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Jammern, aber nichts ändern...

21. März 2018 um 13:43

Mir fällt es immer wieder auf, sie es privat oder beruflich: Der Mensch an sich jammert gern. Über wirklich Probleme, aber auch einfach sehr hohem Niveau. Nur wenn es dann darum geht, was denn gemacht werden könnte / sollte, um etwas zu ändern, dann kommt meisten nichts. Vor allem dann nicht, wenn diese Änderung auch eine Änderung für sich selbst benötigt.

Unterm Strich wird erwartet, dass besser und anders werden soll - nur ändern will keiner was.

Erinnet mich an den bekannten Spruch: Wahnsinn erkennt man daran, immer wieder das gleiche zu tun und jedes Mal ein anderes Ergebnis zu erwarten.

Täuscht mich meine Wahrnehmung oder ist ein Großteil der Menschen wirklich nur dann zufrieden, wenn sie schimpfen und meckern können?

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22. März 2018 um 10:54

Hallo Jasmin,

für die allermeisten Menschen ist es einfacher zu meckern, als sich zu bewegen und etwas zu ändern.

Am leichtesten síeht man das an Frauen, die in ihrer Ehe fast die Hölle erleben. Sie bleiben lieber bei ihrem Mann, anstatt sich zu trennen. Kommt es in seltenen Fällen zu einer Gerichtsverhandlung, dann beteuert der schuldige Ehemann - der seine Frau zum wiederholten Mal verprügelt hat - unter Tränen, dass sich das es ihm leid tut und es nicht wieder vorkommt und er sich bessern wird. Und was geschieht?
Die Frau bleibt bei ihm.... bis zum nächsten Mal.

Das nächste Beispiel z.B. ist die Sache mit Facebook. Jeder weiß, dass diese Datenkrake aus allen unseren Einkäufen im Internet Informationen über die Menschen zieht. Dazu alle Infos, die wir über uns dort preisgeben oder nur an Freunde senden oder von Anderen erhalten.
Jede einzelne Information über die Nutzer werden dort gespeichert und gesammelt.

Über jeden Benutzer weis  FB mehr, als der Benutzer selber über sich.. Bisher sind  über jeden Benutzer 98 (!) weitgehend vertrauliche Informationen bekannt, die FB zur Weitergabe für Werbezwecke nutzt, natürlich gegen Money. 

Quelle: https://netzpolitik.org/2016/98-daten-die-facebook-ueber-dich-weiss-und-nutzt-um-werbung-auf-dich-zuzuschneiden/

Dagegen wird zwar gemeckert, aber Konsequenzen daraus zieht kein einziger User. Warum auch?
In den 90Jahren wurden in DL eine Zählung und Erfassung aller Einwohner durchgeführt, um z.B. zu ermitteln, wie die Menschen in DL leben, was sie verdienen, wie sie wohnen usw. Gegen diese Datenerfassung hat sich damals stärkster Widerstand in DL gebildet und die Einwohner haben sich mit allen Mitteln gewehrt.

Heute gibt jeder Nutzer von FB seine geheimsten Geheimnisse bedenkenlos preis ohne auch nur darüber nachzudenken. Wozu auch ?

Wie oben bereits gesagt, es ist einfacher zu meckern, als........

Im Übrigen bin ich der Meinung, dass FB zerstört werden muß!   

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22. März 2018 um 18:34
In Antwort auf whitehead75

Hallo Jasmin,

für die allermeisten Menschen ist es einfacher zu meckern, als sich zu bewegen und etwas zu ändern.

Am leichtesten síeht man das an Frauen, die in ihrer Ehe fast die Hölle erleben. Sie bleiben lieber bei ihrem Mann, anstatt sich zu trennen. Kommt es in seltenen Fällen zu einer Gerichtsverhandlung, dann beteuert der schuldige Ehemann - der seine Frau zum wiederholten Mal verprügelt hat - unter Tränen, dass sich das es ihm leid tut und es nicht wieder vorkommt und er sich bessern wird. Und was geschieht?
Die Frau bleibt bei ihm.... bis zum nächsten Mal.

Das nächste Beispiel z.B. ist die Sache mit Facebook. Jeder weiß, dass diese Datenkrake aus allen unseren Einkäufen im Internet Informationen über die Menschen zieht. Dazu alle Infos, die wir über uns dort preisgeben oder nur an Freunde senden oder von Anderen erhalten.
Jede einzelne Information über die Nutzer werden dort gespeichert und gesammelt.

Über jeden Benutzer weis  FB mehr, als der Benutzer selber über sich.. Bisher sind  über jeden Benutzer 98 (!) weitgehend vertrauliche Informationen bekannt, die FB zur Weitergabe für Werbezwecke nutzt, natürlich gegen Money. 

Quelle: https://netzpolitik.org/2016/98-daten-die-facebook-ueber-dich-weiss-und-nutzt-um-werbung-auf-dich-zuzuschneiden/

Dagegen wird zwar gemeckert, aber Konsequenzen daraus zieht kein einziger User. Warum auch?
In den 90Jahren wurden in DL eine Zählung und Erfassung aller Einwohner durchgeführt, um z.B. zu ermitteln, wie die Menschen in DL leben, was sie verdienen, wie sie wohnen usw. Gegen diese Datenerfassung hat sich damals stärkster Widerstand in DL gebildet und die Einwohner haben sich mit allen Mitteln gewehrt.

Heute gibt jeder Nutzer von FB seine geheimsten Geheimnisse bedenkenlos preis ohne auch nur darüber nachzudenken. Wozu auch ?

Wie oben bereits gesagt, es ist einfacher zu meckern, als........

Im Übrigen bin ich der Meinung, dass FB zerstört werden muß!   

" Im Übrigen bin ich der Meinung, dass FB zerstört werden muß!  "
Soso!

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26. März 2018 um 20:16

Hallo Venusfinsternis,

ich denke nicht, dass an meinem Post irgend etwas komisch ist.  Ich habe generell nichts gegen Werbung, sondern nur etwas gegen Firmen, die mich mit Werbung zuschütten.

Wenn ich irgend etwas über ein Produkt wissen will, stehen mir doch in diesen modernen Zeiten alle Möglicjkeite offen. Wozu hab ich das Internet, Zeitschriften zu Allem und Jedem und auch noch Geschäfte reihum, in denen ich mich umschauen und informieren kann. Dazu brauch ich doch gewiss nicht FBook. 

Mit Werbung habe ich vor Jahren besondere Erfahrungen gemacht. Damals wurde mein Email-Postfach Monat für Monat mt 800 bis 1500 Spammails pro Monat überflutet. Als ich dann mal von einer längeren Australienreise zurück kam, hatte ich tagelang zu tun, mein Postfach zu bereinigen. Daraufhin hab ich mir dann einen professionellen Spamfilter gekauft. Der musste allerdings auch erst mal lernen. Ab da hatte ich endlich Ruhe.

Hast Du eigentlich mal den Link gelesen, der Dir mal ansatzweise sagt, was FB über seine Nutzer speichert? Kann ich Dir nur empfehlen.
Aber das ist ja noch nicht alles. FB speichert auch jedes "Like" was Du bei anderen setzt, und das dazugehörige Thema. Nun wirst Du zukünftig immer wieder mit allen Nachrichten zu diesem Thema versorgt. Das nennt man "Echokammer", in der Du Dich nun befindest.

Und ausserdem geht weder FB noch sonst wen an, was ich denke, tue oder treibe!



" Im Übrigen bin ich der Meinung, dass FB zerstört werden muß!  "

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27. März 2018 um 7:55
In Antwort auf whitehead75

Hallo Venusfinsternis,

ich denke nicht, dass an meinem Post irgend etwas komisch ist.  Ich habe generell nichts gegen Werbung, sondern nur etwas gegen Firmen, die mich mit Werbung zuschütten.

Wenn ich irgend etwas über ein Produkt wissen will, stehen mir doch in diesen modernen Zeiten alle Möglicjkeite offen. Wozu hab ich das Internet, Zeitschriften zu Allem und Jedem und auch noch Geschäfte reihum, in denen ich mich umschauen und informieren kann. Dazu brauch ich doch gewiss nicht FBook. 

Mit Werbung habe ich vor Jahren besondere Erfahrungen gemacht. Damals wurde mein Email-Postfach Monat für Monat mt 800 bis 1500 Spammails pro Monat überflutet. Als ich dann mal von einer längeren Australienreise zurück kam, hatte ich tagelang zu tun, mein Postfach zu bereinigen. Daraufhin hab ich mir dann einen professionellen Spamfilter gekauft. Der musste allerdings auch erst mal lernen. Ab da hatte ich endlich Ruhe.

Hast Du eigentlich mal den Link gelesen, der Dir mal ansatzweise sagt, was FB über seine Nutzer speichert? Kann ich Dir nur empfehlen.
Aber das ist ja noch nicht alles. FB speichert auch jedes "Like" was Du bei anderen setzt, und das dazugehörige Thema. Nun wirst Du zukünftig immer wieder mit allen Nachrichten zu diesem Thema versorgt. Das nennt man "Echokammer", in der Du Dich nun befindest.

Und ausserdem geht weder FB noch sonst wen an, was ich denke, tue oder treibe!



" Im Übrigen bin ich der Meinung, dass FB zerstört werden muß!  "

wenn Du mit so vielen Spammails geflutet wirst, solltest Du mal ganz dringend darüber nachdenken, wem Du so alles Deine Mailaddi gibst, statt Dir einen Spamfilter zu kaufen ^^
Etwas mehr Sorgfalt im Umgang mit Deinen Daten verhindert das Problem.

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27. März 2018 um 11:56
In Antwort auf avarrassterne1

wenn Du mit so vielen Spammails geflutet wirst, solltest Du mal ganz dringend darüber nachdenken, wem Du so alles Deine Mailaddi gibst, statt Dir einen Spamfilter zu kaufen ^^
Etwas mehr Sorgfalt im Umgang mit Deinen Daten verhindert das Problem.

Meine Email Adresse und Telefonnr. haben heute nur noch meine engen Freunde.

Ja,
leider  war ich damals durch eine Website einer Organisation in I-Net, auf der ich als Ansprechpartner namentlich  benannt war. Das alleine hat schon gereicht,  um mich mit Werbemüll zu zu schütten.
Daraufhin hab ich dann meine Teilnahme an dieser Organisation beendet. Ist also längst Vergangenheit.

Weil eine Bekannte  vor Jahren meine Email-Adresse auch in ihren Kontakten stehen hatte, und sie dann unbedingt auch Mitglied bei FB wurde,  überschwemmte mich FB auch mit Mails, ob ich nicht auch Mitglied werden möchte (damals sogenannte Freundschaftswerbung).

Alleine dieses Ansinnen und der Zugriff auf die Kontaktlisten der Mitglieder hat mir damals schon gezeigt, was für eine gefährliche Datenkrake FB ist  und wie ungesetzlich und leichtsinnig sie mit den Informationen seine Mitglieder umgeht.
Meiner Bekannten habe ich dann die Freundschaft gekündigt, weil sie FB erlaubt hat auf ihre Kontaktdaten zu zu greifen und diese auch noch zu speichern und zu verwenden. Manche Menschen denken einfach nicht.


" Im Übrigen bin ich der Meinung, dass FB zerstört werden muß!  "  

#deletefacebook
 

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27. März 2018 um 12:51
In Antwort auf whitehead75

Meine Email Adresse und Telefonnr. haben heute nur noch meine engen Freunde.

Ja,
leider  war ich damals durch eine Website einer Organisation in I-Net, auf der ich als Ansprechpartner namentlich  benannt war. Das alleine hat schon gereicht,  um mich mit Werbemüll zu zu schütten.
Daraufhin hab ich dann meine Teilnahme an dieser Organisation beendet. Ist also längst Vergangenheit.

Weil eine Bekannte  vor Jahren meine Email-Adresse auch in ihren Kontakten stehen hatte, und sie dann unbedingt auch Mitglied bei FB wurde,  überschwemmte mich FB auch mit Mails, ob ich nicht auch Mitglied werden möchte (damals sogenannte Freundschaftswerbung).

Alleine dieses Ansinnen und der Zugriff auf die Kontaktlisten der Mitglieder hat mir damals schon gezeigt, was für eine gefährliche Datenkrake FB ist  und wie ungesetzlich und leichtsinnig sie mit den Informationen seine Mitglieder umgeht.
Meiner Bekannten habe ich dann die Freundschaft gekündigt, weil sie FB erlaubt hat auf ihre Kontaktdaten zu zu greifen und diese auch noch zu speichern und zu verwenden. Manche Menschen denken einfach nicht.


" Im Übrigen bin ich der Meinung, dass FB zerstört werden muß!  "  

#deletefacebook
 

das ist der Grund, warum ich nie einen Account beim Fratzenbuch haben werde - ich muss das Wort Datenschutz nicht erst googeln.
Aber deswegen muss ich noch lange nicht allen anderen, die auch 2018 immer noch der Meinung sind, Datenschutz wäre etwas für Menschen, die "etwas zu verbergen haben" ihre ach so tolle Welt zerstören. Auch das ist Freiheit - wer findet, Datenschutz brauch man nicht, kann sich auch dafür entscheiden. Jeder wie er mag.

Im Übrigen hatte das Fratzenbuch nur deswegen Zugriff auf die Kontaktliste Deiner Bekannten, weil diese ihre Kontaktliste dort hochgeladen hat. Das war nicht der gefährliche Leichtsinn von FB (also zumindest nicht nur) - primär war das der gefährliche Leichtsinn Deiner Bekannten! Ich hätte die Bekannte kielgeholt - und zwar gewaltig.

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27. März 2018 um 12:55
In Antwort auf avarrassterne1

das ist der Grund, warum ich nie einen Account beim Fratzenbuch haben werde - ich muss das Wort Datenschutz nicht erst googeln.
Aber deswegen muss ich noch lange nicht allen anderen, die auch 2018 immer noch der Meinung sind, Datenschutz wäre etwas für Menschen, die "etwas zu verbergen haben" ihre ach so tolle Welt zerstören. Auch das ist Freiheit - wer findet, Datenschutz brauch man nicht, kann sich auch dafür entscheiden. Jeder wie er mag.

Im Übrigen hatte das Fratzenbuch nur deswegen Zugriff auf die Kontaktliste Deiner Bekannten, weil diese ihre Kontaktliste dort hochgeladen hat. Das war nicht der gefährliche Leichtsinn von FB (also zumindest nicht nur) - primär war das der gefährliche Leichtsinn Deiner Bekannten! Ich hätte die Bekannte kielgeholt - und zwar gewaltig.

P.S.: meine Telefonnummer und meine Adresse / Email-Adr haben schon gute 20 Jahre nur enge Freunde. Für irgendwelche Anmeldungen ala gofem nutze ich immer Einwegadressen, für irgendwelche Organisationen, welcher Art auch immer, die mich interessieren, eine eigene Adresse.
Funktioniert bestens.

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1. April 2018 um 20:49

Ich denke, es gibt solche und solche.
Die Menschen, die immer meckern und jammern, nenne ich die "sozialen Vampire". Die saugen quasi die Energie aus einem und ziehen einen runter. Und dann gibt es wieder diese, die selbst sehr energetisch und ansteckend gut drauf sind und aus vielen Dingen das Gute ziehen können.
Es ist einfach an dir, zu entscheiden, mit wem du dich einlässt. Manch einer muss auch nur mal darauf hingewiesen werden, um das zu verändern.

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4. April 2018 um 0:53
In Antwort auf jasmin1220

Mir fällt es immer wieder auf, sie es privat oder beruflich: Der Mensch an sich jammert gern. Über wirklich Probleme, aber auch einfach sehr hohem Niveau. Nur wenn es dann darum geht, was denn gemacht werden könnte / sollte, um etwas zu ändern, dann kommt meisten nichts. Vor allem dann nicht, wenn diese Änderung auch eine Änderung für sich selbst benötigt.

Unterm Strich wird erwartet, dass besser und anders werden soll - nur ändern will keiner was.

Erinnet mich an den bekannten Spruch: Wahnsinn erkennt man daran, immer wieder das gleiche zu tun und jedes Mal ein anderes Ergebnis zu erwarten.

Täuscht mich meine Wahrnehmung oder ist ein Großteil der Menschen wirklich nur dann zufrieden, wenn sie schimpfen und meckern können?

Der Mensch jammert gerne - gut erkannt.
Motivationen gibt es viele: 1. Hilflosigkeit, 2. Unwissen, 3. Meckern/Jammern als Ventil für Frust, Unlust und Co., ... die Liste lässt sich lange fortsetzen.

Ein weiterer riesiger Faktor ist die Bequemlichkeit/Faulheit ... nicht zuletzt gilt die wegen ihrer großen Verbreitung auch als eine der sieben biblischen Todsünden. Wenn man sich diese biblischen Todsünden mal andersherum betrachtet, dann sind das Dinge, die wir fast alle mit uns auf die eine oder andere Art herumschleppen ... da es ganz allgemein menschliche Marotten und Gewohnheiten sind, zumindest bei den meisten.

Ich habe gerade heute morgen einen Beitrag zu einem Problemviertel mit hoher Arbeitslosigkeit, hoher Kriminalitätsrate und niedrigstem Bildungsstand gesehen. Da hingen dann junge Menschen vor der Kamera, haben gekifft, gedealt und den lieben langen Tag lang die Zeit totgeschlagen. Angeblich hätte die Gesellschaft die Menschen im Viertel links liegen gelassen und würde sich nicht für sie interessieren und weil alles so unerträglich und perspektivlos ist und man keinen Job bekommt und den ganzen Tag nur rumhängt, kifft und dealt man halt. Das sind alles nur Ausreden. Wer will, der kann das ändern, der kann da raus.
Ich kenne einen jungen Mann aus einer so gescholtenen Prekariatsfamilie. Der wollte etwas ändern. Er hat es geändert. Realschulabschluss gemacht, dann Abi, nebenbei immer gejobbt und von dem Geld auch noch zusätzlich die Familie mit unterstützt und den Rest gespart, dann nach dem Abi ne Ausbildung mit gutem Abschluss gemacht und nen guten Job bekommen, Geld verdient, ausgezogen und noch ein duales Studium dran gehängt. Wer will - der kann. ... aber klar, sich den lieben langen Tag im Park bei ein paar Joints die Sonne auf den Bauch scheinen lassen ist angenehmer und dann immer schön meckern, dass die Gesellschaft und die Politiker einen vergessen haben und keinen Bock auf das Pack aus dem Ghetto haben. Immer die gleiche Leier!
(Ich will jetzt aber auch nicht alle über einen Kamm scheren, natürlich gibt es auch Altersarmut und dergleichen. Aber wer beispielsweise seine Kohle in zwei Päckchen Kippen und ein paar Bier investiert und dann kein Geld für's Essen hat, der hat immer noch zuviel, denn sonst würde er/sie Essen davon kaufen und keine Zigaretten und keinen Alkohol!)

Es scheint eine menschliche Eigenart zu sein erst maximal dann zu handeln, wenn es quasi schon zu spät ist. Das beste Beispiel ist der Klimawandel. Beim Climate March gab es einen Sprecher der sagte, dass die drastischen Maßnahmen zur Abwendung der schlimmsten Auswirkungen des Klimawandels nicht mehr nur von den Firmen geleistet werden kann, sondern das alle Menschen mit anpacken müssen, egal ob jung oder alt, reich oder arm, da ein Großteil des menschlichen Lebensstils geändert werden muss, um 80 oder 90% der CO2-Emissionen bis 2030 abzustellen. Da meckern beispielsweise auch immer alle auf die Regierungen, die Industrie, die Energiekonzerne, die Flugzeuge, die riesigen Schiffe auf den Weltmeeren ... aber wenn jeder seinen Beitrag leistet ist das am Ende auch ein ziemlich großer Beitrag aus unzähligen Kleinen bestehend.

Man muss sich eben entscheiden was man will ... will man seines eigenen Glückes Schmied sein oder will man sich treiben lassen ... will man Verantwortung übernehmen oder möchte man sich bevormunden lassen?! Das ist ein ganz simples Prinzip und gilt für fast alle Lebensbereiche: ja oder nein, null oder eins, hell oder dunkel. Eine gute Freundin sagte mir mal, dass ihr Vater ihr mal eine Frage gestellt hat, als es darum ging was mal aus ihr werden könne. Da sagte ihr Vater, dass er sie nun eine wichtige Frage fragen werde und sie sich nun entscheiden solle. Er fragte ob sie ein Macher oder ein Nehmer sein möchte. Macher übernehmen Verantwortung für sich und andere, sie treffen Entscheidungen und tragen Verantwortung und werden mit höherer Wahrscheinlichkeit für diese Taten und Entscheidungen belohnt. Nehmer nehmen nur - Entscheidungen anderer hin, ihren Lohn an, Gegebenheiten hin, etc. etc. ... und sie entschied sich dazu eine Macherin zu werden und sie wurde eine Macherin.

Es ist immer einfacher zu meckern! ... manchmal muss es aber auch sein, um Frust abzulassen, dann kann es auch ganz harmlos sein!

P.S.: Ich nörgele ab und an auch mal gerne, aber ich habe meine Entscheidung schon lange getroffen.

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4. April 2018 um 9:36
In Antwort auf fallingdeep83

Der Mensch jammert gerne - gut erkannt.
Motivationen gibt es viele: 1. Hilflosigkeit, 2. Unwissen, 3. Meckern/Jammern als Ventil für Frust, Unlust und Co., ... die Liste lässt sich lange fortsetzen.

Ein weiterer riesiger Faktor ist die Bequemlichkeit/Faulheit ... nicht zuletzt gilt die wegen ihrer großen Verbreitung auch als eine der sieben biblischen Todsünden. Wenn man sich diese biblischen Todsünden mal andersherum betrachtet, dann sind das Dinge, die wir fast alle mit uns auf die eine oder andere Art herumschleppen ... da es ganz allgemein menschliche Marotten und Gewohnheiten sind, zumindest bei den meisten.

Ich habe gerade heute morgen einen Beitrag zu einem Problemviertel mit hoher Arbeitslosigkeit, hoher Kriminalitätsrate und niedrigstem Bildungsstand gesehen. Da hingen dann junge Menschen vor der Kamera, haben gekifft, gedealt und den lieben langen Tag lang die Zeit totgeschlagen. Angeblich hätte die Gesellschaft die Menschen im Viertel links liegen gelassen und würde sich nicht für sie interessieren und weil alles so unerträglich und perspektivlos ist und man keinen Job bekommt und den ganzen Tag nur rumhängt, kifft und dealt man halt. Das sind alles nur Ausreden. Wer will, der kann das ändern, der kann da raus.
Ich kenne einen jungen Mann aus einer so gescholtenen Prekariatsfamilie. Der wollte etwas ändern. Er hat es geändert. Realschulabschluss gemacht, dann Abi, nebenbei immer gejobbt und von dem Geld auch noch zusätzlich die Familie mit unterstützt und den Rest gespart, dann nach dem Abi ne Ausbildung mit gutem Abschluss gemacht und nen guten Job bekommen, Geld verdient, ausgezogen und noch ein duales Studium dran gehängt. Wer will - der kann. ... aber klar, sich den lieben langen Tag im Park bei ein paar Joints die Sonne auf den Bauch scheinen lassen ist angenehmer und dann immer schön meckern, dass die Gesellschaft und die Politiker einen vergessen haben und keinen Bock auf das Pack aus dem Ghetto haben. Immer die gleiche Leier!
(Ich will jetzt aber auch nicht alle über einen Kamm scheren, natürlich gibt es auch Altersarmut und dergleichen. Aber wer beispielsweise seine Kohle in zwei Päckchen Kippen und ein paar Bier investiert und dann kein Geld für's Essen hat, der hat immer noch zuviel, denn sonst würde er/sie Essen davon kaufen und keine Zigaretten und keinen Alkohol!)

Es scheint eine menschliche Eigenart zu sein erst maximal dann zu handeln, wenn es quasi schon zu spät ist. Das beste Beispiel ist der Klimawandel. Beim Climate March gab es einen Sprecher der sagte, dass die drastischen Maßnahmen zur Abwendung der schlimmsten Auswirkungen des Klimawandels nicht mehr nur von den Firmen geleistet werden kann, sondern das alle Menschen mit anpacken müssen, egal ob jung oder alt, reich oder arm, da ein Großteil des menschlichen Lebensstils geändert werden muss, um 80 oder 90% der CO2-Emissionen bis 2030 abzustellen. Da meckern beispielsweise auch immer alle auf die Regierungen, die Industrie, die Energiekonzerne, die Flugzeuge, die riesigen Schiffe auf den Weltmeeren ... aber wenn jeder seinen Beitrag leistet ist das am Ende auch ein ziemlich großer Beitrag aus unzähligen Kleinen bestehend.

Man muss sich eben entscheiden was man will ... will man seines eigenen Glückes Schmied sein oder will man sich treiben lassen ... will man Verantwortung übernehmen oder möchte man sich bevormunden lassen?! Das ist ein ganz simples Prinzip und gilt für fast alle Lebensbereiche: ja oder nein, null oder eins, hell oder dunkel. Eine gute Freundin sagte mir mal, dass ihr Vater ihr mal eine Frage gestellt hat, als es darum ging was mal aus ihr werden könne. Da sagte ihr Vater, dass er sie nun eine wichtige Frage fragen werde und sie sich nun entscheiden solle. Er fragte ob sie ein Macher oder ein Nehmer sein möchte. Macher übernehmen Verantwortung für sich und andere, sie treffen Entscheidungen und tragen Verantwortung und werden mit höherer Wahrscheinlichkeit für diese Taten und Entscheidungen belohnt. Nehmer nehmen nur - Entscheidungen anderer hin, ihren Lohn an, Gegebenheiten hin, etc. etc. ... und sie entschied sich dazu eine Macherin zu werden und sie wurde eine Macherin.

Es ist immer einfacher zu meckern! ... manchmal muss es aber auch sein, um Frust abzulassen, dann kann es auch ganz harmlos sein!

P.S.: Ich nörgele ab und an auch mal gerne, aber ich habe meine Entscheidung schon lange getroffen.

Ab und zu nörgeln schadet m.E. ja auch gar nichts - manchmal muss man einfach den ganzen Frust mal ablassen, um dann wieder klarer Entscheidungen treffen zu können.

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