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Meine (mobbende) Arbeitskollegin....

16. Juni 2017 um 16:09

Hallo Ihr 

Ich schreibe heute in der Hoffnung das mir vielleicht Jemand weiter helfen kann...
Wie der Titel schon sagt geht es um eine Arbeitskollegin, dir mir meine Arbeit (die ich gerne mache) sehr schwer macht. Wir arbeiten gemeinsam mit ein paar anderen Mädels und Jungs in einem Internat. Als ich hier anfing und sie mich eingearbeitet hat haben wir uns super verstanden (hat mich zB oft gelobt) und dann, als ich eigene Schichten übernommen hab fing es an, das sie nur noch an mir rum gemeckert hat, was ich alles falsch machen würde, hat mir teilweise nicht mal richtig hallo gesagt... Hab dann mit einer meiner Vorgesetzten gesprochen  (hier gibt es eine kaufmännische Leiterin, eine pädagogische Leiterin und einen Chef).. Ihr war das Verhalten meiner Kollegin auch schon aufgefallen und ihr hatten ein paar Jungs aus dem Internat auch schon erzählt das sie ihr Verhalten mir gegenüber unfair finden. Sie wollte darauf hin mit meiner Kollegin sprechen und sie zu ihrem Verhalten ein bisschen durch die Blume fragen und mich ihr gegenüber loben.. Hat nichts gebracht, also hat meine andere Vorgesetzte mit ihr gesprochen - daraufhin hat sich meine Kollegin sogar bei mir entschuldigt und wir verstanden uns gut. (Ich hab mich zwischenzeitlich sogar für sie stark gemacht als sie Ärger mit einer anderen Kollegin Hat aber nicht lange gedauert und das Theater ging wieder los. Haben die beiden Leiterinnen auch wieder mitbekommen - nur diesmal hab ich vorher das Gespräch mit ihr gesucht. Ich habe sie gefragt ob sie eigentlich merkt wie sie mich mit ihrem Verhalten verletzt und dass ich die Einzige bin mit der sie so umspringt, daraufhin hat sie gesagt, dass sie nicht weiß was ich meine und dass das doch nicht stimmen würde, alle anderen würden doch auch denken das ich meine Arbeit nicht richtig machen würde. Hab dann von dem Gespräch einer Leiterin erzählt, darauf hin haben beide Leiterinnen nochmal mit ihr gesprochen (und beide haben sich klar davon distanziert das ich meine Arbeit nicht gut machen würde), aber diesmal ist nichts passiert und sie verhält sich immer noch arschig mir gegenüber.. Das alles ist jetzt natürlich stark gekürzt, es gab das gleiche Theater auch schon mit einer anderen Kollegin, nur ihr gegenüber verhält sie sich wieder normal... 
Nun die Frage an euch, wie soll ich mich ihr gegenüber verhalten, was kann ich tun? 
Ich bin ein Mensch, der sich alles sehr zu Herzen nimmt und ich hab jedes Mal einen Kloß im Hals wenn ich weiß das ich ihr begegne... 

Vielen Dank schon mal! 

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17. Juni 2017 um 3:14

Ich würde dir raten, das ganze mit etwas Humor zu nehmen. Wenn sie wieder meckert, nett lächeln und sagen: "na, wieder einen schlechten Tag gehabt? Das Leben ist doch schön!

Nimm sie nicht mehr so ernst. SIE hat irgendein Problem. Mach es nicht zu DEINEM Problem. SIE hat schlechte Laune, deswegen musst DU dir nicht auch die Laune vermiesen lassen.

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17. Juni 2017 um 23:37

Vielleicht hilft es dir zu wissen, daß Mobbing strafbar ist, vielleicht hilft es auch deiner Kollegin, das zu wissen. Von rund 39 Mio Arbeitnehmern gaben in einer Studie 15% an, schon einmal gemobbt worden zu sein, also 6 Mio, was kein Spaß ist.
Sie irgendwie zu provozieren würde ich auf keinen Fall tun, denn dann wird ein Streit aus dem ganzen und dann wird dir Mitschuld angelastet werden, welche du ja eigentlich nicht hast.
Ich würde dir 2 Dinge empfehlen:

1. Beweise sammeln, daß du gemobbt wirst, dazu gehören auch Tonaufzeichnungen, Bilder, alles was als Beweis taugt. Auch wenn das eine oder andere als Beweis vor Gericht nicht zulässig ist, das heißt noch lange nicht, daß andere Menschen diese Beweise nicht anschauen wollen und du dir somit Glaubwürdigkeit verschaffen kannst. Egal ob für eine Gerichtsverhandlung(jeder 6. Selbstmord hat einen Mobbinghintergrund) oder auch nur für eine Vermittlung oder für deine Chefs, Beweise können dir sehr helfen. (Z.b. wenn deine Chefs sagen würden: "Schon wieder Sie mit ihrem Mobbing, also so langsam..." ...dann ist so eine kleine Beweissammlung ganz hilfreich. Wenn du eine mit ihr erlebte Mobbingsituation möglichst genau aufschreibst, ist auch das sehr hilfreich, mit all diesen Dingen kann sie konfrontiert werden. Stell dir vor, du hättest 5 oder 10 von solchen Situationen aufgeschrieben, wie würde sie dastehen wenn sie sagt: alles erfunden ? Deshalb ist die möglichst detaillierte Schilderung in so einem Fall wichtig.

2. Hier hast du auch eine url, die dir vielleicht weiterhelfen kann:

http://www.vpsm.de/index.php/aktuell/neuigkeiten/13-wir-ueber-uns/artikel-presse/181-wiesbadener-beratungsstelle-balance-hilft-mobbing-opfern-wiesbadener-kurier-22-12-12


Viel Glück !

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18. Juni 2017 um 0:02

Glaubst du es oder weißt du es ? Ich glaube du redest davon, Bilder zu veröffentlichen, aber Beweismittel zu sammeln um Mobbing nachzweisen ist definitiv nicht verboten.
Ich finde es nicht gut von dir, daß du wegen "ich glaube", obwohl du es nicht sicher weißt, die Threaderstellerin hindern möchtest, sich zu helfen.

Auch fand ich deinen Rat nicht gut, daß sie sich versetzen lassen soll. Täter muss man hindern und sie ggf bestrafen, Flucht bringt gar nichts. Wenn dort wieder ein Mobber auftaucht, flüchtet sie wieder während der sich gemütlich ein neues Opfer sucht ?

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26. Juni 2017 um 2:39

Also man muss zuerst einem Richter einen Brief schreiben, ob man bitte von jemandem Tonaufnahmen machen darf ?
Ich glaube du verwechselst da was, nämlich ob man Aufzeichnungen macht oder ob man diese öffentlich ausstellt. Daß man letzteres nicht darf, ist ziemlich wahrscheinlich, aber ersteres schon.
Ich würde es auf jeden Fall tun, und es nur als Beweismittel verwenden, dann kann man nicht viel falsch machen, die Privatsphäre des Aufgezeichneten bleibt ja gewahrt, weil nichts in die Öffentlichkeit kommt. Und man kann immer sagen, daß man doch einen Beweis gebraucht hat für das Fehlverhalten des anderen.

Das BVerfG hat auch schon ausgeführt, daß diese Art der Beweisbeschaffung auch bei formaler Persönlichkeitsrechtsverletzung in Ausnahmefällen zulässig ist (wenn anders der Beweis nicht möglich ist und die Straftat nicht nur unerheblich). Klassisches Beispiel wäre das Aufzeichnen eines anonymen Drohanrufs, um die Stimme zur Identifizierung zu sichern.

Aber es geht ja darum, daß hier jemand Hilfe bekommt, der gemobbt wird, also in schriftlicher Form als Protokoll ist auch immer eine gute Sache.

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