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Joko und Klaas: Erschütternde Live-Sendung zu Zuständen in Moria

21. September um 13:08 Letzte Antwort: 1. Oktober um 18:03

Joko und Klaas: Erschütternde Live-Sendung zu Zuständen in Moria

Joko Winterscheidt (41) und Klaas Heufer-Umlauf (36) haben beim Sender 'Pro7' zum wiederholten Male 15 Minuten Sendezeit gewonnen. In ihrer Live-Sendung behandeln sie immer wieder gesellschaftlich relevante Themen, wie auch mit ihrer fiktiven Ausstellung "Männerwelten", mit der sie auf sexuelle Übergriffe gegen Frauen aufmerksam machten.

Hier weiterlesen: "Männerwelten": Live-Sendung von Joko & Klaas schockt

Dieses Mal nutzten die Moderatoren ihre Sendezeit dafür, um auf die erschütternden Zustände im Flüchtlingscamp Moria aufmerksam zu machen. Sie zeigen einen Clip, der am Rande des Erträglichen ist.

https://www.gofeminin.de/aktuelles/joko-und-klaas-schocken-mit-moria-bericht-s4016995.html

Wie können wir helfen?

Dass das Thema derzeit so viel mediale Aufmerksamkeit bekommt, ist gut. Jedoch reicht das natürlich nicht aus. Um zu helfen, hat der Verein Civilfleet Support e.V die Kampagne #LeaveNoOneBehind ins Leben gerufen. "Nie wieder Moria" - unter diesem Motto wird für eine Lösung für die unhaltbare Situation in dem Flüchtlingslager gesucht. Hier kommt ihr zur Kampagne und könnt außerdem für die Nothilfe spenden. Die Petition soll auch den Druck auf die Politik erhöhen.

Wie können wir helfen? Eure Meinung ist uns wichtig!

Euer gofeminin.de Team.

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21. September um 18:36
In Antwort auf goFemininTeam

Joko und Klaas: Erschütternde Live-Sendung zu Zuständen in Moria

Joko Winterscheidt (41) und Klaas Heufer-Umlauf (36) haben beim Sender 'Pro7' zum wiederholten Male 15 Minuten Sendezeit gewonnen. In ihrer Live-Sendung behandeln sie immer wieder gesellschaftlich relevante Themen, wie auch mit ihrer fiktiven Ausstellung "Männerwelten", mit der sie auf sexuelle Übergriffe gegen Frauen aufmerksam machten.

Hier weiterlesen: "Männerwelten": Live-Sendung von Joko & Klaas schockt

Dieses Mal nutzten die Moderatoren ihre Sendezeit dafür, um auf die erschütternden Zustände im Flüchtlingscamp Moria aufmerksam zu machen. Sie zeigen einen Clip, der am Rande des Erträglichen ist.

https://www.gofeminin.de/aktuelles/joko-und-klaas-schocken-mit-moria-bericht-s4016995.html

Wie können wir helfen?

Dass das Thema derzeit so viel mediale Aufmerksamkeit bekommt, ist gut. Jedoch reicht das natürlich nicht aus. Um zu helfen, hat der Verein Civilfleet Support e.V die Kampagne #LeaveNoOneBehind ins Leben gerufen. "Nie wieder Moria" - unter diesem Motto wird für eine Lösung für die unhaltbare Situation in dem Flüchtlingslager gesucht. Hier kommt ihr zur Kampagne und könnt außerdem für die Nothilfe spenden. Die Petition soll auch den Druck auf die Politik erhöhen.

Wie können wir helfen? Eure Meinung ist uns wichtig!

Euer gofeminin.de Team.

Wie wir helfen können?

Gar nicht! Ich bekomme weder im Haus noch auf dem Grundstück 13.000 Menschen unter.

Und ehrlich gesgt, ich will auch nicht helfen!
Ich bin Politik leid, die die Probleme erst hervorruft oder nur halbherzig an irgendwelchen Symptomen herumdoktort.

Solange westliche Regierungen Krieg gegen unliebsame Regieme führen - völkerrechtswidrige Angriffskriege! -, und zwar ohne Rücksicht auf die Zivilbevölkerungen, solange Waffen in Krisengebiete geliefert werden (Hauptsache die Kohle stimmt), ist es doch kein Wunder, dass die Menschen aus den Kriegsgebieten flüchten.

Solange verfehlte Argrarwirtschaft in der EU mit Steuergeldern subventioniert wird, solange subventionierte Waren dann bspw. nach Afrika exportiert werden und die dortige kleinbäuerliche Landwirtschaft zerstören, ist es auch kein Wunder, wenn Menschen dann dort abwandern und nach Europa wollen.

Die flüchtenden Menschen sind nur Folge der Politik.
Solange sich die Politik als solche nicht ändert, macht es nicht wirklich Sinn, die Politikfolgen zu bekämpfen.

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25. September um 23:51
In Antwort auf goFemininTeam

Joko und Klaas: Erschütternde Live-Sendung zu Zuständen in Moria

Joko Winterscheidt (41) und Klaas Heufer-Umlauf (36) haben beim Sender 'Pro7' zum wiederholten Male 15 Minuten Sendezeit gewonnen. In ihrer Live-Sendung behandeln sie immer wieder gesellschaftlich relevante Themen, wie auch mit ihrer fiktiven Ausstellung "Männerwelten", mit der sie auf sexuelle Übergriffe gegen Frauen aufmerksam machten.

Hier weiterlesen: "Männerwelten": Live-Sendung von Joko & Klaas schockt

Dieses Mal nutzten die Moderatoren ihre Sendezeit dafür, um auf die erschütternden Zustände im Flüchtlingscamp Moria aufmerksam zu machen. Sie zeigen einen Clip, der am Rande des Erträglichen ist.

https://www.gofeminin.de/aktuelles/joko-und-klaas-schocken-mit-moria-bericht-s4016995.html

Wie können wir helfen?

Dass das Thema derzeit so viel mediale Aufmerksamkeit bekommt, ist gut. Jedoch reicht das natürlich nicht aus. Um zu helfen, hat der Verein Civilfleet Support e.V die Kampagne #LeaveNoOneBehind ins Leben gerufen. "Nie wieder Moria" - unter diesem Motto wird für eine Lösung für die unhaltbare Situation in dem Flüchtlingslager gesucht. Hier kommt ihr zur Kampagne und könnt außerdem für die Nothilfe spenden. Die Petition soll auch den Druck auf die Politik erhöhen.

Wie können wir helfen? Eure Meinung ist uns wichtig!

Euer gofeminin.de Team.

Moria ist schrecklich, aber es hätte gar nicht so weit kommen brauchen. Die Flüchtlinge waren in der Türkei in Sicherheit. 
Das hat Erdogan zu verantworten!
Ich finde nicht gut , dass immer mehr junge Männer nach Deutschland kommen. 
Hier muss auch mal vor allem an die einheimische weibliche Jugend  und auch an die anderen Frauen gedacht werden, wenn ihnen immer mehr Männer aus einer anderen, nicht gerade modernen Kultur, gegenüber stehen. 
Warum erkennt die Politik nicht diese Schieflage, die von ihr verursacht wird? 
Und warum machen sie einfach weiter so? 
Und deshalb ist es gut ,wenn Frauen Kampfsport und Kraftsport betreiben. Dann können sie sich vor eventuellen Übergriffen wehren!
Siehe Silvesternacht 2015/ 16 ( Köln )!   

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26. September um 19:19
In Antwort auf zenabrade1

Moria ist schrecklich, aber es hätte gar nicht so weit kommen brauchen. Die Flüchtlinge waren in der Türkei in Sicherheit. 
Das hat Erdogan zu verantworten!
Ich finde nicht gut , dass immer mehr junge Männer nach Deutschland kommen. 
Hier muss auch mal vor allem an die einheimische weibliche Jugend  und auch an die anderen Frauen gedacht werden, wenn ihnen immer mehr Männer aus einer anderen, nicht gerade modernen Kultur, gegenüber stehen. 
Warum erkennt die Politik nicht diese Schieflage, die von ihr verursacht wird? 
Und warum machen sie einfach weiter so? 
Und deshalb ist es gut ,wenn Frauen Kampfsport und Kraftsport betreiben. Dann können sie sich vor eventuellen Übergriffen wehren!
Siehe Silvesternacht 2015/ 16 ( Köln )!   

Ich bin bestimmt kein Erdogan-Fan. Aber ich finde eigentlich nicht, dass er die Situation auf den griechischen Inseln zu verantworten hat.

Da wollten sich die Politiker der sog. "westlichen Wertegemeinschaft" einfach nen schlanken Fuss machen. Man schiebt der Türkei ein bisschen Kohle rüber, damit die einem die Flüchtlinge vom Leib hält und doch bitte schön auch noch die EU-Außengrenzen zwischen Türkei und Griechenland sichert. Da musste man ja keine Glaskugel haben, um auf den Trichter zu kommen, dass das Ganze nicht auf Dauer funktionieren würde.

Zumal die Lager auf den Insel bereits überfüllt waren, bevor Erdogan Anfang des Jahres die Grenzen öffnete.

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26. September um 20:16
In Antwort auf oskar-paul

Ich bin bestimmt kein Erdogan-Fan. Aber ich finde eigentlich nicht, dass er die Situation auf den griechischen Inseln zu verantworten hat.

Da wollten sich die Politiker der sog. "westlichen Wertegemeinschaft" einfach nen schlanken Fuss machen. Man schiebt der Türkei ein bisschen Kohle rüber, damit die einem die Flüchtlinge vom Leib hält und doch bitte schön auch noch die EU-Außengrenzen zwischen Türkei und Griechenland sichert. Da musste man ja keine Glaskugel haben, um auf den Trichter zu kommen, dass das Ganze nicht auf Dauer funktionieren würde.

Zumal die Lager auf den Insel bereits überfüllt waren, bevor Erdogan Anfang des Jahres die Grenzen öffnete.

Ich sehe es etwas anders. Erdogan brauchte mehr Kohle für seinen Krieg gegen Syrien und gegen die Kurden. 
Die Grenzöffnung hatte den Zweck, die europäische Staatengemeinschaft zu erpressen!

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26. September um 21:19
In Antwort auf goFemininTeam

Joko und Klaas: Erschütternde Live-Sendung zu Zuständen in Moria

Joko Winterscheidt (41) und Klaas Heufer-Umlauf (36) haben beim Sender 'Pro7' zum wiederholten Male 15 Minuten Sendezeit gewonnen. In ihrer Live-Sendung behandeln sie immer wieder gesellschaftlich relevante Themen, wie auch mit ihrer fiktiven Ausstellung "Männerwelten", mit der sie auf sexuelle Übergriffe gegen Frauen aufmerksam machten.

Hier weiterlesen: "Männerwelten": Live-Sendung von Joko & Klaas schockt

Dieses Mal nutzten die Moderatoren ihre Sendezeit dafür, um auf die erschütternden Zustände im Flüchtlingscamp Moria aufmerksam zu machen. Sie zeigen einen Clip, der am Rande des Erträglichen ist.

https://www.gofeminin.de/aktuelles/joko-und-klaas-schocken-mit-moria-bericht-s4016995.html

Wie können wir helfen?

Dass das Thema derzeit so viel mediale Aufmerksamkeit bekommt, ist gut. Jedoch reicht das natürlich nicht aus. Um zu helfen, hat der Verein Civilfleet Support e.V die Kampagne #LeaveNoOneBehind ins Leben gerufen. "Nie wieder Moria" - unter diesem Motto wird für eine Lösung für die unhaltbare Situation in dem Flüchtlingslager gesucht. Hier kommt ihr zur Kampagne und könnt außerdem für die Nothilfe spenden. Die Petition soll auch den Druck auf die Politik erhöhen.

Wie können wir helfen? Eure Meinung ist uns wichtig!

Euer gofeminin.de Team.

Joko und Klaas, originell wie immer. Gut, dass die beiden über die schlimmen Zustände in Moria berichtet haben. Die Welt wusste das bis dato nicht. Ich hoffe, dass Joko und Klaas noch viele viele weitere Duelle gegen Pro7 gewinnen um noch mehr wertvolle Fernsehzeit für ihre Mission zu erlangen! Joko und Klaas, zwei einfache Männer, die aber mit ihrem Herzen aus Gold der Menschheit immer wieder aufs Neue ihr schreckliches Spiegelbild vorhalten.

Tragt die Botschaft in die Welt Leute! Lasst Pro7 und die anderen Teufel im Schafspelz nicht dafür sorgen, dass wir die Wahrheit nicht erfahren! Erst #Metoo jetzte Moria... welche schrecklichen Geheimnisse werden die zwei Helden aus dem Fernsehn wohl noch auf die Spur kommen?

Für die nächsten 15 Minuten gewonnene Sendezeit - so Gott will- habe ich bereits einen Tipp: es soll so etwas wie einen neuen Grippevirus geben, der sich nach und nach über der ganzen Welt ausbreitet. Über 1 Mrd Menschen sind bereits still und heimlich gestorben. Bitte Joko und Klaas, bringt Licht uns Dunkel. Ihr seid unsere einzige Chance auf Erleuchtung! Ihr seid zwar nur ein ehemaliger Friseur und (?), aber ihr tragt das Licht der Erleuchtung in euch! Rettet die Menschheit vor ihrer Ignoranz und Dummheit!

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26. September um 21:21

Bevor wir aneinander vorbeireden:
Du hast oben geschrieben, das Erdogan Moria zu verantworten hätte, weil die Flüchtlinge in der Türkei in Sicherheit waren.
Und schreibst jetzt auch von Grenzöffnung.

Welche Grenzöffnung, wann, meinst du denn?

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26. September um 23:44
In Antwort auf oskar-paul

Bevor wir aneinander vorbeireden:
Du hast oben geschrieben, das Erdogan Moria zu verantworten hätte, weil die Flüchtlinge in der Türkei in Sicherheit waren.
Und schreibst jetzt auch von Grenzöffnung.

Welche Grenzöffnung, wann, meinst du denn?

Die Grenze zur EU, zwischen der Türkei und Griechenland.

Der ausgehandelte Deal war doch, Erdogan erhält 4 Milliarden EUR  pro Jahr
und sollte dafür die Kriegsflüchtlinge aus Syrien aufnehmen und versorgen!
Er hat sich nicht mehr an diese Abmachung gehalten und die Grenze zu Griechenland geöffnet und den Flüchtlingen so ermöglicht, weiter nach Grichenland und in die EU zu ziehen! 
Die Griechen waren damit überfordert und so ist Moria entstanden.   

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27. September um 13:41
In Antwort auf zenabrade1

Die Grenze zur EU, zwischen der Türkei und Griechenland.

Der ausgehandelte Deal war doch, Erdogan erhält 4 Milliarden EUR  pro Jahr
und sollte dafür die Kriegsflüchtlinge aus Syrien aufnehmen und versorgen!
Er hat sich nicht mehr an diese Abmachung gehalten und die Grenze zu Griechenland geöffnet und den Flüchtlingen so ermöglicht, weiter nach Grichenland und in die EU zu ziehen! 
Die Griechen waren damit überfordert und so ist Moria entstanden.   

Die Lager auf den griechischen Inseln Lesbos (Moria), Chios, Samos, Leros und Kos sind  doch aber (teils) schon vor 2016 gegründet/errichtet worden. Durch die griechische Regierung. Nach Abschluss des EU-Türkei-Abkommen 2016 wurden die Lager dann - mit EU-Geldern - hinsichtlich ihrer Kapazitäten erweitert. Moria auf Lesbos etwa war für knapp 3.000 Menschen ausgelegt.


Die Lager sind seit Jahren doppelt, dreifach, vierfach überbelegt; ein paar Medienberichte:

Schau mal hier, ein Beitrag, vom 04.10.2019, über Moria, da heißt es gleich am Anfang 
>>>13.000 Migranten leben im überfüllten Camp Moria auf Lesbos.<<<

">https://www.tagesspiegel.de/themen/reportage/lesbos-die-traumainsel-wo-die-fluechtlingskrise-nicht-enden-will/25071464.html


Oder hier, ein Bericht über Vathy auf Samos, vom 03.04.2019
>>>...4.500 Flüchtlinge und Migranten ihr Dasein fristen. Sie haben sich notgedrungen rund um den so genannten Hotspot der Insel angesiedelt, ein ehemaliges Gefängnis, das hinter seinen mit Stacheldraht bewehrten Stahlzäunen Platz für gerade mal 650 Menschen bietet.

">https://www.zdf.de/nachrichten/heute/das-elend-der-fluechtlinge-auf-samos-100.html


Hier Zahlen zu Chios, in einem Bericht vom 17.11.2016(!)
>>>Allein auf Chios harren knapp 4200 Migranten aus. Die Flüchtlingslager können aber nur 1100 Menschen aufnehmen.

">https://www.n-tv.de/politik/Fluechtlinge-randalieren-auf-Chios-article19112856.html


Solche Berichte über die Flüchtlingslager gibt es Hunderte.
Auch Aussagen von Geflüchteten, dass sie teilweise seit Jahren auf den Inseln festsitzen.
Daran trägt nicht Erdogan Schuld.
Die Grenze zu Griechenland hat Erdogan Ende Februar/Anfang März 2020 geöffnet; also nach all diesen Berichten.
Zumal sich die Frage stellt, warum sich Erdogan an das Abkommen halten sollte, wenn die EU ihren Verpflichtungen nicht nachkommt.
 

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27. September um 14:36
In Antwort auf oskar-paul

Die Lager auf den griechischen Inseln Lesbos (Moria), Chios, Samos, Leros und Kos sind  doch aber (teils) schon vor 2016 gegründet/errichtet worden. Durch die griechische Regierung. Nach Abschluss des EU-Türkei-Abkommen 2016 wurden die Lager dann - mit EU-Geldern - hinsichtlich ihrer Kapazitäten erweitert. Moria auf Lesbos etwa war für knapp 3.000 Menschen ausgelegt.


Die Lager sind seit Jahren doppelt, dreifach, vierfach überbelegt; ein paar Medienberichte:

Schau mal hier, ein Beitrag, vom 04.10.2019, über Moria, da heißt es gleich am Anfang 
>>>13.000 Migranten leben im überfüllten Camp Moria auf Lesbos.<<<

">https://www.tagesspiegel.de/themen/reportage/lesbos-die-traumainsel-wo-die-fluechtlingskrise-nicht-enden-will/25071464.html


Oder hier, ein Bericht über Vathy auf Samos, vom 03.04.2019
>>>...4.500 Flüchtlinge und Migranten ihr Dasein fristen. Sie haben sich notgedrungen rund um den so genannten Hotspot der Insel angesiedelt, ein ehemaliges Gefängnis, das hinter seinen mit Stacheldraht bewehrten Stahlzäunen Platz für gerade mal 650 Menschen bietet.

">https://www.zdf.de/nachrichten/heute/das-elend-der-fluechtlinge-auf-samos-100.html


Hier Zahlen zu Chios, in einem Bericht vom 17.11.2016(!)
>>>Allein auf Chios harren knapp 4200 Migranten aus. Die Flüchtlingslager können aber nur 1100 Menschen aufnehmen.

">https://www.n-tv.de/politik/Fluechtlinge-randalieren-auf-Chios-article19112856.html


Solche Berichte über die Flüchtlingslager gibt es Hunderte.
Auch Aussagen von Geflüchteten, dass sie teilweise seit Jahren auf den Inseln festsitzen.
Daran trägt nicht Erdogan Schuld.
Die Grenze zu Griechenland hat Erdogan Ende Februar/Anfang März 2020 geöffnet; also nach all diesen Berichten.
Zumal sich die Frage stellt, warum sich Erdogan an das Abkommen halten sollte, wenn die EU ihren Verpflichtungen nicht nachkommt.
 

Der Deal, wie du das Abkommen bezeichnest, bestand ja nicht nur darin, dass Erdogan die Syrien-Flüchtlinge aufnimmt. Und dafür Geld der EU und der EU-Staaten erhält (3 + 3 Mrd insgesamt, nicht 4 Mrd jährlich).

Vereinbart wurden ja auch Reiseerleichterungen für türkische Bürger, Zollunion, Weiterführung der Beitrittsverhandlungen.
Wirklich viel ist da so insgesamt nicht passiert.

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27. September um 14:54

Gar nicht am besten.

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27. September um 16:07
In Antwort auf goFemininTeam

Joko und Klaas: Erschütternde Live-Sendung zu Zuständen in Moria

Joko Winterscheidt (41) und Klaas Heufer-Umlauf (36) haben beim Sender 'Pro7' zum wiederholten Male 15 Minuten Sendezeit gewonnen. In ihrer Live-Sendung behandeln sie immer wieder gesellschaftlich relevante Themen, wie auch mit ihrer fiktiven Ausstellung "Männerwelten", mit der sie auf sexuelle Übergriffe gegen Frauen aufmerksam machten.

Hier weiterlesen: "Männerwelten": Live-Sendung von Joko & Klaas schockt

Dieses Mal nutzten die Moderatoren ihre Sendezeit dafür, um auf die erschütternden Zustände im Flüchtlingscamp Moria aufmerksam zu machen. Sie zeigen einen Clip, der am Rande des Erträglichen ist.

https://www.gofeminin.de/aktuelles/joko-und-klaas-schocken-mit-moria-bericht-s4016995.html

Wie können wir helfen?

Dass das Thema derzeit so viel mediale Aufmerksamkeit bekommt, ist gut. Jedoch reicht das natürlich nicht aus. Um zu helfen, hat der Verein Civilfleet Support e.V die Kampagne #LeaveNoOneBehind ins Leben gerufen. "Nie wieder Moria" - unter diesem Motto wird für eine Lösung für die unhaltbare Situation in dem Flüchtlingslager gesucht. Hier kommt ihr zur Kampagne und könnt außerdem für die Nothilfe spenden. Die Petition soll auch den Druck auf die Politik erhöhen.

Wie können wir helfen? Eure Meinung ist uns wichtig!

Euer gofeminin.de Team.

Ich erlaube mir mal zu fragen:
Wie hat Gofeminin, die Redaktion, das Team eigentlich bisher konkret geholfen?
Ihr gehört zu einem großen Medienkonzern, betreibt hier Dutzende Internetseiten, ein Forum, für das enorme Nutzerzahlen angeführt werden... Wie sah eure Hilfe für Moria denn bislang aus?

Wurde seitens Gofeminin denn schon gespendet? Ihr dürftet doch auf euren Seiten nicht ganz unbedeutende Werbeeinnahmen verzeichnen?
Wie sah es hier mit Beiträgen zu den unhaltbaren Zuständen auf den griechischen Inseln aus? Gab es dazu Berichte vor dem Brand in Moria?

Andere aufzufordern, zu spenden und sich an Kampagnen zu beteiligen, schön und gut. Aber nur auf den allgemeinen Betroffenheitszug aufzuspringen, wenn die Hütte lichterloh brennt, fände ich für ein Medienunternehmen wie das eure dann doch ein bisschen arg wenig.
 

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27. September um 16:58
In Antwort auf oskar-paul

Die Lager auf den griechischen Inseln Lesbos (Moria), Chios, Samos, Leros und Kos sind  doch aber (teils) schon vor 2016 gegründet/errichtet worden. Durch die griechische Regierung. Nach Abschluss des EU-Türkei-Abkommen 2016 wurden die Lager dann - mit EU-Geldern - hinsichtlich ihrer Kapazitäten erweitert. Moria auf Lesbos etwa war für knapp 3.000 Menschen ausgelegt.


Die Lager sind seit Jahren doppelt, dreifach, vierfach überbelegt; ein paar Medienberichte:

Schau mal hier, ein Beitrag, vom 04.10.2019, über Moria, da heißt es gleich am Anfang 
>>>13.000 Migranten leben im überfüllten Camp Moria auf Lesbos.<<<

">https://www.tagesspiegel.de/themen/reportage/lesbos-die-traumainsel-wo-die-fluechtlingskrise-nicht-enden-will/25071464.html


Oder hier, ein Bericht über Vathy auf Samos, vom 03.04.2019
>>>...4.500 Flüchtlinge und Migranten ihr Dasein fristen. Sie haben sich notgedrungen rund um den so genannten Hotspot der Insel angesiedelt, ein ehemaliges Gefängnis, das hinter seinen mit Stacheldraht bewehrten Stahlzäunen Platz für gerade mal 650 Menschen bietet.

">https://www.zdf.de/nachrichten/heute/das-elend-der-fluechtlinge-auf-samos-100.html


Hier Zahlen zu Chios, in einem Bericht vom 17.11.2016(!)
>>>Allein auf Chios harren knapp 4200 Migranten aus. Die Flüchtlingslager können aber nur 1100 Menschen aufnehmen.

">https://www.n-tv.de/politik/Fluechtlinge-randalieren-auf-Chios-article19112856.html


Solche Berichte über die Flüchtlingslager gibt es Hunderte.
Auch Aussagen von Geflüchteten, dass sie teilweise seit Jahren auf den Inseln festsitzen.
Daran trägt nicht Erdogan Schuld.
Die Grenze zu Griechenland hat Erdogan Ende Februar/Anfang März 2020 geöffnet; also nach all diesen Berichten.
Zumal sich die Frage stellt, warum sich Erdogan an das Abkommen halten sollte, wenn die EU ihren Verpflichtungen nicht nachkommt.
 

Ich muss zugeben, Du bist besser informiert als ich. 
Aber eines stimmt immer, wer ist an dem ganzen Schlamassel schuld und nicht nur an diesem? 
Da kann man immer nur eines sagen ,, die große Politik`` die immer in der Interesse der Lobiisten handeln und nicht im Interesse der Menschen.
Die einfachen Menschen wollen keine Kriege, keine Waffenexporte usw.
Sie wollen in Frieden miteinander leben. 

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27. September um 17:45
In Antwort auf zenabrade1

Ich muss zugeben, Du bist besser informiert als ich. 
Aber eines stimmt immer, wer ist an dem ganzen Schlamassel schuld und nicht nur an diesem? 
Da kann man immer nur eines sagen ,, die große Politik`` die immer in der Interesse der Lobiisten handeln und nicht im Interesse der Menschen.
Die einfachen Menschen wollen keine Kriege, keine Waffenexporte usw.
Sie wollen in Frieden miteinander leben. 

Ist ein Thema, das mich interessiert, weil es in bestimmten Punkten auch meinen Beruf tangiert. Vor allem aber interessiert es meinen Papa, meinen Bruder und dessen Mann. Da kann man schlecht ständig weghören und kriegt zwangsläufig sehr sehr vieles mit. 

Und du hast Recht. Die einfachen Menschen wollen keine Kriege, die wollen Frieden. Schade, dass sie oder besser: wir alle es trotzdem nicht hinbekommen, dass auf der Welt Frieden herrscht und es allen gut geht. Theoretisch könnten wir zahlenmässig "die da oben" einfach überrennen. Praktisch sind die einfachen Menschen in großen Teilen zum Zusammenhalten aber offensichtlich zu doof.
Und "die da oben" lachen sich über unsere Doofheit kaputt.

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27. September um 18:18
In Antwort auf oskar-paul

Ich erlaube mir mal zu fragen:
Wie hat Gofeminin, die Redaktion, das Team eigentlich bisher konkret geholfen?
Ihr gehört zu einem großen Medienkonzern, betreibt hier Dutzende Internetseiten, ein Forum, für das enorme Nutzerzahlen angeführt werden... Wie sah eure Hilfe für Moria denn bislang aus?

Wurde seitens Gofeminin denn schon gespendet? Ihr dürftet doch auf euren Seiten nicht ganz unbedeutende Werbeeinnahmen verzeichnen?
Wie sah es hier mit Beiträgen zu den unhaltbaren Zuständen auf den griechischen Inseln aus? Gab es dazu Berichte vor dem Brand in Moria?

Andere aufzufordern, zu spenden und sich an Kampagnen zu beteiligen, schön und gut. Aber nur auf den allgemeinen Betroffenheitszug aufzuspringen, wenn die Hütte lichterloh brennt, fände ich für ein Medienunternehmen wie das eure dann doch ein bisschen arg wenig.
 

@ oskar-paul

Gar nichts natürlich. So wie die allermeisten "Flüchtlingsklatscher" denen ich sogar eine Art Menschenfeindlichkeit unterstelle. Im Grunde interessieren diese sich nämlich genau so wenig wie die offiziellen Gegner der grenzenlosen Aufnahme für diese Menschen. Für die sind das arme Geschöpfe, die halt irgendwie unverschuldet in diese Lage (oder Lager Moria) geraten sind. Einfach nur auf der Suche nach Hoffnung und einem sicheren Zuhause. Also ab nach Deutschland. Und ungeachtet aller Tatsachen (Arm/Reich Gefälle, Wohnungsmangel, keine Jobs für niedrig qualifizierte Arbeitnehmer) werden diese armen Geschöpfe schon ein zufriedenes Leben in Deutschland führen. Irgendwie wird sich schon alles richten, mit Liebe und Willkommenskultur werden diese Wesen es bestimmt schaffen.
 
Im Ernst: die meisten von uns haben bestimmt eine einsame Omi, einen verschuldeten Menschen, Hartz IV Empfänger in der Nachbarschaft. Wer geht zu denen mal hin und bietet konkret seine Hilfe an? Warum den Hartz IV Empfänger nicht mal ein nettes Essen spendieren, einen Urlaub, etc.? Richtig, weil die meisten Menschen sich denken, dass dieser Mensch mit Sicherheit sein Glück selbst in der Hand hat und sich selbst helfen kann oder es vielleicht auch selbst verursacht hat, in diese Lage geraten zu sein. Und was schert uns schon die Probleme anderer Menschen, richtig Aber ein Flüchtling ist für viele halt kein Mensch. Eher wie ein alter zahnloser Hund im Tierheim. Hauptsache ein Zuhause geben. Alles andere wird schon, Gott weiß wie. Haben wir ein Urvertrauen!
 

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27. September um 18:20
In Antwort auf oskar-paul

Ist ein Thema, das mich interessiert, weil es in bestimmten Punkten auch meinen Beruf tangiert. Vor allem aber interessiert es meinen Papa, meinen Bruder und dessen Mann. Da kann man schlecht ständig weghören und kriegt zwangsläufig sehr sehr vieles mit. 

Und du hast Recht. Die einfachen Menschen wollen keine Kriege, die wollen Frieden. Schade, dass sie oder besser: wir alle es trotzdem nicht hinbekommen, dass auf der Welt Frieden herrscht und es allen gut geht. Theoretisch könnten wir zahlenmässig "die da oben" einfach überrennen. Praktisch sind die einfachen Menschen in großen Teilen zum Zusammenhalten aber offensichtlich zu doof.
Und "die da oben" lachen sich über unsere Doofheit kaputt.

Oh, dein Bruder hat einen Ehemann, richtig? Dass finde ich sehr schön, dass Du das so sagst. Dann ist Eure Familie sehr modern und tolerant.
Ich mag tolerante und aufgeschlossene Leute.
as aber nur nebenbei, hat ja nichts mit diesen Thread zu tun. 

LG

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27. September um 19:24
In Antwort auf painainlove

@ oskar-paul

Gar nichts natürlich. So wie die allermeisten "Flüchtlingsklatscher" denen ich sogar eine Art Menschenfeindlichkeit unterstelle. Im Grunde interessieren diese sich nämlich genau so wenig wie die offiziellen Gegner der grenzenlosen Aufnahme für diese Menschen. Für die sind das arme Geschöpfe, die halt irgendwie unverschuldet in diese Lage (oder Lager Moria) geraten sind. Einfach nur auf der Suche nach Hoffnung und einem sicheren Zuhause. Also ab nach Deutschland. Und ungeachtet aller Tatsachen (Arm/Reich Gefälle, Wohnungsmangel, keine Jobs für niedrig qualifizierte Arbeitnehmer) werden diese armen Geschöpfe schon ein zufriedenes Leben in Deutschland führen. Irgendwie wird sich schon alles richten, mit Liebe und Willkommenskultur werden diese Wesen es bestimmt schaffen.
 
Im Ernst: die meisten von uns haben bestimmt eine einsame Omi, einen verschuldeten Menschen, Hartz IV Empfänger in der Nachbarschaft. Wer geht zu denen mal hin und bietet konkret seine Hilfe an? Warum den Hartz IV Empfänger nicht mal ein nettes Essen spendieren, einen Urlaub, etc.? Richtig, weil die meisten Menschen sich denken, dass dieser Mensch mit Sicherheit sein Glück selbst in der Hand hat und sich selbst helfen kann oder es vielleicht auch selbst verursacht hat, in diese Lage geraten zu sein. Und was schert uns schon die Probleme anderer Menschen, richtig Aber ein Flüchtling ist für viele halt kein Mensch. Eher wie ein alter zahnloser Hund im Tierheim. Hauptsache ein Zuhause geben. Alles andere wird schon, Gott weiß wie. Haben wir ein Urvertrauen!
 

Ich sehe das ganz genauso. Ich kann dir beantworten, wieso niemand der alten Omi hilft: Von der alten Omi gibt's keine Fotos auf Facebook, ihr werden keine Hashtags gewidmet und wenn man ihr hilft, kann man sich nicht medienwirksam damit profilieren.

Nachdem ich zuletzt in relativ kurzer Zeitspanne gleich zwei Mal das "Vergnügen" hatte, von bestimmter Klientel belästig/beleidigt zu werden und sich in der Gegend hier immer wieder Gruppen daneben benehmen, bekomme ich bei diesem "#WirHabenPlatz"-Mist regelrecht Aggressionen...

Ich kenne keine Person, die mit solcher Haltung durchs Leben geht, die wirklich aktiv längerfristigen Kontakt mit Flüchtlingen gehabt hätte. Das wird alles immer schön aus der Distanz geschrieben und bei einem Hashtag bleibt's dann. Den Realitätscheck vertragen die nicht.

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28. September um 5:17

Erschütternd, dass der Konsens hier zu sein scheint, die Verantwortung auf andere abzuwälzen. Natürlich ist es Aufgabe der Politik, zu handeln. Natürlich hat Erdogan - wie (meiner Meinung nach) meistens - einiges falsch gemacht. Natürlich gibt es neben Flüchtlingen auch andere Menschen, die Hilfe brauchen. Aber sich zuhause aufs Sofa zu setzen und den Menschen Vorwürfe zu machen, die sich engagieren (wollen), ist doch auch keine Lösung. Und wenn man der Meinung ist, dass die Oma von nebenan Hilfe mehr verdient hat: Helft doch der Oma. Helft doch den Obdachlosen in Deutschland. Helft doch jedem, der eurer Meinung nach Hilfe mehr verdient hat.

Ich für meinen Teil bin seit 5 Jahren in der Flüchtlingshilfe tätig und zwar ganz ohne Hashtag, ganz ohne Facebook. Und übrigens auch ohne belästigt oder beleidigt zu werden. ...Stimmt nicht ganz, von Deutschen wurde ich schon öfter deswegen beleidigt. 

Es sind Menschen, die zuhause nicht sicher sind. Die zum Teil Familienmitglieder verloren haben, ihr Haus und ganz besonders ihre Vergangenheit, ihre Hoffnungen und Träume. Ich finde es eine gute Sache, gemeinsam eine neue Perspektive zu erarbeiten. Wenn jemand anderer Meinung ist, kann er sich gerne anderweitig engagieren oder sich vom Sofa aus darüber beschweren, dass es doch "bei uns" so viele Leute gibt, die Hilfe brauchen. Aber unterm Strich sind wir alle nur Menschen. Nicht mehr und nicht weniger. 

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28. September um 17:56
In Antwort auf witnessinadaydream

Erschütternd, dass der Konsens hier zu sein scheint, die Verantwortung auf andere abzuwälzen. Natürlich ist es Aufgabe der Politik, zu handeln. Natürlich hat Erdogan - wie (meiner Meinung nach) meistens - einiges falsch gemacht. Natürlich gibt es neben Flüchtlingen auch andere Menschen, die Hilfe brauchen. Aber sich zuhause aufs Sofa zu setzen und den Menschen Vorwürfe zu machen, die sich engagieren (wollen), ist doch auch keine Lösung. Und wenn man der Meinung ist, dass die Oma von nebenan Hilfe mehr verdient hat: Helft doch der Oma. Helft doch den Obdachlosen in Deutschland. Helft doch jedem, der eurer Meinung nach Hilfe mehr verdient hat.

Ich für meinen Teil bin seit 5 Jahren in der Flüchtlingshilfe tätig und zwar ganz ohne Hashtag, ganz ohne Facebook. Und übrigens auch ohne belästigt oder beleidigt zu werden. ...Stimmt nicht ganz, von Deutschen wurde ich schon öfter deswegen beleidigt. 

Es sind Menschen, die zuhause nicht sicher sind. Die zum Teil Familienmitglieder verloren haben, ihr Haus und ganz besonders ihre Vergangenheit, ihre Hoffnungen und Träume. Ich finde es eine gute Sache, gemeinsam eine neue Perspektive zu erarbeiten. Wenn jemand anderer Meinung ist, kann er sich gerne anderweitig engagieren oder sich vom Sofa aus darüber beschweren, dass es doch "bei uns" so viele Leute gibt, die Hilfe brauchen. Aber unterm Strich sind wir alle nur Menschen. Nicht mehr und nicht weniger. 

Dann sei froh, wenn es so ist. Die Zahlen zu Gewalt- und Sexualdelikten sprechen da nun mal leider eine eindeutige Sprache. Und ich hab's wie gesagt selbst erlebt (wenn auch Gott sei Dank nicht körperlich, weil mir da geholfen wurde) und höre und lese hier in der Gegend immer wieder davon. Wir haben hier ganz viele "tragische Einzelfälle". Die Höhe war vor wenigen Tagen ein Bericht im Radio über den terroristisch motivieren Angriff in Frankreich neulich, gefolgt von einem Beitrag gegen Rechtsextremismus - klar ist letzterer schlimm aber zeigt mir das doch, auf welchem Auge die Gesellschaft blind ist und was man besser nur so "am Rande" mal erwähnt. Sondersendungen zu Vergewaltigungen durch Zugereiste? Fehlanzeige, hab ich noch nie eine gesehen.

Wenn du als Helferin positive Erfahrungen gemacht hast, freut es michfür dich. Ich garantiere aber, wenn das all jene machen würden, die unreflektiert #WirHabenPlatz oder #RefugeesWelcome schreiben, erlebte da so mancher sein blaues Wunder.

Da kann mich jeder gern in eine bestimmte Ecke stellen (oder wie auch schon vorgekommen Nazi-F*tze nennen), ich bin da inzwischen einfach desillusioniert.

PS: Von den Vorfällen in Schwimmbädern letztes Jahr fange ich als regelmäßige Freibadgängerin am besten gar nicht erst an.
 

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28. September um 20:20
In Antwort auf witnessinadaydream

Erschütternd, dass der Konsens hier zu sein scheint, die Verantwortung auf andere abzuwälzen. Natürlich ist es Aufgabe der Politik, zu handeln. Natürlich hat Erdogan - wie (meiner Meinung nach) meistens - einiges falsch gemacht. Natürlich gibt es neben Flüchtlingen auch andere Menschen, die Hilfe brauchen. Aber sich zuhause aufs Sofa zu setzen und den Menschen Vorwürfe zu machen, die sich engagieren (wollen), ist doch auch keine Lösung. Und wenn man der Meinung ist, dass die Oma von nebenan Hilfe mehr verdient hat: Helft doch der Oma. Helft doch den Obdachlosen in Deutschland. Helft doch jedem, der eurer Meinung nach Hilfe mehr verdient hat.

Ich für meinen Teil bin seit 5 Jahren in der Flüchtlingshilfe tätig und zwar ganz ohne Hashtag, ganz ohne Facebook. Und übrigens auch ohne belästigt oder beleidigt zu werden. ...Stimmt nicht ganz, von Deutschen wurde ich schon öfter deswegen beleidigt. 

Es sind Menschen, die zuhause nicht sicher sind. Die zum Teil Familienmitglieder verloren haben, ihr Haus und ganz besonders ihre Vergangenheit, ihre Hoffnungen und Träume. Ich finde es eine gute Sache, gemeinsam eine neue Perspektive zu erarbeiten. Wenn jemand anderer Meinung ist, kann er sich gerne anderweitig engagieren oder sich vom Sofa aus darüber beschweren, dass es doch "bei uns" so viele Leute gibt, die Hilfe brauchen. Aber unterm Strich sind wir alle nur Menschen. Nicht mehr und nicht weniger. 

>>>...die Verantwortung auf andere abzuwälzen.

Das tue ich nicht.
Für Dinge, für die ich verantwortlich bin, die ich verschuldet und verbockt habe, übernehme ich Verantwortung.


Ich bin aber nicht verantwortlich für den Krieg in Afghanistan. Für die bereits seit Jahrzehnten andauernden Einmischungen der Amerikaner und anderer Staaten. Für das "Großmachen" von Taliban, von Al-Qaida.

Ich trage keine Verantwortung für die Lügen vor der UN-Vollversammlung, die herhalten mussten, um einen völkerrechtswidrigen Angriffskrieg gegen den Irak zu führen. Auch für diesen Krieg bin ich im übrigen nicht verantwortlich.
Ich trage keine Verantwortung dafür, dass das Land in Schutt und Asche gebombt wurde, Hunderttausende Menschen getötet wurden, noch viel mehr verletzt wurden. Dass Millionen Hab und Gut verloren, vertrieben wurden. Eine ganze Region destabilisiert wurde. Ich trage keine Verantwortung an die Entstehung des IS und an dessen Gräultaten.

Ich bin ebenfalls nicht verantwortlich für den Bürgerkrieg in Syrien. Für die Tötung und Vertreibung der dort lebenden Menschen. Ich kann nichts für die - mal wieder - völkerrechtswidrigen Einmischungen der USA, Frankreichs, Großbritanniens. Oder für den diese begleitenden Jubel durch deutsche Politiker*innen. 

usw. usf.

Ich trage an all den Umständen, die zur Flucht der Menschen aus den Kriegs- und Bürgerkriegsländern führen KEINERLEI Schuld, ich habe sie nicht verursacht.

Aber soll trotzdem Verantwortung dafür übernehmen????

Nee, irgendwann ist echt auch mal gut!

Wie wäre es wenn endlich mal die verantwortlichen Politiker, Kriegsverbrecher, Waffenlieferer, die alle wunderbar an den Kriegen verdienen und sich zuallerst immer die eigenen Taschen füllen, zur Verantwortung gezogen werden?

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1. Oktober um 15:20

Helfen? Deutschland ganz sicher nicht alleine!
Deutschland mag und ist wohl oder zwar ein Reiches Land 
Länder wie Österreich, Ungarn und weitere Länder in Europa sind auch Reich,
Reich an Egoismus eben keine Flüchtlinge aufzunehmen. 

Zudem solange es Deutschland Kinderarmut, Tafeln und marode Schulen gibt, haben wir hier zu handeln. 
Mehr "Deutschland zu Erst" täte uns auch gut! 
 

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1. Oktober um 18:03
In Antwort auf annika9219

Helfen? Deutschland ganz sicher nicht alleine!
Deutschland mag und ist wohl oder zwar ein Reiches Land 
Länder wie Österreich, Ungarn und weitere Länder in Europa sind auch Reich,
Reich an Egoismus eben keine Flüchtlinge aufzunehmen. 

Zudem solange es Deutschland Kinderarmut, Tafeln und marode Schulen gibt, haben wir hier zu handeln. 
Mehr "Deutschland zu Erst" täte uns auch gut! 
 

Wo ist Deutschland ein reiches Land? Das wird zwar immer behauptet, aber die Realität sieht anders aus. Wir haben hier Kinderarmut, viele Leute sind auf die Tafeln angewiesen, ich sehe viele Menschen Flaschen sammeln und in Müllbehältern nach Essbaren suchen. Viele Straßen und Autobahnbrücken sind marode, Schulen ebenfalls. Mieten können nicht mehr bezahlt werden.
Und , und , und,....... 
Sicher, hier gibt es reiche Menschen, darunter fallen auch die Politiker, die die Bürger auspressen, wo sie nur können,  aber dass ist nur eine Minderheit.
Die Schere zwischen Arm und Reich klafft immer weiter auseinander, der Mittelstand wird am meisten belastet, bis er auch unter die Armutsgrenze rutscht. Wenn der Mittelstand wegbricht, werden vielen die Augen geöffnet werden. Ebenso wenn Corona mal vorbei sein sollte. Dann wird Bilanz gezogen. Im Moment geht es noch, weil Schulden über Schulden gemacht werden und die EZB die Gelddruckmaschienen heiß laufen lässt. Die nachfolgenden Generationen tuen mir leid, die werden diese verkorkste Politik
ausbaden müssen!       

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