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Leben wir im Zeitalter der Polit-Clowns?

21. August um 7:43

Ich musste das heute morgen zweimal lesen...

Nachdem die dänische Regierung und die lokalen Vertreter einen Verkauf Grönlands an die USA, die von Mr. Trump ins Gespräch gebracht worden war, als abwegig zurückgewiesen haben, weil man Länder und Völker heutzutage in der zivilisierten Welt nicht mehr verkaufen würde...

...hat der US-Präsident seinen Staatsbesuch in Dänemark abgesagt!

Der britische Premierminister will dem nicht nachstehen und hat verlauten lassen, die Vertreter der EU seinen etwas "negativ", was die Brexit-Nachverhandlungen angeht, aber er werde diese Sache mit Schmackes angehen und dann würde das schon hinhauen...

???

Und in Italien? Als Italophiler komme ich in eine seelische Krise beim Lesen der ektuellen Nachrichten!

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21. August um 21:24
In Antwort auf livvy_18548814

Das wundert mich nicht!

Wir sehen das in den USA, Großbritannien, Ungarn oder jetzt auch in Italien.

Es ist aber ein Irrglaube und es führt uns nirgendwo sonst hin, als in Armut.

Wir haben es alle im Geschichtsunterricht gelernt:
Völker, Regionen begannen dann zu blühen, wenn die Meinungen, der Handel und die Niederlassung frei waren. Landstriche, die sich abgeschottet haben, sind zurückgefallen, verarmten und verschwanden schließlich in der Bedeutungslosigkeit.

Und das, was früher für Regionen galt, das gilt heute für Länder und Wirtschaftsräume.

Wenn du dir heute ein deutsches Auto kaufst, dann kommt der Motor aus Ungarn, die Lenkung aus Deutschland, die Schalter aus Spanien, die Airbags aus Japan und manche elektronischen Bauteile aus China...

Es setzt sich trotzdem vielerorts der Gedanke durch, man müsste nur die EU verlassen, die Grenzen dicht machen, ordentliche Zölle erheben und schon würde die Binnenwirtschaft wieder brummen.

Das ist keine gute Idee, besonders für ein Hochtechnologie- und Exportland wie Deutschland.

Die EU als Wirtschaftsgemeinschaft ist im Grunde nicht schlecht,
es kann nur nicht sein, dass nur eine Nation, eben diese Gemeinschaft, zum größten Teil, am laufen hält.
Plus Bankenrettung, Staatenrettung und Flüchtlingsaufnahme .
Und die Bürger dieses Staates deshalb übermäßig belastet werden.

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21. August um 7:52

es ist schon faszinierend, dass es möglich ist, jemanden in der Position des amerikanischen Präsidenten zu unterschätzen. Zeigt, wie perfekt er die Manipulation gemeistert hat.

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21. August um 8:07
In Antwort auf avarrassterne1

es ist schon faszinierend, dass es möglich ist, jemanden in der Position des amerikanischen Präsidenten zu unterschätzen. Zeigt, wie perfekt er die Manipulation gemeistert hat.

Würdest du mir das näher erläutern?

Ich bin der Meinung, dass Trump von vielen seiner Anhänger überschätzt wird. Zumindest wird er völlig falsch eingeschätzt.

Ich würde ihn nicht als dumm bezeichnen... er hat ein grandioses Händchen für die Manipulation, insbesondere dann, wenn es um seinen eigenen Vorteil geht.

Er hat aber schon Fehler gemacht, die man nur noch als Dummheiten bezeichnen kann.

Ich habe Berichte von ehemaligen politischen Begleitern gelesen, in denen ihm jede langfristige Strategie abgesprochen er wird. Er betreibe mehr eine Politik der impulsiven Reaktionen.

Was ich aber gar nicht sehe ist, dass er es durch Manipulationen versuchen würde, seine eigene Intelligenz und Brillianz zu verschleiern (so habe ich dich verstanden).

Ich denke eher, dass seine Intuition und seine Fähigkeiten zur Manipulation ihm dabei behilflich sind, seine Unfähigkeit zum strategischen Denken und zur klugen Diplomatie verschleiern.

Unterschätzen kann man jeden, denke ich.

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21. August um 8:35

Was den Brexit betrifft, so bin ich inzwischen der Meinung, dass sich die Briten einen ungeregelten, "harten" Austritt redlich "verdient" haben. Tusk soll nicht einknicken, Merkel und Macron auch nicht.

Es gilt der Grundsatz: Man sollte die Suppe (alleine!) auslöffeln, die man sich eingebrockt hat.

Und was Italien betrifft: Ich kann die Verärgerung der Italiener schon verstehen. Wenn man seitens der Regierung nicht eindeutige Stopp-Signale setzt, dann würde dieses südliche EU-Land von Afrika aus mit Flüchtlingen geradezu überflutet werden!

Wann formt sich endlich die europäische Initiative die beschließt, alle afrikanischen Flüchtlinge in reiche muslimische Länder wie Saudi-Arabien oder die Emirate umzuleiten?

Als Flüchtlingsunterkünfte empfehle ich z. B.  "The World" oder "The Palm" in Dubai. Oder Mekka, was ja erwiesenermaßen locker eine Million Flüchtlinge (und dann nicht nur während des Haddsch) aufnehmen kann!

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21. August um 9:10
In Antwort auf livvy_18548814

Würdest du mir das näher erläutern?

Ich bin der Meinung, dass Trump von vielen seiner Anhänger überschätzt wird. Zumindest wird er völlig falsch eingeschätzt.

Ich würde ihn nicht als dumm bezeichnen... er hat ein grandioses Händchen für die Manipulation, insbesondere dann, wenn es um seinen eigenen Vorteil geht.

Er hat aber schon Fehler gemacht, die man nur noch als Dummheiten bezeichnen kann.

Ich habe Berichte von ehemaligen politischen Begleitern gelesen, in denen ihm jede langfristige Strategie abgesprochen er wird. Er betreibe mehr eine Politik der impulsiven Reaktionen.

Was ich aber gar nicht sehe ist, dass er es durch Manipulationen versuchen würde, seine eigene Intelligenz und Brillianz zu verschleiern (so habe ich dich verstanden).

Ich denke eher, dass seine Intuition und seine Fähigkeiten zur Manipulation ihm dabei behilflich sind, seine Unfähigkeit zum strategischen Denken und zur klugen Diplomatie verschleiern.

Unterschätzen kann man jeden, denke ich.

naja, also wenn man nur von 12 Uhr bis Mittag denkt und plant, wird man nicht US-Präsident, oder?

Nehmen wir mal das Thema "fake news" - er hat damit die US-Presse faktisch aus dem Rennen genommen. Da sind ganze Teams fulltime damit beschäftigt, alle Infos, die die aus dem weißen Haus bekommen, nachzurecherchieren - die machen nix anderes mehr.
Mit seinen schön lauten, schrillen, und ahm... gewagten Twitter-Postings lenkt er die Aufmerksamkeit weltweit schön auf Nebenschauplätze. Ok, jetzt diskutiert die ganze Welt darüber, dass er nicht nach DK fliegt. Wie spannend. Wäre er hingeflogen, wäre der Besuch in DK keinen Einzeiler wert gewesen.
Er steuert ganz genau, welcher Teil seiner Politik wann von wem diskutiert wird ist meine Schlußfolgerung. Zu jeder Zeit. solche Strategien zieht auch Trump nicht zufällig aus dem Ärmel.

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21. August um 9:18
In Antwort auf avarrassterne1

naja, also wenn man nur von 12 Uhr bis Mittag denkt und plant, wird man nicht US-Präsident, oder?

Nehmen wir mal das Thema "fake news" - er hat damit die US-Presse faktisch aus dem Rennen genommen. Da sind ganze Teams fulltime damit beschäftigt, alle Infos, die die aus dem weißen Haus bekommen, nachzurecherchieren - die machen nix anderes mehr.
Mit seinen schön lauten, schrillen, und ahm... gewagten Twitter-Postings lenkt er die Aufmerksamkeit weltweit schön auf Nebenschauplätze. Ok, jetzt diskutiert die ganze Welt darüber, dass er nicht nach DK fliegt. Wie spannend. Wäre er hingeflogen, wäre der Besuch in DK keinen Einzeiler wert gewesen.
Er steuert ganz genau, welcher Teil seiner Politik wann von wem diskutiert wird ist meine Schlußfolgerung. Zu jeder Zeit. solche Strategien zieht auch Trump nicht zufällig aus dem Ärmel.

Eine durchaus schlüssige und auch mögliche Interpretation. Er lanciert geschickt, fokussiert geschickt - und lenkt damit vom Wesentlichen ab.

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21. August um 9:25
In Antwort auf amendment

Eine durchaus schlüssige und auch mögliche Interpretation. Er lanciert geschickt, fokussiert geschickt - und lenkt damit vom Wesentlichen ab.

bei jedem anderem wäre es beispielsweise ein riesen Thema gewesen, dass die Rolle der "First Lady", die in den USA schon eine Institution ist, quasi von seiner Tochter übernommen wird.
Um ehrlich zu sein: ich weiß noch nicht mal, OB er verheiratet ist / eine Partnerin hat.
Sollte man meinen, das ist undenkbar bei einem US-Präsidenten. - Hätte ich zumindest angenommen. Nun, ist es offensichtlich nicht, es ist noch nicht mal ein Thema.

Und davon gibt es noch tausend andere Beispiele, außer denen, die ich jetzt genannt habe.

Also sorry, aber dass ihm jegliche langfristige Strategie fehlt und er nicht strategisch denkt / plant - das kaufe ich nicht. Kein bißchen.

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21. August um 9:35
In Antwort auf avarrassterne1

bei jedem anderem wäre es beispielsweise ein riesen Thema gewesen, dass die Rolle der "First Lady", die in den USA schon eine Institution ist, quasi von seiner Tochter übernommen wird.
Um ehrlich zu sein: ich weiß noch nicht mal, OB er verheiratet ist / eine Partnerin hat.
Sollte man meinen, das ist undenkbar bei einem US-Präsidenten. - Hätte ich zumindest angenommen. Nun, ist es offensichtlich nicht, es ist noch nicht mal ein Thema.

Und davon gibt es noch tausend andere Beispiele, außer denen, die ich jetzt genannt habe.

Also sorry, aber dass ihm jegliche langfristige Strategie fehlt und er nicht strategisch denkt / plant - das kaufe ich nicht. Kein bißchen.

ok, habe es gerade gegoogelt, er ist verheiratet und offiziell ist seine Frau First Lady. - fein, macht ihn zum ersten US-Präsidenten, bei dem man sowas erst recherchieren muss.

So viel zur Steuerung von Aufmerksamkeit und Information....

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21. August um 9:57
In Antwort auf livvy_18548814

Würdest du mir das näher erläutern?

Ich bin der Meinung, dass Trump von vielen seiner Anhänger überschätzt wird. Zumindest wird er völlig falsch eingeschätzt.

Ich würde ihn nicht als dumm bezeichnen... er hat ein grandioses Händchen für die Manipulation, insbesondere dann, wenn es um seinen eigenen Vorteil geht.

Er hat aber schon Fehler gemacht, die man nur noch als Dummheiten bezeichnen kann.

Ich habe Berichte von ehemaligen politischen Begleitern gelesen, in denen ihm jede langfristige Strategie abgesprochen er wird. Er betreibe mehr eine Politik der impulsiven Reaktionen.

Was ich aber gar nicht sehe ist, dass er es durch Manipulationen versuchen würde, seine eigene Intelligenz und Brillianz zu verschleiern (so habe ich dich verstanden).

Ich denke eher, dass seine Intuition und seine Fähigkeiten zur Manipulation ihm dabei behilflich sind, seine Unfähigkeit zum strategischen Denken und zur klugen Diplomatie verschleiern.

Unterschätzen kann man jeden, denke ich.

Ich muss sagen, ich halte Trump im eigentlichen Sinne (leider) nicht für dumm. Zumindest nicht, was seine Intelligenz - oder nennen wir es vielleicht besser Kalkül - im Bereich der Manipulation und Selbstvermarktung angeht. Nur stellt er sich immer wieder das eigene Bein, weil er sich selbst aufgrund seiner narzisstischen Ego-Züge überschätzt und für unantastbar hält. Das geht dann nach hinten los, aus den Fehlern lernt er nicht, weil er der Meinung ist, das nicht nötig zu haben und eigene Fehler nicht mal erkennen würde, wenn sie ihm ins Gesicht schreien würden. Und leider gibt es verdammt viele, die da der gleichen Ansicht sind wie er. Er war intelligent genug, um hoch aufzusteigen, indem er wusste, wie er sich die Dummheit und Naivität der Masse zunutze macht.

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21. August um 10:10
In Antwort auf evalina93

Ich muss sagen, ich halte Trump im eigentlichen Sinne (leider) nicht für dumm. Zumindest nicht, was seine Intelligenz - oder nennen wir es vielleicht besser Kalkül - im Bereich der Manipulation und Selbstvermarktung angeht. Nur stellt er sich immer wieder das eigene Bein, weil er sich selbst aufgrund seiner narzisstischen Ego-Züge überschätzt und für unantastbar hält. Das geht dann nach hinten los, aus den Fehlern lernt er nicht, weil er der Meinung ist, das nicht nötig zu haben und eigene Fehler nicht mal erkennen würde, wenn sie ihm ins Gesicht schreien würden. Und leider gibt es verdammt viele, die da der gleichen Ansicht sind wie er. Er war intelligent genug, um hoch aufzusteigen, indem er wusste, wie er sich die Dummheit und Naivität der Masse zunutze macht.

und er hat auch nach 2 Jahren im Amt noch sehr, sehr, sehr viele Anhänger.

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21. August um 10:14
In Antwort auf evalina93

Ich muss sagen, ich halte Trump im eigentlichen Sinne (leider) nicht für dumm. Zumindest nicht, was seine Intelligenz - oder nennen wir es vielleicht besser Kalkül - im Bereich der Manipulation und Selbstvermarktung angeht. Nur stellt er sich immer wieder das eigene Bein, weil er sich selbst aufgrund seiner narzisstischen Ego-Züge überschätzt und für unantastbar hält. Das geht dann nach hinten los, aus den Fehlern lernt er nicht, weil er der Meinung ist, das nicht nötig zu haben und eigene Fehler nicht mal erkennen würde, wenn sie ihm ins Gesicht schreien würden. Und leider gibt es verdammt viele, die da der gleichen Ansicht sind wie er. Er war intelligent genug, um hoch aufzusteigen, indem er wusste, wie er sich die Dummheit und Naivität der Masse zunutze macht.

Der Regierungsturnus "Trump" geht hoffentlich nicht in die Verlängerung...

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21. August um 10:17
In Antwort auf amendment

Der Regierungsturnus "Trump" geht hoffentlich nicht in die Verlängerung...

da würde ich mal gar nicht darauf wetten. Der wird noch mal antreten denke ich und so wie ich von weit weg die allgemeine Stimmung in den USA mitbekomme - auch gewinnen.

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21. August um 10:20
In Antwort auf amendment

Der Regierungsturnus "Trump" geht hoffentlich nicht in die Verlängerung...

Ich bin sehr gespannt .. ich kann es absolut nicht einschätzen. Was denkst du?

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21. August um 10:21
In Antwort auf avarrassterne1

da würde ich mal gar nicht darauf wetten. Der wird noch mal antreten denke ich und so wie ich von weit weg die allgemeine Stimmung in den USA mitbekomme - auch gewinnen.

Ich befürchte, dass du recht hast!

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21. August um 10:32
In Antwort auf amendment

Eine durchaus schlüssige und auch mögliche Interpretation. Er lanciert geschickt, fokussiert geschickt - und lenkt damit vom Wesentlichen ab.

eben, der hat im Grunde jegliche Klimapolitik vernichtet, Sozialversicherungen wieder abgeschafft in Massen, lässt gegen Flüchtlinge aus Mexiko die Soldaten aufmarschieren, trennt bei den mexikanischen Flüchtlingen die Kinder von ihren Eltern trennen (vom Rest nicht zu reden), usw. usw. usw. ... während die Welt darüber diskutiert, wann er zum Kaffeekränzchen nach DK fliegt. ... ahm... HALLO?!?

Von wegen keine strategischen Pläne...

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21. August um 11:19
In Antwort auf avarrassterne1

naja, also wenn man nur von 12 Uhr bis Mittag denkt und plant, wird man nicht US-Präsident, oder?

Nehmen wir mal das Thema "fake news" - er hat damit die US-Presse faktisch aus dem Rennen genommen. Da sind ganze Teams fulltime damit beschäftigt, alle Infos, die die aus dem weißen Haus bekommen, nachzurecherchieren - die machen nix anderes mehr.
Mit seinen schön lauten, schrillen, und ahm... gewagten Twitter-Postings lenkt er die Aufmerksamkeit weltweit schön auf Nebenschauplätze. Ok, jetzt diskutiert die ganze Welt darüber, dass er nicht nach DK fliegt. Wie spannend. Wäre er hingeflogen, wäre der Besuch in DK keinen Einzeiler wert gewesen.
Er steuert ganz genau, welcher Teil seiner Politik wann von wem diskutiert wird ist meine Schlußfolgerung. Zu jeder Zeit. solche Strategien zieht auch Trump nicht zufällig aus dem Ärmel.

Das ist deine Interpretation...

...ich sehe das allerdings anders.

Es ist ja kein Geheimnis, dass er die Kandidatur zunächst gar nicht ernsthaft betrieben hat.

Und auch die Tatsache, dass er es letztendlich geschafft hat, würde ich weit weniger einem intelligenten Auftritt oder Agieren, als einem unglücklichen Zusammentreffen  verschiedener externer Faktoren zuschreiben (daher auch seine Überraschung über seine echten Siegeschancen):

o Einem sehr unglücklcihen Auftritt seiner politischen Gegener (sowohl bei den Republikanern, als auch bei den Demokraten).

o Externer Einflussnahme, die auf eine Destabilisierung des Westens / der Nato abzielte.

o Einem Lawineneffekt bei US-Wählergruppen, die sich abgehängt und vergessen fühlen.

Das einzige was ich ihm zurechnen würde, wäre das Gespür für die letztgenannte Gruppe, deren Wut und Frust er sich zunutze machen konnte.

Trump hat bislang nur erreicht, dass diejeniegen Wähler, die ihn früher  abgelehnt haben, das jetzt erst recht tun, während jene, die ihn als Hoffnungsträger betrachtet haben, ihn nicht fallen lassen wollen. Er hat also die Spaltung noch vertieft.

Auch mit dem Dänemark-Coup / -Blödsinn hat er letztenendes seinem Land, seinem Amt und dem transatlantischen Bündnis nur geschadet. Alles nur für einen kurzfristigen Punkt zu seinen Gunsten, um die Aufmerksamkeit von bestimmten unangenehmen Nachrichten abzuwenden.

Wenn er wieder Chancen auf eine Wiederwahl haben sollte, dann nicht wegen einer klugen Politik, sondern inerster Linie wegen des Totalversagens der Opposition.

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21. August um 11:28
In Antwort auf avarrassterne1

eben, der hat im Grunde jegliche Klimapolitik vernichtet, Sozialversicherungen wieder abgeschafft in Massen, lässt gegen Flüchtlinge aus Mexiko die Soldaten aufmarschieren, trennt bei den mexikanischen Flüchtlingen die Kinder von ihren Eltern trennen (vom Rest nicht zu reden), usw. usw. usw. ... während die Welt darüber diskutiert, wann er zum Kaffeekränzchen nach DK fliegt. ... ahm... HALLO?!?

Von wegen keine strategischen Pläne...

Die von dir genannten Punkte werden doch durchaus diskutiert...

Also zumindest finde ich das regelmäßig in der US-Presse.

Bei seinen Fans mag diese Taktik (ich würde dieses impulsive Agieren nicht als Strategie sehen) allerdings verfangen.

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21. August um 11:31
In Antwort auf livvy_18548814

Das ist deine Interpretation...

...ich sehe das allerdings anders.

Es ist ja kein Geheimnis, dass er die Kandidatur zunächst gar nicht ernsthaft betrieben hat.

Und auch die Tatsache, dass er es letztendlich geschafft hat, würde ich weit weniger einem intelligenten Auftritt oder Agieren, als einem unglücklichen Zusammentreffen  verschiedener externer Faktoren zuschreiben (daher auch seine Überraschung über seine echten Siegeschancen):

o Einem sehr unglücklcihen Auftritt seiner politischen Gegener (sowohl bei den Republikanern, als auch bei den Demokraten).

o Externer Einflussnahme, die auf eine Destabilisierung des Westens / der Nato abzielte.

o Einem Lawineneffekt bei US-Wählergruppen, die sich abgehängt und vergessen fühlen.

Das einzige was ich ihm zurechnen würde, wäre das Gespür für die letztgenannte Gruppe, deren Wut und Frust er sich zunutze machen konnte.

Trump hat bislang nur erreicht, dass diejeniegen Wähler, die ihn früher  abgelehnt haben, das jetzt erst recht tun, während jene, die ihn als Hoffnungsträger betrachtet haben, ihn nicht fallen lassen wollen. Er hat also die Spaltung noch vertieft.

Auch mit dem Dänemark-Coup / -Blödsinn hat er letztenendes seinem Land, seinem Amt und dem transatlantischen Bündnis nur geschadet. Alles nur für einen kurzfristigen Punkt zu seinen Gunsten, um die Aufmerksamkeit von bestimmten unangenehmen Nachrichten abzuwenden.

Wenn er wieder Chancen auf eine Wiederwahl haben sollte, dann nicht wegen einer klugen Politik, sondern inerster Linie wegen des Totalversagens der Opposition.

und wie erklärst Du, dass er auch tatsächlich einen Handelskrieg mit der EU angezettelt hat - und das noch nicht mal ein Thema ist?
wie erklärst Du, dass an allen Ecken und Enden "Fridays for future" ein Mega Thema ist - nur in den USA, wo die Klimapolitik mit einem Schlag vernichtet wurde - da ist ... STILLE?
Wie erklärst Du, dass kein Hahn danach kräht, wie er mit den mexikanischen Flüchtlingen umgeht, denn auch da setzt er um, womit er zur Wahl angetreten ist? Wie in zig anderen Punkten auch? Auch wenn ich nun echt kein Fan von ihm bin, aber in Sachen Umsetzung von Wahlparolen macht er mehr, als von Politikern sonst zu sehen ist - nur außerhalb der USA bekommt man das wohl überiwegend noch nicht mal mit.
Seine Unterstützung wächst damit. Beständig, obwohl er sich überhaupt nicht davor scheut zu polarisieren (oder auch teilweise deswegen).
Er grenzt Randgruppen aus - Homosexuelle beispielsweise - meiner Meinung nach auch nicht zufällig, denn auch das erhöht den Zusammenhalt der Masse - und seine Unterstützung- deutlich. Nicht weil alle gegen Homosexuelle sind, sondern weil Ausgrenzung soziale Funktionen hat, die zu gern unterschlagen werden.

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21. August um 11:32
In Antwort auf livvy_18548814

Die von dir genannten Punkte werden doch durchaus diskutiert...

Also zumindest finde ich das regelmäßig in der US-Presse.

Bei seinen Fans mag diese Taktik (ich würde dieses impulsive Agieren nicht als Strategie sehen) allerdings verfangen.

bei Dir auch.

Einen Thread von Dir zu diesen Themen habe ich nicht gesehen. Aber einen zur Kaffeekränzchen-Frage.

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21. August um 12:29
In Antwort auf livvy_18548814

Das ist deine Interpretation...

...ich sehe das allerdings anders.

Es ist ja kein Geheimnis, dass er die Kandidatur zunächst gar nicht ernsthaft betrieben hat.

Und auch die Tatsache, dass er es letztendlich geschafft hat, würde ich weit weniger einem intelligenten Auftritt oder Agieren, als einem unglücklichen Zusammentreffen  verschiedener externer Faktoren zuschreiben (daher auch seine Überraschung über seine echten Siegeschancen):

o Einem sehr unglücklcihen Auftritt seiner politischen Gegener (sowohl bei den Republikanern, als auch bei den Demokraten).

o Externer Einflussnahme, die auf eine Destabilisierung des Westens / der Nato abzielte.

o Einem Lawineneffekt bei US-Wählergruppen, die sich abgehängt und vergessen fühlen.

Das einzige was ich ihm zurechnen würde, wäre das Gespür für die letztgenannte Gruppe, deren Wut und Frust er sich zunutze machen konnte.

Trump hat bislang nur erreicht, dass diejeniegen Wähler, die ihn früher  abgelehnt haben, das jetzt erst recht tun, während jene, die ihn als Hoffnungsträger betrachtet haben, ihn nicht fallen lassen wollen. Er hat also die Spaltung noch vertieft.

Auch mit dem Dänemark-Coup / -Blödsinn hat er letztenendes seinem Land, seinem Amt und dem transatlantischen Bündnis nur geschadet. Alles nur für einen kurzfristigen Punkt zu seinen Gunsten, um die Aufmerksamkeit von bestimmten unangenehmen Nachrichten abzuwenden.

Wenn er wieder Chancen auf eine Wiederwahl haben sollte, dann nicht wegen einer klugen Politik, sondern inerster Linie wegen des Totalversagens der Opposition.

Ebensfalls sehr schlüssig und nachvollziehbar dargelegt. Besten Dank.

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21. August um 12:47
In Antwort auf avarrassterne1

und wie erklärst Du, dass er auch tatsächlich einen Handelskrieg mit der EU angezettelt hat - und das noch nicht mal ein Thema ist?
wie erklärst Du, dass an allen Ecken und Enden "Fridays for future" ein Mega Thema ist - nur in den USA, wo die Klimapolitik mit einem Schlag vernichtet wurde - da ist ... STILLE?
Wie erklärst Du, dass kein Hahn danach kräht, wie er mit den mexikanischen Flüchtlingen umgeht, denn auch da setzt er um, womit er zur Wahl angetreten ist? Wie in zig anderen Punkten auch? Auch wenn ich nun echt kein Fan von ihm bin, aber in Sachen Umsetzung von Wahlparolen macht er mehr, als von Politikern sonst zu sehen ist - nur außerhalb der USA bekommt man das wohl überiwegend noch nicht mal mit.
Seine Unterstützung wächst damit. Beständig, obwohl er sich überhaupt nicht davor scheut zu polarisieren (oder auch teilweise deswegen).
Er grenzt Randgruppen aus - Homosexuelle beispielsweise - meiner Meinung nach auch nicht zufällig, denn auch das erhöht den Zusammenhalt der Masse - und seine Unterstützung- deutlich. Nicht weil alle gegen Homosexuelle sind, sondern weil Ausgrenzung soziale Funktionen hat, die zu gern unterschlagen werden.

???

Die Handelsstreitigkeiten zwischen der Trump-Administration und weiten Teilen des Rests der Welt beherrschen doch derzeit die Medien...

...aber speziell im Handelsstreit mit der EU ist seit letzten Sommer ja auch etwas Ruhe eingekehrt. Dafür legt er sich nun mit China an.

Mit einigen Dingen, was die angesprochenen Handelsstreitigkeiten betrifft, hat Trump auch gar nicht so unrecht. Hier geht es mir um die Art seiner Drohungen und Maßnahmen, speziell gegenüber Bündnispartnern.

Die Klimafrage hat den Durchschnitts-Ami vermutlich noch nie besonders interessiert. Die Obama-Administration hat da eher die Ostküsten-Stimmung vertreten.

Der Klima-Hype, der jetzt hier in Europa abgeht, wurde aber sicher auch durch den Rückzug der Amis von den früher beschlossenen Zielen befeuert.

Trump hat in seinen Wahlkampagnen dermaßen viele absurde Versprechen abgegeben, dass ich es für ausgeschlossen halte, dass ich deine Meinung irgendwann teilen werde.

Ist Hillary Clinton im Gefängnis?
Steht die Mauer von Küste zu Küste im Süden und hat sie Mexiko bezahlt?
Hat er Südkorea und Japan die Atombombe verkauft?
u.s.w.
 

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21. August um 13:36
In Antwort auf livvy_18548814

???

Die Handelsstreitigkeiten zwischen der Trump-Administration und weiten Teilen des Rests der Welt beherrschen doch derzeit die Medien...

...aber speziell im Handelsstreit mit der EU ist seit letzten Sommer ja auch etwas Ruhe eingekehrt. Dafür legt er sich nun mit China an.

Mit einigen Dingen, was die angesprochenen Handelsstreitigkeiten betrifft, hat Trump auch gar nicht so unrecht. Hier geht es mir um die Art seiner Drohungen und Maßnahmen, speziell gegenüber Bündnispartnern.

Die Klimafrage hat den Durchschnitts-Ami vermutlich noch nie besonders interessiert. Die Obama-Administration hat da eher die Ostküsten-Stimmung vertreten.

Der Klima-Hype, der jetzt hier in Europa abgeht, wurde aber sicher auch durch den Rückzug der Amis von den früher beschlossenen Zielen befeuert.

Trump hat in seinen Wahlkampagnen dermaßen viele absurde Versprechen abgegeben, dass ich es für ausgeschlossen halte, dass ich deine Meinung irgendwann teilen werde.

Ist Hillary Clinton im Gefängnis?
Steht die Mauer von Küste zu Küste im Süden und hat sie Mexiko bezahlt?
Hat er Südkorea und Japan die Atombombe verkauft?
u.s.w.
 

ich meine schon Themen - nicht das Fülltextgelaber, was nicht mal seine Anhänger für voll nehmen. ^^

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21. August um 13:48
In Antwort auf evalina93

Ich muss sagen, ich halte Trump im eigentlichen Sinne (leider) nicht für dumm. Zumindest nicht, was seine Intelligenz - oder nennen wir es vielleicht besser Kalkül - im Bereich der Manipulation und Selbstvermarktung angeht. Nur stellt er sich immer wieder das eigene Bein, weil er sich selbst aufgrund seiner narzisstischen Ego-Züge überschätzt und für unantastbar hält. Das geht dann nach hinten los, aus den Fehlern lernt er nicht, weil er der Meinung ist, das nicht nötig zu haben und eigene Fehler nicht mal erkennen würde, wenn sie ihm ins Gesicht schreien würden. Und leider gibt es verdammt viele, die da der gleichen Ansicht sind wie er. Er war intelligent genug, um hoch aufzusteigen, indem er wusste, wie er sich die Dummheit und Naivität der Masse zunutze macht.

also 1 punkt der mir an trump gefällt ist:

america first !!!

die umsetzung ist nicht immer die feinste art & weise
 

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21. August um 15:00
In Antwort auf ai_18454549

also 1 punkt der mir an trump gefällt ist:

america first !!!

die umsetzung ist nicht immer die feinste art & weise
 

Das wundert mich nicht!

Wir sehen das in den USA, Großbritannien, Ungarn oder jetzt auch in Italien.

Es ist aber ein Irrglaube und es führt uns nirgendwo sonst hin, als in Armut.

Wir haben es alle im Geschichtsunterricht gelernt:
Völker, Regionen begannen dann zu blühen, wenn die Meinungen, der Handel und die Niederlassung frei waren. Landstriche, die sich abgeschottet haben, sind zurückgefallen, verarmten und verschwanden schließlich in der Bedeutungslosigkeit.

Und das, was früher für Regionen galt, das gilt heute für Länder und Wirtschaftsräume.

Wenn du dir heute ein deutsches Auto kaufst, dann kommt der Motor aus Ungarn, die Lenkung aus Deutschland, die Schalter aus Spanien, die Airbags aus Japan und manche elektronischen Bauteile aus China...

Es setzt sich trotzdem vielerorts der Gedanke durch, man müsste nur die EU verlassen, die Grenzen dicht machen, ordentliche Zölle erheben und schon würde die Binnenwirtschaft wieder brummen.

Das ist keine gute Idee, besonders für ein Hochtechnologie- und Exportland wie Deutschland.

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21. August um 15:27

Da würde ich dir mit J.M. Keynes gegenhalten: Gerade weil es auch gilt, die Errungenschaften einer sozialen Marktwirtschaft zu erhalten, bedarf es intelligenter Schutzmechanismen; und dazu können auch Schutzzölle oder auch temporäre Marktabschottungen gehören! Die USA können völlig autark vom Welthandel existieren genau wie Russland oder ein unitäres Europa. Der globale Welthandel existiert NOCH lediglich einzig dazu, Gewinne noch zu maximieren. Um Gewinne zu realisieren reichen die von mir genannten "Binnenmärkte", wenn man sie so nennen mag.

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21. August um 16:02
In Antwort auf amendment

Da würde ich dir mit J.M. Keynes gegenhalten: Gerade weil es auch gilt, die Errungenschaften einer sozialen Marktwirtschaft zu erhalten, bedarf es intelligenter Schutzmechanismen; und dazu können auch Schutzzölle oder auch temporäre Marktabschottungen gehören! Die USA können völlig autark vom Welthandel existieren genau wie Russland oder ein unitäres Europa. Der globale Welthandel existiert NOCH lediglich einzig dazu, Gewinne noch zu maximieren. Um Gewinne zu realisieren reichen die von mir genannten "Binnenmärkte", wenn man sie so nennen mag.

oh Graus, Du erinnerst mich an meine VWL - Vorlesungen... echt das Fach, was ich mit Abstand am wenigsten gemocht habe.

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21. August um 16:29
In Antwort auf livvy_18548814

Ich musste das heute morgen zweimal lesen...

Nachdem die dänische Regierung und die lokalen Vertreter einen Verkauf Grönlands an die USA, die von Mr. Trump ins Gespräch gebracht worden war, als abwegig zurückgewiesen haben, weil man Länder und Völker heutzutage in der zivilisierten Welt nicht mehr verkaufen würde...

...hat der US-Präsident seinen Staatsbesuch in Dänemark abgesagt!

Der britische Premierminister will dem nicht nachstehen und hat verlauten lassen, die Vertreter der EU seinen etwas "negativ", was die Brexit-Nachverhandlungen angeht, aber er werde diese Sache mit Schmackes angehen und dann würde das schon hinhauen...

???

Und in Italien? Als Italophiler komme ich in eine seelische Krise beim Lesen der ektuellen Nachrichten!

Das sind die einzigen Beispiele, die dir zu "Polit-Clowns" einfallen?

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21. August um 16:57
In Antwort auf santiago4671

Das sind die einzigen Beispiele, die dir zu "Polit-Clowns" einfallen?

Es sind die, die den vollkommenen Irrsinn zur Methode erklären...

...abseits von verschiedenen Ansichten und Auffassungen.

Ein US Präsident, der solche Meldungen auf Twitter postet, wer hätte das vor der Ära Trump für möglich gehalten?
 

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21. August um 16:59
In Antwort auf livvy_18548814

Es sind die, die den vollkommenen Irrsinn zur Methode erklären...

...abseits von verschiedenen Ansichten und Auffassungen.

Ein US Präsident, der solche Meldungen auf Twitter postet, wer hätte das vor der Ära Trump für möglich gehalten?
 

" Es sind die, die den vollkommenen Irrsinn zur Methode erklären......abseits von verschiedenen Ansichten und Auffassungen. "

Das sehe ich ähnlich. Letztendlich Realsatire am laufenden Band.

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21. August um 21:24
In Antwort auf livvy_18548814

Das wundert mich nicht!

Wir sehen das in den USA, Großbritannien, Ungarn oder jetzt auch in Italien.

Es ist aber ein Irrglaube und es führt uns nirgendwo sonst hin, als in Armut.

Wir haben es alle im Geschichtsunterricht gelernt:
Völker, Regionen begannen dann zu blühen, wenn die Meinungen, der Handel und die Niederlassung frei waren. Landstriche, die sich abgeschottet haben, sind zurückgefallen, verarmten und verschwanden schließlich in der Bedeutungslosigkeit.

Und das, was früher für Regionen galt, das gilt heute für Länder und Wirtschaftsräume.

Wenn du dir heute ein deutsches Auto kaufst, dann kommt der Motor aus Ungarn, die Lenkung aus Deutschland, die Schalter aus Spanien, die Airbags aus Japan und manche elektronischen Bauteile aus China...

Es setzt sich trotzdem vielerorts der Gedanke durch, man müsste nur die EU verlassen, die Grenzen dicht machen, ordentliche Zölle erheben und schon würde die Binnenwirtschaft wieder brummen.

Das ist keine gute Idee, besonders für ein Hochtechnologie- und Exportland wie Deutschland.

Die EU als Wirtschaftsgemeinschaft ist im Grunde nicht schlecht,
es kann nur nicht sein, dass nur eine Nation, eben diese Gemeinschaft, zum größten Teil, am laufen hält.
Plus Bankenrettung, Staatenrettung und Flüchtlingsaufnahme .
Und die Bürger dieses Staates deshalb übermäßig belastet werden.

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22. August um 0:09
In Antwort auf avarrassterne1

oh Graus, Du erinnerst mich an meine VWL - Vorlesungen... echt das Fach, was ich mit Abstand am wenigsten gemocht habe.

Ich bin so einer, ganz recht. Und ich verstand..  

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22. August um 7:36
In Antwort auf santiago4671

" Es sind die, die den vollkommenen Irrsinn zur Methode erklären......abseits von verschiedenen Ansichten und Auffassungen. "

Das sehe ich ähnlich. Letztendlich Realsatire am laufenden Band.

Das ist der Irrsinn, den ich meine...

Am Anfang der Woche will Trump Groenland kaufen. Er twittert dazu wie ein Besoffener und reagiert auf die Absage Daenemarks und Groenlands mit einem Tweet, in dem er der Ministerpraesidentin Daenemarks eine "gemeine Wortwahl" attestiert und sagt einen unmittelbar bevorstehenden Staatsbesuch in Daenemark ab.

Die Daenen reagieren mit Irritation, Entruestung, manche auch mit Aerger und Wut. Medien und Politiker weisen darauf hin, dass man Buendnispartner sei und in den Einsaetzen im Nahen Osten neben den Amis stand und ueber 50 Tote zu beklagen hatte...

...am Mittwoch ruft dann Pompeo seinen Kollegen im Aussenministerium Daenenarks an und versucht klarzustellen, dass man Daenemark als wichtigen Buendnispartner und befreundete Nation betrachte.

Wie ein besorgter Vater eines ungezogenen, jungen Flegels, der die Nachbarn besucht, um sie nach den letzten Dummheiten seines Sohnes zu beschwichtigen.

In seiner letzten Parlamentsrede zu seinem Ruecktritt hat es Conte in Italien, gerichtet an seinen "Flegelsohn" Salvini auf den Punkt gebracht:

"...ich habe versucht dir Wuerde zu geben... ...aber du hast Institutionen der italienischen Demokratie missachtet und beschaedigt..."

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22. August um 9:24

Es ist ganz klar ein Zusammenhang zwischen schlechten Frisuren und lächerlicher Politik zu erkennen 

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22. August um 12:25
In Antwort auf fannie_18276659

Die EU als Wirtschaftsgemeinschaft ist im Grunde nicht schlecht,
es kann nur nicht sein, dass nur eine Nation, eben diese Gemeinschaft, zum größten Teil, am laufen hält.
Plus Bankenrettung, Staatenrettung und Flüchtlingsaufnahme .
Und die Bürger dieses Staates deshalb übermäßig belastet werden.

Dieses Posting zeigt vor allem, dass dir die Zusammenhänge nicht richtig klar sind.

Deutschland ist zwar der größte Nettozahler in der EU, die drei nachfolgenden zusammen (GB, FR und IT) erreichen aber in der Summe den gleichen Betrag. Gleichzeitig ist Deutschland auch die Nation mit dem größten BIP und zwar mit Abstand.
Legt man die Nettoeinzahlungen um auf die Bevölkerungszahl, liegt Schweden sogar noch deutlich vor Deutschland, dicht gefolgt von Dänemark.

Ich will damit nicht die gegebenen Zahlenverhältnisse für alle Zeiten rechtfertigen und festschreiben, aber man sollte das doch auch etwas differenzierter betrachten.

Noch wichtiger...

Es wird immer von diesem Moloch EU fabuliert, den der arme deutsche Michel "am Laufen halten muss"...

...und die EU, naja die ist eigentlich "nicht schlecht".

Wir sind eine Exportnation. Ein paar Zahlen für 2017:

1.550 Mrd. EUR, Das gesamte deutsche Exportvolumen
0.245 Mrd. EUR, Der gesamte Beitrag des Außenhandels am BIP (Außenbeitrag)
0.168 Mrd. EUR, Der ungefähre Anteil am Außenbeitrag der Exporte in die EU

0.011 Mrd. EUR, EU-Nettoeinzahlung Deutschlands

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22. August um 12:50
In Antwort auf avarrassterne1

naja, also wenn man nur von 12 Uhr bis Mittag denkt und plant, wird man nicht US-Präsident, oder?

Nehmen wir mal das Thema "fake news" - er hat damit die US-Presse faktisch aus dem Rennen genommen. Da sind ganze Teams fulltime damit beschäftigt, alle Infos, die die aus dem weißen Haus bekommen, nachzurecherchieren - die machen nix anderes mehr.
Mit seinen schön lauten, schrillen, und ahm... gewagten Twitter-Postings lenkt er die Aufmerksamkeit weltweit schön auf Nebenschauplätze. Ok, jetzt diskutiert die ganze Welt darüber, dass er nicht nach DK fliegt. Wie spannend. Wäre er hingeflogen, wäre der Besuch in DK keinen Einzeiler wert gewesen.
Er steuert ganz genau, welcher Teil seiner Politik wann von wem diskutiert wird ist meine Schlußfolgerung. Zu jeder Zeit. solche Strategien zieht auch Trump nicht zufällig aus dem Ärmel.

Ich bin bei Trump der Meinung, dass er nur Präsident geworden idt weil er Geld hat...

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22. August um 16:29

Es wird immer besser...

...mit ehrfurchtsvoller Geste in die Mikrofone, die es in die Welt tragen sollen:

"I am the chosen one to lead trade war against China!"

"Ich bin der Auserwählte, den Handelskrieg gegen China zu führen!"

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22. August um 18:21
In Antwort auf livvy_18548814

Es wird immer besser...

...mit ehrfurchtsvoller Geste in die Mikrofone, die es in die Welt tragen sollen:

"I am the chosen one to lead trade war against China!"

"Ich bin der Auserwählte, den Handelskrieg gegen China zu führen!"

"Ich bin der Auserwählte, den Handelskrieg gegen China zu führen!"

Das klingt fast wie Greta:
Ich bin die Auserwählte, die Welt vor der Klimakrise zu retten

Wie sich doch alles ähnelt ...

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24. August um 18:00
In Antwort auf avarrassterne1

ok, habe es gerade gegoogelt, er ist verheiratet und offiziell ist seine Frau First Lady. - fein, macht ihn zum ersten US-Präsidenten, bei dem man sowas erst recherchieren muss.

So viel zur Steuerung von Aufmerksamkeit und Information....

Melanie Trump ist eigentlich schon eine Berühmtheit..^^ Sie war vor einem halben Jahr in etwa, regelmäßig in den Zeitungen.
Wegen ehestreit, Kühles Auftreten, Mode ..usw.
 

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24. August um 18:09
In Antwort auf amendment

Ich befürchte, dass du recht hast!

Die Demokraten sind uneins und zerstritten, was eigentlich normal wäre und kein Problem, denn normal sind Republikaner genauso zerstritten. Diesmal sind sie es leider nicht denn die Republikaner stehen als ein Mann bzw. Frau hinter Trump.


Seine ehemaligen Feinden bei den Republikaner hat er in seiner Amtzeit hochwertige Posten übertragen, so macht man aus Feinden, Freunde

">https://www.bild.de/politik/ausland/politik-ausland/trump-darum-lernten-die-republikaner-den-us-praesidenten-lieben-63280526.bild.html

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27. August um 20:58

Es geht weiter...

...Bolsonaro, Brasiliens Staatspräsident, erwartet eine Entschuldigung von Macron, bevor er die Hilfe der G7 für die Waldbrände annimmt.

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27. August um 21:27
In Antwort auf livvy_18548814

Es geht weiter...

...Bolsonaro, Brasiliens Staatspräsident, erwartet eine Entschuldigung von Macron, bevor er die Hilfe der G7 für die Waldbrände annimmt.

Und nicht zu vergessen das auch in Trump deutsch steckt 

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27. August um 21:43
In Antwort auf kapuzze

Und nicht zu vergessen das auch in Trump deutsch steckt 

Das macht mir Angst!  

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28. August um 13:44
In Antwort auf livvy_18548814

Es geht weiter...

...Bolsonaro, Brasiliens Staatspräsident, erwartet eine Entschuldigung von Macron, bevor er die Hilfe der G7 für die Waldbrände annimmt.

Clowns und Helden

unsere GretaJugend sieht das ganz anders, die meinen A_m_a_z..... brennt und freuen sich, dass sie in Deutschland bestellt haben, (am Freitag selbstverständlich)und nicht in Brasilien, deshalb redet diese Generation nicht von Macron, sondern von Macaron(Kekse) vs. Amazonas... A_m_a_z...

Feuer frei


 

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2. September um 10:52

Gehört vielleicht nicht so ganz hier er:

Wenn ich mir die Wahlergbnisse von Brandenburg und Sachsen ansehe und sehe AFD über 20 % - So denke ich das die Wähler auch wohl Clowns sind. 

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3. September um 4:39
In Antwort auf kapuzze

Und nicht zu vergessen das auch in Trump deutsch steckt 

Trump poltert, Trump provoziert. Trump hat einen nicht alltäglichen, sehr gewöhnungsbedürftigen Politikstil.
Fazit: Trump hat nur überaus negative Eigenschaften aufzuweisen.

Jetzt kommt deine Aussage dazu: 
>UND NICHT ZU VERGESSEN; DASS IN TRUMP DEUTSCH STECKT<
Frage jetzt an dich. : Haben deiner Ansicht nach, alle diese negativen Eigenschaften, die diesem  amerikanischen Präsidenten zugeordnet werden, mit seinen deuschen Wurzeln zu tuen?

Bitte mal um Aufklärung und deine Meinung dazu.  
 

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3. September um 4:51
In Antwort auf livvy_18548814

Das macht mir Angst!  

Frage mal an dich. Was macht dir Angst bei Trump?.
Der amerikanische Präsident im allgemeinen, sein Politikstil, oder deshalb, weil er wohl deutsche Wurzeln aufweisen kann, wie eine Userin es so erwähnte und du ihr geantwortet hast, dass dieser Umstand in dir eine gewisse Angst auslöst.

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3. September um 5:21
In Antwort auf devota1977

Gehört vielleicht nicht so ganz hier er:

Wenn ich mir die Wahlergbnisse von Brandenburg und Sachsen ansehe und sehe AFD über 20 % - So denke ich das die Wähler auch wohl Clowns sind. 

Hallo, in dem anderen Politikthread,  (Runder Tisch) habe ich versucht, es zu erklären , warum Menschen, besonders  dort in den östlichen Bundesländern, vermehrt die AfD wählen.
Kannst du ja mal dort hinein schauen und deine Meinung dazu äußern.           

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3. September um 9:43
In Antwort auf lexia_18569930

Trump poltert, Trump provoziert. Trump hat einen nicht alltäglichen, sehr gewöhnungsbedürftigen Politikstil.
Fazit: Trump hat nur überaus negative Eigenschaften aufzuweisen.

Jetzt kommt deine Aussage dazu: 
>UND NICHT ZU VERGESSEN; DASS IN TRUMP DEUTSCH STECKT<
Frage jetzt an dich. : Haben deiner Ansicht nach, alle diese negativen Eigenschaften, die diesem  amerikanischen Präsidenten zugeordnet werden, mit seinen deuschen Wurzeln zu tuen?

Bitte mal um Aufklärung und deine Meinung dazu.  
 

Nein. Ich schrieb das tagesaktuell als er bei einem Treffen mit Fr. Merkel im Zuge des G7 Gipfels sich so vor der Presse geäußert hat.
Und selbst unsere sonst immer recht gezügelte Kanzlerin sich dabei ein Lachen nicht verkneifen konnte. 

Das hatte nichts mit seinen negativen Eigenschaften zu tun. Wie kommst du auf diese Konstruktion? 

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3. September um 18:38
In Antwort auf kapuzze

Nein. Ich schrieb das tagesaktuell als er bei einem Treffen mit Fr. Merkel im Zuge des G7 Gipfels sich so vor der Presse geäußert hat.
Und selbst unsere sonst immer recht gezügelte Kanzlerin sich dabei ein Lachen nicht verkneifen konnte. 

Das hatte nichts mit seinen negativen Eigenschaften zu tun. Wie kommst du auf diese Konstruktion? 

Dann hast du das nur wohlwollend mit Trump gemeint, dass in ihm auch viel Deutsches steckt. Sehe ich das jetzt richtig so, oder?
Sonst kommt Trump bei dir ja nicht besonders gut weg. Deshalb meine Frage diesbezüglich.

Na ja, realblade macht das Deutsche in Trump jedenfalls Angst!
Hat er dir gegenüber so gepostet.  

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13. September um 15:07
In Antwort auf lexia_18569930

Hallo, in dem anderen Politikthread,  (Runder Tisch) habe ich versucht, es zu erklären , warum Menschen, besonders  dort in den östlichen Bundesländern, vermehrt die AfD wählen.
Kannst du ja mal dort hinein schauen und deine Meinung dazu äußern.           

Diese Partei gibt es im Westen genauso, so ganz unrecht hat die Frau Weidel damit auch nicht.

Dass braune Gestalten ihren Nutzen daraus ziehen hat eben andere Ursachen. 

Das muss klar abgegrenzt werden. 

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