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Kinder- das neue Statussymbol

9. September um 18:30

Ich habe gestern einen Artikel gelesen, der mich ziemlich erschrocken hat. Es wird von vielen Eltern angestrebt, das Kind finanziell möglichst gut auszustatten, will heissen: da werden Kinderwagen angeschafft für um die 6000 Euro, Prinzen/ Prinzessinnenbettchen in ähnlicher Höhe, nach 3 Monaten vielleicht schon zu klein, aber Hauptsache teuer, Spielzeug dito, Hauptsache teuer... soll jetzt auch eine Messe dazu geben, weiss nicht wo und wann genau.

Vorzeigeobjekte mit Zuhilfenahme des Kindes? Was wollen diese Eltern damit ausdrücken? Nein, es sollen nicht die Superreichen sein, eher die Mittelschicht, für die sowas natürlich noch ein gewisser höherer Preisbereich ist.
Was sind das für Eltern? Was tun sie ihrem Kind an? Klar, beide arbeiten, beide verdienen nicht schlecht. Warum bleibt denn dann nicht einer beim Kind zu Hause?
Denn genau da könnten genau diese Eltern ihrem Kind soviel Wichtiges mit auf den Weg geben. Ist ihnen das nicht gut genug, ist ihnen das nicht wichtig?

Ganz traurige Entwicklung, wie ich finde.

 

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9. September um 23:53
In Antwort auf funnythings

Ich habe gestern einen Artikel gelesen, der mich ziemlich erschrocken hat. Es wird von vielen Eltern angestrebt, das Kind finanziell möglichst gut auszustatten, will heissen: da werden Kinderwagen angeschafft für um die 6000 Euro, Prinzen/ Prinzessinnenbettchen in ähnlicher Höhe, nach 3 Monaten vielleicht schon zu klein, aber Hauptsache teuer, Spielzeug dito, Hauptsache teuer... soll jetzt auch eine Messe dazu geben, weiss nicht wo und wann genau.

Vorzeigeobjekte mit Zuhilfenahme des Kindes? Was wollen diese Eltern damit ausdrücken? Nein, es sollen nicht die Superreichen sein, eher die Mittelschicht, für die sowas natürlich noch ein gewisser höherer Preisbereich ist.
Was sind das für Eltern? Was tun sie ihrem Kind an? Klar, beide arbeiten, beide verdienen nicht schlecht. Warum bleibt denn dann nicht einer beim Kind zu Hause?
Denn genau da könnten genau diese Eltern ihrem Kind soviel Wichtiges mit auf den Weg geben. Ist ihnen das nicht gut genug, ist ihnen das nicht wichtig?

Ganz traurige Entwicklung, wie ich finde.

 

das erweckt den Eindruck neidischer Pauschalplattitüden.

Kinder von Eltern,die berufsmässig sehr engagiert sind und fremdbetreut werden,sind nicht automatisch wohlstandsverwahrlost oder vernachlässigt..

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10. September um 0:11
In Antwort auf funnythings

Ich habe gestern einen Artikel gelesen, der mich ziemlich erschrocken hat. Es wird von vielen Eltern angestrebt, das Kind finanziell möglichst gut auszustatten, will heissen: da werden Kinderwagen angeschafft für um die 6000 Euro, Prinzen/ Prinzessinnenbettchen in ähnlicher Höhe, nach 3 Monaten vielleicht schon zu klein, aber Hauptsache teuer, Spielzeug dito, Hauptsache teuer... soll jetzt auch eine Messe dazu geben, weiss nicht wo und wann genau.

Vorzeigeobjekte mit Zuhilfenahme des Kindes? Was wollen diese Eltern damit ausdrücken? Nein, es sollen nicht die Superreichen sein, eher die Mittelschicht, für die sowas natürlich noch ein gewisser höherer Preisbereich ist.
Was sind das für Eltern? Was tun sie ihrem Kind an? Klar, beide arbeiten, beide verdienen nicht schlecht. Warum bleibt denn dann nicht einer beim Kind zu Hause?
Denn genau da könnten genau diese Eltern ihrem Kind soviel Wichtiges mit auf den Weg geben. Ist ihnen das nicht gut genug, ist ihnen das nicht wichtig?

Ganz traurige Entwicklung, wie ich finde.

 

..ich weiß nicht, wem von uns das helfen soll, wenn ich mir solchen Quark reinziehen würde.

Muss man sich denn jeden Unsinn reinziehen, den man zu Lesen kriegt?

In meinem Umfeld gibt es solche Angeber nicht - und das ist auch gut so.

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9. September um 20:32
In Antwort auf funnythings

Klar, gab es auch früher. Aber doch nicht in diesem Ausmass. Oder kennst du jemanden, der aus der Mittelschicht oben rumfährt mit seiner neuen Staatskarosse Kinderwagen im Wert von 6000 Euro?

Ich habe nichts gegen arbeitende Mütter, Kinder brauchen eine zufriedene Mutter, und wenn sie da zusätzlich ein bisschen ausserhalb des häuslichen Wirkungskreises sich verwirklich muss, verstehe ich das voll und ganz.

Ein Kind braucht Zeit, in erster Linie Liebe. Und um diese Liebe zu zeigen,  kann man nicht ausgepowert vom Beruf nach Hause kommen und sehen, wie man bloss dieses Kind, für das man doch alles tu, so schnell wie möglich ins Bett kriegt.

Und morgen dann selbst verständlich noch vor Arbeitsbeginn den Erziehern alles mit auf den Weg gibt, was denn beim KInd gerade wichtig wäre zu erledigen.

Warum tun solche Mütter das nicht selbst?

Naja, da gehst du nun sehr weit, ins Gegenteil, arbeitslose Frauen... ich würde sagen, der Reihe nach. Ist mir klar, ist ein sehr weit gefächertes GEbiet.


 

Ich kenne niemanden mit einem 6000 Euro Kinderwagen. Und was sagt das jetzt?
Mir sagt das nur, dass jemand einen Artikel schreibt und da einen Aufreger sucht.

Imo ist es aber auch egal, ob jemand einen 6000 Euro Kinderwagen rumschiebt, solange man sich um die Bedürfnisse des Kindes ausreichend kümmert.

So zum Vergleich: Wie fahren auch einen normalen Mittelklassewagen und würden nichts anderes wollen. Andere die gleich viel verdienen fahren in Karossen rum, die zigtausende Euro kosten (was meiner MEinung nach völlig ok ist, wenn jemanden das wichtig ist - bitte nur als Beispiel!). Darüber könnte man jetzt auch einen Artikel zusammendrehen (das die z.B. dafür beim Essen nichts ausgeben...). Aber das wäre keinen Aufreger wert, weil Autos einen ganz anderen Stellenwert haben in unserer Gesellschaft

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9. September um 18:32
In Antwort auf funnythings

Ich habe gestern einen Artikel gelesen, der mich ziemlich erschrocken hat. Es wird von vielen Eltern angestrebt, das Kind finanziell möglichst gut auszustatten, will heissen: da werden Kinderwagen angeschafft für um die 6000 Euro, Prinzen/ Prinzessinnenbettchen in ähnlicher Höhe, nach 3 Monaten vielleicht schon zu klein, aber Hauptsache teuer, Spielzeug dito, Hauptsache teuer... soll jetzt auch eine Messe dazu geben, weiss nicht wo und wann genau.

Vorzeigeobjekte mit Zuhilfenahme des Kindes? Was wollen diese Eltern damit ausdrücken? Nein, es sollen nicht die Superreichen sein, eher die Mittelschicht, für die sowas natürlich noch ein gewisser höherer Preisbereich ist.
Was sind das für Eltern? Was tun sie ihrem Kind an? Klar, beide arbeiten, beide verdienen nicht schlecht. Warum bleibt denn dann nicht einer beim Kind zu Hause?
Denn genau da könnten genau diese Eltern ihrem Kind soviel Wichtiges mit auf den Weg geben. Ist ihnen das nicht gut genug, ist ihnen das nicht wichtig?

Ganz traurige Entwicklung, wie ich finde.

 

Was genau ist jetzt daran neu?

Gab es doch schon in meiner Kindheit... Leute, die ihre Kinder ebtsprechend mit Marken ausstaffieren.

Und mal ehrlich, wenn es sich jemand leisten kann und das Kind nicht gleichzeitig emotional verwahrlost, wo ist das Problem?

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9. September um 18:42
In Antwort auf kreuzunge

Was genau ist jetzt daran neu?

Gab es doch schon in meiner Kindheit... Leute, die ihre Kinder ebtsprechend mit Marken ausstaffieren.

Und mal ehrlich, wenn es sich jemand leisten kann und das Kind nicht gleichzeitig emotional verwahrlost, wo ist das Problem?

Diese Gedanken gingen mir auch durch den Kopf. Dieser Markenwahn damals bei den Klamotten, sonst gehörten die Kinder nicht dazu..
Ich sehe hier aber schon einen Unterschied, und zwar, dass Eltern, die sich ansonsten relativ wenig um ihre Kinder kümmern, schon mit dem Kinderwagen als Staatskarosse, Aufopferungscharakter? statt eigenes neues schickes Auto, meinen, so von Babyalter an " ihren Kindern alles zu geben". Was denn? Was ist denn Geld für ein Baby im Vergleich zu Mutterliebe, die zumindest in den ersten 3 Jahren 24/7 erreichbar ist? Vielleicht wollen diese Eltern das ja gar nicht, stellen sich später noch ihrem KInd gegenüber da, wenn es irgendwelche Defizite vorsichtig reklamiert:

Ich habe so hart gearbeitet, nur für dich...

Was für ein Weg, ich sehe darin einen egoistischen, wird denn hier den Babies in die Wiege gelegt?


Und mal ehrlich, ein Kinderwagen für 6000 Euro?

Der Rest dann ebenso?

Und Mutter geht hart arbeiten?

Was will diese Mutter, damit es ihrem KInd gut geht?


 

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9. September um 18:51

Aber genau das ist eben abslut kein neues Phänomen - Geld statt Liebe. Gab es auch früher...

Nebenbei:
Nunja "arbeiten gehen" heißt ja auch nicht, dass das Kind emotional verwahrlost.
Emotionale Verwahrlosung gibt es auch bei der arbeitslosen Hausfrau kombiniert mit Armut...

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9. September um 18:52
In Antwort auf funnythings

Ich habe gestern einen Artikel gelesen, der mich ziemlich erschrocken hat. Es wird von vielen Eltern angestrebt, das Kind finanziell möglichst gut auszustatten, will heissen: da werden Kinderwagen angeschafft für um die 6000 Euro, Prinzen/ Prinzessinnenbettchen in ähnlicher Höhe, nach 3 Monaten vielleicht schon zu klein, aber Hauptsache teuer, Spielzeug dito, Hauptsache teuer... soll jetzt auch eine Messe dazu geben, weiss nicht wo und wann genau.

Vorzeigeobjekte mit Zuhilfenahme des Kindes? Was wollen diese Eltern damit ausdrücken? Nein, es sollen nicht die Superreichen sein, eher die Mittelschicht, für die sowas natürlich noch ein gewisser höherer Preisbereich ist.
Was sind das für Eltern? Was tun sie ihrem Kind an? Klar, beide arbeiten, beide verdienen nicht schlecht. Warum bleibt denn dann nicht einer beim Kind zu Hause?
Denn genau da könnten genau diese Eltern ihrem Kind soviel Wichtiges mit auf den Weg geben. Ist ihnen das nicht gut genug, ist ihnen das nicht wichtig?

Ganz traurige Entwicklung, wie ich finde.

 

Kinderwagen für 6000 Euro ? Gibt es sowas 
Mir egal, wenn jemand meint, den kaufen zu müssen. Das tun wohl auch nur Leute, die ohnehin viel Geld haben. Der Normalbürger kann das nicht, und es ist auch nicht nötig.
Das Kinderbett steht ja im Haus, das wird ja nicht der Öffentlichkeit präsentiert.

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9. September um 19:01
In Antwort auf kreuzunge

Aber genau das ist eben abslut kein neues Phänomen - Geld statt Liebe. Gab es auch früher...

Nebenbei:
Nunja "arbeiten gehen" heißt ja auch nicht, dass das Kind emotional verwahrlost.
Emotionale Verwahrlosung gibt es auch bei der arbeitslosen Hausfrau kombiniert mit Armut...

Klar, gab es auch früher. Aber doch nicht in diesem Ausmass. Oder kennst du jemanden, der aus der Mittelschicht oben rumfährt mit seiner neuen Staatskarosse Kinderwagen im Wert von 6000 Euro?

Ich habe nichts gegen arbeitende Mütter, Kinder brauchen eine zufriedene Mutter, und wenn sie da zusätzlich ein bisschen ausserhalb des häuslichen Wirkungskreises sich verwirklich muss, verstehe ich das voll und ganz.

Ein Kind braucht Zeit, in erster Linie Liebe. Und um diese Liebe zu zeigen,  kann man nicht ausgepowert vom Beruf nach Hause kommen und sehen, wie man bloss dieses Kind, für das man doch alles tu, so schnell wie möglich ins Bett kriegt.

Und morgen dann selbst verständlich noch vor Arbeitsbeginn den Erziehern alles mit auf den Weg gibt, was denn beim KInd gerade wichtig wäre zu erledigen.

Warum tun solche Mütter das nicht selbst?

Naja, da gehst du nun sehr weit, ins Gegenteil, arbeitslose Frauen... ich würde sagen, der Reihe nach. Ist mir klar, ist ein sehr weit gefächertes GEbiet.


 

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9. September um 19:10
In Antwort auf kreuzunge

Aber genau das ist eben abslut kein neues Phänomen - Geld statt Liebe. Gab es auch früher...

Nebenbei:
Nunja "arbeiten gehen" heißt ja auch nicht, dass das Kind emotional verwahrlost.
Emotionale Verwahrlosung gibt es auch bei der arbeitslosen Hausfrau kombiniert mit Armut...

Das sehe ich auch so. Eine Bekannte von mir ist seit vielen Jahren Erzieherin und sie sagt, dass gar nicht wenige ihre Kinder den ganzen Tag in die Einrichtung bringen, obwohl sie nicht arbeiten gehen und sich doch dadurch viel intensiver um ihr Kind kümmern könnten.
Sie versteht es halt nicht; sie selbst ist allein erziehend, als ihr Kind noch sehr klein war. Sie musste immer jonglieren; zum Glück hatte sie Eltern, die sie unterstützen konnten. Mittlerweile ist die Tochter 15 oder 16, glaube ich, ist eine gute Schülerin und sehr sozial engagiert.
Es gibt solche und solche. 
Das Stichwort ist "quality time".

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9. September um 20:32
In Antwort auf funnythings

Klar, gab es auch früher. Aber doch nicht in diesem Ausmass. Oder kennst du jemanden, der aus der Mittelschicht oben rumfährt mit seiner neuen Staatskarosse Kinderwagen im Wert von 6000 Euro?

Ich habe nichts gegen arbeitende Mütter, Kinder brauchen eine zufriedene Mutter, und wenn sie da zusätzlich ein bisschen ausserhalb des häuslichen Wirkungskreises sich verwirklich muss, verstehe ich das voll und ganz.

Ein Kind braucht Zeit, in erster Linie Liebe. Und um diese Liebe zu zeigen,  kann man nicht ausgepowert vom Beruf nach Hause kommen und sehen, wie man bloss dieses Kind, für das man doch alles tu, so schnell wie möglich ins Bett kriegt.

Und morgen dann selbst verständlich noch vor Arbeitsbeginn den Erziehern alles mit auf den Weg gibt, was denn beim KInd gerade wichtig wäre zu erledigen.

Warum tun solche Mütter das nicht selbst?

Naja, da gehst du nun sehr weit, ins Gegenteil, arbeitslose Frauen... ich würde sagen, der Reihe nach. Ist mir klar, ist ein sehr weit gefächertes GEbiet.


 

Ich kenne niemanden mit einem 6000 Euro Kinderwagen. Und was sagt das jetzt?
Mir sagt das nur, dass jemand einen Artikel schreibt und da einen Aufreger sucht.

Imo ist es aber auch egal, ob jemand einen 6000 Euro Kinderwagen rumschiebt, solange man sich um die Bedürfnisse des Kindes ausreichend kümmert.

So zum Vergleich: Wie fahren auch einen normalen Mittelklassewagen und würden nichts anderes wollen. Andere die gleich viel verdienen fahren in Karossen rum, die zigtausende Euro kosten (was meiner MEinung nach völlig ok ist, wenn jemanden das wichtig ist - bitte nur als Beispiel!). Darüber könnte man jetzt auch einen Artikel zusammendrehen (das die z.B. dafür beim Essen nichts ausgeben...). Aber das wäre keinen Aufreger wert, weil Autos einen ganz anderen Stellenwert haben in unserer Gesellschaft

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9. September um 20:58

Ich kenne so jemanden auch nicht, aber mich hat dieser Artikel geschockt.
Da muss sich gleich eine ganze Branche aufgetan haben, da es ja bereits eine Messe dazu gibt. Also handelt es sich nicht um einen Einzelfall.
Tja, ob sich da wirklich um die Bedürfnisse des Kindes ausreichend gekümmert wird, das stelle ich da mal in Frage, vor allem,da es sich hier bei nicht um die Spitzenverdiener zu handeln scheint, da dürfte sowas eine Selbstverständlichkeit sein, hier scheint eine ganze Klasse Mittelverdiener drauf anzuspringen. Im Artikel wurde dann auch noch erwähnt, wenn man da Probleme hätte, man könne ja Onkel und Tanten um Geldgeschenke bitten..

Das sind wohl eher Leute, die ihre eigene Zeit ins Geldverdienen investieren, dieses dann dem Kind zu Gute kommen lassen, dem die Zeit wohl fehlt.
Beispiel: Kinderwagen sagen wir mal 1000 Euro, dafür 5000 Euro an Zeit ins KInd investiert.

Ich denke, diese Menschen wollen das gar nicht, sie identifizieren sich und das Wohl und Gutgemeinte dem Kind gegenüber in Geld.

Wo bleibt dann die Zeit für´s Kind?

Und wo ist die Liebe? Im Geld?



 

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9. September um 21:01
In Antwort auf kreuzunge

Ich kenne niemanden mit einem 6000 Euro Kinderwagen. Und was sagt das jetzt?
Mir sagt das nur, dass jemand einen Artikel schreibt und da einen Aufreger sucht.

Imo ist es aber auch egal, ob jemand einen 6000 Euro Kinderwagen rumschiebt, solange man sich um die Bedürfnisse des Kindes ausreichend kümmert.

So zum Vergleich: Wie fahren auch einen normalen Mittelklassewagen und würden nichts anderes wollen. Andere die gleich viel verdienen fahren in Karossen rum, die zigtausende Euro kosten (was meiner MEinung nach völlig ok ist, wenn jemanden das wichtig ist - bitte nur als Beispiel!). Darüber könnte man jetzt auch einen Artikel zusammendrehen (das die z.B. dafür beim Essen nichts ausgeben...). Aber das wäre keinen Aufreger wert, weil Autos einen ganz anderen Stellenwert haben in unserer Gesellschaft

Es wird immer missgünstige Menschen geben. Da machst Du nichts dran.

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9. September um 21:10

Mich würde sehr interessieren: Um welchen Kinderwagen handelt es sich dabei? Ich habe gegoogelt und die englischen Royals sollen einen Luxuswagen um ~2700Euronen (zählt angeblich zu den teuersten) fahren.
Ich bin neugierig, welcher KiGa ist dieser "Luxusschlitten"?

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9. September um 23:13
In Antwort auf kreuzunge

Mich würde sehr interessieren: Um welchen Kinderwagen handelt es sich dabei? Ich habe gegoogelt und die englischen Royals sollen einen Luxuswagen um ~2700Euronen (zählt angeblich zu den teuersten) fahren.
Ich bin neugierig, welcher KiGa ist dieser "Luxusschlitten"?

https://www.luxus-kinderwagen.com/

1700 Euro soll er kosten. Für 6000 gibt es offenbar keinen.

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9. September um 23:53
In Antwort auf funnythings

Ich habe gestern einen Artikel gelesen, der mich ziemlich erschrocken hat. Es wird von vielen Eltern angestrebt, das Kind finanziell möglichst gut auszustatten, will heissen: da werden Kinderwagen angeschafft für um die 6000 Euro, Prinzen/ Prinzessinnenbettchen in ähnlicher Höhe, nach 3 Monaten vielleicht schon zu klein, aber Hauptsache teuer, Spielzeug dito, Hauptsache teuer... soll jetzt auch eine Messe dazu geben, weiss nicht wo und wann genau.

Vorzeigeobjekte mit Zuhilfenahme des Kindes? Was wollen diese Eltern damit ausdrücken? Nein, es sollen nicht die Superreichen sein, eher die Mittelschicht, für die sowas natürlich noch ein gewisser höherer Preisbereich ist.
Was sind das für Eltern? Was tun sie ihrem Kind an? Klar, beide arbeiten, beide verdienen nicht schlecht. Warum bleibt denn dann nicht einer beim Kind zu Hause?
Denn genau da könnten genau diese Eltern ihrem Kind soviel Wichtiges mit auf den Weg geben. Ist ihnen das nicht gut genug, ist ihnen das nicht wichtig?

Ganz traurige Entwicklung, wie ich finde.

 

das erweckt den Eindruck neidischer Pauschalplattitüden.

Kinder von Eltern,die berufsmässig sehr engagiert sind und fremdbetreut werden,sind nicht automatisch wohlstandsverwahrlost oder vernachlässigt..

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10. September um 0:11
In Antwort auf funnythings

Ich habe gestern einen Artikel gelesen, der mich ziemlich erschrocken hat. Es wird von vielen Eltern angestrebt, das Kind finanziell möglichst gut auszustatten, will heissen: da werden Kinderwagen angeschafft für um die 6000 Euro, Prinzen/ Prinzessinnenbettchen in ähnlicher Höhe, nach 3 Monaten vielleicht schon zu klein, aber Hauptsache teuer, Spielzeug dito, Hauptsache teuer... soll jetzt auch eine Messe dazu geben, weiss nicht wo und wann genau.

Vorzeigeobjekte mit Zuhilfenahme des Kindes? Was wollen diese Eltern damit ausdrücken? Nein, es sollen nicht die Superreichen sein, eher die Mittelschicht, für die sowas natürlich noch ein gewisser höherer Preisbereich ist.
Was sind das für Eltern? Was tun sie ihrem Kind an? Klar, beide arbeiten, beide verdienen nicht schlecht. Warum bleibt denn dann nicht einer beim Kind zu Hause?
Denn genau da könnten genau diese Eltern ihrem Kind soviel Wichtiges mit auf den Weg geben. Ist ihnen das nicht gut genug, ist ihnen das nicht wichtig?

Ganz traurige Entwicklung, wie ich finde.

 

..ich weiß nicht, wem von uns das helfen soll, wenn ich mir solchen Quark reinziehen würde.

Muss man sich denn jeden Unsinn reinziehen, den man zu Lesen kriegt?

In meinem Umfeld gibt es solche Angeber nicht - und das ist auch gut so.

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10. September um 11:38
In Antwort auf funnythings

Ich habe gestern einen Artikel gelesen, der mich ziemlich erschrocken hat. Es wird von vielen Eltern angestrebt, das Kind finanziell möglichst gut auszustatten, will heissen: da werden Kinderwagen angeschafft für um die 6000 Euro, Prinzen/ Prinzessinnenbettchen in ähnlicher Höhe, nach 3 Monaten vielleicht schon zu klein, aber Hauptsache teuer, Spielzeug dito, Hauptsache teuer... soll jetzt auch eine Messe dazu geben, weiss nicht wo und wann genau.

Vorzeigeobjekte mit Zuhilfenahme des Kindes? Was wollen diese Eltern damit ausdrücken? Nein, es sollen nicht die Superreichen sein, eher die Mittelschicht, für die sowas natürlich noch ein gewisser höherer Preisbereich ist.
Was sind das für Eltern? Was tun sie ihrem Kind an? Klar, beide arbeiten, beide verdienen nicht schlecht. Warum bleibt denn dann nicht einer beim Kind zu Hause?
Denn genau da könnten genau diese Eltern ihrem Kind soviel Wichtiges mit auf den Weg geben. Ist ihnen das nicht gut genug, ist ihnen das nicht wichtig?

Ganz traurige Entwicklung, wie ich finde.

 

Und der ''einer'', ''der'' zu Hause bleibt, ist dann sicher der Vater, gelle?? 

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10. September um 12:23

Also ich kenne solche Leute absolut gar nicht. Und ich kenne wirklich ein paar die es richtig "dicke" haben. Da kann man wirklich von Oberschicht sprechen. Aber einen Kinderwagen für 6000? Das ist glaube ich totaler Unsinn. 

Wobei ich auch bei Durchschnittseltern durchaus einen Trend erkennen kann, das da Dinge gekauft werden als Statussymbol, gerne ist das dann auch der Kinderwagen. Ich habe allerdings nie das Gefühl gehabt das die ihre Kinder deswegen weniger lieben oder das das irgendwas ersetzen, kompensieren soll. 

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10. September um 16:26
In Antwort auf funnythings

Klar, gab es auch früher. Aber doch nicht in diesem Ausmass. Oder kennst du jemanden, der aus der Mittelschicht oben rumfährt mit seiner neuen Staatskarosse Kinderwagen im Wert von 6000 Euro?

Ich habe nichts gegen arbeitende Mütter, Kinder brauchen eine zufriedene Mutter, und wenn sie da zusätzlich ein bisschen ausserhalb des häuslichen Wirkungskreises sich verwirklich muss, verstehe ich das voll und ganz.

Ein Kind braucht Zeit, in erster Linie Liebe. Und um diese Liebe zu zeigen,  kann man nicht ausgepowert vom Beruf nach Hause kommen und sehen, wie man bloss dieses Kind, für das man doch alles tu, so schnell wie möglich ins Bett kriegt.

Und morgen dann selbst verständlich noch vor Arbeitsbeginn den Erziehern alles mit auf den Weg gibt, was denn beim KInd gerade wichtig wäre zu erledigen.

Warum tun solche Mütter das nicht selbst?

Naja, da gehst du nun sehr weit, ins Gegenteil, arbeitslose Frauen... ich würde sagen, der Reihe nach. Ist mir klar, ist ein sehr weit gefächertes GEbiet.


 

Warum immer nur die Mütter? Fiel mir nicht nur bei dir auf auch andere schreiben über die arbeitende/zu Hause bleibende Mutter.
Was ist mit den Vätern? 
Ich würde es begrüßen, wenn man sich als Eltern diese Aufgaben teilt/teilen könnte. Immer wird auf den Müttern rum gehackt. Ist sie nur zu Hause, ist es falsch, ist sie vollzeit arbeiten ist es falsch, arbeitet sie teilzeit, wird erwartet, dass sie den Löwenanteil (95%) im Haushalt und die Erziehung der Kinder übernimmt...usw.
Wir machen das so gut wir können, uns alles teilen. Da mein Mann nicht Teilzeit arbeiten kann (macht sein Chef nicht mit), arbeite ich halt seit Ende der Elternzeiten auf halbe Stelle.

Zum Eingangspost:
ich bin Verfechter von Gebrauchtem und mir müsste ein Fuß fehlen, wenn ich für 500 Euro aufwärts n Kinderwagen what ever neu kaufen würde! Ich scheiß auf Markennamen und pell mir sonst ein Ei auf teurer als teuer. Da steck ich das Geld lieber in die Bildung später. 

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10. September um 18:20
In Antwort auf kreuzunge

Mich würde sehr interessieren: Um welchen Kinderwagen handelt es sich dabei? Ich habe gegoogelt und die englischen Royals sollen einen Luxuswagen um ~2700Euronen (zählt angeblich zu den teuersten) fahren.
Ich bin neugierig, welcher KiGa ist dieser "Luxusschlitten"?

Keine Ahnung, da stand keine Marke dabei. Es ging auch nicht nur um den Kinderwagen, obwohl der nach aussen hin nun mal Vorzeigeobjekt nr. 1 ist, auch alles andere Drum und Dran, die Ausstattung eben, das Spielzeug. Es wurde auch eine Summe genannt, die so durchschnittlich von dieser Sorte Mensch in den ersten 3 Jahren ins Kind " investiert-" wird.
Und wenn man Probleme hätte, obwohl man doch gern zu dieser Kaste gehören möchte, das " zu schaffen", gab es dann als Tip: man könnte ja eine Wunschliste bei Grosseltern und Tanten etc. auslegen.
Das ist dann wirklich lächerlich.

 

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10. September um 18:22
In Antwort auf coleen41

das erweckt den Eindruck neidischer Pauschalplattitüden.

Kinder von Eltern,die berufsmässig sehr engagiert sind und fremdbetreut werden,sind nicht automatisch wohlstandsverwahrlost oder vernachlässigt..

Wem unterstellst du hier Neid? Ich bin keine Mama, die sich gern so ein Gefährt und co leisten würde, ich bin da ein bisschen älter, bin mittlerweile Grossmama, seit 2 Wochen im Doppelpack. Und da mich sowas rund ums Kind auch als Oma interessiert, lese ich sowas nun mal.
Ich sage nicht, dass diese Kinder automatisch verwahrlost sind, ich sage nur, Kinder brauchen Zeit, damit die Elternliebe auch ausgedrückt werden kann.

 

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10. September um 18:24
In Antwort auf gabriela1440

..ich weiß nicht, wem von uns das helfen soll, wenn ich mir solchen Quark reinziehen würde.

Muss man sich denn jeden Unsinn reinziehen, den man zu Lesen kriegt?

In meinem Umfeld gibt es solche Angeber nicht - und das ist auch gut so.

Man sollte nur lesen, was einen interessiert. Und als Oma interessiert mich sowas nun mal.
Eben weil ich es sehr auffällig fand, sollte sich in unserem Staat eine solche Entwicklung aufzeigen.
In meinem Umfeld gibt es sie auch nicht.

Angeber... lass sie doch angeben. Aber dazu ein KInd zu benutzen, das ist traurig.


 

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