Home / Forum / Psychologie & Persönlichkeit / Keine Freunde mehr

Keine Freunde mehr

18. Januar um 15:34

Ich bin jetzt 28 und muss leider zugeben dass ich keine Freunde mehr hab! 

Und das ist mal richtig ätzend! 
Und auch peinlich...

Früher hatte ich meinen festen Freunde und Bekanntenkreis, aber heute hat sich fast jeder auseinander gelebt...

Es ist jetzt Freitag Nachmittag, ich habe Feierabend und weiß nichts besseres zu tun als vor der Glotze zu sitzen. 
Vor ein paar Jahren hätte ich noch meine zwei "besten" Freundinnen gefragt ob man sich spontan verabreden möchte. Das probier ich schon gar nicht mehr, die Damen haben eh kaum Zeit. 

Danach hätte ich mich mit ein paar anderen Leuten getroffen und einen lustigen Abend verbracht 

Wie konnte es nur soweit kommen? 

Mehr lesen

Top 3 Antworten

18. Januar um 23:18
In Antwort auf fresh0089

Wie es dauu kommen konnte, kannst nur du wissen.  Woher sollen wir das wissen? 

Muss man sich ja nicht gleich drüber lustig machen, wenn sich jemand ratsuchend an die Community wendet.... 

7 LikesGefällt mir

18. Januar um 16:36
In Antwort auf zephira91

Ich bin jetzt 28 und muss leider zugeben dass ich keine Freunde mehr hab! 

Und das ist mal richtig ätzend! 
Und auch peinlich...

Früher hatte ich meinen festen Freunde und Bekanntenkreis, aber heute hat sich fast jeder auseinander gelebt...

Es ist jetzt Freitag Nachmittag, ich habe Feierabend und weiß nichts besseres zu tun als vor der Glotze zu sitzen. 
Vor ein paar Jahren hätte ich noch meine zwei "besten" Freundinnen gefragt ob man sich spontan verabreden möchte. Das probier ich schon gar nicht mehr, die Damen haben eh kaum Zeit. 

Danach hätte ich mich mit ein paar anderen Leuten getroffen und einen lustigen Abend verbracht 

Wie konnte es nur soweit kommen? 

wieso haben deine Freundinnen keine Zeit? 

Gefällt mir

18. Januar um 16:40
In Antwort auf zephira91

Ich bin jetzt 28 und muss leider zugeben dass ich keine Freunde mehr hab! 

Und das ist mal richtig ätzend! 
Und auch peinlich...

Früher hatte ich meinen festen Freunde und Bekanntenkreis, aber heute hat sich fast jeder auseinander gelebt...

Es ist jetzt Freitag Nachmittag, ich habe Feierabend und weiß nichts besseres zu tun als vor der Glotze zu sitzen. 
Vor ein paar Jahren hätte ich noch meine zwei "besten" Freundinnen gefragt ob man sich spontan verabreden möchte. Das probier ich schon gar nicht mehr, die Damen haben eh kaum Zeit. 

Danach hätte ich mich mit ein paar anderen Leuten getroffen und einen lustigen Abend verbracht 

Wie konnte es nur soweit kommen? 

Die haben jetzt Kinder und nur noch selten Zeit 

Gefällt mir

18. Januar um 21:02

Natürlich zeige ich Verständnis! 

Gefällt mir

18. Januar um 22:03
In Antwort auf zephira91

Ich bin jetzt 28 und muss leider zugeben dass ich keine Freunde mehr hab! 

Und das ist mal richtig ätzend! 
Und auch peinlich...

Früher hatte ich meinen festen Freunde und Bekanntenkreis, aber heute hat sich fast jeder auseinander gelebt...

Es ist jetzt Freitag Nachmittag, ich habe Feierabend und weiß nichts besseres zu tun als vor der Glotze zu sitzen. 
Vor ein paar Jahren hätte ich noch meine zwei "besten" Freundinnen gefragt ob man sich spontan verabreden möchte. Das probier ich schon gar nicht mehr, die Damen haben eh kaum Zeit. 

Danach hätte ich mich mit ein paar anderen Leuten getroffen und einen lustigen Abend verbracht 

Wie konnte es nur soweit kommen? 

Wie es dauu kommen konnte, kannst nur du wissen.  Woher sollen wir das wissen? 

Gefällt mir

18. Januar um 22:29

Also ich glaube, dass das eine recht normale Entwicklung ist. Du bist 28, das ist ein alter in dem viele nicht mehr so scharf drauf sind, ihre nächte in clubs zu verbringen und spontan ist halt auch nicht so ideal, wenn man Kinder hat oder einen partner mit dem man für diesen Abend vlt etwas geplant hat. 2-3 Tage planung im voraus machts leichter. Warum stört dich das, dass es Planung bedarf? Und natürlich hat man auch nicht jedes Wochenende Lust etwas mit Freunden zu machen, weils ja auch noch viele andere schöne beschäftigungen gibt. Aber befreundet ist man doch trotzdem nur anders als mit 20.

2 LikesGefällt mir

18. Januar um 23:18
In Antwort auf fresh0089

Wie es dauu kommen konnte, kannst nur du wissen.  Woher sollen wir das wissen? 

Muss man sich ja nicht gleich drüber lustig machen, wenn sich jemand ratsuchend an die Community wendet.... 

7 LikesGefällt mir

19. Januar um 6:55

"Das geht natürlich auseinander, wenn die Freunde in die Familienphase eintauchen. "

Das kommt auf die Beteiligten an. Bei mir sind die Freundschaften nicht daran gescheitert, dass meine gleichaltrigen Freundinnen ihre Familien gegründet haben(Anfang zwanzig) und ich zu der Zeit (bis zu meinem ungefähr 30 Lebensjahr) ohne Partnerschaft gelebt habe. Da wären ansonsten alle Freundschaften auseinander gegangen in diesen ca. 10 Jahren, weil ich die einzige in meinem Freundeskreis war, die keinen Partner hatte.
Ich wurde immer auch in die veränderten Verhältnisse integriert und hab mich integrieren lassen.
Wobei meine Freundinnen auch alle nicht zu der Sorte gehörten, bei denen nur noch Partner und (wenn dann irgendwann vorhanden) ihre Kinder ihre Gesprächsthemen waren. Wahrscheinlich waren/sind sie genau deshalb meinen Freundinnen, weil wir viele zusätzlich andere Themen und Verbindungen hatten.
Wir haben gegenseitig weiterhin Anteil am Leben der Anderen gehabt und uns füreinander interessiert und Wert darauf gelegt, auch Zeit miteinander zu verbringen.

Da war ei uns der Eintritt  ins Berufsleben ein viel schwerer Einschnitt, allein schon durch die unterschiedlichen Arbeitszeiten, die oftmals Treffen nicht möglich machten oder ein Auslandsjahr während der Ausbildung. Aber, wenn alle möchten, dass die Freundschaft weiterhin Bestand hat, und man dafür auch etwas macht, dann gehen die Freundschaften nicht "natürlich auseinander", trotz Familienphase.

 

1 LikesGefällt mir

19. Januar um 7:24
In Antwort auf kariertekatze

"Das geht natürlich auseinander, wenn die Freunde in die Familienphase eintauchen. "

Das kommt auf die Beteiligten an. Bei mir sind die Freundschaften nicht daran gescheitert, dass meine gleichaltrigen Freundinnen ihre Familien gegründet haben(Anfang zwanzig) und ich zu der Zeit (bis zu meinem ungefähr 30 Lebensjahr) ohne Partnerschaft gelebt habe. Da wären ansonsten alle Freundschaften auseinander gegangen in diesen ca. 10 Jahren, weil ich die einzige in meinem Freundeskreis war, die keinen Partner hatte.
Ich wurde immer auch in die veränderten Verhältnisse integriert und hab mich integrieren lassen.
Wobei meine Freundinnen auch alle nicht zu der Sorte gehörten, bei denen nur noch Partner und (wenn dann irgendwann vorhanden) ihre Kinder ihre Gesprächsthemen waren. Wahrscheinlich waren/sind sie genau deshalb meinen Freundinnen, weil wir viele zusätzlich andere Themen und Verbindungen hatten.
Wir haben gegenseitig weiterhin Anteil am Leben der Anderen gehabt und uns füreinander interessiert und Wert darauf gelegt, auch Zeit miteinander zu verbringen.

Da war ei uns der Eintritt  ins Berufsleben ein viel schwerer Einschnitt, allein schon durch die unterschiedlichen Arbeitszeiten, die oftmals Treffen nicht möglich machten oder ein Auslandsjahr während der Ausbildung. Aber, wenn alle möchten, dass die Freundschaft weiterhin Bestand hat, und man dafür auch etwas macht, dann gehen die Freundschaften nicht "natürlich auseinander", trotz Familienphase.

 

Bei mir ist das leider anders. Wenn wir uns ab und zu mal sehen ist dafür eine wochenlange Planung über Whatsapp nötig, und bei den Treffen wird zu 90% über Kinder geredet. 
Außer dieser Planung und diesen Treffen hört man nichts mehr voneinander....

Ich verstehe vollkommen dass Mutter werden das eigene Leben komplett auf den Kopf stellt.
Allerdings bin ich auch der Meinung man sollte seine Freunde deshalb nicht vergessen, die in der Zeit vor dem Kind immer für einen da waren.

Und was die anderen Freundschaften angeht, man hat sich einfach auseinander gelebt, man hat andere Interessen. 

Und ich merke auch, je älter man wird desto schwerer ist es neue Freundschaften zu schließen 

Gefällt mir

21. Januar um 8:36

Sehe ich ebenso. Heutzutage ist es noch sehr viel einfacher in Kontakt zu bleiben, als in früheren Zeiten. Doch wenn kein Interesse daran besteht, dann nützt das auch nichts.

Meine Freundinnen waren verständlicherweise auch nicht mehr so flexibel wie vorher, wenn sie Partnerschaften eingingen und ihre Kinder bekamen. Doch wir haben "gemeinsam" immer Wege gefunden, damit umzugehen, weil es uns wichtig war weiterhin Zeit miteinander zu verbringen und den Kontakt bestehen zu lassen.
Da war zeitweise halt ich mehr gefragt, auf sie und ihre veränderten Lebensumstände zuzugehen und mich darauf einzustellen, wenn es um Treffen ging, vor allem, als die Kinder klein waren.
Doch auch das gehörte ja mit zu ihnen. Meine Freundinnen waren dann halt auch irgendwann Partnerinnen, Ehefrauen und Mütter.
Ich war mir trotzdem immer bewusst, dass ich meinen Freundinnen wichtig bin, egal wie ihre sonstigen Lebensumstände sich veränderten, eben auch weil sie mich weiterhin integriert haben und ich selbst auch nicht abgeblockt habe.

Mittlerweile sind eher mal die Enkelkinder meiner Freundin (die ich noch aus Kindheitstagen habe, die anderen sind leider mittlerweile verstorben) Gesprächsthemen   
Wir haben es geschafft die Freundschaft bestehen zu lassen, das war allerdings immer "Gemeinschaftsarbeit".



 

4 LikesGefällt mir

21. Januar um 19:37
In Antwort auf zephira91

Ich bin jetzt 28 und muss leider zugeben dass ich keine Freunde mehr hab! 

Und das ist mal richtig ätzend! 
Und auch peinlich...

Früher hatte ich meinen festen Freunde und Bekanntenkreis, aber heute hat sich fast jeder auseinander gelebt...

Es ist jetzt Freitag Nachmittag, ich habe Feierabend und weiß nichts besseres zu tun als vor der Glotze zu sitzen. 
Vor ein paar Jahren hätte ich noch meine zwei "besten" Freundinnen gefragt ob man sich spontan verabreden möchte. Das probier ich schon gar nicht mehr, die Damen haben eh kaum Zeit. 

Danach hätte ich mich mit ein paar anderen Leuten getroffen und einen lustigen Abend verbracht 

Wie konnte es nur soweit kommen? 

Das ist ganz normal. Menschen kommen und gehen. Mit manchen wenigen Menschen verbringt man sein ganzes Leben, mit anderen nur eine Zeitspanne. Menschen entwickeln sich nun mal auch in unterschiedliche Richtungen im Laufe des Lebens und leben sich dann auch auseinander.

So etwas wie wirklich wahre Freundschaft gibt es denke ich auch nur sehr selten. Das wäre dann nämlich die Form von Freundschaft, die selbst dann nicht zerbricht, wenn man sich in unterschiedliche Richtungen entwickelt. Sowas hat man selten, sehr selten. Nur so etwas bezeichne ich persönlich als Freundschaft, alles andere sind Bekanntschaften.

Man sollte sich selbst und seine Unterhaltung im übrigen nicht abhängig machen von Freunden und Kontakten. Es gibt so viele Arten von Beschäftigungen. Man muss sie nur für sich finden wollen, dann kann man sogar alleine sehr viel Spaß haben.

Ich habe nur noch eine Freundin aus meiner Schulzeit. Ich bezeichne ansonsten nur meinen engsten Familienkreis als meine Freunde und mir ist das null peinlich.

Vielleicht ist bei dir jetzt eine Zeit angekommen, in der du dich selbst hinterfragen kannst, in der du heraus finden kannst was und wer dir wirklich wichtig ist. Nutze diese Zeit positiv. Wirklich, es hat Vorteile wenn man so eine Phase mal durchlebt.
 

3 LikesGefällt mir

22. Januar um 16:09
In Antwort auf zephira91

Bei mir ist das leider anders. Wenn wir uns ab und zu mal sehen ist dafür eine wochenlange Planung über Whatsapp nötig, und bei den Treffen wird zu 90% über Kinder geredet. 
Außer dieser Planung und diesen Treffen hört man nichts mehr voneinander....

Ich verstehe vollkommen dass Mutter werden das eigene Leben komplett auf den Kopf stellt.
Allerdings bin ich auch der Meinung man sollte seine Freunde deshalb nicht vergessen, die in der Zeit vor dem Kind immer für einen da waren.

Und was die anderen Freundschaften angeht, man hat sich einfach auseinander gelebt, man hat andere Interessen. 

Und ich merke auch, je älter man wird desto schwerer ist es neue Freundschaften zu schließen 

"Allerdings bin ich auch der Meinung man sollte seine Freunde deshalb nicht vergessen, die in der Zeit vor dem Kind immer für einen da waren."

Der Satz sollte aber in beide Richtungen gelten.

Eine Freundschaft ist bei mir auch zerbrochen, als ich Mutter wurde. Wenn ich ehrlich bin, war es vorher schon für mich anstrengend. Denn ich musste ständig "da sein".
Ich ich mein erstes Kind bekam, war da wenig Verständnis für meine neue Situation. So hätte ich mich über Besuch gefreut im Wochenbett, aber nein ich sollte mit anstrengendem Neugeborenen und frisch operiert unbedingt essen gehen. Und und und...
Dann habe ich nicht mehr den Kontakt gesucht.

Ich bin auch der Meinung, dass man bei einer Freundschaft man akzeptieren sollte, wenn es mal nicht immer und ständig passt. Solange beide Seite dahinter sind.
kariertekatze hat da meiner Meinung nach das ideale beschrieben.

Gefällt mir

8. Februar um 13:44

Das nennt sich "Erwachsen werden" - die Leben ändern sicht und manchmal laufen  Lebensentwicklungen in unterschiedliche Richtungen.

Kontakt ist ja bei Euch noch da - nur aufgrund der unterschiedlichen Lebenssituation gehen manchen Dinge halt leider nicht mehr so wie früher.

Genieß die Zeiten, in denen ihr Euch seht und austauscht - und für spontane Aktionen lerne neue Menschen kennen! Das ist in Zeiten von Internet nicht mehr so schwierig. Ich hab z.B. über Spontacts viele schöne Verantstaltungen / Treffen besucht.

Gefällt mir

Frühere Diskussionen
Teste die neusten Trends!
experts-club

Das könnte dir auch gefallen