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Lächerlich...

20. Juli 2018 um 6:35

...ich weiss es ja selbst:  wieder so ein Meckerthread über Dinge, die halt vorkommen und sich doch nicht ändern werden....es sind Kleinigkeiten....vielleicht hat das Auslandsleben mich auch sensibel gemacht  aber kann mir bitte bitte jemand erklären, was mit unserem schönen deutschen Dativ geschehen ist?

-in jedem zweiten thread lese ich offensichtlich deutsche Schreiber, die ihn aufs grausamste Weise verstümmeln. Wird in den Schulen kein Wert mehr auf Grammatik gelegt? Beim Sprechen "verschluckt" man ja gern mal ein paar Buchstaben....aber beim Schreiben?

Ich bin mir bewusst, dass Menschen mit ungenügenden Bildungschancen ihre eigene Sprache vielleicht nicht richtig lernen können (ist hier jedenfalls so - hier ist es der Konjunktiv, der Mühe macht) - aber "hier" ist ja auch fast noch ein Dritte Welt Land.

What happened? 

 

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20. Juli 2018 um 7:00
In Antwort auf suahelischnurrbarthaar

...ich weiss es ja selbst:  wieder so ein Meckerthread über Dinge, die halt vorkommen und sich doch nicht ändern werden....es sind Kleinigkeiten....vielleicht hat das Auslandsleben mich auch sensibel gemacht  aber kann mir bitte bitte jemand erklären, was mit unserem schönen deutschen Dativ geschehen ist?

-in jedem zweiten thread lese ich offensichtlich deutsche Schreiber, die ihn aufs grausamste Weise verstümmeln. Wird in den Schulen kein Wert mehr auf Grammatik gelegt? Beim Sprechen "verschluckt" man ja gern mal ein paar Buchstaben....aber beim Schreiben?

Ich bin mir bewusst, dass Menschen mit ungenügenden Bildungschancen ihre eigene Sprache vielleicht nicht richtig lernen können (ist hier jedenfalls so - hier ist es der Konjunktiv, der Mühe macht) - aber "hier" ist ja auch fast noch ein Dritte Welt Land.

What happened? 

 

Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod. That’s all. 

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20. Juli 2018 um 8:18
In Antwort auf evaeden

Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod. That’s all. 

oder auch "rettet dem Dativ!"

Im Ernst - ich würde noch nicht mal ausschließen, dass das gerade eine sprachliche Entwicklung ist.
Ich verstümmle eher andere Sprachen als Deutsch - das Englische im Gamer-Slang, der gern ganze Sätze auf paar Buchstaben einkürzt und anderes mehr, das Russische, weil ich es nur in der Version mit lateinischen Buchstaben schreibe. Die kyrillischen kann ich schon lesen, aber beim Schreiben komm ich hoffnungslos durcheinander. Handschrftlich geht gar nicht, meine letzte Russisch-Proffessorin ist daran verzweifelt, dass ich immer wieder kyrillische, lateinische und Sütterlin-Buchstaben gemixt habe Davon, dass da noch diese unseeligen Weichheits- und Härtezeichen (ähnlich wie bei uns das "h" ) hinzukommen, die ich noch nie gepeilt habe und nie peilen werde, ganz abgesehen... Orthographische und grammatikalische Fehler (mache ich gerade im Russischen sicher massenhaft) sind da noch außen vor.
Was die deutsche Sprache angeht, lasse ich privat Groß- und Kleinschreibung völlig weg (abgesehen von BETONUNGEN vielleicht), kürze einiges zusammen, auf "N8" statt Nacht beispielsweise...
Nun könnte ich mich darauf retten, dass ich im Englischen und Russischen ja kein "Native" bin. Richtig. Aber wir leben in einer Welt und einer Zeit, wo sich Sprachen immer mehr vermischen. Wir arbeiten mit Kollegen zusammen, die Deutsch nicht als Muttersprache haben. Unsere Kinder wachsen mit anderen Kindern auf, bei denen Deutsch nicht die Muttersprache ist. Wir haben Jobs, in denen die Fachsprache Latein, Französisch, Englisch ist - und damit die meisten Fachbegriffe, die wir jeden Tag verwenden, es auch sind.
Wir haben im "Daily Business" zumindest "Meetings", gehen zusammen zum "Lunch" ...

Tatsache ist, dass es eine Sprache auch verändert, wenn es so alltäglich ist, sich mit ihr schriftlich zu unterhalten wie mündlich.
Ob man das jetzt als "verstümmeln" wertet oder nicht ... keine Ahnung, guck in 100 Jahren aus dem Himmel noch mal runter (oder aus der Hölle hoch? ) dann ist das vielleicht zu beantworten.

Was mich beim Lesen persönlich wirklich stört, sind die Poster, bei denen die "Enter"-Taste irgendwie klemmt (oder beißt?) und die gern 5km Text in einer Zeile, am besten ohne Punkt und Komma, unterbringen. Was den Rest angeht - *schulterzuck* bin ich da eher leidenschaftslos.

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20. Juli 2018 um 8:32
In Antwort auf evaeden

Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod. That’s all. 

P.S. diesem Spruch und den, den ich ergänzt habe, kannte ich schon als ich - anno sehr lang her - Teenager war.

Das Thema des Threads kann also irgendwie nicht wirklich ein Problem der letzten paar Jahre sein, oder?

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20. Juli 2018 um 8:36

hehe, "flektieren" musste ich jetzt beispielsweise erst mal nachschlagen.
Ok, die Bedeutung wäre aus Deinem Text auch so klar geworden - aber das Wort hatte ich noch nie gehört. Und dabei bilde ich mir ja soooo viel auf meinen großen Wortschatz ein

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20. Juli 2018 um 8:43
In Antwort auf avarrassterne1

oder auch "rettet dem Dativ!"

Im Ernst - ich würde noch nicht mal ausschließen, dass das gerade eine sprachliche Entwicklung ist.
Ich verstümmle eher andere Sprachen als Deutsch - das Englische im Gamer-Slang, der gern ganze Sätze auf paar Buchstaben einkürzt und anderes mehr, das Russische, weil ich es nur in der Version mit lateinischen Buchstaben schreibe. Die kyrillischen kann ich schon lesen, aber beim Schreiben komm ich hoffnungslos durcheinander. Handschrftlich geht gar nicht, meine letzte Russisch-Proffessorin ist daran verzweifelt, dass ich immer wieder kyrillische, lateinische und Sütterlin-Buchstaben gemixt habe Davon, dass da noch diese unseeligen Weichheits- und Härtezeichen (ähnlich wie bei uns das "h" ) hinzukommen, die ich noch nie gepeilt habe und nie peilen werde, ganz abgesehen... Orthographische und grammatikalische Fehler (mache ich gerade im Russischen sicher massenhaft) sind da noch außen vor.
Was die deutsche Sprache angeht, lasse ich privat Groß- und Kleinschreibung völlig weg (abgesehen von BETONUNGEN vielleicht), kürze einiges zusammen, auf "N8" statt Nacht beispielsweise...
Nun könnte ich mich darauf retten, dass ich im Englischen und Russischen ja kein "Native" bin. Richtig. Aber wir leben in einer Welt und einer Zeit, wo sich Sprachen immer mehr vermischen. Wir arbeiten mit Kollegen zusammen, die Deutsch nicht als Muttersprache haben. Unsere Kinder wachsen mit anderen Kindern auf, bei denen Deutsch nicht die Muttersprache ist. Wir haben Jobs, in denen die Fachsprache Latein, Französisch, Englisch ist - und damit die meisten Fachbegriffe, die wir jeden Tag verwenden, es auch sind.
Wir haben im "Daily Business" zumindest "Meetings", gehen zusammen zum "Lunch" ...

Tatsache ist, dass es eine Sprache auch verändert, wenn es so alltäglich ist, sich mit ihr schriftlich zu unterhalten wie mündlich.
Ob man das jetzt als "verstümmeln" wertet oder nicht ... keine Ahnung, guck in 100 Jahren aus dem Himmel noch mal runter (oder aus der Hölle hoch? ) dann ist das vielleicht zu beantworten.

Was mich beim Lesen persönlich wirklich stört, sind die Poster, bei denen die "Enter"-Taste irgendwie klemmt (oder beißt?) und die gern 5km Text in einer Zeile, am besten ohne Punkt und Komma, unterbringen. Was den Rest angeht - *schulterzuck* bin ich da eher leidenschaftslos.

Jetzt bin ich doch glatt ein bischen neidisch. Russisch moechte ich auch koennen. 

Ich liebe Sprache, Woerter, Literatur. Aber ob jetzt hier am Forum alles richtig geschrieben ist - das ist mir auch egal. Man weiß ja auch nie was dahintersteckt, gibt ja genuegend Menschen mit LRS.

Mir passiert es jetzt oefter, dass mir ein deutsches Wort einfach nicht einfaellt. Heute habe ich eine E-Mail an meine Eltern geschrieben und dieses eine Wort....ich wusste es einfach nicht. Ich musste meinen Mann fragen. Er hat mir dann mit meiner Muttersprache ausgeholfen. 

Was mir bei unserem letzten Besuch aus Deutschland aufgefallen ist....ich spreche mit meinem Kater immer Englisch. Auch wenn alle Anwesenden Deutsch gesprochen haben....wenn ich was zum dicken Katzenkind gesagt habe, dann immer in Englisch. Ist schon interessant wie das Gehirn das aussortiert. 

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20. Juli 2018 um 9:10
In Antwort auf evaeden

Jetzt bin ich doch glatt ein bischen neidisch. Russisch moechte ich auch koennen. 

Ich liebe Sprache, Woerter, Literatur. Aber ob jetzt hier am Forum alles richtig geschrieben ist - das ist mir auch egal. Man weiß ja auch nie was dahintersteckt, gibt ja genuegend Menschen mit LRS.

Mir passiert es jetzt oefter, dass mir ein deutsches Wort einfach nicht einfaellt. Heute habe ich eine E-Mail an meine Eltern geschrieben und dieses eine Wort....ich wusste es einfach nicht. Ich musste meinen Mann fragen. Er hat mir dann mit meiner Muttersprache ausgeholfen. 

Was mir bei unserem letzten Besuch aus Deutschland aufgefallen ist....ich spreche mit meinem Kater immer Englisch. Auch wenn alle Anwesenden Deutsch gesprochen haben....wenn ich was zum dicken Katzenkind gesagt habe, dann immer in Englisch. Ist schon interessant wie das Gehirn das aussortiert. 

was ich dabei am faszinierendsten finde ist, dass es Redewendungen, Ausdrücke in jeder Sprache gibt, die man nie wirklich "übersetzen" kann - nicht ohne 1/2 Seite dafür zu brauchen zumindest.

Oder die Art, wie man bestimmte Wörter / Redewendungen verwendet und deren wörtliche Deutung.
Wenn man das mal an einem Beispiel durchspielt:
Russisch: ne za 4to (die 4 steht für den Buchstaben "Tscha" - das gofem macht glaub ich keine kyrillischen Buchstaben, sonst würde ich es kyrillisch dazu schreiben, dafür reicht es gerade noch sieht mit viel Phantasie jedenfalls der 4 ähnlich - das 4to wird SCHTO gesprochen, kennt jeder denke ich, das Wort - zumindest vom hören?)
Spanisch: de nada - wörtlich übersetzt genau das gleiche
Englisch: you're welcome
Deutsch: keine Ursache (wobei ich persönlich gern das "da nicht für" verwende, was der wörtlichen Übersetzung der russischen und spanischen Version entspricht)

oder die russische Redewendung "vishu za zaplanie" (so gesprochen wie geschrieben, das ist der Vorteil and den lateinischen Buchstaben, da würde ich mit kyrillischen Buchstaben schon wieder reichlich Fehler machen und da ich mir mit der korrekten Orthographie nicht sicher bin, ist es so für Russen - erfolgreich getestet - zwar zumindest noch erkennbar, was ich meine, aber ob ich die Translit - Regeln zu lateinischen Buchstaben wirklich korrekt beachtet habe...) - bedeutet "ist offensichtlich" - wörtlich wäre man etwa bei "das kann man vom Flugzeug aus erkennen"

Aber Russisch ist nix ("nix" ist auch ein Verstümmlung der Sprache, ich weiß...) für Menschen, wo "der Dativ dem Genitiv sein Tod" ist - 6 Fälle statt 4 und die alle noch in Singular und Plural. Und doppelte Verneinung. Und... not as easy...
Und zugegeben: mein Russisch ist eher basic. Komme mit ein paar Redewendungen ganz gut und mit dem Rest stolpernd und hoppelnd und nur teilweise hin. Hat aber den Vorteil, dass man gleich noch einiges an polnisch und tschechisch versteht. Auch wenn man das heutzutage bloß nie den Polen oder Tschechen gegenüber erwähnen sollte - die Sprachen sind sich SEHR ähnlich.

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20. Juli 2018 um 16:52
In Antwort auf evaeden

Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod. That’s all. 

Eine Verschwörung vom Genitiv (womöglich in Verbindung mit den Akkusativ!) gegen dem Dativ?

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20. Juli 2018 um 16:56
In Antwort auf avarrassterne1

oder auch "rettet dem Dativ!"

Im Ernst - ich würde noch nicht mal ausschließen, dass das gerade eine sprachliche Entwicklung ist.
Ich verstümmle eher andere Sprachen als Deutsch - das Englische im Gamer-Slang, der gern ganze Sätze auf paar Buchstaben einkürzt und anderes mehr, das Russische, weil ich es nur in der Version mit lateinischen Buchstaben schreibe. Die kyrillischen kann ich schon lesen, aber beim Schreiben komm ich hoffnungslos durcheinander. Handschrftlich geht gar nicht, meine letzte Russisch-Proffessorin ist daran verzweifelt, dass ich immer wieder kyrillische, lateinische und Sütterlin-Buchstaben gemixt habe Davon, dass da noch diese unseeligen Weichheits- und Härtezeichen (ähnlich wie bei uns das "h" ) hinzukommen, die ich noch nie gepeilt habe und nie peilen werde, ganz abgesehen... Orthographische und grammatikalische Fehler (mache ich gerade im Russischen sicher massenhaft) sind da noch außen vor.
Was die deutsche Sprache angeht, lasse ich privat Groß- und Kleinschreibung völlig weg (abgesehen von BETONUNGEN vielleicht), kürze einiges zusammen, auf "N8" statt Nacht beispielsweise...
Nun könnte ich mich darauf retten, dass ich im Englischen und Russischen ja kein "Native" bin. Richtig. Aber wir leben in einer Welt und einer Zeit, wo sich Sprachen immer mehr vermischen. Wir arbeiten mit Kollegen zusammen, die Deutsch nicht als Muttersprache haben. Unsere Kinder wachsen mit anderen Kindern auf, bei denen Deutsch nicht die Muttersprache ist. Wir haben Jobs, in denen die Fachsprache Latein, Französisch, Englisch ist - und damit die meisten Fachbegriffe, die wir jeden Tag verwenden, es auch sind.
Wir haben im "Daily Business" zumindest "Meetings", gehen zusammen zum "Lunch" ...

Tatsache ist, dass es eine Sprache auch verändert, wenn es so alltäglich ist, sich mit ihr schriftlich zu unterhalten wie mündlich.
Ob man das jetzt als "verstümmeln" wertet oder nicht ... keine Ahnung, guck in 100 Jahren aus dem Himmel noch mal runter (oder aus der Hölle hoch? ) dann ist das vielleicht zu beantworten.

Was mich beim Lesen persönlich wirklich stört, sind die Poster, bei denen die "Enter"-Taste irgendwie klemmt (oder beißt?) und die gern 5km Text in einer Zeile, am besten ohne Punkt und Komma, unterbringen. Was den Rest angeht - *schulterzuck* bin ich da eher leidenschaftslos.

Tja...jeder hat so seine Dingelchen, die ihn stören - und andere nicht.
Ich glaube, mit der Sprachvermischung könnte es was zu tun haben und dass es dadurch vielleicht eher unwichtig wird, wie genau man spricht

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20. Juli 2018 um 16:58

Genau! Das habe ich auch bemerkt - es kommt mir einfach wie Maulfaulheit vor....aber evt ist es ja wirklich ein Trend, der sich durchsetzen wird....es erleichtert ja die Sprache ungemein....

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20. Juli 2018 um 17:01
In Antwort auf avarrassterne1

P.S. diesem Spruch und den, den ich ergänzt habe, kannte ich schon als ich - anno sehr lang her - Teenager war.

Das Thema des Threads kann also irgendwie nicht wirklich ein Problem der letzten paar Jahre sein, oder?

Wahrscheinlich nicht. Nur fällt es mir jetzt vielleicht mehr auf...oder es lieg daran, dass, wenn man es liest....kommt s irgendwie stärker rüber.... und früher, ohne Internet etc hat man ja nicht so viele "Gespräche" schriftlich gehabt

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20. Juli 2018 um 17:09
In Antwort auf avarrassterne1

was ich dabei am faszinierendsten finde ist, dass es Redewendungen, Ausdrücke in jeder Sprache gibt, die man nie wirklich "übersetzen" kann - nicht ohne 1/2 Seite dafür zu brauchen zumindest.

Oder die Art, wie man bestimmte Wörter / Redewendungen verwendet und deren wörtliche Deutung.
Wenn man das mal an einem Beispiel durchspielt:
Russisch: ne za 4to (die 4 steht für den Buchstaben "Tscha" - das gofem macht glaub ich keine kyrillischen Buchstaben, sonst würde ich es kyrillisch dazu schreiben, dafür reicht es gerade noch sieht mit viel Phantasie jedenfalls der 4 ähnlich - das 4to wird SCHTO gesprochen, kennt jeder denke ich, das Wort - zumindest vom hören?)
Spanisch: de nada - wörtlich übersetzt genau das gleiche
Englisch: you're welcome
Deutsch: keine Ursache (wobei ich persönlich gern das "da nicht für" verwende, was der wörtlichen Übersetzung der russischen und spanischen Version entspricht)

oder die russische Redewendung "vishu za zaplanie" (so gesprochen wie geschrieben, das ist der Vorteil and den lateinischen Buchstaben, da würde ich mit kyrillischen Buchstaben schon wieder reichlich Fehler machen und da ich mir mit der korrekten Orthographie nicht sicher bin, ist es so für Russen - erfolgreich getestet - zwar zumindest noch erkennbar, was ich meine, aber ob ich die Translit - Regeln zu lateinischen Buchstaben wirklich korrekt beachtet habe...) - bedeutet "ist offensichtlich" - wörtlich wäre man etwa bei "das kann man vom Flugzeug aus erkennen"

Aber Russisch ist nix ("nix" ist auch ein Verstümmlung der Sprache, ich weiß...) für Menschen, wo "der Dativ dem Genitiv sein Tod" ist - 6 Fälle statt 4 und die alle noch in Singular und Plural. Und doppelte Verneinung. Und... not as easy...
Und zugegeben: mein Russisch ist eher basic. Komme mit ein paar Redewendungen ganz gut und mit dem Rest stolpernd und hoppelnd und nur teilweise hin. Hat aber den Vorteil, dass man gleich noch einiges an polnisch und tschechisch versteht. Auch wenn man das heutzutage bloß nie den Polen oder Tschechen gegenüber erwähnen sollte - die Sprachen sind sich SEHR ähnlich.

Bist du DDR- Kind? Ich pflege mein Russisch auch so gut ich kann.

Ich liebe das auch, Sprachen miteinander zu vergleichen - die besten Limericks kann man z. B. meiner Meinung nach, nur auf Englisch machen. Die haben da einfach eine Dichtungsform exakt für ihre Sprache erfunden.

Ethymologie ist auch extrem interessant - woher die Wörter kommen und wie sie sich verändern...oder wie Nachnamen entstanden sind....könnt ich ich drin wälzen 

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20. Juli 2018 um 18:13
In Antwort auf suahelischnurrbarthaar

Eine Verschwörung vom Genitiv (womöglich in Verbindung mit den Akkusativ!) gegen dem Dativ?

So sieht das aus! Eine verzweifelte Lage....aber sicher nicht aussichtslos. 

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20. Juli 2018 um 18:23

"keinen Wert gelegt wird" , da haben wir es ja schon wieder 

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20. Juli 2018 um 18:58

Ich traeume schon lange Englisch, Deutsch....und oft Elizabethan Englisch. Kommt immer drauf an von was ich traeume. Wenn ich in meinen Träumen Votraege halte oder Soliloquies von mir gebe (ja, das passiert oft) dann meistens in Elizabethan Englisch. 

Es gibt ein paar Worte die meist nur in einer Sprache verfuegbar sind....also entweder weiß ich es in Englisch oder in Deutsch...aber ich muss ueberlegen wenn ich es uebersetzen soll. 

Ich habe meine Psychologieprofessorin gefragt warum das so ist. Sie meinte die beiden Woerter wuerden sich vielleicht ueberlagern....also wo sie im Gehirn gespeichert sind und deshalb ist nur eines immer schnell verfuegbar. 

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20. Juli 2018 um 19:03
In Antwort auf avarrassterne1

was ich dabei am faszinierendsten finde ist, dass es Redewendungen, Ausdrücke in jeder Sprache gibt, die man nie wirklich "übersetzen" kann - nicht ohne 1/2 Seite dafür zu brauchen zumindest.

Oder die Art, wie man bestimmte Wörter / Redewendungen verwendet und deren wörtliche Deutung.
Wenn man das mal an einem Beispiel durchspielt:
Russisch: ne za 4to (die 4 steht für den Buchstaben "Tscha" - das gofem macht glaub ich keine kyrillischen Buchstaben, sonst würde ich es kyrillisch dazu schreiben, dafür reicht es gerade noch sieht mit viel Phantasie jedenfalls der 4 ähnlich - das 4to wird SCHTO gesprochen, kennt jeder denke ich, das Wort - zumindest vom hören?)
Spanisch: de nada - wörtlich übersetzt genau das gleiche
Englisch: you're welcome
Deutsch: keine Ursache (wobei ich persönlich gern das "da nicht für" verwende, was der wörtlichen Übersetzung der russischen und spanischen Version entspricht)

oder die russische Redewendung "vishu za zaplanie" (so gesprochen wie geschrieben, das ist der Vorteil and den lateinischen Buchstaben, da würde ich mit kyrillischen Buchstaben schon wieder reichlich Fehler machen und da ich mir mit der korrekten Orthographie nicht sicher bin, ist es so für Russen - erfolgreich getestet - zwar zumindest noch erkennbar, was ich meine, aber ob ich die Translit - Regeln zu lateinischen Buchstaben wirklich korrekt beachtet habe...) - bedeutet "ist offensichtlich" - wörtlich wäre man etwa bei "das kann man vom Flugzeug aus erkennen"

Aber Russisch ist nix ("nix" ist auch ein Verstümmlung der Sprache, ich weiß...) für Menschen, wo "der Dativ dem Genitiv sein Tod" ist - 6 Fälle statt 4 und die alle noch in Singular und Plural. Und doppelte Verneinung. Und... not as easy...
Und zugegeben: mein Russisch ist eher basic. Komme mit ein paar Redewendungen ganz gut und mit dem Rest stolpernd und hoppelnd und nur teilweise hin. Hat aber den Vorteil, dass man gleich noch einiges an polnisch und tschechisch versteht. Auch wenn man das heutzutage bloß nie den Polen oder Tschechen gegenüber erwähnen sollte - die Sprachen sind sich SEHR ähnlich.

Wenn man bestimmte Dinge korrekt uebersetzen will, dann muss man das oft komplett veraendern um ueberhaupt die richtige Bedeutung zu transportieren. 

Ich ueberzetze gerade Räder ein langes Dokument fuer eine Tierschutzorganisation. Das ist einfach. Viel medizinisches. Das ist straight forward. 

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20. Juli 2018 um 20:20

Dein Beitrag war sehr interessant zu lesen!  Auch war mir nicht so bewusst gewesen, dass manche Leute  einfach nicht so darauf achten, obwohl sie die Kasusunterschiede beherrschen.

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20. Juli 2018 um 20:23

Hier wnadern grade sehr viele Haitianer ein. Sie haben ja auch so eine Mischsprache aus Französisch und einem afrikanischen Dialekt (Creole). Französisch verstehenn sie aber nicht, wenn sie es nicht extra geklernt haben - also aus der Kreolsprache können sie nicht automatisch aufs Französische schliessen. Die Sprache hat sich schon zu sehr verändert.

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20. Juli 2018 um 20:31

Englisch hat auch einen viel groesseren lateinischen Einfluss. 

Englisch (old English) basiert zwar auf einer westgermanischen Sprache (einem friesischen Dialekt, aber hat viel mehr lateinische Einfluesse. 

Ich finde es gar nicht schlecht die lateinischen Bezeichnungen zu verwenden.
 

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20. Juli 2018 um 20:55
In Antwort auf suahelischnurrbarthaar

Bist du DDR- Kind? Ich pflege mein Russisch auch so gut ich kann.

Ich liebe das auch, Sprachen miteinander zu vergleichen - die besten Limericks kann man z. B. meiner Meinung nach, nur auf Englisch machen. Die haben da einfach eine Dichtungsform exakt für ihre Sprache erfunden.

Ethymologie ist auch extrem interessant - woher die Wörter kommen und wie sie sich verändern...oder wie Nachnamen entstanden sind....könnt ich ich drin wälzen 

ja
Nur ohne ab und an Gaming hätte ich fast gar keine Übungsmöglichkeiten mehr, von paar Sätzen bei Zufallsbegegnungen abgesehen.

Letzte Woche beim Einkaufen stand da auf dem Parkplatz ein Papa, der sein Kind ... korrigiert hat. In so einem wundervollen klaren und reinen Moskauer Russisch (und in der etwas vereinfachten und klaren Sprache, die man kleineren Kindern gegenüber verwendet - keine Babysprache, aber eben nicht so verschachtelt, wie ich gerade schreibe), ich war total hin und weg, weil ich jedes verdammte Wort verstanden habe, ich hätt ihm stundenlang zuhören wollen
 

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20. Juli 2018 um 20:57
In Antwort auf suahelischnurrbarthaar

Dein Beitrag war sehr interessant zu lesen!  Auch war mir nicht so bewusst gewesen, dass manche Leute  einfach nicht so darauf achten, obwohl sie die Kasusunterschiede beherrschen.

doch, da ist schon viel dran - zumindest in Bezug auf die Groß- und Kleinschreibung mache ich das immer so - und Tippfehlerkorrekturen lasse ich in privaten Chats auch weg, da schreibe ich auf Geschwindigkeit und nicht auf Zensuren in Deutsch

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20. Juli 2018 um 23:09
In Antwort auf avarrassterne1

hehe, "flektieren" musste ich jetzt beispielsweise erst mal nachschlagen.
Ok, die Bedeutung wäre aus Deinem Text auch so klar geworden - aber das Wort hatte ich noch nie gehört. Und dabei bilde ich mir ja soooo viel auf meinen großen Wortschatz ein

Das gemeine Flecken Tier

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20. Juli 2018 um 23:18

Ach da hab ich hier schon schlimmeres gesehen 

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21. Juli 2018 um 0:54
In Antwort auf avarrassterne1

ja
Nur ohne ab und an Gaming hätte ich fast gar keine Übungsmöglichkeiten mehr, von paar Sätzen bei Zufallsbegegnungen abgesehen.

Letzte Woche beim Einkaufen stand da auf dem Parkplatz ein Papa, der sein Kind ... korrigiert hat. In so einem wundervollen klaren und reinen Moskauer Russisch (und in der etwas vereinfachten und klaren Sprache, die man kleineren Kindern gegenüber verwendet - keine Babysprache, aber eben nicht so verschachtelt, wie ich gerade schreibe), ich war total hin und weg, weil ich jedes verdammte Wort verstanden habe, ich hätt ihm stundenlang zuhören wollen
 

Ja da lacht das Herze, wenn man was versteht!!

Es gibt ja auch Sätze, die man soooo oft gehört hat, dass man sie auswendig kann (Komm her!; schlagt Seite sowieso im Buch auf) oder die man sagen musste (darf ich bitte auf die Toilette gehen) haha - das Witzige ist, das gerdade die Sätze im Erwachsenenalter nicht so wirklich nützlich sind....

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21. Juli 2018 um 1:34

WAS??!!   Von einem Ausländer? Den gibts doch auf Deutsch gar nicht....Frechheit, da sieht mans wieder, was die sich rausnehmen....

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21. Juli 2018 um 1:35

ne...ist nicht richtig 

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21. Juli 2018 um 1:37

Da ja, das stimmt, aber das "gemeine Volk" gebraucht sie nicht. Aber in Englisch und Spanisch ist das der Fall. Eben wegen der Versippschaftung  (gibts das oder hab ich das grade kreiert?)  mit dem Latein

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21. Juli 2018 um 1:38

What? Vielleicht galten besondere Regeln für WESTdeutsche?

Ich hatte russische Brieffreunde und das war vom Staat organisiert hihihi

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21. Juli 2018 um 1:47

Da wars dann vielleicht noch wegen WK2?

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21. Juli 2018 um 1:49

ja, ich meine es müsste "keinen Wert" heissen. Ist deine Mutti Deutschlehrerin gewesen?

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21. Juli 2018 um 2:02

darauf freu ich mich schon 

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21. Juli 2018 um 9:18
In Antwort auf suahelischnurrbarthaar

darauf freu ich mich schon 

Muss mich schnell mal melden. 

Korrekt ist:
“Es wird kein Wert gelegt auf....“, da hier das Passiv verwendet wird, Subjekt ist also „es“ sowie „ kein Wert“.

Anders wäre es, schriebe man „ man legt keinen Wert...“, hier wäre es der Akkusativ. 


Übrigens finde ich den thread toll. 

Lasst uns mithelfen, unsere schöne Muttersprache auf Niveau zu halten!

Schönes WE @ all🙋🍀

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21. Juli 2018 um 10:33

ich sprach da jetzt eher von den 80ern / 90ern

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21. Juli 2018 um 10:34

ich würde auch auf "keinEN Wert" wetten, in dem Falle :P

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21. Juli 2018 um 10:45

kenn ich nicht so, im Gegenteil, wir waren sehr nachdrücklich angehalten beispielsweise Brieffreundschaften zu pflegen, auf Klassenfahrten in Moskau und in Kiew... Haben im Unterricht Rollenspiele gemacht ala Klamotten im Laden kaufen, endlose Stunden im Unterricht nach dem Weg zum Bahnhof gefragt...
Was mir echt gefehlt hat, waren die Redewendungen. Die Alltagssprache.
Als "Guten Tag" haben wir immer nur "Dobui den" gelernt - nie das informelle "Privet" (wörtlich: ich grüße dich, in der Bedeutung / Verwendung eher "Hallo" ). Die Redewendung "Kak dela" (wie geht es dir - bei Russen im Unterschied zu Deutschen im Übrigen eine Frage, kein Gruß ist mir erst aufgefallen, weil es JEDER Russe, mit dem ich damals zu tun hatte, sofort und immer direkt nach dem "Hallo" gesagt hatte - in der Schule war davon nie die Rede.

Die Grammatik hingegen... naja wie gesagt, keine Ahnung, ob mir da noch 15 Jahre pauken geholfen hätten... ich kann von Verben Gegenwart und Vergangenheit in der männlichen und weiblichen Version bei regelmäßigen Verben... so innnnnnn eeeeeeeeeeeetwaaaaaaaaaa. Paar unregelmäßige fallen mir vllt. bei Gelegenheit auch ein. Bei solchen, im russischen deutlich komplexeren Dingen wie "ich habe nicht viel Geld" - würde ich keine 5ct darauf wetten, dass ich unter 2 Grammatikfehlern davon komme.

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21. Juli 2018 um 10:47
In Antwort auf umminti

Muss mich schnell mal melden. 

Korrekt ist:
“Es wird kein Wert gelegt auf....“, da hier das Passiv verwendet wird, Subjekt ist also „es“ sowie „ kein Wert“.

Anders wäre es, schriebe man „ man legt keinen Wert...“, hier wäre es der Akkusativ. 


Übrigens finde ich den thread toll. 

Lasst uns mithelfen, unsere schöne Muttersprache auf Niveau zu halten!

Schönes WE @ all🙋🍀

ok, Wette verloren

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21. Juli 2018 um 10:48
In Antwort auf avarrassterne1

kenn ich nicht so, im Gegenteil, wir waren sehr nachdrücklich angehalten beispielsweise Brieffreundschaften zu pflegen, auf Klassenfahrten in Moskau und in Kiew... Haben im Unterricht Rollenspiele gemacht ala Klamotten im Laden kaufen, endlose Stunden im Unterricht nach dem Weg zum Bahnhof gefragt...
Was mir echt gefehlt hat, waren die Redewendungen. Die Alltagssprache.
Als "Guten Tag" haben wir immer nur "Dobui den" gelernt - nie das informelle "Privet" (wörtlich: ich grüße dich, in der Bedeutung / Verwendung eher "Hallo" ). Die Redewendung "Kak dela" (wie geht es dir - bei Russen im Unterschied zu Deutschen im Übrigen eine Frage, kein Gruß ist mir erst aufgefallen, weil es JEDER Russe, mit dem ich damals zu tun hatte, sofort und immer direkt nach dem "Hallo" gesagt hatte - in der Schule war davon nie die Rede.

Die Grammatik hingegen... naja wie gesagt, keine Ahnung, ob mir da noch 15 Jahre pauken geholfen hätten... ich kann von Verben Gegenwart und Vergangenheit in der männlichen und weiblichen Version bei regelmäßigen Verben... so innnnnnn eeeeeeeeeeeetwaaaaaaaaaa. Paar unregelmäßige fallen mir vllt. bei Gelegenheit auch ein. Bei solchen, im russischen deutlich komplexeren Dingen wie "ich habe nicht viel Geld" - würde ich keine 5ct darauf wetten, dass ich unter 2 Grammatikfehlern davon komme.

omg, erst Kaffee trinken, dann schreiben

"dobrui den" natürlich

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21. Juli 2018 um 10:59

"Das ist kein Wert, wäre richtig" aber "kein Wert darauf legen, da fehlt EN."

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21. Juli 2018 um 11:09

So wie ich es geschrieben habe "keinen Wert" 

Im Internet wird keinen Wert auf Schreibweise und Grammatik gelegt, aber in diesem Thread 

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21. Juli 2018 um 11:12
In Antwort auf umminti

Muss mich schnell mal melden. 

Korrekt ist:
“Es wird kein Wert gelegt auf....“, da hier das Passiv verwendet wird, Subjekt ist also „es“ sowie „ kein Wert“.

Anders wäre es, schriebe man „ man legt keinen Wert...“, hier wäre es der Akkusativ. 


Übrigens finde ich den thread toll. 

Lasst uns mithelfen, unsere schöne Muttersprache auf Niveau zu halten!

Schönes WE @ all🙋🍀

"Es wird kein Wert darauf gelegt, wäre korrekt!" nicht aber wie Cherokee es geschrieben hat, in ihrem Satzbau. Es fehlt ein Füllwort.

Ebenso ein schönes Schwitze-WE !

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21. Juli 2018 um 11:13
In Antwort auf avarrassterne1

ok, Wette verloren

Nö, es stehen Aussagen gegen Aussagen 

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21. Juli 2018 um 11:15
In Antwort auf die-rote-zora

So wie ich es geschrieben habe "keinen Wert" 

Im Internet wird keinen Wert auf Schreibweise und Grammatik gelegt, aber in diesem Thread 

Und hier ist das EN zuviel: " Es wird keinen Wert auf Schreibweise gelegt." Weil das Wörtchen "auf" dazwischen steht. Aber egal, beides hört sich ok an, denn die heutige Grammatik sieht auch nicht immer ganz korrekt aus, obwohl sie dazu gemacht wurde.

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21. Juli 2018 um 13:39
In Antwort auf suahelischnurrbarthaar

...ich weiss es ja selbst:  wieder so ein Meckerthread über Dinge, die halt vorkommen und sich doch nicht ändern werden....es sind Kleinigkeiten....vielleicht hat das Auslandsleben mich auch sensibel gemacht  aber kann mir bitte bitte jemand erklären, was mit unserem schönen deutschen Dativ geschehen ist?

-in jedem zweiten thread lese ich offensichtlich deutsche Schreiber, die ihn aufs grausamste Weise verstümmeln. Wird in den Schulen kein Wert mehr auf Grammatik gelegt? Beim Sprechen "verschluckt" man ja gern mal ein paar Buchstaben....aber beim Schreiben?

Ich bin mir bewusst, dass Menschen mit ungenügenden Bildungschancen ihre eigene Sprache vielleicht nicht richtig lernen können (ist hier jedenfalls so - hier ist es der Konjunktiv, der Mühe macht) - aber "hier" ist ja auch fast noch ein Dritte Welt Land.

What happened? 

 

Der hat sich den Wanst am Genitiv verrenkt, nachdem er der Präposition „von“ zuliebe ein Schlachtfest organisiert hatte...

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21. Juli 2018 um 15:28
In Antwort auf umminti

Muss mich schnell mal melden. 

Korrekt ist:
“Es wird kein Wert gelegt auf....“, da hier das Passiv verwendet wird, Subjekt ist also „es“ sowie „ kein Wert“.

Anders wäre es, schriebe man „ man legt keinen Wert...“, hier wäre es der Akkusativ. 


Übrigens finde ich den thread toll. 

Lasst uns mithelfen, unsere schöne Muttersprache auf Niveau zu halten!

Schönes WE @ all🙋🍀

Es kommt darauf an, ob man Aktiv oder Passiv verwendet. 

„Es wird kein Brief geschrieben....“

aber: „ Man schreibt keinen Brief.“

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21. Juli 2018 um 18:02

... doch dafür können sie sich schon als Kinder in vielen Sprachen ein bißchen verständlich machen und in vielen Sprachen Grundbegriffe verstehen.
Was ist in unserer Zeit heute wichtiger? Vor 100 Jahren wäre das klar gewesen, aber heute? Heute wäre ich mir da nicht so sicher, was von beiden überwiegt.

Ist es wirklich noch SO wichtig, perfektes Deutsch sprechen und schreiben zu können? Selbst beruflich - ich habe viele Kollegen, Kunden, ... bei denen Deutsch schon allein nicht die Muttersprache ist. Die schreiben kein perfektes Deutsch. So gar nicht. Interessiert keine ***.
Ok, wennn man unbedingt Jurist werden will, wäre es sicher wichtig. In unzähligen anderen Berufen, hochqualifizierte inklusive, ist es das eben nicht (mehr).

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21. Juli 2018 um 18:19

und vielleicht wird Dein Kind dann in 20 oder 30 Jahren total sauer sein, dass es etwas dann ziemlich nutzloses gelernt hat und ihm / ihr die Vorteile der anderen fehlen

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21. Juli 2018 um 21:17
In Antwort auf umminti

Muss mich schnell mal melden. 

Korrekt ist:
“Es wird kein Wert gelegt auf....“, da hier das Passiv verwendet wird, Subjekt ist also „es“ sowie „ kein Wert“.

Anders wäre es, schriebe man „ man legt keinen Wert...“, hier wäre es der Akkusativ. 


Übrigens finde ich den thread toll. 

Lasst uns mithelfen, unsere schöne Muttersprache auf Niveau zu halten!

Schönes WE @ all🙋🍀

Genau!

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21. Juli 2018 um 21:20
In Antwort auf avarrassterne1

kenn ich nicht so, im Gegenteil, wir waren sehr nachdrücklich angehalten beispielsweise Brieffreundschaften zu pflegen, auf Klassenfahrten in Moskau und in Kiew... Haben im Unterricht Rollenspiele gemacht ala Klamotten im Laden kaufen, endlose Stunden im Unterricht nach dem Weg zum Bahnhof gefragt...
Was mir echt gefehlt hat, waren die Redewendungen. Die Alltagssprache.
Als "Guten Tag" haben wir immer nur "Dobui den" gelernt - nie das informelle "Privet" (wörtlich: ich grüße dich, in der Bedeutung / Verwendung eher "Hallo" ). Die Redewendung "Kak dela" (wie geht es dir - bei Russen im Unterschied zu Deutschen im Übrigen eine Frage, kein Gruß ist mir erst aufgefallen, weil es JEDER Russe, mit dem ich damals zu tun hatte, sofort und immer direkt nach dem "Hallo" gesagt hatte - in der Schule war davon nie die Rede.

Die Grammatik hingegen... naja wie gesagt, keine Ahnung, ob mir da noch 15 Jahre pauken geholfen hätten... ich kann von Verben Gegenwart und Vergangenheit in der männlichen und weiblichen Version bei regelmäßigen Verben... so innnnnnn eeeeeeeeeeeetwaaaaaaaaaa. Paar unregelmäßige fallen mir vllt. bei Gelegenheit auch ein. Bei solchen, im russischen deutlich komplexeren Dingen wie "ich habe nicht viel Geld" - würde ich keine 5ct darauf wetten, dass ich unter 2 Grammatikfehlern davon komme.

Die Grammatik war kompliziert. Irgendwann habe ich das pauken aufgegeben und das nur nach Gefühl gemacht. Damit bin ich ganz gut gefahren. 
Erinnerst du dich noch an die "Aspekte" ? - brrrrr ...schüttel.....

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21. Juli 2018 um 21:21
In Antwort auf suahelischnurrbarthaar

Die Grammatik war kompliziert. Irgendwann habe ich das pauken aufgegeben und das nur nach Gefühl gemacht. Damit bin ich ganz gut gefahren. 
Erinnerst du dich noch an die "Aspekte" ? - brrrrr ...schüttel.....

gross P, Verzeihung

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21. Juli 2018 um 21:24

Wenn ich hier schon doziere:

Bitte „ Kasus“
als Plural, ausgesprochen mit langem „u“, 
nicht „Kasi“.
 

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