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Körper versus Seele!

20. April um 18:23


Wie ich hier lesen konnte und kann, wird doch relativ viel auf Vorsorge und Füsorge des menschlichen Körpers gelegt! Mich interessiert: wie ist es mit der Seele? Auf eine rege Beteiligung freut sich micky!
 

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20. April um 19:10
In Antwort auf myra_877605


Wie ich hier lesen konnte und kann, wird doch relativ viel auf Vorsorge und Füsorge des menschlichen Körpers gelegt! Mich interessiert: wie ist es mit der Seele? Auf eine rege Beteiligung freut sich micky!
 

Gute Frage.

Ich werde die Bezeichnung Psyche anstatt Seele benutzen, weil ich glaube, dass meine Seele relativ unbeschädigt bleibt.

Ich musste lernen meine Psyche zu pflegen, auf sie Ruecksicht zu nehmen.

Ich bin ein introvertierter Mensch. Ich brauche Zeit allein, Zeiten der Stille um mich zu erholen und wieder Kraft zu tanken. 

Ich habe lange nicht verstanden, dass es in Ordnung ist so zu sein, dass es kein Fehler ist den man beheben muss oder gegen den man ankämpfen muss. Das hat mich viel Kraft gekostet und ich bin sehr oft ueber meine Grenzen gegangen ohne zu wissen warum es mir eigentlich so schlecht geht. 

Jetzt hole ich mir meine Auszeiten, fuehle mich nicht mehr schuldig wenn ich diese Zeit brauche. Ich wuenschte mir ich haette das schon viel frueher so gemacht. 

Auch in meinem Beruf musste ich lernen nicht mehr ueber meine Grenzen zu gehen. Ich bin sehr gut darin nach außen eine selbsichere, stoische, und ausgeglichene Haltung zu zeigen. Deshalb wurde mit auch oft mehr und mehr und mehr aufgebürdet. 

Leider habe ich auch in dem Bereich meine Grenzen in der Vergangenheit ueberschrittennund meine Psyche hat den Preis dafuer bezahlt. 

Das ist ein Grund warum ich mich erst einmal entschlossen habe auf ganz andere Weise Geld zu verdienen. Ich brauche eine ganz lange Pause von den Problemen anderer Menschen. 

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20. April um 20:04


Stimmt, Psyche ist besser. Seele finde ich aber liebevoller, darum nenne ich das so.

In meinem Innersten bin ich auch eher introvertiert. Ich brauche auch viele Zeit für mich selbst. Als ich noch gearbeitet habe, bin ich immer um 5Uhr aufgestanden um 6.20 das Haus zu verlassen. Irgendwann ist mir alles über den Kopf gewachsen und bin zur Psychotherapie gegangen. Relativ lange. In Nachhinein finde ich, war das die beste Entscheidung, die ich treffen konnte. Eine „Reise ins Innrere“, so möchte ich das bezeichnen. Jetzt gehe ich manchmal, wenn ich etwas auf dem Herzen habe,  wieder für eine Stunde hin, quasi ein upgrade meiner Seele. Wie eine Vorsorge! 

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20. April um 21:27


Aber, das ist doch ein gutes Thema. Ich kam doch nur darauf wegen der Körpervorsorge! Das finde ich gut im  Forum. Eines folgt auf’s andere!

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20. April um 21:43


Irma, deine Antwort hätte ich fast erraten. Einige hier kenne ich gut! Nicht alle! 

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21. April um 0:52
In Antwort auf myra_877605


Stimmt, Psyche ist besser. Seele finde ich aber liebevoller, darum nenne ich das so.

In meinem Innersten bin ich auch eher introvertiert. Ich brauche auch viele Zeit für mich selbst. Als ich noch gearbeitet habe, bin ich immer um 5Uhr aufgestanden um 6.20 das Haus zu verlassen. Irgendwann ist mir alles über den Kopf gewachsen und bin zur Psychotherapie gegangen. Relativ lange. In Nachhinein finde ich, war das die beste Entscheidung, die ich treffen konnte. Eine „Reise ins Innrere“, so möchte ich das bezeichnen. Jetzt gehe ich manchmal, wenn ich etwas auf dem Herzen habe,  wieder für eine Stunde hin, quasi ein upgrade meiner Seele. Wie eine Vorsorge! 

Da faellt mir gerade ein Brecht Gedicht ein an das ich in dem Zusammenhang manchmal denke. 

Geh ich zeitig in die Leere
Komm ich aus der Leere voll.
Wenn ich mit dem Nichts verkehre
Weiß ich wieder, was ich soll.

Ich bin auch schon immer zeitig aufgestanden um morgens etwas Zeit fuer mich zu haben. Dann habe ich mich in den Wahnsinn meiner Arbeit gestürzt. 😸

Ich habe mir auch nach dem Job oft eine Auszeit gegönnt bevor ich mich ins Familienleben gestuerzt habe. Dann war ich zu Hause besser zu genießen. 🤓
 

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21. April um 10:43
In Antwort auf evaeden

Da faellt mir gerade ein Brecht Gedicht ein an das ich in dem Zusammenhang manchmal denke. 

Geh ich zeitig in die Leere
Komm ich aus der Leere voll.
Wenn ich mit dem Nichts verkehre
Weiß ich wieder, was ich soll.

Ich bin auch schon immer zeitig aufgestanden um morgens etwas Zeit fuer mich zu haben. Dann habe ich mich in den Wahnsinn meiner Arbeit gestürzt. 😸

Ich habe mir auch nach dem Job oft eine Auszeit gegönnt bevor ich mich ins Familienleben gestuerzt habe. Dann war ich zu Hause besser zu genießen. 🤓
 


Brecht gelingt es wirklich mit wenigen Zeilen sehr viel zu sagen. Ich liebe seine Gedichte.

Ich  musste das genau gleich machen wie du, ansonsten hätte ich das nie geschafft. Meine Seele kam nie nach, sie hinkte immer ein wenig nach. Wenn ich vom Pflegeheim nachhause kam, habe ich lauter gesprochen, umhergehetzt. Darum habe ich mir bewusst angewöhnt, mir diese Zeit zu gönnen.

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21. April um 15:21


Zitat C.G. Jung:

Die Depression ist eine Dame in Schwarz, tritt sie auf, so weise sie nicht weg, sondern bitte sie als Gast zu Tisch und höre, was sie zu sagen hat.

Ich finde dieses Zitat sehr gut! Was denkt ihr?

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21. April um 16:54


Das klingt sehr ausgewogen.

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21. April um 17:26
In Antwort auf myra_877605


Zitat C.G. Jung:

Die Depression ist eine Dame in Schwarz, tritt sie auf, so weise sie nicht weg, sondern bitte sie als Gast zu Tisch und höre, was sie zu sagen hat.

Ich finde dieses Zitat sehr gut! Was denkt ihr?

Ich finde das Zitat auch sehr gut. Es sagt sehr viel aus. Je oefter man diese Dame zurueckweist, desto entschlossener kommt sie zurueck. 

Man muss sich mit ihr beschäftigen um sie zu zaehmen. 

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21. April um 17:32


Das freut mich, dass du es auch so siehst!

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21. April um 18:29


Daphne, das sehe ich so! Aber, ich denke, man sollte beide, Körper und Seele ernst nehmen wenn sie sich melden! Mit der Dame? Gute Frage? 

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21. April um 18:47


Ich habe diesen Satz gelesen in einem Aufsatz von einem Depressionsspezialisten.Er erklärte den Unterschied zwischen Traurigkeit und Depression sehr gut verständlich. Er sagt Traurigkeit wäre lebendig, z. b. traurig sein über einen Verlust und Depression die totale Leere und Handlungsunfähigkeit und dazwischen wäre eben die Dame in Schwarz, auf die man hören sollte!

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21. April um 19:03
In Antwort auf myra_877605


Zitat C.G. Jung:

Die Depression ist eine Dame in Schwarz, tritt sie auf, so weise sie nicht weg, sondern bitte sie als Gast zu Tisch und höre, was sie zu sagen hat.

Ich finde dieses Zitat sehr gut! Was denkt ihr?

Ich finde dieses Zitat auch gut.

Klingt vielleicht komisch, aber ich liebe manchmal die Melancholie und gebe mich ihr hin. Meine Gedanken sind dann einfach klar und mir kommt vieles in den Sinn, was mich inspiriert oder mir die Augen öffnet. 

In vielen Dingen bietet die "Dunkelheit" sehr wichtige Erkenntnisse.


Und zu deiner eigentlichen Frage:
Körperliche und seelische Vorsorge oder besser gesagt Pflege, gehören für mich zusammen. Geht es meinem Körper gut, geht es meiner Seele gut, und geht es meiner Seele gut, geht es meinem Körper gut. So empfinde ich das. 

Ich hab quasi ein ganzes Programm für körperliche UND seelische Pflege. Ich tue einiges, was beidem sehr gut tut. 🌸

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21. April um 19:54



Fragen wir mal eva? Ich glaube dass sie uns das gut erklären kann!

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21. April um 19:55
In Antwort auf myra_877605


Wie ich hier lesen konnte und kann, wird doch relativ viel auf Vorsorge und Füsorge des menschlichen Körpers gelegt! Mich interessiert: wie ist es mit der Seele? Auf eine rege Beteiligung freut sich micky!
 

Seelenfürsorge stellt eine Form der Psychohygiene dar. Ich habe Seelenfürsorge erst lernen müssen und das war nicht immer leicht. Denn Seele besteht aus mehr, als nur der reinen Psyche. Das Selbst ist für mich Seele. Gefühle und Emotionen sind nur Teile davon. Körper und Seele arbeiten als Einheit. Krankt das eine, krankt automatisch auch der andere Bereich. Heutzutage bekommt der Körper immer häufiger den Stellenwert einer Maschine zugeschrieben der funktionieren muss. Hellhörig werden wir erst, wenn die Maschine nicht mehr richtig läuft. 

Seele findest du in der reinen Liebe, auch der Liebe zu dir "selbst". Kennst du die Aussage: "In deinen Augen sehe ich bis auf den Grund deiner Seele" Augen sind ein Spiegelbild.

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21. April um 20:38


Der Weg zur Seelenfürsorge kann Jahre dauern. Aber ich finde, er lohnt sich! Schön, wie du das sagst mit der Seele. Ich empfinde es auch so, hätte es aber nicht ausdrücken können. Den Ausdruck in deinem letzten Satz kenne ich sehr gut! Als ich jung war, hat Alice, eine italienische Sängerin gesungen, übersetzt: ich ruhe mich in deinen Augen aus! Das hat mich tief berührt. Heute bin ich nüchterner, aber immer noch nicht seelenlos. Ich habe noch gehofft, dass du hier auch mitschreiben tust!À

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21. April um 20:42


Jeder Mensch hat eine andere Technik um vom hektischen Alltag zu dich selbst zu finden! Hier lernen wir hoffentlich viele kennen. 

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21. April um 20:48
In Antwort auf qanita

Ich finde dieses Zitat auch gut.

Klingt vielleicht komisch, aber ich liebe manchmal die Melancholie und gebe mich ihr hin. Meine Gedanken sind dann einfach klar und mir kommt vieles in den Sinn, was mich inspiriert oder mir die Augen öffnet. 

In vielen Dingen bietet die "Dunkelheit" sehr wichtige Erkenntnisse.


Und zu deiner eigentlichen Frage:
Körperliche und seelische Vorsorge oder besser gesagt Pflege, gehören für mich zusammen. Geht es meinem Körper gut, geht es meiner Seele gut, und geht es meiner Seele gut, geht es meinem Körper gut. So empfinde ich das. 

Ich hab quasi ein ganzes Programm für körperliche UND seelische Pflege. Ich tue einiges, was beidem sehr gut tut. 🌸


Ich hab es genau so mit der Melancholie. Ich gebe mich ihr auch öfters hin. Der Alltag klopft dann aber sehr laut an meine Tür und ich bin gezwungen mich wieder den profanen Dingen zu widmen, so in dem Stil: hier hats kein WC Papier mehr, und das tut dann auch wieder gut! 

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21. April um 20:50



Richtig, diese burnouts sind ja heutzutage sehr häufig!

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21. April um 22:11


Und die immer währende Erreichbarkeit ist, denke ich, ist auch nicht gut!

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21. April um 22:13


Das glaube ich dir aufs erste Wort! Ihr schaut ja auch gut zu einander, ihr drei! Stimmt‘s?

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22. April um 8:54
In Antwort auf myra_877605


Wie ich hier lesen konnte und kann, wird doch relativ viel auf Vorsorge und Füsorge des menschlichen Körpers gelegt! Mich interessiert: wie ist es mit der Seele? Auf eine rege Beteiligung freut sich micky!
 

Meine seele ist müde.
Mein herz auch.
Es gab eine zeit, da hüpfe es noch einmal umher wie ein kleines mädchen mit zöpfen und weißen kniestrümpfen, am waldweg. Hier ein käfer, dort eine erdbeere und ganz da hinten eine wunderschöne blaue blume. Offenen herzens tanzte ich in die sehnsucht meines seins.
Dies war der anfang eines weges, den ichnicht missen aber auch nie wieder gehen möchte.
Das herz tanzt nicht mehr, die weißen strümpfe liegen verschmutzt am wegesrand und mein herz? Das trage ich in verschlissenen tüchern gewickelt, blutend mit mir umher.
Meine seele sitzt mit diesem schmutzigen bündel, in diesem dunklem wald und weint um die hand, die sich ihr nie entgegen strecken wird.
Kopf und seele und herz, und alltag und job und pflicht. Entweder sitze ich in diesem wald oder treibe auf offener see umher.
Ich bin müde, durstig, durchnässt und meist ist es bitterkalt.
 

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22. April um 11:07
In Antwort auf user5071

Meine seele ist müde.
Mein herz auch.
Es gab eine zeit, da hüpfe es noch einmal umher wie ein kleines mädchen mit zöpfen und weißen kniestrümpfen, am waldweg. Hier ein käfer, dort eine erdbeere und ganz da hinten eine wunderschöne blaue blume. Offenen herzens tanzte ich in die sehnsucht meines seins.
Dies war der anfang eines weges, den ichnicht missen aber auch nie wieder gehen möchte.
Das herz tanzt nicht mehr, die weißen strümpfe liegen verschmutzt am wegesrand und mein herz? Das trage ich in verschlissenen tüchern gewickelt, blutend mit mir umher.
Meine seele sitzt mit diesem schmutzigen bündel, in diesem dunklem wald und weint um die hand, die sich ihr nie entgegen strecken wird.
Kopf und seele und herz, und alltag und job und pflicht. Entweder sitze ich in diesem wald oder treibe auf offener see umher.
Ich bin müde, durstig, durchnässt und meist ist es bitterkalt.
 


Es klingt s o traurig! Aber sehr schön geschrieben!
wie daphne schon sagte: zuhören können wir hier gut!

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22. April um 11:11


Gute Frage wegen versus. Kaum habe ich es geschrieben, dachte ich, ist, glaube ich falsch!

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22. April um 11:26


Nein, ich hoffte von dir einen Verbesserungsvorschlag zu bekommen!

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22. April um 11:48


Danke santiago, das hast du toll erklärt. Da kann ich mit jedem Satz was anfangen!

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22. April um 12:22
In Antwort auf myra_877605


Wie ich hier lesen konnte und kann, wird doch relativ viel auf Vorsorge und Füsorge des menschlichen Körpers gelegt! Mich interessiert: wie ist es mit der Seele? Auf eine rege Beteiligung freut sich micky!
 

ja, achte ich sehr darauf - hab auch keine andere Wahl

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22. April um 12:45


Kurz und knapp alles gesagt! So, wie ich dich hier kennengelert habe.

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22. April um 14:25


Evalina, ich finde es gut, dass du dir Hilfe holst. Es ist unnötig,  dass man so lange leidet mit der Seele. Zum Arzt geht man auch, wenn man etwas hat. Und sollte es genau gleich machen mit der Seele.
Bei vielen Menschen ist das noch nicht so recht angekommen. Viele denken,  dass sie alleine durch müssen, und betrachten das als Schwäche. Dabei ist es eigentlich umgekehrt. Es zeugt von einer gewissen Stärke, sich einzugestehen, dass man dringenst Hilfe benötigt. 

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22. April um 19:14
In Antwort auf myra_877605


Evalina, ich finde es gut, dass du dir Hilfe holst. Es ist unnötig,  dass man so lange leidet mit der Seele. Zum Arzt geht man auch, wenn man etwas hat. Und sollte es genau gleich machen mit der Seele.
Bei vielen Menschen ist das noch nicht so recht angekommen. Viele denken,  dass sie alleine durch müssen, und betrachten das als Schwäche. Dabei ist es eigentlich umgekehrt. Es zeugt von einer gewissen Stärke, sich einzugestehen, dass man dringenst Hilfe benötigt. 

Da fehlt noch viel an grundsätzlichem Verstaendnis, jja.Als Bestandteil dder Allgemeinbildung. Weswegen ich Deinen Thread auch wirklich super finde.

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22. April um 22:14
In Antwort auf avarrassterne1

Da fehlt noch viel an grundsätzlichem Verstaendnis, jja.Als Bestandteil dder Allgemeinbildung. Weswegen ich Deinen Thread auch wirklich super finde.


Danke dir! Das war auch mein Beweggrund das zu machen. Jedes Cholesterin weiss man, aber die Psyche, Seele, lieber nicht! 

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23. April um 7:50
In Antwort auf myra_877605


Stimmt, Psyche ist besser. Seele finde ich aber liebevoller, darum nenne ich das so.

In meinem Innersten bin ich auch eher introvertiert. Ich brauche auch viele Zeit für mich selbst. Als ich noch gearbeitet habe, bin ich immer um 5Uhr aufgestanden um 6.20 das Haus zu verlassen. Irgendwann ist mir alles über den Kopf gewachsen und bin zur Psychotherapie gegangen. Relativ lange. In Nachhinein finde ich, war das die beste Entscheidung, die ich treffen konnte. Eine „Reise ins Innrere“, so möchte ich das bezeichnen. Jetzt gehe ich manchmal, wenn ich etwas auf dem Herzen habe,  wieder für eine Stunde hin, quasi ein upgrade meiner Seele. Wie eine Vorsorge! 

um 5 Uhr aufstehen kann ich mir nur in den Schulferien leisten, sonst rund 30 min früher - und um 6 Uhr aus dem Haus. Um 18:40 wieder da. Wenn mal alles klappt mit dem ÖPN.

Zusammen mit meiner üppigen Diagnose-Liste wäre ich da ruck-zuck mal wieder im Krankenhaus, wenn ich nicht sehr genau auf meine psychische Gesundheit achten würde.

Aber zugegeben, auf meine körperliche Gesundheit achte ich dafür nahezu null.

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23. April um 8:05
In Antwort auf myra_877605


Danke dir! Das war auch mein Beweggrund das zu machen. Jedes Cholesterin weiss man, aber die Psyche, Seele, lieber nicht! 

es geht auch weit darüber hinaus.

Menschen mit einer psychischen Krankheit werden oft, auch gern von nahen Angehörigen eher wunderlich behandelt.
So ziemlich jeder kann Dir da Geschichten erzählen ala "Mama, ich bin im Krankenhaus (!)" "oh, ist es was ernstes oder wieder Deine Sache?"
Nun, Depressionen sind eine lebensbedrohliche Krankheit, also wie "ernst" soll es bitte noch sein?!?

Und wer soll da mit der gleichen Selbstverständlichkeit zum Arzt gehen, wenn DAS die Reaktion im Umfeld, von der eigenen Familie ist?
Niemand würde bei einem gebrochen Bein sagen, dass man sich da "einfach mal zusammenreißen muss" und da kann man schon noch laufen. Stimmt, KANN man, wäre nur halt strunzdoof. Ist in der Psyche auch nicht anders. Sogar aus den gleichen Gründen. Schmerzen / Taubheitsgefühle etc. sind Signale unseres Körpers, dass da was nicht stimmt und man NICHT so weiter machen soll, weil sonst der Schaden größer wird. Ist bei jeder psychischen Erkrankung genauso wenig schlau wie mit einem gebrochenen Bein weiter zu laufen - aber da ist es genau das, was man von allen Seiten hört.

Und noch ein wichtiger Punkt: Dieser Tage arbeiten die meisten nun einmal primär mit dem Kopf und nicht primär mit den Muskeln. Das braucht anderen Ausgleich. Einfach nur abends ins Bett fallen und pennen tut es nicht. Zumal gerade in den letzten Wochen die Schlafforscher sich vielfach gemeldet haben, dass der Schlaf vernachlässigt wird, oft zu wenig geschlafen wird. Nicht erholsam genug, da wir u.a. selbst Nachts von Dunkelheit und Stille oft weit entfernt sind und die "Entspannung" der Psyche zu sehr vernachlässigen, die wir doch weit mehr beanspruchen in unserer Zeit.

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23. April um 9:47
In Antwort auf myra_877605


Wie ich hier lesen konnte und kann, wird doch relativ viel auf Vorsorge und Füsorge des menschlichen Körpers gelegt! Mich interessiert: wie ist es mit der Seele? Auf eine rege Beteiligung freut sich micky!
 

Ich vermute, ich bin introvertierter als ich dachte.
Weil ich mir darüber aber nie Gedanken machte und dem Kind nie einen Namen geben musste, bin ich mir nicht sicher.
Vielleicht bin ich auch einfach sonderbar, anders, verrückt.

Es gibt vieles, was mich langweilt, 'anstrengt', nervt, ablenkt oder massiv stört, worüber andere gar nicht nachzudenken scheinen. 
Ich traf bisher wenige Menschen, mit denen ich gemeinsam schweigen kann und trotzdem im aufmerksamen Austausch bin. Deren Wahrnehmung haarscharf aber leise und fein ist, was aber nicht bedeutet, dass wir nicht laut lachend und erzählend beieinander sitzen können. Ich nicht schüchtern, leise oder auffällig ruhig.

Alles, nur bitte keine oberflächlichen Floskeln, nichtssagende Gespräche von Müderednern und Totquatschern oder maskenhaftes Emotionsschauspiel.
Das klingt nun vielleicht abwertend, soll aber nur die Anstrengung darstellen, die es mich kostet, es auszuhalten.
Nicht immer kann ich einfach gehen, was ich durchaus schon tat. Wenn nicht körperlich, dann gehe ich einfach zu mir und ziehe aus der Situation das heraus, was mir gut tut.
Trotz allem kostet mich der oberflächliche nötige Kontakt Kraft (z.B. im Job), weil ich immer gegen meinen eigenen Strom schwimmen muss. 

Nun kannst du dir vorstellen, wie sehr und oft ich Seelenpflege betreiben muss. 
Es ist schwer die Balance zu finden, zwischen dem was mir an 'Ruhe' gut tut und dem, was ich an Kontakten gerne hätte. Mit den 'richtigen' Menschen kann ich natürlich sehr viel mehr Zeit verbringen als mit jenen, die ich zwar gut leiden kann, zu denen aber nicht dieser feine Faden gesponnen werden kann, der das Zusammentreffen um so vieles 'leiser' macht.

Ich brauche auf jeden Fall Rückzugsmöglichkeiten, Zeit für mich, Freiraum, Auszeiten.
Die sehen so aus, dass ich in meinen Pausen meist alleine bin. Wenn es möglich ist setze ich mich raus, höre den Vögeln zu. Es kann aber auch soweit gehen, das ich ein WE daheim bin oder eine ganze Woche nicht raus gehe, wenn ich frei habe.
Momentan nehmen die 'Erholungszeiten' einen viel zu großen Raum ein.
Das zeigt mir, dass ich viel zu oft gegen meinen Strom schwimme. Es ist höchste Zeit Dinge zu ändern, auf die ich Einfluss nehmen kann.

Nun dürft ihr mich ruhig für ver-rückt erklären. Aber so bin ich nun mal.






 

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23. April um 10:22
In Antwort auf avarrassterne1

um 5 Uhr aufstehen kann ich mir nur in den Schulferien leisten, sonst rund 30 min früher - und um 6 Uhr aus dem Haus. Um 18:40 wieder da. Wenn mal alles klappt mit dem ÖPN.

Zusammen mit meiner üppigen Diagnose-Liste wäre ich da ruck-zuck mal wieder im Krankenhaus, wenn ich nicht sehr genau auf meine psychische Gesundheit achten würde.

Aber zugegeben, auf meine körperliche Gesundheit achte ich dafür nahezu null.


Mir geht es ähnlich mit meiner physischen Gesundheit. Aber du bist extremer als ich!
Aber dein Arbeitstag von Haus zu Haus ist sehr lange. 

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23. April um 10:33
In Antwort auf avarrassterne1

es geht auch weit darüber hinaus.

Menschen mit einer psychischen Krankheit werden oft, auch gern von nahen Angehörigen eher wunderlich behandelt.
So ziemlich jeder kann Dir da Geschichten erzählen ala "Mama, ich bin im Krankenhaus (!)" "oh, ist es was ernstes oder wieder Deine Sache?"
Nun, Depressionen sind eine lebensbedrohliche Krankheit, also wie "ernst" soll es bitte noch sein?!?

Und wer soll da mit der gleichen Selbstverständlichkeit zum Arzt gehen, wenn DAS die Reaktion im Umfeld, von der eigenen Familie ist?
Niemand würde bei einem gebrochen Bein sagen, dass man sich da "einfach mal zusammenreißen muss" und da kann man schon noch laufen. Stimmt, KANN man, wäre nur halt strunzdoof. Ist in der Psyche auch nicht anders. Sogar aus den gleichen Gründen. Schmerzen / Taubheitsgefühle etc. sind Signale unseres Körpers, dass da was nicht stimmt und man NICHT so weiter machen soll, weil sonst der Schaden größer wird. Ist bei jeder psychischen Erkrankung genauso wenig schlau wie mit einem gebrochenen Bein weiter zu laufen - aber da ist es genau das, was man von allen Seiten hört.

Und noch ein wichtiger Punkt: Dieser Tage arbeiten die meisten nun einmal primär mit dem Kopf und nicht primär mit den Muskeln. Das braucht anderen Ausgleich. Einfach nur abends ins Bett fallen und pennen tut es nicht. Zumal gerade in den letzten Wochen die Schlafforscher sich vielfach gemeldet haben, dass der Schlaf vernachlässigt wird, oft zu wenig geschlafen wird. Nicht erholsam genug, da wir u.a. selbst Nachts von Dunkelheit und Stille oft weit entfernt sind und die "Entspannung" der Psyche zu sehr vernachlässigen, die wir doch weit mehr beanspruchen in unserer Zeit.


Du und ich haben sehr ähnliche Familienangehörige. Die sind Empathiebündel sondergleichen!😂😱
Und wenn man nur Ratschläge bekommt, wie man es machen müsste von Familie und Freunden, da ist der Weg zu einem Profi zu gehen die beste Entscheidung. Bei uns steckte niemand nur annähernd in der gleich schwierigen Situation wie wir  und wussten alles besser. 
All das hat dazu geführt, dass ich wirkliche Probleme nur noch mit  zwei Freundinnen bespreche und ansonsten mit Profis. 

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23. April um 10:45
In Antwort auf myra_877605


Mir geht es ähnlich mit meiner physischen Gesundheit. Aber du bist extremer als ich!
Aber dein Arbeitstag von Haus zu Haus ist sehr lange. 

ist mehr der Arbeitsweg als der Arbeitstag.

Aber schöne neue Zeit sei Dank, inzwischen geht 1x die Woche Homeoffice. Yeah. Das zu nutzen ist auch so ein Stück "Seelenhygiene" - weil ich es generell entspannender finde und weil die Belastung durch den Arbeitsweg an den Tagen mal einfach entfällt.

Da fallen bei mir aber auch deutlich stärkere Sachen rein. Beispielsweise finde ich es sehr unangenehm mit mehr als 5 Menschen in einem Raum zu sein - okay, für firmeninterne Meetings habe ich das mal schlicht gestrichen, da stehe ich in der offenen Tür. Denn ja, es GEHT auch, da eben die "Augen zu un durch" - Taktik anzuwenden, mache ich auch dann, wenn es nicht rein interne Meetings sind - aber es ist eben sonst eine unnötige Belastung.
Auf die Art gehe ich sehr regelmässig mit einem Rotstift durch mein Leben. Alles, was seelisch anstrengend ist, wird hinterfragt. Muss das sein? Muss das SO sein? Ist es mir das wert? - Kommt da ein "Nein" -> gestrichen!

Dazu kommen regelmässige bewußte und konsequent eingehaltenene Auszeiten, Selbstbelohnung und sonstige "Seelenstreichler"

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23. April um 10:48
In Antwort auf myra_877605


Du und ich haben sehr ähnliche Familienangehörige. Die sind Empathiebündel sondergleichen!😂😱
Und wenn man nur Ratschläge bekommt, wie man es machen müsste von Familie und Freunden, da ist der Weg zu einem Profi zu gehen die beste Entscheidung. Bei uns steckte niemand nur annähernd in der gleich schwierigen Situation wie wir  und wussten alles besser. 
All das hat dazu geführt, dass ich wirkliche Probleme nur noch mit  zwei Freundinnen bespreche und ansonsten mit Profis. 

tja, "Familie ist Zwangsbekanntschaft" / "Freunde sind Gottes Entschuldigung für Verwandte" . Sowas muss man sich echt nicht antun.

Aber auf der anderen Seite solche Themen in die Öffentlichkeit bringen - wie in diesem Thread - ist schon wichtig. Wird keine Wunder wirken, aber steter Topfen ...

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23. April um 10:57
In Antwort auf avarrassterne1

ist mehr der Arbeitsweg als der Arbeitstag.

Aber schöne neue Zeit sei Dank, inzwischen geht 1x die Woche Homeoffice. Yeah. Das zu nutzen ist auch so ein Stück "Seelenhygiene" - weil ich es generell entspannender finde und weil die Belastung durch den Arbeitsweg an den Tagen mal einfach entfällt.

Da fallen bei mir aber auch deutlich stärkere Sachen rein. Beispielsweise finde ich es sehr unangenehm mit mehr als 5 Menschen in einem Raum zu sein - okay, für firmeninterne Meetings habe ich das mal schlicht gestrichen, da stehe ich in der offenen Tür. Denn ja, es GEHT auch, da eben die "Augen zu un durch" - Taktik anzuwenden, mache ich auch dann, wenn es nicht rein interne Meetings sind - aber es ist eben sonst eine unnötige Belastung.
Auf die Art gehe ich sehr regelmässig mit einem Rotstift durch mein Leben. Alles, was seelisch anstrengend ist, wird hinterfragt. Muss das sein? Muss das SO sein? Ist es mir das wert? - Kommt da ein "Nein" -> gestrichen!

Dazu kommen regelmässige bewußte und konsequent eingehaltenene Auszeiten, Selbstbelohnung und sonstige "Seelenstreichler"


Der mit dem Rotstift muss ich mir merken. 

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23. April um 11:00
In Antwort auf avarrassterne1

ist mehr der Arbeitsweg als der Arbeitstag.

Aber schöne neue Zeit sei Dank, inzwischen geht 1x die Woche Homeoffice. Yeah. Das zu nutzen ist auch so ein Stück "Seelenhygiene" - weil ich es generell entspannender finde und weil die Belastung durch den Arbeitsweg an den Tagen mal einfach entfällt.

Da fallen bei mir aber auch deutlich stärkere Sachen rein. Beispielsweise finde ich es sehr unangenehm mit mehr als 5 Menschen in einem Raum zu sein - okay, für firmeninterne Meetings habe ich das mal schlicht gestrichen, da stehe ich in der offenen Tür. Denn ja, es GEHT auch, da eben die "Augen zu un durch" - Taktik anzuwenden, mache ich auch dann, wenn es nicht rein interne Meetings sind - aber es ist eben sonst eine unnötige Belastung.
Auf die Art gehe ich sehr regelmässig mit einem Rotstift durch mein Leben. Alles, was seelisch anstrengend ist, wird hinterfragt. Muss das sein? Muss das SO sein? Ist es mir das wert? - Kommt da ein "Nein" -> gestrichen!

Dazu kommen regelmässige bewußte und konsequent eingehaltenene Auszeiten, Selbstbelohnung und sonstige "Seelenstreichler"


Mir selbst kann ich auch prima etwas zuliebe tun! Eine sehr gesunde Seite von mir!

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23. April um 11:21


Danke euerliebden für deine Ausführungen. Kaum habe ich das Wort Seele eingetippt, dachte ich sofort an dich! Deine Ausführungen werde ich mir gerne genauer überlegen.

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23. April um 11:23
In Antwort auf myra_877605


Wie ich hier lesen konnte und kann, wird doch relativ viel auf Vorsorge und Füsorge des menschlichen Körpers gelegt! Mich interessiert: wie ist es mit der Seele? Auf eine rege Beteiligung freut sich micky!
 

Mir hilft Yoga und Meditation ungemein. Desweiteren lese ich gerne Inspirationsblog, die inspireren mich. Was mir aber auch besonders hilft, sind lange Spaziergänge, aber auch mit meiner besten Freundin zu sprechen

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23. April um 11:29

Ver-rückt zu sein, ist doch nichts schlimmes. So, als hätte man einen Stuhl einige cm verrückt.  

Ich kann jedem die eigene Meinung lassen. Wenn es jemand so sieht, dann ist das die Wahrheit dieser Person. 
 

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23. April um 11:34
In Antwort auf -orchidee-

Ver-rückt zu sein, ist doch nichts schlimmes. So, als hätte man einen Stuhl einige cm verrückt.  

Ich kann jedem die eigene Meinung lassen. Wenn es jemand so sieht, dann ist das die Wahrheit dieser Person. 
 


Richtig, es ist seine Sicht auf mich, aber nicht meine. 
Wie auch Qualifikationen bei der Arbeit manchmal mehr über den sagen, der mich bewertet!

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23. April um 11:47
In Antwort auf -orchidee-

Ich vermute, ich bin introvertierter als ich dachte.
Weil ich mir darüber aber nie Gedanken machte und dem Kind nie einen Namen geben musste, bin ich mir nicht sicher.
Vielleicht bin ich auch einfach sonderbar, anders, verrückt.

Es gibt vieles, was mich langweilt, 'anstrengt', nervt, ablenkt oder massiv stört, worüber andere gar nicht nachzudenken scheinen. 
Ich traf bisher wenige Menschen, mit denen ich gemeinsam schweigen kann und trotzdem im aufmerksamen Austausch bin. Deren Wahrnehmung haarscharf aber leise und fein ist, was aber nicht bedeutet, dass wir nicht laut lachend und erzählend beieinander sitzen können. Ich nicht schüchtern, leise oder auffällig ruhig.

Alles, nur bitte keine oberflächlichen Floskeln, nichtssagende Gespräche von Müderednern und Totquatschern oder maskenhaftes Emotionsschauspiel.
Das klingt nun vielleicht abwertend, soll aber nur die Anstrengung darstellen, die es mich kostet, es auszuhalten.
Nicht immer kann ich einfach gehen, was ich durchaus schon tat. Wenn nicht körperlich, dann gehe ich einfach zu mir und ziehe aus der Situation das heraus, was mir gut tut.
Trotz allem kostet mich der oberflächliche nötige Kontakt Kraft (z.B. im Job), weil ich immer gegen meinen eigenen Strom schwimmen muss. 

Nun kannst du dir vorstellen, wie sehr und oft ich Seelenpflege betreiben muss. 
Es ist schwer die Balance zu finden, zwischen dem was mir an 'Ruhe' gut tut und dem, was ich an Kontakten gerne hätte. Mit den 'richtigen' Menschen kann ich natürlich sehr viel mehr Zeit verbringen als mit jenen, die ich zwar gut leiden kann, zu denen aber nicht dieser feine Faden gesponnen werden kann, der das Zusammentreffen um so vieles 'leiser' macht.

Ich brauche auf jeden Fall Rückzugsmöglichkeiten, Zeit für mich, Freiraum, Auszeiten.
Die sehen so aus, dass ich in meinen Pausen meist alleine bin. Wenn es möglich ist setze ich mich raus, höre den Vögeln zu. Es kann aber auch soweit gehen, das ich ein WE daheim bin oder eine ganze Woche nicht raus gehe, wenn ich frei habe.
Momentan nehmen die 'Erholungszeiten' einen viel zu großen Raum ein.
Das zeigt mir, dass ich viel zu oft gegen meinen Strom schwimme. Es ist höchste Zeit Dinge zu ändern, auf die ich Einfluss nehmen kann.

Nun dürft ihr mich ruhig für ver-rückt erklären. Aber so bin ich nun mal.






 


Manchmal, wenn es einem klar wird, dass man etwas ändern muss, schafft man es auch. Vor allem wenn man etwas ändern kann. Du hast einen tollen Schreibstil. Das ist mir schon öfters aufgefallen.

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23. April um 14:33

Ich konnte dich zuerst nicht verstehen, ich glaube nun schon.
Falls doch nicht, hilf mir bitte.
Nein, ich bin mir doch nicht sicher.

Ich weiß sehrwohl, dass ich mich nicht bewerten lassen sollte bzw. mich nicht auf die Wertung anderer einlassen sollte. Ist es das?
Warum ich ihnen dieses Recht nicht nehme oder es ihnen erst gar nicht gebe?
Weil ich noch nicht verlernt habe.
 

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23. April um 14:44
In Antwort auf myra_877605


Manchmal, wenn es einem klar wird, dass man etwas ändern muss, schafft man es auch. Vor allem wenn man etwas ändern kann. Du hast einen tollen Schreibstil. Das ist mir schon öfters aufgefallen.

Du sagst es, manchmal.

Mein Schreibstil ist toll? Das wußte ich bisher nicht.

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23. April um 15:34
In Antwort auf -orchidee-

Du sagst es, manchmal.

Mein Schreibstil ist toll? Das wußte ich bisher nicht.


Dann weisst du es jetzt!

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23. April um 15:37


Sehr wahrscheinlich!

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