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Marine Le Pen - Kein Walk of Shame im Libanon

21. Februar 2017 um 17:28

Sie ist jederzeit wach und bewusst, dass sie ihr eigener Herr ist und selbst bestimmt, wie sie sich zu kleiden oder zu verhalten hat. Wenn es anderen nicht passt, muss man mit denen auch keinen Umgang pflegen.

Wie im Video zu sehen ist, folgt Marine Le Pen der Einladung des Großmuftis von Libanon, weigert sich aber das geforderte kopftuch zu tragen. Da dies vorher nicht von ihr verlangt und mit ihr vereinbart worden war, sieht sie keinen Grund es aufzusetzen. Höflich, aber sehr bestimmt lehnt sie das Ansinnen ab und verlässt in aller Würde den Ort der geplanten Begegnung.
Zum Vergleich dazu die schwedischen Feministen-Dummchen auf ihrem “Walk of Shame” im Iran. http://gesellschaft.gofeminin.de/forum/walk-of-shame-fd946044.

Wie seht ihr das?

https://www.youtube.com/watch?v=UrauFjR3x08

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21. Februar 2017 um 17:54

Das mag schon sein, dass es im Libanon im öffentlichen Leben kein Kopftuchpflicht-Gesetz gibt. Scheich Deriane, der Großmufti von Beirut, dem Le Pen in Dar el-Fatwa begegnen wollte, verlangte aber ausdrücklich, dass sie eins trägt wenn sie ihm begegnet. Ein Gesetz spielt dabei überhaupt keine Rolle, entweder man beugt sich der Bedingung, oder man trifft ihn nicht. Weil sie sie sich nicht von ihm knechten ließ, brach sie den Besuch ab. Mich beeindruckt das schon, auch wenn es ein wahltaktisches Manöver war.

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21. Februar 2017 um 18:24
In Antwort auf demartine

Das mag schon sein, dass es im Libanon im öffentlichen Leben kein Kopftuchpflicht-Gesetz gibt. Scheich Deriane, der Großmufti von Beirut, dem Le Pen in Dar el-Fatwa begegnen wollte, verlangte aber ausdrücklich, dass sie eins trägt wenn sie ihm begegnet. Ein Gesetz spielt dabei überhaupt keine Rolle, entweder man beugt sich der Bedingung, oder man trifft ihn nicht. Weil sie sie sich nicht von ihm knechten ließ, brach sie den Besuch ab. Mich beeindruckt das schon, auch wenn es ein wahltaktisches Manöver war.

Der Libanon ist ein christliches Land, daran ändert sich auch nichts dadurch, dass die Eindringlinge die Mehrheit an sich gerissen haben. Warum sollte Marine LePen sich unter einen Kopf-Feudel vom Mufti zwingen lassen?

Der islamische Niedergang des Libanons begann, als Jordanien 1970 die dauerquerulantischen Araber rausschmiss, die sich “Palästinenser” nannten (Stichwort Schwarzer September).
Sie verzogen sich in den Libanon und begannen da sofort weiterzunerven. Gleichzeitig formierte sich, ebenfalls im toleranten, westlichen, angenehmen Libanon, die schiitische Hizb’Allah, seit Khomeinis islamischer Schlachterei 1979 iranischer Proxy.

Islam, Islam, Islam. Seither ist der Libanon im Eimer; der “Libanesische Bürgerkrieg” war eine direkte Folge der Islamisierung des Landes. Vom Libanon aus gelang übrigens den mörderischen Arab-Mohammedanern in den 80ern der Sprung nach Deutschland.

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21. Februar 2017 um 20:55

Schlimm wäre es, wenn sie aus irgendwelchen Gründen wirklich politisch mit ihm verkehren müsste. Könnte sie dann nicht, weil sie ihrem pseudo-Protest mehr Wert beilegt. Auf solche Politiker kann ich verzichten.
Sich anderen Sitten anpassen zu können gehört auch zur Diplomatie.

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22. Februar 2017 um 11:38
In Antwort auf demartine

Das mag schon sein, dass es im Libanon im öffentlichen Leben kein Kopftuchpflicht-Gesetz gibt. Scheich Deriane, der Großmufti von Beirut, dem Le Pen in Dar el-Fatwa begegnen wollte, verlangte aber ausdrücklich, dass sie eins trägt wenn sie ihm begegnet. Ein Gesetz spielt dabei überhaupt keine Rolle, entweder man beugt sich der Bedingung, oder man trifft ihn nicht. Weil sie sie sich nicht von ihm knechten ließ, brach sie den Besuch ab. Mich beeindruckt das schon, auch wenn es ein wahltaktisches Manöver war.

weil sowas von vorhersehbar war, dass er sie "knechten" lassen wollte, nahm sie die Einladung überhaupt erst an, meinst Du wohl.

Meine Güte, wenn klar ist, dass beim Besuch eines Gastgebers Regeln gelten, denen ich nicht folgen möchte, dann gehe ich da halt nicht hin. Aber eine Einladung anzunehmen, nur um vor laufendender Kamera diese Regeln auch bitteschön theatralisch nicht zu akzeptieren - finde ich einfach nur peinlich und bestimmt nicht beeindruckend.

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22. Februar 2017 um 13:27
In Antwort auf avarrassterne1

weil sowas von vorhersehbar war, dass er sie "knechten" lassen wollte, nahm sie die Einladung überhaupt erst an, meinst Du wohl.

Meine Güte, wenn klar ist, dass beim Besuch eines Gastgebers Regeln gelten, denen ich nicht folgen möchte, dann gehe ich da halt nicht hin. Aber eine Einladung anzunehmen, nur um vor laufendender Kamera diese Regeln auch bitteschön theatralisch nicht zu akzeptieren - finde ich einfach nur peinlich und bestimmt nicht beeindruckend.

Nein, sie nahm die Einladung aus einem anderen Grund an avara. Sie nahm sie an, weil die heiße Phase des Wahlkampfes für sie angebrochen ist, und weil sie wusste, dass Mohamedaner, vor allem Muftis, extrem einfach zu berechnen sind und ihr eine Steilvorlage bieten werden, die besser gar nicht sein könnte. Sie wäre unendlich doof gewesen, sie nicht zu nutzen.

Peinlich finde ich nicht LePens Verhalten, sondern das des Merkels in der Türkei bei Erdolf. Er setzt sie bei Staatsbesuchen immer an einen Tisch, wo dem links und rechts hinter Erdolf und Merkel überdimensional große Türken-Flaggen stehen. Das ist bei einem Staatsbesuch absolut unüblich. Der Staatsgast steht oder sitzt immer vor der Fahne seines Landes. Vorne steht auf dem Tischchen ein Gebinde mit einem deutschen und einem türkischen  Fähnchen, das ist an Lächerlichkeit nicht mehr zu überbieten. Er demütigt sie dreist, und damit das Deutsche Volk als dessen Vertreterin sie dort ist, mit unübertrefflicher  Herabsetzung. Und das Merkel verbittet sich das nicht nur nicht, nein!, es lacht dümmlich dazu und benimmt sich so servil und unterwürfig wie immer bei ihm. Sie kommt auch immer wieder bei ihm angekrochen und das Procedere ist stets gleich.
Wo Erdolf das Sagen hat, führt er das Merkel vor der türkischen Fahne vor.

Erdolf macht das übrigens nur mit Leuten die er abgrundtief verachtet. Mit Putin, Obama, den Regenten der Griechen, Saudis, ja nicht einmal dem Papst, und so gut wie allen anderen Staatschefs, wagt er eine derartige Respektlosigkeit nicht einmal ansatzweise.

DAS finde ich peinlich, oberpeinlich sogar, aber nicht im Geringsten peinlich finde ich einen klugen Schachzug einer Präsidentschaftskandidatin im Wahlkampf.

In diesem Sinne
FG
 

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22. Februar 2017 um 13:52
In Antwort auf eurabier

Nein, sie nahm die Einladung aus einem anderen Grund an avara. Sie nahm sie an, weil die heiße Phase des Wahlkampfes für sie angebrochen ist, und weil sie wusste, dass Mohamedaner, vor allem Muftis, extrem einfach zu berechnen sind und ihr eine Steilvorlage bieten werden, die besser gar nicht sein könnte. Sie wäre unendlich doof gewesen, sie nicht zu nutzen.

Peinlich finde ich nicht LePens Verhalten, sondern das des Merkels in der Türkei bei Erdolf. Er setzt sie bei Staatsbesuchen immer an einen Tisch, wo dem links und rechts hinter Erdolf und Merkel überdimensional große Türken-Flaggen stehen. Das ist bei einem Staatsbesuch absolut unüblich. Der Staatsgast steht oder sitzt immer vor der Fahne seines Landes. Vorne steht auf dem Tischchen ein Gebinde mit einem deutschen und einem türkischen  Fähnchen, das ist an Lächerlichkeit nicht mehr zu überbieten. Er demütigt sie dreist, und damit das Deutsche Volk als dessen Vertreterin sie dort ist, mit unübertrefflicher  Herabsetzung. Und das Merkel verbittet sich das nicht nur nicht, nein!, es lacht dümmlich dazu und benimmt sich so servil und unterwürfig wie immer bei ihm. Sie kommt auch immer wieder bei ihm angekrochen und das Procedere ist stets gleich.
Wo Erdolf das Sagen hat, führt er das Merkel vor der türkischen Fahne vor.

Erdolf macht das übrigens nur mit Leuten die er abgrundtief verachtet. Mit Putin, Obama, den Regenten der Griechen, Saudis, ja nicht einmal dem Papst, und so gut wie allen anderen Staatschefs, wagt er eine derartige Respektlosigkeit nicht einmal ansatzweise.

DAS finde ich peinlich, oberpeinlich sogar, aber nicht im Geringsten peinlich finde ich einen klugen Schachzug einer Präsidentschaftskandidatin im Wahlkampf.

In diesem Sinne
FG
 

das ist nicht ein "anderer Grund" sondern genau der, den ich geschrieben habe.

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23. Februar 2017 um 14:08

ja, mein erster Gedanke beim Lesen war, wie oft sie dieses "Höflich, aber sehr bestimmt lehnt sie das Ansinnen ab und verlässt in aller Würde den Ort der geplanten Begegnung" wohl in den Tagen davor vor dem Spiegel geübt hat

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Von: tothemoonandback1
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20. Februar 2017 um 0:41
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