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Junge Feministin

19. Juni um 17:01 Letzte Antwort: 4. Juli um 22:35

Hallo ich freue mich ein solches Forum gefunden zu haben. Ich komme mal direkt zu meinem Problem. Ich bin 17 Jahre alt und beschäftige mich viel mit Dingen, die in der Welt falsch laufen. Ich bekomme viel von Leuten zu hören, gerade wenn ich versuche mit jemanden eine ernstahfte Unterhaltung beispielsweise über Feminismus zu führen stoße ich oft auf Unverständnis. Ich bekomme in einem Streit von meinem Freund auch mal so gewisse Äußerungen wie " du immer mit deiner alternativen Scheiße", " Du willst doch nur Aufmerksamkeit" etc. zu hören. Ich hab das Gefühl das der Begriff Feminismus für viele Leute abschreckend wirkt. Sie sehen in mir dann eine männerhassende, frustrierte kleine Göre.( Was ich übrigens nicht bin) Ich verstehe nicht wie Menschen Fakten ignorieren können und so tun als wäre Feminismus unnötig. Macht ihr ähnliche Erfahrungen oder führe ich diese Diskussionen einfach nicht richtig?
-M

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21. Juni um 19:02

Ob Feminismus vom Staat gefördert wird, könnte ich jetzt nicht so ohne weiteres behaupten. Allerdings gibt es ja die Qotenregelung im öffentlichen Dienst und in staatlichen Ämtern und Institutionen.
Der Feminismus mit ihren Frauenbewegungen ist ja nicht erst in der heutigen Zeit entstanden. Schon früher, Anfang des letzten Jahrhunderts und auch davor haben schon Frauen um ihre Rechte gekämpft und bis heute viel erreicht. 
Bekannt ist natürlich, wie es um die Frauenrechte in diesem arabischen Familienclans betellt ist. Dort haben immer noch, trotz der modernen Zeit, die Männer das Sagen. Die Rolle der Frau ist auf das Kinderkriegen und den Haushalt begrenzt. 
Diese Art der Familienführung gab es auch früher in Deutschland, der Mann ging arbeiten und die Frau hütete das Haus und übernahm die Erziehung der Kinder. Das ist alles noch gar nicht so lange her.
Und dagegen ist der Feminismus entstanden. Heutzutage können in der modernen westlichen Welt Frauen alles erreichen. Sie übernehmen Tätigkeiten die früher nur von Männern ausgeführt wurden. Sie leiten Konzerne, fliegen Jumbo-Jets, sind Kapitäninen auf hoher See, arbeiten bei der Polizei und Feuerwehr, sind Professorinnen, Ärztinnen und auch Staatsführerinnen.
Und dieses alles haben sich die Feministinnen hart erkämpft und die  Vorherrschaft der Männer dabei zurückgedrängt. 
Geben wir hier mal ein Fazit: Gerecht muss es schon zugehen bei der Vergabe von beruflichen Stellen. Wer entsprechendes leisten kann und eine solide Ausbildung dazu besitzt, sollte die Stelle erhalten, egal ob Frau oder Mann oder Divers. Qotenregelung ist meiner Ansicht nach Blödsinn.
Was erkannt wurde ist das gemischte Teams deutlich besser abschneiden als nach Geschlechtern getrennte Arbeitsteams. 
Und das alles haben wir den Frauenbewegungen und dem Feminismus zu verdanken. 
 
 
 

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19. Juni um 18:51

welche Fakten denn?

Also wenn Du auch in DE lebst, wie ich auch, hast Du wie ich auch die gleichen Rechte, die gleichen Möglichkeiten wie jeder Mann auch.

Da stößt Du bei mir als Frau auch auf Unverständnis, denn ja, 2020 in Zentral-Europa finde ich Femminsmus absolut abschreckend. Für uns ist das durch, auch wenn in anderen Regionen der Welt schon noch einiges zu tun ist.

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19. Juni um 18:55
In Antwort auf avarrassterne3

welche Fakten denn?

Also wenn Du auch in DE lebst, wie ich auch, hast Du wie ich auch die gleichen Rechte, die gleichen Möglichkeiten wie jeder Mann auch.

Da stößt Du bei mir als Frau auch auf Unverständnis, denn ja, 2020 in Zentral-Europa finde ich Femminsmus absolut abschreckend. Für uns ist das durch, auch wenn in anderen Regionen der Welt schon noch einiges zu tun ist.

P.S. auch als ich 17 war, war das nicht anders und das ist inzwischen 30 Jahre her.

Ich konnte jeden Beruf wählen, den ich wollte, konnte mir Partner/in wählen, wie ich wollte,über meine Sexalität in jeder Weise frei entscheiden, es gab NICHTS, gar nichts, wo ich in meinem Leben je einen Nachteil hatte, weil ich eine Frau bin.

Also bitte - welche FAKTEN?!?

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20. Juni um 22:14
In Antwort auf xmxaxgxgxix

Hallo ich freue mich ein solches Forum gefunden zu haben. Ich komme mal direkt zu meinem Problem. Ich bin 17 Jahre alt und beschäftige mich viel mit Dingen, die in der Welt falsch laufen. Ich bekomme viel von Leuten zu hören, gerade wenn ich versuche mit jemanden eine ernstahfte Unterhaltung beispielsweise über Feminismus zu führen stoße ich oft auf Unverständnis. Ich bekomme in einem Streit von meinem Freund auch mal so gewisse Äußerungen wie " du immer mit deiner alternativen Scheiße", " Du willst doch nur Aufmerksamkeit" etc. zu hören. Ich hab das Gefühl das der Begriff Feminismus für viele Leute abschreckend wirkt. Sie sehen in mir dann eine männerhassende, frustrierte kleine Göre.( Was ich übrigens nicht bin) Ich verstehe nicht wie Menschen Fakten ignorieren können und so tun als wäre Feminismus unnötig. Macht ihr ähnliche Erfahrungen oder führe ich diese Diskussionen einfach nicht richtig?
-M

Feminismus gibt es nicht erst in der heutigen Zeit.
Unter diesem Begriff versteht man die Frauenbewegung, die schon vor langer Zeit begonnen hat.
Berühmte Feministinnen waren Olympe de Gouges und Simone Beauvoir aus Frankreich, Virginia Wolf aus Amerika und die Deutsche Hedwig Dohm, aus vergangenen Epochen. 
In der heutigen Zeit ist wohl Alice Schwarzer jedem ein Begriff. 
Der Feminismus hat viel erreicht, kommt aber wohl langsam an seine Grenzen, da es wohl ohne Männer auch nicht geht. 

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21. Juni um 17:07

... ich warte immer noch auf diese "Fakten"...

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21. Juni um 19:02

Ob Feminismus vom Staat gefördert wird, könnte ich jetzt nicht so ohne weiteres behaupten. Allerdings gibt es ja die Qotenregelung im öffentlichen Dienst und in staatlichen Ämtern und Institutionen.
Der Feminismus mit ihren Frauenbewegungen ist ja nicht erst in der heutigen Zeit entstanden. Schon früher, Anfang des letzten Jahrhunderts und auch davor haben schon Frauen um ihre Rechte gekämpft und bis heute viel erreicht. 
Bekannt ist natürlich, wie es um die Frauenrechte in diesem arabischen Familienclans betellt ist. Dort haben immer noch, trotz der modernen Zeit, die Männer das Sagen. Die Rolle der Frau ist auf das Kinderkriegen und den Haushalt begrenzt. 
Diese Art der Familienführung gab es auch früher in Deutschland, der Mann ging arbeiten und die Frau hütete das Haus und übernahm die Erziehung der Kinder. Das ist alles noch gar nicht so lange her.
Und dagegen ist der Feminismus entstanden. Heutzutage können in der modernen westlichen Welt Frauen alles erreichen. Sie übernehmen Tätigkeiten die früher nur von Männern ausgeführt wurden. Sie leiten Konzerne, fliegen Jumbo-Jets, sind Kapitäninen auf hoher See, arbeiten bei der Polizei und Feuerwehr, sind Professorinnen, Ärztinnen und auch Staatsführerinnen.
Und dieses alles haben sich die Feministinnen hart erkämpft und die  Vorherrschaft der Männer dabei zurückgedrängt. 
Geben wir hier mal ein Fazit: Gerecht muss es schon zugehen bei der Vergabe von beruflichen Stellen. Wer entsprechendes leisten kann und eine solide Ausbildung dazu besitzt, sollte die Stelle erhalten, egal ob Frau oder Mann oder Divers. Qotenregelung ist meiner Ansicht nach Blödsinn.
Was erkannt wurde ist das gemischte Teams deutlich besser abschneiden als nach Geschlechtern getrennte Arbeitsteams. 
Und das alles haben wir den Frauenbewegungen und dem Feminismus zu verdanken. 
 
 
 

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21. Juni um 21:40
In Antwort auf xmxaxgxgxix

Hallo ich freue mich ein solches Forum gefunden zu haben. Ich komme mal direkt zu meinem Problem. Ich bin 17 Jahre alt und beschäftige mich viel mit Dingen, die in der Welt falsch laufen. Ich bekomme viel von Leuten zu hören, gerade wenn ich versuche mit jemanden eine ernstahfte Unterhaltung beispielsweise über Feminismus zu führen stoße ich oft auf Unverständnis. Ich bekomme in einem Streit von meinem Freund auch mal so gewisse Äußerungen wie " du immer mit deiner alternativen Scheiße", " Du willst doch nur Aufmerksamkeit" etc. zu hören. Ich hab das Gefühl das der Begriff Feminismus für viele Leute abschreckend wirkt. Sie sehen in mir dann eine männerhassende, frustrierte kleine Göre.( Was ich übrigens nicht bin) Ich verstehe nicht wie Menschen Fakten ignorieren können und so tun als wäre Feminismus unnötig. Macht ihr ähnliche Erfahrungen oder führe ich diese Diskussionen einfach nicht richtig?
-M

Das liegt nicht zuletzt an deinem Alter. Mit 17 beschäftigen sich sehr viele Leute noch nicht ernstaft mit Themen wie Feminismus. Das wird besser, wenn du mal an einer Uni bist, so ist jedenfalls meine Erfahrung.

An Unis gibt es auch eigene Lehrveranstaltungen zu dem Thema, es gibt sogar ein Studium der Genderwissenschaften. Wenn dich das interessiert, bilde dich doch mal dahingehend weiter, dieses Thema wird zukünftig noch viel wichtiger werden. 

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21. Juni um 23:59

Zu manchen Meinungen kann ich nur sagen: Autsch!

Fakten:
Das Rentensystem ist nicht gleichgestellt. Eine Frau die 40 Jahre lange den gleichen Beruf wie ein Mann in 40 Jahren ausgeübt hat, bekommt weniger monatlich Rente. Die Begründung ist einfach und unfair. Frauen leben im Durchschnitt länger als Männer und bekommen deshalb weniger Rente.
Frauen bekommen im Beruf in vielen Betrieben noch immer weniger Gehalt als Männer, obwohl beide den gleichen Beruf und die gleichen Arbeitsstunden haben.
Mit der "Frauen-Quote" haben Frauen einzug in die Vorstandsebene erhalten. Allerdings nach ihren Befähigung. Je dümmer sie sind desto geeigneter sind sie. Wer von nichts eine Ahnung hat, hat auch keine Stimme. Gut, harte Worte, das gebe ich zu. Diese Praxis wird auch nicht in allen Firmen praktiziert.
In der Wissenschaft sind mehr Frauen tätig als Männer und trotzdem werden wichtige Durchbrüche meist von Männer veröffentlicht.
2018 wurde das erstemal eine Frau zur Kapitänin eines Kreuzfahrtschiffes ernannt.

Und dann noch die Sozialen unterschiede.
Gerade die Corona-Krise hat es immer wieder gezeigt. Wer hat Zuhause die Kinder unterrichtet? Wer darf sich um den Haushalt kümmern? Wer wäscht Zuhause immer noch am meisten die Wäsche? Wer kocht und geht einkaufen?
Selbst auf der Straße werden Frauen meist schlechter Behandelt als Männer. Eine Polizistin wird weniger ernst genommen als ein Polizist. Frauen dürfen sich auch mehr sexischte Sprüche anhören als Männer.
Selbst in der Politik werden Frauen nicht gleich behandelt. Die wievielte Verteidigungsministerin haben wir jetzt in den letzten 4 Jahren? Und wie lange hat ein Mann dieses Amt durchschnittlich gehabt? Wann gab es das letzte mal eine Botschafterin? Selbst die Belegung des Amtes für Familie ist sexischtisch angetan. Kaum Männer und selbst bei den Frauen scheint es ein Kriterium zu sein das man mehr als 5 Kinder hat. Gebärmaschine schlecht hin.
Es finden sich bestimmt noch weitere Gründe und beispiele, da kann jeder selbst suchen.

Ich gebe auch zu das es Ausnahmen gibt. Es gibt Firmen in denen wirklich nach Befähigung entschieden wird. Es gibt auch Familien in denen sich beide Eltern um alles kümmern. Es gibt gleich berechtigte Paar. Doch es gibt auch noch viel zu viele Unterschiede.
Das kann aber nur gelöst werden wenn wir dieses Binäre-Gesellschaftssystem aufgeben. Nicht nur Mann und Frau sehen, sondern nur und einzig alleine den Menschen der vor uns steht.
Feminismus ist noch immer nötig, nur sollte es jetzt auch um die Männer und ihre Rechten und Pflichten gehen. Um die Erwartungen die an Menschen geknüpft werden.
Kein Raum darf mehr nur von Männern oder Frauen für sich beansprucht werden.

Wenn jetzt hier jemand mit Toiletten oder Umkleiden kommt, den erinnere ich daran das es für behinderte Menschen zwar eine gesonderete Toilette gibt, dort aber nicht nach Mann oder Frau unterschieden wird.

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22. Juni um 8:33
In Antwort auf jax17

Zu manchen Meinungen kann ich nur sagen: Autsch!

Fakten:
Das Rentensystem ist nicht gleichgestellt. Eine Frau die 40 Jahre lange den gleichen Beruf wie ein Mann in 40 Jahren ausgeübt hat, bekommt weniger monatlich Rente. Die Begründung ist einfach und unfair. Frauen leben im Durchschnitt länger als Männer und bekommen deshalb weniger Rente.
Frauen bekommen im Beruf in vielen Betrieben noch immer weniger Gehalt als Männer, obwohl beide den gleichen Beruf und die gleichen Arbeitsstunden haben.
Mit der "Frauen-Quote" haben Frauen einzug in die Vorstandsebene erhalten. Allerdings nach ihren Befähigung. Je dümmer sie sind desto geeigneter sind sie. Wer von nichts eine Ahnung hat, hat auch keine Stimme. Gut, harte Worte, das gebe ich zu. Diese Praxis wird auch nicht in allen Firmen praktiziert.
In der Wissenschaft sind mehr Frauen tätig als Männer und trotzdem werden wichtige Durchbrüche meist von Männer veröffentlicht.
2018 wurde das erstemal eine Frau zur Kapitänin eines Kreuzfahrtschiffes ernannt.

Und dann noch die Sozialen unterschiede.
Gerade die Corona-Krise hat es immer wieder gezeigt. Wer hat Zuhause die Kinder unterrichtet? Wer darf sich um den Haushalt kümmern? Wer wäscht Zuhause immer noch am meisten die Wäsche? Wer kocht und geht einkaufen?
Selbst auf der Straße werden Frauen meist schlechter Behandelt als Männer. Eine Polizistin wird weniger ernst genommen als ein Polizist. Frauen dürfen sich auch mehr sexischte Sprüche anhören als Männer.
Selbst in der Politik werden Frauen nicht gleich behandelt. Die wievielte Verteidigungsministerin haben wir jetzt in den letzten 4 Jahren? Und wie lange hat ein Mann dieses Amt durchschnittlich gehabt? Wann gab es das letzte mal eine Botschafterin? Selbst die Belegung des Amtes für Familie ist sexischtisch angetan. Kaum Männer und selbst bei den Frauen scheint es ein Kriterium zu sein das man mehr als 5 Kinder hat. Gebärmaschine schlecht hin.
Es finden sich bestimmt noch weitere Gründe und beispiele, da kann jeder selbst suchen.

Ich gebe auch zu das es Ausnahmen gibt. Es gibt Firmen in denen wirklich nach Befähigung entschieden wird. Es gibt auch Familien in denen sich beide Eltern um alles kümmern. Es gibt gleich berechtigte Paar. Doch es gibt auch noch viel zu viele Unterschiede.
Das kann aber nur gelöst werden wenn wir dieses Binäre-Gesellschaftssystem aufgeben. Nicht nur Mann und Frau sehen, sondern nur und einzig alleine den Menschen der vor uns steht.
Feminismus ist noch immer nötig, nur sollte es jetzt auch um die Männer und ihre Rechten und Pflichten gehen. Um die Erwartungen die an Menschen geknüpft werden.
Kein Raum darf mehr nur von Männern oder Frauen für sich beansprucht werden.

Wenn jetzt hier jemand mit Toiletten oder Umkleiden kommt, den erinnere ich daran das es für behinderte Menschen zwar eine gesonderete Toilette gibt, dort aber nicht nach Mann oder Frau unterschieden wird.

wer zu Hause die Kinder unterrichtet hat? Das war eine ENTSCHEIDUNG, die die ELtern gemeinsam getroffen haben. In jedem Falle. Soll Feminismus den Frauen das Recht auf Entscheidungen nehmen, weil sie auch die Entscheidungen treffen, dass sie sich um die Kinder kümmern?

Wer in einer Beziehung den Haushalt und die Wäsche macht, ist genauso eine ENTSCHEIDUNG, die beide Partner treffen. Mal abgesehen davon, dass ich es zum winseln finde, dass die Pflichten in einer Beziehung irgendwie immer nur auf Haushalt reduziert werden (war ihr nie Single, dass ihr nicht wißt, dass das deutlich mehr ist?!? Oder wollt ihr das nur gern vergessen? ) Es gibt in unserer Zeit nichts, gar nichts, was eine Frau noch dazu zwingen kann, eine untergeordnete Rolle einzunehmen und alle Pflichten im Haushalt auf sich zu nehmen. Sie ist auch nicht gezwungen in einer Beziehung zu bleiben, in der sie nicht glücklich ist. Wo bitte ist es Feminismus ihre Entscheidungen zu bevormunden, weil irgendwelche "Femministinnen" die nicht gut finden?
Sehe ich auch ständig, wenn es um Elternzeit, Teilzeitarbeit & Co geht. Wir HABEN alle Rechte, dass man das so aufteilen kann, wie man möchte. WENN man möchte.
Freiheit bedeutet aber auch, es tolerieren zu können, wenn die Entscheidung von anderen eben nicht so ausfällt, wie man sich das wünschen mag.
Jede Frau in unserer Zeit kann sich entscheiden, OB sie Kind/er möchte - oder nicht.
Wenn sie schwanger ist, hat sie sogar mehr Entscheidungsgewalt als der Vater des Kindes, denn dann entscheidet sie allein, ob das Kind ausgetragen wird oder nicht, der Vater hat in diesem Punkt nicht das geringste Recht mehr.
Wenn sie sich dafür entscheidet, kann sie zusammen mit Ihrem Partner entscheiden, wie die Elternzeit aufgeteilt wird. Zwischen alles für den Vater und alles für die Mutter ist eigentlich alles möglich. Ebenso mit der Teilzeit danach. Keiner, beide, nur Mutter, nur Vater - geht alles.

Was ist jetzt Feminismus? Besser die Entscheidung nicht den Frauen überlassen, damit die sich nicht dafür entscheiden, dass sie den größeren Anteil von Elternzeit und den kompletten Anteil der Teilzeit übernehmen? Die Frauen bevormunden, die Entscheidungen mal besser für sie treffen, damit sie auch "richtig" sind? Das genau das, woGEGEN der Feminismus ins Feld gezogen ist!

Und ja, es ist das Prinzip einer jeden Versicherung, dass Einzahlung und Auszahlung auf statistischen Wahrscheinlichkeiten und Hochrechnungen basieren. Nicht nur bei der Rente, bei der KfZ-Versicherung, Lebensversicherung, ... bei allen anderen Versicherungen ist das ganz genau so. Das ist keine "Ausrede", es ist das Grundprinzip. Wenn ich ein Auto versichere, dann ist die Basis meines Tarifes die Statistik aller Fahrer mit dem gleichen Fahrzeugtyp. Wenn ich eine Lebensversicherung abschließe, dann ist die Basis meines Tarifes die Statistik aller Menschen mit den gleichen Merkmalen.

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22. Juni um 8:46
In Antwort auf avarrassterne3

wer zu Hause die Kinder unterrichtet hat? Das war eine ENTSCHEIDUNG, die die ELtern gemeinsam getroffen haben. In jedem Falle. Soll Feminismus den Frauen das Recht auf Entscheidungen nehmen, weil sie auch die Entscheidungen treffen, dass sie sich um die Kinder kümmern?

Wer in einer Beziehung den Haushalt und die Wäsche macht, ist genauso eine ENTSCHEIDUNG, die beide Partner treffen. Mal abgesehen davon, dass ich es zum winseln finde, dass die Pflichten in einer Beziehung irgendwie immer nur auf Haushalt reduziert werden (war ihr nie Single, dass ihr nicht wißt, dass das deutlich mehr ist?!? Oder wollt ihr das nur gern vergessen? ) Es gibt in unserer Zeit nichts, gar nichts, was eine Frau noch dazu zwingen kann, eine untergeordnete Rolle einzunehmen und alle Pflichten im Haushalt auf sich zu nehmen. Sie ist auch nicht gezwungen in einer Beziehung zu bleiben, in der sie nicht glücklich ist. Wo bitte ist es Feminismus ihre Entscheidungen zu bevormunden, weil irgendwelche "Femministinnen" die nicht gut finden?
Sehe ich auch ständig, wenn es um Elternzeit, Teilzeitarbeit & Co geht. Wir HABEN alle Rechte, dass man das so aufteilen kann, wie man möchte. WENN man möchte.
Freiheit bedeutet aber auch, es tolerieren zu können, wenn die Entscheidung von anderen eben nicht so ausfällt, wie man sich das wünschen mag.
Jede Frau in unserer Zeit kann sich entscheiden, OB sie Kind/er möchte - oder nicht.
Wenn sie schwanger ist, hat sie sogar mehr Entscheidungsgewalt als der Vater des Kindes, denn dann entscheidet sie allein, ob das Kind ausgetragen wird oder nicht, der Vater hat in diesem Punkt nicht das geringste Recht mehr.
Wenn sie sich dafür entscheidet, kann sie zusammen mit Ihrem Partner entscheiden, wie die Elternzeit aufgeteilt wird. Zwischen alles für den Vater und alles für die Mutter ist eigentlich alles möglich. Ebenso mit der Teilzeit danach. Keiner, beide, nur Mutter, nur Vater - geht alles.

Was ist jetzt Feminismus? Besser die Entscheidung nicht den Frauen überlassen, damit die sich nicht dafür entscheiden, dass sie den größeren Anteil von Elternzeit und den kompletten Anteil der Teilzeit übernehmen? Die Frauen bevormunden, die Entscheidungen mal besser für sie treffen, damit sie auch "richtig" sind? Das genau das, woGEGEN der Feminismus ins Feld gezogen ist!

Und ja, es ist das Prinzip einer jeden Versicherung, dass Einzahlung und Auszahlung auf statistischen Wahrscheinlichkeiten und Hochrechnungen basieren. Nicht nur bei der Rente, bei der KfZ-Versicherung, Lebensversicherung, ... bei allen anderen Versicherungen ist das ganz genau so. Das ist keine "Ausrede", es ist das Grundprinzip. Wenn ich ein Auto versichere, dann ist die Basis meines Tarifes die Statistik aller Fahrer mit dem gleichen Fahrzeugtyp. Wenn ich eine Lebensversicherung abschließe, dann ist die Basis meines Tarifes die Statistik aller Menschen mit den gleichen Merkmalen.

zu den Gehaltunterschieden:

Im Grunde gibt es nach Berufswahl und Berufsjahren doch nur zwei Möglichkeiten:
a) ich arbeite in einem Unternehmen mit Tarifbindung - der Tarif ist für Männlein und Weiblein gleich. Punkt.
oder
b) ich arbeite in einem Unternehmen, wo ich mit dem Unternehmen mein Gehalt und die folgenden Gehaltserhöhungen selbst aushandle.

In Deinem Beispiel kann es also nur b) sein. Was also ist Deine Lösung? Uns alle das Recht nehmen, unser Gehalt auszuhandeln, Tarifzwang für alle? Auch das ist wieder Unmündigkeit. Das Recht, für sich selbst zu verhandeln und einzutreten absprechen, denn es könnte ja auch sein, dass man das nicht "richtig" macht?

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26. Juni um 0:11

Kann es sein das hier selbst die "Feministen" unterschiedlicher Meinung sind?

Wie kann es sein das bei Lebensversicherungen ein Unterschied zwischen Mann und Frau gemacht wird? Wer ist mehr gefährdet? Die Polizistin oder der Bäcker?
Bei der Autoversicherungen hast du Recht, es geht ausschließlich um den Fahrzeugtyp und die Statistik ALLER Fahrer. Leider heißt es auch hier, dass Frauen laut dieser Statistik "sicherer Fahren" als Männer die eine höhere Risikobereitschaft haben.

Und zum Haushalt gehört es auch Rechnung zu bezahlen oder die übersicht über das Konto zu haben. Eben alles was das Leben in und um die eigenen 4-Wände beeinflusst. Da reicht es nicht früh auf Arbeit zu gehen und Abend das Geld mitzubringen.

Es geht doch um die Gleichberechtigung, also das jeder Mensch seine eigenen Entscheidungen trifft. Egal ob dieser eine Muschi oder einen Schwanz zwischen den Beinen hat.

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26. Juni um 16:40
In Antwort auf jax17

Kann es sein das hier selbst die "Feministen" unterschiedlicher Meinung sind?

Wie kann es sein das bei Lebensversicherungen ein Unterschied zwischen Mann und Frau gemacht wird? Wer ist mehr gefährdet? Die Polizistin oder der Bäcker?
Bei der Autoversicherungen hast du Recht, es geht ausschließlich um den Fahrzeugtyp und die Statistik ALLER Fahrer. Leider heißt es auch hier, dass Frauen laut dieser Statistik "sicherer Fahren" als Männer die eine höhere Risikobereitschaft haben.

Und zum Haushalt gehört es auch Rechnung zu bezahlen oder die übersicht über das Konto zu haben. Eben alles was das Leben in und um die eigenen 4-Wände beeinflusst. Da reicht es nicht früh auf Arbeit zu gehen und Abend das Geld mitzubringen.

Es geht doch um die Gleichberechtigung, also das jeder Mensch seine eigenen Entscheidungen trifft. Egal ob dieser eine Muschi oder einen Schwanz zwischen den Beinen hat.

ich bin keine Feministin ^^

Bei den Lebensversicherungen würde ich mal annehmen, dass es den Versicherungern nicht erlaubt ist, nach Berufen zu differenzieren. Zudem: beide gleich, denn wenn im Beruf etwas passiert ist das ein Thema, was in der Haftung der Berufsunfallversicherung liegt. Die Lebensversicherung interessiert sich eher dafür, wer von beiden ein begeisterter Kletterer ist. Oder Raucher. Oder ein Herzproblem hat. Oder... 
Und auch da gibt es keine "Gerechtigkeit", denn Männer haben deutlich höhere Gefahr, einen Herzinfakt zu bekommen, als Frauen. Was für eine Diskriminierung!
Im Ernst: Ob Lebensversicherungen zwischen Männlein und Weiblein unterscheiden, weiß ich nicht. Wenn es statistisch relevante Unterschiede gibt, vielleicht schon.

Ob Frauen die sicherer Fahrer sind... Habe ich meine Zweifel. Weniger Risikobereitschaft (im Durchschnitt natürlich) mag sein. Weniger Übung, Fahrpraxis, Erfahrung (ebenfalls im Durchschnitt) aber auch.

Ja, zu den Pflichten in der Beziehung gehören genauso Reparaturen, Instanthaltung (Wohnung, Auto, ...) Ich sehe eher selten Frauen mit der Bohrmaschine in der Hand, auch selten beim Reifenwechsel oder Ölwechsel. Und ehrlich Mädels: das ist nicht schwieriger als Wäsche waschen.
Dazu gehören Versicherungen (und die Recherche dazu) und alle anderen Verträge - mehr als "Überblick über die Finanzen", bevor man es bezahlt, gilt es, sich darum zu kümmern, was sinnvoll ist, welcher Anbieter passend ist,... Das sind beispielsweise Dinge, die ich ernstlich hasse.
Dazu gehört der Garten (Rasenmähen hatte ich mir einfacher vorgestellt, das stellte sich als unerwartet anstrengend heraus. Ok, kein Drama, aber beim Zugucken war da weniger dazu ) Dazu gehört es, sich um die PCs (und dieser Tage auch TV-Geräte) und die Infrastruktur samt Internet und die Sicherheit des Ganzen (!!!) zu kümmern. Und das ist sehr viel mehr als Meckern, wenn das WLAN irgendwie nicht geht. Dazu gehört... viel mehr, was ich gerade nicht aufgezählt habe und genauso auch der Punkt, das Leben zu finanzieren, ja. Die wenigsten von uns werden einfach so Geld bekommen, üblicher Weise ist das *verdient*. Also wer sagt: ich putze immer, er macht nichts, lügt schon per se. Sonst müsste es heißen, ich putze, koche, wasche, verdiene all unser Geld, kümmere mich um jede Reparatur, um alle Verträge, Steuererklärung, um PCs, Internet, .... , ....., ....., .... und er macht nichts. Kommt nie vor.

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26. Juni um 16:59
In Antwort auf jax17

Kann es sein das hier selbst die "Feministen" unterschiedlicher Meinung sind?

Wie kann es sein das bei Lebensversicherungen ein Unterschied zwischen Mann und Frau gemacht wird? Wer ist mehr gefährdet? Die Polizistin oder der Bäcker?
Bei der Autoversicherungen hast du Recht, es geht ausschließlich um den Fahrzeugtyp und die Statistik ALLER Fahrer. Leider heißt es auch hier, dass Frauen laut dieser Statistik "sicherer Fahren" als Männer die eine höhere Risikobereitschaft haben.

Und zum Haushalt gehört es auch Rechnung zu bezahlen oder die übersicht über das Konto zu haben. Eben alles was das Leben in und um die eigenen 4-Wände beeinflusst. Da reicht es nicht früh auf Arbeit zu gehen und Abend das Geld mitzubringen.

Es geht doch um die Gleichberechtigung, also das jeder Mensch seine eigenen Entscheidungen trifft. Egal ob dieser eine Muschi oder einen Schwanz zwischen den Beinen hat.

Berücksichtigung des Geschlechts als Faktor der Risikobewertung bei der Kalkulation von Lebensversicherungstarifen gibt es seit dem 21.Dez. 2012 nicht mehr.
Die europäische Verordnung sieht seit diesem Datum einen sogenannten 
Unisextarif vor.
Das ist ein Versicherungstarif der das Geschlecht des Versicherungsnehmers nicht als Tarifkriterium verwendet, obwohl es die Risikobewertung beeinflusst.
Nach der Bewertung des europäischen Gerichtshofes, darf das Geschlecht im Gegensatz zu anderen Faktoren nicht mehr berücksichtigt werden!

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26. Juni um 19:06
In Antwort auf sitruuna2

Berücksichtigung des Geschlechts als Faktor der Risikobewertung bei der Kalkulation von Lebensversicherungstarifen gibt es seit dem 21.Dez. 2012 nicht mehr.
Die europäische Verordnung sieht seit diesem Datum einen sogenannten 
Unisextarif vor.
Das ist ein Versicherungstarif der das Geschlecht des Versicherungsnehmers nicht als Tarifkriterium verwendet, obwohl es die Risikobewertung beeinflusst.
Nach der Bewertung des europäischen Gerichtshofes, darf das Geschlecht im Gegensatz zu anderen Faktoren nicht mehr berücksichtigt werden!

wobei DAS ja eigentlich diskrimierend wäre. 
Alle anderen statistisch relevanten Einflüsse werden berücksichtigt und dieser wird ignoriert? 

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28. Juni um 22:49
In Antwort auf avarrassterne3

wobei DAS ja eigentlich diskrimierend wäre. 
Alle anderen statistisch relevanten Einflüsse werden berücksichtigt und dieser wird ignoriert? 

Ausgleichende Gerechtigkeit!

Nein ernsthaft.
Frauen haben ein höheres Risiko einen Schlaganfall zu erleiden, weil Östrogen das begünstigt.
Männer haben ein höheres Risiko Herzanfälle zu erleiden, wegen des Testosteron.
Also gleicht sich das aus und sollte somit nicht berücksichtigt werden.

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28. Juni um 22:55
In Antwort auf jax17

Ausgleichende Gerechtigkeit!

Nein ernsthaft.
Frauen haben ein höheres Risiko einen Schlaganfall zu erleiden, weil Östrogen das begünstigt.
Männer haben ein höheres Risiko Herzanfälle zu erleiden, wegen des Testosteron.
Also gleicht sich das aus und sollte somit nicht berücksichtigt werden.

Die Gleichheit des Individium ist ein nicht antastbares Gut und sollte , nein müsste, in allen Verordnungen und auch Beruflich festgeschrieben werden.
In dieser Hinsicht sind wir auf einem gutem Wege, dem Feminismus sei gedankt!   

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29. Juni um 7:57
In Antwort auf jax17

Ausgleichende Gerechtigkeit!

Nein ernsthaft.
Frauen haben ein höheres Risiko einen Schlaganfall zu erleiden, weil Östrogen das begünstigt.
Männer haben ein höheres Risiko Herzanfälle zu erleiden, wegen des Testosteron.
Also gleicht sich das aus und sollte somit nicht berücksichtigt werden.

und Frauen haben statistisch in DE eine Lebenserwartung von 83.3 Jahren, Männer von 78,5 Jahren (hab den erstbesten google-Treffer vom statistischen Bundesamt genommen - ) 
Also im Mittel 5 Jahre mehr Rente (auch eine Form der Lebensversicherung!) gezahlt. Und das muss ignoriert werden weil...? Also außer dass damit Männer diskrimiert werden, wenn sie das per Unisex-Tarif mit bezahlen müssen? 
Wenn "Feminismus" bedeutet, dass man von der Diskriminierung der Frau zur Diskrimierung des Mannes wechselt - nein Danke Mädels, da bin ich nicht dabei.

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29. Juni um 7:59
In Antwort auf sitruuna2

Die Gleichheit des Individium ist ein nicht antastbares Gut und sollte , nein müsste, in allen Verordnungen und auch Beruflich festgeschrieben werden.
In dieser Hinsicht sind wir auf einem gutem Wege, dem Feminismus sei gedankt!   

ist sie doch schon. Seit Jahrzehnten.

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29. Juni um 9:26
In Antwort auf xmxaxgxgxix

Hallo ich freue mich ein solches Forum gefunden zu haben. Ich komme mal direkt zu meinem Problem. Ich bin 17 Jahre alt und beschäftige mich viel mit Dingen, die in der Welt falsch laufen. Ich bekomme viel von Leuten zu hören, gerade wenn ich versuche mit jemanden eine ernstahfte Unterhaltung beispielsweise über Feminismus zu führen stoße ich oft auf Unverständnis. Ich bekomme in einem Streit von meinem Freund auch mal so gewisse Äußerungen wie " du immer mit deiner alternativen Scheiße", " Du willst doch nur Aufmerksamkeit" etc. zu hören. Ich hab das Gefühl das der Begriff Feminismus für viele Leute abschreckend wirkt. Sie sehen in mir dann eine männerhassende, frustrierte kleine Göre.( Was ich übrigens nicht bin) Ich verstehe nicht wie Menschen Fakten ignorieren können und so tun als wäre Feminismus unnötig. Macht ihr ähnliche Erfahrungen oder führe ich diese Diskussionen einfach nicht richtig?
-M

Ich persönlich finde eigentlich auch, dass wir hier in Deutschland zumindest schon sehr gleichberechtigt sind. 
Manchmal hab ich sogar das Gefühl, dass es mir persönlich sogar etwas zu viel ist, da einfach viel mehr Erwartungen an mich als junge Frau gestellt werden. Ehrlich gesagt bin ich nicht so der Karrieremensch. Klar bin ich berufstätig, ich persönlich hätte überhaupt keine Lust jetzt großartig nach oben zu kommen und viel Verantwortung zu übernehmen 🤷🏼‍♀️ Allgemein bin ich auch einfach gerne Frau und stehe auch so ganz tussimässig auf Klamotten, Schminke, Dekokram, usw. und hätte auch gar kein Interesse an einem Männerberuf oder sonst irgendwas, was normalerweise eher Jungs mögen 😅
Ich finde aber definitiv wenn jemand sowas mag und machen möchte, sollte das auch möglich sein ohne Benachrichtigung. Von Quoten halte ich da allerdings gar nichts. Zumindest für mich aus meiner Sicht fände ich die Vorstellung ganz furchtbar einen Job nur zu haben weil mein Chef eine Quote erfüllen muss und nicht wegen meiner Leistungen oder meinem Interesse. 

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29. Juni um 11:58
In Antwort auf xmxaxgxgxix

Hallo ich freue mich ein solches Forum gefunden zu haben. Ich komme mal direkt zu meinem Problem. Ich bin 17 Jahre alt und beschäftige mich viel mit Dingen, die in der Welt falsch laufen. Ich bekomme viel von Leuten zu hören, gerade wenn ich versuche mit jemanden eine ernstahfte Unterhaltung beispielsweise über Feminismus zu führen stoße ich oft auf Unverständnis. Ich bekomme in einem Streit von meinem Freund auch mal so gewisse Äußerungen wie " du immer mit deiner alternativen Scheiße", " Du willst doch nur Aufmerksamkeit" etc. zu hören. Ich hab das Gefühl das der Begriff Feminismus für viele Leute abschreckend wirkt. Sie sehen in mir dann eine männerhassende, frustrierte kleine Göre.( Was ich übrigens nicht bin) Ich verstehe nicht wie Menschen Fakten ignorieren können und so tun als wäre Feminismus unnötig. Macht ihr ähnliche Erfahrungen oder führe ich diese Diskussionen einfach nicht richtig?
-M

geht uns leider allen so, denke ich. Niemand hört gerne, dass er von systematischer Unterdrückung profitiert. Niemand hört gerne, dass alles was er kennt und so wie er erzogen wurde, andere unterdrückt. Niemand hört sowas gerne, aber es muss leider gesagt werden. Ich versuche immer alles so zu formulieren, dass es sich nicht wie ein Vorwurf anhört, aber bei manchen Menschen verliert man auch leider die Geduld. Ob es jetzt Männer mit ihren Standardphrasen sind oder andere Frauen, die selber anti-feministisch sind, weil sie ins Rollenbild passen und denken das wäre ok und anderes gibt es nicht.
Ich finde gut, dass du am Ball bleibst. Manchmal mache ich die Leute sprachlos, wenn ich ihnen sage, dass der Feminismus ja auch für Männer da ist. Nur nicht so wie sie anscheinend wollen! Feminismus setzt sich dafür ein, dass auch Wickelplätze in Männertoiletten sind. Feminismus setzt sich für missbrauchte Männer ein, die noch von anderen Männern fertig gemacht werden, weil sie "schwächlich" sind. Da wissen sie dann manchmal nichts drauf zu sagen.

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3. Juli um 23:08
In Antwort auf femprincess

geht uns leider allen so, denke ich. Niemand hört gerne, dass er von systematischer Unterdrückung profitiert. Niemand hört gerne, dass alles was er kennt und so wie er erzogen wurde, andere unterdrückt. Niemand hört sowas gerne, aber es muss leider gesagt werden. Ich versuche immer alles so zu formulieren, dass es sich nicht wie ein Vorwurf anhört, aber bei manchen Menschen verliert man auch leider die Geduld. Ob es jetzt Männer mit ihren Standardphrasen sind oder andere Frauen, die selber anti-feministisch sind, weil sie ins Rollenbild passen und denken das wäre ok und anderes gibt es nicht.
Ich finde gut, dass du am Ball bleibst. Manchmal mache ich die Leute sprachlos, wenn ich ihnen sage, dass der Feminismus ja auch für Männer da ist. Nur nicht so wie sie anscheinend wollen! Feminismus setzt sich dafür ein, dass auch Wickelplätze in Männertoiletten sind. Feminismus setzt sich für missbrauchte Männer ein, die noch von anderen Männern fertig gemacht werden, weil sie "schwächlich" sind. Da wissen sie dann manchmal nichts drauf zu sagen.

Genauso sehe ich das auch. Da ist allerdings der Begriff "Feminismus" irreführend. Es sollte eher Menschlichkeit heißen.
Es gibt "typische" Frauen, es gibt "typische" Männer und es gibt andere "untypische" Menschen. Die Welt ist bunt und deshalb interessant. Warum wird also ein Unterschied gemacht?

Ob Männer, Frauen oder sonst etwas, es sollten für alle in allen Bereichen die gleichen Rechte, Pflichten und Chancen geben.

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4. Juli um 22:35
In Antwort auf jax17

Genauso sehe ich das auch. Da ist allerdings der Begriff "Feminismus" irreführend. Es sollte eher Menschlichkeit heißen.
Es gibt "typische" Frauen, es gibt "typische" Männer und es gibt andere "untypische" Menschen. Die Welt ist bunt und deshalb interessant. Warum wird also ein Unterschied gemacht?

Ob Männer, Frauen oder sonst etwas, es sollten für alle in allen Bereichen die gleichen Rechte, Pflichten und Chancen geben.

Gibt es doch. 

Ich habe Informatik studiert und hätte genauso jeden anderen Beruf wählen können. Mit einer Ausnahme: Soldat wäre damals nicht möglich gewesen. Inzwischen ist auch das anders. 

Ich bin Alleinverdiener, da nur einer von uns arbeiten kann, Elternzeit haben wir vor 15 Jahren schon geteilt. Und natürlich haben wir uns darum gekümmert, dass mein Mann zum Ausgleich abgesichert ist. Haben wir so entschieden, weil wir es konnten.  

Mein Gehalt hängt von dem ab, was ich in mekner Bewerbung angebe und danach jedes Jahr mit meinem. Hef verhandle. Sollte ich da tiefer stapeln als meine männlichen Kollegen, liegt die Schuld bei mir. Aber ehrlich: klagen kann ich nicht. 

In inzwischen 47 Jahren ist mir NIE, nicht ein einziges Mal, ein Machteil begegnet, weil ich eine Frau bin. 
Also was bitte sollte es denn noch geben, was es nicht schon lange gibt?

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