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Kein Arzt will operieren!

16. Juni 2010 um 19:17

Hallo!

Ich werde es mal kurz fassen.

Ich bin 22 Jahre alt und meine Mutter ist 43 und schwerbehindert.
Vor 28 Jahren fing ihr Leid an.
Sie bekam einen so genannten Harrington-Stab (Metallstab) von unten bis nach oben zur LWS eingesetzt, da ihre Wirbelsäule "S"-förmig ist (98 Grad Verkrümmung).

Anschließend folgen ca. zwanzig"20"(!) Hüftoperationen beidseitig, da Sie ohne künstliche Gelenke nicht mehr laufen könnte. (Auch damit tut sie sich schwer, was man an ihrem schon immer vorhandenem starken Humpeln sieht).

Früher wurden die ersten Operationen in der Dortmunder Uniklinik gemacht, welche sich heute ihrer kaputten Hüfte auf Grund der unzureichenden Kompetenzen(so möchte ich es mal ausdrücken) nicht annehmen will!

Es wurde auf Grund ihres doch sehr seltenen bzw. schlimmen Krankheitsbildes viel gepfuscht, so dass Sie seit Jahren auch an Depressionen leidet.
Nun zum Kern meiner Aufzählung, die mit Sicherheit vieles an wichtigen Infos noch nicht beinhaltet:

Ich war heute mal wieder mit Ihr bei einem Arzt um Sie zu unterstützen.
Auch dieser Arzt (der so langsam aber sicher der letzte unbekannte hier in der Umgebung ist) hat sie nach knappen 7 1/2 Minuten "Behandlung" (welche in der Regel lediglich aus Mitleid gefüllten Wortfetzen der Fassungslosigkeit bestehen) mit den Worten "Man sollte die Medikamente wie Tramal,Novalgin u.s.w. auch nach Jahre langer Einnahme einfach mal umstellen lassen, damit ihr das Leben wenigstens ein bisschen erträglicher gemacht werden kann.

Fakt ist: Aktuell ist das Problem, dass die rechte Prothese locker im Oberschenkelknochen liegt und es UNVERANTWORTLICH ist, dass sich keiner der Ärzte diesem Problem annehmen möchte.
Mein Eindruck der deutschen Mediziner hier zu lande wird immer mehr und mehr bestärkt: "Nämlich dass es den Ärzten heutzu Tage an Menschlichkeit und "echter" Überzeugung an Ihrem Beruf mangelt"!
Haben die denn nur noch Profit und ihren "Ruf" im Blick?!

Ich brauche dringend Hilfe, meine Mutter ist ein sehr sehr liebenswerter lebensfroher Mensch, der es trotz dieses traurigen Lebensweges immer geschafft hat, andere mit Ihrem Humor und Ihrer Weisheit zu bestärken und zu unterstützen!

Ich hoffe SEHR, dass irgendjemand der das liest Courage und auch Menschlichkeit besitzt und verstehen kann, dass es nicht das Ende sein kann!

Hilfe von Ärzten,
lieben Menschen,
aus der Öffentlichkeit
oder ähnlichen Institutionen

wäre der einzige Ausweg!

Liebe Grüße
Katharina K.

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6. August 2010 um 21:13

Mmhh...
vielleicht liest du es ja noch...ist schon bisschen her, wie ich sehe. Hat sich denn schon eine Lösung gefunden?

Um welche seltene Erkrankung handelt es sich denn, dann könnte man besser jemanden emfehlen?

Die Ärzte müssen doch begründen, weshalb eine Operation völlig unmöglich ist, so..das der Patient dass auch versteht...es sei denn, ihr seid wirklich in einem Krankenhaus voller Unerfahrener und sie reden sich raus... dann kann ich nur emfehlen keine Reisekosten zu scheuen und "alte Hasen" in der Orthopädie zu suchen...1-2 Empfehlungen hätte ich vielleicht!

Lieben Gruß!

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