Forum / Gesellschaft & Leben

Junge Feministin

14. Juli 2020 um 21:49
In Antwort auf

Das ist teilweise richtig. Aber es ist leicht, alles zu kritisieren.

Die Maskenpflicht ist bei diesem ganzen Hickhack trotz aller Beschränkungen des Handels aus meiner persönlichen Sicht noch längere Zeit unumgänglich (da kann auch die Merkel nichts dafür), wobei ich allerdings die Community-Masken sofort aus dem Verkehr und durch medizinische ersetzen würde. Wobei ich selbstverständlich lokale Lockerungen durchaus auch immer prüfen würde. Das müsste schon sehr flexibel erfolgen, und Menschen neigen nunmal immer wieder zu Leichtsinn (z.B. genehmigte Rapperparty für 100 Leute, 600 kamen, die Polizei musste eingreifen).

Community-Masken heißen auch "Behelfsmasken" und sind degenerierte Kleidungsstücke. Pure Virenschleudern. In beide Richtungen (Eigen- und Fremdschutz) nur äußerst begrenzt wirksam (also wenn man direkt angehustet würde - möglicherweise mutwillig).

Wenn schon, dann bitte richtige Masken (und ich behaupte, genau sagen zu können, was "richtige" sind, aber ich will hier keinen Vortrag halten): Ich selbst trage eine FFP2-Maske, erneuere sie einmal wöchentlich und reinige zwischendurch durch heißen Wasserdampf mit anschließender Trocknung (besser wäre UVC-Strahlung, aber geeignete Geräte sind erstmal zu finden). Würden alle so handeln, hätte man niemals nicht jemals einen Lockdown überhaupt benötigt oder nur am Anfang für ganz kurze Zeit. - Typischer Einwand: Die kosten zuviel. Stimmt. Eigentlich Cent-Artikel, aber inflationär nach oben getrieben. Wenn ich den Nutzen im Verhältnis zu den Milliarden (eher Billionen) zur Europa-Corona-Rettung sehe, dann sollte der Staat das für sozial Schwache locker übernehmen können (statt die Leute die nutzlosen Community-Masken tragen zu lassen - ein Unding, das doch anfangs nur aus einer Notlage heraus geboren wurde und jetzt zu einer Art Mode verkommen ist).

Mir ist durchaus bewusst, wie unattraktiv das für den Handel sein muss. Aber einmal ordentlich agieren, und wir wären bald raus aus dieser üblen Nummer. Dazu hätte auch gehört, Ballermänner zu schließen bzw. denen konsequent wie Montgomery mit anschließender Quarantäne zu drohen. Aber nunja, die Menschheit ist notorisch unvernünftig.

Jetzt rufe ich mich selbst zur Raison.

Mit dem Feminismusthema hat das jetzt nur noch am Rande zu tun.

Wie es entstanden ist, ist auch klar.

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21. Juni 2020 um 19:02

Ob Feminismus vom Staat gefördert wird, könnte ich jetzt nicht so ohne weiteres behaupten. Allerdings gibt es ja die Qotenregelung im öffentlichen Dienst und in staatlichen Ämtern und Institutionen.
Der Feminismus mit ihren Frauenbewegungen ist ja nicht erst in der heutigen Zeit entstanden. Schon früher, Anfang des letzten Jahrhunderts und auch davor haben schon Frauen um ihre Rechte gekämpft und bis heute viel erreicht. 
Bekannt ist natürlich, wie es um die Frauenrechte in diesem arabischen Familienclans betellt ist. Dort haben immer noch, trotz der modernen Zeit, die Männer das Sagen. Die Rolle der Frau ist auf das Kinderkriegen und den Haushalt begrenzt. 
Diese Art der Familienführung gab es auch früher in Deutschland, der Mann ging arbeiten und die Frau hütete das Haus und übernahm die Erziehung der Kinder. Das ist alles noch gar nicht so lange her.
Und dagegen ist der Feminismus entstanden. Heutzutage können in der modernen westlichen Welt Frauen alles erreichen. Sie übernehmen Tätigkeiten die früher nur von Männern ausgeführt wurden. Sie leiten Konzerne, fliegen Jumbo-Jets, sind Kapitäninen auf hoher See, arbeiten bei der Polizei und Feuerwehr, sind Professorinnen, Ärztinnen und auch Staatsführerinnen.
Und dieses alles haben sich die Feministinnen hart erkämpft und die  Vorherrschaft der Männer dabei zurückgedrängt. 
Geben wir hier mal ein Fazit: Gerecht muss es schon zugehen bei der Vergabe von beruflichen Stellen. Wer entsprechendes leisten kann und eine solide Ausbildung dazu besitzt, sollte die Stelle erhalten, egal ob Frau oder Mann oder Divers. Qotenregelung ist meiner Ansicht nach Blödsinn.
Was erkannt wurde ist das gemischte Teams deutlich besser abschneiden als nach Geschlechtern getrennte Arbeitsteams. 
Und das alles haben wir den Frauenbewegungen und dem Feminismus zu verdanken. 
 
 
 

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15. Juli 2020 um 17:38
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Doch, es ist absolut notwendig, die Bevölkerung im Panikmodus zu halten. Sonst ist das ganze in 2 Wochen spätestens vergessen. 

Dir ist schon aufgefallen, wie viele Länder / Regionen gerade wieder die Regelungen verschärfen müssen?

Wir sind ind der ersten Runde relativ  glimpflich davon gekommen. Relativ, nicht mehr.  Mit den Regelungen könnte es dabei bleiben. Wenn man sich statt auf Regelungen auf das Hirn der Menschen im allgemeinen verlässt, sehe ich sehr, sehr schwarz. 
Zu wenige nehmen das ernst genug und bei zu wenigen reichen Erinnerungen länger als paar Tage. 

Wir sind einfach zu verwöhnt. In meiner Generation, der davor und der danach gab es nie ernste Probleme. Sowas kennen wir mit Ausnahme weniger nun einmal nicht. Wir sind ja sooooo unbesiegbar. 
Und wir müssen Probleme selbst kennen oder wenigstens aus erster Hand erzählt bekommen, um sie glauben zu können. 

Diejenigen, die nicht gerade medizinisches Personal im Krankenhaus (wichtig, genug Ärzte, die es nicht selbst sehen nehmen es auch nicht ernst) sindeben immer noch unbesiegbar. Tja. 

Also ,,Panikmodus``für die Bevölkerung finde ich nicht gut.
Wer ist denn im Panikmodus? Das sind doch immer diejenigen, die  schon von Natur aus ängstlicher sind als die Anderen.
Diese Bevölkerungsgruppe wird sowieso nicht ausscheren und wird sich an die vorgegebenen Anordnungen halten.
Bei den Anderen nützt kein Panikmodus, die haben ihren eigenen Kopf.
Das ist aber nur eine Minderheit, wo ich auch zu gehöre.
Der Unterschied ist nur der, man kann mich zwar nicht in Panikmodus versetzen, trotzdem überlege ich mir schon, wo ich mir Freiheiten herausnehmen kann und wo nicht.
Leider wird in vielen Dingen mit Panikmodus gearbeitet, bei Corona werden wie gesagt, vielleicht die Älteren und die sogenannten Angepassten und ich will auch dieses dazuschreiben, die aus ihrer Sicht Vernünftigen, im endlosen Panikmodus gehalten, beim Klima sind es die überwiegend die Jugendlichen.
Das ist für eine Gesellschaft nicht gut, da sollte man anders verfahren.
Und federführend dabei sind die ÖR-Medien. 
Die machen das um ihre Auflagen zu erhöhen, denn negative Nachrichten lassen sich besser vermarkten als positive!  

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15. Juli 2020 um 17:55
In Antwort auf

Das ist teilweise richtig. Aber es ist leicht, alles zu kritisieren.

Die Maskenpflicht ist bei diesem ganzen Hickhack trotz aller Beschränkungen des Handels aus meiner persönlichen Sicht noch längere Zeit unumgänglich (da kann auch die Merkel nichts dafür), wobei ich allerdings die Community-Masken sofort aus dem Verkehr und durch medizinische ersetzen würde. Wobei ich selbstverständlich lokale Lockerungen durchaus auch immer prüfen würde. Das müsste schon sehr flexibel erfolgen, und Menschen neigen nunmal immer wieder zu Leichtsinn (z.B. genehmigte Rapperparty für 100 Leute, 600 kamen, die Polizei musste eingreifen).

Community-Masken heißen auch "Behelfsmasken" und sind degenerierte Kleidungsstücke. Pure Virenschleudern. In beide Richtungen (Eigen- und Fremdschutz) nur äußerst begrenzt wirksam (also wenn man direkt angehustet würde - möglicherweise mutwillig).

Wenn schon, dann bitte richtige Masken (und ich behaupte, genau sagen zu können, was "richtige" sind, aber ich will hier keinen Vortrag halten): Ich selbst trage eine FFP2-Maske, erneuere sie einmal wöchentlich und reinige zwischendurch durch heißen Wasserdampf mit anschließender Trocknung (besser wäre UVC-Strahlung, aber geeignete Geräte sind erstmal zu finden). Würden alle so handeln, hätte man niemals nicht jemals einen Lockdown überhaupt benötigt oder nur am Anfang für ganz kurze Zeit. - Typischer Einwand: Die kosten zuviel. Stimmt. Eigentlich Cent-Artikel, aber inflationär nach oben getrieben. Wenn ich den Nutzen im Verhältnis zu den Milliarden (eher Billionen) zur Europa-Corona-Rettung sehe, dann sollte der Staat das für sozial Schwache locker übernehmen können (statt die Leute die nutzlosen Community-Masken tragen zu lassen - ein Unding, das doch anfangs nur aus einer Notlage heraus geboren wurde und jetzt zu einer Art Mode verkommen ist).

Mir ist durchaus bewusst, wie unattraktiv das für den Handel sein muss. Aber einmal ordentlich agieren, und wir wären bald raus aus dieser üblen Nummer. Dazu hätte auch gehört, Ballermänner zu schließen bzw. denen konsequent wie Montgomery mit anschließender Quarantäne zu drohen. Aber nunja, die Menschheit ist notorisch unvernünftig.

Ich habe schon einmal das Problem mit diesen Behelfsmasken angesprochen, die wirklich nicht groß schützen können und daher aus meiner Sicht unnütz sind.
Was mir aufgefallen ist, ist dieses, dass die Bevölkerung mit diesen Masken in trügerischer Sicherheit gewogen wird und sie daher öfter keinen Mindesabstand mehr einhalten.
Ohne Masken würde dass bestimmt besser funktionieren, so wie am Anfang, als noch keine der Behelfsmasken und auch keine FFP2 -Masken im großem Umfange erhältlich waren.
Party feiernde Jugendliche hier im Lande und am Ballermann ist natürlich zu diesen Zeiten, ein absolutes Unding.
Ebenso kritisiere ich die Freigabe der Flugreisen in die Feierregionen.
Die Verantwortliche hätten sich das selbst schon denken können , was dann passiert.
Noch etwas, wenn der Staat eine Maskenpflicht verordnet, soll er auch dafür sorgen dass jeder Bürger damit ausgestattet wird. 
Ärmere Menschen können sich dieses nicht leisten.
Und ich gebe Dir Recht, wenn, dann müssen es die FFP2- Masken sein und nicht die Bazillenschleudern, die viele unter dem Kinn hängen haben!

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15. Juli 2020 um 18:03
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Jetzt rufe ich mich selbst zur Raison.

Mit dem Feminismusthema hat das jetzt nur noch am Rande zu tun.

Wie es entstanden ist, ist auch klar.

Ich denke mal, wir sollten ein neuen Thread eröffnen, wo wir diese Angelegenheiten im Sinne der Gesellschaft und Politik erörtern können.
Hier geht es ja um Feminismus und nicht um Politik.
Sorry liebe Threadführerin, dass wir in andere Gefilde abgedriftet sind.
Ich werde es in Zukunft beherzigen, die Anderen wahrscheinlich auch!    

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15. Juli 2020 um 19:23
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Jetzt rufe ich mich selbst zur Raison.

Mit dem Feminismusthema hat das jetzt nur noch am Rande zu tun.

Wie es entstanden ist, ist auch klar.

na dann einfach mal zurück zum Thema, ich hoffe immer noch auf Details, wo Du die "strukturelle Diskriminierung von Frauen auf sehr vielen verschiedenen Ebenen" nun siehst?

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15. Juli 2020 um 22:58
In Antwort auf

Hallo ich freue mich ein solches Forum gefunden zu haben. Ich komme mal direkt zu meinem Problem. Ich bin 17 Jahre alt und beschäftige mich viel mit Dingen, die in der Welt falsch laufen. Ich bekomme viel von Leuten zu hören, gerade wenn ich versuche mit jemanden eine ernstahfte Unterhaltung beispielsweise über Feminismus zu führen stoße ich oft auf Unverständnis. Ich bekomme in einem Streit von meinem Freund auch mal so gewisse Äußerungen wie " du immer mit deiner alternativen Scheiße", " Du willst doch nur Aufmerksamkeit" etc. zu hören. Ich hab das Gefühl das der Begriff Feminismus für viele Leute abschreckend wirkt. Sie sehen in mir dann eine männerhassende, frustrierte kleine Göre.( Was ich übrigens nicht bin) Ich verstehe nicht wie Menschen Fakten ignorieren können und so tun als wäre Feminismus unnötig. Macht ihr ähnliche Erfahrungen oder führe ich diese Diskussionen einfach nicht richtig?
-M

Das Problem sind die "Extremen", mir als Frau gehen diese Hardcore-Feministinnen mitlerweile auch auf den Geist, die tun teilweise so als hätten wir 1950. In DE geht es uns Frauen ziemlich gut, und  Dinge die Männern gegenüber unfair sind, oder Pflichten die Männern aufgedrückt werden, werden immer gern vom Tisch fallen gelassen mit "Das kann man Frauen ja nicht zumuten", gleichzeitig aber "Wir können alles Was Männer können auch" Ja was denn nun? Nur Rosinen picken und bei unbequemen Dinge auf schwaches Geschlecht machen nervt.

In der USA ist es ja schon so weit laut Am. Freunden, da darf ein Mann einer Kollegin nichtmal ein rein unsexuelles Kompliment machen ohne Sorge zu haben, seinen Job zu verlieren. Diese Zustände hier bitte nicht.
 

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15. Juli 2020 um 22:58
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Hallo ich freue mich ein solches Forum gefunden zu haben. Ich komme mal direkt zu meinem Problem. Ich bin 17 Jahre alt und beschäftige mich viel mit Dingen, die in der Welt falsch laufen. Ich bekomme viel von Leuten zu hören, gerade wenn ich versuche mit jemanden eine ernstahfte Unterhaltung beispielsweise über Feminismus zu führen stoße ich oft auf Unverständnis. Ich bekomme in einem Streit von meinem Freund auch mal so gewisse Äußerungen wie " du immer mit deiner alternativen Scheiße", " Du willst doch nur Aufmerksamkeit" etc. zu hören. Ich hab das Gefühl das der Begriff Feminismus für viele Leute abschreckend wirkt. Sie sehen in mir dann eine männerhassende, frustrierte kleine Göre.( Was ich übrigens nicht bin) Ich verstehe nicht wie Menschen Fakten ignorieren können und so tun als wäre Feminismus unnötig. Macht ihr ähnliche Erfahrungen oder führe ich diese Diskussionen einfach nicht richtig?
-M

Das Problem sind die "Extremen", mir als Frau gehen diese Hardcore-Feministinnen mitlerweile auch auf den Geist, die tun teilweise so als hätten wir 1950. In DE geht es uns Frauen ziemlich gut, und  Dinge die Männern gegenüber unfair sind, oder Pflichten die Männern aufgedrückt werden, werden immer gern vom Tisch fallen gelassen mit "Das kann man Frauen ja nicht zumuten", gleichzeitig aber "Wir können alles Was Männer können auch" Ja was denn nun? Nur Rosinen picken und bei unbequemen Dinge auf schwaches Geschlecht machen nervt.

In der USA ist es ja schon so weit laut Am. Freunden, da darf ein Mann einer Kollegin nichtmal ein rein unsexuelles Kompliment machen ohne Sorge zu haben, seinen Job zu verlieren. Diese Zustände hier bitte nicht.
 

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16. Juli 2020 um 9:54
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Das Problem sind die "Extremen", mir als Frau gehen diese Hardcore-Feministinnen mitlerweile auch auf den Geist, die tun teilweise so als hätten wir 1950. In DE geht es uns Frauen ziemlich gut, und  Dinge die Männern gegenüber unfair sind, oder Pflichten die Männern aufgedrückt werden, werden immer gern vom Tisch fallen gelassen mit "Das kann man Frauen ja nicht zumuten", gleichzeitig aber "Wir können alles Was Männer können auch" Ja was denn nun? Nur Rosinen picken und bei unbequemen Dinge auf schwaches Geschlecht machen nervt.

In der USA ist es ja schon so weit laut Am. Freunden, da darf ein Mann einer Kollegin nichtmal ein rein unsexuelles Kompliment machen ohne Sorge zu haben, seinen Job zu verlieren. Diese Zustände hier bitte nicht.
 

Die Zustände haben wir doch schon längst, und eigentlich sind sie mir recht.
Das erleichtert das Arbeitsleben sogar enorm.

Als Projektleiter in meiner alten Firma war einmal in einer Diskussion mein Ton etwas zu herablassend und bestimmend. Allerdings habe ich das noch früh genug erkannt und wollte es gegenüber der durch mich etwas unter "Beschuss" geratenen Kollegin wieder korrigieren. Dabei habe ich ihr dann folgendes Kompliment gemacht, das aber einer echten Empfindung entsprach: "Meine Reaktion ist der Tatsache geschuldet, dass wir alle in dem Projekt etwas unter Druck stehen und ich zu zielfokussiert bin. Das ändert aber nichts daran, dass sie für mich einer der kompetentesten und menschlich sympathischsten Kolleginnen sind."

Für die Kollegin war das ok, ich glaube, sie freute sich darüber sehr.

Eine andere Kollegin hingegen rastete aus: Das sei doch wohl nur eine Art Anbaggerei, und das wolle ich mit so einem flotten Spruch kaschieren.

(Tatsache ist, dass ich nicht einmal im Traum daran gedacht habe, eine Kollegin anzubaggern. Selbst wenn ich eine "anbaggerungswürdig" gefunde hätte, kannte ich ja die strengen Regeln unseres Hauses in- und auswendig).

Ich konnte froh sein, dass die Sache im Sand verlief und mich nicht noch anderen Orts rechtfertigen musste. Gewiss hätten meine Vorgesetzten die "mehr als Harmlosigkeit" erkannt. Auch eilte mir nicht der Ruf eines Anbaggerers voraus. Aber immerhin hätte ich die Sache doch wohl genauer erklären müssen, so wie ich es hier tue.

Umgekehrt habe ich in 20 Jahren folgendes erlebt:

- Eine Kollegin hatte ständig das Bedürfnis mich anzufassen, umzufassen, zu umarmen, ein Küsschen für irgendwas aufzudrücken. Niemals hätte ich gewagt, eine Kollegin auch nur flüchtig an der Schulter zu berühren

- Eine Kollegin äußerte einmal: Wie schade, dass niemals etwas zwischen uns hat sein können. Einen Anlass habe ich ihr nicht gegeben, aber sie hatte schon recht damit, dass sie mir schon mehr als nur sympathisch war und ich alles tat ihr gerade das nicht zu zeigen.

- Als ich die Firma verließ, heulte eine Kollegin wie ein Schlosshund, umarmte mich und versuchte mich zu küssen (ich habe sie dann sanft von mir weggeschoben)

- Es gab mal eine Veranstaltung der Firma an einem Lagerfeuer. Eine Dame aus dem Vertrieb, schon etwas beschwipst, lehnte sich an mich, fiel dann in meine Arme, schmachtete mich an. Und als ich dann aufstand, um ins Hotelzimmer in der Nähe zu gehen, fragte sie mich, ob sie mitkommen könne. Ich lehnte freundlich ab, ich sei ohnehin sehr müde. Jahrelang hat sie mich gemieden. Wenn es unvermeidlich war, reagierte sie mir gegenüber immer nur zickig.

So sind nunmal heutzutage die Rollen verteilt, und ich habe mich damit abgefunden.

Ich weiß aber auch, dass es ganz andere Firmen gibt, in denen es extrem übergriffige Männer geben soll. Das kannte ich aus meinem Bereich gerade nicht - manchmal hatte ich sogar Angst, mit einer Frau alleine konferieren zu müssen. Eine Dame war etwas neurotisch, ich musste oft mit ihr  - da sie Ko-Projektleiterin war - unter 4 Augen arbeiten, und die Befürchtung, sie könne falsche Behauptungen aufstellen, wenn ihr irgendetwas an der Zusammenarbeit nicht passte, hatte ich durchaus. Da war ich beinahe froh, als sie wegen eines Nervenzusammenbruchs längere Zeit ausfiel und ersetzt werden musste.




 

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16. Juli 2020 um 17:32
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Die Zustände haben wir doch schon längst, und eigentlich sind sie mir recht.
Das erleichtert das Arbeitsleben sogar enorm.

Als Projektleiter in meiner alten Firma war einmal in einer Diskussion mein Ton etwas zu herablassend und bestimmend. Allerdings habe ich das noch früh genug erkannt und wollte es gegenüber der durch mich etwas unter "Beschuss" geratenen Kollegin wieder korrigieren. Dabei habe ich ihr dann folgendes Kompliment gemacht, das aber einer echten Empfindung entsprach: "Meine Reaktion ist der Tatsache geschuldet, dass wir alle in dem Projekt etwas unter Druck stehen und ich zu zielfokussiert bin. Das ändert aber nichts daran, dass sie für mich einer der kompetentesten und menschlich sympathischsten Kolleginnen sind."

Für die Kollegin war das ok, ich glaube, sie freute sich darüber sehr.

Eine andere Kollegin hingegen rastete aus: Das sei doch wohl nur eine Art Anbaggerei, und das wolle ich mit so einem flotten Spruch kaschieren.

(Tatsache ist, dass ich nicht einmal im Traum daran gedacht habe, eine Kollegin anzubaggern. Selbst wenn ich eine "anbaggerungswürdig" gefunde hätte, kannte ich ja die strengen Regeln unseres Hauses in- und auswendig).

Ich konnte froh sein, dass die Sache im Sand verlief und mich nicht noch anderen Orts rechtfertigen musste. Gewiss hätten meine Vorgesetzten die "mehr als Harmlosigkeit" erkannt. Auch eilte mir nicht der Ruf eines Anbaggerers voraus. Aber immerhin hätte ich die Sache doch wohl genauer erklären müssen, so wie ich es hier tue.

Umgekehrt habe ich in 20 Jahren folgendes erlebt:

- Eine Kollegin hatte ständig das Bedürfnis mich anzufassen, umzufassen, zu umarmen, ein Küsschen für irgendwas aufzudrücken. Niemals hätte ich gewagt, eine Kollegin auch nur flüchtig an der Schulter zu berühren

- Eine Kollegin äußerte einmal: Wie schade, dass niemals etwas zwischen uns hat sein können. Einen Anlass habe ich ihr nicht gegeben, aber sie hatte schon recht damit, dass sie mir schon mehr als nur sympathisch war und ich alles tat ihr gerade das nicht zu zeigen.

- Als ich die Firma verließ, heulte eine Kollegin wie ein Schlosshund, umarmte mich und versuchte mich zu küssen (ich habe sie dann sanft von mir weggeschoben)

- Es gab mal eine Veranstaltung der Firma an einem Lagerfeuer. Eine Dame aus dem Vertrieb, schon etwas beschwipst, lehnte sich an mich, fiel dann in meine Arme, schmachtete mich an. Und als ich dann aufstand, um ins Hotelzimmer in der Nähe zu gehen, fragte sie mich, ob sie mitkommen könne. Ich lehnte freundlich ab, ich sei ohnehin sehr müde. Jahrelang hat sie mich gemieden. Wenn es unvermeidlich war, reagierte sie mir gegenüber immer nur zickig.

So sind nunmal heutzutage die Rollen verteilt, und ich habe mich damit abgefunden.

Ich weiß aber auch, dass es ganz andere Firmen gibt, in denen es extrem übergriffige Männer geben soll. Das kannte ich aus meinem Bereich gerade nicht - manchmal hatte ich sogar Angst, mit einer Frau alleine konferieren zu müssen. Eine Dame war etwas neurotisch, ich musste oft mit ihr  - da sie Ko-Projektleiterin war - unter 4 Augen arbeiten, und die Befürchtung, sie könne falsche Behauptungen aufstellen, wenn ihr irgendetwas an der Zusammenarbeit nicht passte, hatte ich durchaus. Da war ich beinahe froh, als sie wegen eines Nervenzusammenbruchs längere Zeit ausfiel und ersetzt werden musste.




 

Es soll ja auch gar nicht so selten vorkommen, dass sich Menschen verschiedener Geschlechter auf der Arbeit kennen und lieben lernen.
Und das daraus dann auch Ehen mit Nachwuchs entstehen.
Ansonsten, bei Betriebsfesten, Karneval und sonstigen lockeren Beisammensein, wo manchmal Alkohol auch eine Rolle spielt, passieren dann doch auch mal Dinge, oder es werden lockere Sprüche losgelassen, die eigentlich so nicht angebracht sind. 

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16. Juli 2020 um 18:20
In Antwort auf

Es soll ja auch gar nicht so selten vorkommen, dass sich Menschen verschiedener Geschlechter auf der Arbeit kennen und lieben lernen.
Und das daraus dann auch Ehen mit Nachwuchs entstehen.
Ansonsten, bei Betriebsfesten, Karneval und sonstigen lockeren Beisammensein, wo manchmal Alkohol auch eine Rolle spielt, passieren dann doch auch mal Dinge, oder es werden lockere Sprüche losgelassen, die eigentlich so nicht angebracht sind. 

Gerade ein solches Kennen- und Liebenlernen ist heutzutage für eines der beiden Geschlechter in einigen Bereichen und Firmen brandgefährlich.

Die Ungerechtigkeit besteht darin, dass sich eines der beiden Geschlechter dabei noch "normal" verhalten darf. - Die Damen in meinem Bericht waren ja nicht "übergriffig". Übergriffig wären sie ja nur gewesen, wenn sie das gegenteilige Geschlecht gehabt hätten.

Ein Schuft, der Böses dabei denkt.

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16. Juli 2020 um 18:37
In Antwort auf

Gerade ein solches Kennen- und Liebenlernen ist heutzutage für eines der beiden Geschlechter in einigen Bereichen und Firmen brandgefährlich.

Die Ungerechtigkeit besteht darin, dass sich eines der beiden Geschlechter dabei noch "normal" verhalten darf. - Die Damen in meinem Bericht waren ja nicht "übergriffig". Übergriffig wären sie ja nur gewesen, wenn sie das gegenteilige Geschlecht gehabt hätten.

Ein Schuft, der Böses dabei denkt.

mal abgesehen davon, dass ich absoluter Fan von "never f*** the Company" bin - und das schließt Beziehungen ausdrücklich mit ein, ich flirte dennoch mit Kollegen und Kolleginnen. Auch gern etwas offensiver (es ist schon klar, dass ich auch nur einen Millimeter darüber hinaus gehen würde)

Wäre ich ein Mann, wäre ich damit ständig mit einem halben Bein unterwegs zu den Antlassungspapiern. Oder schlimmer.
Finde ich genauso daneben.

Dazu die ganzen Quoten - eine gerade erst gekippt, immerhin...
Dazu dieser Hang dazu, Frauen zu "stärken", indem man ihnen das Recht zu Entscheidungen am besten abspricht, wenn sie gar die "falschen" Entscheidungen treffen wollen.
Dazu diese Sprachakrobatik, deren Sinn ich ernstlich bezweifle (in dem Moment, wo betont werden muss, dass ein Medizinstudium auch eine Frau absolviert haben kann, ist es eben nicht mehr selbstverständlich! Das schafft und forciert für mich mehr Unterschiede als es ausgleicht)
...
Nein, ich kann beim besten Willen nicht finden, dass Feminismus jetzt, hier und heute auf einem guten Wege ist.

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16. Juli 2020 um 18:46
In Antwort auf

mal abgesehen davon, dass ich absoluter Fan von "never f*** the Company" bin - und das schließt Beziehungen ausdrücklich mit ein, ich flirte dennoch mit Kollegen und Kolleginnen. Auch gern etwas offensiver (es ist schon klar, dass ich auch nur einen Millimeter darüber hinaus gehen würde)

Wäre ich ein Mann, wäre ich damit ständig mit einem halben Bein unterwegs zu den Antlassungspapiern. Oder schlimmer.
Finde ich genauso daneben.

Dazu die ganzen Quoten - eine gerade erst gekippt, immerhin...
Dazu dieser Hang dazu, Frauen zu "stärken", indem man ihnen das Recht zu Entscheidungen am besten abspricht, wenn sie gar die "falschen" Entscheidungen treffen wollen.
Dazu diese Sprachakrobatik, deren Sinn ich ernstlich bezweifle (in dem Moment, wo betont werden muss, dass ein Medizinstudium auch eine Frau absolviert haben kann, ist es eben nicht mehr selbstverständlich! Das schafft und forciert für mich mehr Unterschiede als es ausgleicht)
...
Nein, ich kann beim besten Willen nicht finden, dass Feminismus jetzt, hier und heute auf einem guten Wege ist.

Aber vielleicht in einem völlig anderen Gewand?

Wie wäre es mal, die Situation von Männern zu beleuchten - und zwar nicht nur der längst tausendfach diskutierte Status der hundsgemeinen partnerschaftsverweigernden Kerle, sondern der Typen, die sich nichts mehr trauen, nichts mehr wagen, von Frauen deshalb verachtet werden. Das Narrativ auch von den Männern, die nicht gestehen dürfen, dass sie keine Helden sind, aber auch nicht behaupten dürfen, sie seien welche.  In beiden Fällen von Frauen verachtet. UND zwar eine Männer-Betrachtung als Ziel des Feminismus, wenn dieser ein Humanismus sein soll, um endlich mal zu entdecken, ob Männer und Frauen in den nächsten 1000 Jahren eine gemeinsame Geschichte entwickeln können statt eine gegeneinander wie heute?

Das könnte auch Feminismus sein.

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16. Juli 2020 um 18:55
In Antwort auf

Aber vielleicht in einem völlig anderen Gewand?

Wie wäre es mal, die Situation von Männern zu beleuchten - und zwar nicht nur der längst tausendfach diskutierte Status der hundsgemeinen partnerschaftsverweigernden Kerle, sondern der Typen, die sich nichts mehr trauen, nichts mehr wagen, von Frauen deshalb verachtet werden. Das Narrativ auch von den Männern, die nicht gestehen dürfen, dass sie keine Helden sind, aber auch nicht behaupten dürfen, sie seien welche.  In beiden Fällen von Frauen verachtet. UND zwar eine Männer-Betrachtung als Ziel des Feminismus, wenn dieser ein Humanismus sein soll, um endlich mal zu entdecken, ob Männer und Frauen in den nächsten 1000 Jahren eine gemeinsame Geschichte entwickeln können statt eine gegeneinander wie heute?

Das könnte auch Feminismus sein.

haben wir denn wirklich ein "gegeneinander"?
Also von den inzwischen vielen Hundert Menschen, die ich in meinem Leben inzwischen kennen gelernt habe, trifft das auf ein Prozent zu. Schlimmstenfalls auf zwei Prozent. 
Deren Meinung höre ich mir gern an. Führe auch gern eine Diskussion darüber. Aber mein Leben bestimmen die bestimmt nicht.

Und ich warte immer noch auf Deine Beispiele / Details zum Thema 
"Ich persönlich bin als Mann davon überzeugt, dass es strukturelle Diskriminierung von Frauen auf sehr vielen verschiedenen Ebenen gibt."
Schon weil ich in keinster Weise eine Ahnung habe, wo bitte die sein sollen.

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16. Juli 2020 um 19:42
In Antwort auf

haben wir denn wirklich ein "gegeneinander"?
Also von den inzwischen vielen Hundert Menschen, die ich in meinem Leben inzwischen kennen gelernt habe, trifft das auf ein Prozent zu. Schlimmstenfalls auf zwei Prozent. 
Deren Meinung höre ich mir gern an. Führe auch gern eine Diskussion darüber. Aber mein Leben bestimmen die bestimmt nicht.

Und ich warte immer noch auf Deine Beispiele / Details zum Thema 
"Ich persönlich bin als Mann davon überzeugt, dass es strukturelle Diskriminierung von Frauen auf sehr vielen verschiedenen Ebenen gibt."
Schon weil ich in keinster Weise eine Ahnung habe, wo bitte die sein sollen.

Ich überprüfe meine Thesen und versuche eine Definition von strukturell versus "intrinsisch" und soziokulturell erst einmal zu entwickeln. Anschließend wird sich herausstellen, ob ich meine Ansicht revidieren muss. Und vielleicht muss ich sie ja revidieren.

Das Gegeneinander ist allerdings eklatant, wenn auch nicht in Deinem persönlichen Leben, was schön für Dich ist. Es schreit doch jeden Tag aus allen Gazetten, dass Mann und Frau im Krieg gegeneinander sind. Mir ist die Zeit zu schade, das auch noch durch Massenzitiererei belegen zu müssen.

Oder hast Du nie die Stokowski im Spiegel und dergleichen gelesen? Und glaubst Du allen Ernstes, das würde keinen Keil zumindest in die persönliche Beziehungsebene treiben?
 

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16. Juli 2020 um 20:22

Nicht einmal im Bett, behaupte ich. Nirgends wird mehr Theater gespielt.

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16. Juli 2020 um 20:56
In Antwort auf

Ich überprüfe meine Thesen und versuche eine Definition von strukturell versus "intrinsisch" und soziokulturell erst einmal zu entwickeln. Anschließend wird sich herausstellen, ob ich meine Ansicht revidieren muss. Und vielleicht muss ich sie ja revidieren.

Das Gegeneinander ist allerdings eklatant, wenn auch nicht in Deinem persönlichen Leben, was schön für Dich ist. Es schreit doch jeden Tag aus allen Gazetten, dass Mann und Frau im Krieg gegeneinander sind. Mir ist die Zeit zu schade, das auch noch durch Massenzitiererei belegen zu müssen.

Oder hast Du nie die Stokowski im Spiegel und dergleichen gelesen? Und glaubst Du allen Ernstes, das würde keinen Keil zumindest in die persönliche Beziehungsebene treiben?
 

Ich lese den Tagesspiegel gern und oft, den Spiegel hingegen- nie. Erwischt. 

Ich schau morgen mal. 

Was sicher ein Teil des Themas ist. Denn würde ich es anders sehen, würde ich wahrscheinlich auch Spiegel lesen. Zumindest öfter. 

Ich  hatte eine Mitschülerin.  Anno ganz lange her. Die hatte sich in den Jahren danach auch in die "gegeneinander" Richtung abgebogen ist. Ziemlich heftig sogar, ich habe sie nach der Schulzeit nicht oft gesehen und so tiefgreifend war unser Kontakt auch nicht, im Gegenteil eher oberflächlich. Hat mich damals total schockiert. 

Beruflich bei Kollegen habe ich es nur zwei mal erlebt und da wohlweislich sehr verdeckt. In allen anderen Fällen spielte es nie eine Rolle, wer Männlein ist oder Weiblein oder was auch immer. 

All in all: dass ich weiblich bin ist unterm Strich dasjenige meiner Persönlichkeitsmerkmale, mit dem ich bisher den wenigsten Stress, den wenigsten Ärger, die wenigsten Probleme hatte. Was für die wenigsten Konflikte gesorgt hat, mich am wenigsten ausgebremst hat und womit ich am wenigsten angeeckt bin. 

Aber wenn der "Feminismus" so weiter macht, könnte sich das für nachfolgende Generationen noch unschön ändern. 

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16. Juli 2020 um 20:58
In Antwort auf

Nicht einmal im Bett, behaupte ich. Nirgends wird mehr Theater gespielt.

Das ist wohl wahr 😁
Nur ist es wohl auch nicht anders, wenn Frau und Frau im Bett sind. Bei Mann und Mann ... mal fragen, aber ich fürchte ja... das liegt nicht an den Geschlechtern, sondern an den Emotionen 😏

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22. Juli 2020 um 2:46
In Antwort auf

Die Zustände haben wir doch schon längst, und eigentlich sind sie mir recht.
Das erleichtert das Arbeitsleben sogar enorm.

Als Projektleiter in meiner alten Firma war einmal in einer Diskussion mein Ton etwas zu herablassend und bestimmend. Allerdings habe ich das noch früh genug erkannt und wollte es gegenüber der durch mich etwas unter "Beschuss" geratenen Kollegin wieder korrigieren. Dabei habe ich ihr dann folgendes Kompliment gemacht, das aber einer echten Empfindung entsprach: "Meine Reaktion ist der Tatsache geschuldet, dass wir alle in dem Projekt etwas unter Druck stehen und ich zu zielfokussiert bin. Das ändert aber nichts daran, dass sie für mich einer der kompetentesten und menschlich sympathischsten Kolleginnen sind."

Für die Kollegin war das ok, ich glaube, sie freute sich darüber sehr.

Eine andere Kollegin hingegen rastete aus: Das sei doch wohl nur eine Art Anbaggerei, und das wolle ich mit so einem flotten Spruch kaschieren.

(Tatsache ist, dass ich nicht einmal im Traum daran gedacht habe, eine Kollegin anzubaggern. Selbst wenn ich eine "anbaggerungswürdig" gefunde hätte, kannte ich ja die strengen Regeln unseres Hauses in- und auswendig).

Ich konnte froh sein, dass die Sache im Sand verlief und mich nicht noch anderen Orts rechtfertigen musste. Gewiss hätten meine Vorgesetzten die "mehr als Harmlosigkeit" erkannt. Auch eilte mir nicht der Ruf eines Anbaggerers voraus. Aber immerhin hätte ich die Sache doch wohl genauer erklären müssen, so wie ich es hier tue.

Umgekehrt habe ich in 20 Jahren folgendes erlebt:

- Eine Kollegin hatte ständig das Bedürfnis mich anzufassen, umzufassen, zu umarmen, ein Küsschen für irgendwas aufzudrücken. Niemals hätte ich gewagt, eine Kollegin auch nur flüchtig an der Schulter zu berühren

- Eine Kollegin äußerte einmal: Wie schade, dass niemals etwas zwischen uns hat sein können. Einen Anlass habe ich ihr nicht gegeben, aber sie hatte schon recht damit, dass sie mir schon mehr als nur sympathisch war und ich alles tat ihr gerade das nicht zu zeigen.

- Als ich die Firma verließ, heulte eine Kollegin wie ein Schlosshund, umarmte mich und versuchte mich zu küssen (ich habe sie dann sanft von mir weggeschoben)

- Es gab mal eine Veranstaltung der Firma an einem Lagerfeuer. Eine Dame aus dem Vertrieb, schon etwas beschwipst, lehnte sich an mich, fiel dann in meine Arme, schmachtete mich an. Und als ich dann aufstand, um ins Hotelzimmer in der Nähe zu gehen, fragte sie mich, ob sie mitkommen könne. Ich lehnte freundlich ab, ich sei ohnehin sehr müde. Jahrelang hat sie mich gemieden. Wenn es unvermeidlich war, reagierte sie mir gegenüber immer nur zickig.

So sind nunmal heutzutage die Rollen verteilt, und ich habe mich damit abgefunden.

Ich weiß aber auch, dass es ganz andere Firmen gibt, in denen es extrem übergriffige Männer geben soll. Das kannte ich aus meinem Bereich gerade nicht - manchmal hatte ich sogar Angst, mit einer Frau alleine konferieren zu müssen. Eine Dame war etwas neurotisch, ich musste oft mit ihr  - da sie Ko-Projektleiterin war - unter 4 Augen arbeiten, und die Befürchtung, sie könne falsche Behauptungen aufstellen, wenn ihr irgendetwas an der Zusammenarbeit nicht passte, hatte ich durchaus. Da war ich beinahe froh, als sie wegen eines Nervenzusammenbruchs längere Zeit ausfiel und ersetzt werden musste.




 

"Eine andere Kollegin hingegen rastete aus: Das sei doch wohl nur eine Art Anbaggerei, und das wolle ich mit so einem flotten Spruch kaschieren."

Das war aber wohl eher aus Neid, nicht weil sich wirklich jemand übergriffig behandelt fühlte. Hättest du selbiges zu ihr gesagt, wärs sicher völlig ok gewesen 

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22. Juli 2020 um 2:46
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Die Zustände haben wir doch schon längst, und eigentlich sind sie mir recht.
Das erleichtert das Arbeitsleben sogar enorm.

Als Projektleiter in meiner alten Firma war einmal in einer Diskussion mein Ton etwas zu herablassend und bestimmend. Allerdings habe ich das noch früh genug erkannt und wollte es gegenüber der durch mich etwas unter "Beschuss" geratenen Kollegin wieder korrigieren. Dabei habe ich ihr dann folgendes Kompliment gemacht, das aber einer echten Empfindung entsprach: "Meine Reaktion ist der Tatsache geschuldet, dass wir alle in dem Projekt etwas unter Druck stehen und ich zu zielfokussiert bin. Das ändert aber nichts daran, dass sie für mich einer der kompetentesten und menschlich sympathischsten Kolleginnen sind."

Für die Kollegin war das ok, ich glaube, sie freute sich darüber sehr.

Eine andere Kollegin hingegen rastete aus: Das sei doch wohl nur eine Art Anbaggerei, und das wolle ich mit so einem flotten Spruch kaschieren.

(Tatsache ist, dass ich nicht einmal im Traum daran gedacht habe, eine Kollegin anzubaggern. Selbst wenn ich eine "anbaggerungswürdig" gefunde hätte, kannte ich ja die strengen Regeln unseres Hauses in- und auswendig).

Ich konnte froh sein, dass die Sache im Sand verlief und mich nicht noch anderen Orts rechtfertigen musste. Gewiss hätten meine Vorgesetzten die "mehr als Harmlosigkeit" erkannt. Auch eilte mir nicht der Ruf eines Anbaggerers voraus. Aber immerhin hätte ich die Sache doch wohl genauer erklären müssen, so wie ich es hier tue.

Umgekehrt habe ich in 20 Jahren folgendes erlebt:

- Eine Kollegin hatte ständig das Bedürfnis mich anzufassen, umzufassen, zu umarmen, ein Küsschen für irgendwas aufzudrücken. Niemals hätte ich gewagt, eine Kollegin auch nur flüchtig an der Schulter zu berühren

- Eine Kollegin äußerte einmal: Wie schade, dass niemals etwas zwischen uns hat sein können. Einen Anlass habe ich ihr nicht gegeben, aber sie hatte schon recht damit, dass sie mir schon mehr als nur sympathisch war und ich alles tat ihr gerade das nicht zu zeigen.

- Als ich die Firma verließ, heulte eine Kollegin wie ein Schlosshund, umarmte mich und versuchte mich zu küssen (ich habe sie dann sanft von mir weggeschoben)

- Es gab mal eine Veranstaltung der Firma an einem Lagerfeuer. Eine Dame aus dem Vertrieb, schon etwas beschwipst, lehnte sich an mich, fiel dann in meine Arme, schmachtete mich an. Und als ich dann aufstand, um ins Hotelzimmer in der Nähe zu gehen, fragte sie mich, ob sie mitkommen könne. Ich lehnte freundlich ab, ich sei ohnehin sehr müde. Jahrelang hat sie mich gemieden. Wenn es unvermeidlich war, reagierte sie mir gegenüber immer nur zickig.

So sind nunmal heutzutage die Rollen verteilt, und ich habe mich damit abgefunden.

Ich weiß aber auch, dass es ganz andere Firmen gibt, in denen es extrem übergriffige Männer geben soll. Das kannte ich aus meinem Bereich gerade nicht - manchmal hatte ich sogar Angst, mit einer Frau alleine konferieren zu müssen. Eine Dame war etwas neurotisch, ich musste oft mit ihr  - da sie Ko-Projektleiterin war - unter 4 Augen arbeiten, und die Befürchtung, sie könne falsche Behauptungen aufstellen, wenn ihr irgendetwas an der Zusammenarbeit nicht passte, hatte ich durchaus. Da war ich beinahe froh, als sie wegen eines Nervenzusammenbruchs längere Zeit ausfiel und ersetzt werden musste.




 

"Eine andere Kollegin hingegen rastete aus: Das sei doch wohl nur eine Art Anbaggerei, und das wolle ich mit so einem flotten Spruch kaschieren."

Das war aber wohl eher aus Neid, nicht weil sich wirklich jemand übergriffig behandelt fühlte. Hättest du selbiges zu ihr gesagt, wärs sicher völlig ok gewesen 

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22. Juli 2020 um 11:51
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"Eine andere Kollegin hingegen rastete aus: Das sei doch wohl nur eine Art Anbaggerei, und das wolle ich mit so einem flotten Spruch kaschieren."

Das war aber wohl eher aus Neid, nicht weil sich wirklich jemand übergriffig behandelt fühlte. Hättest du selbiges zu ihr gesagt, wärs sicher völlig ok gewesen 

Das mag durchaus so sein, aber zeigt, wie vorsichtig man sein muss.

Wahrscheinlich ist es geschlechtsunabhängig ein Fehler, jemand besonders in Gegenwart anderer hervorzuheben - vor allem in einer führenden Rolle der Person gegenüber. Aber hätte ich einen männlichen Kollegen gelobt, dann wäre die Reaktion anderer Kollegen und Kolleginnen sicher moderater ausgefallen. - Das wirklich schlimme Wort war "sympathisch". Das weckt eventuell falsche Assoziationen.

Vielleicht kennst Du den berühmt-berüchtigten Fall, dass die Staatssekretärin Sawsan Chebli eine Ansprache vor der deutsch-iranischen Gesellschaft halten sollte. Da sie jung und nach landläufigen Klischess "exotisch-hübsch" aussah, wurde sie nicht sofort von dem ehemaligen Botschafter im Iran, dem deutschen Vorsitzenden dieser Gesellschaft, erkannt.

Dies war ihm dann allerdings peinlich, und er sagte: Ich bitte vielmals um Entschuldigung, denn ich habe nicht geahnt, dass ich einer nicht nur so gut aussehenden, sondern auch noch so jungen Frau gegenübertreten würde.

Daraus wurde ein politischer Skandal, stand in allen möglichen Zeitungen, am meisten regte sich die TAZ darüber auf. Dieser ältere Herr, einfach nur von alter Schule, mit Jahrzehnten diplomatischer Erfahrung, musste sich öffentlich bei Chebli wegen seines "Chauvinismus" entschuldigen.

Das ist die Realität hierzulande. Aber vielleicht glaubt auch ihr, der Ex-Botschafter sei ein Schurke.

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22. Juli 2020 um 17:10
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Das mag durchaus so sein, aber zeigt, wie vorsichtig man sein muss.

Wahrscheinlich ist es geschlechtsunabhängig ein Fehler, jemand besonders in Gegenwart anderer hervorzuheben - vor allem in einer führenden Rolle der Person gegenüber. Aber hätte ich einen männlichen Kollegen gelobt, dann wäre die Reaktion anderer Kollegen und Kolleginnen sicher moderater ausgefallen. - Das wirklich schlimme Wort war "sympathisch". Das weckt eventuell falsche Assoziationen.

Vielleicht kennst Du den berühmt-berüchtigten Fall, dass die Staatssekretärin Sawsan Chebli eine Ansprache vor der deutsch-iranischen Gesellschaft halten sollte. Da sie jung und nach landläufigen Klischess "exotisch-hübsch" aussah, wurde sie nicht sofort von dem ehemaligen Botschafter im Iran, dem deutschen Vorsitzenden dieser Gesellschaft, erkannt.

Dies war ihm dann allerdings peinlich, und er sagte: Ich bitte vielmals um Entschuldigung, denn ich habe nicht geahnt, dass ich einer nicht nur so gut aussehenden, sondern auch noch so jungen Frau gegenübertreten würde.

Daraus wurde ein politischer Skandal, stand in allen möglichen Zeitungen, am meisten regte sich die TAZ darüber auf. Dieser ältere Herr, einfach nur von alter Schule, mit Jahrzehnten diplomatischer Erfahrung, musste sich öffentlich bei Chebli wegen seines "Chauvinismus" entschuldigen.

Das ist die Realität hierzulande. Aber vielleicht glaubt auch ihr, der Ex-Botschafter sei ein Schurke.

Warum wird heutzutage aus so einer Lappalie ein Skandal gemacht?
Weil dieses den Zeitgeist bedient und für Auflagen in der Presse sorgt.
Im Grund genommen, ein Problem der Gesellschaft.
Die Leute lesen gerne so etwas, um sich 1. darüber zu amüsieren und 2. irgendwas zum Reden zu haben. 
Ein ähnlicher Fall, war dass ja auch mit dem Herrn Brüderle, der irgendwas sexistisches von sich gegeben haben soll. Das wird dann von der Presse dankend angenommen und bis ins kleinste Detail ausgeschlachtet.
Da haben sie wieder was zum Schreiben und die Auflage kann erhöht werden.
Der Bürger hätte es in der Hand, wie bei so vielem. Er macht es nicht, weil er in der Masse dazu gehören will und sich dort sicher fühlt. 

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22. Juli 2020 um 19:29
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Warum wird heutzutage aus so einer Lappalie ein Skandal gemacht?
Weil dieses den Zeitgeist bedient und für Auflagen in der Presse sorgt.
Im Grund genommen, ein Problem der Gesellschaft.
Die Leute lesen gerne so etwas, um sich 1. darüber zu amüsieren und 2. irgendwas zum Reden zu haben. 
Ein ähnlicher Fall, war dass ja auch mit dem Herrn Brüderle, der irgendwas sexistisches von sich gegeben haben soll. Das wird dann von der Presse dankend angenommen und bis ins kleinste Detail ausgeschlachtet.
Da haben sie wieder was zum Schreiben und die Auflage kann erhöht werden.
Der Bürger hätte es in der Hand, wie bei so vielem. Er macht es nicht, weil er in der Masse dazu gehören will und sich dort sicher fühlt. 

Der Bürger, wer ist das eigentlich? Wir alle, und wer sind wir alle?

Gestern in Wiesbaden:

Polizeiaufgebot bewachte den Marktplatz. Da demonstrierten ca. 30 Jugendliche gegen Rassismus und skandierten "Ende mit Deutschland, Ende mit der Polizei, Ende mit dem Faschismus."

Ich schaute mich um: kein Ausländer weit und breit, wahrscheinlich auch keiner mit Migrationshintergrund, vorwiegend wütende junge Frauen, die das Ende des Rassismus forderten. Daneben Polizisten und Polizistinnen, die sich das alles mehr oder weniger "amüsiert" anschauten.

Einer der jungen Leute sprach mich an, ob ich auch was gegen die Polizei habe oder ob ich ein Fascho sei. Ich erklärte ihm, dass ich seine Einstellung und Haltung für einen "inversen Faschismus" halte. Er brüllte: Hau ab, Du Faschist.

Ich hatte nicht den Eindruck, dass einer dieser Jugendlichen jemals Opfer von Polizeigewalt oder Rassismus geworden ist. Sie könnten sich da besser in den USA austoben, da gibt es lohnendere Ziele.

Aber ok, ich bin vom Thema abgekommen.

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22. Juli 2020 um 20:29
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Der Bürger, wer ist das eigentlich? Wir alle, und wer sind wir alle?

Gestern in Wiesbaden:

Polizeiaufgebot bewachte den Marktplatz. Da demonstrierten ca. 30 Jugendliche gegen Rassismus und skandierten "Ende mit Deutschland, Ende mit der Polizei, Ende mit dem Faschismus."

Ich schaute mich um: kein Ausländer weit und breit, wahrscheinlich auch keiner mit Migrationshintergrund, vorwiegend wütende junge Frauen, die das Ende des Rassismus forderten. Daneben Polizisten und Polizistinnen, die sich das alles mehr oder weniger "amüsiert" anschauten.

Einer der jungen Leute sprach mich an, ob ich auch was gegen die Polizei habe oder ob ich ein Fascho sei. Ich erklärte ihm, dass ich seine Einstellung und Haltung für einen "inversen Faschismus" halte. Er brüllte: Hau ab, Du Faschist.

Ich hatte nicht den Eindruck, dass einer dieser Jugendlichen jemals Opfer von Polizeigewalt oder Rassismus geworden ist. Sie könnten sich da besser in den USA austoben, da gibt es lohnendere Ziele.

Aber ok, ich bin vom Thema abgekommen.

Habe mich schon gewundert, dass er überhaupt gewusst hat, was Du mit inversen Faschismus meintest. Möglicherweise hat er es nicht gewusst, nur instinktiv geahnt, dass es nicht seinem Ideal entspricht.
Hier bei uns im Ort hängen an verschiedenen Häusern und Straßen selbstgemachte Plakate mit der Aufschrift : Kein Rassismus, diese Wohnanlage ist rassismusfrei, Rassisten keine Chance, usw. 
Wo gibt es hier in Deutschland groß Rassismus zu beklagen?
Mir ist davon nichts bekannt.
Die Leute sind wohl schnell auf den Rassismuszug aufgesprungen, der durch den bedauernswerten Tod des Afroamerikaners, George Floyd in Minnesota, bei einem Polizeieinsatz ausgelöst wurde.
Viele und besonders junge Leute wollen den Zeitgeist frönen, mit der Masse mitschwimmen und lassen sich vom Mainstream beinflussen.
Es ist meiner Ansicht nach, schon ein Unding, Menschen in verschiedene Rassen einzuteilen. Wenn es keine Rasse gibt, gibt es auch kein Rassismus.
Von Rassen spricht man bei Tieren, aber nicht bei Menschen. 
Wir Menschen sind alle gleich , egal welche Hautfarbe wir haben.
Und deswegen ist die ganze Rassismusdebatte für mich nur eine aufgeplusterte Geschichte, ohne echten Hintergrund. 
Rassismus ist eine Erfindung der Weißen, um ein Keil zwischen den Schwarzen und den Weißen zu treiben und sich selbst zu kasteien. Und die Masse springt auf diesen Zug auf, weil es modern ist, anstattt mal selber zu überlegen, was damit eigentlich bezweckt wird. 
Möglicherweise löse ich durch diese Aussagen hier einen erheblichen Shitstorm aus. Nein, ich bin nicht rechts, ich stehe in der politischen, neutralen Mitte, dass ist auch kein rechtes Gedankengut, dass ist eine Überlegung und eine Aussage, die es mal wert ist, durch -und überdacht zu werden. 
Sorry , bin vom Thema hier abgedriftet, sollte eigentlich nicht sein, ist aber wieder mal passiert, da ich einiges loswerden möchte, was in mir brodelt! 

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22. Juli 2020 um 20:42
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Habe mich schon gewundert, dass er überhaupt gewusst hat, was Du mit inversen Faschismus meintest. Möglicherweise hat er es nicht gewusst, nur instinktiv geahnt, dass es nicht seinem Ideal entspricht.
Hier bei uns im Ort hängen an verschiedenen Häusern und Straßen selbstgemachte Plakate mit der Aufschrift : Kein Rassismus, diese Wohnanlage ist rassismusfrei, Rassisten keine Chance, usw. 
Wo gibt es hier in Deutschland groß Rassismus zu beklagen?
Mir ist davon nichts bekannt.
Die Leute sind wohl schnell auf den Rassismuszug aufgesprungen, der durch den bedauernswerten Tod des Afroamerikaners, George Floyd in Minnesota, bei einem Polizeieinsatz ausgelöst wurde.
Viele und besonders junge Leute wollen den Zeitgeist frönen, mit der Masse mitschwimmen und lassen sich vom Mainstream beinflussen.
Es ist meiner Ansicht nach, schon ein Unding, Menschen in verschiedene Rassen einzuteilen. Wenn es keine Rasse gibt, gibt es auch kein Rassismus.
Von Rassen spricht man bei Tieren, aber nicht bei Menschen. 
Wir Menschen sind alle gleich , egal welche Hautfarbe wir haben.
Und deswegen ist die ganze Rassismusdebatte für mich nur eine aufgeplusterte Geschichte, ohne echten Hintergrund. 
Rassismus ist eine Erfindung der Weißen, um ein Keil zwischen den Schwarzen und den Weißen zu treiben und sich selbst zu kasteien. Und die Masse springt auf diesen Zug auf, weil es modern ist, anstattt mal selber zu überlegen, was damit eigentlich bezweckt wird. 
Möglicherweise löse ich durch diese Aussagen hier einen erheblichen Shitstorm aus. Nein, ich bin nicht rechts, ich stehe in der politischen, neutralen Mitte, dass ist auch kein rechtes Gedankengut, dass ist eine Überlegung und eine Aussage, die es mal wert ist, durch -und überdacht zu werden. 
Sorry , bin vom Thema hier abgedriftet, sollte eigentlich nicht sein, ist aber wieder mal passiert, da ich einiges loswerden möchte, was in mir brodelt! 

Es ist einfach mit der Masse mitzuschwimmen, aber den Mut zu haben, für seine Überzeugung, gegen den Strom zu schwimmen, dass ist nicht so einfach.
Aber wer gegen den Strom schwimmt, sieht den Dreck der ihm entgegenkommt, dass sieht die Masse nicht.
Die Masse ist wie tote Fische, die mit dem Strom schwimmen und in den Ozean gespült werden um sich dort in der Weite zu verlieren.
Schaut in den Spiegel und lasst Eure Gedanken schweifen und überlegt was ich hier aussagen will, vielleicht kommt ihr dann selber darauf, was eigentlich der Realität entspricht.   

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22. Juli 2020 um 21:21
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Es ist einfach mit der Masse mitzuschwimmen, aber den Mut zu haben, für seine Überzeugung, gegen den Strom zu schwimmen, dass ist nicht so einfach.
Aber wer gegen den Strom schwimmt, sieht den Dreck der ihm entgegenkommt, dass sieht die Masse nicht.
Die Masse ist wie tote Fische, die mit dem Strom schwimmen und in den Ozean gespült werden um sich dort in der Weite zu verlieren.
Schaut in den Spiegel und lasst Eure Gedanken schweifen und überlegt was ich hier aussagen will, vielleicht kommt ihr dann selber darauf, was eigentlich der Realität entspricht.   

Du bekommst nur deshalb keine Zustimmung, weil die meisten Angst haben, ihre Überzeugung kundzutun.

Genauso wie Du widersetze ich mit rechten Idioten. Aber auch linken ähnlicher Machart. Denn sie wissen nicht, wie ähnlich sie sich sind. Wer weiß denn schon, wieviele Opfer der Stalinismus gekostet hat? Frage mal Jüngere, allerdings kennen die auch nicht einmal die Opferzahlen von WK2 und der von Deutschen begangenen Verbrechen.

Mir persönlich ist es nämlich auch völlig egal, ob unsere künftigen Schlächter rechts oder links angesiedelt sind. Das Ergebnis dürfte sich ähneln.

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22. Juli 2020 um 21:25
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Du bekommst nur deshalb keine Zustimmung, weil die meisten Angst haben, ihre Überzeugung kundzutun.

Genauso wie Du widersetze ich mit rechten Idioten. Aber auch linken ähnlicher Machart. Denn sie wissen nicht, wie ähnlich sie sich sind. Wer weiß denn schon, wieviele Opfer der Stalinismus gekostet hat? Frage mal Jüngere, allerdings kennen die auch nicht einmal die Opferzahlen von WK2 und der von Deutschen begangenen Verbrechen.

Mir persönlich ist es nämlich auch völlig egal, ob unsere künftigen Schlächter rechts oder links angesiedelt sind. Das Ergebnis dürfte sich ähneln.

Nur wie kommen wir jetzt zum Thema zurück?

Vielleicht ist es ja auch uninteressant. Die TE hat ja schon lange kapituliert. Mit solchen merkwürdigen Leuten wie uns hat sie sicher nicht gerechnet. In so jungen Jahren - da malt man sich die Welt noch nett aus. Mit so eindeutigen Schwarz-Weiß-Facetten.

Schon die Geschichte des Feminismus ist ungemein komplex: Wie soll man da sagen können, man sei Feministin, ohne genau anzugeben, welche der vielen Richtungen tatsächlich gemeint ist? Und es können ja nicht alle gleich gut sein, schließlich bekämpfen sich einige Feministinnen untereinander mehr als die "bösen Männer". Mit 17 wäre ich da völlig überfordert.

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22. Juli 2020 um 21:33
In Antwort auf

Nur wie kommen wir jetzt zum Thema zurück?

Vielleicht ist es ja auch uninteressant. Die TE hat ja schon lange kapituliert. Mit solchen merkwürdigen Leuten wie uns hat sie sicher nicht gerechnet. In so jungen Jahren - da malt man sich die Welt noch nett aus. Mit so eindeutigen Schwarz-Weiß-Facetten.

Schon die Geschichte des Feminismus ist ungemein komplex: Wie soll man da sagen können, man sei Feministin, ohne genau anzugeben, welche der vielen Richtungen tatsächlich gemeint ist? Und es können ja nicht alle gleich gut sein, schließlich bekämpfen sich einige Feministinnen untereinander mehr als die "bösen Männer". Mit 17 wäre ich da völlig überfordert.

Übrigens noch eine kleine Kampfbemerkung:

Es gibt freilich Feministinnen, welche behaupten, dass es ihnen ja auch um die Männer gehe und dass Feminismus auch für Männer irgendwie irgendwo gut sei.

Ich ziehe mal einen gewagten Vergleich und mache einen Exkurs, um dann von hinten rum zum Thema zurückzukommen:

Als Kritiker praktisch aller Religionen und Konfessionen sehe ich mich manchmal genötigt, festzustellen: Boah, die tun so ungemein aufgeklärt und menschenfreundlich. Vor allem protestantische Richtungen.

Mit den Katholiken hat man es da einfacher: Die sind immer noch viel leichter zu kritisieren. Weniger weltoffen, meist auch noch sexualfeindlich. - Allerdings scheinen sich da auch einige zu bewegen, und genau das ist die Crux.

Liebe Katholiken, denke ich mir, bleibt doch authentisch. Denn ein Gegner, der sich doch nur tarnt (und der alte Mief wird eben gut versteckt), den halte ich für besonders gefährlich. Nach Kants Motto: Gott behüte mich vor meinen "Freunden" (also hier Schein-Freunde), denn vor meinen Feinden kann ich mich selbst bereits schützen.

Bezogen auf den Feminismus:

Ein nicht männerfeindlicher Feminismus wäre einfach nur Blödsinn und könnte nicht mehr ernst genommen werden. Er würde nämlich dann entweder zu einem allgemeinen Humanismus und taugte nicht mehr zur weiblichen Selbstbeweihräucherung, oder es handelte sich um eine ganz üble Spielart, welche die Verachtung von Männern nur besser tarnt.

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22. Juli 2020 um 22:09
In Antwort auf

Übrigens noch eine kleine Kampfbemerkung:

Es gibt freilich Feministinnen, welche behaupten, dass es ihnen ja auch um die Männer gehe und dass Feminismus auch für Männer irgendwie irgendwo gut sei.

Ich ziehe mal einen gewagten Vergleich und mache einen Exkurs, um dann von hinten rum zum Thema zurückzukommen:

Als Kritiker praktisch aller Religionen und Konfessionen sehe ich mich manchmal genötigt, festzustellen: Boah, die tun so ungemein aufgeklärt und menschenfreundlich. Vor allem protestantische Richtungen.

Mit den Katholiken hat man es da einfacher: Die sind immer noch viel leichter zu kritisieren. Weniger weltoffen, meist auch noch sexualfeindlich. - Allerdings scheinen sich da auch einige zu bewegen, und genau das ist die Crux.

Liebe Katholiken, denke ich mir, bleibt doch authentisch. Denn ein Gegner, der sich doch nur tarnt (und der alte Mief wird eben gut versteckt), den halte ich für besonders gefährlich. Nach Kants Motto: Gott behüte mich vor meinen "Freunden" (also hier Schein-Freunde), denn vor meinen Feinden kann ich mich selbst bereits schützen.

Bezogen auf den Feminismus:

Ein nicht männerfeindlicher Feminismus wäre einfach nur Blödsinn und könnte nicht mehr ernst genommen werden. Er würde nämlich dann entweder zu einem allgemeinen Humanismus und taugte nicht mehr zur weiblichen Selbstbeweihräucherung, oder es handelte sich um eine ganz üble Spielart, welche die Verachtung von Männern nur besser tarnt.

Ich möchte noch mal einen Satz zum Rassismus sagen. 
Es gibt eine einzige Lösung für dieses Problem.
Und das ist ganz leicht zu beantworten.
Menschen kann man nicht in Rassen einteilen. Punkt.
Wo keine Rassen, dort kein Rassismus. Punkt.
Das sollten sich alle mal durch den Kopf gehen lassen!
Mehr will ich dazu nicht mehr sagen!
 

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22. Juli 2020 um 22:11
In Antwort auf

Übrigens noch eine kleine Kampfbemerkung:

Es gibt freilich Feministinnen, welche behaupten, dass es ihnen ja auch um die Männer gehe und dass Feminismus auch für Männer irgendwie irgendwo gut sei.

Ich ziehe mal einen gewagten Vergleich und mache einen Exkurs, um dann von hinten rum zum Thema zurückzukommen:

Als Kritiker praktisch aller Religionen und Konfessionen sehe ich mich manchmal genötigt, festzustellen: Boah, die tun so ungemein aufgeklärt und menschenfreundlich. Vor allem protestantische Richtungen.

Mit den Katholiken hat man es da einfacher: Die sind immer noch viel leichter zu kritisieren. Weniger weltoffen, meist auch noch sexualfeindlich. - Allerdings scheinen sich da auch einige zu bewegen, und genau das ist die Crux.

Liebe Katholiken, denke ich mir, bleibt doch authentisch. Denn ein Gegner, der sich doch nur tarnt (und der alte Mief wird eben gut versteckt), den halte ich für besonders gefährlich. Nach Kants Motto: Gott behüte mich vor meinen "Freunden" (also hier Schein-Freunde), denn vor meinen Feinden kann ich mich selbst bereits schützen.

Bezogen auf den Feminismus:

Ein nicht männerfeindlicher Feminismus wäre einfach nur Blödsinn und könnte nicht mehr ernst genommen werden. Er würde nämlich dann entweder zu einem allgemeinen Humanismus und taugte nicht mehr zur weiblichen Selbstbeweihräucherung, oder es handelte sich um eine ganz üble Spielart, welche die Verachtung von Männern nur besser tarnt.

Ich denke , damit hast Du recht. Ok. kann ich so annehmen. 

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22. Juli 2020 um 23:16
In Antwort auf

Hallo ich freue mich ein solches Forum gefunden zu haben. Ich komme mal direkt zu meinem Problem. Ich bin 17 Jahre alt und beschäftige mich viel mit Dingen, die in der Welt falsch laufen. Ich bekomme viel von Leuten zu hören, gerade wenn ich versuche mit jemanden eine ernstahfte Unterhaltung beispielsweise über Feminismus zu führen stoße ich oft auf Unverständnis. Ich bekomme in einem Streit von meinem Freund auch mal so gewisse Äußerungen wie " du immer mit deiner alternativen Scheiße", " Du willst doch nur Aufmerksamkeit" etc. zu hören. Ich hab das Gefühl das der Begriff Feminismus für viele Leute abschreckend wirkt. Sie sehen in mir dann eine männerhassende, frustrierte kleine Göre.( Was ich übrigens nicht bin) Ich verstehe nicht wie Menschen Fakten ignorieren können und so tun als wäre Feminismus unnötig. Macht ihr ähnliche Erfahrungen oder führe ich diese Diskussionen einfach nicht richtig?
-M

Wenn eine 17 Jährige Göre mich mit sowas voll labert würde mir auch die Geduld ausgehen. 

Werde erst mal Erwachsen, dann darfst du auch mitreden  

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22. Juli 2020 um 23:37
In Antwort auf

Ich möchte noch mal einen Satz zum Rassismus sagen. 
Es gibt eine einzige Lösung für dieses Problem.
Und das ist ganz leicht zu beantworten.
Menschen kann man nicht in Rassen einteilen. Punkt.
Wo keine Rassen, dort kein Rassismus. Punkt.
Das sollten sich alle mal durch den Kopf gehen lassen!
Mehr will ich dazu nicht mehr sagen!
 

Absolut klar und verständlich. Die Unterschiede spielen such auf anderen Ebenen ab und haben völlig andere Ursachen als die Rasse.

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22. Juli 2020 um 23:54
In Antwort auf

Ich möchte noch mal einen Satz zum Rassismus sagen. 
Es gibt eine einzige Lösung für dieses Problem.
Und das ist ganz leicht zu beantworten.
Menschen kann man nicht in Rassen einteilen. Punkt.
Wo keine Rassen, dort kein Rassismus. Punkt.
Das sollten sich alle mal durch den Kopf gehen lassen!
Mehr will ich dazu nicht mehr sagen!
 

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23. Juli 2020 um 8:11
In Antwort auf

Es ist einfach mit der Masse mitzuschwimmen, aber den Mut zu haben, für seine Überzeugung, gegen den Strom zu schwimmen, dass ist nicht so einfach.
Aber wer gegen den Strom schwimmt, sieht den Dreck der ihm entgegenkommt, dass sieht die Masse nicht.
Die Masse ist wie tote Fische, die mit dem Strom schwimmen und in den Ozean gespült werden um sich dort in der Weite zu verlieren.
Schaut in den Spiegel und lasst Eure Gedanken schweifen und überlegt was ich hier aussagen will, vielleicht kommt ihr dann selber darauf, was eigentlich der Realität entspricht.   

erinnert mich an einen der Sprüche von länger her, den ich immer noch mag

"die Kraft, die wir brauchen, ziehen wir aus dem Strom gegen den wir schwimmen"

Doch inzwischen hat mich auch etwas Lebenserfahrung eingeholt. Bei jedem, selbst beim größten Außenseiter, kommt es vor, dass man in einigen Punkten die Meinung der Mehrheit teilt. Was dann immer diese Helden auf den Plan ruft, die einem vorwerfen, nur mit dem Strom zu schwimmen

Nein, man kann auch selbst denken und selbst entscheiden und dennoch der Meinung der Mehrheit sein.
Im Gegenteil würde ich sagen: jemand der pauschla immer DAGEGEN ist, kann nicht denken und sich keine eigene Meinung bilden dabei. Einfach immer nur schon das Vorzeichen ändern, ist keine Einstellung, keine Meinung, einfach nur hirnlos.

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23. Juli 2020 um 9:01
In Antwort auf

erinnert mich an einen der Sprüche von länger her, den ich immer noch mag

"die Kraft, die wir brauchen, ziehen wir aus dem Strom gegen den wir schwimmen"

Doch inzwischen hat mich auch etwas Lebenserfahrung eingeholt. Bei jedem, selbst beim größten Außenseiter, kommt es vor, dass man in einigen Punkten die Meinung der Mehrheit teilt. Was dann immer diese Helden auf den Plan ruft, die einem vorwerfen, nur mit dem Strom zu schwimmen

Nein, man kann auch selbst denken und selbst entscheiden und dennoch der Meinung der Mehrheit sein.
Im Gegenteil würde ich sagen: jemand der pauschla immer DAGEGEN ist, kann nicht denken und sich keine eigene Meinung bilden dabei. Einfach immer nur schon das Vorzeichen ändern, ist keine Einstellung, keine Meinung, einfach nur hirnlos.

Auch das ist richtig.

Ich glaube aber, das ist die Gefahr von Metaphern, einander leicht misszuverstehen. Schließlich geht es ja nur darum, eigenständiges, unabhängiges Denken zu kultivieren.

Was Sitruuna2 kritisiert, ist m.E. eher die Unfähigkeit zu dieser relativen Unabhängigkeit (niemand hat sie vollkommen) bei sehr vielen Menschen - die versuchen dann IMMER im Strom zu verharren.

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23. Juli 2020 um 9:39
In Antwort auf

Auch das ist richtig.

Ich glaube aber, das ist die Gefahr von Metaphern, einander leicht misszuverstehen. Schließlich geht es ja nur darum, eigenständiges, unabhängiges Denken zu kultivieren.

Was Sitruuna2 kritisiert, ist m.E. eher die Unfähigkeit zu dieser relativen Unabhängigkeit (niemand hat sie vollkommen) bei sehr vielen Menschen - die versuchen dann IMMER im Strom zu verharren.

nee, das kauf ich ned. Da zähle ich mich nicht dazu und gerade Sitruuna kam mir auch schon oft genug in meine Richtung

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23. Juli 2020 um 9:42
In Antwort auf

nee, das kauf ich ned. Da zähle ich mich nicht dazu und gerade Sitruuna kam mir auch schon oft genug in meine Richtung

es ist einfach ein zuuuuuu gutes "k.o-Argument" für andere Meinungen.

Und das ist noch nicht mal O.T. in diesem Thread, weil ich so gar keine Feministin bin und sein will, höre ich das in diesem Kontext auch immer wieder - dann halt von anderen.

So kann man prima andere Meinungen als die eigene wegbügeln, man sagt einfach, das was einem da entgegen tritt, ist ja gar keine Meinung sondern nur "mit dem Strom schwimmen" und schon muss man sich nicht mehr damit auseinander setzen. Tataaaa.

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23. Juli 2020 um 9:46
In Antwort auf

Auch das ist richtig.

Ich glaube aber, das ist die Gefahr von Metaphern, einander leicht misszuverstehen. Schließlich geht es ja nur darum, eigenständiges, unabhängiges Denken zu kultivieren.

Was Sitruuna2 kritisiert, ist m.E. eher die Unfähigkeit zu dieser relativen Unabhängigkeit (niemand hat sie vollkommen) bei sehr vielen Menschen - die versuchen dann IMMER im Strom zu verharren.

P.P.S.: "der Strom" definiert sich per se immer über "die Mehrheit" - aber der ändert sich beständig. Bei nicht einem einzigen Thema bleibt der konstant über viele Jahre im gleichen Flussbett, um mal im Bild zu bleiben.
Woraus logisch zu folgern wäre, dass eigentlich nur sehr wenige immer im Strom schwimmen....

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23. Juli 2020 um 12:25
In Antwort auf

P.P.S.: "der Strom" definiert sich per se immer über "die Mehrheit" - aber der ändert sich beständig. Bei nicht einem einzigen Thema bleibt der konstant über viele Jahre im gleichen Flussbett, um mal im Bild zu bleiben.
Woraus logisch zu folgern wäre, dass eigentlich nur sehr wenige immer im Strom schwimmen....

Du hast mich falsch verstanden? Ich stimme Dir doch zu, lese nur Sitruanas Statement nicht so absolut wie Du. Natürlich wechselt der Strom ständig. Die Metapher ist wie jede ja nur begrenzt aussagefaehig. Authentizität ist wichtiger als mit oder gegen etwas.

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23. Juli 2020 um 19:22

Ich möchte mich auch nochmal bei diesem Thema zu Wort melden.
Es ist natürlich nicht richtig, immer grundsätzlich gegen den Strom zu schwimmen. 
Das wäre dann pubertäres Verhalten, ( Immer grundsätzlich dagegen sein )
Aber für seine feste Überzeugung, nicht mit dem Strom zu schwimmen, weil es modern ist und es die Mehrheit tut, finde ich richtig. 
Man sollte auch nicht alles kritiklos übernehmen, wie jetzt mit dem sogenannten Rassismus, sondern sich das alles mal durch den Kopf gehen lassen.
Vieles spielt sich nämlich im Kopfe ab, eine andere Denkungsweise und alles sieht plötzlich ganz anders aus. 
Und plötzlich hat man den Durchblick und findet Lösungen, auf die man vorher nicht gekommen wäre. 
Der Blick über den Horizont hinaus, dass ist wichtig, wenn man dazulernen will!  

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23. Juli 2020 um 19:37
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Ich möchte mich auch nochmal bei diesem Thema zu Wort melden.
Es ist natürlich nicht richtig, immer grundsätzlich gegen den Strom zu schwimmen. 
Das wäre dann pubertäres Verhalten, ( Immer grundsätzlich dagegen sein )
Aber für seine feste Überzeugung, nicht mit dem Strom zu schwimmen, weil es modern ist und es die Mehrheit tut, finde ich richtig. 
Man sollte auch nicht alles kritiklos übernehmen, wie jetzt mit dem sogenannten Rassismus, sondern sich das alles mal durch den Kopf gehen lassen.
Vieles spielt sich nämlich im Kopfe ab, eine andere Denkungsweise und alles sieht plötzlich ganz anders aus. 
Und plötzlich hat man den Durchblick und findet Lösungen, auf die man vorher nicht gekommen wäre. 
Der Blick über den Horizont hinaus, dass ist wichtig, wenn man dazulernen will!  

Noch etwas zu meiner Person. 
Ich werde mich jetzt etwas zurückziehen, es ist an der Zeit, eine Ausszeit zu nehmen. 
Das habe ich immer wieder so gemacht, wenn ich gemerkt habe, dass es notwendig ist.   
Ich bin nicht ganz weg, schaue auch noch sporadisch hier rein und werde mich irgendwann, wenn ich es möchte, wieder mit einschalten.
Macht es alle gut, ich wünsche Euch alles Gute und vor allem Gesundheit ( Corona ). 
Und vielleicht könnt Ihr ja meine Denkanstöße mal bei Euren Überlegungen mit einbeziehen. 
Ciao,ciao, bye-bye!    

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23. Juli 2020 um 19:47
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Ich möchte mich auch nochmal bei diesem Thema zu Wort melden.
Es ist natürlich nicht richtig, immer grundsätzlich gegen den Strom zu schwimmen. 
Das wäre dann pubertäres Verhalten, ( Immer grundsätzlich dagegen sein )
Aber für seine feste Überzeugung, nicht mit dem Strom zu schwimmen, weil es modern ist und es die Mehrheit tut, finde ich richtig. 
Man sollte auch nicht alles kritiklos übernehmen, wie jetzt mit dem sogenannten Rassismus, sondern sich das alles mal durch den Kopf gehen lassen.
Vieles spielt sich nämlich im Kopfe ab, eine andere Denkungsweise und alles sieht plötzlich ganz anders aus. 
Und plötzlich hat man den Durchblick und findet Lösungen, auf die man vorher nicht gekommen wäre. 
Der Blick über den Horizont hinaus, dass ist wichtig, wenn man dazulernen will!  

ach komm...

wie oft hast Du mir das mit dem "mit dem Strom schwimmen" um die Ohren gehauen, weil ich die Masken auch Stand jetzt und heute nun einmal weder schlimm noch falsch finde? 
Weil...? Es gibt nun einmal nur Deine Meinung und falsche Meinungen, also wer nicht Deiner Meinung ist, denkt eben nicht oder traut sich nicht, seine Meinung auszusprechem, denn DAFÜR sein kann und darf nun einmal keine Meinung sein? Tu mal was gegen Deinen Gottkomplex. Zumal sich Deine "Argumentation" auf haarsträubenden Mist (an der Flaute in den Geschäften sind die bestenfalls zu einem sehr kleinen Teil schuld! ) oder "die anderen machen ..." oder eben "nur mit dem Strom schwimmen" reduziert - und das war es auch schon.

Oh und auch wenn ich normal nicht dazu neige, Fehler zu korrigieren - in dem Falle beißt es, schon erst Recht, wenn man grad über "Durchblick" doziert: es gibt keine "Denkungsweise", bestenfalls eine "Denkweise"

ja, ich bin OT, aber ein Thema gibt es in diesem Thread eh schon lange nicht mehr und das lass ich nicht so stehem

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23. Juli 2020 um 20:27
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ach komm...

wie oft hast Du mir das mit dem "mit dem Strom schwimmen" um die Ohren gehauen, weil ich die Masken auch Stand jetzt und heute nun einmal weder schlimm noch falsch finde? 
Weil...? Es gibt nun einmal nur Deine Meinung und falsche Meinungen, also wer nicht Deiner Meinung ist, denkt eben nicht oder traut sich nicht, seine Meinung auszusprechem, denn DAFÜR sein kann und darf nun einmal keine Meinung sein? Tu mal was gegen Deinen Gottkomplex. Zumal sich Deine "Argumentation" auf haarsträubenden Mist (an der Flaute in den Geschäften sind die bestenfalls zu einem sehr kleinen Teil schuld! ) oder "die anderen machen ..." oder eben "nur mit dem Strom schwimmen" reduziert - und das war es auch schon.

Oh und auch wenn ich normal nicht dazu neige, Fehler zu korrigieren - in dem Falle beißt es, schon erst Recht, wenn man grad über "Durchblick" doziert: es gibt keine "Denkungsweise", bestenfalls eine "Denkweise"

ja, ich bin OT, aber ein Thema gibt es in diesem Thread eh schon lange nicht mehr und das lass ich nicht so stehem

ok, Avarrassterne3.

Euren Spezialdisput überlasse ich mal euch beiden allein.

Jedenfalls glaubte ich die Metapher so deuten zu können, dass ich sowohl mit Dir als auch Sitruuna zugleich übereinstimmen kann.

Was die Maskenpflicht angeht, so stehe ich da eher auf Deiner, also Avarrassterne3 Seite.

Es ist nämlich durchaus ein Unterschied, ob man einfach nur im Mainstream zwangsweise eine Maske aufsetzt (dabei krumm, schief, unter der Nase) oder ob man es nach einigem Nachdenken und nach Zurkenntnisnahme wichtiger Studien (die aus tausend Gründen etwas kontrovers sind, die man aber dann mit Verständnis lesen muss!) für richtig hält.

Im Augenblick tobt ein Streit, ob Abstandhalten oder Maskenpflicht wichtiger sei, aber das ist müßig. Bezogen auf Aerosolbildung in geschlossenen Räumen ist Abstandhalten nicht die Maßnahme No. 1, sondern die Kombination beider Maßnahmen, Abstand UND Masken. Daher ist die neulich in einer Sendung geäußerte Meinung, Abstand sei erwiesenermaßen wichtiger, einfach äußerst problematisch. Wie absurd diese Äußerung (Sendung Quarks) ist, zeigte ja bereits der Schlusssatz: Das gilt selbstverständlich nicht in S- und U-Bahnen, wo Abstand nicht möglich ist. Da brauche es unbedingt Masken.

Ein Hygieniker, Professor Zastrow, hat es mal auf den Punkt gebracht: Der wissenschaftliche Test von Masken sei für ihn einfach irreführend, weil nicht praxisgerecht. Um Ansteckung zu verhindern, sei das einzig Zielführende bei diesem Virus ihn nicht einzuatmen. Die einfachste aller Maßnahmen dazu seien die Masken. Es lohne sich auch mal, einfach zu denken.

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23. Juli 2020 um 22:53
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ach komm...

wie oft hast Du mir das mit dem "mit dem Strom schwimmen" um die Ohren gehauen, weil ich die Masken auch Stand jetzt und heute nun einmal weder schlimm noch falsch finde? 
Weil...? Es gibt nun einmal nur Deine Meinung und falsche Meinungen, also wer nicht Deiner Meinung ist, denkt eben nicht oder traut sich nicht, seine Meinung auszusprechem, denn DAFÜR sein kann und darf nun einmal keine Meinung sein? Tu mal was gegen Deinen Gottkomplex. Zumal sich Deine "Argumentation" auf haarsträubenden Mist (an der Flaute in den Geschäften sind die bestenfalls zu einem sehr kleinen Teil schuld! ) oder "die anderen machen ..." oder eben "nur mit dem Strom schwimmen" reduziert - und das war es auch schon.

Oh und auch wenn ich normal nicht dazu neige, Fehler zu korrigieren - in dem Falle beißt es, schon erst Recht, wenn man grad über "Durchblick" doziert: es gibt keine "Denkungsweise", bestenfalls eine "Denkweise"

ja, ich bin OT, aber ein Thema gibt es in diesem Thread eh schon lange nicht mehr und das lass ich nicht so stehem

Gut, ich will Dir nochmal antworten. Es geht mir in Punkto Masken nicht darum ob es gut oder schlecht ist. 
Mir geht es darum , dass dem Bürger ein Zwang auferlegt wird und dieser Zwang, sowie es aussieht, auf Dauer aufrechterhalten wird .
Und das finde ich nicht richtig.
Der Maskenzwang wurde zu einem Zeitpunkt beschlossen, als das Virus schon auf dem Rückzug war. 
Warum? Weil es vorher keine Masken gab und die Politik selbst und die Virologen den  Wirkungsgrad der Masken zu dem Zeitpunkt in Frage gestellt haben. Und der Wirkungsgrad der Masken wird immer noch in Frage gestellt.
Es genügt z.B. ein grobporiger Schal, ein abgeschnittender Socken, oder ein einfaches Halstuch um als Schutz für sich und andere zu gelten. 
Weltärztepräsident Montgomerie hat dieses als lächerlich bezeichnet.
Das tue ich auch. Warum? Weil diese Dinge absolut überflüssig sind und nur die FFP2 Masken wirklich schützen. 
Auch wird der Mindesabstand nicht mehr eingehalten, weil die Menschen durch ihre Maskerade ein falsches Sicherheitsgefühl bekommen.
Und wenn Du sagst, dass durch die Maskerade das Virus rückläufig ist, dann sehe ich das anders, dass Virus ist rückläufig weil die Immunität der Menschen sich dieser Sache angenommen hat.
So war es auch mit der Pest im Mittelalter, die war plötzlich weg, obwohl die Ärzte dieser Zeit, keine Möglichkeit hatten, gegen dieses Bakterium vorzugehen. Das Immunsystem ist die beste Antwort des Lebens auf solch eine Bedrohung. Die Immunsysteme müssen gestärkt und nicht geschwächt  werden, wie es weltweit passiert.  
Es geht mir auch nicht darum die Maskerade zu veteufeln, aber die Politik hat dem Bürger damit einen Maulkorb auferlegt, um besser durchregieren zu können. Und das lassen sie sich nicht mehr so schnell nehmen.
Irgendwann werden wir uns, unsere Grundrechte verhement einfordern müssen, oder wir bleiben ewig Sklaven dieser Politik.
Und wenn die sogenannte 2. Welle ausbleibt wird einfach eine 2 Welle beschlossen. Wer kann das denn richtig nachprüfen? Keiner! 
Die ÖR machen da mit, die arbeiten Hand in Hand mit der Politik.
Ebenso die Virologen die der Politik genehm sind, andere wird man gar nicht erst zu Wort kommen lassen. Ich habe absolut kein Vertauen zu der gegenwärtigen Politkaste.   
Die Zahlen die durch den Raum schwirren, können auch willkürlich sein. 
Richtige Sicherheiten gibt es nicht. Altmeier sagte, die Maskenpflicht kann erst dann überprüft werden, wenn die Neuansteckung unter 100 pro Tage bleibt. 
Wie soll das zu schaffen sein , bei ca. 83 Millionen Menschen. Da wird getestet was das Zeug hält. Corona Viren gibt es schon länger. Wer schon mal mit diesen Viren in Berührung gekommen ist, wird bei diesen Tests als positiv und infiziert und als ansteckend  bewertet. 
Also , diese Zahl, unter 100 wird nie zu erreichen sein, folglich bleibt die Maskenpflicht bis zum St. Nimmerleinstag bestehen.
Darum geht es mir. Nicht um den momemtanen Schutz, der umstritten ist, sondern um den Zwang und die Willkür des Staates!
So dass ist jetzt aber das letzte, was ich in dieser Angelegenheit sagen wollte.
Ab jetzt gilt meine Ausszeit, ich werde mich vorerst nicht mehr zu diesem oder anderen Themen äußern. Also, es lohnt nicht, mir darauf eine Antwort zu geben.  Goodbye.   

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23. Juli 2020 um 23:25
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Gut, ich will Dir nochmal antworten. Es geht mir in Punkto Masken nicht darum ob es gut oder schlecht ist. 
Mir geht es darum , dass dem Bürger ein Zwang auferlegt wird und dieser Zwang, sowie es aussieht, auf Dauer aufrechterhalten wird .
Und das finde ich nicht richtig.
Der Maskenzwang wurde zu einem Zeitpunkt beschlossen, als das Virus schon auf dem Rückzug war. 
Warum? Weil es vorher keine Masken gab und die Politik selbst und die Virologen den  Wirkungsgrad der Masken zu dem Zeitpunkt in Frage gestellt haben. Und der Wirkungsgrad der Masken wird immer noch in Frage gestellt.
Es genügt z.B. ein grobporiger Schal, ein abgeschnittender Socken, oder ein einfaches Halstuch um als Schutz für sich und andere zu gelten. 
Weltärztepräsident Montgomerie hat dieses als lächerlich bezeichnet.
Das tue ich auch. Warum? Weil diese Dinge absolut überflüssig sind und nur die FFP2 Masken wirklich schützen. 
Auch wird der Mindesabstand nicht mehr eingehalten, weil die Menschen durch ihre Maskerade ein falsches Sicherheitsgefühl bekommen.
Und wenn Du sagst, dass durch die Maskerade das Virus rückläufig ist, dann sehe ich das anders, dass Virus ist rückläufig weil die Immunität der Menschen sich dieser Sache angenommen hat.
So war es auch mit der Pest im Mittelalter, die war plötzlich weg, obwohl die Ärzte dieser Zeit, keine Möglichkeit hatten, gegen dieses Bakterium vorzugehen. Das Immunsystem ist die beste Antwort des Lebens auf solch eine Bedrohung. Die Immunsysteme müssen gestärkt und nicht geschwächt  werden, wie es weltweit passiert.  
Es geht mir auch nicht darum die Maskerade zu veteufeln, aber die Politik hat dem Bürger damit einen Maulkorb auferlegt, um besser durchregieren zu können. Und das lassen sie sich nicht mehr so schnell nehmen.
Irgendwann werden wir uns, unsere Grundrechte verhement einfordern müssen, oder wir bleiben ewig Sklaven dieser Politik.
Und wenn die sogenannte 2. Welle ausbleibt wird einfach eine 2 Welle beschlossen. Wer kann das denn richtig nachprüfen? Keiner! 
Die ÖR machen da mit, die arbeiten Hand in Hand mit der Politik.
Ebenso die Virologen die der Politik genehm sind, andere wird man gar nicht erst zu Wort kommen lassen. Ich habe absolut kein Vertauen zu der gegenwärtigen Politkaste.   
Die Zahlen die durch den Raum schwirren, können auch willkürlich sein. 
Richtige Sicherheiten gibt es nicht. Altmeier sagte, die Maskenpflicht kann erst dann überprüft werden, wenn die Neuansteckung unter 100 pro Tage bleibt. 
Wie soll das zu schaffen sein , bei ca. 83 Millionen Menschen. Da wird getestet was das Zeug hält. Corona Viren gibt es schon länger. Wer schon mal mit diesen Viren in Berührung gekommen ist, wird bei diesen Tests als positiv und infiziert und als ansteckend  bewertet. 
Also , diese Zahl, unter 100 wird nie zu erreichen sein, folglich bleibt die Maskenpflicht bis zum St. Nimmerleinstag bestehen.
Darum geht es mir. Nicht um den momemtanen Schutz, der umstritten ist, sondern um den Zwang und die Willkür des Staates!
So dass ist jetzt aber das letzte, was ich in dieser Angelegenheit sagen wollte.
Ab jetzt gilt meine Ausszeit, ich werde mich vorerst nicht mehr zu diesem oder anderen Themen äußern. Also, es lohnt nicht, mir darauf eine Antwort zu geben.  Goodbye.   

Das Thema ist hochkomplex, aber Dein Junktim zwischen Durchregieren und Masken ist m.E. schlicht unzutreffend.

Wenn Du über die neusten virologischen Kenntnisse verfügen würdest, würdest Du mehr als erschrecken. Das ist nicht nur ein Killervirus für alte Leute, das ist ein Schädiger ersten Ranges: Alleine die Nervenschädigungen durch Corona werden reichen, um ein Volk kaputt zu kriegen. - Nein, wenn Merkel mal was richtig gemacht hat, dann diesmal. Als politisch Verantwortliche kann sie gar nicht vernünftiger handeln.

Anderes, was Du schreibst, ist einfaches Zweifelsäen, nach dem Motto: weiß ja eh' keiner so richtig. Grenzt teilweise an Verschwörungstheorien: Denn was anderes ist die für Epidemiologen merkwürdige Behauptung, dass - wenn es keine zweite Welle gibt - sie einfach mal postuliert würde, weil sie keiner nachprüfen kann. (Was ich von den von Dir zitierten Außenseiter-Virologen halte, ist hier nur schwer zu argumentieren. Ich müsste weit ausholen).

Meines Erachtens war das sogar viel zu wenig, was Merkel gemacht hat. Ich hätte den Teufel getan, die Sache den Ministerpräsidenten/-innen zu überlassen. Zumindest noch mehr um die Deutungshoheit gekämpft. Aber die wenigsten ahnen, was auf dem Spiel steht.

Übrigens bist Du in puncto Test nicht auf dem Laufenden. Im April war die Spezifizität nicht ausreichend. Heute haben wir eine hohe Cov-2-Spezifizität. Eine Differenzierung gegen andere Corona-Erreger ist hinreichend möglich.

Ich halte das Nichttragen von Masken in bestimmten Bereichen schlicht für den Eventualvorsatz der Schädigung anderer Menschen, also von Körperverletzung und würde es radikal unter Strafe stellen. Ob ein radikaler Lockdown sinnvoll ist, steht auf einem ganz anderen Blatt. Da habe ich einen etwas anderen Standpunkt. Aber Maskentragen ist eine Hygienemassnahme und hat mit Lockdown nichts zu tun.

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18. Oktober 2020 um 20:39
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Zu manchen Meinungen kann ich nur sagen: Autsch!

Fakten:
Das Rentensystem ist nicht gleichgestellt. Eine Frau die 40 Jahre lange den gleichen Beruf wie ein Mann in 40 Jahren ausgeübt hat, bekommt weniger monatlich Rente. Die Begründung ist einfach und unfair. Frauen leben im Durchschnitt länger als Männer und bekommen deshalb weniger Rente.
Frauen bekommen im Beruf in vielen Betrieben noch immer weniger Gehalt als Männer, obwohl beide den gleichen Beruf und die gleichen Arbeitsstunden haben.
Mit der "Frauen-Quote" haben Frauen einzug in die Vorstandsebene erhalten. Allerdings nach ihren Befähigung. Je dümmer sie sind desto geeigneter sind sie. Wer von nichts eine Ahnung hat, hat auch keine Stimme. Gut, harte Worte, das gebe ich zu. Diese Praxis wird auch nicht in allen Firmen praktiziert.
In der Wissenschaft sind mehr Frauen tätig als Männer und trotzdem werden wichtige Durchbrüche meist von Männer veröffentlicht.
2018 wurde das erstemal eine Frau zur Kapitänin eines Kreuzfahrtschiffes ernannt.

Und dann noch die Sozialen unterschiede.
Gerade die Corona-Krise hat es immer wieder gezeigt. Wer hat Zuhause die Kinder unterrichtet? Wer darf sich um den Haushalt kümmern? Wer wäscht Zuhause immer noch am meisten die Wäsche? Wer kocht und geht einkaufen?
Selbst auf der Straße werden Frauen meist schlechter Behandelt als Männer. Eine Polizistin wird weniger ernst genommen als ein Polizist. Frauen dürfen sich auch mehr sexischte Sprüche anhören als Männer.
Selbst in der Politik werden Frauen nicht gleich behandelt. Die wievielte Verteidigungsministerin haben wir jetzt in den letzten 4 Jahren? Und wie lange hat ein Mann dieses Amt durchschnittlich gehabt? Wann gab es das letzte mal eine Botschafterin? Selbst die Belegung des Amtes für Familie ist sexischtisch angetan. Kaum Männer und selbst bei den Frauen scheint es ein Kriterium zu sein das man mehr als 5 Kinder hat. Gebärmaschine schlecht hin.
Es finden sich bestimmt noch weitere Gründe und beispiele, da kann jeder selbst suchen.

Ich gebe auch zu das es Ausnahmen gibt. Es gibt Firmen in denen wirklich nach Befähigung entschieden wird. Es gibt auch Familien in denen sich beide Eltern um alles kümmern. Es gibt gleich berechtigte Paar. Doch es gibt auch noch viel zu viele Unterschiede.
Das kann aber nur gelöst werden wenn wir dieses Binäre-Gesellschaftssystem aufgeben. Nicht nur Mann und Frau sehen, sondern nur und einzig alleine den Menschen der vor uns steht.
Feminismus ist noch immer nötig, nur sollte es jetzt auch um die Männer und ihre Rechten und Pflichten gehen. Um die Erwartungen die an Menschen geknüpft werden.
Kein Raum darf mehr nur von Männern oder Frauen für sich beansprucht werden.

Wenn jetzt hier jemand mit Toiletten oder Umkleiden kommt, den erinnere ich daran das es für behinderte Menschen zwar eine gesonderete Toilette gibt, dort aber nicht nach Mann oder Frau unterschieden wird.

Also sollen Männer von nun an Kinder bekommen? Interessant... 

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26. Oktober 2020 um 9:40

Hallo xmxaxgxgxix,
als femininer Mann und Feminist habe ich folgenden Meinung.
Der Feminismus ist in der heutigen Zeit sehr notwendig!


Ruth Bader Ginsburg:
Women belong in all places where decisions are being made. It shouldn't be that women are the exception.” --->Mein Credo dazu: Alle wichtigen Entscheidungen sollten von Frauen getroffen werden!

Die Diskussionen sollten sich um folgende Themen drehen:
um toxische Männlichkeit,

um einen Feminismus, welcher alle religiösen, sexuellen oder ethnischen Minderheiten einschließt
um eine feministische Gesellschaft, welche humaner und nachhaltiger ist

Johanna Dohnal:
Die Vision des Feminismus ist nicht eine 'weibliche Zukunft'. Es ist eine menschliche Zukunft. Ohne Rollenzwänge, ohne Macht- und Gewaltverhältnisse, ohne Männerbündelei und Weiblichkeitswahn.

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27. Oktober 2020 um 13:31

weil es mir gerade so enorm auffällt:

Liebe Leute, die unbedingt noch die Welt verbessern wollen: setzt Euch doch bitte mal für Gruppen ein, die jetzt und heute wirklich benachteiligt und an den Rand gedrängt werden!

Wo auch immer in Frankreich oder den USA ein Poliker eine Rede hält - da steht immer ein Gebardendolmetscher daneben. Und bei uns? Bei den RKI - Pressekonferenzen sponsort ein TV-Sender den Gebärdendolmetscher und es gibt die Tagesschau in Gebärdensprache, sonst sieht es weitestgehend dunkel aus.
Intelligente und engagierte Menschen haben Probleme, einen Job, eine Ausbildung zu finden, weil sie beispielsweise gehörlos oder blind sind.

Nahezu keine Firma achtet darauf, dass die Internetseiten barrierefrei sind. Heißt vor allem: dass mit der Vorlesefunktion für Blinde nicht nur Müll heraus kommt.

Vorurteile, dass Gehörlose, Blinde usw. "nicht sonderlich helle" sind, sind und bleiben jeden  Tag ein Thema.

DA liebe Leute, wäre noch viel zu tun. Wir Frauen hingegen HABEN Gleichberechtigung.

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17. November 2020 um 19:16
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Hallo ich freue mich ein solches Forum gefunden zu haben. Ich komme mal direkt zu meinem Problem. Ich bin 17 Jahre alt und beschäftige mich viel mit Dingen, die in der Welt falsch laufen. Ich bekomme viel von Leuten zu hören, gerade wenn ich versuche mit jemanden eine ernstahfte Unterhaltung beispielsweise über Feminismus zu führen stoße ich oft auf Unverständnis. Ich bekomme in einem Streit von meinem Freund auch mal so gewisse Äußerungen wie " du immer mit deiner alternativen Scheiße", " Du willst doch nur Aufmerksamkeit" etc. zu hören. Ich hab das Gefühl das der Begriff Feminismus für viele Leute abschreckend wirkt. Sie sehen in mir dann eine männerhassende, frustrierte kleine Göre.( Was ich übrigens nicht bin) Ich verstehe nicht wie Menschen Fakten ignorieren können und so tun als wäre Feminismus unnötig. Macht ihr ähnliche Erfahrungen oder führe ich diese Diskussionen einfach nicht richtig?
-M

Was Dein Freund sagt, finde ich so nicht in Ordnung. Zuerst einmal sehe ich feministische und alternative Lebensweisen nicht als deckungsgleich an. Die beiden sind recht unterschiedlich. Dann geht es beim Feminismus um die Freiheit vom Patriarchat, was nicht die Freiheit von einem Sexualpartner oder überhaupt "Männern" ist. Es geht um die Freiheit vom Patriarchat der Gesellschaft, in der wir alle leben; es geht um die Freiheit von gesellschaftlicher, religiöser und sexueller Unterdrückung, z.B. in Form von Vergewaltigung und sexuellem Missbrauch. Es ist die Freiheit von sozialer Kontrolle in Form von sexualisierter Polizeigewalt und sexueller Belästigung; es ist ganz generell die Freiheit von Unterdrückung. Weswegen auch Männer und Diverse überzeugte Feminist*innen sein können. Ich hoffe, Dir damit geholfen zu haben.

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