Forum / Gesellschaft & Leben

Junge Feministin

19. Juni um 17:01 Letzte Antwort: 17. November um 19:16

Hallo ich freue mich ein solches Forum gefunden zu haben. Ich komme mal direkt zu meinem Problem. Ich bin 17 Jahre alt und beschäftige mich viel mit Dingen, die in der Welt falsch laufen. Ich bekomme viel von Leuten zu hören, gerade wenn ich versuche mit jemanden eine ernstahfte Unterhaltung beispielsweise über Feminismus zu führen stoße ich oft auf Unverständnis. Ich bekomme in einem Streit von meinem Freund auch mal so gewisse Äußerungen wie " du immer mit deiner alternativen Scheiße", " Du willst doch nur Aufmerksamkeit" etc. zu hören. Ich hab das Gefühl das der Begriff Feminismus für viele Leute abschreckend wirkt. Sie sehen in mir dann eine männerhassende, frustrierte kleine Göre.( Was ich übrigens nicht bin) Ich verstehe nicht wie Menschen Fakten ignorieren können und so tun als wäre Feminismus unnötig. Macht ihr ähnliche Erfahrungen oder führe ich diese Diskussionen einfach nicht richtig?
-M

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21. Juni um 19:02

Ob Feminismus vom Staat gefördert wird, könnte ich jetzt nicht so ohne weiteres behaupten. Allerdings gibt es ja die Qotenregelung im öffentlichen Dienst und in staatlichen Ämtern und Institutionen.
Der Feminismus mit ihren Frauenbewegungen ist ja nicht erst in der heutigen Zeit entstanden. Schon früher, Anfang des letzten Jahrhunderts und auch davor haben schon Frauen um ihre Rechte gekämpft und bis heute viel erreicht. 
Bekannt ist natürlich, wie es um die Frauenrechte in diesem arabischen Familienclans betellt ist. Dort haben immer noch, trotz der modernen Zeit, die Männer das Sagen. Die Rolle der Frau ist auf das Kinderkriegen und den Haushalt begrenzt. 
Diese Art der Familienführung gab es auch früher in Deutschland, der Mann ging arbeiten und die Frau hütete das Haus und übernahm die Erziehung der Kinder. Das ist alles noch gar nicht so lange her.
Und dagegen ist der Feminismus entstanden. Heutzutage können in der modernen westlichen Welt Frauen alles erreichen. Sie übernehmen Tätigkeiten die früher nur von Männern ausgeführt wurden. Sie leiten Konzerne, fliegen Jumbo-Jets, sind Kapitäninen auf hoher See, arbeiten bei der Polizei und Feuerwehr, sind Professorinnen, Ärztinnen und auch Staatsführerinnen.
Und dieses alles haben sich die Feministinnen hart erkämpft und die  Vorherrschaft der Männer dabei zurückgedrängt. 
Geben wir hier mal ein Fazit: Gerecht muss es schon zugehen bei der Vergabe von beruflichen Stellen. Wer entsprechendes leisten kann und eine solide Ausbildung dazu besitzt, sollte die Stelle erhalten, egal ob Frau oder Mann oder Divers. Qotenregelung ist meiner Ansicht nach Blödsinn.
Was erkannt wurde ist das gemischte Teams deutlich besser abschneiden als nach Geschlechtern getrennte Arbeitsteams. 
Und das alles haben wir den Frauenbewegungen und dem Feminismus zu verdanken. 
 
 
 

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19. Juni um 18:51

welche Fakten denn?

Also wenn Du auch in DE lebst, wie ich auch, hast Du wie ich auch die gleichen Rechte, die gleichen Möglichkeiten wie jeder Mann auch.

Da stößt Du bei mir als Frau auch auf Unverständnis, denn ja, 2020 in Zentral-Europa finde ich Femminsmus absolut abschreckend. Für uns ist das durch, auch wenn in anderen Regionen der Welt schon noch einiges zu tun ist.

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19. Juni um 18:55
In Antwort auf

welche Fakten denn?

Also wenn Du auch in DE lebst, wie ich auch, hast Du wie ich auch die gleichen Rechte, die gleichen Möglichkeiten wie jeder Mann auch.

Da stößt Du bei mir als Frau auch auf Unverständnis, denn ja, 2020 in Zentral-Europa finde ich Femminsmus absolut abschreckend. Für uns ist das durch, auch wenn in anderen Regionen der Welt schon noch einiges zu tun ist.

P.S. auch als ich 17 war, war das nicht anders und das ist inzwischen 30 Jahre her.

Ich konnte jeden Beruf wählen, den ich wollte, konnte mir Partner/in wählen, wie ich wollte,über meine Sexalität in jeder Weise frei entscheiden, es gab NICHTS, gar nichts, wo ich in meinem Leben je einen Nachteil hatte, weil ich eine Frau bin.

Also bitte - welche FAKTEN?!?

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20. Juni um 22:14
In Antwort auf

Hallo ich freue mich ein solches Forum gefunden zu haben. Ich komme mal direkt zu meinem Problem. Ich bin 17 Jahre alt und beschäftige mich viel mit Dingen, die in der Welt falsch laufen. Ich bekomme viel von Leuten zu hören, gerade wenn ich versuche mit jemanden eine ernstahfte Unterhaltung beispielsweise über Feminismus zu führen stoße ich oft auf Unverständnis. Ich bekomme in einem Streit von meinem Freund auch mal so gewisse Äußerungen wie " du immer mit deiner alternativen Scheiße", " Du willst doch nur Aufmerksamkeit" etc. zu hören. Ich hab das Gefühl das der Begriff Feminismus für viele Leute abschreckend wirkt. Sie sehen in mir dann eine männerhassende, frustrierte kleine Göre.( Was ich übrigens nicht bin) Ich verstehe nicht wie Menschen Fakten ignorieren können und so tun als wäre Feminismus unnötig. Macht ihr ähnliche Erfahrungen oder führe ich diese Diskussionen einfach nicht richtig?
-M

Feminismus gibt es nicht erst in der heutigen Zeit.
Unter diesem Begriff versteht man die Frauenbewegung, die schon vor langer Zeit begonnen hat.
Berühmte Feministinnen waren Olympe de Gouges und Simone Beauvoir aus Frankreich, Virginia Wolf aus Amerika und die Deutsche Hedwig Dohm, aus vergangenen Epochen. 
In der heutigen Zeit ist wohl Alice Schwarzer jedem ein Begriff. 
Der Feminismus hat viel erreicht, kommt aber wohl langsam an seine Grenzen, da es wohl ohne Männer auch nicht geht. 

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21. Juni um 17:07

... ich warte immer noch auf diese "Fakten"...

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21. Juni um 19:02

Ob Feminismus vom Staat gefördert wird, könnte ich jetzt nicht so ohne weiteres behaupten. Allerdings gibt es ja die Qotenregelung im öffentlichen Dienst und in staatlichen Ämtern und Institutionen.
Der Feminismus mit ihren Frauenbewegungen ist ja nicht erst in der heutigen Zeit entstanden. Schon früher, Anfang des letzten Jahrhunderts und auch davor haben schon Frauen um ihre Rechte gekämpft und bis heute viel erreicht. 
Bekannt ist natürlich, wie es um die Frauenrechte in diesem arabischen Familienclans betellt ist. Dort haben immer noch, trotz der modernen Zeit, die Männer das Sagen. Die Rolle der Frau ist auf das Kinderkriegen und den Haushalt begrenzt. 
Diese Art der Familienführung gab es auch früher in Deutschland, der Mann ging arbeiten und die Frau hütete das Haus und übernahm die Erziehung der Kinder. Das ist alles noch gar nicht so lange her.
Und dagegen ist der Feminismus entstanden. Heutzutage können in der modernen westlichen Welt Frauen alles erreichen. Sie übernehmen Tätigkeiten die früher nur von Männern ausgeführt wurden. Sie leiten Konzerne, fliegen Jumbo-Jets, sind Kapitäninen auf hoher See, arbeiten bei der Polizei und Feuerwehr, sind Professorinnen, Ärztinnen und auch Staatsführerinnen.
Und dieses alles haben sich die Feministinnen hart erkämpft und die  Vorherrschaft der Männer dabei zurückgedrängt. 
Geben wir hier mal ein Fazit: Gerecht muss es schon zugehen bei der Vergabe von beruflichen Stellen. Wer entsprechendes leisten kann und eine solide Ausbildung dazu besitzt, sollte die Stelle erhalten, egal ob Frau oder Mann oder Divers. Qotenregelung ist meiner Ansicht nach Blödsinn.
Was erkannt wurde ist das gemischte Teams deutlich besser abschneiden als nach Geschlechtern getrennte Arbeitsteams. 
Und das alles haben wir den Frauenbewegungen und dem Feminismus zu verdanken. 
 
 
 

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21. Juni um 21:40
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Hallo ich freue mich ein solches Forum gefunden zu haben. Ich komme mal direkt zu meinem Problem. Ich bin 17 Jahre alt und beschäftige mich viel mit Dingen, die in der Welt falsch laufen. Ich bekomme viel von Leuten zu hören, gerade wenn ich versuche mit jemanden eine ernstahfte Unterhaltung beispielsweise über Feminismus zu führen stoße ich oft auf Unverständnis. Ich bekomme in einem Streit von meinem Freund auch mal so gewisse Äußerungen wie " du immer mit deiner alternativen Scheiße", " Du willst doch nur Aufmerksamkeit" etc. zu hören. Ich hab das Gefühl das der Begriff Feminismus für viele Leute abschreckend wirkt. Sie sehen in mir dann eine männerhassende, frustrierte kleine Göre.( Was ich übrigens nicht bin) Ich verstehe nicht wie Menschen Fakten ignorieren können und so tun als wäre Feminismus unnötig. Macht ihr ähnliche Erfahrungen oder führe ich diese Diskussionen einfach nicht richtig?
-M

Das liegt nicht zuletzt an deinem Alter. Mit 17 beschäftigen sich sehr viele Leute noch nicht ernstaft mit Themen wie Feminismus. Das wird besser, wenn du mal an einer Uni bist, so ist jedenfalls meine Erfahrung.

An Unis gibt es auch eigene Lehrveranstaltungen zu dem Thema, es gibt sogar ein Studium der Genderwissenschaften. Wenn dich das interessiert, bilde dich doch mal dahingehend weiter, dieses Thema wird zukünftig noch viel wichtiger werden. 

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21. Juni um 23:59

Zu manchen Meinungen kann ich nur sagen: Autsch!

Fakten:
Das Rentensystem ist nicht gleichgestellt. Eine Frau die 40 Jahre lange den gleichen Beruf wie ein Mann in 40 Jahren ausgeübt hat, bekommt weniger monatlich Rente. Die Begründung ist einfach und unfair. Frauen leben im Durchschnitt länger als Männer und bekommen deshalb weniger Rente.
Frauen bekommen im Beruf in vielen Betrieben noch immer weniger Gehalt als Männer, obwohl beide den gleichen Beruf und die gleichen Arbeitsstunden haben.
Mit der "Frauen-Quote" haben Frauen einzug in die Vorstandsebene erhalten. Allerdings nach ihren Befähigung. Je dümmer sie sind desto geeigneter sind sie. Wer von nichts eine Ahnung hat, hat auch keine Stimme. Gut, harte Worte, das gebe ich zu. Diese Praxis wird auch nicht in allen Firmen praktiziert.
In der Wissenschaft sind mehr Frauen tätig als Männer und trotzdem werden wichtige Durchbrüche meist von Männer veröffentlicht.
2018 wurde das erstemal eine Frau zur Kapitänin eines Kreuzfahrtschiffes ernannt.

Und dann noch die Sozialen unterschiede.
Gerade die Corona-Krise hat es immer wieder gezeigt. Wer hat Zuhause die Kinder unterrichtet? Wer darf sich um den Haushalt kümmern? Wer wäscht Zuhause immer noch am meisten die Wäsche? Wer kocht und geht einkaufen?
Selbst auf der Straße werden Frauen meist schlechter Behandelt als Männer. Eine Polizistin wird weniger ernst genommen als ein Polizist. Frauen dürfen sich auch mehr sexischte Sprüche anhören als Männer.
Selbst in der Politik werden Frauen nicht gleich behandelt. Die wievielte Verteidigungsministerin haben wir jetzt in den letzten 4 Jahren? Und wie lange hat ein Mann dieses Amt durchschnittlich gehabt? Wann gab es das letzte mal eine Botschafterin? Selbst die Belegung des Amtes für Familie ist sexischtisch angetan. Kaum Männer und selbst bei den Frauen scheint es ein Kriterium zu sein das man mehr als 5 Kinder hat. Gebärmaschine schlecht hin.
Es finden sich bestimmt noch weitere Gründe und beispiele, da kann jeder selbst suchen.

Ich gebe auch zu das es Ausnahmen gibt. Es gibt Firmen in denen wirklich nach Befähigung entschieden wird. Es gibt auch Familien in denen sich beide Eltern um alles kümmern. Es gibt gleich berechtigte Paar. Doch es gibt auch noch viel zu viele Unterschiede.
Das kann aber nur gelöst werden wenn wir dieses Binäre-Gesellschaftssystem aufgeben. Nicht nur Mann und Frau sehen, sondern nur und einzig alleine den Menschen der vor uns steht.
Feminismus ist noch immer nötig, nur sollte es jetzt auch um die Männer und ihre Rechten und Pflichten gehen. Um die Erwartungen die an Menschen geknüpft werden.
Kein Raum darf mehr nur von Männern oder Frauen für sich beansprucht werden.

Wenn jetzt hier jemand mit Toiletten oder Umkleiden kommt, den erinnere ich daran das es für behinderte Menschen zwar eine gesonderete Toilette gibt, dort aber nicht nach Mann oder Frau unterschieden wird.

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22. Juni um 8:33
In Antwort auf

Zu manchen Meinungen kann ich nur sagen: Autsch!

Fakten:
Das Rentensystem ist nicht gleichgestellt. Eine Frau die 40 Jahre lange den gleichen Beruf wie ein Mann in 40 Jahren ausgeübt hat, bekommt weniger monatlich Rente. Die Begründung ist einfach und unfair. Frauen leben im Durchschnitt länger als Männer und bekommen deshalb weniger Rente.
Frauen bekommen im Beruf in vielen Betrieben noch immer weniger Gehalt als Männer, obwohl beide den gleichen Beruf und die gleichen Arbeitsstunden haben.
Mit der "Frauen-Quote" haben Frauen einzug in die Vorstandsebene erhalten. Allerdings nach ihren Befähigung. Je dümmer sie sind desto geeigneter sind sie. Wer von nichts eine Ahnung hat, hat auch keine Stimme. Gut, harte Worte, das gebe ich zu. Diese Praxis wird auch nicht in allen Firmen praktiziert.
In der Wissenschaft sind mehr Frauen tätig als Männer und trotzdem werden wichtige Durchbrüche meist von Männer veröffentlicht.
2018 wurde das erstemal eine Frau zur Kapitänin eines Kreuzfahrtschiffes ernannt.

Und dann noch die Sozialen unterschiede.
Gerade die Corona-Krise hat es immer wieder gezeigt. Wer hat Zuhause die Kinder unterrichtet? Wer darf sich um den Haushalt kümmern? Wer wäscht Zuhause immer noch am meisten die Wäsche? Wer kocht und geht einkaufen?
Selbst auf der Straße werden Frauen meist schlechter Behandelt als Männer. Eine Polizistin wird weniger ernst genommen als ein Polizist. Frauen dürfen sich auch mehr sexischte Sprüche anhören als Männer.
Selbst in der Politik werden Frauen nicht gleich behandelt. Die wievielte Verteidigungsministerin haben wir jetzt in den letzten 4 Jahren? Und wie lange hat ein Mann dieses Amt durchschnittlich gehabt? Wann gab es das letzte mal eine Botschafterin? Selbst die Belegung des Amtes für Familie ist sexischtisch angetan. Kaum Männer und selbst bei den Frauen scheint es ein Kriterium zu sein das man mehr als 5 Kinder hat. Gebärmaschine schlecht hin.
Es finden sich bestimmt noch weitere Gründe und beispiele, da kann jeder selbst suchen.

Ich gebe auch zu das es Ausnahmen gibt. Es gibt Firmen in denen wirklich nach Befähigung entschieden wird. Es gibt auch Familien in denen sich beide Eltern um alles kümmern. Es gibt gleich berechtigte Paar. Doch es gibt auch noch viel zu viele Unterschiede.
Das kann aber nur gelöst werden wenn wir dieses Binäre-Gesellschaftssystem aufgeben. Nicht nur Mann und Frau sehen, sondern nur und einzig alleine den Menschen der vor uns steht.
Feminismus ist noch immer nötig, nur sollte es jetzt auch um die Männer und ihre Rechten und Pflichten gehen. Um die Erwartungen die an Menschen geknüpft werden.
Kein Raum darf mehr nur von Männern oder Frauen für sich beansprucht werden.

Wenn jetzt hier jemand mit Toiletten oder Umkleiden kommt, den erinnere ich daran das es für behinderte Menschen zwar eine gesonderete Toilette gibt, dort aber nicht nach Mann oder Frau unterschieden wird.

wer zu Hause die Kinder unterrichtet hat? Das war eine ENTSCHEIDUNG, die die ELtern gemeinsam getroffen haben. In jedem Falle. Soll Feminismus den Frauen das Recht auf Entscheidungen nehmen, weil sie auch die Entscheidungen treffen, dass sie sich um die Kinder kümmern?

Wer in einer Beziehung den Haushalt und die Wäsche macht, ist genauso eine ENTSCHEIDUNG, die beide Partner treffen. Mal abgesehen davon, dass ich es zum winseln finde, dass die Pflichten in einer Beziehung irgendwie immer nur auf Haushalt reduziert werden (war ihr nie Single, dass ihr nicht wißt, dass das deutlich mehr ist?!? Oder wollt ihr das nur gern vergessen? ) Es gibt in unserer Zeit nichts, gar nichts, was eine Frau noch dazu zwingen kann, eine untergeordnete Rolle einzunehmen und alle Pflichten im Haushalt auf sich zu nehmen. Sie ist auch nicht gezwungen in einer Beziehung zu bleiben, in der sie nicht glücklich ist. Wo bitte ist es Feminismus ihre Entscheidungen zu bevormunden, weil irgendwelche "Femministinnen" die nicht gut finden?
Sehe ich auch ständig, wenn es um Elternzeit, Teilzeitarbeit & Co geht. Wir HABEN alle Rechte, dass man das so aufteilen kann, wie man möchte. WENN man möchte.
Freiheit bedeutet aber auch, es tolerieren zu können, wenn die Entscheidung von anderen eben nicht so ausfällt, wie man sich das wünschen mag.
Jede Frau in unserer Zeit kann sich entscheiden, OB sie Kind/er möchte - oder nicht.
Wenn sie schwanger ist, hat sie sogar mehr Entscheidungsgewalt als der Vater des Kindes, denn dann entscheidet sie allein, ob das Kind ausgetragen wird oder nicht, der Vater hat in diesem Punkt nicht das geringste Recht mehr.
Wenn sie sich dafür entscheidet, kann sie zusammen mit Ihrem Partner entscheiden, wie die Elternzeit aufgeteilt wird. Zwischen alles für den Vater und alles für die Mutter ist eigentlich alles möglich. Ebenso mit der Teilzeit danach. Keiner, beide, nur Mutter, nur Vater - geht alles.

Was ist jetzt Feminismus? Besser die Entscheidung nicht den Frauen überlassen, damit die sich nicht dafür entscheiden, dass sie den größeren Anteil von Elternzeit und den kompletten Anteil der Teilzeit übernehmen? Die Frauen bevormunden, die Entscheidungen mal besser für sie treffen, damit sie auch "richtig" sind? Das genau das, woGEGEN der Feminismus ins Feld gezogen ist!

Und ja, es ist das Prinzip einer jeden Versicherung, dass Einzahlung und Auszahlung auf statistischen Wahrscheinlichkeiten und Hochrechnungen basieren. Nicht nur bei der Rente, bei der KfZ-Versicherung, Lebensversicherung, ... bei allen anderen Versicherungen ist das ganz genau so. Das ist keine "Ausrede", es ist das Grundprinzip. Wenn ich ein Auto versichere, dann ist die Basis meines Tarifes die Statistik aller Fahrer mit dem gleichen Fahrzeugtyp. Wenn ich eine Lebensversicherung abschließe, dann ist die Basis meines Tarifes die Statistik aller Menschen mit den gleichen Merkmalen.

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22. Juni um 8:46
In Antwort auf

wer zu Hause die Kinder unterrichtet hat? Das war eine ENTSCHEIDUNG, die die ELtern gemeinsam getroffen haben. In jedem Falle. Soll Feminismus den Frauen das Recht auf Entscheidungen nehmen, weil sie auch die Entscheidungen treffen, dass sie sich um die Kinder kümmern?

Wer in einer Beziehung den Haushalt und die Wäsche macht, ist genauso eine ENTSCHEIDUNG, die beide Partner treffen. Mal abgesehen davon, dass ich es zum winseln finde, dass die Pflichten in einer Beziehung irgendwie immer nur auf Haushalt reduziert werden (war ihr nie Single, dass ihr nicht wißt, dass das deutlich mehr ist?!? Oder wollt ihr das nur gern vergessen? ) Es gibt in unserer Zeit nichts, gar nichts, was eine Frau noch dazu zwingen kann, eine untergeordnete Rolle einzunehmen und alle Pflichten im Haushalt auf sich zu nehmen. Sie ist auch nicht gezwungen in einer Beziehung zu bleiben, in der sie nicht glücklich ist. Wo bitte ist es Feminismus ihre Entscheidungen zu bevormunden, weil irgendwelche "Femministinnen" die nicht gut finden?
Sehe ich auch ständig, wenn es um Elternzeit, Teilzeitarbeit & Co geht. Wir HABEN alle Rechte, dass man das so aufteilen kann, wie man möchte. WENN man möchte.
Freiheit bedeutet aber auch, es tolerieren zu können, wenn die Entscheidung von anderen eben nicht so ausfällt, wie man sich das wünschen mag.
Jede Frau in unserer Zeit kann sich entscheiden, OB sie Kind/er möchte - oder nicht.
Wenn sie schwanger ist, hat sie sogar mehr Entscheidungsgewalt als der Vater des Kindes, denn dann entscheidet sie allein, ob das Kind ausgetragen wird oder nicht, der Vater hat in diesem Punkt nicht das geringste Recht mehr.
Wenn sie sich dafür entscheidet, kann sie zusammen mit Ihrem Partner entscheiden, wie die Elternzeit aufgeteilt wird. Zwischen alles für den Vater und alles für die Mutter ist eigentlich alles möglich. Ebenso mit der Teilzeit danach. Keiner, beide, nur Mutter, nur Vater - geht alles.

Was ist jetzt Feminismus? Besser die Entscheidung nicht den Frauen überlassen, damit die sich nicht dafür entscheiden, dass sie den größeren Anteil von Elternzeit und den kompletten Anteil der Teilzeit übernehmen? Die Frauen bevormunden, die Entscheidungen mal besser für sie treffen, damit sie auch "richtig" sind? Das genau das, woGEGEN der Feminismus ins Feld gezogen ist!

Und ja, es ist das Prinzip einer jeden Versicherung, dass Einzahlung und Auszahlung auf statistischen Wahrscheinlichkeiten und Hochrechnungen basieren. Nicht nur bei der Rente, bei der KfZ-Versicherung, Lebensversicherung, ... bei allen anderen Versicherungen ist das ganz genau so. Das ist keine "Ausrede", es ist das Grundprinzip. Wenn ich ein Auto versichere, dann ist die Basis meines Tarifes die Statistik aller Fahrer mit dem gleichen Fahrzeugtyp. Wenn ich eine Lebensversicherung abschließe, dann ist die Basis meines Tarifes die Statistik aller Menschen mit den gleichen Merkmalen.

zu den Gehaltunterschieden:

Im Grunde gibt es nach Berufswahl und Berufsjahren doch nur zwei Möglichkeiten:
a) ich arbeite in einem Unternehmen mit Tarifbindung - der Tarif ist für Männlein und Weiblein gleich. Punkt.
oder
b) ich arbeite in einem Unternehmen, wo ich mit dem Unternehmen mein Gehalt und die folgenden Gehaltserhöhungen selbst aushandle.

In Deinem Beispiel kann es also nur b) sein. Was also ist Deine Lösung? Uns alle das Recht nehmen, unser Gehalt auszuhandeln, Tarifzwang für alle? Auch das ist wieder Unmündigkeit. Das Recht, für sich selbst zu verhandeln und einzutreten absprechen, denn es könnte ja auch sein, dass man das nicht "richtig" macht?

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26. Juni um 0:11

Kann es sein das hier selbst die "Feministen" unterschiedlicher Meinung sind?

Wie kann es sein das bei Lebensversicherungen ein Unterschied zwischen Mann und Frau gemacht wird? Wer ist mehr gefährdet? Die Polizistin oder der Bäcker?
Bei der Autoversicherungen hast du Recht, es geht ausschließlich um den Fahrzeugtyp und die Statistik ALLER Fahrer. Leider heißt es auch hier, dass Frauen laut dieser Statistik "sicherer Fahren" als Männer die eine höhere Risikobereitschaft haben.

Und zum Haushalt gehört es auch Rechnung zu bezahlen oder die übersicht über das Konto zu haben. Eben alles was das Leben in und um die eigenen 4-Wände beeinflusst. Da reicht es nicht früh auf Arbeit zu gehen und Abend das Geld mitzubringen.

Es geht doch um die Gleichberechtigung, also das jeder Mensch seine eigenen Entscheidungen trifft. Egal ob dieser eine Muschi oder einen Schwanz zwischen den Beinen hat.

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26. Juni um 16:40
In Antwort auf

Kann es sein das hier selbst die "Feministen" unterschiedlicher Meinung sind?

Wie kann es sein das bei Lebensversicherungen ein Unterschied zwischen Mann und Frau gemacht wird? Wer ist mehr gefährdet? Die Polizistin oder der Bäcker?
Bei der Autoversicherungen hast du Recht, es geht ausschließlich um den Fahrzeugtyp und die Statistik ALLER Fahrer. Leider heißt es auch hier, dass Frauen laut dieser Statistik "sicherer Fahren" als Männer die eine höhere Risikobereitschaft haben.

Und zum Haushalt gehört es auch Rechnung zu bezahlen oder die übersicht über das Konto zu haben. Eben alles was das Leben in und um die eigenen 4-Wände beeinflusst. Da reicht es nicht früh auf Arbeit zu gehen und Abend das Geld mitzubringen.

Es geht doch um die Gleichberechtigung, also das jeder Mensch seine eigenen Entscheidungen trifft. Egal ob dieser eine Muschi oder einen Schwanz zwischen den Beinen hat.

ich bin keine Feministin ^^

Bei den Lebensversicherungen würde ich mal annehmen, dass es den Versicherungern nicht erlaubt ist, nach Berufen zu differenzieren. Zudem: beide gleich, denn wenn im Beruf etwas passiert ist das ein Thema, was in der Haftung der Berufsunfallversicherung liegt. Die Lebensversicherung interessiert sich eher dafür, wer von beiden ein begeisterter Kletterer ist. Oder Raucher. Oder ein Herzproblem hat. Oder... 
Und auch da gibt es keine "Gerechtigkeit", denn Männer haben deutlich höhere Gefahr, einen Herzinfakt zu bekommen, als Frauen. Was für eine Diskriminierung!
Im Ernst: Ob Lebensversicherungen zwischen Männlein und Weiblein unterscheiden, weiß ich nicht. Wenn es statistisch relevante Unterschiede gibt, vielleicht schon.

Ob Frauen die sicherer Fahrer sind... Habe ich meine Zweifel. Weniger Risikobereitschaft (im Durchschnitt natürlich) mag sein. Weniger Übung, Fahrpraxis, Erfahrung (ebenfalls im Durchschnitt) aber auch.

Ja, zu den Pflichten in der Beziehung gehören genauso Reparaturen, Instanthaltung (Wohnung, Auto, ...) Ich sehe eher selten Frauen mit der Bohrmaschine in der Hand, auch selten beim Reifenwechsel oder Ölwechsel. Und ehrlich Mädels: das ist nicht schwieriger als Wäsche waschen.
Dazu gehören Versicherungen (und die Recherche dazu) und alle anderen Verträge - mehr als "Überblick über die Finanzen", bevor man es bezahlt, gilt es, sich darum zu kümmern, was sinnvoll ist, welcher Anbieter passend ist,... Das sind beispielsweise Dinge, die ich ernstlich hasse.
Dazu gehört der Garten (Rasenmähen hatte ich mir einfacher vorgestellt, das stellte sich als unerwartet anstrengend heraus. Ok, kein Drama, aber beim Zugucken war da weniger dazu ) Dazu gehört es, sich um die PCs (und dieser Tage auch TV-Geräte) und die Infrastruktur samt Internet und die Sicherheit des Ganzen (!!!) zu kümmern. Und das ist sehr viel mehr als Meckern, wenn das WLAN irgendwie nicht geht. Dazu gehört... viel mehr, was ich gerade nicht aufgezählt habe und genauso auch der Punkt, das Leben zu finanzieren, ja. Die wenigsten von uns werden einfach so Geld bekommen, üblicher Weise ist das *verdient*. Also wer sagt: ich putze immer, er macht nichts, lügt schon per se. Sonst müsste es heißen, ich putze, koche, wasche, verdiene all unser Geld, kümmere mich um jede Reparatur, um alle Verträge, Steuererklärung, um PCs, Internet, .... , ....., ....., .... und er macht nichts. Kommt nie vor.

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26. Juni um 16:59
In Antwort auf

Kann es sein das hier selbst die "Feministen" unterschiedlicher Meinung sind?

Wie kann es sein das bei Lebensversicherungen ein Unterschied zwischen Mann und Frau gemacht wird? Wer ist mehr gefährdet? Die Polizistin oder der Bäcker?
Bei der Autoversicherungen hast du Recht, es geht ausschließlich um den Fahrzeugtyp und die Statistik ALLER Fahrer. Leider heißt es auch hier, dass Frauen laut dieser Statistik "sicherer Fahren" als Männer die eine höhere Risikobereitschaft haben.

Und zum Haushalt gehört es auch Rechnung zu bezahlen oder die übersicht über das Konto zu haben. Eben alles was das Leben in und um die eigenen 4-Wände beeinflusst. Da reicht es nicht früh auf Arbeit zu gehen und Abend das Geld mitzubringen.

Es geht doch um die Gleichberechtigung, also das jeder Mensch seine eigenen Entscheidungen trifft. Egal ob dieser eine Muschi oder einen Schwanz zwischen den Beinen hat.

Berücksichtigung des Geschlechts als Faktor der Risikobewertung bei der Kalkulation von Lebensversicherungstarifen gibt es seit dem 21.Dez. 2012 nicht mehr.
Die europäische Verordnung sieht seit diesem Datum einen sogenannten 
Unisextarif vor.
Das ist ein Versicherungstarif der das Geschlecht des Versicherungsnehmers nicht als Tarifkriterium verwendet, obwohl es die Risikobewertung beeinflusst.
Nach der Bewertung des europäischen Gerichtshofes, darf das Geschlecht im Gegensatz zu anderen Faktoren nicht mehr berücksichtigt werden!

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26. Juni um 19:06
In Antwort auf

Berücksichtigung des Geschlechts als Faktor der Risikobewertung bei der Kalkulation von Lebensversicherungstarifen gibt es seit dem 21.Dez. 2012 nicht mehr.
Die europäische Verordnung sieht seit diesem Datum einen sogenannten 
Unisextarif vor.
Das ist ein Versicherungstarif der das Geschlecht des Versicherungsnehmers nicht als Tarifkriterium verwendet, obwohl es die Risikobewertung beeinflusst.
Nach der Bewertung des europäischen Gerichtshofes, darf das Geschlecht im Gegensatz zu anderen Faktoren nicht mehr berücksichtigt werden!

wobei DAS ja eigentlich diskrimierend wäre. 
Alle anderen statistisch relevanten Einflüsse werden berücksichtigt und dieser wird ignoriert? 

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28. Juni um 22:49
In Antwort auf

wobei DAS ja eigentlich diskrimierend wäre. 
Alle anderen statistisch relevanten Einflüsse werden berücksichtigt und dieser wird ignoriert? 

Ausgleichende Gerechtigkeit!

Nein ernsthaft.
Frauen haben ein höheres Risiko einen Schlaganfall zu erleiden, weil Östrogen das begünstigt.
Männer haben ein höheres Risiko Herzanfälle zu erleiden, wegen des Testosteron.
Also gleicht sich das aus und sollte somit nicht berücksichtigt werden.

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28. Juni um 22:55
In Antwort auf

Ausgleichende Gerechtigkeit!

Nein ernsthaft.
Frauen haben ein höheres Risiko einen Schlaganfall zu erleiden, weil Östrogen das begünstigt.
Männer haben ein höheres Risiko Herzanfälle zu erleiden, wegen des Testosteron.
Also gleicht sich das aus und sollte somit nicht berücksichtigt werden.

Die Gleichheit des Individium ist ein nicht antastbares Gut und sollte , nein müsste, in allen Verordnungen und auch Beruflich festgeschrieben werden.
In dieser Hinsicht sind wir auf einem gutem Wege, dem Feminismus sei gedankt!   

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29. Juni um 7:57
In Antwort auf

Ausgleichende Gerechtigkeit!

Nein ernsthaft.
Frauen haben ein höheres Risiko einen Schlaganfall zu erleiden, weil Östrogen das begünstigt.
Männer haben ein höheres Risiko Herzanfälle zu erleiden, wegen des Testosteron.
Also gleicht sich das aus und sollte somit nicht berücksichtigt werden.

und Frauen haben statistisch in DE eine Lebenserwartung von 83.3 Jahren, Männer von 78,5 Jahren (hab den erstbesten google-Treffer vom statistischen Bundesamt genommen - ) 
Also im Mittel 5 Jahre mehr Rente (auch eine Form der Lebensversicherung!) gezahlt. Und das muss ignoriert werden weil...? Also außer dass damit Männer diskrimiert werden, wenn sie das per Unisex-Tarif mit bezahlen müssen? 
Wenn "Feminismus" bedeutet, dass man von der Diskriminierung der Frau zur Diskrimierung des Mannes wechselt - nein Danke Mädels, da bin ich nicht dabei.

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29. Juni um 7:59
In Antwort auf

Die Gleichheit des Individium ist ein nicht antastbares Gut und sollte , nein müsste, in allen Verordnungen und auch Beruflich festgeschrieben werden.
In dieser Hinsicht sind wir auf einem gutem Wege, dem Feminismus sei gedankt!   

ist sie doch schon. Seit Jahrzehnten.

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29. Juni um 9:26
In Antwort auf

Hallo ich freue mich ein solches Forum gefunden zu haben. Ich komme mal direkt zu meinem Problem. Ich bin 17 Jahre alt und beschäftige mich viel mit Dingen, die in der Welt falsch laufen. Ich bekomme viel von Leuten zu hören, gerade wenn ich versuche mit jemanden eine ernstahfte Unterhaltung beispielsweise über Feminismus zu führen stoße ich oft auf Unverständnis. Ich bekomme in einem Streit von meinem Freund auch mal so gewisse Äußerungen wie " du immer mit deiner alternativen Scheiße", " Du willst doch nur Aufmerksamkeit" etc. zu hören. Ich hab das Gefühl das der Begriff Feminismus für viele Leute abschreckend wirkt. Sie sehen in mir dann eine männerhassende, frustrierte kleine Göre.( Was ich übrigens nicht bin) Ich verstehe nicht wie Menschen Fakten ignorieren können und so tun als wäre Feminismus unnötig. Macht ihr ähnliche Erfahrungen oder führe ich diese Diskussionen einfach nicht richtig?
-M

Ich persönlich finde eigentlich auch, dass wir hier in Deutschland zumindest schon sehr gleichberechtigt sind. 
Manchmal hab ich sogar das Gefühl, dass es mir persönlich sogar etwas zu viel ist, da einfach viel mehr Erwartungen an mich als junge Frau gestellt werden. Ehrlich gesagt bin ich nicht so der Karrieremensch. Klar bin ich berufstätig, ich persönlich hätte überhaupt keine Lust jetzt großartig nach oben zu kommen und viel Verantwortung zu übernehmen 🤷🏼‍♀️ Allgemein bin ich auch einfach gerne Frau und stehe auch so ganz tussimässig auf Klamotten, Schminke, Dekokram, usw. und hätte auch gar kein Interesse an einem Männerberuf oder sonst irgendwas, was normalerweise eher Jungs mögen 😅
Ich finde aber definitiv wenn jemand sowas mag und machen möchte, sollte das auch möglich sein ohne Benachrichtigung. Von Quoten halte ich da allerdings gar nichts. Zumindest für mich aus meiner Sicht fände ich die Vorstellung ganz furchtbar einen Job nur zu haben weil mein Chef eine Quote erfüllen muss und nicht wegen meiner Leistungen oder meinem Interesse. 

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29. Juni um 11:58
In Antwort auf

Hallo ich freue mich ein solches Forum gefunden zu haben. Ich komme mal direkt zu meinem Problem. Ich bin 17 Jahre alt und beschäftige mich viel mit Dingen, die in der Welt falsch laufen. Ich bekomme viel von Leuten zu hören, gerade wenn ich versuche mit jemanden eine ernstahfte Unterhaltung beispielsweise über Feminismus zu führen stoße ich oft auf Unverständnis. Ich bekomme in einem Streit von meinem Freund auch mal so gewisse Äußerungen wie " du immer mit deiner alternativen Scheiße", " Du willst doch nur Aufmerksamkeit" etc. zu hören. Ich hab das Gefühl das der Begriff Feminismus für viele Leute abschreckend wirkt. Sie sehen in mir dann eine männerhassende, frustrierte kleine Göre.( Was ich übrigens nicht bin) Ich verstehe nicht wie Menschen Fakten ignorieren können und so tun als wäre Feminismus unnötig. Macht ihr ähnliche Erfahrungen oder führe ich diese Diskussionen einfach nicht richtig?
-M

geht uns leider allen so, denke ich. Niemand hört gerne, dass er von systematischer Unterdrückung profitiert. Niemand hört gerne, dass alles was er kennt und so wie er erzogen wurde, andere unterdrückt. Niemand hört sowas gerne, aber es muss leider gesagt werden. Ich versuche immer alles so zu formulieren, dass es sich nicht wie ein Vorwurf anhört, aber bei manchen Menschen verliert man auch leider die Geduld. Ob es jetzt Männer mit ihren Standardphrasen sind oder andere Frauen, die selber anti-feministisch sind, weil sie ins Rollenbild passen und denken das wäre ok und anderes gibt es nicht.
Ich finde gut, dass du am Ball bleibst. Manchmal mache ich die Leute sprachlos, wenn ich ihnen sage, dass der Feminismus ja auch für Männer da ist. Nur nicht so wie sie anscheinend wollen! Feminismus setzt sich dafür ein, dass auch Wickelplätze in Männertoiletten sind. Feminismus setzt sich für missbrauchte Männer ein, die noch von anderen Männern fertig gemacht werden, weil sie "schwächlich" sind. Da wissen sie dann manchmal nichts drauf zu sagen.

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3. Juli um 23:08
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geht uns leider allen so, denke ich. Niemand hört gerne, dass er von systematischer Unterdrückung profitiert. Niemand hört gerne, dass alles was er kennt und so wie er erzogen wurde, andere unterdrückt. Niemand hört sowas gerne, aber es muss leider gesagt werden. Ich versuche immer alles so zu formulieren, dass es sich nicht wie ein Vorwurf anhört, aber bei manchen Menschen verliert man auch leider die Geduld. Ob es jetzt Männer mit ihren Standardphrasen sind oder andere Frauen, die selber anti-feministisch sind, weil sie ins Rollenbild passen und denken das wäre ok und anderes gibt es nicht.
Ich finde gut, dass du am Ball bleibst. Manchmal mache ich die Leute sprachlos, wenn ich ihnen sage, dass der Feminismus ja auch für Männer da ist. Nur nicht so wie sie anscheinend wollen! Feminismus setzt sich dafür ein, dass auch Wickelplätze in Männertoiletten sind. Feminismus setzt sich für missbrauchte Männer ein, die noch von anderen Männern fertig gemacht werden, weil sie "schwächlich" sind. Da wissen sie dann manchmal nichts drauf zu sagen.

Genauso sehe ich das auch. Da ist allerdings der Begriff "Feminismus" irreführend. Es sollte eher Menschlichkeit heißen.
Es gibt "typische" Frauen, es gibt "typische" Männer und es gibt andere "untypische" Menschen. Die Welt ist bunt und deshalb interessant. Warum wird also ein Unterschied gemacht?

Ob Männer, Frauen oder sonst etwas, es sollten für alle in allen Bereichen die gleichen Rechte, Pflichten und Chancen geben.

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4. Juli um 22:35
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Genauso sehe ich das auch. Da ist allerdings der Begriff "Feminismus" irreführend. Es sollte eher Menschlichkeit heißen.
Es gibt "typische" Frauen, es gibt "typische" Männer und es gibt andere "untypische" Menschen. Die Welt ist bunt und deshalb interessant. Warum wird also ein Unterschied gemacht?

Ob Männer, Frauen oder sonst etwas, es sollten für alle in allen Bereichen die gleichen Rechte, Pflichten und Chancen geben.

Gibt es doch. 

Ich habe Informatik studiert und hätte genauso jeden anderen Beruf wählen können. Mit einer Ausnahme: Soldat wäre damals nicht möglich gewesen. Inzwischen ist auch das anders. 

Ich bin Alleinverdiener, da nur einer von uns arbeiten kann, Elternzeit haben wir vor 15 Jahren schon geteilt. Und natürlich haben wir uns darum gekümmert, dass mein Mann zum Ausgleich abgesichert ist. Haben wir so entschieden, weil wir es konnten.  

Mein Gehalt hängt von dem ab, was ich in mekner Bewerbung angebe und danach jedes Jahr mit meinem. Hef verhandle. Sollte ich da tiefer stapeln als meine männlichen Kollegen, liegt die Schuld bei mir. Aber ehrlich: klagen kann ich nicht. 

In inzwischen 47 Jahren ist mir NIE, nicht ein einziges Mal, ein Machteil begegnet, weil ich eine Frau bin. 
Also was bitte sollte es denn noch geben, was es nicht schon lange gibt?

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11. Juli um 17:56
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Hallo ich freue mich ein solches Forum gefunden zu haben. Ich komme mal direkt zu meinem Problem. Ich bin 17 Jahre alt und beschäftige mich viel mit Dingen, die in der Welt falsch laufen. Ich bekomme viel von Leuten zu hören, gerade wenn ich versuche mit jemanden eine ernstahfte Unterhaltung beispielsweise über Feminismus zu führen stoße ich oft auf Unverständnis. Ich bekomme in einem Streit von meinem Freund auch mal so gewisse Äußerungen wie " du immer mit deiner alternativen Scheiße", " Du willst doch nur Aufmerksamkeit" etc. zu hören. Ich hab das Gefühl das der Begriff Feminismus für viele Leute abschreckend wirkt. Sie sehen in mir dann eine männerhassende, frustrierte kleine Göre.( Was ich übrigens nicht bin) Ich verstehe nicht wie Menschen Fakten ignorieren können und so tun als wäre Feminismus unnötig. Macht ihr ähnliche Erfahrungen oder führe ich diese Diskussionen einfach nicht richtig?
-M

Kenne ich zu gut. Ich bin jetzt Anfang 20 und beschäftige mich ca. seit 2012 mit diversen politischen/sozialen Themen und bin vermutlich etwas radikaler links einzuordnen als andere Menschen. Mein Freund teilt eigentlich so ziemlich alle meine Ansichten (sonst würde das auch nicht funktionieren bei uns) aber ich habe schon oft erlebt, dass andere Menschen einfach keine andere Meinung oder Tatsachen gelten lassen wollen und absolut nicht zuhören oder verstehen wollen. Da kann man tatsächlich aber auch recht wenig tun, als stichhaltige Fakten vorbringen und hoffen, dass der andere offen ist für eine objektive Diskussion.

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11. Juli um 19:36
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Kenne ich zu gut. Ich bin jetzt Anfang 20 und beschäftige mich ca. seit 2012 mit diversen politischen/sozialen Themen und bin vermutlich etwas radikaler links einzuordnen als andere Menschen. Mein Freund teilt eigentlich so ziemlich alle meine Ansichten (sonst würde das auch nicht funktionieren bei uns) aber ich habe schon oft erlebt, dass andere Menschen einfach keine andere Meinung oder Tatsachen gelten lassen wollen und absolut nicht zuhören oder verstehen wollen. Da kann man tatsächlich aber auch recht wenig tun, als stichhaltige Fakten vorbringen und hoffen, dass der andere offen ist für eine objektive Diskussion.

Die Fakten sind doch aber: wir HABEN Gleichberechtigung.In Zentraleuropa zumindest.Schon sehr lange.

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11. Juli um 20:52
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Hallo ich freue mich ein solches Forum gefunden zu haben. Ich komme mal direkt zu meinem Problem. Ich bin 17 Jahre alt und beschäftige mich viel mit Dingen, die in der Welt falsch laufen. Ich bekomme viel von Leuten zu hören, gerade wenn ich versuche mit jemanden eine ernstahfte Unterhaltung beispielsweise über Feminismus zu führen stoße ich oft auf Unverständnis. Ich bekomme in einem Streit von meinem Freund auch mal so gewisse Äußerungen wie " du immer mit deiner alternativen Scheiße", " Du willst doch nur Aufmerksamkeit" etc. zu hören. Ich hab das Gefühl das der Begriff Feminismus für viele Leute abschreckend wirkt. Sie sehen in mir dann eine männerhassende, frustrierte kleine Göre.( Was ich übrigens nicht bin) Ich verstehe nicht wie Menschen Fakten ignorieren können und so tun als wäre Feminismus unnötig. Macht ihr ähnliche Erfahrungen oder führe ich diese Diskussionen einfach nicht richtig?
-M

Halt durch meine Liebe. Ich habe das Glück mich in einem Freundeskreis zu bewegen in dem diese Themen absolut auf Unterstützung treffen. Wenn etwas schief läuft, sollte man das nicht akzeptieren und wenn jemand etwas inakzeptables sagt oder tut darf und soll man ihn darauf aufmerksam machen! Feminismus wird in der Öffentlichkeit sehr ins lächerliche gezogen indem im Namen der feminist*innen aussagen getätigt werden die weit überzogen sind und von leuten kommen die nichts mit dieser notwendigen, großartigen Bewegung zu tun haben. Was man nicht mitbekommt ist dass diese Leute eine minderheit darstellen und es gute Gründe gibt weiterhin für Gesellschaftliche gleichberechtigung zu kämpfen, denn davon profitieren nicht nur Mädchen und Frauen.
Ich hoffe, dass diese nachricht dich auch jetzt noch erreicht,lass dich nicht unterkriegen!!

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11. Juli um 20:53
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Die Fakten sind doch aber: wir HABEN Gleichberechtigung.In Zentraleuropa zumindest.Schon sehr lange.

Die Fakten sind :
das es Trotzdem  schwer ist . ( die nicht so toll u stark sind wie du ).

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11. Juli um 20:58
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Die Fakten sind doch aber: wir HABEN Gleichberechtigung.In Zentraleuropa zumindest.Schon sehr lange.

Fakt ist: Frauen wird immernoch gesagt was sie tun und lassen sollen. Wir tragen zu viel Makeup, oder zu wenig, sind zu dick, zu dünn, tragen zu kurze Kleidung oder zu lange, sind prüde oder wir sind schlampen.
kämpfen immer noch darum ernst genommen zu werden. Von Gleichberechtgung kann nicht die Rede sein. Es sind nicht mehr unbedingt die gleichen Themen wie früher, aber Frauen kämpfen immer noch täglich.

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11. Juli um 21:19
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Kenne ich zu gut. Ich bin jetzt Anfang 20 und beschäftige mich ca. seit 2012 mit diversen politischen/sozialen Themen und bin vermutlich etwas radikaler links einzuordnen als andere Menschen. Mein Freund teilt eigentlich so ziemlich alle meine Ansichten (sonst würde das auch nicht funktionieren bei uns) aber ich habe schon oft erlebt, dass andere Menschen einfach keine andere Meinung oder Tatsachen gelten lassen wollen und absolut nicht zuhören oder verstehen wollen. Da kann man tatsächlich aber auch recht wenig tun, als stichhaltige Fakten vorbringen und hoffen, dass der andere offen ist für eine objektive Diskussion.

Und ich gehöre schon zu den Älteren, meine Position ist in der liberalen Mitte
und muss feststellen, dass oft radkale Linke keine anderen Meinungen gelten lassen.
Ich vermute Dein Freund zieht sich zurück, weil Du ihm keine andere Möglichkeit dazu lässt. So wie sich es anhört, wird er von Dir untergebuttert. 
Und um des lieben Friedens Willen`s hast Du dann immer Recht und er seine Ruhe.
Stimmt`s ?   

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11. Juli um 23:13
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Und ich gehöre schon zu den Älteren, meine Position ist in der liberalen Mitte
und muss feststellen, dass oft radkale Linke keine anderen Meinungen gelten lassen.
Ich vermute Dein Freund zieht sich zurück, weil Du ihm keine andere Möglichkeit dazu lässt. So wie sich es anhört, wird er von Dir untergebuttert. 
Und um des lieben Friedens Willen`s hast Du dann immer Recht und er seine Ruhe.
Stimmt`s ?   

Ich sagte "radikaler als andere" 😉 ich bin ein gewaltfreier Mensch und lasse sehr wohl andere Meinungen gelten. Zu glauben mein Freund lasse sich unterbuttern von mir ist lächerlich. Der gute Mann ist deutlich älter als ich und unterstützt meine Meinungen, weil er diese teilt. Aber netter Versuch. 

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12. Juli um 12:20
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Ich sagte "radikaler als andere" 😉 ich bin ein gewaltfreier Mensch und lasse sehr wohl andere Meinungen gelten. Zu glauben mein Freund lasse sich unterbuttern von mir ist lächerlich. Der gute Mann ist deutlich älter als ich und unterstützt meine Meinungen, weil er diese teilt. Aber netter Versuch. 

Ja gut, war kein Versuch, hat sich nur so angehört, wie Du Dich beschrieben hast.
Und mit Gewalt hat das auch nicht zu tuen.
Wir können hier alle unterschiedliche Positionen beziehen, aber es muss fair bleiben und die Würde des anderen musss gewahrt bleiben.
Persönliche Angriffe sind kontraproduktiv und sollten unterlassen bleiben.
Damit bist Du aber nicht gemeint.
Eine Demokrtie muss unterschiedliche Positionen aushalten, sonst ist es keine Demokratie mehr, sondern Autokratie.
Und das wollen wir ja alle nicht, oder siehst Du es anders, in dieser Hinsicht? 
Also, ich habe hier oft  festgestellt, dass extreme Linke keine andere Meinung zulassen und sogar unangenehm persönlich wurden, um ihre Position zu behaupten. Das hat hier öfter zu unnötigen Verwerfungen und Unfrieden geführt. Freudschaften sind daran zerbrochen und Threads totgeredet worden.
So etwas muss alles nicht sein. 
Jeder kann seine Meinung hier darlegen, sofern er nicht gegen die Regeln verstößt, die Gofem aufgestellt hat.
Ich denke mal, da sind wir uns einig, auch wenn wir unterschiedliche Positionen haben. Kannst Du dieses so annehmen und liege ich damit auch bei Dir richtig?      

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12. Juli um 15:21
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Ja gut, war kein Versuch, hat sich nur so angehört, wie Du Dich beschrieben hast.
Und mit Gewalt hat das auch nicht zu tuen.
Wir können hier alle unterschiedliche Positionen beziehen, aber es muss fair bleiben und die Würde des anderen musss gewahrt bleiben.
Persönliche Angriffe sind kontraproduktiv und sollten unterlassen bleiben.
Damit bist Du aber nicht gemeint.
Eine Demokrtie muss unterschiedliche Positionen aushalten, sonst ist es keine Demokratie mehr, sondern Autokratie.
Und das wollen wir ja alle nicht, oder siehst Du es anders, in dieser Hinsicht? 
Also, ich habe hier oft  festgestellt, dass extreme Linke keine andere Meinung zulassen und sogar unangenehm persönlich wurden, um ihre Position zu behaupten. Das hat hier öfter zu unnötigen Verwerfungen und Unfrieden geführt. Freudschaften sind daran zerbrochen und Threads totgeredet worden.
So etwas muss alles nicht sein. 
Jeder kann seine Meinung hier darlegen, sofern er nicht gegen die Regeln verstößt, die Gofem aufgestellt hat.
Ich denke mal, da sind wir uns einig, auch wenn wir unterschiedliche Positionen haben. Kannst Du dieses so annehmen und liege ich damit auch bei Dir richtig?      

Natürlich muss eine Demokratie verschiedene Meinungen aushalten können und persönliche Angriffe nützen natürlich niemandem. Sexismus, Rassismus etc sind jedoch keine Meinungen, sondern dabei geht es schlicht um Memschenrechte. Man muss nicht links sein um ein guter Mensch und empathischer Mitbürger zu sein. Ich will keine Afd Wähler oder Menschen um mich herum haben, die Menschenverachtende Meinungen haben. Und zu den persönlichen Angriffen noch eins: haben Sie mich nicht gestern mit Ihrer Vermutung nicht angegriffen?

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12. Juli um 16:03
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Fakt ist: Frauen wird immernoch gesagt was sie tun und lassen sollen. Wir tragen zu viel Makeup, oder zu wenig, sind zu dick, zu dünn, tragen zu kurze Kleidung oder zu lange, sind prüde oder wir sind schlampen.
kämpfen immer noch darum ernst genommen zu werden. Von Gleichberechtgung kann nicht die Rede sein. Es sind nicht mehr unbedingt die gleichen Themen wie früher, aber Frauen kämpfen immer noch täglich.

Das hat nichts damit zu tun, dass wir Frauen sind, sondern damit, dass wir Menschen sind.

Geht Männern nicht anders. Die sind auch zu wenig gepflegt oder verbringen zu viel Zeit vor dem Spiegel, sind zu arrogant oder zu zurückhaltend / zu emotional oder zu cool / zu wenig ehrgeizig oder zu viel / zu dick oder zu dünn zu unsportlich oder zu fixiert auf Sport / zu ...
Geht jedem Menschen so. Nur zu "kämpfen" gibt es doch da bitte gar nichts. Wenn ich ungeschminkt aus dem Haus gehen will - tue ich das. Wenn ich voll gestylt aus dem Haus gehen will - tue ich das. Beides passt nicht jedem, klar und normal. Einige werden das auch aussprechen - ja und?!? Was können die mir denn? Was können sie Dir denn tun? Nichts. Sie können zeternd auf und nieder hupfen. Ja und? Popcorn holen, Show genießen, fertig. 
Sie können -Männern wie Frauen- nur dann etwas, wenn die das zulassen.

Wird sich nie ändern, weil Menschen Gemeinschaften bilden und eine wichtige Funktion bei der Bildung von Gemeinschaften die Ausgrenzung anderer hat. Kein Mensch ist unbegrenzt tolerant und kann es nicht sein. Und jeder, egal, ob Männlein oder Weiblein stolpert ganz regelmässig über seine Individualität. Kein Drama und nichts zu "kämpfen".

 

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12. Juli um 16:04
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Die Fakten sind :
das es Trotzdem  schwer ist . ( die nicht so toll u stark sind wie du ).

ich bin weder toll noch noch stark.
Aber ich habe ein intaktes Selbstbewußtsein. Hat man das nicht, ist es schwer. Aber für Männer genauso wie für Frauen. 

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12. Juli um 16:47

Ich als Frau sehe in der heutigen Welt keine Nachteile für mich, an denen ich nicht entweder selbst Schuld hätte oder die ich nicht selbst ändern kann. Ergo ist Feminismus für mich (zumindest in DE) heute überflüssig.

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12. Juli um 17:30

Ich persönlich bin als Mann davon überzeugt, dass es strukturelle Diskriminierung von Frauen auf sehr vielen verschiedenen Ebenen gibt. Dass dagegen auch noch gekämpft werden muss.

Andererseits sehe ich allerdings auch einige "Männerthemen", die ebenfalls zu kurz kommen. Wenn Mann die anschneidet, gibt es Aufregung bei Frauen, ja durchaus gehässige Bemerkungen.

Ich weiß, dass ich hier wieder Prügel beziehe, das ist mir egal. Die Geschlechter sind in einem Krieg gegeneinander - Feministinnen wissen das eher als die meisten Männer: Das ist ihr strategischer Vorteil. Ihr Nachteil sind die institutionalisierten Verhältnisse, die sich ohne riesige Kollateralschäden nicht ändern lassen.

Insgesamt gehe ich davon aus, dass Männer und Frauen nie wirklich "Freunde" werden. Der Krieg wird noch 1000 Jahre dauern.

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12. Juli um 17:56
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Natürlich muss eine Demokratie verschiedene Meinungen aushalten können und persönliche Angriffe nützen natürlich niemandem. Sexismus, Rassismus etc sind jedoch keine Meinungen, sondern dabei geht es schlicht um Memschenrechte. Man muss nicht links sein um ein guter Mensch und empathischer Mitbürger zu sein. Ich will keine Afd Wähler oder Menschen um mich herum haben, die Menschenverachtende Meinungen haben. Und zu den persönlichen Angriffen noch eins: haben Sie mich nicht gestern mit Ihrer Vermutung nicht angegriffen?

Nein, dass war kein Angriff meinerseits auf Dich, dass war eine Feststellung oder eine Meinung von mir, die zu Deinen Angaben passte, welche Du hier gepostet hast.
Von Sexismus, Rassismus ec. war übrigens keine Reede.
Aber eines muss ich noch los werden, nicht alle AfD Wähler haben eine menschenverachtende Meinung und nicht alle AfD Mitglieder sind Nazis und Rassisten.
Dort gibt es auch gemäßigte Kräfte, die konservative und liberale Politik auf ihrer Agenda haben. 
Diese Partei wird auch deshalb von Menschen gewählt, weil sie kein Vertrauen mehr in die gegenwärtige Politik haben und sich abgehangen fühlen.
Man sollte differenzieren, sich selbst ein Bild machen und nicht Gedankenlos alles übernehmen, was der Zeitgeist und der Mainstream so in die Welt setzt. 
Wahrheiten entstehen nicht dadurch, weil alle im gleichen Chor singen, 
sondern Wahrheiten sind Ereignisse die nachweislich wirklich geschehen sind und nicht widerlegt werden können.
Denke mal an das III Reich zurück. Da haben fast alle im Chor mitgebrüllt und menschenverachtende Dinge wurden dadurch zur Wahrheit erklärt.

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12. Juli um 18:11
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Ich persönlich bin als Mann davon überzeugt, dass es strukturelle Diskriminierung von Frauen auf sehr vielen verschiedenen Ebenen gibt. Dass dagegen auch noch gekämpft werden muss.

Andererseits sehe ich allerdings auch einige "Männerthemen", die ebenfalls zu kurz kommen. Wenn Mann die anschneidet, gibt es Aufregung bei Frauen, ja durchaus gehässige Bemerkungen.

Ich weiß, dass ich hier wieder Prügel beziehe, das ist mir egal. Die Geschlechter sind in einem Krieg gegeneinander - Feministinnen wissen das eher als die meisten Männer: Das ist ihr strategischer Vorteil. Ihr Nachteil sind die institutionalisierten Verhältnisse, die sich ohne riesige Kollateralschäden nicht ändern lassen.

Insgesamt gehe ich davon aus, dass Männer und Frauen nie wirklich "Freunde" werden. Der Krieg wird noch 1000 Jahre dauern.

Männer und Frauen sind immer unterschiedlich, im Grund genommen passen sie nicht zueinander. Die Evolution hat nur diese Verbindung geschaffen, damit die Menschheit überleben kann. 
Es herrscht ein ewiger Geschlechterkampf, Männer wollen Frauen unterdrücken, Frauen wollen Männer zähmen. 
Männer verstehen Frauen nicht und Frauen verstehen Männer nicht.
Dadurch entstehen Missverständnisse,die schwer zu kitten sind 
und dabei reiben sich die Menschen untereinander sinnlos auf.
Nur in der Arbeitswelt passen beide Geschlechter gut zu einem Team zusammen. 
Gemischte Teams arbeiten effizienter, als nach Geschlechtern getrennte Teams. Das wurde nach wissenschaftlichen Kriterien ermittelt.

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12. Juli um 18:38
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ich bin weder toll noch noch stark.
Aber ich habe ein intaktes Selbstbewußtsein. Hat man das nicht, ist es schwer. Aber für Männer genauso wie für Frauen. 

Mit intaktem Selbstbewusstsein meinte ich toll u stark.
Aber gut das wir das jetzt geklärt haben 

Das hab ich geschrieben, das es dann schwer ist.
Nein, es ist für Männer nicht genauso schwer.

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12. Juli um 18:50
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Männer und Frauen sind immer unterschiedlich, im Grund genommen passen sie nicht zueinander. Die Evolution hat nur diese Verbindung geschaffen, damit die Menschheit überleben kann. 
Es herrscht ein ewiger Geschlechterkampf, Männer wollen Frauen unterdrücken, Frauen wollen Männer zähmen. 
Männer verstehen Frauen nicht und Frauen verstehen Männer nicht.
Dadurch entstehen Missverständnisse,die schwer zu kitten sind 
und dabei reiben sich die Menschen untereinander sinnlos auf.
Nur in der Arbeitswelt passen beide Geschlechter gut zu einem Team zusammen. 
Gemischte Teams arbeiten effizienter, als nach Geschlechtern getrennte Teams. Das wurde nach wissenschaftlichen Kriterien ermittelt.

Das mag zwar unter dem Strich richtig sein. Aber das Anliegen Frauen zu unterdrücken, hatte ich eigentlich nie. Warum?

Das wechselseitige Verstehen ist durch vielerlei gehindert - in erster Linie durch unsere eigenen Grundannahmen, durch falsche Voraussetzungen, selbsterfüllende Prophezeiungen. Durchaus kann man eine Art von Männerjargon und Frauenjargon unterscheiden: Sogar da, wo sie dann das Gleiche meinen, wird es manchmal artikuliert, als ob man völlig unterschiedlicher Ansicht wäre.

Dahinter stecken gewichtige soziale Faktoren, die sich nur teilweise biologisch erklären lassen. Es kommt immer darauf an, ob man die biologische Brille oder die sozialwissenschaftliche auf hat. Aus sozialwissenschaftlicher Sicht ist nämlich die biologische Konstante überbewertet resp. falsch verstanden. Die Biologie ist möglicherweise nur ein "Marker": so wie Hautfarbe eine gewisse Distinktion schafft. Aus diesem Marker wird dann aber eine Interpretation gefertigt, diese wiederum prägt soziales Verhalten in viel größerem Maß, als es der "Marker" überhaupt rechtfertigen würde.

Dass wir aber bio-soziologisch so funktionieren, das ist freilich durch ein gemeines Erbteil unserer Spezies. Jedenfalls darf die biologische "distinctiveness" nicht zu einer biologistischen degenerieren.

Das Traurige an alledem ist: Es steht nicht im Buche des Lebens, dass es so bleiben muss. Aber es steht in unseren sozial geprägten Hirnen, dass es so bleiben soll. Da ich nunmal unter dem Vorwand von Fortschritt immer mehr Rückschrittlicheres sehe, befürchte ich in der Tat, dass Du recht hast - nämlich für lange, sehr lange Zeit.

 

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12. Juli um 19:53
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Das mag zwar unter dem Strich richtig sein. Aber das Anliegen Frauen zu unterdrücken, hatte ich eigentlich nie. Warum?

Das wechselseitige Verstehen ist durch vielerlei gehindert - in erster Linie durch unsere eigenen Grundannahmen, durch falsche Voraussetzungen, selbsterfüllende Prophezeiungen. Durchaus kann man eine Art von Männerjargon und Frauenjargon unterscheiden: Sogar da, wo sie dann das Gleiche meinen, wird es manchmal artikuliert, als ob man völlig unterschiedlicher Ansicht wäre.

Dahinter stecken gewichtige soziale Faktoren, die sich nur teilweise biologisch erklären lassen. Es kommt immer darauf an, ob man die biologische Brille oder die sozialwissenschaftliche auf hat. Aus sozialwissenschaftlicher Sicht ist nämlich die biologische Konstante überbewertet resp. falsch verstanden. Die Biologie ist möglicherweise nur ein "Marker": so wie Hautfarbe eine gewisse Distinktion schafft. Aus diesem Marker wird dann aber eine Interpretation gefertigt, diese wiederum prägt soziales Verhalten in viel größerem Maß, als es der "Marker" überhaupt rechtfertigen würde.

Dass wir aber bio-soziologisch so funktionieren, das ist freilich durch ein gemeines Erbteil unserer Spezies. Jedenfalls darf die biologische "distinctiveness" nicht zu einer biologistischen degenerieren.

Das Traurige an alledem ist: Es steht nicht im Buche des Lebens, dass es so bleiben muss. Aber es steht in unseren sozial geprägten Hirnen, dass es so bleiben soll. Da ich nunmal unter dem Vorwand von Fortschritt immer mehr Rückschrittlicheres sehe, befürchte ich in der Tat, dass Du recht hast - nämlich für lange, sehr lange Zeit.

 

Natürlich will nicht jeder Mann, seine oder eine Frau unterdrücken und umgekehrt. Aber die Tendenz besteht nun mal dazu.
Und Religionen tragen auch ihren Teil dazu bei.
 

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12. Juli um 20:02

Die Zähmung, welche Du in umgekehrter Richtung anführst, kann aber vom Mann bei entsprechendem Bewusstsein eben auch als eine besondere Art von Unterdrückung reflektiert werden. Außerdem ist einigen Frauen leider unklar, in welcher besonderen Hinsicht Männer in den Hintergrund gedrängt sehen, während diese Männer wiederum ihre Frauen in anderer Hinsicht kujonieren.

Interessant ist dabei der häufige Irrtum, solche Beziehungsmuster zeihen typisch heterosexuell. Da schaue man sich doch einmal um, wenn es um Konflikte bei gleichgeschlechtlichen Paaren geht, und wir staunen!

Die Unterdrückungslinien sind keinesfalls so eindeutig, wie sie uns scheinen.

Aber wir müssen ohnehin unterscheiden: Sprechen wir hier von individuellen, von intimen Beziehungen. Oder besprechen wir Status, Stellung, Durchsetzungsfähigkeit in einem übergeordneten Kontext. Also die Frage, weshalb es so wenige Vorständinnen gibt, obgleich wir alle wissen: Für die Weiterenwicklung unserer Gesellschaft wäre eine gewisse Parität, wenigstens Ausbalancierung, wünschenswert. Dass dabei auch Frauen so irrsinnige Fehler machen wie Männer seit Jahrtausenden, ist doch selbstverständlich, ja geradezu erwünscht. So habe ich mal eine Politikerin verteidigt: Nichts von dem, was sie tut, hielte ich für in Ordnung. Aber dabei ihr Geschlecht als Argument ins Feld zu bringen, finde ich außerordentlich irregeleitet (von manchen Herren, aber auch ein paar Frauen). Denn miserable Politik zu machen darf ja nicht Domäne der Männer bleiben - die bauen schon seit Jahrtausenden Mist.

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12. Juli um 20:04
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Die Zähmung, welche Du in umgekehrter Richtung anführst, kann aber vom Mann bei entsprechendem Bewusstsein eben auch als eine besondere Art von Unterdrückung reflektiert werden. Außerdem ist einigen Frauen leider unklar, in welcher besonderen Hinsicht Männer in den Hintergrund gedrängt sehen, während diese Männer wiederum ihre Frauen in anderer Hinsicht kujonieren.

Interessant ist dabei der häufige Irrtum, solche Beziehungsmuster zeihen typisch heterosexuell. Da schaue man sich doch einmal um, wenn es um Konflikte bei gleichgeschlechtlichen Paaren geht, und wir staunen!

Die Unterdrückungslinien sind keinesfalls so eindeutig, wie sie uns scheinen.

Aber wir müssen ohnehin unterscheiden: Sprechen wir hier von individuellen, von intimen Beziehungen. Oder besprechen wir Status, Stellung, Durchsetzungsfähigkeit in einem übergeordneten Kontext. Also die Frage, weshalb es so wenige Vorständinnen gibt, obgleich wir alle wissen: Für die Weiterenwicklung unserer Gesellschaft wäre eine gewisse Parität, wenigstens Ausbalancierung, wünschenswert. Dass dabei auch Frauen so irrsinnige Fehler machen wie Männer seit Jahrtausenden, ist doch selbstverständlich, ja geradezu erwünscht. So habe ich mal eine Politikerin verteidigt: Nichts von dem, was sie tut, hielte ich für in Ordnung. Aber dabei ihr Geschlecht als Argument ins Feld zu bringen, finde ich außerordentlich irregeleitet (von manchen Herren, aber auch ein paar Frauen). Denn miserable Politik zu machen darf ja nicht Domäne der Männer bleiben - die bauen schon seit Jahrtausenden Mist.

Zugegeben hasse ich manchmal Handies, welche korrekte Wörter in falsche verwandeln. Zeihen sollte natürlich "seien" heißen.

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13. Juli um 8:05
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Ich persönlich bin als Mann davon überzeugt, dass es strukturelle Diskriminierung von Frauen auf sehr vielen verschiedenen Ebenen gibt. Dass dagegen auch noch gekämpft werden muss.

Andererseits sehe ich allerdings auch einige "Männerthemen", die ebenfalls zu kurz kommen. Wenn Mann die anschneidet, gibt es Aufregung bei Frauen, ja durchaus gehässige Bemerkungen.

Ich weiß, dass ich hier wieder Prügel beziehe, das ist mir egal. Die Geschlechter sind in einem Krieg gegeneinander - Feministinnen wissen das eher als die meisten Männer: Das ist ihr strategischer Vorteil. Ihr Nachteil sind die institutionalisierten Verhältnisse, die sich ohne riesige Kollateralschäden nicht ändern lassen.

Insgesamt gehe ich davon aus, dass Männer und Frauen nie wirklich "Freunde" werden. Der Krieg wird noch 1000 Jahre dauern.

hast Du auch Beispiele für diese strukturelle Diskrimierung?

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13. Juli um 22:46
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Die Zähmung, welche Du in umgekehrter Richtung anführst, kann aber vom Mann bei entsprechendem Bewusstsein eben auch als eine besondere Art von Unterdrückung reflektiert werden. Außerdem ist einigen Frauen leider unklar, in welcher besonderen Hinsicht Männer in den Hintergrund gedrängt sehen, während diese Männer wiederum ihre Frauen in anderer Hinsicht kujonieren.

Interessant ist dabei der häufige Irrtum, solche Beziehungsmuster zeihen typisch heterosexuell. Da schaue man sich doch einmal um, wenn es um Konflikte bei gleichgeschlechtlichen Paaren geht, und wir staunen!

Die Unterdrückungslinien sind keinesfalls so eindeutig, wie sie uns scheinen.

Aber wir müssen ohnehin unterscheiden: Sprechen wir hier von individuellen, von intimen Beziehungen. Oder besprechen wir Status, Stellung, Durchsetzungsfähigkeit in einem übergeordneten Kontext. Also die Frage, weshalb es so wenige Vorständinnen gibt, obgleich wir alle wissen: Für die Weiterenwicklung unserer Gesellschaft wäre eine gewisse Parität, wenigstens Ausbalancierung, wünschenswert. Dass dabei auch Frauen so irrsinnige Fehler machen wie Männer seit Jahrtausenden, ist doch selbstverständlich, ja geradezu erwünscht. So habe ich mal eine Politikerin verteidigt: Nichts von dem, was sie tut, hielte ich für in Ordnung. Aber dabei ihr Geschlecht als Argument ins Feld zu bringen, finde ich außerordentlich irregeleitet (von manchen Herren, aber auch ein paar Frauen). Denn miserable Politik zu machen darf ja nicht Domäne der Männer bleiben - die bauen schon seit Jahrtausenden Mist.

Unterdrückungen gibt es in allen Beziehungen, Zähmungen würde ich sagen geht eher vom weiblichen Geschlechte aus, dass fängt schon bei vielen Müttern an und setzt sich im Kindergarten fort.
Wenn das ein sogenannter richtiger Junge sein, nicht mehr erwünscht wird.
Da die normale Wildheit und größere Aggressivität, die in Jungen schlummert, nicht mehr gerne gesehen ist. 
Richtig ist Deine Annahme, dass in viele Vorständen der Privatwirtschaft, die Frauen noch in der Minderzahl sind. Im öffentlichen und Staatsdienst sieht es anders aus, durch die Frauenquote. 
Ob dieses Verfahren gut ist sei dahingestellt.
Für mich wäre die Qualifikation wichtiger als die Quote.
Richtig ist auch ,dass alle Menschen Fehler machen, niemand ist fehlerfrei.
Dadurch dass die Männer in den vergangenen Epochen meisst das Sagen und die Macht hatten, haben sie auch mehr Mist gebaut als Frauen.
Wenn Frauen die Herrschaft inne gehabt hätten, wären sie in der Skala der großen Fehler an erster Stelle.
Männer machen diese Fehler und Frauen mache jene Fehler.
Fehler werden gemacht nur unterscheiden sie sich in Frauenfehler und Männer fehler. 
Ein Beispiel: Die Energiewende, die nach dem Erdbeben und Tsunamie 2011 in Japan erfolgte und ein Ausstieg aus der modernsten Atomkraft in Deutschland bedeutete, war ein großer Fehler der Regierung Merkel. 
Dieser Fehler wäre einem Manne als Bundeskanzler, so glaube ich, kaum unterlaufen, es sei denn er wäre ein Grüner gewesen.
Dieser Fehler mit großen Folgen,war ein typischer weiblicher Fehler, ebenso die Öffnung der Grenzen 2015.
Damit solche weiblichen Fehlentscheidungen und die Katastrophen durch Männerhand in den zurückliegenden Epochen nicht mehr so oft passieren, sollte meiner Ansicht nach ein Mann und eine Frau, mit gleichen Kompetenzen ausgestattet, an der Spitze von Staaten stehen. 
Zusätzlich ausgestattet mit einem in gleichem Verhältnis ausgestattetem gemischtem Beraterteam. 
So würde man die menschliche Fehlerquote vielleicht reduzieren können.
  

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14. Juli um 8:09
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Unterdrückungen gibt es in allen Beziehungen, Zähmungen würde ich sagen geht eher vom weiblichen Geschlechte aus, dass fängt schon bei vielen Müttern an und setzt sich im Kindergarten fort.
Wenn das ein sogenannter richtiger Junge sein, nicht mehr erwünscht wird.
Da die normale Wildheit und größere Aggressivität, die in Jungen schlummert, nicht mehr gerne gesehen ist. 
Richtig ist Deine Annahme, dass in viele Vorständen der Privatwirtschaft, die Frauen noch in der Minderzahl sind. Im öffentlichen und Staatsdienst sieht es anders aus, durch die Frauenquote. 
Ob dieses Verfahren gut ist sei dahingestellt.
Für mich wäre die Qualifikation wichtiger als die Quote.
Richtig ist auch ,dass alle Menschen Fehler machen, niemand ist fehlerfrei.
Dadurch dass die Männer in den vergangenen Epochen meisst das Sagen und die Macht hatten, haben sie auch mehr Mist gebaut als Frauen.
Wenn Frauen die Herrschaft inne gehabt hätten, wären sie in der Skala der großen Fehler an erster Stelle.
Männer machen diese Fehler und Frauen mache jene Fehler.
Fehler werden gemacht nur unterscheiden sie sich in Frauenfehler und Männer fehler. 
Ein Beispiel: Die Energiewende, die nach dem Erdbeben und Tsunamie 2011 in Japan erfolgte und ein Ausstieg aus der modernsten Atomkraft in Deutschland bedeutete, war ein großer Fehler der Regierung Merkel. 
Dieser Fehler wäre einem Manne als Bundeskanzler, so glaube ich, kaum unterlaufen, es sei denn er wäre ein Grüner gewesen.
Dieser Fehler mit großen Folgen,war ein typischer weiblicher Fehler, ebenso die Öffnung der Grenzen 2015.
Damit solche weiblichen Fehlentscheidungen und die Katastrophen durch Männerhand in den zurückliegenden Epochen nicht mehr so oft passieren, sollte meiner Ansicht nach ein Mann und eine Frau, mit gleichen Kompetenzen ausgestattet, an der Spitze von Staaten stehen. 
Zusätzlich ausgestattet mit einem in gleichem Verhältnis ausgestattetem gemischtem Beraterteam. 
So würde man die menschliche Fehlerquote vielleicht reduzieren können.
  

@sitruuna2.

Deine Idee wäre beinahe bestrickend. Aber stelle Dir mal die gemischten Teams vor, die wir täglich in den Medien lesen (Borjans und Esken, Habeck und Baerbock). Überkommt Dich da nicht eine Art Grauen?

Was Merkel zur Energiewende bewogen hat, ist m.E. nicht einfach mal so eine "weibliche" Befindlichkeit, sondern war taktisch durch den Wahlkampf in Baden-Württemberg motiviert. Ich bin davon überzeugt, dass der Ministerpräsident von NRW als Mann ziemlich sicher ähnliche Fehler begehen würde. Schließlich präsentierte er sich ja im Aachener Karneval als "männliche Mutti."

Die Grenzöffnung 2015 war schon ein merkwürdiger Akt, den wir bis heute nicht so recht durchschauen. Hier spielt wesentlich mit, dass Merkel die hochreligiöse Tochter eines Pfarrers ist: Im Amt hat man ihr diese Art von Religiosität bis 2015 nicht "angesehen". Auch da kann nicht ausgeschlossen werden, dass Männer ähnlich handeln könnten - gewiss kein katholischer Helmut Kohl, erst recht kein Helmut Schmidt, auch kein Schröder oder Oskar Lafontaine hätten so gehandelt. Aber je nach Konstellation können Männer mindestens genauso in ihre jeweilige Weltanschauung gegen alle anderen rationalen Erwägungen verliebt und absolut stur sein und bleiben. Es kommt immer nur darauf an, wer zu welchem Zeitpunkt "en vogue" ist und die Macht hat. - Leider gibt es keinen Prüfstein für Deine Annahme, für meine gegenteilige natürlich auch nicht.

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14. Juli um 17:38
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@sitruuna2.

Deine Idee wäre beinahe bestrickend. Aber stelle Dir mal die gemischten Teams vor, die wir täglich in den Medien lesen (Borjans und Esken, Habeck und Baerbock). Überkommt Dich da nicht eine Art Grauen?

Was Merkel zur Energiewende bewogen hat, ist m.E. nicht einfach mal so eine "weibliche" Befindlichkeit, sondern war taktisch durch den Wahlkampf in Baden-Württemberg motiviert. Ich bin davon überzeugt, dass der Ministerpräsident von NRW als Mann ziemlich sicher ähnliche Fehler begehen würde. Schließlich präsentierte er sich ja im Aachener Karneval als "männliche Mutti."

Die Grenzöffnung 2015 war schon ein merkwürdiger Akt, den wir bis heute nicht so recht durchschauen. Hier spielt wesentlich mit, dass Merkel die hochreligiöse Tochter eines Pfarrers ist: Im Amt hat man ihr diese Art von Religiosität bis 2015 nicht "angesehen". Auch da kann nicht ausgeschlossen werden, dass Männer ähnlich handeln könnten - gewiss kein katholischer Helmut Kohl, erst recht kein Helmut Schmidt, auch kein Schröder oder Oskar Lafontaine hätten so gehandelt. Aber je nach Konstellation können Männer mindestens genauso in ihre jeweilige Weltanschauung gegen alle anderen rationalen Erwägungen verliebt und absolut stur sein und bleiben. Es kommt immer nur darauf an, wer zu welchem Zeitpunkt "en vogue" ist und die Macht hat. - Leider gibt es keinen Prüfstein für Deine Annahme, für meine gegenteilige natürlich auch nicht.

Borjan / Esken und Habbeck/ Baerbock, wären natürlich nicht die erste Sahne, nein noch nichtmals die letzte. Da würde mich auch wirklich eine Art Grauen erfassen, wenn die in unserem Lande an die Macht kämen.
So wie es aussieht, kann sowieso keine Partei jetzt und zukünftig alleine regieren und sie sind auf Koalitionspartner angewiesen. 
Da könnte ich mir ein Duo an der Spitze männlich / weiblich aus unterschiedlichen Parteien vorstellen. Bei einem Duo aus einer Partei hätten wir nichts gewonnen. Da herrscht ja die Parteiräson.
Mit der Energiewende war schon seltsam, erst wurden die Laufzeiten verlängert und dieses wurde dann wegen den Ereignissen in Japan zurückgenommen und gar total überhastet der Ausstieg aus der Atomkraft beschlossen. Jetzt sind wir zum größten Teil vom Strom-Import aus alten und vielleicht maroden Atomkraftwerken aus Frankreich, Belgien und Tschechien abhängig. Und selber hatten wir doch die sichersten und modernsten Meiler zur Verfügung. Und das alles nur weil die ÖR -Rundfunkanstalten schon damals Panik verbreiteten und die Bevölkerung in Angst und Schrecken vor der Atomkraft versetzte. Merkel hat das natürlich mitgekriegt und entsprechend gehandelt. Sie macht ja im wesentlichen alles, was die Medien so vorgeben.
Dadurch ist sie dort ja auch so beliebt und das spiegelt sich in der Bevölkerung wieder, weil die Medien sie über den Klee loben. 
Trotzdem denke ich, dass Merkel ein Bonus hat, weil sie die erste weibliche Bundeskanzlerin ist. Ein männlicher Bundeskanzler mit den vielen offensichtlichen Fehlern von Merkel behaftet, wäre schon längst zum Rücktritt gezwungen worden.
Sicher würden auch männliche Bundeskanzler grobe Fehler machen und haben sie auch gemacht, trotzdem ist es Schade für unsere Gesellschaft und unser Land, dass es keine richtigen Staatsmänner- und Staatsfrauen wie früher mehr gibt. Wenn ich da an Helmuth Schmidt denke, Brandt, Kohl, Genscher und auch als Bundespräsident, Richard von Weizensäcker. 
Das waren noch Politiker, da kommt keiner heutzutage mit. 
Jetzt bin ich mal gespannt wie es mit Corona weitergeht und wie die Bevölkerung und Politik dort wieder rauskommt, oder ob sie überhaupt wieder rauskommen wollen, dass steht auch noch nicht so 100% fest.
Mit dem Lockdown lässt sich ja gut durchregieren und Merkel ist ja auch schon wieder in der Beliebtheitsskala ganz oben zu finden!        

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14. Juli um 19:09

Den Eindruck habe ich zwar, dass wir in vielem übereinstimmen. Nur bei dem Thema Corona dürften wir auseinanderliegen, obwohl natürlich auch für mich ein grenzenloser Lockdown eine Unmöglichkeit darstellen würde.

Dennoch: Je mehr ich auch von Freunden aus der Ärzteschaft erfahre und je mehr ich mich in das Thema einlese, desto klarer wird für mich, dass es eben nicht nur um die Sterberaten, sondern auch um ungeheuerliche Spätfolgen für weniger Erkrankte geht. Ja, da habe ich sogar den Eindruck, das will man dem Volk gar nicht wirklich so tief vermitteln (weil es sogar weiter geht als Andeutungen in der offiziellen Presse).

Wer aber darin eine Verschwörung sieht, nunja, da habe ich andere Informationen aus realistischen Quellen.

In der Anfangsphase der Pandemie wurde natürlich unendlich viel falsch gemacht und falsch kommuniziert. Da wurden z.B. unnötige Überkapazitäten (deren Unnötigkeit aber kein vorsichtiger Mensch wirklich beurteilen konnte) aufgebaut, und schon hieß es bei Verschwörungstheoretikern, das sei ja alles politische Absicht. Wenn das das Volk wüsste, würde es die Corona-Verschwörung durchschauen.

Ich habe einige leitende Ärzte als Freunde und von denen eben auch eine ganz andere Seite der Dinge zu hören bekommen.

Wenn diese Kanzlerin irgendwas mal richtig gemacht hat, dann in puncto Corona. Aber wegen des bekannten Phänomens, dass der Erfolg eines Lockdown eben denselben in Misskredit bringt (und ich kenne alle Statistiken, wonach der unnötig gewesen sei, und habe sie bis in Details verfolgt, dabei aber die Schwächen ALLER Statistiken angesichts einer unbekannten Gefahr durchleuchtet, die bis heute noch keiner so richtig einschätzen kann).

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14. Juli um 21:05
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Den Eindruck habe ich zwar, dass wir in vielem übereinstimmen. Nur bei dem Thema Corona dürften wir auseinanderliegen, obwohl natürlich auch für mich ein grenzenloser Lockdown eine Unmöglichkeit darstellen würde.

Dennoch: Je mehr ich auch von Freunden aus der Ärzteschaft erfahre und je mehr ich mich in das Thema einlese, desto klarer wird für mich, dass es eben nicht nur um die Sterberaten, sondern auch um ungeheuerliche Spätfolgen für weniger Erkrankte geht. Ja, da habe ich sogar den Eindruck, das will man dem Volk gar nicht wirklich so tief vermitteln (weil es sogar weiter geht als Andeutungen in der offiziellen Presse).

Wer aber darin eine Verschwörung sieht, nunja, da habe ich andere Informationen aus realistischen Quellen.

In der Anfangsphase der Pandemie wurde natürlich unendlich viel falsch gemacht und falsch kommuniziert. Da wurden z.B. unnötige Überkapazitäten (deren Unnötigkeit aber kein vorsichtiger Mensch wirklich beurteilen konnte) aufgebaut, und schon hieß es bei Verschwörungstheoretikern, das sei ja alles politische Absicht. Wenn das das Volk wüsste, würde es die Corona-Verschwörung durchschauen.

Ich habe einige leitende Ärzte als Freunde und von denen eben auch eine ganz andere Seite der Dinge zu hören bekommen.

Wenn diese Kanzlerin irgendwas mal richtig gemacht hat, dann in puncto Corona. Aber wegen des bekannten Phänomens, dass der Erfolg eines Lockdown eben denselben in Misskredit bringt (und ich kenne alle Statistiken, wonach der unnötig gewesen sei, und habe sie bis in Details verfolgt, dabei aber die Schwächen ALLER Statistiken angesichts einer unbekannten Gefahr durchleuchtet, die bis heute noch keiner so richtig einschätzen kann).

Also mit Verschwörung und Verschwörungstheorie habe ich nichts mit am Hut.
Ich sehe es schon ganz sachlich. 
In den ÖR- Medien kamen ja nur die wesentlichen Experten der Regierung zu Wort und andere wurden erst gar nicht zugelassen oder gehört. 
Was richtig ist, ist dass viel zu spät gehandelt wurde, aber dann in einem Maße der wohl zu dem Zeitpunkt berechtigt war aber mittlerweile doch mal einer weiteren größeren Überprüfung bedarf. Z.B. ob die Maskenpflicht in bestimmten Bereichen des Enzelhandel und in gewissen Regionen doch mal ausgesetzt werden könnte. 
Ich weiß nicht wie lange die Geschäftsinhaber, dass so mitmachen können,
in dieser Hinsicht denke ich auch mal an die Wirtschaft.
Was nicht unbedingt wieder sein musste und zu früh kam, war die Freigabe, urlaubsmäßig wieder in andere Länder zu reisen ( Fliegen ). Da konnte sich jeder ausrechnen dass die täglichen Zahlen der Neuinfektionen  wieder ansteigen. 
Ebenso die Angegelegenheit mit Fleischfabrik Tönnies, der doch informiert war durch den gleichen Fleischskandal, der Wochen zuvor in Niedersachsen aufgeflogen war und wo durch diese Schweinereien das Virus in diesen Regionen stark zurückkamen.
Sicherlich ist mit diesem Virus nicht zu spaßen, aber es ist nicht nötig die Bevölkerung weiter stark im Panik-Modus zu halten, um wie man es so schön sagt, durchregieren zu können. 
Und noch mal auf Merkel zurückzukommen, was hat sie schon geleistet?
Im Anfang ist sie abgetaucht und erst zurückgekommen als die Luft wieder rein für sie war. Und die wesentlichen Maßnahmen wurden von den Ministerpräsidenten u. Ministerpräsidentinen der Länder geregelt. Und Spahn ist im nachhinein auch blass geblieben und konnte sich auch nicht von den fehlenden Schutzkleidungen für die Ärzteschaft erholen.
Altmeier sagte gestern, wenn die Neuinfektionen unter 100 pro Tag bleiben, könnte mal die Maskenpflicht überprüft werden. Ich denke mal, dass wird bei einer Bevölkerungszahl von ca. 83 Millionen niemals erreichbar sein, bevor nicht Impfmittel zur Verfügung stehen. Das heißt die, Maskenpflicht bleibt bestehen, wahrscheinlich bis zum St. Nimmerleins Tag.

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14. Juli um 21:39
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Also mit Verschwörung und Verschwörungstheorie habe ich nichts mit am Hut.
Ich sehe es schon ganz sachlich. 
In den ÖR- Medien kamen ja nur die wesentlichen Experten der Regierung zu Wort und andere wurden erst gar nicht zugelassen oder gehört. 
Was richtig ist, ist dass viel zu spät gehandelt wurde, aber dann in einem Maße der wohl zu dem Zeitpunkt berechtigt war aber mittlerweile doch mal einer weiteren größeren Überprüfung bedarf. Z.B. ob die Maskenpflicht in bestimmten Bereichen des Enzelhandel und in gewissen Regionen doch mal ausgesetzt werden könnte. 
Ich weiß nicht wie lange die Geschäftsinhaber, dass so mitmachen können,
in dieser Hinsicht denke ich auch mal an die Wirtschaft.
Was nicht unbedingt wieder sein musste und zu früh kam, war die Freigabe, urlaubsmäßig wieder in andere Länder zu reisen ( Fliegen ). Da konnte sich jeder ausrechnen dass die täglichen Zahlen der Neuinfektionen  wieder ansteigen. 
Ebenso die Angegelegenheit mit Fleischfabrik Tönnies, der doch informiert war durch den gleichen Fleischskandal, der Wochen zuvor in Niedersachsen aufgeflogen war und wo durch diese Schweinereien das Virus in diesen Regionen stark zurückkamen.
Sicherlich ist mit diesem Virus nicht zu spaßen, aber es ist nicht nötig die Bevölkerung weiter stark im Panik-Modus zu halten, um wie man es so schön sagt, durchregieren zu können. 
Und noch mal auf Merkel zurückzukommen, was hat sie schon geleistet?
Im Anfang ist sie abgetaucht und erst zurückgekommen als die Luft wieder rein für sie war. Und die wesentlichen Maßnahmen wurden von den Ministerpräsidenten u. Ministerpräsidentinen der Länder geregelt. Und Spahn ist im nachhinein auch blass geblieben und konnte sich auch nicht von den fehlenden Schutzkleidungen für die Ärzteschaft erholen.
Altmeier sagte gestern, wenn die Neuinfektionen unter 100 pro Tag bleiben, könnte mal die Maskenpflicht überprüft werden. Ich denke mal, dass wird bei einer Bevölkerungszahl von ca. 83 Millionen niemals erreichbar sein, bevor nicht Impfmittel zur Verfügung stehen. Das heißt die, Maskenpflicht bleibt bestehen, wahrscheinlich bis zum St. Nimmerleins Tag.

Doch, es ist absolut notwendig, die Bevölkerung im Panikmodus zu halten. Sonst ist das ganze in 2 Wochen spätestens vergessen. 

Dir ist schon aufgefallen, wie viele Länder / Regionen gerade wieder die Regelungen verschärfen müssen?

Wir sind ind der ersten Runde relativ  glimpflich davon gekommen. Relativ, nicht mehr.  Mit den Regelungen könnte es dabei bleiben. Wenn man sich statt auf Regelungen auf das Hirn der Menschen im allgemeinen verlässt, sehe ich sehr, sehr schwarz. 
Zu wenige nehmen das ernst genug und bei zu wenigen reichen Erinnerungen länger als paar Tage. 

Wir sind einfach zu verwöhnt. In meiner Generation, der davor und der danach gab es nie ernste Probleme. Sowas kennen wir mit Ausnahme weniger nun einmal nicht. Wir sind ja sooooo unbesiegbar. 
Und wir müssen Probleme selbst kennen oder wenigstens aus erster Hand erzählt bekommen, um sie glauben zu können. 

Diejenigen, die nicht gerade medizinisches Personal im Krankenhaus (wichtig, genug Ärzte, die es nicht selbst sehen nehmen es auch nicht ernst) sindeben immer noch unbesiegbar. Tja. 

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14. Juli um 21:45
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Also mit Verschwörung und Verschwörungstheorie habe ich nichts mit am Hut.
Ich sehe es schon ganz sachlich. 
In den ÖR- Medien kamen ja nur die wesentlichen Experten der Regierung zu Wort und andere wurden erst gar nicht zugelassen oder gehört. 
Was richtig ist, ist dass viel zu spät gehandelt wurde, aber dann in einem Maße der wohl zu dem Zeitpunkt berechtigt war aber mittlerweile doch mal einer weiteren größeren Überprüfung bedarf. Z.B. ob die Maskenpflicht in bestimmten Bereichen des Enzelhandel und in gewissen Regionen doch mal ausgesetzt werden könnte. 
Ich weiß nicht wie lange die Geschäftsinhaber, dass so mitmachen können,
in dieser Hinsicht denke ich auch mal an die Wirtschaft.
Was nicht unbedingt wieder sein musste und zu früh kam, war die Freigabe, urlaubsmäßig wieder in andere Länder zu reisen ( Fliegen ). Da konnte sich jeder ausrechnen dass die täglichen Zahlen der Neuinfektionen  wieder ansteigen. 
Ebenso die Angegelegenheit mit Fleischfabrik Tönnies, der doch informiert war durch den gleichen Fleischskandal, der Wochen zuvor in Niedersachsen aufgeflogen war und wo durch diese Schweinereien das Virus in diesen Regionen stark zurückkamen.
Sicherlich ist mit diesem Virus nicht zu spaßen, aber es ist nicht nötig die Bevölkerung weiter stark im Panik-Modus zu halten, um wie man es so schön sagt, durchregieren zu können. 
Und noch mal auf Merkel zurückzukommen, was hat sie schon geleistet?
Im Anfang ist sie abgetaucht und erst zurückgekommen als die Luft wieder rein für sie war. Und die wesentlichen Maßnahmen wurden von den Ministerpräsidenten u. Ministerpräsidentinen der Länder geregelt. Und Spahn ist im nachhinein auch blass geblieben und konnte sich auch nicht von den fehlenden Schutzkleidungen für die Ärzteschaft erholen.
Altmeier sagte gestern, wenn die Neuinfektionen unter 100 pro Tag bleiben, könnte mal die Maskenpflicht überprüft werden. Ich denke mal, dass wird bei einer Bevölkerungszahl von ca. 83 Millionen niemals erreichbar sein, bevor nicht Impfmittel zur Verfügung stehen. Das heißt die, Maskenpflicht bleibt bestehen, wahrscheinlich bis zum St. Nimmerleins Tag.

Das ist teilweise richtig. Aber es ist leicht, alles zu kritisieren.

Die Maskenpflicht ist bei diesem ganzen Hickhack trotz aller Beschränkungen des Handels aus meiner persönlichen Sicht noch längere Zeit unumgänglich (da kann auch die Merkel nichts dafür), wobei ich allerdings die Community-Masken sofort aus dem Verkehr und durch medizinische ersetzen würde. Wobei ich selbstverständlich lokale Lockerungen durchaus auch immer prüfen würde. Das müsste schon sehr flexibel erfolgen, und Menschen neigen nunmal immer wieder zu Leichtsinn (z.B. genehmigte Rapperparty für 100 Leute, 600 kamen, die Polizei musste eingreifen).

Community-Masken heißen auch "Behelfsmasken" und sind degenerierte Kleidungsstücke. Pure Virenschleudern. In beide Richtungen (Eigen- und Fremdschutz) nur äußerst begrenzt wirksam (also wenn man direkt angehustet würde - möglicherweise mutwillig).

Wenn schon, dann bitte richtige Masken (und ich behaupte, genau sagen zu können, was "richtige" sind, aber ich will hier keinen Vortrag halten): Ich selbst trage eine FFP2-Maske, erneuere sie einmal wöchentlich und reinige zwischendurch durch heißen Wasserdampf mit anschließender Trocknung (besser wäre UVC-Strahlung, aber geeignete Geräte sind erstmal zu finden). Würden alle so handeln, hätte man niemals nicht jemals einen Lockdown überhaupt benötigt oder nur am Anfang für ganz kurze Zeit. - Typischer Einwand: Die kosten zuviel. Stimmt. Eigentlich Cent-Artikel, aber inflationär nach oben getrieben. Wenn ich den Nutzen im Verhältnis zu den Milliarden (eher Billionen) zur Europa-Corona-Rettung sehe, dann sollte der Staat das für sozial Schwache locker übernehmen können (statt die Leute die nutzlosen Community-Masken tragen zu lassen - ein Unding, das doch anfangs nur aus einer Notlage heraus geboren wurde und jetzt zu einer Art Mode verkommen ist).

Mir ist durchaus bewusst, wie unattraktiv das für den Handel sein muss. Aber einmal ordentlich agieren, und wir wären bald raus aus dieser üblen Nummer. Dazu hätte auch gehört, Ballermänner zu schließen bzw. denen konsequent wie Montgomery mit anschließender Quarantäne zu drohen. Aber nunja, die Menschheit ist notorisch unvernünftig.

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