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Meine eigene Religion

6. April 2015 um 22:28

Was müsste man tun, um eine eigene Religion zu erschaffen und auch noch (sozusagen offiziell) anerkannt zu werden?

(jetzt mal bitte keine Antworten a la "Schreib ein Buch und murks alle ab, die es nicht auswendig lernen wollen")

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7. April 2015 um 9:31

"ha ha ha ha"
gefällt mir als Name. Gute Idee. Danke.

Da sieht man dann schon auf den ersten Blick, dass es eine fröhliche und lebensbejahende Reiligion ist,

Nur ein bisschen lang, ich denke, wir sollten uns auf "ha ha ha" oder nur auf "ha ha" beschränken.
Letzteres könnte aber dazu führen, dass die Leute glauben, man würde Nelson Muntz verehren.

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8. April 2015 um 15:03

Eigentlich völlig egal
Mich interessiert einfach nur, ob es tatsächlich eine Möglichkeit gäbe, was ganz Neues zu starten.

Ob die Leute nun Hamster anbeten oder ihre Erfülling im Erdkern suchen ist nicht relevant,
Einzig und allein, ob es heutzutage noch möglich wäre, einen Stein ins Rollen zu bringen, für den sich in Tausend Jahre Leute den Schädel einschlagen würden. (sozusagen)

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8. April 2015 um 15:47

Dazu gehört noch mehr
glaube ich.

Religion füllt auch immer eine "Leere", man braucht noch einen Inhalt, der diese Gefühl, "da fehlt mir noch was" anspricht.

Dazu kommt, dass der überwiegende Teil der Menschheit prima auch ohne spirituelle Komponente auskommt.
Außerdem ist die Welt im Großen und Ganzen komplett vernetzt und die "großen Mysterien" gibt es eigntlich nicht mehr.

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8. April 2015 um 17:34

Naja
bei den Scientologen stehen ja nicht wirkich die UFOs im Mittelpunkt, da geht es prinzipiell um die Vervollkommnung der eigenen (geistigen) Fähigkeiten.

Den Verstand zu perfektionieren, anstatt der Seele, das war ne Marktlücke und die hat man genutzt.

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13. April 2015 um 11:00

Ne - ha reicht nicht
Das würden alle nur für eine Abkürzung halten und wildeste Spekulationen anstellen, die vom Kern des Glaubens ablenken.

Und überhaupt, was spricht dagegen, sich auf Idioten als Zielgruppe zu spezialisieren? Sie stellen die überwiegende Mehrheit des Menschen dar und außerdem sollte man sich eh auf die Menschen konzentrieren, die einem nahe stehen und denen man sich zugehörig fühlt, sonst würde die Religion so unecht und gekünstelt wirken.

Selbstverständlich bist Du zum Göttinnencasting eingeladen, ich muss Dich aber vorwarnen, auch wenn wir ein Probehängen am Kreuz durchführen, wahrscheinlich werden wir uns etwas anderes ausdenken müssen. Das mit dem Kreuz soll schon mal da gewesen sein und könnte Probleme mit dem Copyright geben.

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21. April 2015 um 12:57


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21. April 2015 um 13:39

Hier bist Du auch gesperrt
Ich kann überhaupt nichts von dem lesen, was Du schreibst.

(Schade, dass es keinen Smiley gibt, der unschuldig guckt und Däumchen dreht)

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22. April 2015 um 9:06

Genau, kann gar nichts lesen
Diesen Beitrag hier sehe ich zB überhaupt nicht!

Der "Missbrauch meiner Religion" sei Dir verziehen.

Aber ehrlich gesagt, würde mich schon interessieren, ob Du eine Meinung dazu hast.

Glaubst Du, dass sich heutzutage noch Glaubensformen bilden können, die irgendwann zu einer Weltreligion aufsteigen könnten? Oder sind die Menschen einfach zu "aufgeklärt" und skeptisch?

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22. April 2015 um 13:41

Düstere Vorstellung
Obwohl natürlich auch interessant wäre, was sich da dann in tausend Jahren draus entwickeln würde.

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11. Mai 2015 um 2:55

Nicht fragen wie, sondern es einfach tun.
Wenn du so eine Frage stellen musst, taugst du vermutlich nicht zum Religionsgründer, sorry. Um als religion "offiziell anerkannt" zu werden, müsste es eine gemeinnützige Organisation sein, was hier bei Religionen bzw. Sekten nicht ganz einfach ist, da die Kirchen in diesem Bereich viel Einfluss haben und keine Konkurrenz mögen.
In den USA ist das einfacher, da kann jeder eine Kirche gründen (was hier im Prinzip auch geht, zumindest als Verein - jede Sekte, Freimaurerloge oder sonstige, mehr oder weniger spirituelle Organisation ist ein eingetragener Verein) und vergleichsweise leicht als religiöse Organisation anerkannt werden (was einem z.B. das Zahlen von Steuern erspart).

Allgemein würde ich sagen, entwickle eine einigermaßen neue (wenigstens dem Anschein nach) und in sich geschlossene Lehre und packe noch ein paar eindeutig absurde Elemente hinein - das schweißt zusammen, gibt ein Gemeinschaftsgefühl gegenüber den "Ungläubigen". Dann ein paar Leute davon überzeugen, regelmäßige Treffen veranstalten (ein paar Rituale können an diesem Punkt nicht schaden), Verein gründen, Website basteln... fertig.

PS: die Behauptung, dass Gott (nur) zu dir spricht und dich zu Seinem letzten Propheten bzw. Seiner letzten Prophetin gemacht hat, scheint immer ganz gut zu ziehen, ist aber nicht unbedingt erforderlich (Baghwan/Osho war z.B. erklärter Atheist, kam aber als Sektengründer bekanntlich ganz gut zurecht; Aleister Crowley posulierte "es gibt keinen Gott über dem Menschen" und hat damit noch viel mehr Anhänger gefunden, allerdings lief es zu seinen Lebzeiten noch nicht sonderlich gut).

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11. Mai 2015 um 8:00
In Antwort auf cree_12103577

Nicht fragen wie, sondern es einfach tun.
Wenn du so eine Frage stellen musst, taugst du vermutlich nicht zum Religionsgründer, sorry. Um als religion "offiziell anerkannt" zu werden, müsste es eine gemeinnützige Organisation sein, was hier bei Religionen bzw. Sekten nicht ganz einfach ist, da die Kirchen in diesem Bereich viel Einfluss haben und keine Konkurrenz mögen.
In den USA ist das einfacher, da kann jeder eine Kirche gründen (was hier im Prinzip auch geht, zumindest als Verein - jede Sekte, Freimaurerloge oder sonstige, mehr oder weniger spirituelle Organisation ist ein eingetragener Verein) und vergleichsweise leicht als religiöse Organisation anerkannt werden (was einem z.B. das Zahlen von Steuern erspart).

Allgemein würde ich sagen, entwickle eine einigermaßen neue (wenigstens dem Anschein nach) und in sich geschlossene Lehre und packe noch ein paar eindeutig absurde Elemente hinein - das schweißt zusammen, gibt ein Gemeinschaftsgefühl gegenüber den "Ungläubigen". Dann ein paar Leute davon überzeugen, regelmäßige Treffen veranstalten (ein paar Rituale können an diesem Punkt nicht schaden), Verein gründen, Website basteln... fertig.

PS: die Behauptung, dass Gott (nur) zu dir spricht und dich zu Seinem letzten Propheten bzw. Seiner letzten Prophetin gemacht hat, scheint immer ganz gut zu ziehen, ist aber nicht unbedingt erforderlich (Baghwan/Osho war z.B. erklärter Atheist, kam aber als Sektengründer bekanntlich ganz gut zurecht; Aleister Crowley posulierte "es gibt keinen Gott über dem Menschen" und hat damit noch viel mehr Anhänger gefunden, allerdings lief es zu seinen Lebzeiten noch nicht sonderlich gut).

Was Du jetzt meinst, ist eine eigene Kirche
Klar kann man seinen eigenen Verein aufmachen, man klaut hier ein paar Ideen, da macht man mit irgendwelchem Blödsinn auf sich aufmerksam und wenn man dann mit genügend Charisma gesegnet ist, finden sich sicher ein paar Leuts, die einem hinterher laufen.

Baghwan & Crowley sind schöne Beispiele für Kulte, die kurz aufflammen und dann wieder verschwinden, beide beriefen sich auf "das alte Wissen", kombinierten das geschickt mit zeitgenössischen Ideen und schafften ein relativ erfolgreiches Modell. Dieses "leben in der eigenen Verantwortung" traf den Geist der Zeit, würde heute vermutlich auch noch so einige ansprechen, aber Sannyasins oder Anhänger Crowleys findet man heute nur noch selten.

Mich würde dagegen interessieren, vermutlich habe ich den Thread zu salop formuliert, ob man in der heutigen Zeit und mit den heutigen "aufgeklärten" Menschen noch eine Religion starten könnte, die es auch in tausend Jahrn noch gäbe.
(Soll eine rein theoretische Überlegung sein)

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