Home / Forum / Gesellschaft & Leben / "Kampfhunde"

"Kampfhunde"

22. November 2001 um 10:13

Hallo Forumsmitglieder!

Auch wenn dieses Thema nicht mehr aktuell in den Medien auftaucht, hätte ich da mal eine vielleicht blöde Frage, die mich aber sehr interessiert:

Habt Ihr Angst vor "Kampfhunden"? Wodurch begründet sich diese Angst? Wie steht Ihr zu dem Thema? Ist generell eine Angst vor Hunden da oder bezieht sich das nur auf Hunde bestimmter Rassen? Habt Ihr Erfahrungen zu dem Thema?

Wäre für zahlreiche Antworten sehr dankbar!

Viele Grüsse
Pimbli

Mehr lesen

22. November 2001 um 19:43

"Hunde"
... sind für mich persönlich immer eine Art "Bedrohung". Zum einen wurde ich bereits bei einer Freundin zweimal von ihrem Hund ganz unvermittelt gebissen, zum anderen weiß ich nicht, wie der Besitzer, ganz gleich welcher Hunderasse, mit seinem Hund umgeht. Jedoch, hat sich einmal ein Hundeherz mir angeschlossen, so werde ich bei jedem Wiedersehen freudigst begrüßt.

Mich stört es sehr, dass die meisten Leute ihre Hunde z.B. im Wald frei laufen lassen ("der Hund tut doch nichts"), läuft dieser auch noch auf mich zu, so erstarre ich zu einer Eissäule und habe Herzklopfen bis zum Hals. Woher weiß ich das,"dass der nichts tut"?

Mein Mann hätte gerne einen Bullterrier gehabt, weil er diesen Hund als charakterstark und treu beschreibt. Aufgrund der neuen Gesetze jedoch von diesem Vorhaben abgelassen hat.

Ich denke, dass fast jeder Hund zu einer Bestie herangezogen werden kann. Es kommt immer auf den Besitzer an. - Hier würde ich es begrüßen, wenn der Gesetzgeber sogenannte "Hundeführerscheine" mit regelmäßigen Kontrollen einführen würde, damit der Hundehalter überprüft werden kann. (möglicherweise über die sog. Hundesteuer zu finanzieren, keine Extrakosten) Z.B. Abhängige, die Rottweiler o.ä. Tiere besitzen, kommen mit ihrem eigenen Leben nicht zurecht und können m.E. auch nicht ein anspruchsvolles Tier halten.

Trotz meiner Angst bin ich gegen die Ausdrucksweise Kampfhund - es liegt nur an dem Menschen der "führt".


Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

3. Dezember 2001 um 14:37

Danke für den Beitrag
Ich finde dieses Thema nach wie vor aktuell! Auch ich habe Angst vor diesen gezüchteten Kampfmaschinen. Sicherlich hängt das Verhalten der Hunde vom Besitzer ab, doch selbst wenn diese nett sind, beeidrucken mich diese stiernackigen Biester. Ich kann einfach nicht verstehen, welcher Züchter solche Rassen "fabrizieren" kann!
Schöne Grüsse
Rose40

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

5. Dezember 2001 um 18:24
In Antwort auf svea_12251081

"Hunde"
... sind für mich persönlich immer eine Art "Bedrohung". Zum einen wurde ich bereits bei einer Freundin zweimal von ihrem Hund ganz unvermittelt gebissen, zum anderen weiß ich nicht, wie der Besitzer, ganz gleich welcher Hunderasse, mit seinem Hund umgeht. Jedoch, hat sich einmal ein Hundeherz mir angeschlossen, so werde ich bei jedem Wiedersehen freudigst begrüßt.

Mich stört es sehr, dass die meisten Leute ihre Hunde z.B. im Wald frei laufen lassen ("der Hund tut doch nichts"), läuft dieser auch noch auf mich zu, so erstarre ich zu einer Eissäule und habe Herzklopfen bis zum Hals. Woher weiß ich das,"dass der nichts tut"?

Mein Mann hätte gerne einen Bullterrier gehabt, weil er diesen Hund als charakterstark und treu beschreibt. Aufgrund der neuen Gesetze jedoch von diesem Vorhaben abgelassen hat.

Ich denke, dass fast jeder Hund zu einer Bestie herangezogen werden kann. Es kommt immer auf den Besitzer an. - Hier würde ich es begrüßen, wenn der Gesetzgeber sogenannte "Hundeführerscheine" mit regelmäßigen Kontrollen einführen würde, damit der Hundehalter überprüft werden kann. (möglicherweise über die sog. Hundesteuer zu finanzieren, keine Extrakosten) Z.B. Abhängige, die Rottweiler o.ä. Tiere besitzen, kommen mit ihrem eigenen Leben nicht zurecht und können m.E. auch nicht ein anspruchsvolles Tier halten.

Trotz meiner Angst bin ich gegen die Ausdrucksweise Kampfhund - es liegt nur an dem Menschen der "führt".


Was soll das denn??
die frage ist- wie man seinen hund erzieht.

du kannst auch aus nem hässlichen dackel einen kranken, bissigen köter machen.

ich habe selber einen kampfhund, hab ihn richtig erzogen und er hat einen gesunden charakter, hunde sind unberechenbar, ALLE HUNDE SIND UNBERECHENBAR NICHT NUR KAMPFHUNDE-

jeder mag eben andere hunde-geschmacksache. ABER vor kampfhunden braucht man genauso wenig angst zu haben wie vor anderen hunden..es kommt immer aufs herrchen an, in meiner straße wohnt eine frau, deren schäferhund ne echte macke hat. der bellt jeden an, ist total bissig, ich sehe sie immer abends mit ihm spazieren gehen, die frau hat schiss nachts allein auf der straße und diese angst überträgt sich auf den hund...ALLES ERZIEHUNGSSACHE es gibt viele leute, die besser keinen hund haben sollten!! das stimmt.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

5. Dezember 2001 um 19:32

Ok
mein beitrag ging eigentlich an die topic-gründerin.

deine angst kann ich nachvollziehn. sie ist, bedenkt man, dass viele leute nicht mit hunden umgehen können, sogar berechtig und du hast schlechte erfahrungen gemacht. wurdest gebissen.
einmal vom pferd gefallen, "nein ich reite nie wieder"
die angst kann man nur überwinden, wenn man ins kalte wasser springt.

grundsätzlich find ich die these falsch. alle kampfhunde sind extrem gefährlich, haben ne macke, einen verdorbenen charakter etc. blah die üblichen vorurteile eben. ALLES FALSCH- WIE GESAGT EIN HUND MUSS RICHTIG ERZOGEN WERDEN und nicht alle menschen sind geeignete hundehalter.

gruss



Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

6. Dezember 2001 um 8:54
In Antwort auf tiara_12957280

Ok
mein beitrag ging eigentlich an die topic-gründerin.

deine angst kann ich nachvollziehn. sie ist, bedenkt man, dass viele leute nicht mit hunden umgehen können, sogar berechtig und du hast schlechte erfahrungen gemacht. wurdest gebissen.
einmal vom pferd gefallen, "nein ich reite nie wieder"
die angst kann man nur überwinden, wenn man ins kalte wasser springt.

grundsätzlich find ich die these falsch. alle kampfhunde sind extrem gefährlich, haben ne macke, einen verdorbenen charakter etc. blah die üblichen vorurteile eben. ALLES FALSCH- WIE GESAGT EIN HUND MUSS RICHTIG ERZOGEN WERDEN und nicht alle menschen sind geeignete hundehalter.

gruss



Liebe Mamitaka!
Ich bin selbst Besitzerin eines Staffordshire-Rüden. Meine Frage hier sollte in keiner Weise einen Angriff gegen Hundehalter bestimmter Rassen sein. Um gottes Willen, nein!

Mich beschäftigt dieses Thema nur sehr, weil sich durch diese besch.... (sorry) Hundeverordnung, welche zumindest in unserem Bundesland seit letzem Sommer besteht, mein Leben mit Hund so sehr verändert hat. Ich wollte einfach gerne erfahren, wie andere Menschen dieses Thema sehen oder damit umgehen. Leider stoße ich mit meinem Dicken (Duke) mehr auf Ablehnung, als auf Zustimmung. Mit den Menschen, die einem jedoch in diesem Punkt mit einer extremen Ablehnung oder gar Feindseeligkeit begegnen, kann man aber in der Regel nicht diskutieren. Es macht mich traurig, dass sich Dinge so in´s negative verändern - wegen einer Medienhetze, die wieder mal das berühmt "Sommerloch" stopfen sollte.

Ich bin auch der Meinung, dass es selbstverständlich immer darauf ankommt, wie der Mensch seinen Schützling erzieht und leitet. Kein Tier ist von Grund auf böse. Und doch kann ich auch die Menschen verstehen, die Angst haben - und ich nehme Rücksicht darauf und mein Hund nimmt Rücksicht darauf. Es stimmt mich nur traurig, dass plötzlich kein anderer Hund mehr mit meinem toben und spielen darf. Dass Mütter begeistert sind, dass sich mein Hund vor Ihnen auf den Boden schmeist und die Kinder ihn am Bauch streicheln dürfen und sobald die berühmte Frage "Was ist das denn für einer" beantwortet wurde, die Hände der Kinder von dem Hund gerissen werden und man mir böse Blicke zuwirft, wie ich es zulassen konnte, dass ihre Kinder diese Bestie anfassen.

Ich wollte einfach nur versuchen, dass ganze mal aus anderer Sichtweise zu sehen und wirklich niemanden damit angreifen. Sollte das anders rübergekommen sein - so war das nicht meine Absicht!

Ich wünsche dir und deinem Vierbeiner alles gute!

Liebe Grüsse
Pimbli(nchen) mit Staffordshire Duke

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

6. Dezember 2001 um 16:54
In Antwort auf misti_12845390

Liebe Mamitaka!
Ich bin selbst Besitzerin eines Staffordshire-Rüden. Meine Frage hier sollte in keiner Weise einen Angriff gegen Hundehalter bestimmter Rassen sein. Um gottes Willen, nein!

Mich beschäftigt dieses Thema nur sehr, weil sich durch diese besch.... (sorry) Hundeverordnung, welche zumindest in unserem Bundesland seit letzem Sommer besteht, mein Leben mit Hund so sehr verändert hat. Ich wollte einfach gerne erfahren, wie andere Menschen dieses Thema sehen oder damit umgehen. Leider stoße ich mit meinem Dicken (Duke) mehr auf Ablehnung, als auf Zustimmung. Mit den Menschen, die einem jedoch in diesem Punkt mit einer extremen Ablehnung oder gar Feindseeligkeit begegnen, kann man aber in der Regel nicht diskutieren. Es macht mich traurig, dass sich Dinge so in´s negative verändern - wegen einer Medienhetze, die wieder mal das berühmt "Sommerloch" stopfen sollte.

Ich bin auch der Meinung, dass es selbstverständlich immer darauf ankommt, wie der Mensch seinen Schützling erzieht und leitet. Kein Tier ist von Grund auf böse. Und doch kann ich auch die Menschen verstehen, die Angst haben - und ich nehme Rücksicht darauf und mein Hund nimmt Rücksicht darauf. Es stimmt mich nur traurig, dass plötzlich kein anderer Hund mehr mit meinem toben und spielen darf. Dass Mütter begeistert sind, dass sich mein Hund vor Ihnen auf den Boden schmeist und die Kinder ihn am Bauch streicheln dürfen und sobald die berühmte Frage "Was ist das denn für einer" beantwortet wurde, die Hände der Kinder von dem Hund gerissen werden und man mir böse Blicke zuwirft, wie ich es zulassen konnte, dass ihre Kinder diese Bestie anfassen.

Ich wollte einfach nur versuchen, dass ganze mal aus anderer Sichtweise zu sehen und wirklich niemanden damit angreifen. Sollte das anders rübergekommen sein - so war das nicht meine Absicht!

Ich wünsche dir und deinem Vierbeiner alles gute!

Liebe Grüsse
Pimbli(nchen) mit Staffordshire Duke

Wünsche dir auch alles gute mit deinem duke
lass dir kein schlechtes gewissen suggerieren von anderen, die von hunden keine ahnung haben, wenn du merkst dass leute angst haben, klär sie auf und sag ihnen, das die angst unbegründet ist und dein hund niemanden beißt.

ciao

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

6. Dezember 2001 um 20:30
In Antwort auf tiara_12957280

Was soll das denn??
die frage ist- wie man seinen hund erzieht.

du kannst auch aus nem hässlichen dackel einen kranken, bissigen köter machen.

ich habe selber einen kampfhund, hab ihn richtig erzogen und er hat einen gesunden charakter, hunde sind unberechenbar, ALLE HUNDE SIND UNBERECHENBAR NICHT NUR KAMPFHUNDE-

jeder mag eben andere hunde-geschmacksache. ABER vor kampfhunden braucht man genauso wenig angst zu haben wie vor anderen hunden..es kommt immer aufs herrchen an, in meiner straße wohnt eine frau, deren schäferhund ne echte macke hat. der bellt jeden an, ist total bissig, ich sehe sie immer abends mit ihm spazieren gehen, die frau hat schiss nachts allein auf der straße und diese angst überträgt sich auf den hund...ALLES ERZIEHUNGSSACHE es gibt viele leute, die besser keinen hund haben sollten!! das stimmt.

Moment mal...
Hallo

Hunde sind NICHT unberechenbar !!!!
Ihr versteht lediglich nicht, wenn sie sagen, "Komm nicht näher. Laß mich und mein Rudel in Ruhe!!"
Es gibt auch keine Kampfhunde, wie oft soll ich das noch sagen. Es IST Erziehungssache.
Ich hörte schon von einem Dackel, der einen Maulkorb tragen mußte.
Ich bin für Einführung eines Hundeführerscheines.
Wer schützt die Hunde vor den Menschen, die Angst haben ?
Data

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

7. Dezember 2001 um 15:21
In Antwort auf misti_12845390

Liebe Mamitaka!
Ich bin selbst Besitzerin eines Staffordshire-Rüden. Meine Frage hier sollte in keiner Weise einen Angriff gegen Hundehalter bestimmter Rassen sein. Um gottes Willen, nein!

Mich beschäftigt dieses Thema nur sehr, weil sich durch diese besch.... (sorry) Hundeverordnung, welche zumindest in unserem Bundesland seit letzem Sommer besteht, mein Leben mit Hund so sehr verändert hat. Ich wollte einfach gerne erfahren, wie andere Menschen dieses Thema sehen oder damit umgehen. Leider stoße ich mit meinem Dicken (Duke) mehr auf Ablehnung, als auf Zustimmung. Mit den Menschen, die einem jedoch in diesem Punkt mit einer extremen Ablehnung oder gar Feindseeligkeit begegnen, kann man aber in der Regel nicht diskutieren. Es macht mich traurig, dass sich Dinge so in´s negative verändern - wegen einer Medienhetze, die wieder mal das berühmt "Sommerloch" stopfen sollte.

Ich bin auch der Meinung, dass es selbstverständlich immer darauf ankommt, wie der Mensch seinen Schützling erzieht und leitet. Kein Tier ist von Grund auf böse. Und doch kann ich auch die Menschen verstehen, die Angst haben - und ich nehme Rücksicht darauf und mein Hund nimmt Rücksicht darauf. Es stimmt mich nur traurig, dass plötzlich kein anderer Hund mehr mit meinem toben und spielen darf. Dass Mütter begeistert sind, dass sich mein Hund vor Ihnen auf den Boden schmeist und die Kinder ihn am Bauch streicheln dürfen und sobald die berühmte Frage "Was ist das denn für einer" beantwortet wurde, die Hände der Kinder von dem Hund gerissen werden und man mir böse Blicke zuwirft, wie ich es zulassen konnte, dass ihre Kinder diese Bestie anfassen.

Ich wollte einfach nur versuchen, dass ganze mal aus anderer Sichtweise zu sehen und wirklich niemanden damit angreifen. Sollte das anders rübergekommen sein - so war das nicht meine Absicht!

Ich wünsche dir und deinem Vierbeiner alles gute!

Liebe Grüsse
Pimbli(nchen) mit Staffordshire Duke

Tolle Tiere!
Hallo Pimbli!
Ich habe leider selber keinen aber ich finde Staffordshire-Terrier wunderschön!
Schade, dass z.B. durch den Maulkorbzwang auch ganz friedliche Tiere wie Bestien behandelt werden. Die armen Dinger wissen ja gar nicht, wie ihnen geschieht.
Außerdem finde ich diese Ungleichbehandlung sowieso total daneben. Diesen Unterschied, den man bei "Kampfhunderassen" und dem Rest macht. Wie oft am Tag werden in Deutschland Leute von Hunden gebissen und wieviele davon von Kampfhunden? Würd mich mal interessieren. Aber in der Zeitung lesen wir nur immer "...von Kampfhund gebissen"... "erneuter Angriff durch einen Kampfhund" usw. Wenn es ein Schäferhund war oder ein Bernhardiener oder ein Setter, dann interessiert das keine Sau - kann ja mal passiern. Nur bei den "Kampfhunden" heißt es dann "ach guck, schonwieder so ne Bestie!" Mir tun diese Tiere so leid, die dann erschossen werden und für was bestraft werden, wofür sie gar nichts können. Nur weil sie mit einem gewissenlosen, verantwortungslosen Herrchen oder Frauchen gestraft wurden, die sich mit Hundehaltung vielleicht nicht ausgekannt haben oder einen "scharfen" Hund haben wollten und ihn sogar dementsprechend ausgebildet haben. Diesen Leuten gehört normal die Strafe und nicht den armen Tieren!

Pass gut auf deinen Dicken auf und ich hoff, dass diese neuen Verordnungen, nicht zu schlimm für ihn und dich sind.

Liebe Grüße!
Engelchen

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

27. Januar 2002 um 12:18

Ich weiß nicht recht...
Hallo Ebba.
Ich habe einen fast 1 Jahr alten Pudel, der einen gewaltigen Bewegungsdrang hat. Er ist ein süßer kleiner Fratz, der vor fremden Menschen mindestens so viel Angst hat wie du vor einem Kampfhund. Meinst du, ich sollte ihn immer an der kurzen Leine spazieren führen, nur damit keiner vor ihm Angst hat? Mein Kleiner ist schon mal überfahren worden, weil er vor jemandem fliehen wollte, der versucht hat, ihn zu streicheln, von unserer Seite her ist also ein größeres Risiko dabei, ihn frei laufen zu lassen. Trotzdem würde ich ihm nicht die Freude nehmen wollen, sich auszutoben und sich alles anschauen zu können. Was wäre denn das sonst für ein Leben?
Übrigens - was die Angst betrifft, kommt es vermutlich immer sehr auf die Einstellung zu den Tieren an. Ich bin als Kind verdammt oft gebissen worden. Von Hunden - vorzugsweise in die Nase - , von Affen (ja, ehrlich!), von Papageien und Pferden - aber die einzigen Viecher, vor denen ich Angst habe, sind Gänse. Dabei haben die mir nie was getan. Vielleicht sollten Menschen, die grundsätzlich vor allen Hunden Angst haben, ihre innere Einstellung überprüfen. Das kann sehr befreiend wirken...

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

28. Januar 2002 um 8:32

Kampfhund - Rasse
Guten Morgen,

ich denke schon, dass man bei einigen Rassen von Kampfhunden sprechen kann, und zwar aus folgendem Grund: Sogenannte Kampfhunde haben mehr beißkraft bzw einen Stärkeren Kiefer als andere, oder auch den Reflex, dass sie einmal zugebissen, nicht wieder so schnell loslassen.

Erziehung hin oder her, diese Tatsache lässt sich nicht leugnen.

Ich hatte vor hunden generell keine angst, bis sich der Freund einer Freundin einen Rottweiler angschafft hat, der nicht richtig erzogen ist. Vor diesem Hund habe ich Angst, aber schuld daran ist nicht der hund, Sondern der besitzer. Eine richtige erziehung hätte das vielleicht verhindert. Gerade solche großen hunde müssen Doch richtig erzogen werden!

LG
Minimax

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

31. Januar 2002 um 18:32

Kampfhunde
Ich habe grundsätzlich vor allen Hunden angst,um so größer sie sind um so größer ist auch meine Angst.

Das liegt daran das mich unser eigene Hund wo ich klein war mehrmals gebissen hat, er war ein Mischling zwischen Cokerspaniel und Schnauzer. Außerdem hat mich auch schon ein fremder Hund geschnapt blos weil ich mir die Schuhe zugebunden habe

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

28. Februar 2002 um 23:12
In Antwort auf murphy_11881327

Tolle Tiere!
Hallo Pimbli!
Ich habe leider selber keinen aber ich finde Staffordshire-Terrier wunderschön!
Schade, dass z.B. durch den Maulkorbzwang auch ganz friedliche Tiere wie Bestien behandelt werden. Die armen Dinger wissen ja gar nicht, wie ihnen geschieht.
Außerdem finde ich diese Ungleichbehandlung sowieso total daneben. Diesen Unterschied, den man bei "Kampfhunderassen" und dem Rest macht. Wie oft am Tag werden in Deutschland Leute von Hunden gebissen und wieviele davon von Kampfhunden? Würd mich mal interessieren. Aber in der Zeitung lesen wir nur immer "...von Kampfhund gebissen"... "erneuter Angriff durch einen Kampfhund" usw. Wenn es ein Schäferhund war oder ein Bernhardiener oder ein Setter, dann interessiert das keine Sau - kann ja mal passiern. Nur bei den "Kampfhunden" heißt es dann "ach guck, schonwieder so ne Bestie!" Mir tun diese Tiere so leid, die dann erschossen werden und für was bestraft werden, wofür sie gar nichts können. Nur weil sie mit einem gewissenlosen, verantwortungslosen Herrchen oder Frauchen gestraft wurden, die sich mit Hundehaltung vielleicht nicht ausgekannt haben oder einen "scharfen" Hund haben wollten und ihn sogar dementsprechend ausgebildet haben. Diesen Leuten gehört normal die Strafe und nicht den armen Tieren!

Pass gut auf deinen Dicken auf und ich hoff, dass diese neuen Verordnungen, nicht zu schlimm für ihn und dich sind.

Liebe Grüße!
Engelchen

Da geb ich Engelchen
Recht. Viele Leute werden gebissen, aber meist von Kleinsthunden. Die sind unangenehm die Wadenknapser, nur leider hinterlassen größere Hunde größere Wunden. Ich finde die kleine Hunde schlimmer, da sie öfter aus Angst zuknapsen. Leider steht nie in der Zeitung WIEDER EIN MENSCH VON ZWERGPINSCHER GEBISSEN.....

Ich hatte mal einen Dobermann und der war sehr lieb und hat Zeit seines Lebens nie einen Menschen gebissen.

Ich finde, das Thema wird von den Medien aufgeputscht, es kommt immer auf den Halter an.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

1. März 2002 um 0:43

Ich möchte auch noch meinen Beitrag dazu abgeben...
Hallo an Alle !

Leider habe ich erst jetzt diesen interessanten Beitrag gefunden.

Ich bin Besitzerin von 3 Hunden es sind Schäferhund-Riesenschnauzer-Labrador - Mischlinge.

Auch ich bin mit den Vor- und Nachteilen der Hundehaltung voll vertraut.

Ich bin seit ich denken kann, Hundnärrin und lebe seit 15 Jahren mit Hunden zusammen.

Als wir bis vor 6 Jahren in der Großstadt lebten hatten wir einen Hund, der die treueste Seele von Hund war, die man sich vorstellen konnte.

Er war ungefähr Schienbeinhoch und mochte Kinder über alles.

Wenn ich mit ihm durch die Stadt lief war er grundsäzlich nicht angeleint, weil er aufs Wort folgte und ich immer alles im Blickwinkel hatte. Er war auch so erzogen worden, daß er am Straßenrand anhielt bevor wir diese überquerten.

Er machte sein Geschäft grundsätzlich in ein Gebüsch und es war für ihn schlimm, wenn keines kam wo er doch nie auf harten Boden sein Geschäft verrichten konnte.

Wenn Kinder uns begegneten, pfiff ich ihn grundsätzlich zurück und leinte ihn an, denn ich wusste nie wie das Kind bzw. die Eltern auf den Hund reagierten. Es war schlimm für mich, wenn Eltern schon von vorneherein zu den Kindern sagten, geh weg der Hund beisst....

Aber andere widerrum fragten ob das Kind den Hund streicheln dürfe. Ich ließ ihn dann sitzmachen und er musste erst schnuppern, bevor das Kind den Hund anfassen durfte.

Ich habe dabei sehr viele gute Erfahrungen gemacht und war stolz darauf so einen Hund in einer Großstadt halten zu können.

Das gute an der Großstadt war, daß wir in unserer Nähe eine "Hundewiese" hatten, wo es geduldet worden ist, Hunde springen zu lassen. Die Aggressionen unter den Hunden hielt sich im Rahmen und es war immer eine tolle Sache, wie friedlich zum Teil 20 Hunde miteinander auskamen.

Als wir in eine Kleinstadt umzogen, starb in dieser Zeit, mein treuer Freund. Wir wussten daß er schwer krank war und nahmen sehr lange Abschied von ihm.

Einige Wochen später bekamen wir 2 Hunde, weil wir a) den Platz dafür hatten und b) weil wir durch den Umzug weniger Zeit hatten für den Hund und ich nicht wollte, daß er alleine war und c) weil ich mich nie mehr so sehr an einen Hund binden wollte.

Aber erst in unserer Kleinstadt wurde mir klar wieviel Hundehasser es gibt.

Wir leben an einer Hauptverkehrsstrasse und dadurch ist unser Grundstück stark befahren und stark mit Fussgänger vertreten.

Wenn meine Hunde mittlerweile seit 4 Jahren 3 Stück, auf dem Hof liegen und dösen, wird gepfiffen so daß die Hunde an den Zaum rennen, dann werden sie von Idioten geärgert und bespuckt, obwohl sie nicht aggressiv oder sonstige Macken haben. Habe es nie für möglich gehalten, daß erwachsene Menschen so dummdreist sein können. Ich warte jeden Tag darauf, daß sie und Gift in den Hof schmeissen.

Vielleicht liegt es an der Farbe ( SChwarz ) und an ihrer Größe, daß die Leute damit ein Problem haben.

Unsere Hunde haben sehr viel Auslauf und machen nach Veterinärischen Gutachten keinen gestörten Eindruck und auch der Platz ist absolut ausreichend.

Ja, unsere Mitbürger haben uns angezeigt, "wegen unhaltbaren Zuständen".

Ich habe mich sehr lange mit dieser Tierärztin unterhalten und sie sagte zu mir, daß es durch die Kampfhundehysterie, schlimm geworden ist was die Anzeigen anbelangen.

Bei uns ist, 2 Strassen weiter, das Schulzentrum mit Fußballplätzen und Wiesen. Da steht ein riesen Schild : Hunde bitte an der Leine führen. Mein Sohn weigert sich mittlerweile dort Fußball zu spielen, weil er nicht in die Hundehaufen fliegen möchte. Denn dort werden sämtliche Hunde die es bei uns gibt Gassi geführt und die Bauern die ringsrum ihre Wiesen haben, können das Gras nicht mehr verwerten, weil es voller Hundehaufen ist.

Sollte aber bei uns auf dem Hof die Hinterlassenschaften unserer Hunde mal nicht sofort weggeputzt werden, werden wir als Asozial bezeichnet, denn schließlich hat man keine 3 Hunde.

Da ich eine sehr verantwortungsbewusste Hundehalterin bin, frage ich mich was jetzt eigentlich schlimmer ist ? Der verschissene Bolzplatz und Schulanlage oder die Hundehaufen, die regelmäßig entfernt werden ?

Mir ist noch nie soviel Haß entgegengesprungen, nur weil wir 3 Hunde haben !

Bevor wir umzogen klapperten wir sämtliche Tierheime in unserer Gegend ab und suchten einen Hund. In einem Tierheim habe ich ein Kampfhundepäärchen gesehen, wo es mir schier mein Hundeherz zerriss, die beiden standen am Zaum und wimmerten mich an ich solle sie mitnehmen. Ich werde diese Augen nie wieder vergessen, den es tat mir unendlich weh, daß ich sie nicht mitnehmen konnte, weil ich ihre Vergangenheit nicht kannte und wir 2 kleine Kinder hatten. Wenn ich diese nicht gehabt hätte wäre es für mich keine Frage gewesen, aber so war mir das Risiko einfach zu groß.

Ich denke, nach all meinen Erfahrungen, daß es diese Kampfhunde an sich nicht gibt. Sondern daß sie entweder nur in den Köpfen der Hundehasser gibt oder daß sie von ihren Besitzern als Waffe missbraucht werden.

Ich muß zugeben, daß ich vor diesen Tieren auch Respekt, aber keine Angst habe.

Ich halte es für absolut möglich, daß diese Hunderassen ausgesprochene Familienhunde sein können, wenn sie von anfang an richtig sozialisiert werden ! Ich habe bereits 4 mal eigene Würfe hochgezogen und ich kann es mir nicht vorstellen, daß diese Tiere das " Böse " schon von Geburt an haben. Außer natürlich, wenn man diese dementsprechend züchtet. Unsere 8 Welpen wurden im Rudel erzogen und waren in unserer Familie integriert. Es machte einen heiden Spass diesen kleinen Kerlchen zuzuschauen.Gott sei dank kann ich auch sagen, daß alle Hunde in eine Familie mit Haus und Garten kamen und dort ein prächtiges Hundeleben führen.

Ich weiß nicht, ob man etwas mit dem Hundeführerschein richten kann. Denn ich kannte einen der mit seinem Rottweiler auch diesen Schein machte, und dennoch der Hund auffällig wurde.

Ich meine, daß die lieben Komunen, es eigentlich schaffen müssten eine Hundewiese auszuweisen, wo sich Einzelhunde mit anderen Treffen könnten und dort die Rangordnung bestimmen können. Denn wenn Hunde nur an der Leine den anderen beschnuppern können ist das nämlich auch nix.

Zur Thema Hundeerziehung kann ich Euch ein fabelhaftes Buch empfehlen, daß mir und vielen meiner Bekannten sehr viele Aha Erlebnisse bereitet hat. Es heißt " vom Strolch zum Freund "
von John Fisher.

Da werden sehr viele Fallbeispiele genannte und wirklich akzeptabele Lösungen unterbreitet.

Eigentlich sollten es gerade auch die lesen, die vor Hunden Angst haben denn so lernen sie die Hunde zuverstehen.

Denn nicht der Hund macht die Fehler sondern der Mensch.

Nur begreifen das sehr wenige...

In diesem Sinne viele liebe Grüße Ester21

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

Frühere Diskussionen
Lust auf mehr Farbe in deinem Leben?
wallpaper