt ihr nicht sie meint bis jetzt war sie gut genug und jetzt aufeinmal Brauch ich sie nicht hab ihr erklärt das es normal ist das ich es selber machen muss und auch selber machen WILL...Sie fühlt sich nun ungebraucht und versucht mir ein schlechtes Gewisssn zu machen das ich undankbar bin.
Am liebsten wäre ihr ich würde mich immer mit ihr abgeben sie helfen lassen nur damit sie glücklich ist und was zu tun hat. Sie versteht es einfach nicht das ich es alleine schaffen will sie braucht das Gefühl gebraucht zu werden... 
Sowieso mach ich alles falsch würd ich mir helfen lassen wäre ich unfähig nehme ich ihre Hilfe nicht an passt ihr das nicht....

Was würder ihr tun ?

Ich hhb mich lange genug verantwortlich für sie gefühlt und sehr viel zugelassen aber ich merke immer mehr das es ich es nicht Will. Findet ihr ich bin egoistisch und sollte sie helfen lassen obwohl ich keine Hilfe brauche ??

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14. Mai um 12:25
Beste Antwort

Du hast völlig recht. Ich verstehe dich. Du musst einfach den Kontakt einschränken. Ihr könnt ja einen festen Tag für Besuche ausmachen.  Sie kommt nur an diesem Tag. Ihr Fahrt trotzdem noch jedem Tag zusammen zur Arbeit und zurück. Alles andere ist zu viel. Ganz hart bleiben. Sie muss sich andere Aufgaben suchen. Sue möchte gebraucht werden aber dass sie so redet über dich finde ich überhaupt nicht ok.  

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14. Mai um 13:01
Beste Antwort
In Antwort auf frexsh

Du hast völlig recht. Ich verstehe dich. Du musst einfach den Kontakt einschränken. Ihr könnt ja einen festen Tag für Besuche ausmachen.  Sie kommt nur an diesem Tag. Ihr Fahrt trotzdem noch jedem Tag zusammen zur Arbeit und zurück. Alles andere ist zu viel. Ganz hart bleiben. Sie muss sich andere Aufgaben suchen. Sue möchte gebraucht werden aber dass sie so redet über dich finde ich überhaupt nicht ok.  

Danke für deine Antwort.
DAS hab ich ihr schon vorgeschlagen das wir 2 fixe Tage machen wo wir uns sehen können und die restlichen Tage möchte ich meine Ruhe. Ihre Antwort darauf war 3 Jahre lang war sie gut genug zu helfen und jetzt brauch ich einfach ihre Hilfe nicht mehr ich soll froh sein das sie mir helfen will usw...
Für mich ist das aber keine Hilfe wenn sie mir das dann irgendwann vorhaltet. Ich möchte auch einfach mal in ruhe mit meiner Tochter im Garten spielen ohne das sie ständig runter kommt und mich vollendet.

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14. Mai um 14:46
In Antwort auf hannah1002

Danke für deine Antwort.
DAS hab ich ihr schon vorgeschlagen das wir 2 fixe Tage machen wo wir uns sehen können und die restlichen Tage möchte ich meine Ruhe. Ihre Antwort darauf war 3 Jahre lang war sie gut genug zu helfen und jetzt brauch ich einfach ihre Hilfe nicht mehr ich soll froh sein das sie mir helfen will usw...
Für mich ist das aber keine Hilfe wenn sie mir das dann irgendwann vorhaltet. Ich möchte auch einfach mal in ruhe mit meiner Tochter im Garten spielen ohne das sie ständig runter kommt und mich vollendet.

Hast du ihr schon mal klar gemacht, dass du das alles machtest, weil du dich für SIE verantwortlich fühltest?! 
Mach ihr klar, dass sie für ihr Leben verantwortlich ist und du für deines. Hast du sie mal drauf angesprochen, warum sie dich so schlecht macht? Das würde ich mir verbitten!

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14. Mai um 14:49
In Antwort auf hannah1002

Danke für deine Antwort.
DAS hab ich ihr schon vorgeschlagen das wir 2 fixe Tage machen wo wir uns sehen können und die restlichen Tage möchte ich meine Ruhe. Ihre Antwort darauf war 3 Jahre lang war sie gut genug zu helfen und jetzt brauch ich einfach ihre Hilfe nicht mehr ich soll froh sein das sie mir helfen will usw...
Für mich ist das aber keine Hilfe wenn sie mir das dann irgendwann vorhaltet. Ich möchte auch einfach mal in ruhe mit meiner Tochter im Garten spielen ohne das sie ständig runter kommt und mich vollendet.

Hör auf zu diskutieren.  Ihr habt schon alles besprochen. Mehrfach.  Du bist kein kleines Kind mehr, dass sich erklären muss. Wenn die wieder anfängt dich plattzurollen, dann gehst du sofort.  Du musst dich entziehen. 

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14. Mai um 14:56
In Antwort auf frexsh

Hör auf zu diskutieren.  Ihr habt schon alles besprochen. Mehrfach.  Du bist kein kleines Kind mehr, dass sich erklären muss. Wenn die wieder anfängt dich plattzurollen, dann gehst du sofort.  Du musst dich entziehen. 

Ja da hast du recht. Sie will es einfach nicht akzeptieren und will mit ein schlechtes Gewissen machen und das schafft sie immer wieder. Also sollte ich mich deiner Meinung nach nicht mehr rechtfertigen warum sie jetzt nicht mehr helfen darf 

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14. Mai um 14:58
In Antwort auf skadirux

Hast du ihr schon mal klar gemacht, dass du das alles machtest, weil du dich für SIE verantwortlich fühltest?! 
Mach ihr klar, dass sie für ihr Leben verantwortlich ist und du für deines. Hast du sie mal drauf angesprochen, warum sie dich so schlecht macht? Das würde ich mir verbitten!

Das kann ich ihr noch so oft sagen das sie sich um ihr leben kümmern soll nicht um meins dann kommt 3 jahre lang war sie gut genug und jetzt aufeinmal nicht mehr und sie ist dann beleidigt und sagt ich sei undankbar jeder würde sich über die Hilfe freuen 

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15. Mai um 8:08
In Antwort auf hannah1002

Das kann ich ihr noch so oft sagen das sie sich um ihr leben kümmern soll nicht um meins dann kommt 3 jahre lang war sie gut genug und jetzt aufeinmal nicht mehr und sie ist dann beleidigt und sagt ich sei undankbar jeder würde sich über die Hilfe freuen 

oh bestimmt nicht jeder, mir wäre der Preis auch zu hoch.

Anyway, nimm es nicht persönlich. Das hat mit Dir gar nichts zu tun. Sie braucht (natürlich!) das Gefühl, noch "für etwas gut zu sein" und nicht nur nutzlos. Das Gefühl holt sie sich über das, was sie anderen darüber erzählt.
Das sie ihr Ego auf Deine Kosten füttert, bekommt sie wahrscheinlich noch nicht mal mit, nur dass ihr Ego das Füttern bitterlich nötig hat.
Und dann reagiert sie wie jeder Süchtige, dem man droht, die Droge, die zum Zentrum des Lebens geworden ist, wegzunehmen - sie schlägt wild um sich. Hat auch nichts mit Dir zu tun, nur ist diese "HILFE" das, worüber SIE sich im Moment definiert. Ihr Fehler, nicht Deiner, dass sie daraus ihren Lebensinhalt konstruiert. Aber dieser Lebensinhalt droht sich gerade in Luft aufzulösen, dass sie da panisch reagiert, ist klar.
Von daher: nimm es Dir nicht zu Herzen.

Aber für Dich selbst musst Du Grenzen setzen. Ob Du durch das Konstrukt, was sie sich da zusammengebastelt hat, irgendwie sinnvoll durchdringen kannst, ist fraglich, im Zweifelsfalle geht das wirklich nur auf die harte Tour.

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19. Mai um 16:00
In Antwort auf hannah1002

Hallo ich bin neu hier und würde ein paar Ratschläge benötigen wegen meiner Mutter das Verhältnis zu ihr belastet mich extrem.

Also ich fang einmal an ich bin 30 Jahre alt mein Partner 33 wir haben eine gemeinsame Tochter (4) Wir wohnen in einer Mietwohnug 2 Minuten von meiner Mutter entfernt (war so nicht geplant aber da die Wohnung günstig und groß ist wollten wir dorthin) Meine Mutter ist seit 3 Jahren verwitwet lebt alleine und hat kaum Freunde. Das Verhältnis war schon bevor mein Stiefvater gestorben ist so sie ist ein Mensch sie wollte sich schon immer in mein Leben einmischen mir sagen wie ich was tun soll und generell sie ist die beste und ohne ihr schafft eh keiner etwas ABER mein Stiefvater hat sie immer zurück gehalten und ihr gesagt sie soll sich nicht einmischen...

Als er verstorben ist war ich viel für meine Mutter da war täglich bei ihr oder sie bei mir ich fühlte mich für sie verantwortlich da sie jetzt keinen mehr hat nur mehr mich und meine Tochter. Sie wollte mir ständig im Haushalt helfen oder sich um meine Tochter kümmern und versuchte sich immer einzumischen. Es verging kein Tag an den sie nicht bei mir war. Mich hat das sehr belastet aber ich hab mir immer gedacht sie hat ja keinen und nix zu tun ich lass sie machen. Nun reicht es mir aber schon seit Monaten und ich habe ihr auch gesagt ich will ihre Hilfe nicht mehr da sie im Nachhinein immer schlecht redet das ohne sie nichts geht und ich unfähig bin. Ich brauchte ihre Hilfe nicht sie hatte sich immer aufgedrängt ihre Hilfe angeboten ich hab sie manchmal angenommen und dann im Nachhinein erfahren das sie schlecht redet weil ohne sie schaff ich eh nix... 
Sie will mich und meine Tochter jeden Tag sehen jeden Tag etwas helfen oder oder 
Mir ist der Kontakt einfach schon zu viel ich muss dazu sagen wir fahren jeden Tag gemeinsam in die Arbeit ( da wir fast die selben arbeitszeiten haben und in der gleichen Ortschaft arbeiten ) um Benzin zu sparen fahren wir gemeinsam. Das heißt sie sieht mich und meine Tochter sowieso jeden Tag in der früh da wir sie gleich gemeinsam in den Kindergarten bringen und wieder holen dann geh ich nach Hause und sie zu sich nach Hause nach spätestens 2 Stunden geht es los sie schreibt mir was ich heute mache ob ich einkaufen muss ob ich das erledigen muss und ob sie kommen soll mir helfen soll oder auf meine Tochter aufpassen soll. Sobald sie sieht ich bin mit meiner Tochter im garten kommt sie auch runter fängt an mich voll Zureden ich kann mich nicht mehr auf meine Tochter konzentrieren geh ich nicht auf die Gespräche ein ist sie beleidigt weil ich habe nie zeit für sie und hab nix zu tun außer mich um meine Tochter zu kümmern. Kurz und Knapp ich habe nie Ruhe von ihr dauernd drängt sie sich in mein Leben will alles mitbestimmen usw. . 
Sie hat den ganzen Nachmittag nix zu tun und ich soll ich Unterhaltungsprogramm spielen 
HAB IHR GESAGT DAS MIR DAS ZU VIEL IST. Ihre Meinung ist ich wäre undankbar alle wären froh wenn sie so viel Hilfe hätten. Ich hab ihr gesagt ich will es aber alleine schaffen wenn ich hilfe brauche sage ich es ihr das passt ihr nicht sie meint bis jetzt war sie gut genug und jetzt aufeinmal Brauch ich sie nicht hab ihr erklärt das es normal ist das ich es selber machen muss und auch selber machen WILL...Sie fühlt sich nun ungebraucht und versucht mir ein schlechtes Gewisssn zu machen das ich undankbar bin.
Am liebsten wäre ihr ich würde mich immer mit ihr abgeben sie helfen lassen nur damit sie glücklich ist und was zu tun hat. Sie versteht es einfach nicht das ich es alleine schaffen will sie braucht das Gefühl gebraucht zu werden... 
Sowieso mach ich alles falsch würd ich mir helfen lassen wäre ich unfähig nehme ich ihre Hilfe nicht an passt ihr das nicht....

Was würder ihr tun ?

Ich hhb mich lange genug verantwortlich für sie gefühlt und sehr viel zugelassen aber ich merke immer mehr das es ich es nicht Will. Findet ihr ich bin egoistisch und sollte sie helfen lassen obwohl ich keine Hilfe brauche ??

Sie haben völlig Recht. Ich verstehe. Sie müssen nur Ihren Kontakt einschränken. Sie können einen Tag für Besuche festlegen.  Sie wird nur einmal hierher kommen. Man geht immer noch jeden Tag gemeinsam zur Arbeit und zurück. Alles andere ist zu viel. Halten Sie durch. Sie wird andere Dinge finden müssen, die sie tun kann. Sue möchte gebraucht werden, aber ich fühle mich nicht wohl dabei, wenn sie so über Sie spricht. 
 

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