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kindergartenpflicht

19. Juni 2018 um 18:17

Ich finde die Einführung einer Kindergartenpflicht ist sinnlos, da sich die Eltern freiwillig dazu bereit erklären sollten ihr Kind in die Obhut von Erziehern zu begeben.

Was denkt ihr?
 

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21. Juni 2018 um 5:38
In Antwort auf alinatas

Ich finde die Einführung einer Kindergartenpflicht ist sinnlos, da sich die Eltern freiwillig dazu bereit erklären sollten ihr Kind in die Obhut von Erziehern zu begeben.

Was denkt ihr?
 

JA SOWAS, dann werden mit Kleinen evtl. auch mit der Polizei geholt, damit sie in der Gruppe spielen sollen???

Es gibt gute und schlechte Kindergärten, bei Erziehern die nicht so nett sind,
würde ich meine Kinder auch nicht lassen wollen.

Für alles gibt es ständig neue Regeln, bis man bemerkt das diese alles noch mehr komplizieren, weil man nicht drum rumkommt den Menschenverstand individuell zu benutzen. 

Bürokratie und Fließbandgedanken führen da kaum weiter.
 

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22. Juni 2018 um 13:50

Gut dass Jungs sowas nicht lernen müssen... 🤔

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19. Juni 2018 um 18:23

ich bin Individualist und Fan persönlicher Freiheiten - schon damit kein Fan von irgend einer neuen Pflicht. Auch nicht bei Kitas.

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20. Juni 2018 um 19:18

1 verpflichtendes Jahr vor der Schule ist schon gut...

Als Kind kannte ich welche, die nicht im KiGa waren. Naja, ich finde man hat das auch wirklich an denen gemerkt. Weiß ehrlich nicht, warum man gegen KiGa ist. Aber gut, da gibt's verschiedene Ansichten...

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21. Juni 2018 um 5:38
In Antwort auf alinatas

Ich finde die Einführung einer Kindergartenpflicht ist sinnlos, da sich die Eltern freiwillig dazu bereit erklären sollten ihr Kind in die Obhut von Erziehern zu begeben.

Was denkt ihr?
 

JA SOWAS, dann werden mit Kleinen evtl. auch mit der Polizei geholt, damit sie in der Gruppe spielen sollen???

Es gibt gute und schlechte Kindergärten, bei Erziehern die nicht so nett sind,
würde ich meine Kinder auch nicht lassen wollen.

Für alles gibt es ständig neue Regeln, bis man bemerkt das diese alles noch mehr komplizieren, weil man nicht drum rumkommt den Menschenverstand individuell zu benutzen. 

Bürokratie und Fließbandgedanken führen da kaum weiter.
 

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21. Juni 2018 um 6:41

Ich kann mir denken dass es sehr schwer ist dann in der ersten Klasse Volkschule die Kinder erstmal an große Gruppen gewöhnen zu müssen, wenn man eigentlich mit den Kindern schon ein bisschen Stoff durchgehen sollte.
Ich hab schon einen rasanten Anstieg bei Kindern bzgl. sozialen Fähigkeiten festgestellt, wenn sie dann ihr Kindergartenjahr gehabt haben. Immer nur unter zwei, drei anderen Kindern bei einer Tagesmutter zu sein ist einfach nicht in allen Bereichen ideal.

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21. Juni 2018 um 11:19

also es gibt keine kindergartenpflicht? hab von einer bekannten gehört das sie damals auch nicht in den kindergarten geschickt worden ist weil die mutter wohl einfach keine lust hatte so früh aufzustehen :P und sie ist im job erfolgreich also nehm ich an das es ihr nicht geschadet hat.
ich werd mein kind sehr wahrscheinlich in ein kindergarten abgeben aber mehr aus dem grund das sie mit anderen kindern spielen kann und nicht weil ich angst hätte das sie dann in der schule nicht klar kommen würde.
was denkt ihr den was die kinder in der ersten klasse schon können müssen? ich denk nicht das die kinder ein riesen nachteil haben wenn sie nicht vorhher im kindergarten waren. vorteil wäre das sie dann vlt. schon freunde haben bei der einschulung

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21. Juni 2018 um 13:57

Seh ich auch so. Hier bekommt man schon jetzt nur mit Glück einen Platz und das ist dann selten der Wunschkindergarten.

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21. Juni 2018 um 16:38

Ich glaub grad die Kinder die Eltern haben, die nix vom Kindergarten halten hätten es am meisten nötig in einen zu gehen.
Das sind meiner Erfahrung nach extrem überbehütete Kinder, die kaum Kontakt zu anderen Kindern haben (und wenn dann eben in einem sehr familiären Umfeld a la Tagesmutter), permanent bespaßt werden und soziale Interaktionen nur zu ihren Gunsten kennen.
Solchen Kindern tut es extrem gut mal in die normale Welt einzutauchen.

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21. Juni 2018 um 17:55

Das ist halt meine persönliche Erfahrung. Die Kinder die ich kenne und nicht in den Kindergarten gehen (dürfen), dürfen meist auch nicht mit den Nachbarskindern spielen sondern nur mit sehr sehr auserwählten anderen Kindern die man alle heilige Zeiten mal sieht.

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22. Juni 2018 um 0:19

Ich halte auch nichts davon. Die Pflichten gehen noch frueh genug los. 

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22. Juni 2018 um 13:50

Gut dass Jungs sowas nicht lernen müssen... 🤔

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22. Juni 2018 um 19:58

Der Forentroll spricht von guter Erziehung?

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23. Juni 2018 um 13:16

Wenn ich hier lese, werde ich in meiner Meinung bestärkt.

Ein Vorschulkind, das Probleme hat im Kindergarten - wie soll das dann bitte in der Schule funktionieren?

Ich finde es gut, wenn Kinder mit möglichst vielen Kindern Kontakt haben und eben lernen Regeln zu befolgen, die anders sind als zu Hause.

Und woran merkt man, das jemand nicht im KiGa war. Also ich finde, man merkt es am Sozialverhalten. Die Kinder haben eben ihre ganze Zeit vor der Schule nur mit den Geschwistern und einer Hand voll Nachbarskinder gespielt. Man merkte es einfach.
Ich merke teilweise schon Unterschiede zwischen Kindern, die sehr spät gingen und meinen Kindern - wobei der Charakter natürlich auch eine große Rolle spielt.


Ich selbst bin immer sooo gerne in den KiGa gegangen und meine Kinder gehen auch echt so gerne. Obwohl wir zu Hause wirklich viel mit den Kindern machen und viel auf Spielplatz gehen und auch andere Kinder einladen etc. Der Kindergarten ist toll. Die Kinder sind dort ihre "eigenen Herren" in dem Sinne. Es gibt zwar Regeln, aber sie können sich irgendwie in einem geschützen Rahmen doch ganz anders bewegen. Weiß nicht, wie ich das am besten beschreibe.

Dann gibt es ganz anderes und tolles Spielzeug und und und... Also ich verstehe gar nicht, was Kinder ohne KiGa tolles machen können. Ich selber fand es als Kind immer schade, dass ich nicht noch am Nachmittag gehen durfte und neidete das den Nachmittagskindern total, weil ich es zu Hause immer langeweilig im Vergleich fand. Was gibt's besseres als viiiele Kinder und damit Freunde in dem Alter?

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23. Juni 2018 um 13:20

Hmm, es gibt aber auch tolle Alternativen, wenn man echt sein Kind, warum auch immer nicht in einen KiGa geben will.

Bei uns gibt's da diverse Waldgruppen oder Speielgruppen. Da geht das Kind dann zumindest 1-2 mal die Woche einen Vormittag.


Ich finde diese Kontakte in größerer Gruppe ohne Eltern unter Gleichaltrigen schon sehr wertvoll für ein Kind. Alleine schon, damit sie lernen Konflikte mal auszuleben. Und natürlich für Freundschaften und allem schönen zusammen.

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23. Juni 2018 um 18:31

Also in unserem KiGa funktioniert das nicht über "Richter".
Bei uns lernen dir Kinder vor allem, sich selbst abzugrenzen, das heißt Stop sagen, die eigenen Grenzen klar machen.
Dann wird schon differenziert damit umgegangen. Muss aber sagen, dass bei uns wirklich alle sehr engagiert sind und ich da sicher Glück habe.

Aber wie auch zu Hause: Mal unter uns, man macht doch als Eltern auch mal "schnellen Prozess", weil man schon nicht mehr die Geduld hat... wird es sicher nicht überall ideal geregelt sein.

Ich sehe es eben so, dass es für Kinder natürlicher ist, sich auch mal in großen Gruppen abseits der Eltern aufzuhalten, so wie es fürher in Sippen war.
Uns wenn es alternative Formen zum KiGa (wie eben so Spielegruppen etc.) sind, aber irgendwas in die Richtung ist meinem Gefühl nach schon gut für die soziale Entwicklung.
 

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24. Juni 2018 um 10:43

Ich wäre für eine Form der Kindergartenpflicht, es muss ja nicht zu einem "täglich von 8 bis 5" ausarten, man könnte sagen, im Durchschnitt 3 Tage die Woche oder Ähnliches.

Allerdings sollte eine gewisse Qualität der Betreuung gewährleistet sein, die vermisse ich leider.
Zu meiner Zeit kamen 20 Kinder auf eine Kindergärtnerin und der war es sch...egal, ob die stärkeren die schwächeren fertig machten und bis aufs Blut quälten.
Heute verteilen sich zehn Kinder auf die Ecken des Raumes, spielen alleine vor sich hin und in der Mitte sitzen drei BetreuerInnen, trinken Tee und fühlen sich überfordert.

Ich denke, wir haben sehr gut ausgebildete ErzieherInnen und KinderpflegerInnen, die könnten mehr leisten, als nur darauf aufzupassen, dass bloß kein Kind "Negerkuss" sagt.

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24. Juni 2018 um 13:04

Also diese Aufregung verstehe ich nicht. Altergerechte Aufklärung ist doch ein Muss. Wer das heute noch nicht verstanden hat, da muss ich mich schon wundern.
Kenne zwar diese angeblichen "Plüschtiere" nicht (werde dem Link auch nicht folgen, und könnte mir vorstellen, dass das nur ein Hoax ist), aber warum nicht?

Das gehört ja auch zur Prävention von Übergriffen an Kindern und wie wir alle wissen, ist das extrem wichtig und je früher man die Kinder aufklärt desto besser. Denn es ist ja nicht der böse Fremde an der Straßenecke das größere Problem sondern meistens das nähere Umfeld!

Womit manche hier ein Problem haben, kann ich hier wie gesagt nur den Kopf schütteln.


Zum Thema, man kann dann nicht mehr spontan frei nehmen. So sollte es nicht sein. Das Kind sollte evt. im Durchschnitt über's Jahr 2 Tage die Woche da sein, oder eine ähnliche Regelung.

Kontakt mit vielen verschiedenen Kindern ist eben wichtig, damit die Kinder ihren eigenen sozialen Status in der Gruppe erstens erkennen und behaupten können.
Und ja, auch den richtige Umgang mit Authoritäten zu erlernen ist wichtig. Man muss weder immer nur ja sagen, noch immer nur ablehnen - das Maß damit lernt man lieber früher als später.

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