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Körperwelten

29. Januar 2004 um 0:00

Hallo zusammen!

Zur Zeit kann man sich die Körperwelten-Ausstellung in Frankfurt anschauen. Wart ihr schon mal auf dieser Ausstellung oder werdet ihr sie euch noch anschauen?

Oder ist das nichts für euch?

Ich hab die Ausstellung schon 2x gesehen, in Mannheim und in Köln und werde sie mir auf jeden Fall auch in Frankfurt anschauen.

Wer Körperwelten nicht kennt: www.koerperwelten.de

Bin mal auf eure Meinungen dazu gespannt!

Grüße von Superbugie

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29. Januar 2004 um 0:15

Hab's gesehen!!!
War letzte Woche Geschäftlich in Frankfurt, und bin dann am Mittwoch rein gegangen. Faszinierend!!! Ich fand das Pferd und den Gorilla soooo guuuuut... Krass waren die Fehlbildungen bei den Babys.. Oder die versch. Schwangerschaftswochen fand ich auch sehr interessant...
Das ganze ist echt sehenswert.. Allerdings habe ich keinen mit einer Schusswunde gesehen
Und, man kann gar nicht glauben, dass alles echt ist. Biologie ist somit gar nicht mehr langweilig....
Eintrittspreis von 12 Euro is gepfeffert, aber lohnt sich auf alle Fälle..
Vorhin war der Erschaffer der Körperwelten irgendwo im TV in nem Interview zu sehen... Hab leider nur noch den Schluss mitbekommen...
Liebe Grüße

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29. Januar 2004 um 9:20

Also,
ich war noch nicht da. Würde aber gerne mal hingehen, weil ich denke, dass es interessant ist und man sicherlich auch noch was lernen kann.
Das Schulklassen dahin gehen, finde ich sogar gut. Einen anschaulicheren Biologie-Unterricht gibt es wohl kaum.

LG
parfum

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29. Januar 2004 um 9:57

Körperwelten
habe ich mir auch angeschaut als die Ausstellung in Wien war. Anfangs war ich eher skeptisch aber dann war ich total fasziniert zu sehen wie filigran unser Körper eigentlich ist! Der Körper im Querschnitt samt Venen und Blutadern war schon ein bissi gruselig aber total interessant. Habe es sogar geschafft fast ein Jahr nichts zu rauchen weil gewisse Sachen ziemlich heftig waren (der innere Schweinehund war aber dann stärker und dann hab ich auch wieder angefangen.. )Also ich persönlich kann nur jedem empfehlen sich das anzusehen.

Sabine

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29. Januar 2004 um 10:11

Ich war
in Basel und in Berlin gewesen. Hm also ich finde diese Austellung gar nicht pervers, sondern sehr lehrreich. Gut das mit dem Pferd fand ich nicht so klasse, aber die Schaukästen dafür umso interesanter.

Wo sich in Berlin und auch in Basel die meißten Besucher, zumeißt Frauen, aufgehalten haben war an dem Schaukasten wo man die Entwicklung des Embryos verfolgen konnte.
Wo kann man den sonst soetwas sehen. Und ja gerade weil man weiß das es echt ist ist es so faszinierend. Keine Plastikgüsse und Pappmaché.

Desweiteren fand ich auch die Organveränderungen die bei Krankheiten auftreten können sehr lehrreich.

In der letzten Spiegel Ausgabe stand auch ein großer Artikel über Herrn Hagen drin. In den ersten Absätzen wird sich nur darüber ausgelassen wie mechanisch der Umgang mit den Toten abläuft, in welche Gruppen die Toten eingeteilt werden usw. Was natürlich als unwürdig und pietätlos hingestelt wurde. Klar für Aussenstehende ist das vielleicht erschreckend, aber in jeder Pathologie, Gerichtsmedizin und auch bei Bestattern werden die Toten mit verschiedenen Pseudonymen bedacht (was aber überhaupt nicht abwertend gemeint ist)und die Abläufe sind genauso mechanisch. Jeder Medizinstudent muß Leichen sezieren und da wird auch nicht erfurchtsvoll um einen Toten herumgestanden und gearbeitet.

Was mich bei der ganzen Diskussion auch immer wieder zum kochen bringt ist das ach so heilige Kirchengeprassel. sorry anders kann ich es nun mal nicht ausdrücken! Wenn die Ornung in Ihren eigenen Reihen hätte dann würde ich deren Meinung vielleicht zulassen, von wegen der Moral und so weiter!! Aber nicht so!

Desweiteren ist es ja auch so das niemand gezwungen wird sich diese Ausstellung anzusehen. Und wer es nicht verkraftet und wen der Gedanke unerträglich erscheint das das alles echte Präperate sind soll es sich halt nicht anschauen. Ende aus, ist doch eigentlich ganz einfach.

Und wenn es die Menschen nicht interesieren würde dann wäre doch diese Austellung nicht so ein Erfolg!

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29. Januar 2004 um 10:29

Wenn
du meinst, dass es für dein Kind nix ist, dann geh halt nicht mit ihm hin.
Nicht jeder bekommt gleich Alpträume.

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29. Januar 2004 um 10:39

Hi Nenja,
war mir klar, dass wir nicht einer Meinung sind. Ich kenn es auch fast gar nicht mehr anders.
Niemand wird "gezwungen", dahin zu gehen. Wenn es dir zu gruselig ist, dann geh nicht hin. Jeder kann dazu seine Meinung haben. Auch Grundschüler werden nicht dazu "verdonnert", dort hinzugehen. Genauso wie Klassenfahrten sind solche Tagesausflüge keine Pflichtveranstaltung und selbstverständlich bleibt es dir selber überlassen, den Lehrern mitzuteilen, dass dein Sohn nicht dorthin gehen wird.
Aber hier wird wieder viel zu sehr verallgemeinert. Als ob JEDER gleich Alpträume bekommt. Alpträume können Kinder auch bekommen, wenn sie im Fernsehen "Aktenzeichen XY ungelöst..." anschauen. Mal von den ganzen Psychothrillern und auch Horrorfilmen, die sonst so über den Bildschirm flimmern, ganz zu schweigen.

Das mit dem Fangen von Kaulquappen fand damals bei mir im Bio-Unterricht nicht statt - zumindest nicht, dass ich mich erinnern könnte.
Trotzdem finde ich solche Ausstellungen aus medizinischer und biologischer Sicht interessant - nicht nur für Medizinstudenten.
Ich finde es immer wieder schade, zu sehen (liest man auch hier oft im Forum), wie wenig Ahnung Leute von Biologie haben und ihren eigenen Körper nicht kennen.

Letztendlich muss doch jeder selber wissen, ob er dahin gehen möchte oder nicht. Aber die, die es interessiert, sollten die Möglichkeit haben, dorthin zu gehen. Nur weil manche Leute das "pervers" finden, fände ich es ziemlich traurig, wenn die Ausstellung aufgrund dessen verboten würde.

Liebe Grüsse an dich,
parfum

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29. Januar 2004 um 14:27

Ich nehme
den Spiegelartikel schon etwas ernster. Ich finde diesen Hagen einfach gestört! Ich glaube nicht, dass das sehr wissenschaftlich ist, was der da tut. Und wenn man anfängt sich illegal Leichen zu beschaffen, dann geht es auf Kosten von Menschen, die sich nicht wehren können, aus welchen Gründen auch immer.
Ich glaube auch eher, dass die Leute da eine gewisse Sensationsgeilheit hintreibt, als wirklich wissenschaftliches Interesse. Sonst könnte man sich auch Figuren angucken können, wie z.B. im Biologiesaal. Außerdem sind auch in jedem Biobuch Abblidungen vom Innern des Menschen. Meinetwegen kann sich das jeder angucken. Ich werde es nicht tun, den ich glaube das dieser Gunter Hagens noch sehr viel mehr Dreck am Stecken hat und ich will ihm auch nicht zu noch mehr Erfolg und Geld verhelfen..

Grüße von mary

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29. Januar 2004 um 15:50

Ich wills nicht missen
ich war vor 2 jahren in der berliner ausstellung - und war begeistert, geschockt, irritiert, fasziniert und erstaunt ... alles zugleich irgendwie. kam mit drei freundinnen wieder raus und wir saßen erstmal schweigend herum, ganz geplättet. klar kenne ich den menschlichen körper aus büchern oder von modellen her - aber *echte* körper zu sehen, ist was ganz anders. wirklicher, unmittelbarer.
ich halte auch gar nichts davon, jemanden zum eintritt zu zwingen, das muss schon freiwillig geschehen, mit der bereitschaft, sich darauf einzulassen ... denn mulmig ist es allemal.
wobei ich mir bei kindern vorstellen kann, dass diese einen viel natürlicheren umgang damit pflegen, nicht so "verklärt" wie erwachsene ... naja, ist nur so eine überlegung.
mit horror hat das für mich allerdings nichts zu tun, es ist ja keine fiktion, es ist real.
nochmal werde ich nicht hingehen - ich bin davon ausgegangen, dass die körperspender ihre einwilligung dazu gegeben hatten; das ist mir jetzt zu undurchsichtig.
den "plastinator" (hagen?) finde ich in der tat sehr seltsam ... oder zumindest das, was ich von ihm mitbekomme. würde gerne wissen, was das für ein mensch ist.

peas grüßt



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29. Januar 2004 um 23:59

Einlass erst ab 18 Jahren!
Wer unter 18 ist kommt da gar nicht rein, da wird am Eingang danach gefragt...
Es ist schon irgendwie gruselig, mich hats auch die ganze Zeit beschäftigt....

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30. Januar 2004 um 0:37

Körperwelten
Ist schon interessant, wie weit die Meinungen bei diesem Thema auseinander gehen.
Da ich oben schon geschrieben hab, dass ich bereits 2x dort war und auch wieder hingehen werde, könnt ihr euch denken, dass mich die Ausstellung fasziniert.

Zum ersten mal hab ich sie vor ca. 6 oder 7 Jahren gesehen. Damals ist der ganze Schuljahrgang hingefahren. Es war natürlich kein Pflichtbesuch, diejenigen, die nicht mitfahren wollten, hatten ein Alternativprogramm an der Schule. Das finde ich auch wichtig, dass niemand, gerade von der Schule, gezwungen wird, sich die Ausstellung anzuschauen.

Die Plastinate sind schon ziemlich plättend, wobei sie für mich zusätzlich zum biologischen/anatomischen auch einen Kunstcharakter haben, und auf mich nicht anstoßend oder menschenverachtend wirken. Für mich ist das in diesem Sinne eigentlich nix anderes, als in ein Museum oder in einen Zoo zu gehen. Klar handelt es sich hier um tote Menschen, und nicht um Bilder, Skulpturen oder Elefanten im Freigehege. Aber der Tod ist sowas natürliches, ich finde, man sollte ihn auch als solches betrachten und ihn nicht immer als das große Schreckgespenst darstellen, das auf dem Friedhof endet.

Woher die Plastinate wirklich kommen und was an den Vorwürfen gegen Hagen dran ist, mag ich nicht beurteilen. Aber wer weiß, vielleicht stehen mehr Menschen ehrfürchtig, staunend und bewundernd vor diesen Plastinaten, als die Toten jemals an ihrem Grab gehabt hätten.

Sensationsgeilheit hin oder her, das ist für mich eine Doppel-Moral. Da finde ich es schlimmer, wenn Menschen sich diesen Dschungelquatsch anschauen und sich daran aufgeilen, wie ein Küblböck sich im Kakerlakensarg quält, als sich in dieser Ausstellung ein wenig mit Anatomie zu beschäftigen und dann am besten noch den Zeigefinger zu erheben.

Ich habe viele interessante Dinge gesehen, krankheitsveränderte Organe zB, das fand ich schon sehr spannend und auch viel anschaulicher, als damals im Biologieunterricht. Ganz abgebrüht kann ich mir die Plastinate aber auch nicht anschauen. Der Extraraum mit den entstellten Föten ist schon sehr heftig. Aber da muss man ja nicht reingehen, wenn einem das zu nahe geht.

In Frankfurt kann man übrigens ein Online-Ticket verwenden, d.h. man bucht sich für einen bestimmten Tag ein Ticket, zahlt per Lastschrift und kann am ausgesuchten Tag an den Warteschlangen vorbei spazieren und gleich reingehen. Eine weitere Reaktion auf das große Interesse in der Bevölkerung.

Was die Plakate angeht: mich stoßen (halb-)nackige Weiber, die für irgendeinen Frühstücksriegel oder Milch werben oder Mädels á la Beyonce, die in ihren Musikvideos und auf ihren CD-Werbeplakaten nur mit ihren Brüsten und Hintern für sich werben, mehr ab.

Fazit: wer sichs anschauen mag, soll hingehen, wer nicht, solls lassen.

Grüße von Superbugie

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30. Januar 2004 um 2:29

Hab's auch gesehen
Und zwar in Oberhausen. Dank dem Glasdach und den vielen Pflanzen in einer sehr angenehmen und ruhigen Atmosphäre.

Ich fand es faszinierend. Ich kenne den menschlichen Körper bzw. sein Innenleben nur von Bildern aus dem Biobuch. Aber die Plastination eröffnet mir zumindest noch ein viel größeres Verständnis dafür, wie klein einige unserer Organe sind und wieviel sie leisten...(z.B. die ganzen Adern, oder kleine Klappen im Herzen...).

Zum Thema Sensationslust: Es gibt bestimmt Leute, die hingehen, um sich an den Toten zu ergötzen. Wird es wohl leider immer geben. Aber ich glaube, daß die Mehrheit eher die Neugier auf das eigene Ich dorthin treibt.

Ich finde es gut, daß sich endlich mal jemand traut, den Mantel des Sagenumwobenen zu lüften und das zu zeigen, was sonst nur den Göttern in Weiß vorbehalten ist. Das mag ein Verlust von Macht für einige Ärzte darstellen. Aber ich denke, daß die meisten nach der Ausstellung doch zumindest eher über ihren Körper nachdenken.

Zum Thema illegale Körperspenden: Sollten tatsächlich Hinrichtungsopfer unter den Plastinaten sein, finde ich das verwerflich. Das heißt aber nicht, daß ich die Ausstellung an sich in Zweifel ziehe. Dennoch: Hier ist Aufklärung gefragt.

Avyan

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30. Januar 2004 um 16:41

Mmmh...
Also ich war auch da und fand es in erster Linie wirklich interessant.
merkwürdigerweise hatte ich gar nicht das GEfühl "echte" Tote anzustarren.
Nur die Art der Darstellung fand ich etwas pietätlos.

Die Leiche einer Schwangeren Frau in Modelpose zu drapieren, ich weiß nicht.

Auch die Titel fand ich fragwürdig.

Was macht es für einen Sinn "Die Schwimmerin" etc
drüber zu schreiben?


Das drumherum mit den illegalen Leichen etc ist eine Sauerei, aber das ist ja leider oft so, wenn viel Geld im Spiel ist.

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1. Februar 2004 um 17:07
In Antwort auf olive_11941858

Ich nehme
den Spiegelartikel schon etwas ernster. Ich finde diesen Hagen einfach gestört! Ich glaube nicht, dass das sehr wissenschaftlich ist, was der da tut. Und wenn man anfängt sich illegal Leichen zu beschaffen, dann geht es auf Kosten von Menschen, die sich nicht wehren können, aus welchen Gründen auch immer.
Ich glaube auch eher, dass die Leute da eine gewisse Sensationsgeilheit hintreibt, als wirklich wissenschaftliches Interesse. Sonst könnte man sich auch Figuren angucken können, wie z.B. im Biologiesaal. Außerdem sind auch in jedem Biobuch Abblidungen vom Innern des Menschen. Meinetwegen kann sich das jeder angucken. Ich werde es nicht tun, den ich glaube das dieser Gunter Hagens noch sehr viel mehr Dreck am Stecken hat und ich will ihm auch nicht zu noch mehr Erfolg und Geld verhelfen..

Grüße von mary

Biobücher-kein Vergleich
Hallo,
ich denke nicht das man die Ausstellung mit Abbildungen aus dem Biobuch vergleichen kann, aber das kann man auch erst sagen wenn man sich die Ausstellung angesehn hat. Selbst die Abbildungen in anatomischen Büchern sind nicht annährend sogut wie das was man in der Ausstellung sieht.

Ich denke nicht das von Hagen es nötig hat sich für die Ausstellung illegal Leichen zu beschaffen...wenn man alleine schon sieht wieviele Leute sich in die Spenderlisten eintragen, Und mal ehrlich, die vorstellung in der Erde von Maden und Würmern zerfreesen zu werden ist auch nicht viel besser.
Und selbst wenn es opfer von hinrichtungen waren, heißt das ja noch lange nicht das er diese Menschen umgebracht hat, oder hat umbringen lassen.

Für die meisten Menschen die nicht mit Medizin zutun haben ist es schwer sich sowas mal anzusehn, und gerade die kranken orgene fand ich total interessant, oder der Vergleich Raucherlunge-Nichtraucherlunge. Ich würde auch nicht unbedingt mit Kindern in die Ausstellung gehen, aber ein Gruselkabinett ist es ganz und gar nicht.

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1. Februar 2004 um 17:12
In Antwort auf kelsi_12758263

Biobücher-kein Vergleich
Hallo,
ich denke nicht das man die Ausstellung mit Abbildungen aus dem Biobuch vergleichen kann, aber das kann man auch erst sagen wenn man sich die Ausstellung angesehn hat. Selbst die Abbildungen in anatomischen Büchern sind nicht annährend sogut wie das was man in der Ausstellung sieht.

Ich denke nicht das von Hagen es nötig hat sich für die Ausstellung illegal Leichen zu beschaffen...wenn man alleine schon sieht wieviele Leute sich in die Spenderlisten eintragen, Und mal ehrlich, die vorstellung in der Erde von Maden und Würmern zerfreesen zu werden ist auch nicht viel besser.
Und selbst wenn es opfer von hinrichtungen waren, heißt das ja noch lange nicht das er diese Menschen umgebracht hat, oder hat umbringen lassen.

Für die meisten Menschen die nicht mit Medizin zutun haben ist es schwer sich sowas mal anzusehn, und gerade die kranken orgene fand ich total interessant, oder der Vergleich Raucherlunge-Nichtraucherlunge. Ich würde auch nicht unbedingt mit Kindern in die Ausstellung gehen, aber ein Gruselkabinett ist es ganz und gar nicht.

Hmmm
"Und mal ehrlich, die vorstellung in der Erde von Maden und Würmern zerfressen zu werden ist auch nicht viel besser."
ich finde schon. dann können einen wenigstens die verwandten besuchen.
karicia

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2. Februar 2004 um 15:44

Hi,
angeregt durch diesen Thread werde ich mit meinem Verlobten nach Frankfurt fahren, um diese Ausstellung zu sehen. Ich freu mich schon richtig drauf und werde berichten.

Alle Gegner der Ausstellung kann ich jedoch auch absolut verstehen.

Viele Grüße

Anne

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2. Februar 2004 um 16:02

Leider ....
war ich noch nicht da und .Habe es damals verpasst als die Ausstellung in Köln war.Aber wenn es mal wieder in unserer Nähe sein wird werde ich auf jeden Fall mit meinem Mann hingehen.Meine Jüngste ist erst 9 und ihr möchte ich das doch nicht zumuten und die Beiden Größeren (19 und 17) werden das wohl schon selber entscheiden können.
LG Mamelick

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2. Februar 2004 um 19:51

Körperwelten in ...
Oberhausen, da war ich hin. Januar 02? Bin mir nicht mehr sicher. Auf jeden Fall war ich verdammt begeistert. Würde es mir auch jederzeit wieder anschauen. Allerdings müsste ich mir dann ne andre Begleitung aussuchen. Beim letzten Mal war mein Freund mit, und für den war das ja absolut nix. Er hat mir schon versichert, dass er sich das freiwillig nicht noch ein zweites Mal antun würde. Männer sind da scheinbar doch etwas empfindlicher als Frauen...

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3. Februar 2004 um 14:34
In Antwort auf kelsi_12758263

Biobücher-kein Vergleich
Hallo,
ich denke nicht das man die Ausstellung mit Abbildungen aus dem Biobuch vergleichen kann, aber das kann man auch erst sagen wenn man sich die Ausstellung angesehn hat. Selbst die Abbildungen in anatomischen Büchern sind nicht annährend sogut wie das was man in der Ausstellung sieht.

Ich denke nicht das von Hagen es nötig hat sich für die Ausstellung illegal Leichen zu beschaffen...wenn man alleine schon sieht wieviele Leute sich in die Spenderlisten eintragen, Und mal ehrlich, die vorstellung in der Erde von Maden und Würmern zerfreesen zu werden ist auch nicht viel besser.
Und selbst wenn es opfer von hinrichtungen waren, heißt das ja noch lange nicht das er diese Menschen umgebracht hat, oder hat umbringen lassen.

Für die meisten Menschen die nicht mit Medizin zutun haben ist es schwer sich sowas mal anzusehn, und gerade die kranken orgene fand ich total interessant, oder der Vergleich Raucherlunge-Nichtraucherlunge. Ich würde auch nicht unbedingt mit Kindern in die Ausstellung gehen, aber ein Gruselkabinett ist es ganz und gar nicht.

Nein,
es geht mir nciht darum, dass ich sowas eckilg oder gruselig finde. Im Gegenteil ich bin auch sehr interessiert an Biologie, aber bin trotzdem der Meinung, dass das in der Form NICHT der Aufklärung dient.
Und ohne zu wissen, was dahinter steckt, möchte ich nichts unterstützen.
Achja, von Würmern aufgefressen werden, ist mir egal, aber ich mag trotzdem verbrannt werden!

Grüßle, mary

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7. Februar 2004 um 0:57

Beeindruckend,
war in Stuttgart gewesen.

Manche kids sind mit ziemlich grünen blassen Gesichtern raus gekommen.

Ich fand einfach interessant und auch lehrreich.

Marina

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7. Februar 2004 um 0:58
In Antwort auf aria_12464832

Mmmh...
Also ich war auch da und fand es in erster Linie wirklich interessant.
merkwürdigerweise hatte ich gar nicht das GEfühl "echte" Tote anzustarren.
Nur die Art der Darstellung fand ich etwas pietätlos.

Die Leiche einer Schwangeren Frau in Modelpose zu drapieren, ich weiß nicht.

Auch die Titel fand ich fragwürdig.

Was macht es für einen Sinn "Die Schwimmerin" etc
drüber zu schreiben?


Das drumherum mit den illegalen Leichen etc ist eine Sauerei, aber das ist ja leider oft so, wenn viel Geld im Spiel ist.

Das waren die Körperbewegungen und
Muskelbewegungsabläufe einer Schwimmerin,so habe ich das gesehen, dieselbe Frage ist mir auch gekommen

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7. Februar 2004 um 11:15

Ich habe davon gehört
und möchte mir die Ausstellung nicht anschauen gehen. Meine innere Stimme warnte schon beim Anblick des Ausstellers, daß es da mehr um Kommerz und weniger um Aufklärung geht. Die Spiegelberichte haben mich in diesem zunächst mal rein irrationalen Verdacht nachträglich bestätigt.

Ich bin zweimal in Douaumont bei Verdun gewesen, aber nie bin ich in den Turm mit den Gebeinen der gefallenen Soldaten reingegangen. Mich stößt so etwas einfach ab, nicht, weil ich mich vor dem grauenhaften Massensterben abwende - sonst wäre ich gar nicht erst dorthin gefahren, ich bin auch auf den Friedhöfen in der Normandie gewesen - sondern weil ich mir nicht vorstellen kann und will, was es bringen soll, wenn ich mir das angucke.

Für Menschen, die rein anatomisches Interesse an Körpern haben, gibt es die Möglichkeit, medizinische Museen zu besuchen, Robse hat eines in Wien benannt, sicher gibt es sowas auch in Deutschland. Das ist dann aber wirklich wissenschaftlich aufbereitet und nicht als Show.

Unter dem Deckmäntelchen der Kunstfreiheit tummeln sich inzwischen leider viel zu viele Perverslinge wie von Hagen, ich finde es bedauerlich, daß die Kommunen es zulassen, daß sie die guten Sitten immer wieder verletzen, immer wieder provozieren, nur um ihrer unendlichen Gier nach Aufmerksamkeit und Geld genügen zu können.

Ich sehe an diesem Thread, daß ich mit meiner Meinung mehr oder weniger allein dastehe. Aber da dies ein freies Land ist, gestatte man sie mir bitte trotzdem.

Tschiquita

"Freiheit ist die Freiheit zu tun, aber auch zu LASSEN, was man will"

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6. Juni 2004 um 14:45
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