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Koedukation und Monoedukation

16. September 2008 um 16:39

So, jetzt bin ich mal wieder im Forum. Puhh... Dieser neue Stundenplan ist zum Verzweifeln, habe daher erst heute wieder Zeit gefunden, das Forum zu besuchen...


Ich würde gerne eure Meinungen zum Thema "Koedukation" hören. (Wer's nicht weiß: Koedukation ist der gemeinsame Schulunterricht von Jungen und Mädchen)

Ich bin gegen Monoedukation,(bedeutet: getrennte Schulbildung) und habe auch ein paar Kontra - Argumente, zu denen ihr Stellung nehmen dürft:

1. Fehlender Kontakt

Jungen und Mädchen lernen kaum den sozialen Umgang miteinander kennen (was sich vielleicht für den späteren Umgang mit dem anderen Geschlecht als problematisch erweisen könnte, wie auch für Beziehungen). Es könnte sich vielleicht auch ein sexuelles Desinteresse entwickeln.

2. Grundschulverhalten

Meistens ist die Klasse während der Grundschulzeit in Jungen und Mädchen gespalten. Zwischem dem 6.-10 Lebensjahr tritt eine Stopphase der psychischen, sexuellen Entwicklung ein; Spielkameraden werden meistens beim eigenen Geschlecht gesucht. So kann man möglicherweise eine noch längere Stopphase der sexuellen Entwicklung befürchten, die bis über die Pubertät hinaus andauern könnte.


3. Geschlechterkampf

Durch diese Trennung könnte die Sijavaocument.quest.submit();tuatio n auch in einem Geschlechterkampf eskalieren. Es entsteht eine "Feindschaft", wegen all den Unterschieden, die nicht verstanden und nicht akzeptiert werden können.





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16. September 2008 um 16:42

Ups, was ist denn da passiert?
3. Geschlechterkampf

Durch diese Trennung könnte die Situation auch in einem Geschlechterkampf eskalieren. Es entsteht eine "Feindschaft", wegen all den Unterschieden, die nicht verstanden und nicht akzeptiert werden können.

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16. September 2008 um 18:00

Muß man Kontakte zum anderen Geschlecht
pflegen? Was wurde damit erreicht? Wenn man sich mal die frühen sexuellen Kontakte ansieht. Das kann keinesfalls für das spätere Leben gut sein sich mit mehreren auszuprobieren. Man wird nicht besser weil scheinbar geübter in Beziehungen sondern eher beziehungsunfähiger durch die vielen Enttäuschungen. Für mich ist es sowieso nicht zu diskutieren, da es absolut verboten ist im Islam. Ich beziehe mich jetzt besonders auf Deinen Punkt zwei.

Du brauchst einfach nur vergleichen mit Ländern in denen es eine Trennung gibt, welche Vorteile diese hat.

Ich kenne es nicht ander als gemeinsa, kann mir aber vorstellen, dass es gut wäre extra zu lernen. Es gibt darüber eine Studie.

Studie: Mädchen lernen in Physik und Chemie besser ohne Jungen
Getrennter Unterricht: Uni-Psychologen testeten 700 Achtklässler
Fina Geschonneck

Wenn Mädchen in achten Klassen ohne Jungen in den Fächern Physik und Chemie unterrichtet werden, haben sie mehr Spaß am Lernstoff und treten selbstbewusster auf. Das ist das erste Ergebnis einer wissenschaftlichen Studie der Humboldt-, Freien Universität sowie der Universität Dortmund, die seit dem vergangenen Schuljahr läuft.

Mehr als 700 Mädchen und Jungen an sechs Berliner Gesamtschulen, die im vergangenen Jahr die achte Klasse besucht haben, waren an dem Projekt beteiligt. Die Hälfte von ihnen wurde wie gehabt gemeinsam im Fach Physik und Chemie unterrichtet. Die andere Hälfte der Schüler sei nach Mädchen und Jungen aufgeteilt und getrennt unterrichtet worden.

Die Wissenschaftler hatten sich bewusst für diese Jahrgangsstufe entschieden. "Gerade in der Hauptpubertät zwischen 13 und 14 Jahren wollen Jungs in diesen Fächern imponieren, Mädchen kommen schwer zum Zuge und ziehen sich zurück", sagt Professor Lutz Schön, Leiter des Institutes für Physik an der Humboldt-Uni. Mädchen würden außerdem, so zeigten internationale Studien, ihre Fähigkeiten vor allem in Physik und Chemie unterschätzen.

In Fragebögen wurden alle Beteiligten an dem Projekt deshalb befragt, ob der Unterricht sie beispielsweise "neugierig" macht und wie stark sie sich in der Stunde beteiligen. Mädchen, die allein unterrichtet werden, melden sich öfter, reden auch zu Hause über Physik und Chemie und treten selbsbewusster auf als Schülerinnen, die gemeinsam mit Jungs lernen, sagt HU-Psychologin Ursula Kessels. Bei den Jungen seien keine Unterschiede zwischen reinen Jungen- und der gemischten Gruppe festgestellt worden. Das positive Ergebnis für die Mädchen bestätigen auch die Schüler der 9/21 der Treptower Anna-Seghers-Oberschule, die an der Untersuchung teilgenommen haben. "Die Jungs lassen im Unterricht nur dumme Sprüche ab, wenn man was falsches sagt", sagt Jennifer. Sie habe sich endlich getraut, ihre Meinung zu sagen.

Ob die Mädchen nur besser und mit mehr Spaß oder tatsächlich auch mit überprüfbar größerem Erfolg lernen, können die Wissenschaftler derzeit nicht sagen. Professor Schön stellte aber fest, dass die Schülerinnen, die ohne Jungs gelernt haben, in den neunten Klassen mehr Leistungskurse in Physik und Chemie gewählt haben als üblich. Reine Mädchenschulen lehnen die Wissenschaftler ab. Psychologin Kessels: "Getrennter Unterricht ist lediglich in der Pubertät vor allem in Physik und Chemie sinnvoll."

"Mädchen und Physik passen nach heutigem Gesellschaftsbild immer noch schlecht zusammen. " U. Kessels, HU-Psychologin
http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/1999/1103/none/0105/index.html

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16. September 2008 um 22:12
In Antwort auf abidah1

Muß man Kontakte zum anderen Geschlecht
pflegen? Was wurde damit erreicht? Wenn man sich mal die frühen sexuellen Kontakte ansieht. Das kann keinesfalls für das spätere Leben gut sein sich mit mehreren auszuprobieren. Man wird nicht besser weil scheinbar geübter in Beziehungen sondern eher beziehungsunfähiger durch die vielen Enttäuschungen. Für mich ist es sowieso nicht zu diskutieren, da es absolut verboten ist im Islam. Ich beziehe mich jetzt besonders auf Deinen Punkt zwei.

Du brauchst einfach nur vergleichen mit Ländern in denen es eine Trennung gibt, welche Vorteile diese hat.

Ich kenne es nicht ander als gemeinsa, kann mir aber vorstellen, dass es gut wäre extra zu lernen. Es gibt darüber eine Studie.

Studie: Mädchen lernen in Physik und Chemie besser ohne Jungen
Getrennter Unterricht: Uni-Psychologen testeten 700 Achtklässler
Fina Geschonneck

Wenn Mädchen in achten Klassen ohne Jungen in den Fächern Physik und Chemie unterrichtet werden, haben sie mehr Spaß am Lernstoff und treten selbstbewusster auf. Das ist das erste Ergebnis einer wissenschaftlichen Studie der Humboldt-, Freien Universität sowie der Universität Dortmund, die seit dem vergangenen Schuljahr läuft.

Mehr als 700 Mädchen und Jungen an sechs Berliner Gesamtschulen, die im vergangenen Jahr die achte Klasse besucht haben, waren an dem Projekt beteiligt. Die Hälfte von ihnen wurde wie gehabt gemeinsam im Fach Physik und Chemie unterrichtet. Die andere Hälfte der Schüler sei nach Mädchen und Jungen aufgeteilt und getrennt unterrichtet worden.

Die Wissenschaftler hatten sich bewusst für diese Jahrgangsstufe entschieden. "Gerade in der Hauptpubertät zwischen 13 und 14 Jahren wollen Jungs in diesen Fächern imponieren, Mädchen kommen schwer zum Zuge und ziehen sich zurück", sagt Professor Lutz Schön, Leiter des Institutes für Physik an der Humboldt-Uni. Mädchen würden außerdem, so zeigten internationale Studien, ihre Fähigkeiten vor allem in Physik und Chemie unterschätzen.

In Fragebögen wurden alle Beteiligten an dem Projekt deshalb befragt, ob der Unterricht sie beispielsweise "neugierig" macht und wie stark sie sich in der Stunde beteiligen. Mädchen, die allein unterrichtet werden, melden sich öfter, reden auch zu Hause über Physik und Chemie und treten selbsbewusster auf als Schülerinnen, die gemeinsam mit Jungs lernen, sagt HU-Psychologin Ursula Kessels. Bei den Jungen seien keine Unterschiede zwischen reinen Jungen- und der gemischten Gruppe festgestellt worden. Das positive Ergebnis für die Mädchen bestätigen auch die Schüler der 9/21 der Treptower Anna-Seghers-Oberschule, die an der Untersuchung teilgenommen haben. "Die Jungs lassen im Unterricht nur dumme Sprüche ab, wenn man was falsches sagt", sagt Jennifer. Sie habe sich endlich getraut, ihre Meinung zu sagen.

Ob die Mädchen nur besser und mit mehr Spaß oder tatsächlich auch mit überprüfbar größerem Erfolg lernen, können die Wissenschaftler derzeit nicht sagen. Professor Schön stellte aber fest, dass die Schülerinnen, die ohne Jungs gelernt haben, in den neunten Klassen mehr Leistungskurse in Physik und Chemie gewählt haben als üblich. Reine Mädchenschulen lehnen die Wissenschaftler ab. Psychologin Kessels: "Getrennter Unterricht ist lediglich in der Pubertät vor allem in Physik und Chemie sinnvoll."

"Mädchen und Physik passen nach heutigem Gesellschaftsbild immer noch schlecht zusammen. " U. Kessels, HU-Psychologin
http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/1999/1103/none/0105/index.html

.....
"Muß man Kontakte zum anderen Geschlecht pflegen? Was wurde damit erreicht?"

Was für eine idiotische Frage. Damit erreicht man zu Beispiel, dass Männner, im Gegensatz zu muslimischen Männern, einen normalen Umgang mit Frauen lernen und nicht sofort den Verstand verlieren wenn sie einen Quadratzentimeter nackter Haut sehen. Außerdem hat man damit eine doppelte Chance, Freunde fürs Leben zu finden oder intelligente und interessante Menschen kennenzulernen, mit denen man über alles diskutieren kann.

Wenn die Welt so funktionieren würde wie du sie dir vorstellst, könnten Frauen eine wissenschaftliche Karriere in Physik oder Mathematik vergessen, oder was denkst du wieviele Männer in einem Mathe-Workshop sitzen? Da müsste sich eine Frau oft genug mit sich selbst unterhalten.


"Du brauchst einfach nur vergleichen mit Ländern in denen es eine Trennung gibt, welche Vorteile diese hat."

Ja, die islamische Welt hat ja auch reihenweise Nobelpreisträgerinnen in Physik und Chemie hervorgebracht.

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