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Job wechseln obwohl kinderwunsch

2. August 2018 um 19:16

Hallo ihr,
ich brauch eure Hilfe!!! Bin am verzweifeln! Ich habe einen neuen job in Aussicht habe aber gleichzeitig einen kinderwunsch. Hab keinen festen Zeitpunkt wann ich welche möchte und bin auch noch nicht am üben. Aber wenns passiert dann passierts. 
Bei dem Job müsste ich jetzt aber schon länger bleiben, da ich dabei aufsteigen werde. Und kommt ja auch blöd beim Arbeitgeber.
Irgendwie hab ich das Gefühl ich will was anderes machen und das hätte sich jetzt ergeben. Oder ich warte bis nach meiner Familienplanung damit?
 

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3. August 2018 um 9:52

das kommt auch bei den Kollegen blöd an, wenn man gerade jemanden mühsam eingearbeitet hat und dann doch wieder alles allein machen muss. Ist nicht politisch korrekt, das zu sagen, ich weiß, aber ...

Mit der Familienplanung zu warten, bis Du im neuen Job gut im Sattel sitzt, ist keine Option?

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3. August 2018 um 11:53

ähm... nehme ich auch nicht krumm, normaler Weise.

Aber wen jemand eine neue Stelle quasi nur antritt, um nach der Einarbeitungszeit in die Karenz zu gehen, DANN schon. Das ist für mich wirklich ein RIESEN Unterschied.

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3. August 2018 um 18:34

Was nicht mehr aufschieben? Job oder Kinderwunsch?

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3. August 2018 um 18:37

Und in einem Jahr?

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4. August 2018 um 9:59
In Antwort auf luisa1.

Hallo ihr,
ich brauch eure Hilfe!!! Bin am verzweifeln! Ich habe einen neuen job in Aussicht habe aber gleichzeitig einen kinderwunsch. Hab keinen festen Zeitpunkt wann ich welche möchte und bin auch noch nicht am üben. Aber wenns passiert dann passierts. 
Bei dem Job müsste ich jetzt aber schon länger bleiben, da ich dabei aufsteigen werde. Und kommt ja auch blöd beim Arbeitgeber.
Irgendwie hab ich das Gefühl ich will was anderes machen und das hätte sich jetzt ergeben. Oder ich warte bis nach meiner Familienplanung damit?
 

Ich persönlich würde Karriere wenn es geht immer vor dem Kind machen. Das hat für mich folgende Gründe: was du dir jetzt erarbeitest kann dir keiner nehmen, du bist finanziell abgesichert, bekommst evtl. mehr Elterngeld, kannst ggf. es dir leisten bei einem guten Einkommen in Teilzeit zu arbeiten, bei einem Jobwechsel hast du mit mehr Erfahrung bessere Chancen, du arbeitest nach der elternzeit in einem Bereich der dir gefällt, du kannst dich auf dein Kind konzentrieren und musst nicht mehr deine volle Energie in Job/Karriere investieren.
Bei mir ist das ähnlich wie bei dir und für mich überwiegen die oben genannten Gründe einfach. 

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4. August 2018 um 10:06

Bei uns in der firma besteht kaum die Möglichkeit mit Kindern noch Karriere zu machen. Ich würde auch nicht der Firma zuliebe meinen Kinderwunsch verschieben sondern wenn dann nur aus finanziellen Gründen für mich und meine Familie und damit ich een Job habe der mir gefällt.

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4. August 2018 um 10:24
In Antwort auf goldschatz89

Ich persönlich würde Karriere wenn es geht immer vor dem Kind machen. Das hat für mich folgende Gründe: was du dir jetzt erarbeitest kann dir keiner nehmen, du bist finanziell abgesichert, bekommst evtl. mehr Elterngeld, kannst ggf. es dir leisten bei einem guten Einkommen in Teilzeit zu arbeiten, bei einem Jobwechsel hast du mit mehr Erfahrung bessere Chancen, du arbeitest nach der elternzeit in einem Bereich der dir gefällt, du kannst dich auf dein Kind konzentrieren und musst nicht mehr deine volle Energie in Job/Karriere investieren.
Bei mir ist das ähnlich wie bei dir und für mich überwiegen die oben genannten Gründe einfach. 

Ich weiß nicht ob ich da teilzeit wieder einsteigen kann! Und dann müsst ich mir wieder was anderes suchen

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5. August 2018 um 8:55
In Antwort auf luisa1.

Ich weiß nicht ob ich da teilzeit wieder einsteigen kann! Und dann müsst ich mir wieder was anderes suchen

Naja auch wenn er nicht Teilzeitfähig ist, hast du immerhin einen guten Job. Es ist natürlich immer die Frage was man will bzw. wie man sich das Familienleben vorstellt. Ich würde glaub ich lieber Vollzeit mit einem guten Gehalt heimgehen als in einem Teilzeitjob zu einem geringem Einkommen zu arbeiten der mir noch nicht mal gefällt. Ja die Kinder müssen länger in die Kita gehen aber die Frage ist, ob das so schlimm ist? Hast du evtl Gleitzeit, Homeoffice oder enen Partner der flexibel ist, dann geht das auch. Es ist alles eine Frage deiner Möglichkeiten.

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6. August 2018 um 15:52

gute Frage...

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7. August 2018 um 8:47

naja, geht schon, wird aber eher unromantisch

Im Ernst: geteilte Elternzeit ist heutzutage ja nun echt keine exotische Option mehr. Auch Väter, die zu Hause bleiben, während die Mutter arbeiten geht, sind nicht mehr die absolute Ausnahme. Von daher ist es schon verwunderlich, dass der Vater da irgendwie in der Rechnung nicht vor kommt.
Aber die TE hat sich ja sowieso mal wieder gar nicht mehr gemeldet...

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9. August 2018 um 8:17

ich denke, an dem "schlechter verhandeln" ist grundsätzlich auch was dran.

Und natürlich daran, dass auch weiterhin die Frauen noch öfter in Elternzeit gehen.
Zwei Jahre Karenz = 2 Jahre weniger Berufserfahrung.

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9. August 2018 um 9:20
In Antwort auf luisa1.

Hallo ihr,
ich brauch eure Hilfe!!! Bin am verzweifeln! Ich habe einen neuen job in Aussicht habe aber gleichzeitig einen kinderwunsch. Hab keinen festen Zeitpunkt wann ich welche möchte und bin auch noch nicht am üben. Aber wenns passiert dann passierts. 
Bei dem Job müsste ich jetzt aber schon länger bleiben, da ich dabei aufsteigen werde. Und kommt ja auch blöd beim Arbeitgeber.
Irgendwie hab ich das Gefühl ich will was anderes machen und das hätte sich jetzt ergeben. Oder ich warte bis nach meiner Familienplanung damit?
 

Da wirst du dich wohl entscheiden muessen. Du kannst ja bis nach deiner Familienplanung auf irgendwas warten aber dein neuer AG sicher nicht. Der hat in der Zwischenzeit jemand anderes eingestellt, das ist leider die Realitaet. Ich als AG wuerde dich, sobald du aus der Elternzeit zurueck bist, auch kuendigen. Da kaeme ich mir verarscht vor wenn ich jemand neu einstelle und diejenige gleich schwanger ist. Selbst wenn sie dich nachher wieder beschaeftigen wollen, wirst du dann wohl kaum gleich wieder in Vollzeit in Fuehrungsposition arbeiten.
Was sagt dein Partner dazu?

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9. August 2018 um 10:42

auch da hat sich viel gewandelt in den letzten Jahren.

Beispielsweise in Richtung Homeoffice-Möglichkeiten. Beispielsweise in Richtung Projektziele statt Stechuhr.

Teilzeitkräfte in Führungspositionen kenne ich auch, nicht nur aus kleinen Firmen. Nuur mögen tu ich das ehrlich gesagt gar nicht, denn das hat oft den Effekt: wenn man grad mal jemanden braucht, der befugt ist, Entscheidungen zu treffen, hat das eben nicht immer bis zum nächsten Tag oder am Donnerstag Nachmittag auch gleich mal bis Montag Zeit. Und zwei Führungskräfte auf der gleichen Position, die sich dann reinteilen - geht seltenst gut.

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9. August 2018 um 15:40

ja, das ist aber in der Realität schon durchaus auch ankommen inzwischen.

Natürlich nicht in jedem Unternehmen und nicht bei jedem Chef und bestimmt gibt es da auch noch deutliche Unterschiede in den Branchen - aber da bewegt sich schon vieles, finde ich.

Wenn Du auch Teilzeitkräfte in Führungspositionen kennst - wie funktioniert das bei denen? Ich kenne zugegeben nur zwei Beispiele, die ich erlebt habe und ich hatte ehrlich gesagt jedes Mal einen riesen Hals. Die eine war halt 14 Uhr weg und der andere einen Tag die Woche nicht da und ich stand dann da mit meinen Problemen - und unsere Kunden auch, weil ich die Entscheidungen nicht treffen konnte.

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10. August 2018 um 7:54

bei 10h sind mehr Pausenzeiten gesetzlich vorgeschrieben als bei 6h - und auch die gelten nicht als Arbeitszeit. Quasi Zwangsfreizeit.
Soweit ich mich gerade richtig erinnere: ab 6h muss man min 30min, ab 9h min 45 min Pause machen und die gelten nicht als Arbeitszeit. (also werden automatisch abgezogen). ^^
 

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10. August 2018 um 7:56

bei uns wird bei langem Arbeitswege immer dankbar auf Homeoffice-Möglichkeiten zurückgegriffen.
 

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10. August 2018 um 8:30

kenne ich auch nur so.
Selbst da, wo im Unternehmen eigentlich Gleitzeit gilt, sind die Teilzeitkollegen deutlich unflexibler als alle anderen.

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10. August 2018 um 8:43

ich kenne viele Unternehmen mit Gleitzeit und so einige Kollegen, die Teilzeit arbeiten gab und gibt es immer.

Aber noch nie habe ich erlebt, dass die ihre Arbeitszeit auf die Wochentage aufteilen konnten wie sie wollten.

Weil es so etwas wie Kernzeiten gibt.
Weil es keine Einzelkämpfer-Jobs mehr gibt. Wir arbeiten doch alle mehr oder minder in Teams. Und da muss man wissen, ob man das wöchentliche Team-Meeting auf Dienstag 10 Uhr legen kann - oder nur am Donnerstag 14 Uhr alle da wären. Weil man auch Kunden eine Auskunft geben können muss, wann ihr Projekt / Auftrag fertig wäre. Und das geht halt nicht, wenn man nicht weiß, ob der Kollege, diese Woche am Mo und Di oder erst am Do und Fr arbeitet.
Die Arbeitszeit muss auch für Kollegen und Kunden vor allem PLANBAR sein - und das heißt: für den Betreffenden wird es gerade bei Teilzeitkräften unflexibel.

Mag nicht generell so sein, aber definitiv zumindest meistens.

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10. August 2018 um 9:57

nee, so groß ist die Ausnahme nicht mehr. Geteilte Elternzeit ist auf jeden Fall schon sehr häufig und dass nicht unbedingt mehr die Frau in Teilzeit geht, ist auch nicht mehr so exotisch.

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10. August 2018 um 10:14

wobei nachgewiesen ist, dass man mit 5min Pause pro Stunde effektiver arbeitet - nicht nur am PC. Weil Konzentrationsphasen per se nicht unendlich lang sind.

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10. August 2018 um 10:17

ja, ist bei mir genauso.
1.5h je Richtung - WENN das mit dem ÖPN mal läuft. Wenn nicht - dann gern auch mal 3h eine Richtung

Weswegen sehr viele, die hier in der Gegend wohnen, 1 oder 2 Tage Homeoffice die Woche machen.
Ich hätt speien können bei diesem ganzen bürokratischen HickHack, den es dafür gebraucht hat, aber es lohnt sich einfach brutal, wenn der Tag dann 3h mehr zur Verfügung hat.

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11. August 2018 um 21:39

stimmt schon, man muss weder auf Brötchengeber noch auf Kollegen Rücksicht nehmen - nur dann sich auch nicht beschweren, wenn die nicht so eine gute Einstellung zu einem selbst haben

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12. August 2018 um 11:01

ich kenne auch zwei Fälle, wo eine Kollegin sehr kurz nach einem Jobwechsel schwanger wurde. Sehr wohl ein Thema. Und zwar ein großes.
Zwischen "alle Kollegen Beifall klatschen" und sich allen Kollegen gegenüber wie ein ***loch verhalten, ist auch ziemlich viel Platz.

Mag damit zusammenhängen, dass es in meinem Falle beide Male recht kleine Firmen waren, aber der AG ist da weniger der gear***, es sind die Kollegen, die den Job dann mit machen müssen, obwohl sie sich gerade so auf ihre Entlastung gefreut hatten, die Stelle wurde ja schließlich nicht besetzt, weil allen so fad war.

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13. August 2018 um 8:23

nein, es ist wohl kaum das gleiche.

Jemand, der neu kommt, kommt mit dem Versprechen, die anderen zu entlasten und erhält dafür von allen erst einmal Unterstützung.
Jemand, der neu kommt, kommt mit dem Versprechen, auch arbeiten zu wollen. Jetzt, nicht vielleicht in in 2 oder 4 Jahren mal in Teilzeit.
Jemand, der länger dabei ist, hat diese Versprechen schon eingelöst, nicht dabei glatt gelogen. Für den übernehme ich auch gern einen Teil, für jemanden, der mit einer dicken Lüge auf den Lippen sich schon vorstellt, hingegen nicht.

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13. August 2018 um 15:08

stimmt, gesetzlich ist es völlig ok. Und natürlich auch keine Lüge.
Persönlich fühle ich mich von solchen Kollegen verar*** - und genauso reagiere ich darauf auch.

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