Forum / Gesellschaft & Leben

Kosumverhalten!

Letzte Nachricht: 19. April um 20:50
09.04.21 um 22:01


Wie hat sich unser Konsumverhalten im letzten Jahr verändert?
Ich denke vieles! Haben wir einen anderen Blick bekommen? Freuen wir uns über ganz andere Dinge und Möglichkeiten?
Über einen regen Austausch würde ich mich freuen!

Mehr lesen

10.04.21 um 5:38

Guten Morgen,
da hat sich sehr viel geändert. Nach dem Krieg kam der Aufschwung, die Menschen hatten nichts und es lohnte sich fleissig zu sein. Es gab vor dem Krieg keine Waschmaschinen, Kühlschränke, Fernseher etc. von Autos für Normale ganz zu schweigen. Wurden diese Dinge angeschafft, wurden sie gehegt und gepflegt. Es gab auch die Handwerker die solche Dinge reparierten, sie waren einfach wertvoll und man hatte lange gearbeitet und gespart. Man wusste den Wert zu schätzen.
Das hat sich heute drastisch gewandelt. Selbst die " Armen  " haben Autos, Fernseher usw. Geht es kaputt, wird es weg geschmissen und neu gekauft, natürlich immer besser.
Ich hoffe das der Gedanke der Nachhaltigkeit vielen bewusster wird. Aber die Wirtschaft versucht immer wieder die Gier zu wecken und es gelingt sehr oft.

2 -Gefällt mir

10.04.21 um 10:04


Ich hoffe auch, dass auf die Nachhaltigkeit mehr Wert gelegt wird! 

Gefällt mir

10.04.21 um 11:54

Wie hat sich denn dein Verhalten geändert?

Gefällt mir

10.04.21 um 12:40


Vor Corona und gleichzeitig bin ich Grossmama geworden, liebte ich schöne Kleider über alles. Habe auch viel Geld ausgegeben, und plötzlich ist mir das nicht mehr so wichtig! Sparen für's Enkelkind! Und unser Enkelkind macht mich s o unendlich glücklich. Obwohl ich das vorher nie für möglich gehalten hätte! Von daher weiss ich nicht woher, dass das kommt!
Und ja, manchmal dachte ich auch, ach was soll ich das kaufen, man weiss ja doch nicht, ob Corona mich dahinrafft!
Sonst hat sich bei mir nicht viel geändert. Ich kochte schon immer alles frisch. Bin schon gerne auf Gemüsemärkte gegangen. Ich bin pensioniert und habe Zeit.

Online habe ich noch nie eingekauft! 

Aber ich lege mehr Wert auf ein schönes Zuhause! Kaufe öfters Blumen, und mal schöne neue Tassen.
Ich bin halt jetzt sehr viel zuhause!
 

Gefällt mir

10.04.21 um 12:50


Und bei dir? Hat sich was verändert?

Gefällt mir

10.04.21 um 14:32
In Antwort auf


Wie hat sich unser Konsumverhalten im letzten Jahr verändert?
Ich denke vieles! Haben wir einen anderen Blick bekommen? Freuen wir uns über ganz andere Dinge und Möglichkeiten?
Über einen regen Austausch würde ich mich freuen!

Nein, oder doch? Vor der "Pandemie" ging ich gerne auf Flohmärkte. Dadurch, dass mir diese Möglichkeiten genommen wurden, Gebrauchtes zu kaufen, griff ich (noch) mehr auf e.bay(Kle.inanzeigen) zurück. Dann dahin gefahren und an der Haustür gekauft, wie z.B. Schulranzen für Junior. Oder sich schicken lassen.

Nach 20 Jahren gönnten wir uns tatsächlich mal was neues, eine Sofawohnlandschaft. Zuvor hatten wir kostenlos 2 gebrauchte ausprobiert. Unser altes Sofa haben wir aber noch, es steht jetzt unten in einem Zimmer. 
Unser Erspartes plus zusätzlich einem Bausparvertrag 
werden wir jetzt komplett in die Sanierung/Renovierung/Umbau unseres Hauses stecken, da ist es garantiert sicherer "angelegt" als auf der Bank. Und WIR haben was davon, nicht mehr die Bank. 8-8-10 neue Fenster (1-2fach verglaste kommen endlich weg), neues Dach (Eternitplatten auch weg!) und unten der Altbau wird umgebaut, neue Böden rein und der Dachboden endlich mal isoliert plus zwei Veluxfenster dazu. 
Zudem haben einige Wände Risse bekommen, weil unser Haus durch die letzten 3 trockene Sommer absackte.

Ansonsten lebten wir meistens spartanisch- daher konnten wir ja viel sparen. Aber habe Angst vor der Inflation. In ein zwei Monaten schon, würden wir nur noch die Hälfte an Baumaterialien bekommen fürs selbe Geld, daher wird jetzt noch schnell alles eingekauft. ALLES wird teurer, dann haben wir noch etwas mehr davon, wenn wir es jetzt kaufen (und es wurde schon teurer als noch vor wenigen Wochen!). Vielleicht ganz gut so, denn geplant war dies schon länger aber man hatte ja noch ewig Zeit - jetzt nicht mehr, weil, wie gesagt, man bald kaum noch was für sein Geld kriegt. 

Gefällt mir

10.04.21 um 15:13
In Antwort auf


Wie hat sich unser Konsumverhalten im letzten Jahr verändert?
Ich denke vieles! Haben wir einen anderen Blick bekommen? Freuen wir uns über ganz andere Dinge und Möglichkeiten?
Über einen regen Austausch würde ich mich freuen!

Ich bzw. wir kaufen jetzt mehr online, in die Kaufhäuser darf man bei uns nicht mehr ohne einen Corona-Negativtest rein, die Teststellen sind überlaufen und ich habe keine Lust dort lange in der Warteschlange zu stehen.

Ins Bauhaus kann ich auch nicht mehr rein wenn ich irgendetwas Handwerkliches benötige, also bleibt mir nur Onlinehandel übrig.

Schöne Kleidung mag ich auch sehr, davon habe ich noch genug, meine Sachen sind länger als ein, zwei Jahre tragbar, ich kaufe sehr bewusst ein, weiß alles zu schätzen was ich besitze. 

Was Kontakte betrifft, die sind natürlich sehr stark eingeschränkt, dafür ist der Kontakt mit meinen Geschwistern intensiver geworden über das Handy mit einem guten Messengerdienst (kein Whatsapp!). Man schickt sich häufiger aktuelle Bilder und hält sich gegenseitig auf dem Laufenden, wir sind alle weit auseinander in Europa verstreut.

Gefällt mir

10.04.21 um 15:51


In der Schweiz ist alles geöffnet, ausser Restaurants, aber ich habe trotzdem keine Lust!
Baumarkt kann ich nicht gehen, weil ich schrecklich unbegabt bin handwerklich!

Was ich demnächst kaufen möchte ist ein Liegestuhl für unseren Gemeinschaftsgarten. Der ist hübsch und wenig frequentiert! 

Ansonsten halt Lebensmittel und einen Abstecher zu Spielzeug und Babykleider! Oma halt! 

Manchmal muss ich mich zusammenreissen, dass ich noch aus den Jogginghosen rauskomme. Lohnt sich nicht! Richtig toll schaut man ja nicht aus mit der Maske!
Dafür mache ich ein wenig mehr beim Augen make-up!

Gefällt mir

10.04.21 um 15:54
In Antwort auf

Nein, oder doch? Vor der "Pandemie" ging ich gerne auf Flohmärkte. Dadurch, dass mir diese Möglichkeiten genommen wurden, Gebrauchtes zu kaufen, griff ich (noch) mehr auf e.bay(Kle.inanzeigen) zurück. Dann dahin gefahren und an der Haustür gekauft, wie z.B. Schulranzen für Junior. Oder sich schicken lassen.

Nach 20 Jahren gönnten wir uns tatsächlich mal was neues, eine Sofawohnlandschaft. Zuvor hatten wir kostenlos 2 gebrauchte ausprobiert. Unser altes Sofa haben wir aber noch, es steht jetzt unten in einem Zimmer. 
Unser Erspartes plus zusätzlich einem Bausparvertrag 
werden wir jetzt komplett in die Sanierung/Renovierung/Umbau unseres Hauses stecken, da ist es garantiert sicherer "angelegt" als auf der Bank. Und WIR haben was davon, nicht mehr die Bank. 8-8-10 neue Fenster (1-2fach verglaste kommen endlich weg), neues Dach (Eternitplatten auch weg!) und unten der Altbau wird umgebaut, neue Böden rein und der Dachboden endlich mal isoliert plus zwei Veluxfenster dazu. 
Zudem haben einige Wände Risse bekommen, weil unser Haus durch die letzten 3 trockene Sommer absackte.

Ansonsten lebten wir meistens spartanisch- daher konnten wir ja viel sparen. Aber habe Angst vor der Inflation. In ein zwei Monaten schon, würden wir nur noch die Hälfte an Baumaterialien bekommen fürs selbe Geld, daher wird jetzt noch schnell alles eingekauft. ALLES wird teurer, dann haben wir noch etwas mehr davon, wenn wir es jetzt kaufen (und es wurde schon teurer als noch vor wenigen Wochen!). Vielleicht ganz gut so, denn geplant war dies schon länger aber man hatte ja noch ewig Zeit - jetzt nicht mehr, weil, wie gesagt, man bald kaum noch was für sein Geld kriegt. 


Meine junge Freundin hat das genau so gemacht wie du. Sie haben eine Eigentumswohnung, haben alles renoviert im letzten lockdown, vieles auch selbst gemacht! Und im Garten einen Pool! 

Gefällt mir

11.04.21 um 7:34
In Antwort auf


Wie hat sich unser Konsumverhalten im letzten Jahr verändert?
Ich denke vieles! Haben wir einen anderen Blick bekommen? Freuen wir uns über ganz andere Dinge und Möglichkeiten?
Über einen regen Austausch würde ich mich freuen!

Bei mir hat sich da nichts groß verändert. Ich hab vor Corona schon lieber online geshoppt als in der Stadt (zu viele Menschen, zu viel Hecktig). 
Wir haben weniger Geld für reisen ausgegeben bzw. die reisen auf 2022 verschoben und nichts Neues gebucht.
Kleidung hab ich weniger gekauft aber trotzdem blieb am Ende nicht so viel mehr über als sonst. Das Geld wurde z.b. für die Neugestaltung unseres Balkons oder für ein  neues Auto ausgegeben.
 

Gefällt mir

11.04.21 um 14:36
In Antwort auf


Wie hat sich unser Konsumverhalten im letzten Jahr verändert?
Ich denke vieles! Haben wir einen anderen Blick bekommen? Freuen wir uns über ganz andere Dinge und Möglichkeiten?
Über einen regen Austausch würde ich mich freuen!

Ich bin mitlerweile in dem Alter, in dem ich gut darauf aufpassen kann, was ich wann wo wie Esse

Gefällt mir

11.04.21 um 15:52
In Antwort auf


Und bei dir? Hat sich was verändert?

Bei mir....
ich tingel jetzt halt nicht mehr durch Läden, weils ja gar nicht geht. Da nehm ich halt das ein oder andere Stück nicht mit.
Auch fahre ich jetzt selten in mehr als einen Laden, weil ich echt nach einem schon die Schnauze voll hab von der Maske.
Auch nehm ich die Kinder kaum mehr mit. Das ist mir auch zu blöd und sie sollen auch nicht hinter dem Lappen stecken müssen.
Ich hab auch vorher manches Online gekauft. Nun mache ich das vermehrt für Geschenke.
Bzw habe ich für ein Kind im Freundeskreis aus Optionen- und Zeitmangel das Geburtstagsgeschenk im Lidl gekauft. Wär mir sonst auch nie einfallen.

Sonst ist nicht viel anders. Tendentiell kaufe ich mehr, damit ich nicht so oft einkaufen muss.
Ich habe früher soo gerne Lebensmittel gekauft. Ich liebe Essen und konnte mich ausführlich damit beschfätigen, Zutatenlisten zu lesen und zu vergleichen. Jetzt bin ich froh, wenn ich wieder raus bin.

Einen anderen Blick habe ich aber nicht.
Ich bin niemand, der viel wert auf Konsum legt. Ich hab lieber Schuhe, die 1000km halten, als ständig neue und verschiedene.
Nur bei Essen werd ich eben leicht schwach. Da gebe ich gerne für Geld aus.
Gab. Jetzt ist das, wie gesagt, lästig.

Gefällt mir

11.04.21 um 15:56
In Antwort auf

Nein, oder doch? Vor der "Pandemie" ging ich gerne auf Flohmärkte. Dadurch, dass mir diese Möglichkeiten genommen wurden, Gebrauchtes zu kaufen, griff ich (noch) mehr auf e.bay(Kle.inanzeigen) zurück. Dann dahin gefahren und an der Haustür gekauft, wie z.B. Schulranzen für Junior. Oder sich schicken lassen.

Nach 20 Jahren gönnten wir uns tatsächlich mal was neues, eine Sofawohnlandschaft. Zuvor hatten wir kostenlos 2 gebrauchte ausprobiert. Unser altes Sofa haben wir aber noch, es steht jetzt unten in einem Zimmer. 
Unser Erspartes plus zusätzlich einem Bausparvertrag 
werden wir jetzt komplett in die Sanierung/Renovierung/Umbau unseres Hauses stecken, da ist es garantiert sicherer "angelegt" als auf der Bank. Und WIR haben was davon, nicht mehr die Bank. 8-8-10 neue Fenster (1-2fach verglaste kommen endlich weg), neues Dach (Eternitplatten auch weg!) und unten der Altbau wird umgebaut, neue Böden rein und der Dachboden endlich mal isoliert plus zwei Veluxfenster dazu. 
Zudem haben einige Wände Risse bekommen, weil unser Haus durch die letzten 3 trockene Sommer absackte.

Ansonsten lebten wir meistens spartanisch- daher konnten wir ja viel sparen. Aber habe Angst vor der Inflation. In ein zwei Monaten schon, würden wir nur noch die Hälfte an Baumaterialien bekommen fürs selbe Geld, daher wird jetzt noch schnell alles eingekauft. ALLES wird teurer, dann haben wir noch etwas mehr davon, wenn wir es jetzt kaufen (und es wurde schon teurer als noch vor wenigen Wochen!). Vielleicht ganz gut so, denn geplant war dies schon länger aber man hatte ja noch ewig Zeit - jetzt nicht mehr, weil, wie gesagt, man bald kaum noch was für sein Geld kriegt. 

Da bin ich ja nicht die einzige. Wir haben Schuhe geshoppt, für uns und die Kinder in den nächsten Größen.
Auch so ein paar Sachen, die man doch mal gerne aber geizig. Genau so!

Gefällt mir

11.04.21 um 16:52
In Antwort auf

Bei mir....
ich tingel jetzt halt nicht mehr durch Läden, weils ja gar nicht geht. Da nehm ich halt das ein oder andere Stück nicht mit.
Auch fahre ich jetzt selten in mehr als einen Laden, weil ich echt nach einem schon die Schnauze voll hab von der Maske.
Auch nehm ich die Kinder kaum mehr mit. Das ist mir auch zu blöd und sie sollen auch nicht hinter dem Lappen stecken müssen.
Ich hab auch vorher manches Online gekauft. Nun mache ich das vermehrt für Geschenke.
Bzw habe ich für ein Kind im Freundeskreis aus Optionen- und Zeitmangel das Geburtstagsgeschenk im Lidl gekauft. Wär mir sonst auch nie einfallen.

Sonst ist nicht viel anders. Tendentiell kaufe ich mehr, damit ich nicht so oft einkaufen muss.
Ich habe früher soo gerne Lebensmittel gekauft. Ich liebe Essen und konnte mich ausführlich damit beschfätigen, Zutatenlisten zu lesen und zu vergleichen. Jetzt bin ich froh, wenn ich wieder raus bin.

Einen anderen Blick habe ich aber nicht.
Ich bin niemand, der viel wert auf Konsum legt. Ich hab lieber Schuhe, die 1000km halten, als ständig neue und verschiedene.
Nur bei Essen werd ich eben leicht schwach. Da gebe ich gerne für Geld aus.
Gab. Jetzt ist das, wie gesagt, lästig.


Ab welchem Alter müssen bei euch Kinder Masken tragen? Bei uns nicht so früh, glaub 12, aber machen es nicht!

Gefällt mir

11.04.21 um 17:01
In Antwort auf


Wie hat sich unser Konsumverhalten im letzten Jahr verändert?
Ich denke vieles! Haben wir einen anderen Blick bekommen? Freuen wir uns über ganz andere Dinge und Möglichkeiten?
Über einen regen Austausch würde ich mich freuen!

Ich besuche nur noch Lebensmittelmärkte, Bäckereien und Baumärkte. Alles andere besorge ich online. Aber nicht über das große A, sondern über die vielen unterschiedlichen Onlineshops, die es mittlerweile in Deutschland gibt. 

Gefällt mir

11.04.21 um 18:29
In Antwort auf


Wie hat sich unser Konsumverhalten im letzten Jahr verändert?
Ich denke vieles! Haben wir einen anderen Blick bekommen? Freuen wir uns über ganz andere Dinge und Möglichkeiten?
Über einen regen Austausch würde ich mich freuen!

Meins nicht sehr. Ich gehe nur noch alle 2 Wochen in den Supermarkt statt meist jede Woche. Alles außer Lebensmitteln habe ich schon lange vorher online gekauft. 
Ok und im Restaurant waren wir im letzten Jahr nur einmal. 

Gefällt mir

11.04.21 um 19:51

Ich komme aus eher bäuerlich-landwirtschaftlichen Verhältnissen, und wenn ich sehe, wie heute Landwirtschaft betrieben wird, kann ich mich damit nicht mehr identifizieren. Riesenäcker, die von irgendwelchen Holdings bewirtschaftet werden- wo bleibt da das Verständnis für die Natur? Zur Zeit lebe ich in einer Großstadt in Ostdeutschland, und rings um die Städte hier ist fast nur ausgeräumte Landschaft- Mais, Raps, Getreide- Monokulturen. Wenn man da auf dem Dorf wohnt, braucht man keine Pestizide für die eigenen Radieschen mehr, das erledigt der Landwirt nebenan. Gruselig sowas, und mich wundert es nicht, dass die Leute immer mehr Allergien bekommen. In der Schweiz ist sowas wohl kaum möglich, hier aber schon. Ohne Soja aus Südamerika würden wir hier in Deutschland auch nicht so eine Auswahl an Lebensmitteln haben wie derzeit, aber sind das wirklich LEBENS- Mittel? Ich esse gern Wild, Brot backe ich mir selber, Klamotten seit Jahren meistens Second-Hand, kein Auto, hatte auch mal einen Garten, momentan nicht.
Wir leben auf Kredit an der Zukunft, und zwar völlig gedankenlos. Es muss wieder mehr in Richtung regionale Subsistenzwirtschaft gehen. Ich würde auch überall öffentliche Komposttoiletten aufstellen, und das Zeuch dann gleich wieder auf die Äcker karren. Das ist brutale Verschwendung, das zusammen mit Waschabwässern in die Kläranlage zu bringen und dann gehts wieder in die Gewässer. Und dann braucht man wieder irgendwelche Phosphat- Minen usw. um künstliche Dünger herzustellen, damit die Pflanzen überhaupt noch wachsen. (Die Bodenfruchtbarkeit nimmt auch ab durch diese Art Landwirtschaft)
Und natürlich braucht es sinkende Bevölkerungszahlen, um die Natur zu entlasten, denn niemals wird jeder Mensch vegan leben wollen, ich auch nicht.

Gefällt mir

11.04.21 um 20:43
In Antwort auf


Wie hat sich unser Konsumverhalten im letzten Jahr verändert?
Ich denke vieles! Haben wir einen anderen Blick bekommen? Freuen wir uns über ganz andere Dinge und Möglichkeiten?
Über einen regen Austausch würde ich mich freuen!

Kenne ich nur all zu gut, vor allem das ganze Internet shoppen, da kauft man meistens viel zu viel ein

Gefällt mir

11.04.21 um 21:18
In Antwort auf


Ab welchem Alter müssen bei euch Kinder Masken tragen? Bei uns nicht so früh, glaub 12, aber machen es nicht!

Ab 6. Wo wohnst du denn? Ich mein in D gilt das bundesweit.

Gefällt mir

11.04.21 um 21:45
In Antwort auf

Ab 6. Wo wohnst du denn? Ich mein in D gilt das bundesweit.


In der Schweiz! Wir haben weniger strenge Regeln hier! 

Gefällt mir

11.04.21 um 23:41
In Antwort auf


Wie hat sich unser Konsumverhalten im letzten Jahr verändert?
Ich denke vieles! Haben wir einen anderen Blick bekommen? Freuen wir uns über ganz andere Dinge und Möglichkeiten?
Über einen regen Austausch würde ich mich freuen!

Wegen Corona waren meine Reisen nicht möglich und ich mag keinen Urlaub in Deutschland zu machen. So habe ich mein Reisebudget anderweitig eingesetzt für eine Rolex Uhr und hauptsächlich für Kleider.

Gefällt mir

12.04.21 um 8:04
In Antwort auf

Ich komme aus eher bäuerlich-landwirtschaftlichen Verhältnissen, und wenn ich sehe, wie heute Landwirtschaft betrieben wird, kann ich mich damit nicht mehr identifizieren. Riesenäcker, die von irgendwelchen Holdings bewirtschaftet werden- wo bleibt da das Verständnis für die Natur? Zur Zeit lebe ich in einer Großstadt in Ostdeutschland, und rings um die Städte hier ist fast nur ausgeräumte Landschaft- Mais, Raps, Getreide- Monokulturen. Wenn man da auf dem Dorf wohnt, braucht man keine Pestizide für die eigenen Radieschen mehr, das erledigt der Landwirt nebenan. Gruselig sowas, und mich wundert es nicht, dass die Leute immer mehr Allergien bekommen. In der Schweiz ist sowas wohl kaum möglich, hier aber schon. Ohne Soja aus Südamerika würden wir hier in Deutschland auch nicht so eine Auswahl an Lebensmitteln haben wie derzeit, aber sind das wirklich LEBENS- Mittel? Ich esse gern Wild, Brot backe ich mir selber, Klamotten seit Jahren meistens Second-Hand, kein Auto, hatte auch mal einen Garten, momentan nicht.
Wir leben auf Kredit an der Zukunft, und zwar völlig gedankenlos. Es muss wieder mehr in Richtung regionale Subsistenzwirtschaft gehen. Ich würde auch überall öffentliche Komposttoiletten aufstellen, und das Zeuch dann gleich wieder auf die Äcker karren. Das ist brutale Verschwendung, das zusammen mit Waschabwässern in die Kläranlage zu bringen und dann gehts wieder in die Gewässer. Und dann braucht man wieder irgendwelche Phosphat- Minen usw. um künstliche Dünger herzustellen, damit die Pflanzen überhaupt noch wachsen. (Die Bodenfruchtbarkeit nimmt auch ab durch diese Art Landwirtschaft)
Und natürlich braucht es sinkende Bevölkerungszahlen, um die Natur zu entlasten, denn niemals wird jeder Mensch vegan leben wollen, ich auch nicht.

ich lebe seit bald 15 Jahren auf dem Land in der Nähe von München.
Hat mich in Sachen "Landleben" gründlich desillusioniert, was da passiert. Hätte ich mir nie vorgestellt, wie oft da der Tracker mit der Giftspritze auf dem Feld ist. Auch nicht, dass die Flora und Fauna in der Kleinstadt bei meiner Schwiegermutter so, so viel artenreicher ist, als hier auf dem Land, was eine direkte Konsequenz daraus sein dürfte.

1 -Gefällt mir

12.04.21 um 8:17
In Antwort auf

ich lebe seit bald 15 Jahren auf dem Land in der Nähe von München.
Hat mich in Sachen "Landleben" gründlich desillusioniert, was da passiert. Hätte ich mir nie vorgestellt, wie oft da der Tracker mit der Giftspritze auf dem Feld ist. Auch nicht, dass die Flora und Fauna in der Kleinstadt bei meiner Schwiegermutter so, so viel artenreicher ist, als hier auf dem Land, was eine direkte Konsequenz daraus sein dürfte.

Und die Städter kriegen es häufig gar nicht mit, was auf dem Land so vor sich geht. Deswegen sage ich auch, es müssten wieder mehr Leute in der Landwirtschaft angestellt werden, Arbeitslose z.B. übergangsmäßig, bevor sie monate- oder jahrelang zuhause sitzen. Unkrautjäten, dann braucht es auch kein Glyphosat. So kann eine ökologische Wirtschaftsweise unterstützt werden. Stattdessen "ernährt" ein Landwirt heute 150 'faule' Städter, die damit auch gleich noch eine ordentliche Ladung Pestizide auf den Teller bekommen.
Und irgendwelche Börsenheinis vergolden sich ihre Puperze, indem sie mit Nahrungsmitteln pokern. Schöne neue Welt. Da wird sich wohl einiges ändern müssen, auch im Denken der Menschen.

Gefällt mir

12.04.21 um 10:47
In Antwort auf

Ich komme aus eher bäuerlich-landwirtschaftlichen Verhältnissen, und wenn ich sehe, wie heute Landwirtschaft betrieben wird, kann ich mich damit nicht mehr identifizieren. Riesenäcker, die von irgendwelchen Holdings bewirtschaftet werden- wo bleibt da das Verständnis für die Natur? Zur Zeit lebe ich in einer Großstadt in Ostdeutschland, und rings um die Städte hier ist fast nur ausgeräumte Landschaft- Mais, Raps, Getreide- Monokulturen. Wenn man da auf dem Dorf wohnt, braucht man keine Pestizide für die eigenen Radieschen mehr, das erledigt der Landwirt nebenan. Gruselig sowas, und mich wundert es nicht, dass die Leute immer mehr Allergien bekommen. In der Schweiz ist sowas wohl kaum möglich, hier aber schon. Ohne Soja aus Südamerika würden wir hier in Deutschland auch nicht so eine Auswahl an Lebensmitteln haben wie derzeit, aber sind das wirklich LEBENS- Mittel? Ich esse gern Wild, Brot backe ich mir selber, Klamotten seit Jahren meistens Second-Hand, kein Auto, hatte auch mal einen Garten, momentan nicht.
Wir leben auf Kredit an der Zukunft, und zwar völlig gedankenlos. Es muss wieder mehr in Richtung regionale Subsistenzwirtschaft gehen. Ich würde auch überall öffentliche Komposttoiletten aufstellen, und das Zeuch dann gleich wieder auf die Äcker karren. Das ist brutale Verschwendung, das zusammen mit Waschabwässern in die Kläranlage zu bringen und dann gehts wieder in die Gewässer. Und dann braucht man wieder irgendwelche Phosphat- Minen usw. um künstliche Dünger herzustellen, damit die Pflanzen überhaupt noch wachsen. (Die Bodenfruchtbarkeit nimmt auch ab durch diese Art Landwirtschaft)
Und natürlich braucht es sinkende Bevölkerungszahlen, um die Natur zu entlasten, denn niemals wird jeder Mensch vegan leben wollen, ich auch nicht.


In der Schweiz bekommen die Bauern Direktzahlungen vom Bund! Und haben eine grosse Lobby! National- und Ständerat besteht aus einem  Grossteil an Bauern! 

Ausserdem hat man festgestellt, dass in ländlichen Gegenden eine Häufung von Hirntumoren im Kindesalter vorkommt!
Man vermutet Glyphosat!

Und dann verkaufen die Bauern ihr Land als Bauland. Der Bund zahlt, dass das Land erschlossen wird. Bei uns ist Bauland sehr rar, darum sehr hohe Preise!

Gefällt mir

12.04.21 um 12:11
In Antwort auf


In der Schweiz bekommen die Bauern Direktzahlungen vom Bund! Und haben eine grosse Lobby! National- und Ständerat besteht aus einem  Grossteil an Bauern! 

Ausserdem hat man festgestellt, dass in ländlichen Gegenden eine Häufung von Hirntumoren im Kindesalter vorkommt!
Man vermutet Glyphosat!

Und dann verkaufen die Bauern ihr Land als Bauland. Der Bund zahlt, dass das Land erschlossen wird. Bei uns ist Bauland sehr rar, darum sehr hohe Preise!

Ja, das ist überall scheußlich. Und dann erzählt man uns, dass man die natürlicherweise sinkende Bevölkerung durch Migranten ersetzen muss, um die Wirtschaftskraft zu erhalten. Bekloppter gehts nicht mehr.

Gefällt mir

Kannst du deine Antwort nicht finden?

12.04.21 um 12:19

Oh je, das war jetzt wieder gegen die Statuten wahrscheinlich. Ist trotzdem meine Meinung. Und angeblich haben wir noch Meinungsfreiheit.

Gefällt mir

12.04.21 um 12:24
In Antwort auf

Ja, das ist überall scheußlich. Und dann erzählt man uns, dass man die natürlicherweise sinkende Bevölkerung durch Migranten ersetzen muss, um die Wirtschaftskraft zu erhalten. Bekloppter gehts nicht mehr.


Also bei uns funktioniert, glaube ich mal,das Flüchtlingswesen recht gut! Es ist überschaubar aber sie werden hier sehr gut integriert! Mit viel Aufwand, aber dann sind sie glücklich hier und bekommen dann eine Stelle, sobald sie deutsch können. 

Gefällt mir

12.04.21 um 12:42
In Antwort auf


Also bei uns funktioniert, glaube ich mal,das Flüchtlingswesen recht gut! Es ist überschaubar aber sie werden hier sehr gut integriert! Mit viel Aufwand, aber dann sind sie glücklich hier und bekommen dann eine Stelle, sobald sie deutsch können. 

Ich sehe das aufgrund meines Alters (40), Geschlechtes und meiner Herkunft naturgemäß etwas kritischer. Da es sich häufig um alleinstehende Männer handelt, deren wirkliche Absichten oft auch nicht klar sind, stehen diese Leute zu meinesgleichen in einer Konkurrenz um vernünftig bezahlte Arbeitsplätze, von den kulturellen Schwierigkeiten mal abgesehen. Weiterhin ist Deutschland bereits viel zu dicht bevölkert, um sich vom eigenen Grund und Boden nachhaltig selbst ernähren zu können. Eine weitere Zunahme der Bevölkerung, zumal mit Leuten mit anderen und möglicherweise friedensgefährdenden Weltanschauungen kann ich daher nicht befürworten. Da dürften selbst umweltfreundliche Linke Probleme haben, das zu erklären, wie der damit einhergehende Wohnungsneubau (CO2- Emissionen) mit Umweltschutz in Übereinkunft zu bringen ist, zumal der Zuzug hauptsächlich in die in Sachen Nahrungsmittelerzeugung unproduktiven Metropolen stattfindet....auch wenn das mit dem Ursprungsthema jetzt nicht mehr direkt was zu tun hat.

Gefällt mir

12.04.21 um 12:57


Mich stören OT in meinen threads nicht. Man kann anderer Meinung sein, solange man anständig bleibt! Es regt ja auch zum Nachdenken an!

2 -Gefällt mir

13.04.21 um 17:44
In Antwort auf

Ich komme aus eher bäuerlich-landwirtschaftlichen Verhältnissen, und wenn ich sehe, wie heute Landwirtschaft betrieben wird, kann ich mich damit nicht mehr identifizieren. Riesenäcker, die von irgendwelchen Holdings bewirtschaftet werden- wo bleibt da das Verständnis für die Natur? Zur Zeit lebe ich in einer Großstadt in Ostdeutschland, und rings um die Städte hier ist fast nur ausgeräumte Landschaft- Mais, Raps, Getreide- Monokulturen. Wenn man da auf dem Dorf wohnt, braucht man keine Pestizide für die eigenen Radieschen mehr, das erledigt der Landwirt nebenan. Gruselig sowas, und mich wundert es nicht, dass die Leute immer mehr Allergien bekommen. In der Schweiz ist sowas wohl kaum möglich, hier aber schon. Ohne Soja aus Südamerika würden wir hier in Deutschland auch nicht so eine Auswahl an Lebensmitteln haben wie derzeit, aber sind das wirklich LEBENS- Mittel? Ich esse gern Wild, Brot backe ich mir selber, Klamotten seit Jahren meistens Second-Hand, kein Auto, hatte auch mal einen Garten, momentan nicht.
Wir leben auf Kredit an der Zukunft, und zwar völlig gedankenlos. Es muss wieder mehr in Richtung regionale Subsistenzwirtschaft gehen. Ich würde auch überall öffentliche Komposttoiletten aufstellen, und das Zeuch dann gleich wieder auf die Äcker karren. Das ist brutale Verschwendung, das zusammen mit Waschabwässern in die Kläranlage zu bringen und dann gehts wieder in die Gewässer. Und dann braucht man wieder irgendwelche Phosphat- Minen usw. um künstliche Dünger herzustellen, damit die Pflanzen überhaupt noch wachsen. (Die Bodenfruchtbarkeit nimmt auch ab durch diese Art Landwirtschaft)
Und natürlich braucht es sinkende Bevölkerungszahlen, um die Natur zu entlasten, denn niemals wird jeder Mensch vegan leben wollen, ich auch nicht.

zum Brot selber backen - hast Du ein gutes Einsteigerrezept? Reines Weißbrot wird bei mir super, auch in paar netten Variationen inzwischen. Aber sobald ich es mit etwas dunklerem Mehl versuche, ist das Ergebnis ein unleckerer Stein, auch wenn der Teig vorher (mit Hefe) augenscheinlich normal aufgeht

Gefällt mir

13.04.21 um 18:28

Bei mir genau umgekehrt! Mir gelingt nur Brot mit Graham Mehl! Weisses null! 

Gefällt mir

13.04.21 um 19:02
In Antwort auf

Bei mir genau umgekehrt! Mir gelingt nur Brot mit Graham Mehl! Weisses null! 

nun, dann kann ich mal:

300ml warmes (!) Wasser (ich nehm meist so heiß, wie es aus dem Wasserhahn halt wird), in einem kleineren Teil davon 
1/4 Würfel Hefe mit 1/2TL Zucker auflösen
restliches Wasser dazu,
375g Weizenmehl und 1 TL Salz untermischen
(optional noch Kümmel oder Röstzwiebeln bspw. oder was auch immer man mag)

an einem warmen Ort gehen lassen - min 1h, gern mehr
Mehl auf die Arbeitsfläche und mit bissl Mehl den Teig in Form bringen (nicht noch mal kneten...)
240° Umluft, 25 min 

Gefällt mir

13.04.21 um 19:20
In Antwort auf

nun, dann kann ich mal:

300ml warmes (!) Wasser (ich nehm meist so heiß, wie es aus dem Wasserhahn halt wird), in einem kleineren Teil davon 
1/4 Würfel Hefe mit 1/2TL Zucker auflösen
restliches Wasser dazu,
375g Weizenmehl und 1 TL Salz untermischen
(optional noch Kümmel oder Röstzwiebeln bspw. oder was auch immer man mag)

an einem warmen Ort gehen lassen - min 1h, gern mehr
Mehl auf die Arbeitsfläche und mit bissl Mehl den Teig in Form bringen (nicht noch mal kneten...)
240° Umluft, 25 min 

Aber Hefe darst du nie mit warmer Flüssigkeit auflösen! Nur kalt!

Gefällt mir

13.04.21 um 19:29
In Antwort auf

Aber Hefe darst du nie mit warmer Flüssigkeit auflösen! Nur kalt!


oder lauwarm!  Am besten lässt du kaltes Wasser aufkochen und abkühlen bis lauwarm dann Frischhefe rein! 

Gefällt mir

13.04.21 um 19:34


und nochmals eine Grundregel für Hefeteig! Hefeteig nach Formen der Masse in kalten Backofen legen und langsam die Temperatur steigern, oder nach formen nachmals 1/2 Std. gehen lassen und dann in heissen Backofen! 

Gefällt mir

13.04.21 um 19:44
In Antwort auf

nun, dann kann ich mal:

300ml warmes (!) Wasser (ich nehm meist so heiß, wie es aus dem Wasserhahn halt wird), in einem kleineren Teil davon 
1/4 Würfel Hefe mit 1/2TL Zucker auflösen
restliches Wasser dazu,
375g Weizenmehl und 1 TL Salz untermischen
(optional noch Kümmel oder Röstzwiebeln bspw. oder was auch immer man mag)

an einem warmen Ort gehen lassen - min 1h, gern mehr
Mehl auf die Arbeitsfläche und mit bissl Mehl den Teig in Form bringen (nicht noch mal kneten...)
240° Umluft, 25 min 

Das Geheimnis lautet Sauerteig. Hefebrot ist was für den Nachmittagskaffee, mit Marmelade usw. außerdem wird besonders Roggen durch Milchsäurevergärung erst richtig gut verdaulich.
Sauerteig herstellen: Roggenmehl besorgen, am besten Schrot oder Vollkorn, mit etwas Salz und Hefe ansetzen. Der Teig schlägt nach einer Weile selber um (nach ca. 2 Tagen) Wenn der Teig dann gut durchgegoren ist und säuerlich riecht, dann mit Dinkelvollkornmehl (Weizen geht auch) strecken und wieder etwas Salz dazu. Das Verhältnis muss man selber rausfinden. Höherer Roggenanteil= rustikaler, herzhafter, geringerer Roggenanteil- milder. Sauerteig ist eine Mischung aus Hefebakterien und Milchsäurebakterien, deshalb kann der Sauerteig dann auch den Dinkel oder Weizen "verdauen". Von dem Teig kann man sich dann 3-4 EL voll aufbewahren für die nächste Charge. Dann sollte man aber mit Weizen UND Roggen strecken, damit es kein reines Weizenbrot wird. Im klassischen Mischbrot ist das Verhältnis ca. 30% Roggen und 70% Weizen. Ich lass eine Ladung immer mindestens 7 Stunden gehen, oder über Nacht. Dann forme ich mit einem feuchten Löffel immer Brötchen bzw. Fladen auf kleinen Backpapierquadraten, das dauert höchstens 20 min bei 220°C. Backmatte bzw. Netz ist hilfreich, weil dann die Brötchen gleichmäßiger gelingen (ich nehme manchmal während des Backens das Backpapier weg, damit die Brötchen auch von unten braun werden). Eine halbe Tasse Wasser mit in den Ofen stellen. Schmeckt aber eben nach Brot und nicht nach Brötchen. Für ein Brot muss man genügend Teig für die Form ansetzen, und das dauert dann schnell mal 70 min. bis das durch ist, wobei Profis dann einen speziellen Backstein in den Ofen legen und eine Stunde vorheizen. Das muss man alles nicht für meine Fladenbrötchen. So mache ich das jetzt schon seit vielen Jahren.

Gefällt mir

13.04.21 um 19:48

Und die Backmatte legt man auf das Rost, nicht auf das Blech, wenn sie steif genug ist. ich habe Karnickeldraht zugegeschnitten und auf das Rost gelegt.

Gefällt mir

13.04.21 um 19:58
In Antwort auf

Das Geheimnis lautet Sauerteig. Hefebrot ist was für den Nachmittagskaffee, mit Marmelade usw. außerdem wird besonders Roggen durch Milchsäurevergärung erst richtig gut verdaulich.
Sauerteig herstellen: Roggenmehl besorgen, am besten Schrot oder Vollkorn, mit etwas Salz und Hefe ansetzen. Der Teig schlägt nach einer Weile selber um (nach ca. 2 Tagen) Wenn der Teig dann gut durchgegoren ist und säuerlich riecht, dann mit Dinkelvollkornmehl (Weizen geht auch) strecken und wieder etwas Salz dazu. Das Verhältnis muss man selber rausfinden. Höherer Roggenanteil= rustikaler, herzhafter, geringerer Roggenanteil- milder. Sauerteig ist eine Mischung aus Hefebakterien und Milchsäurebakterien, deshalb kann der Sauerteig dann auch den Dinkel oder Weizen "verdauen". Von dem Teig kann man sich dann 3-4 EL voll aufbewahren für die nächste Charge. Dann sollte man aber mit Weizen UND Roggen strecken, damit es kein reines Weizenbrot wird. Im klassischen Mischbrot ist das Verhältnis ca. 30% Roggen und 70% Weizen. Ich lass eine Ladung immer mindestens 7 Stunden gehen, oder über Nacht. Dann forme ich mit einem feuchten Löffel immer Brötchen bzw. Fladen auf kleinen Backpapierquadraten, das dauert höchstens 20 min bei 220°C. Backmatte bzw. Netz ist hilfreich, weil dann die Brötchen gleichmäßiger gelingen (ich nehme manchmal während des Backens das Backpapier weg, damit die Brötchen auch von unten braun werden). Eine halbe Tasse Wasser mit in den Ofen stellen. Schmeckt aber eben nach Brot und nicht nach Brötchen. Für ein Brot muss man genügend Teig für die Form ansetzen, und das dauert dann schnell mal 70 min. bis das durch ist, wobei Profis dann einen speziellen Backstein in den Ofen legen und eine Stunde vorheizen. Das muss man alles nicht für meine Fladenbrötchen. So mache ich das jetzt schon seit vielen Jahren.


Da bist du wirklich ein Fachmann! Super!

Gefällt mir

13.04.21 um 19:58

Nochwas: Dinkel finde ich bekömmlicher. Weizen treibt immer so- diese auf Leistung gezüchtete Pflanze. Dinkel ist auch eine Weizensorte aber mit dem halben Ertrag- das entschleunigt. Durch Dinkel wird das Brot trockener, aber dann trinkt man eben eine Tasse Tee mehr. Weizen ist nicht eben gesund. Deshalb esse ich auch kaum normales Mischbrot.
Kümmel begünstigt übrigens den Gärvorgang. Muss man aber mögen. Honorar für diese wertvollen Ernährungstipps wird angenommen

Gefällt mir

13.04.21 um 20:43

Kopiere es Dir schnell raus, Frau aus Avarra, ich könnte mir vorstellen, dass ich bald mal wieder aus dem Forum fliege (meine Kommentare zu Migration usw.)Und ob ich mich so schnell wieder anmelde, steht in der Sternen....

Gefällt mir

13.04.21 um 21:14


Habe da keine Angst wegen rausfliegen aus dem Forum! Du hast da eine gewisse Angst geäussert wegen Migration! Angst ist für alle verstänlich! Auch für gofem! Du warst ja nicht gemein, oder so?

Gefällt mir

14.04.21 um 8:35
In Antwort auf

Das Geheimnis lautet Sauerteig. Hefebrot ist was für den Nachmittagskaffee, mit Marmelade usw. außerdem wird besonders Roggen durch Milchsäurevergärung erst richtig gut verdaulich.
Sauerteig herstellen: Roggenmehl besorgen, am besten Schrot oder Vollkorn, mit etwas Salz und Hefe ansetzen. Der Teig schlägt nach einer Weile selber um (nach ca. 2 Tagen) Wenn der Teig dann gut durchgegoren ist und säuerlich riecht, dann mit Dinkelvollkornmehl (Weizen geht auch) strecken und wieder etwas Salz dazu. Das Verhältnis muss man selber rausfinden. Höherer Roggenanteil= rustikaler, herzhafter, geringerer Roggenanteil- milder. Sauerteig ist eine Mischung aus Hefebakterien und Milchsäurebakterien, deshalb kann der Sauerteig dann auch den Dinkel oder Weizen "verdauen". Von dem Teig kann man sich dann 3-4 EL voll aufbewahren für die nächste Charge. Dann sollte man aber mit Weizen UND Roggen strecken, damit es kein reines Weizenbrot wird. Im klassischen Mischbrot ist das Verhältnis ca. 30% Roggen und 70% Weizen. Ich lass eine Ladung immer mindestens 7 Stunden gehen, oder über Nacht. Dann forme ich mit einem feuchten Löffel immer Brötchen bzw. Fladen auf kleinen Backpapierquadraten, das dauert höchstens 20 min bei 220°C. Backmatte bzw. Netz ist hilfreich, weil dann die Brötchen gleichmäßiger gelingen (ich nehme manchmal während des Backens das Backpapier weg, damit die Brötchen auch von unten braun werden). Eine halbe Tasse Wasser mit in den Ofen stellen. Schmeckt aber eben nach Brot und nicht nach Brötchen. Für ein Brot muss man genügend Teig für die Form ansetzen, und das dauert dann schnell mal 70 min. bis das durch ist, wobei Profis dann einen speziellen Backstein in den Ofen legen und eine Stunde vorheizen. Das muss man alles nicht für meine Fladenbrötchen. So mache ich das jetzt schon seit vielen Jahren.

hmpf, also es gibt keine Einsteigerversion

Marmelade esse ich keine 5 mal im Jahr, irgendwas zum Nachmittagskaffee noch seltener. Ich mache das Hefebrot vor allem, weil es total schnell und easy ist (man muss eben nicht schon am Vortag dran denken) und ich ja nur alle 2 Wochen einkaufen gehe, so lange hält sich das Brot nicht. Zudem ist es lecker (in der herzhaften Version, ich mach eigentlich immer mit Kümmel und / oder Röstzwiebeln) und alle vertragen es gut. Dass Weizen nicht eben gesund ist, weiß ich auch, vor allem aber mag ich dunkleres Brot (oder auch Brötchen) lieber.
Nur ob ich mich an das Sauerteig - Thema da heranmache... hmmm, muß ich noch mal darüber nachdenken. Schon allein die 7h schrecken mich ab, das endet in 90% der Fälle damit, dass ich 10 sec vor dem Einschlafen hochschrecke und in die Küche renne, damit wir am nächsten Tag auch Brot haben

Gefällt mir

14.04.21 um 10:52
In Antwort auf

hmpf, also es gibt keine Einsteigerversion

Marmelade esse ich keine 5 mal im Jahr, irgendwas zum Nachmittagskaffee noch seltener. Ich mache das Hefebrot vor allem, weil es total schnell und easy ist (man muss eben nicht schon am Vortag dran denken) und ich ja nur alle 2 Wochen einkaufen gehe, so lange hält sich das Brot nicht. Zudem ist es lecker (in der herzhaften Version, ich mach eigentlich immer mit Kümmel und / oder Röstzwiebeln) und alle vertragen es gut. Dass Weizen nicht eben gesund ist, weiß ich auch, vor allem aber mag ich dunkleres Brot (oder auch Brötchen) lieber.
Nur ob ich mich an das Sauerteig - Thema da heranmache... hmmm, muß ich noch mal darüber nachdenken. Schon allein die 7h schrecken mich ab, das endet in 90% der Fälle damit, dass ich 10 sec vor dem Einschlafen hochschrecke und in die Küche renne, damit wir am nächsten Tag auch Brot haben

Ja, das ist ziemlich aufwendig. Aber auch beim Bäcker gibt es zuweilen ganz gutes Brot.

Gefällt mir

14.04.21 um 12:27

Unser Konsumverhalten hat sich eigentlich kaum verändert, außer dass wir nun noch mehr darauf achten, dass unser Vorrat an  Grundnahrungsmitteln, Küchenrollen und Klopapier immer gut gefüllt ist.
Kleidung und Schuhe kaufen wir schon lange nur nach Bedarf und sicherlich nicht, weil wieder eine neue Saison angefangen hat mit neuen must haves, die man nach einem Jahr schon nicht mehr tragen kann, weil sie viel zu speziell sind. Für die Kinder haben wir bisher auch nur auf Flohmärkten gekauft. Außer letzten Sommer, da mussten wir mangels Flohmärkten neue Hosen für den Großen kaufen. Wenn sie ihm diesen Sommer auch noch passen und der kleine Bruder sie auch noch tragen kann, war es ja eine gute Investition.
Was wir ohne Corona aber sicher nicht gekauft hätten, ist der Sandkasten für die Kinder. Eigentlich gibt es hier mehr als genug schöne Spielplätzen, aber die waren ja wochenlang gesperrt, kein Kindergarten. Da mussten wir einfach den Garten kindertauglicher gestalten. Und für den anstehenden Lockdown haben wir schon das Material für ein Stelzenhaus auf der Terrasse liegen. Hätten wir ansonsten auch nicht gemacht. 

Gefällt mir

14.04.21 um 13:54

Ist ja nicht nur unser Konsumverhalten, die Produkte werden ja auch nicht mehr langlebig produziert, da ist man ja gewzungen immer neues zu kaufen..

Gefällt mir

19.04.21 um 1:05
In Antwort auf

Ist ja nicht nur unser Konsumverhalten, die Produkte werden ja auch nicht mehr langlebig produziert, da ist man ja gewzungen immer neues zu kaufen..

Aber die Frage ist ja auch, ob man diesen ganzen Schrott auch wirklich braucht! Mein Vater hat mich jahrelang mit diversen Küchenutensilien beglückt. Icecrusher, Popkornmaschine, Vakuumgerät etc. Absolut nichts davon habe ich je gebraucht, aber wieviele Leute haben x Geräte von der Fritteuse bis zum Waffeleisen daheim, nutzen es nicht, aber Hauptsache es steht alles daheim rum. 

1 -Gefällt mir

19.04.21 um 17:01


Das ist mir auch schon öfters aufgefallen, dass viele Küchengeräte besitzen, die sie nie benutzen. Von daher bin ich echt froh, dass ich keinen Platz habe. Dieses Problem fällt bei mir weg! 7 hochwertige Messer usw.! 

Gefällt mir

19.04.21 um 19:20
In Antwort auf

Aber die Frage ist ja auch, ob man diesen ganzen Schrott auch wirklich braucht! Mein Vater hat mich jahrelang mit diversen Küchenutensilien beglückt. Icecrusher, Popkornmaschine, Vakuumgerät etc. Absolut nichts davon habe ich je gebraucht, aber wieviele Leute haben x Geräte von der Fritteuse bis zum Waffeleisen daheim, nutzen es nicht, aber Hauptsache es steht alles daheim rum. 

ja, hab schon ein elektrisches Küchenmesser geschenkt bekommen, eine Brotschneidemaschine, einen Eierkocher, eine Saftpresse, einen Wasserkocher. Letzteren als einziges benutzt. Nur tue ich mich schwer damit, Geschenke wegzuwerfen oder zu verkaufen  
Der Eierkocher und der Entsafter sind nach viel zu vielen Jahren doch im Müll gelandet, für das komische elektrische Messer und die Brotschneidemaschine habe ich irgendwann jemanden gefunden, der sich tatsächlich wie wild darüber gefreut hat.

Vakuumgerät haben wir übrigens und nutzen es recht häufig Lebensmittel länger haltbar machen finde ich eine super Sache Die Frit kommt auch nicht oft, aber regelmässig zum Einsatz bei uns. Ab und an finden wir die fürchterlich ungesunden Pommes einfach lecker - und sorry, aber ja, viel besser als aus dem Backofen

Aber so bin ich vor allem jemand, der gute Messer bevorzugt. Das richtige Set und man schneidet alles, was man will, so wie man es will, auch ohne Probleme den schönen Braten, bei den das angeblich ohne Strom nicht geht. Vor meiner Studentenzeit konnte ich auch kein Brot mit Messer schneiden Da musste ich es lernen - und seit dem nur noch. Da brauche ich auch nichts, was meine Zwiebeln hächselt, das richtige Messer und bißchen Übung und ich schneide die ganz sicher genauso fein. Zumal ich mein Messer danach einfach in den Spüler tue, wohingehen die meisten dieser ach so tollen Helfer mich allein durch den Aufwand, sie zu reinigen, abschrecken.

Gefällt mir

19.04.21 um 20:50
In Antwort auf

ja, hab schon ein elektrisches Küchenmesser geschenkt bekommen, eine Brotschneidemaschine, einen Eierkocher, eine Saftpresse, einen Wasserkocher. Letzteren als einziges benutzt. Nur tue ich mich schwer damit, Geschenke wegzuwerfen oder zu verkaufen  
Der Eierkocher und der Entsafter sind nach viel zu vielen Jahren doch im Müll gelandet, für das komische elektrische Messer und die Brotschneidemaschine habe ich irgendwann jemanden gefunden, der sich tatsächlich wie wild darüber gefreut hat.

Vakuumgerät haben wir übrigens und nutzen es recht häufig Lebensmittel länger haltbar machen finde ich eine super Sache Die Frit kommt auch nicht oft, aber regelmässig zum Einsatz bei uns. Ab und an finden wir die fürchterlich ungesunden Pommes einfach lecker - und sorry, aber ja, viel besser als aus dem Backofen

Aber so bin ich vor allem jemand, der gute Messer bevorzugt. Das richtige Set und man schneidet alles, was man will, so wie man es will, auch ohne Probleme den schönen Braten, bei den das angeblich ohne Strom nicht geht. Vor meiner Studentenzeit konnte ich auch kein Brot mit Messer schneiden Da musste ich es lernen - und seit dem nur noch. Da brauche ich auch nichts, was meine Zwiebeln hächselt, das richtige Messer und bißchen Übung und ich schneide die ganz sicher genauso fein. Zumal ich mein Messer danach einfach in den Spüler tue, wohingehen die meisten dieser ach so tollen Helfer mich allein durch den Aufwand, sie zu reinigen, abschrecken.

so ein elektronisches Messer zum Braten schneiden, hat meine Mama auch mal geschenkt bekommen. Das Ding hat den schönen Braten nur zerfleddert, also sind wir auch sofort wieder zurück zum guten alten, aber eben scharfen Messer zurück. 

Gefällt mir

Diskussionen dieses Nutzers