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Koran und Sex

4. Februar 2013 um 14:00

ich habe ein bisschen in diesem forum geschnüffelt und dabei ist mir aufgefallen, dass das wort sünde weit häufiger in zusammenhang mit sex erwähnt wird, gerade in bezug auf den muslimischen gauben, als die worte genuss, freude, sinnlichkeit.
auch, wenn die frage etwas naiv anmutet, gibt es auch stellen im koran, die sexualität als etwas positives darstellen?
aus denen man nicht nur herauslesen kann, was alles verboten ist? ich weiss nicht, ob es in der bibel ähnlich ist, aber nach christlicher auffassung kann man ja auch ins kloster gehen und ein asexuelles, nur auf gott bezogenes leben führen, was im islam doch überhaupt nicht vorgesehen ist (oder irre ich?)

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4. Februar 2013 um 20:32

Leute!
ich dachte, hier sitzen die experten habe das thema bereits in einem anderen unterforum gepostet und man hat mich an euch verwiesen)

also, warum gibt es im islam keine klöster?

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4. Februar 2013 um 21:32

Ja, genau
das mischeheforum.
es ist doch interessant, das die religion- die sehr viele, detaillierte regeln/auslegungen für das alltagsleben, sunna, soweit ich mich entsinne, mit auf den weg gibt, die dazu dienen, gott gerecht zu werden- kein leben vorsieht, das explizit gott (also keusches klosterleben) gewidmet ist.

das interessiert mich eben sehr. im grunde genommen kann man doch daraus schliessen, dass der koran versucht, das miteinder der menschen und der geschlechter möglichst vernünftig zu regeln ( wenn man das entstehungsdatum beachtet), gerade da ein asexuelles leben, vor allem unter allem verzicht ( insbesondere sex), nicht vorgesehen ist..

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4. Februar 2013 um 21:43

Vielen dank
für deine antwort! über zahlreichere dahingehend würde ich mich sehr freuen, ebenso, wie auf die koranverse! ich habe es weiter unten schon erwähnt, was mich eben besonders interessiert ist, dass der islam eine religion ist, in der das geschlechterverhältnis besonders thematisiert wird ( meinetwegen auch nur in den medien, im judentum gibt ebenfalls sehr strikte regeln bezüglich der geschlechtertrennung)- bis in den alltag. es gibt verbote, verbotenes verhalten und, siehe saudi arabien, sehr strickte trennungen der geschlechter und ihrer rechte, ihres auftretens in der öffentlichkeit (auch wenn es nicht unbedingt religion ist, dann tradition des landes, im sinne des kurans). alles im namen gottes/allahs. dennoch ist der isalm eine der wenigen religionen, die eben ein einzig gott zugewandtes leben nicht als ideallösung vorsieht. warum also der mythos, die ehre, die verloren geht (provokant gesagt), wenn es um außerehelichen und sex in bestimmten positionen geht?

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