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Leben in Amerika - Erfahrungen

8. Juni 2004 um 11:52

Hi Ihr!
Ich bin am überlegen, ob ich beruflich für ein halbes oder 1 Jahr nach Amerika (Florida) gehen soll.
Hat jemand von euch schonmal dort gelebt. Wie waren eure Erfahrungen?
Liebe Grüße

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8. Juni 2004 um 12:19

Hi
Ich war 1993-1994 ein Jahr dort, also schon länger her. War damals verheiratet und habe dahe rnicht gearbeitet, es hat mir gut gefallen, ist eine interessante Erfahrung, beruflich machen sich solche Sachen immer gut!
Ich würde es arbeitstechnisch machen, mit einem deutschen Vertrag.
Wo wirst du wohnen? Hast Du Ansprechpartner dort? Was machst Du mit deiner jetzigen Wohnung?
Halte Dir vor Augen, daß Du immer wieder schenll und eifnach zurück kannst, wenn es dir überhaupt nicht gefällt, Entfernung ist rieisg, Besuche rar und Heimweh kann groß sein...its zwar Abenteuer, aber auch übern großen "Deich"...

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10. Juni 2004 um 8:18
In Antwort auf dania_12469605

Hi
Ich war 1993-1994 ein Jahr dort, also schon länger her. War damals verheiratet und habe dahe rnicht gearbeitet, es hat mir gut gefallen, ist eine interessante Erfahrung, beruflich machen sich solche Sachen immer gut!
Ich würde es arbeitstechnisch machen, mit einem deutschen Vertrag.
Wo wirst du wohnen? Hast Du Ansprechpartner dort? Was machst Du mit deiner jetzigen Wohnung?
Halte Dir vor Augen, daß Du immer wieder schenll und eifnach zurück kannst, wenn es dir überhaupt nicht gefällt, Entfernung ist rieisg, Besuche rar und Heimweh kann groß sein...its zwar Abenteuer, aber auch übern großen "Deich"...

@ Natasha
Hi Natasha!
Da ich von meiner jetztigen Firma dort hin gehen würde, hätte ich auf jeden Fall einen deutschen Arbeitsvertrag. Wir würden mit 3-4 Leuten von hier aus rüber gehen, um dort eine Servicestelle zu errichten. Meine Wohnung würde ich dann wohl behalten, da sie nicht viel Miete kostet. So gesehen wäre es optimal. Wenn ich dann merke ich habe starkes Heimweh und dahinten nicht klar komme kann ich einfach zurück gehen und bin sogar nicht mal arbeitslos.
Was ich aber jetzt schon von Mehreren gehört habe ist, dass die Menschen dort sehr oberflächlich sein sollen. Sie sollen immer so auf locker und lustig machen und dich einladen und so und wenn man dann da wirklich vor der Tür steht, sollen die einen anschauen wie ein Auto. Also viel in Floskeln reden. Und es soll sehr schwer sein dort echte Freunde zu finden, wie wir sie aus Deutschland her kennen, weil die Menschen dort sehr ich-bezogen leben sollen. Deckt sich das mit deinen Erfahrungen?
LG Snakee

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10. Juni 2004 um 10:04
In Antwort auf juliet_12835383

@ Natasha
Hi Natasha!
Da ich von meiner jetztigen Firma dort hin gehen würde, hätte ich auf jeden Fall einen deutschen Arbeitsvertrag. Wir würden mit 3-4 Leuten von hier aus rüber gehen, um dort eine Servicestelle zu errichten. Meine Wohnung würde ich dann wohl behalten, da sie nicht viel Miete kostet. So gesehen wäre es optimal. Wenn ich dann merke ich habe starkes Heimweh und dahinten nicht klar komme kann ich einfach zurück gehen und bin sogar nicht mal arbeitslos.
Was ich aber jetzt schon von Mehreren gehört habe ist, dass die Menschen dort sehr oberflächlich sein sollen. Sie sollen immer so auf locker und lustig machen und dich einladen und so und wenn man dann da wirklich vor der Tür steht, sollen die einen anschauen wie ein Auto. Also viel in Floskeln reden. Und es soll sehr schwer sein dort echte Freunde zu finden, wie wir sie aus Deutschland her kennen, weil die Menschen dort sehr ich-bezogen leben sollen. Deckt sich das mit deinen Erfahrungen?
LG Snakee

Ich wills Dir nicht vermiesen, aber...
...wie kann man in Anbetracht der politischen Situation in Amerika (und von Amerika ausgehend)und der dahinter stehenden beschränkten Bevölkerung auch nur erwägen einen Fuss in dieses Land zu setzen?

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10. Juni 2004 um 11:48
In Antwort auf linden_12547114

Ich wills Dir nicht vermiesen, aber...
...wie kann man in Anbetracht der politischen Situation in Amerika (und von Amerika ausgehend)und der dahinter stehenden beschränkten Bevölkerung auch nur erwägen einen Fuss in dieses Land zu setzen?

@seelenregel
wie kann man denn so ein Pseudonym benutzen und dann diesen Schwachsinn schreiben.Und in deiner Familie waren dann wohl auch alle Nazis unter Hitler?
Die "beschraenkte Bevoelkerung" ist durchaus kritisch,was die Politik betrifft,lies doch mal Michael Moore's"stupid white man" oder schau "Fahrenheit 9/11",der Mann hat sehr viele Anhaenger in den Staaten.Befasse dich doch erst mal damit,ehe du so was verzapfst.Diese Vorurteile finde ich b e s c h r a e n k t .

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10. Juni 2004 um 12:05

Hallo Snakee,
ich war auch in Amerika.Es stimmt schon das es zwei komplett verschiedene Kulturen sind.Aber ich habe es jetzt nicht so krass erlebt,dass ich vor einer Haustuere gestanden waere und dumm geschaut haette.Was wir ausgemacht haben,wurde auch unternommen.Ich telefoniere auch jede Woche mit Freunden,die uns auch letztes Jahr hier besucht haben und wir fliegen diesen Sommer wieder rueber.Und das finde ich nicht oberflaechlich.
Es ist auch Charaktersache,die allseits beliebte Floskel"ich rufe dich an" hoert man doch hier schliesslich auch oft genug.Ohne das man das wirklich so meint,kennst du doch bestimmt auch,oder?
Wenn es denn so ist,das du ruebergehen kannst und deine Bruecken hier nicht abbrechen musst,warum denn nicht? Ein Versuch ist doch wert,und wenn es dir nicht gefaellt,dann kommst wieder heim und verbuchst das Ganze unter "Lebenserfahrung".Aber wissen wirst du das nur,wenn es ausprobierst.Ich wuensche dir alles,alles Gute und wuerde dir ganz fest die Daumen druecken,wenn du gehst!!!

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10. Juni 2004 um 12:43
In Antwort auf linden_12547114

Ich wills Dir nicht vermiesen, aber...
...wie kann man in Anbetracht der politischen Situation in Amerika (und von Amerika ausgehend)und der dahinter stehenden beschränkten Bevölkerung auch nur erwägen einen Fuss in dieses Land zu setzen?

Es gibt sogar Menschen,
die ihren Fuß nach Saudi-Arabien setzen.

Sogar Frauen, die finden das unheimlich tolerant und chique.

Brooke

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10. Juni 2004 um 17:32
In Antwort auf linden_12547114

Ich wills Dir nicht vermiesen, aber...
...wie kann man in Anbetracht der politischen Situation in Amerika (und von Amerika ausgehend)und der dahinter stehenden beschränkten Bevölkerung auch nur erwägen einen Fuss in dieses Land zu setzen?

Was kann bitte die Bevölkerung dafür???
Liebe Seelenregel,

du redest von der Politik, die ein Präsident betreibt, der von der Bevölkerung NICHT gewählt wurde.
Außerdem erhält die Bevölkerung des Landes ganz auf die momentan regierende Partei zugeschnittene Nachrichten, das fängt schon in der Schule an. Es ist keineswegs ansatzweise obkektiv, was sie lernen oder hören.
Und jeder, der sich eingehend mit anderweitigem Material auseinandersetzt, das nicht im Fernsehen oder der Schule publiziert wird (wies mit den Zeitungen aussieht weiß ich nciht), geniesst sehr wahrscheinlich einen höheren Bildungsstandard als die durchschnittliche Mehrheit des Volkes. Daher ist es auch ziemlich schwer ständig beeinflussten Menschen, die mit ihren Konsumgütern ruhig gestellt werden, ein politisch objektives Bild zu vermitteln!
Ich weiß das von einer Freundin, die ein Jahr in Amerika gelebt hat. Sie hat übrigens kaum einen Menschen getroffen, der nicht Popcorn gegen den stummgeschalteten Fernseher geworfen hat, wenn eine Bush-Rede übertragen wurde.

Soviel dazu..

mary

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11. Juni 2004 um 15:53

Florida
wie schön!
Laß dir diese Erfahrung nicht entgehen!
Zur Not findest du auch dort Landsleute.
Ich bin immer und überall, wenn ich in den Staaten unterwegs war, auf Deutsche oder Österreicher getroffen.
Es ist doch die Gelegenheit, abgesichert durch einen Arbeitsvertrag, ein wenig Abenteuer ins Leben zu bringen.
Was ist schon ein Jahr?
Ich kenne viele Amerikaner die sehr offen und kontaktfreudig sind.
Ob Du in einem Jahr Freunde fürs Leben finden wirst, das kann niemand garantieren, aber vielen fällt das auch hier schwer. Das wäre für mich kein Hinderungsgrund.
peace

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15. Juni 2004 um 8:36

We will see....
Danke für eure Antworten. Ich werde dann mal sehen, was die Zukunft so bringt. Wenn ich "drüben" bin, meld ich mich nochmal. Kann allerdings noch etwas dauern.
Lieben Gruß

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15. Juni 2004 um 10:07
In Antwort auf juliet_12835383

We will see....
Danke für eure Antworten. Ich werde dann mal sehen, was die Zukunft so bringt. Wenn ich "drüben" bin, meld ich mich nochmal. Kann allerdings noch etwas dauern.
Lieben Gruß

Hi
Ich wünsch Dir alles Gute und tolle Erfahrungen, auchw enn mal nicht alles rosig erscheint!!
Oberflächlich mag wirklich sein, aber ob das der richtige Ausdruck ist...aber Du wirst doch nie vor der Tür stehen gelassen.. Sie haben zu manchen Dingen nicht den sooo wichtigen Bezug wie wir vielleicht, Häuser und Autos sind oft oben hui und unten pfui...alles auf schnellen Tausch ausgerichtet...sie haben dafür halt den absoluten Nationalstolz...
Und zu dem Bush Thema: Wieviele sind gegen dieses Vorgehen!!!
Ich habe sehr hilfsbereite Menschen kennengelernt und würde jederzeit wieder mal rüber gehen!!

Bei Dir sind es tolle Voraussetzungen, also viel Erfolg!!
natasha

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