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Isa/Jesus im Islam und in der Bibel

3. November 2011 um 1:20

Gott erwähnt ein Wunder, das im Quran niemandem gewährt wurde, außer Isa/Jesus, eines, das der Erschaffung Adams sehr ähnelt. Dieses Wunder ist eines, dessen Großartigkeit ihm niemand absprechen kann. Gott erwähnt im Quran, dass Jesus sagte:.

Sure 3,49
Seht, ich erschaffe für euch aus Ton die Gestalt eines Vogels und werde in sie hauchen, und sie soll mit Gottes willen ein Vogel werden.

Der Quran bestätigt aber in einige Suren, das Allah der einzige Lebens erschaffer ist.

Hier ein ausschnitt aus der Bibel der den Quran sehr ähnelt:

Genesis 2,7
"Da nahm Gott Erde, formte daraus den Menschen und blies ihm den Lebensatem in die Nase. So wurde der Mensch lebendig."

Im Quran erschafft Isa/Jesus aus Erde/Ton, Leben.
In der Bibel erschafft Gott aus Erde, Leben.

Das ist eine von mehrere Themen die mich wirklich interessieren. Was meint ihr aus diese Verse der "heiligen" Bücher.

Ich möchte hier keinen Krieg anfangen. Es sollte ehrlich diskutiert werden und vielleicht finden wir zusammen die Wahrheit heraus.

Für alle Muslimen, möchte ich noch beifügen, dass ich an die Bibel glaube:

Sure 3,2.3
Allah (ist einer allein). Es gibt keinen Gott außer ihm. (Er ist) der Lebendige und Beständige. Er hat die Schrift mit der Wahrheit auf dich herabgesandt als Bestätigung dessen, was (an Offenbarungsschriften) vor ihr da war. Er hat auch die THORA UND DAS EVANGELIUM (Bibel) HERABGESANDT.

Sure 6,34
Es gibt niemanden der das Wort Allahs verändern (und vermindern) kann. Was Allah einmal herabgesadt hat, kann man nicht verändern.

Mit diese Suren, möchte ich bestätigen was Mohammed im Quran geschrieben hat. Die Bibel wurde nie und man kann sie nicht verändern. So bestätigt es der Quran.

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6. November 2011 um 10:34

BRAVO Gute Argumente!!!
Sehr gute Argumente muss ich schon sagen. Für eine Person die sich in der Bibel eigentlich gar nicht so auskennt. Hätte ich vier Jahre kein Monotheismus (Mono = Ein / Theo = Gott) Studiert und dabei nicht der Koran und die Bibel auseinander genommen würde ich dir vielleicht glauben. Hehe

Die Aussagen des Korans beziehen sich ausdrücklich auf das Buch und die Schrift der Christen. Der Koran nimmt also auf den geschriebenen Text der Bibel Bezug und nicht etwa auf die gesprochene Lehre Jesu, wie manche Moslems meinen und dabei zugleich unterstellen, die Lehre Jesu sei anders als der geschriebene Text der Evangelien.

Sure 3,78 sagt zum Beispiel deutlich, dass die Schrift also das Evangelium einen anderen Inhalt habe, als die Christen glauben.:

Sure 3,78
Viele von Ihnen LESEN ihre Verfälschungen so aus der Schrift vor, dass ihr glauben sollt, es sei so in der Schrift enthalten. So steht es aber nicht darin.

Hier behauptet Mohammed das wir Christen die Evangelien falsch lesen und wir es so mündlich verfälschen oder falsch interpretieren. Die Schrift aber selber nicht Verfälscht sei. Also beruft sich Mohammed hier nicht, wie du es sagst um Mündliche Überlieferungen Jesu über die Evangelien sondern um die Schriftlichen Evangelien, die du in der Bibel findest. Ob diese Aussage des Korans zutrifft, kann jeder sehr einfach überprüfen. Dabei wirst du feststellen, dass der christliche Glaube dem entspricht, was in den Evangelien steht.

Sure 3,2-3
Allah ist Allah! Es gibt keinen Gott ausser ihm Er offenbarte dir die SCHRIFT mit der Wahrheit und bestätigte hiermit sein schon früherer gesandtes WORT. Er offenbarte schon vorher die Thora und das Evangelium als RICHTSCHNUR für die Menschheit

Sure 4,136
O Gläubige, glaubt an Allah und seinen Gesandten und an das BUCH, das er seinem Gesandten und an die SCHRIFT, welche er schon früher offenbart hat.

Wie du hier lesen kannst, sind hier die Schriftlichen Evangelien gemeint und nicht wie du behauptest, von eine mündliche Evangelien. Jesus selbst ist die Frohe Botschaft. Als Mohammed lebte, existierte die Bibel wie wir sie kennen schon. Denn Mohammed lebte erst um die 500 n.Chr. Und wie es der Koran schon sagt: (Wiederhole), kann kein Mensch was Allah einmal herab gesandt hat verändern. Deswegen beruft sich Mohammed auf die Texte der Evangelien und der Thora:

Sure 5,47b
die Besitzer des Evangeliums sollen nun nach den Offenbarungen Allahs darin urteilen.

Sure 5,68
Oh ihr Schriftbesitzer, ihr gründet euch auf nichts, bis ihr die Thora und das Evangelium beachtet und was euch sonst von eurem Herrn offenbart ist.

Muss ich schon sagen, sind sehr harte Worte. Zuerst ermannt er die Christen (Besitzer des Evangeliums), das Evangelium zu lesen und danach die Offenbarungen (Koran) Allahs zu Urteilen. Was ich auch richtig finde. Hast du das schon gemacht? Denn in dem zweiten Sure ermannt er auch die Muslimen (Schriftbesitzer). Ihr gründet euch auf nichts, solange ihr die Thora und die Evangelien gelesen oder wie es der Koran so schön sagt, beachtet. Was denkst du darüber? Bis jetzt habe ich keine biblische Verse benutzt. Nur mit dem Koran habe ich bis jetzt diesen Text geschrieben.

Nach dem du die Evangelien gelesen hast, kannst du nach schauen ob Paulus Aussagen sich dem Wiedersprechen oder ergänzen, dazu brauche ich keine weitere Kommentare. Wirst schon sehen. Es wird alles noch Interessanter. Und auch warum Gott die Ungläubigen liebt und warum er auch die Mörder, Vergewaltiger, Terroristen, etc. liebt, wirst du dann auch verstehen. Viele Fragen werden dir da Beantwortet. Versuchen schadet niemanden. Du musst keine Angst haben von der Bibel. Die Evangelien und die Thora wurden wie wir es jetzt gelesen haben auch von Allah herabgesandt.

Ich selbst hasse den Islam nicht. Der Koran selbst sagt, das die Muslimen die Bibel lesen sollen. Und dazu sagt sie das es die Wahrheit ist und man nach dem die Evangelien und die Thora gelesen haben, den Koran danach Urteilen soll. Das habe ich auch gemacht. Als ich Monotheismus studiert habe. War ich ein Atheist. Auch glaubte nicht an Gott, nicht an Jesus, nicht an Mohammed. Der Islam schien mir aber interessanter und Exotischer. Aber der Koran führte mich zur Bibel und ich merkte das etwas sehr seltsames mit mir geschah, als ich die Bibel lass. Ich möchte dir nicht erzählen was alles sich bei mir bewegte. Nur etwas kann ich dir sagen. Du wirst deine Umgebung anders wahr nehmen. Du wirst empfindlicher, emotionaler und sensibler. Hört sich alles nach Schwäche an, ich weiss. Aber ich lernte schnell es als Stärke einzusetzen. Wow und das war erst der Anfang.

Höre was der Koran dir sagt. Lies die Evangelien und die Thora. Bei der Thora genügt nur Genesis. Dort wirst du die Wahrheit über Ismael erfahren. Ist nichts negativen. Wirklich nicht. Sie ist aber super interessant.

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8. November 2011 um 13:01

@ rassami
1947 fanden in der Region von Qumran (Totes Meer), einige Beduinen, in einer Höhle einige Gefässe die mit Pergamente aus Papyrus gefüllt waren. Später kamen Wissenschaftler und Archäologen von der ganzen Welt um diese Schriften zu Übersetzen.

In der Region lebten vor rund 2000 Jahren die Essener, die als Verfasser der Schriften gelten. Gefunden wurden rund 900 Schriftrollen aus der Zeit zwischen dem 3. Jahrhundert vor und dem 1. Jahrhundert nach Christus. Zu den Textfunden zählen Handschriften von Büchern der hebräischen Bibel, unter anderem des Buches Jesaja.

Diese Art des Lagerns von Schriftrollen geht auf ein Gebot Gottes in Jeremia 32,14 zurück: "... Nimm diese Urkunden, die versiegelten und die offenen, und lege sie in ein Tongefäß, damit sie lange erhalten bleiben". Auch hier stimmt die Bibel: Die Schriftrollen haben fast 2000 Jahre in den Krügen überdauert!

Bevor der Text veröffentlicht worden war, schrieben die Zeitungen: "Jetzt wird sich zeigen, dass die Bibel schlecht überliefert ist" - "Jetzt wird die Grundlage des Christentums erschüttert". Als aber die Jesajarolle veröffentlicht wurde, stellte sich heraus, dass der Text hervorragend genau überliefert worden ist. Ein Vergleich der Qumranrolle mit den mittelalterlichen Handschriften zeigt, dass es einige unbedeutende Textschwankungen gibt, wie z.B. in Jesaja 45,2. In der Lutherübersetzung heißt es: "Ich will vor DIR hergehen und die HÖCKER eben machen..." - in der Jesaja-Rolle steht: "Ich will vor EUCH hergehen und die BERGE eben machen...". Euch statt dir - Berge statt Höcker. Sprachvarianten, die Sinn oder Inhalt des Texte nicht ernsthaft tangieren. Dazu der deutsche Qumranwissenschaftler Prof. H. Stegemann (Uni Göttingen): "Die Funde vom Toten Meer stellen den jüdischen Abschreibern ein Berufszeugnis aus, wie es vorzüglicher nicht sein könnte".

Dies sollte dir zeigen, wie wichtig die Überlieferung für uns gläubige ist. Wir sind nicht Dumm und glauben irgend welche Texte und Worte, die vielleicht verändert worden sind. Unter uns Gläubige, sind auch Wissenschaftler und Archäologen. Und sie glauben nur an Fakten.

Hier noch etwas von n-tv über die rollen.
http://www.n-tv.de/wissen/Raetsel-um-Qumran-Texte-ist-loesbar-article1929586.html

Diese Teile die du erwähnst die Abgeschlossen sind, gehören zu den Regal Märchen. Ich war im Vatikan (bin aber nicht Katholisch) und hatte Zugang zu allem möglichen. Nur weil Dan Brown oder sonst andere Roman Schreiber, schreiben das es eine Verschlusssache Jesus gibt, heisst nicht das es auch wirklich so ist. Man muss die Fakten sehen und nicht alles glauben was man hört oder liest.

Apokryphen sind jüdische Texte. Die Katholiken haben es auf der Bibel. Die Juden nennen es den Tanach und haben es separat. Sind aber eigentlich nur Geschichten über das Volk. Nicht von grossem Bedeutung. Aber auch interessant.

Das Jesus nie verlangt hat das man ihm anbetet, das steht nur im Koran drauf. In den Evangelien, wurde Jesus nur deswegen gekreuzigt. Es war für die Religiösen Juden eine Gotteslästerung. Jesus stellte sich mit Gott in einer Reihe. Er sagte. Ich und der Vater sind eins (Johannes ). Du musst verstehen das die Schriften von Qumran 800 Jahre älter als der Koran sind und der Inhalt jedoch genau gleich ist wie unsere heutige Bibel. Überlieferungs gemäss wurde sie sehr, aber sehr gut Überliefert. Und wie es aussieht waren es die gleichen Schriften, die zur Zeit Mohammed existierten.

Deine Aussagen gegen die Bibel sind: könnte sein, womöglich, vielleicht, hätte, etc. Mit solche Argumente würden deine Aussagen in einem Gericht, nicht Angenommen. Suche die Wahrheit nicht in Theorien einiger Menschen, Romane oder irgendwelche seltsame Dokus ohne handfeste Beweise. Dies wird dich sonst nur noch in die Irre führen.

Ich finde es schade, dass du wegen irgend welche Christen und wegen der Religion (Katholizismus), den Glauben verloren musstest. Ich möchte dir auch etwas über mich erzählen. Ich bin ein Missionars Kind. Meine Eltern sind Evangelikale Christen. Meine Mutter stammt von einer sehr Konservativen Kirche, mein Vater eher von einer Charismatischen. Ich selbst verlor mein Glauben, wegen genau diese Gründe die du Aufgezählt hast, mit 14. Danach wurde ich ein radikaler Atheist. Bis ich mich dennoch für das Monotheismus interessierte, aber nur um es zu bekämpfen. Ich hatte sehr gute Argumente. Auch der Islam fing mich an zu Interessieren. Ich ging in verschiedenen Moscheen (arabische und türkische). Ich sprach viel mit dem Imam. Er wurde ein Guter Freund von mir. Also kaufte ich mir einen Koran (Arabisch/Deutsch) und las davon. Besser gesagt ich verschlingte es. Und schrieb alles Auf was mich beschäftigte. Da kam diese Suren mit der Bibel. Und ich Informierte mich über die Bibel. Also meldete ich mich an einer Fachhochschule um Monotheismus zu Studieren. 4 Jahre später, nach Durchforschen, Auseinander nehmen und Kritisieren. Wurde mir klar das nur die Bibel die Wahrheit sagen kann. Für mich war es ein Schock. Denn ich war mir sicher das der Koran auch Gottes Buch war.

Der Islam, kann vielleicht eine Wunderschöne Religion sein. Aber ich muss dir jetzt ehrlich sagen. Der Teufel, kennt uns Menschen schon seit vielen tausende von Jahren. Er kennt unsere Schwächen und er weiss das wir jemanden brauchen. Einen Gott. In dem Mittelalter hat sich der Teufel der Kirche bemächtigt und die Führer verblendet mit Gier und Macht. Was dazu führte das die eigene Gemeinschaft Gottes, sich gegen Gott stellte. Für viele Jahrhunderte. Doch Gott fand einen Weg um alles wieder zu Stürzen. (Dazu gibt es sogar ein Film: Luther aus dem Jahr 2003).

Im Islam musst du so und sovielmal beten. Musst du dies tu und das, dann kommt der Ramadan, die Säulen die du machen musst, etc. Gott liebt dich wenn du seine Gebote befolgst, sonst liebt er dich nicht. Das hört sich alles nicht nach Gott an. In der Bibel liebt dich Gott immer gleich viel. Egal ob du an ihm glaubst oder nicht. Er liebt dich mit all deinen Fehler. Und er möchte dich freien. Er möchte mit dir eine persönliche Beziehung führen. Diese wärme zeigt der Allah des Korans nicht. Allah ist weit weg von uns, und wenn du ihm hörst, dann ist das eine Sünde. Du must Angst haben von ihm. Der er entscheidet alles für dich. Und wehe du machst das nicht, dann

Gott ist Liebe. Er lässt es für alle Regnen und lässt für alle die Sonne scheinen. Er sagt Liebt eure Feinde und tut denen Gutes, die euch hassen. Segnet die Menschen, die euch Böses wünschen, und betet für alle, die euch beleidigen und verfolgen. Für Gott sind alle Menschen gleich. Im Islam ist diese Liebe zu alle Menschen nicht so. Nur für die, die sein Gebot halten, werden geliebt, jedoch die Distanz zu Allah wird immer noch bestehen. Denn Allah (Islam) existiert nicht. Es ist jemand anderes, egal wie schön diese Religion sein mag. Sie führt nur zum schlechten. Mein Kollege der Imam ist heute Pastor und Predigt das Evangelium.

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11. November 2011 um 20:23

Israel vs Palästina
Uuuuuh ja, das kann ärgerlich sein hehe

Ich kenne Priester und Pfarrern die eigentlich nicht an Jesus glauben, sondern sind Atheisten oder eher Buddhistisch geprägt. Wenn man sie fragt warum sie diesen Beruf machen, antworten sie, wegen den Geld. Wird gut bezahlt. Tja. Diese Leader der Kirche sind keine grosse Vorbilder und kann mich gut vorstellen, dass diese Personen schnell eine anderen Glauben annehmen. Jedoch ein wahrer Christ, der eine persönliche Beziehung zu Gott hat. würde sein Glauben bestimmt nicht ändern. Auch Muslimen (heute ExMuslime), haben erkannt das der Koran nicht von Gott kommen kann. Schon nur wegen die Widersprüche des Korans über die Thora oder die vier Evangelien.

Das zweite Video wurde von Sabatina James selbst gemacht. Ich habe mit ihr gesprochen als sie in meiner Kirche zum Reden kam. Sie kennt sich sehr gut aus in der Islamischen Welt. Das Video, ob du es akzeptierst oder nicht, ist wahrheitsgetreu, sie kann dir das so bestätigen. Es ist keine Propaganda.

Es ist nicht nur der Iran so. Von allem Muslimischen Länder ist nur Marokko der einzige Staat, der eine gewisse Glaubensfreiheit und keine Scharia erlaubt. Jedoch nur öffentlich. Europa dagegen hat eine christliche Fundament. Das kannst du auch in den verschiedenen Geschichtsbücher lesen oder dich ganz einfach bei Historiker informieren.

Natürlich ist Gott wichtiger als die Menschen. Jedoch für Gott sind die Menschen super wichtig. Er liebt die Menschen und zwar alle. Und wenn ich Gott liebe, dann sollte ich auch dies Lieben was er liebt. Und das sind die Menschen. Alle. Ist aber sogar für mich nicht einfach. Aber Jesus/Isa war dafür ein Vorbild. Niemand hat je eine Sünde an ihm gefunden. Das erwähnt sogar Mohammed. Er war also Perfekt. Mohammed dagegen war sich nicht mal sicher ob er gerettet wird. Er hat nur gehofft.

Mohammed wurde von intensiven Zweifeln an seiner Erlösung geplagt. Im Hadith (Sahih al-Bukhari 5.58.266) gibt Mohammed dies gegenüber einer Frau, die den Tod eines lieben Menschen betrauert zu. Als sie sagt, daß der Verstorbene bestimmt im Paradies ist, rügt sie Mohammed:
"Woher weißt du, daß Allah ihn angenommen hat?" ich erwidert: "Ich weiß es nicht. Mögen mein Vater und meine Mutter dür dich geopfert werden, o Gesandter Allahs! Aber wer ist würdig, wenn nicht Uthman?ß" Er sprach: "Was ihn betrifft, bei Allah, der Tod hat ihn ereilt, und ich hoffe das Beste für ihn. Bei Allah, OBWOHL ICH DER GESANDTE ALLAHS BIN, WEISS ICH DOCH NICHT, WAS ALLAH MIR TUN WIRD."

In der Bibel ist die Liebe das wichtigste. Denn wenn du nicht Liebst, was kommt dann von Herzen. Nur die Liebe ist das einzige was uns Menschen retten kann, nicht die taten. In der Bibel verlangt Gott, totales vergeben. Nur Gott hat das Recht zur Vorurteilung und zur Rache. Kein Mensch. Es gibt auch eine kleine Geschichte. In dieser Geschichte möchten einige Religionsführer eine Ehebrecherin Steinigen, jedoch gleichzeitig Jesus lächerlich darstellen. Jesus aber antwortete. Der erste der ohne Sünde ist, soll der erste sein der den Stein wirft. Da gingen alle Religiösen weg und Jesus vergab die Frau seine Sünde. Was für die Religiösen eine Gotteslästerung war, denn nur Gott kann Sünden vergeben.

Ich möchte mit dir nicht über Israel und Palästina sprechen, denn wir würden uns nur die Köpfe einschlagen, und das bringt schlussendlich nichts. Bist du einverstanden? Ich möchte dir nur sagen das sogar im Koran steht wem dieses Land gehört. Und sie ist in totaler Einsicht mit der Bibel.

Khalil Mohammed ist Professor für Religion an der US-amerikanischen Universität von San Diego. Nach seinen Forschungen belegt der Koran, dass das Land Israel nur den Juden zusteht einschliesslich der Stadt Jerusalem.
Zur Begründung verweist Professor Khalil Mohammed auf die Koran-Suren 5,20 und 21: Und wie ... zu seinem Volke sprach: O mein Volk, besinnt euch auf Allahs Huld gegen euch, als er aus eurer Mitte Propheten erweckte und euch zu Königen machte und euch gab, was er keinem anderen (Volk) auf der Welt gegeben. O mein Volk, betretet das Heilige Land, das Allah für euch bestimmt hat, und kehret nicht den Rücken, denn dann werdet ihr als Verlorene umkehren.

Gemäss der Bibel gehört der kleine Landstreifen Israel, GOTT. Gott wiederrum hat das Land Abraham, Isaak und deren Nachkommen (das jüdische Volk) auf EWIG verheissen. Dennoch gehört das Land weiterhin Gott. Die sogenannten Palästinenser sind gemäss der Thora Fremdlinge im land. Die jedoch mit Gastfreundlichkeit zu behandeln sind.

Thora (Genesis 26,2.3)
Gott sprach zu Isaak: Geh nicht nach Ägypten, sagte der Herr. sondern bleib in diesem Land! Ich werde dir IMMER beistehen und dich reich beschenken. Du bist hier ein Fremder, aber deinen Nachkommen werde ich das GANZE LAND KANAAN schenken, denn ich HALTE mein Versprechen, das ich deinem Vater Abraham gegeben habe.

Thora (Exodus 33,1)
Der Herr befahl ... Verlass diesen Ort (die halb Insel Sinai)! Geh mit dem Volk (Israel), das du aus Ägypten herausgeführt hast, in das Land, das ich Abraham, Isaak und Jakob versprochen habe! Damals habe ich ihnen GESCHWOREN: Euren Nachkommen werde ich das Land geben!

Josua 1,6
Sei stark und mutig! Denn du wirst das Land einnehmen, das ich euren Vorfahren versprochen habe, und wirst es den Israeliten geben.

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13. November 2011 um 22:23

Es gibt keine
wahrheit ausser Jesus ..

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15. November 2011 um 13:18

Die Liebe
Wie schon gesagt. Ich werde dein Bericht über Israel nicht argumentieren. Ich kann dir nur sagen, dass ich gar nicht mit deiner Ausage einverstanden bin. Ist aber unwichtig. Ändern können wir die Situation nicht

Wegen den Geistlichen... Ich habe nicht behauptet, dass es keine geistlich Christen gibt, die sich für den Islam entschieden haben. Ich sagte nur, dass ich persönlich keiner kenne. Und auch wenn youtube und google etwas behaupten, überzeugt mir das wenig.

Ich kenne mindestens 10 Imame die heute wahre Christen sind, und jede menge andere Christen die einst Muslimen wahren. Und zwar PERSÖNLICH!!! Kennst du wahre Christen die heute Muslimen sind persönlich???

Danke für die Homepage, aber ich kenne auch jede menge Homepages über Muslimen die Christen geworden sind.

Bei Sabatina geht es eigentlich nicht um Belege, Beweise und Quellen des Korans. Sondern um die Frauen die in den Islamischen Ländern benutzt werden. Sie möchte sie helfen. Sie kämpft nicht gegen den Islam. Sie ist nur Christin und das ist ein grosses Problem für Muslime.

Wie gesagt. Du und Ich glauben nicht an den selben Wesen (Gott). Sie sind total verschieden, nur von der einstellung der Liebe zum Beispiel. Der Gott der Thora und des Evangeliums ist die Liebe das wichtigste. Euer Gott gar nicht. Das können nicht die gleichen Wesen sein. Unmöglich!!

In der Bibel steht geschrieben:

Wenn ich in allen Sprachen der Welt, ja, sogar mit Engelzungen reden kann, aber ich habe keine Liebe, so bin ich nur wie eine lärmendes Tamburin. Wenn ich in Gittes Auftrag prophetisch reden kann, alle Geheimnisse Gottes weiss, seine Gedanken erkennen kann und einen Glauben habe, der Berge versetzt, aber ich habe keine Liebe, so bin ich nichts. Selbst wenn ich all meinen Besitz an die Armen verschenke und für meinen Glauben das Leben opfere, aber ich habe keine Liebe, dann nützt es mir gar nichts (1. Korinther 13,1-3).

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19. November 2011 um 13:51

DIE LIEBE
Natürlich kannst du dir deine eigene Meinung über die Konvertiten und Videoclips wie Geschichten machen. Obwohl du sie nicht kennst. Das ist jedem frei gegeben. Was leider nicht in jedem Land so ist. Freiheit zu geniessen ist in vielen Länder nur ein Luxus.

Natürlich ging in Sabatinas Video auch um den Islam, sie hat seine eigene Erfahrung damit gemacht. Sie erzählt wie sie es sieht. Sie sagt dabei die Wahrheit, aber wie sie es erlebt und gesehen hat. Das muss nicht heissen das es für jeden so ist. Das muss man respektieren. Für sie ist dies die Ursache. Für dich nicht. Beide haben recht. Und ehrlich gesagt macht den Glauben das Fundament in einem Leben. Und leider kenne ich kein Muslimisches Land, der wirklich frei ist.

Ich glaube nicht das es sinnlos war. Wir konnten viel voneinander lernen. Der Glaube ist mehr als nur Grundwiesen und Beweise. Ich, wie du finde es auch super interessant über diese Themen zu sprechen. Und dies, ihm um dem richtigen Weg zu bieten finde ich super. Es gibt ein Gebet in den Psalmen von König David, den ich auch gerne für mich brauche.

Psalm 139,23.24
Durchforsche mich, o Gott, und Sieh mir ins Herz, prüfe meine Gedanken und Gefühle! Sieh, ob ich in Gefahr bin, dir untreu zu werden, dann hol mich zurück auf den Weg, der zum ewigen Leben führt!

Finde ich einen wunder schönen Vers.

Der Gott des AT und des NT ist der gleiche Gott. Sein Charakter ändert sich nie. Egal was andere dazu meinen. Mit dem lesen diese Büchern wirst du selbst merken. Höre einfach richtig zu und bitte Gott um Weisheit beim richtig verstehen der Sätze. Zum Beispiel wegen Mann und Frau:

Gott sagt im AT über den Mann und die Frau dieses:

Genesis 1,27
So schuf Gott den Menschen als sein Ebenbild, als Mann und Frau schuf er sie.

Nicht der Mann ist das Ebenbild Gottes oder die Frau. Nein. Es sind Mann UND Frau!!! Gleichberechtigung. Und im NT hat sich Gott nicht verändert.

1. Korinther 11,11.12
Vor dem Herrn sind jedoch Mann und Frau gleichermassen füreinander da. Denn obwohl Eva aus Adam geschaffen wurde, so werden doch alle Männer von Frauen geboren. Beide aber, Mann und Frau, sind Geschöpfe Gottes.

Das AT und das NT sind gar nicht verschieden. Ohne das AT kann es keinen NT geben. Das NT ist die erfühlte Prophezeiung des AT. Du hast gesagt das du von den Qumranrollen gehört und gelesen hast. Da wurde eine von diesen Rollen vollständig übersetzt und es war die Jesaja Rolle. Weisst du was in diesen Buch geschrieben steht? Du musst wiesen das diese Rolle älter ist als Isa/Jesus. ca. 400 bis 500 Jahre vor Christus lebte der Prophet Jesaja.

Jesaja hatte eine Vision. Eine Vision über die Zukunft. Eine Vision über einen Mann, einen besonderen Mann. Ein auserwählten. Er nannte im Boten (=Jemand der eine Botschaft hat). Ich werde diesen Text nicht hier schreiben sie wäre zu lange. Du kannst sie aber im Google Suchen.

Jesaja 52,13-15 und den ganzen Jesaja 53. Vielleicht wirst du dann verstehen wer hier gemeint war. Sie ist ziemlich Krass, denn es spricht von einer Zukünftigen tat, die das Evangelium erklärt, jedoch der Koran total wiederspricht. Es ist die Prophezeiung über den Tod Jesus/Isa. Es erklärt warum dieser Mann sterben musste. Mohammed verstand aber nicht warum Jesus sterben musste und sah es als Schwäche und versuchte die Wahrheit zu vertuschen.

Aber zurück zu der Liebe. Der Gott der Bibel hat eine sehr deutliche Definition über die Liebe. Die aber nur durch ihm erlangt werden kann.

Matthäus 5,43-45
Es heisst bei euch: Liebt eure Freunde und hasst eure Feinde! Ich (Jesus) aber sage: Liebt eure Feinde und betet für alle, die euch verfolgen! So erweist ihr euch als Kinder eures Vaters im Himmel. Denn er lässt seine Sonne für Böse wie für die Guten scheinen, und er lässt es regnen für Fromme und Gottlose.

Gott möchte unser Vater sein. Da hat Sabatina recht gehabt. Sie fand mehr als ein ferner Gott irgendwo im Himmel, sondern ein Vater der sie nicht verklagte, sondern vergab. So steht es auch im Johannes Evangelium: Denn ich bin nicht als Richter der Welt gekommen, sondern als Retter!

1. Korinther 13,4-8a/14.1a
Liebe ist geduldig und freundlich. Sie ist nicht verbissen, sie prahlt nicht und schaut nicht auf andere herab. Liebe verletzt nicht den Anstand und sucht nicht den eigenen Vorteil, sie lässt sich nicht reizen und ist nicht nachtragend. Sie freut sich nicht am Unrecht, sondern freut sich, wenn die Wahrheit siegt. Liebe ist immer bereit zu verzeihen, stets vertraut sie, sie verliert nie die Hoffnung und hält durch bis zum Ende. Die Liebe wird niemals vergehen. / Die Liebe soll euer höchstes Ziel sein!

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3. Mai 2014 um 11:52

...mir ist unklar

warum manche Islamisten Jesus als Gottes Sohn nicht anerkennen möchten

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3. Mai 2014 um 11:58
In Antwort auf keane_12252951

...mir ist unklar

warum manche Islamisten Jesus als Gottes Sohn nicht anerkennen möchten

..erwähneneswert finde ich es

daß Judas sich aufgehängt hat nachdem er Jesus verraten hat...was mag uns daß wohl sagen

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9. Juni 2014 um 1:40

Isa/Jesus im Islam und in der Bibel
Jesus (a.s.) starb nicht

Eine Untersuchung der Verse über Jesus (a.s.) im Quran zeigt, dass Jesus (a.s.) weder starb, noch getötet wurde, sondern das er zu Allah erhöht wurde.

Der in diesem Zusammenhang stehende Vers aus Sure an-Nisa lautet wie folgt:

Und weil sie sprachen: "Siehe, wir haben den Messias Jesus, den Sohn der Maria, den Gesandten Allahs, getötet" - doch weder haben sie ihn getötet, noch gekreuzigt, sondern es erschien ihnen nur etwas Ähnliches. Und siehe, diejenigen, die darüber uneins sind, sind wahrlich im Zweifel über ihn. Sie wissen nichts davon, sondern folgen nur Vermutungen. Und sie töteten ihn mit Gewissheit nicht! Ganz im Gegenteil: Allah erhöhte ihn zu Sich; und Allah ist mächtig und weise. (Sure 4:157-158 - an-Nisa)

In einigen deutschen Übersetzungen sehen wir, dass weitere Verse übersetzt wurden, um den Sinn zu ergeben, dass der Prophet Jesus (a.s.) starb, bevor er von Allah emporgehoben wurde. Diese Verse sind folgend übersetzt:

Damals sprach Allah: "O Jesus! Ich will dich sterben lassen (tawaffa) und zu Mir erheben..." (Sure 3:55 - Al-'Imran)

Im 117. Vers der Sure al-Ma'ida wird der Fall in den Worten von Prophet Jesus' (a.s.) zitiert, um auch darauf hinzudeuten, dass er starb:

Nichts anderes sagte ich zu ihnen, als was Du mir aufgetragen hattest, nämlich: "Dient Allah, meinem Herrn und euerem Herrn!" Und ich war ihr Zeuge, solange ich unter ihnen weilte. Seitdem Du mich sterben ließest (tawaffa), bist Du der Wächter über sie gewesen; und Du bist aller Dinge Zeuge. (Sure 5:117 - al-Ma'ida)

Jedoch zeigt die arabische Bedeutung des Verses oben, dass der Prophet Jesus (a.s.) nicht in dem Sinne starb, wie wir es verstehen. Auf Arabisch ist das Wort, das in diesen Versen oft als "sterben" übersetzt wird "tawaffa" und kommt von der Wurzel "wafa - erfüllen". Tawaffa bedeutet nicht wirklich den "Tod", sondern mehr "das zurücknehmen der Seele" entweder im Schlaf oder im Tod. Auch vom Quran verstehen wir, dass "das zurücknehmen der Seele" nicht unbedingt den Tod bedeutet. Zum Beispiel in einem Vers, in dem das Wort "tawaffa" verwendet wird, bedeutet es nicht den Tod eines menschlichen Wesens, sondern "seine Seele in seinem Schlaf zurücknehmen":

Er ist es, der euch zu Sich nimmt (yatawaffakum) zur Nacht und Er weiß, was ihr während des Tages tun werdet, an dem Er euch erweckt, damit ein bestimmter Termin erfüllt wird. Zu Ihm ist euere Heimkehr. Dann lässt Er euch wissen, was ihr getan habt. (Sure 6:60 - al-An'am)

Das Wort, das in diesem Vers für "zu Sich nehmen" verwendet wird, ist dasselbe wie das, was im 55. Vers der Sure Al-'Imran verwendet wird. Das heißt, in beiden Versen wird das Wort "tawaffa" verwendet und es ist ganz klar, dass man nicht im seinem Schlaf stirbt. Folglich, was hier verstanden werden muss, ist, dass nur "die Seele eingezogen" wird.

Dasselbe ist auch für den folgenden Vers zutreffend:

Allah nimmt zur Zeit ihres Todes die Seelen zu Sich (tawaffa), und (die Seelen) derer, welche nicht gestorben sind, in ihrem Schlaf. Diejenigen, über die Er den Tod verhängt hat, behält Er; die andern sendet Er zurück, bis zu einem bestimmten Termin. Darin sind fürwahr Zeichen für nachdenkliche Leute. (Sure 39:42 - az-Zumar)

Wie diese Verse zu verstehen geben, nimmt Allah die Seele des Schlafenden zeitweise zu sich, jedoch schickt Er die Seelen von denen, deren Tod noch nicht beschlossen wurde, wieder zurück. In diesem Zusammenhang stirbt man in seinem Schlaf nicht. Nur für eine kurze Zeit verlässt die Seele den Körper und bleibt in einer anderen Dimension. Wenn wir aufwachen, kehrt die Seele zum Körper zurück.(1)

Imam Al-Qurtubi macht klar, dass es drei Bedeutungen zur Bezeichnung 'wafat' gibt: Das "wafat" des Todes, das "wafat" des Schlafes und das letzte, das "wafat" dessen, der von Allah emporgehoben wird, wie im Fall von Jesus (a.s.).

Zusammenfassend können wir sagen, dass Jesus (a.s.) in einem besonderen Zustand gewesen war, emporgehoben zu Allah. Was er wirklich erlebte, war nicht der Tod in dem Sinn, wie wir ihn verstehen, sondern nur ein Abschied von dieser Dimension. Gewiss Allah weiß dies am besten.



Jesus (a.s.) wird zur Erde zurückkommen

Nach dem, was bis jetzt ausgeführt worden ist, ist klar, dass Jesus (a.s.) nicht starb, sondern von Allah zu Sich emporgehoben wurde. Jedoch gibt es einen weiteren Punkt, der vom Quran unterstrichen wird: Jesus (a.s.) wird zur Erde zurückkommen.

Der Quran erklärt ausdrücklich diese Rückkehr von Jesus (a.s.) zur Erde.

(1)

Der 55. Vers der Sure Al-'Imran ist einer der Verse, die beweisen, dass Jesus (a.s.) zurückkommen wird:

Damals sprach Allah: "O Jesus! Ich will dich verscheiden lassen und zu Mir erheben. Und will dich von den Ungläubigen befreien und diejenigen, welche dir folgen, über die Ungläubigen setzen, bis zum Tage der Auferstehung. Dann ist zu Mir euere Wiederkehr, und Ich will zwischen euch über das richten, worin ihr uneins wart" (Sure 3:55 - Al-'Imran)

Die Erklärung im Vers "Und will dich von den Ungläubigen befreien und diejenigen, welche dir folgen, über die Ungläubigen setzen, bis zum Tage der Auferstehung." ist wichtig. Hier gibt es einen Hinweis auf eine Gruppe, die ausschließlich an Jesus (a.s.) festhält und welche bis zum Jüngsten Tag über die Ungläubigen gestellt wird. Wer aber sind diese Anhänger? Sind sie die Jünger, die zur Zeit von Jesus (a.s.) lebten, oder sind sie die heutigen Christen?

Während seines Lebens waren die Anhänger von Jesus (a.s.) nur wenige. Nach seinem Tod degenerierte das Wesentliche der Religion schnell. Außerdem sahen sich die Leute, die als die Jünger bekannt sind, ernstem Druck auf ihr Leben ausgesetzt. Während der folgenden zwei Jahrhunderte wurden jene Christen, die an Jesus (a.s.) glaubten und keine politische Macht hatten, stark unterdrückt. So ist es also unmöglich zu behaupten, dass frühe Christen oder ihre Nachfolger zu jener Zeit den Ungläubigen in der Welt überlegen waren. Wir mögen logisch denken, dass dieser Vers nicht auf sie hinweist.

Wenn wir uns andererseits die Christen heutzutage betrachten, sehen wir, dass sich das Wesentliche am Christentum sehr geändert hat und weit davon entfernt ist von dem, was Jesus (a.s.) der Menschheit ursprünglich überbrachte. Die Christen nahmen den pervertierten Glauben an, dass Jesus (a.s.) der Sohn Gottes ist und dieser Glaube ist ähnlich wie die Lehre der Dreifaltigkeit (Vater, Sohn und Heiliger Geist). In diesem Fall können wir die Christen der heutigen Zeit nicht als die Anhänger von Jesus (a.s.) akzeptieren. In vielen Versen des Quran sagt Allah, dass diejenigen, die an die Dreifaltigkeit glauben, zweifellos Ungläubige sind:

Ungläubig sind fürwahr, die da sprechen: "Siehe, Allah ist ein Dritter von dreien." Es gibt doch keinen Gott außer dem einzigen Gott. Wenn sie von ihrer Behauptung nicht ablassen, dann ereilt die Ungläubigen unter ihnen gewiss schmerzliche Strafe. (Sure 5:73 - al-Ma'ida)

In diesem Fall ist die Erläuterung der Aussage "Und will dich von den Ungläubigen befreien und diejenigen, welche dir folgen, über die Ungläubigen setzen, bis zum Tage der Auferstehung." wie folgt: Zuerst wird gesagt, dass die Leute Muslime sind, welche die einzigen zutreffenden Nachfolger der authentischen Lehre von Jesus (a.s.) sind; zweitens wird gesagt, dass diese Leute die Christen sind, ob sie abgöttische Glaubensüberzeugungen haben oder nicht, und das könnte man wegen der vorherrschenden Position der nominellen Christen in der Welt von heute bestätigt sehen. Jedoch werden beide Positionen durch die Ankunft von Jesus (a.s.) vereinheitlicht, da er die Dschizya (Pflichtabgabe im islamischen Staat für Nicht-Muslime) abschaffen wird. Das bedeutet, dass er nicht annehmen wird, dass Christen und Juden eine andere Religion als den Islam leben werden. Auf diese Weise wird er also alle Gläubigen als Muslime vereinigen.

Der Prophet und der letzte Gesandte Allahs, Muhammad (s.a.w.s.), hat auch die frohe Nachricht über die Rückkehr von Jesus (a.s.) überbracht. Die Gelehrten der Hadithe (Berichte über das Gesprochene und Traditionen des Propheten Muhammad) sagen, dass die Hadithe über dieses Thema, in dem Allahs Gesandter (s.a.w.s.) sagte, dass der Prophet Jesus (a.s.) unter den Leuten als ein Führer vor dem Jüngsten Tag erscheinen wird, den Status von "mutawatir" erreicht. Das bedeutet, dass sie von so vielen Leuten, jeder Generation, von solch einer großen Gruppe von Überlieferern berichtet worden sind, dass es keinen möglichen Zweifel an ihrer Echtheit geben kann (Mutawatir-Überlieferung: Überlieferung, welche über ihre gesamte Überlieferungskette hindurch, in jeder Tradentengeneration von großer Tradentenmenge überliefert wurde, deren Mitglieder eine Falschaussage nicht hätten absprechen können). Wie z.B.:

Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, sagte: "Ich schwöre bei Dem, in Dessen Hand mein Leben ist, dass der Sohn der Maria, Allahs Segen und Heil auf ihm, alsbald zu euch als gerechter Schiedsrichter entsandt wird; sodann wird er das Kreuz brechen, das Schwein töten, die Dschizya (Pflichtabgabe im islamischen Staat für Nicht-Muslime) der freien Nicht-Muslime unter muslimischer Herrschaft abschaffen, und Reichtum wird es in solch Überschuss geben, dass keiner ihn annehmen will. Eine einzige Niederwerfung (im Gebet) wird wertvoller als die ganze Welt und alles was in ihr ist sein." (Sahih Al - Buchari)

Jabir Ibn Abdullah, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: Ich hörte den Propheten, Allahs Segen und Heil auf ihm, sagen: "Ein Teil meiner Umma (Gemeinschaft) wird nie aufhören, siegreich bis zum Jüngsten Tag für die Wahrheit zu kämpfen. Dann wird `Isa Ibn Mariyam (Jesus, Sohn der Maria), Allahs Segen und Heil auf ihm, hinabsteigen. Deren Amir (Anführer) wird sagen: "Komm und führe uns beim Gebet an", aber er wird sagen: "Nein, ihr seid untereinander Anführer. Das ist ein Segen Allahs für diese Umma (Gemeinschaft)." (Sahih Muslim)

Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: Allahs Gesandter, Allahs Segen und Heil auf ihm, sagte: "Zwischen mir und `Isa Ibn Mariyam (Jesus, Sohn der Maria), Allahs Segen und Heil auf ihm, ist kein anderer Prophet. Er wird (auf die Erde) hinabsteigen. Wenn ihr ihn seht, werdet ihr ihn erkennen: Ein Mann von mittlerer Größe, rötliches Haar, er wird zwei hellgelbe Kleider tragen, (sein Haar) wird aussehen, als würden Tropfen hinabfallen, obwohl es nicht naß sein wird. Er wird für die Sache des Islam kämpfen. Er wird das Kreuz brechen, das Schwein töten, die Dschizya (Pflichtabgabe im islamischen Staat für Nicht-Muslime) der freien Nicht -Muslime unter muslimischer Herrschaft abschaffen. Allah wird veranlassen, dass alle Religionen, außer dem Islam, zugrunde gehen. Er wird den Dadschal besiegen, für vierzig Jahre auf der Erde leben und sterben. Die Muslime werden dann für ihn beten." (Abu Dawud).

(2)

Etwas früher in diesem Kapitel analysierten wir die Verse 157-158 der Sure an-Nisa. Gleich nach diesen Versen sagt Allah im 159. Vers der Sure an-Nisa Folgendes:

Und es gibt keinen von den Leuten der Schrift, der nicht vor seinem Tode an ihn glauben würde. Und am Tag der Auferstehung wird er über sie Zeuge sein. (Sure 4:159 - an-Nisa)

Die Erklärung für "...es gibt keinen von den Leuten der Schrift, der nicht vor seinem Tode an ihn glauben würde..." ist wichtig.

Einige Gelehrten sagten, dass das Wort "ihn" in diesem Vers für den Quran verwendet wird und sie gaben die folgende Interpretation: Es wird keinen von den Leuten der Schrift geben, der an den Quran nicht glaubt, bevor er (eine Person von den Leuten der Schrift) stirbt.

Dennoch wird in den Versen 157 und 158, welche die zwei Verse sind, die diesem Vers vorangehen, dasselbe Wort "ihn" ohne Zweifel für Jesus (a.s.) verwendet.

Der 157. Vers der Sure an-Nisa:

Und weil sie sprachen: "Siehe, wir haben den Messias Jesus, den Sohn der Maria, den Gesandten Allahs, getötet" - doch weder haben sie ihn getötet, noch gekreuzigt, sondern es erschien ihnen nur etwas Ähnliches. Und siehe, diejenigen, die darüber uneins sind, sind wahrlich im Zweifel über ihn. Sie wissen nichts davon, sondern folgen nur Vermutungen. Und sie töteten ihn mit Gewissheit nicht!

Der 158. Vers der Sure an-Nisa:

Ganz im Gegenteil: Allah erhöhte ihn zu Sich; und Allah ist mächtig und weise.

Gleich nach diesen Versen gibt es keinen Hinweis in der Sure an-Nisa 159, der darauf hindeutet, dass das Wort "ihn" jemand anderen als Jesus (a.s.) meint.

Der 159. Vers der Sure an-Nisa:

Und es gibt keinen von den Leuten der Schrift, der nicht vor seinem Tode an ihn glauben würde. Und am Tag der Auferstehung wird er über sie Zeuge sein. (Sure 4:159 - an-Nisa)

Im Quran teilt Allah uns mit, dass am Jüngsten Tag "ihre Zungen und ihre Hände und Füße wegen ihres Verhaltens wider sie zeugen" werden (Sure 24:24 - an-Nur und Sure 36:65 - Ya Sin). In der Sure 41:20-23 - Fussilat erfahren wir, dass "Gehör, Augen und Haut" wider uns zeugen werden. In keinem der Verse jedoch gibt es einen Hinweis auf "den Quran als Zeugen". Wenn wir annehmen, dass das Wort "ihn" oder "es" im ersten Versteil auf den Quran hinweist - grammatisch oder logisch haben wir überhaupt keinen Beweis -, dann sollten wir auch annehmen, dass das Wort "er" in der zweiten Aussage auch auf den Quran hindeutet. Wenn wir dieses jedoch annehmen, sollte es einen ausdrücklichen Vers geben, der diese Ansicht bestätigt. Der Kommentator Ibn Dschuzayy z.B. erwähnt nicht, dass das Wort "er" sich hier auf den Quran bezieht, wobei er die Ansichten aller großen Exegeten in seine Arbeit miteinbezieht. Wenn wir auf den Quran hinweisen, sehen wir, dass, wenn das gleiche Personalpronomen für den Quran verwendet wird, der Quran normalerweise vor oder nach dem spezifischen Vers erwähnt wird, wie dies der Fall in Sure 27:77 - an-Naml und Sure 26:192-196 - asch-Schu'ara' ist. Dieser Vers jedoch definiert direkt, dass die Menschen der Schrift an Jesus (a.s.) glauben und dass dieser Zeuge über sie sein wird.

Der zweite Punkt beschäftigt sich mit der Deutung des Ausdruckes "vor seinem Tode". Einige denken, dass dies bedeutet, an Jesus (a.s.) zu glauben vor ihrem eigenen Tod. Entsprechend dieser Deutung werden die Menschen der Schrift definitiv an Jesus (a.s.) vor ihrem eigenen Tod glauben. Zur Zeit Jesu jedoch hatten die Juden, die als die Menschen der Schrift angesehen wurden, nicht nur keinen Glauben an Jesus (a.s.), sondern sie versuchten sogar, ihn zu töten. Andererseits wäre es unsinnig zu behaupten, dass Juden und Christen, die nach der Zeit von Jesus lebten und starben, diesen Glauben an ihn - wie im Quran beschrieben - hatten.

Wenn wir diesen Vers abschließend beurteilen, kommen wir zu folgenden Schluss: vor dem Tod von Jesus (a.s.) werden alle Menschen der Schrift an ihn glauben.(2)

In seiner tatsächlichen Bedeutung deckt der Vers einfache Tatsachen auf, welche wie folgt sind:

Erstens ist es offensichtlich, dass der Vers auf die Zukunft hindeutet, weil er den Tod von Jesus (a.s.) erwähnt. Jedoch starb Jesus (a.s.) nicht, sondern wurde zu Allah emporgehoben. Jesus (a.s.) wird zur Erde zurückkommen, er wird für eine bestimmte Zeit leben und dann sterben. Zweitens werden alle Menschen der Schrift an ihn glauben. Dies ist ein Zustand, der noch nicht eingetreten ist, der aber definitiv eintreten wird.

Folglich, durch den Ausdruck "vor seinem Tode" gibt es einen Hinweis auf Jesus (a.s.). Die Leute der Schrift werden ihn sehen, kennen und ihm folgen, während er am Leben ist. Unterdessen wird Jesus (a.s.) wider sie am Jüngsten Tag Zeugnis ablegen. Allah weiß dies am besten.

(3)

Dass Jesus (a.s.) gegen Ende der Zeit zur Erde zurückkommen wird, wird auch in einem anderen Vers in Sure 43:61 - az-Zukhruf erwähnt.

Beginnend mit Vers 57 der Sure az-Zukhruf, gibt es einen Hinweis auf Jesus (a.s.):

Wenn immer der Sohn Marias als Beispiel aufgeführt wird, erregt sich dein Volk. Und fragt: "Sind unsere Götter besser oder er?" Dies bringen sie dir aber nur zum Streiten vor; denn sie sind ein streitsüchtiges Volk.
Seht, er war nur ein Diener, dem Wir Gnade erwiesen hatten. Und Wir machten ihn zu einem Beispiel für die Kinder Israels.
Hätten Wir es gewollt, hätten Wir aus euch (sogar) Engel machen können, die auf Erden einander nachfolgen. (Sure 43:57-60 - az-Zukhruf)

Gleich nach diesen Versen erklärt Allah, dass Jesus (a.s.) ein Zeichen des Jüngsten Tages ist.

Doch, er dient wirklich als Vorzeichen der Stunde. So bezweifelt sie nicht, sondern folgt Mir; dies ist der gerade Weg. (Sure 43:61 - az-Zukhruf)

Ibn Dschuzayy sagt, die erste Bedeutung dieses Verses ist, dass Jesus (a.s.) ein Zeichen oder eine Vorbedingung der Letzten Stunde ist. Man kann annehmen, dass dieser Vers ein sicherer Hinweis dafür ist, dass Jesus (a.s.) zu Endzeiten zur Erde zurückkommen wird. Weil Jesus (a.s.) sechs Jahrhunderte vor der Offenbarung des Quran lebte, können wir nicht sein erstes Kommen als Zeichen des Jüngsten Tages deuten. Was dieser Vers wirklich beweist, ist, dass Jesus (a.s.) gegen Ende der Zeit zur Erde kommt und zwar während des letzten Zeitabschnitts vor dem Jüngsten zurückcht. Allah weiß dies gewiss am besten.

Auf Arabisch lautet der Vers ("...er dient wirklich als Vorzeichen der Stunde...") "Innahu la 'ilmun li's-sa'ati". Einige Leute deuten das Pronomen "hu" (er) in diesem Vers als den Quran. Jedoch zeigen die vorhergehenden Verse klar, dass es Jesus (a.s.) ist, der hier im Vers erwähnt wird: "... er war nur ein Diener, dem Wir Gnade erwiesen hatten. Und Wir machten ihn zu einem Beispiel für die Kinder Israels." (3)

In Sahih Muslim ist angegeben, dass die Hadithe, in welchen gesagt wurde, dass der Prophet Jesus (a.s.) zu den Menschen gegen Ende der Zeit zurückkehren wird, den Status von "mutawatir" erreicht haben. Das bedeutet, dass sie von vielen Leuten in jeder Generation berichtet worden sind, dass es keinen Zweifel an ihrer Echtheit geben kann und dass dies als eines der großen Zeichen des Jüngsten Tages angesehen wird. (Sahih Muslim, 2/58)

Hudhayfa Ibn Usayd al-Ghifari, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: "Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, kam zu uns als wir diskutierten. Er fragte: "Worüber diskutiert ihr?" Wir antworteten: "Wir diskutieren über den Jüngsten Tag." Daraufhin sagte er: "Er wird nicht kommen, bevor ihr nicht die zehn Zeichen gesehen habt" und (in diesem Zusammenhang) erwähnte er den Rauch, den Dadschal, die Bestie, den Sonnenaufgang vom Westen, die Rückkehr des `Isa Ibn Maryam (Jesu, Sohn der Maria), Yadschudsch und Madschudsch (Gog und Magog) und Erdrutsche an drei Orten, einer im Osten, einer im Westen und einer in Arabien, an dessen Ende ein Feuer weiter aus Jemen brennt, der die Leute an ihren Versammlungsort treibt. (Sahih Muslim)

(4)

Ein anderer Vers, der auf das Wiederkommen von Jesus (a.s.) hindeutet, ist der folgende:

Als die Engel sprachen: "O Maria! Wahrlich, Allah verkündet dir (frohe Botschaft) durch ein Wort von Ihm: (einen Sohn), sein Name ist Messias, Jesus, der Sohn der Maria, angesehen in dieser Welt und im Jenseits, einer der (Allah) Nahestehenden.

Und er wird in der Wiege und im Mannesalter zu den Menschen reden und einer der Rechtschaffenen sein."

Sie sagte: "Mein Herr, wie soll ich einen Sohn bekommen, wo mich doch kein Mann jemals berührte?" Er sprach: "Allah schafft, was Er will. Wenn Er eine Sache beschlossen hat, spricht Er nur zu ihr "Sei!" und sie ist.

Und Er wird ihn das Buch und die Weisheit und die Thora und das Evangelium lehren.
(Sure 3:45-48 - Al-'Imran)

Im Vers wird gezeigt, dass Allah Jesus (a.s.) das Evangelium, die Thora und die "Schrift" lehrte. Ohne Zweifel ist dieses Buch von großer Wichtigkeit. Den gleichen Ausdruck finden wir im 110. Vers der Sure al-Ma'ida:

Dann wird Allah sprechen: "O Jesus, Sohn der Maria, gedenke Meiner Gnade gegen dich und deiner Mutter, als Ich dich mit heiliger Eingebung stärkte, auf dass du zu den Menschen in der Wiege und als Erwachsener reden solltest. Und als Ich dich die Schrift und die Weisheit und die Thora und das Evangelium lehrte. Und als du mit Meiner Erlaubnis as Ton die Gestalt eines Vogels formtest..." (Sure 5:110 - al-Ma'ida)

Wenn man die "Schrift" in beiden der Verse analysiert, sieht man, dass hier der Quran gemeint ist, denn es gibt nur ein bekanntes göttliches Buch auf Erden abgesehen von der Thora, dem Zabur (Psalter) und dem Evangelium. Außerdem wird in einem anderen Vers im Quran das Wort "Schrift" verwendet, um auf den Quran hinzuweisen.

Allah - es gibt keine Gottheit außer Ihm, dem Lebendigen, dem Ewigen. Er hat auf dich das Buch in Wahrheit herabgesandt, bestätigend, was ihm vorausging. Und Er sandte hinab die Thora und das Evangelium - (Schon) zuvor - als eine Rechtleitung für die Menschen; und Er sandte ihnen (den Maßstab zur) Unterscheidung (Al-furqan). Diejenigen, welche Allahs offenbarte Botschaft verleugnen, erwartet strenge Strafe. Und Allah ist der Erhabene, der Herr der Vergeltung. (Sure 3:2-4 - Al-'Imran)

In diesem Fall kann man durchaus annehmen, dass das dritte Buch, das Jesus (a.s.) gelehrt werden wird, der Quran ist, und man kann sich das nur vorstellen, wenn er am Ende der Zeit zur Erde zurückkommt. Jesus (a.s.) lebte 600 Jahre vor der Offenbarung des Qurans und es ist unwahrscheinlich, dass er den Quran kannte, bevor dieser hinabgesandt wurde. In diesem Fall ist die Tatsache, dass er den Quran während seines zweiten Daseins auf Erden lernen wird, durchaus plausibel.

Das wird auch in einem Hadith erläutert:

Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, sagte: "Ich schwöre bei Dem, in Dessen Hand mein Leben ist, dass der Sohn der Maria, Allahs Segen und Heil auf ihm, alsbald zu euch als gerechter Schiedsrichter entsandt wird; sodann wird er das Kreuz brechen, das Schwein töten, die Dschizya (Pflichtabgabe im islamischen Staat für Nicht-Muslime) der freien Nicht-Muslime unter muslimischer Herrschaft abschaffen, und Reichtum wird es in solch Überschuss geben, dass keiner ihn annehmen will. Eine einzige Niederwerfung (im Gebet) wird wertvoller als die ganze Welt und alles was in ihr ist sein." (Sahih Al - Buchari)

Sein Richten als gerechter Richter bedeutet hier- laut Aussage der Ulema (islamischen Rechtsgelehrten) - dass er gemäß der Scharia (die Gesamtheit der Gebote) des Islams richten wird, also in Übereinstimmung mit dem Quran und der Sunna des Propheten Muhammad (Allahs Segen und Heil auf ihm). Doch Allah weiß dies am besten.

Wie man ersieht, sind die Verse über die Rückkehr Jesu (a.s.) zur Erde sehr ausdrücklich und bemerkenswert. Keine ähnlichen Aussagen werden für irgendeinen anderen im Quran erwähnten Propheten gemacht. Ebenso wenig wurde auf einen anderen Propheten als "ein Zeichen der Stunde" hingewiesen und keine Aussage wurde für irgendeinen anderen Propheten im Quran gemacht, die irgendeine Nebenbedeutung enthält bezüglich seiner Rückkehr zur Erde. Nur für Jesus werden alle diese Aussagen verwendet. Die Bedeutung ist klar.

Es gibt andere Beispiele von Menschen im Quran, die diese Welt verließen und dann nach Hunderten von Jahren zurückkamen

Der Mann, der nach einem Jahrhundert auferstand

Einer von diesen Menschen ist ein Mann, der für ein Jahrhundert tot blieb. Dieses wird in der Sure al-Baqara erwähnt:

Oder den, welcher an einer Stadt vorüberging, die wüst in Trümmern lag. Er sprach: "Wie kann Allah dieser nach ihrer Zerstörung wieder Leben verleihen?" Da ließ ihn Allah hundert Jahre gestorben sein. Dann erweckte Er ihn und fragte: "Wie lange warst du abwesend?" Er antwortete: "Ich verweilte einen Tage oder den Teil eines Tages." Er sprach: "Nein, du bliebst hundert Jahre weg! Betrachte deine Speise und deinen Trank: sie sind nicht verdorben. Und betrachte deinen Esel! Wir machten dich so zu einem Zeichen für die Menschen. Und betrachte die Knochen, wie Wir sie zusammensetzen und alsdann mit Fleisch bekleiden." Und als ihm dies alles klargemacht worden war, sagte er: "Ich weiß (jetzt), dass Allah aller Dinge mächtig ist." (Sure 2:259 - al-Baqara)

In den Versen, die in den vorigen Seiten angegeben wurden, heißt es, dass Jesus (a.s.) nicht starb, sondern "zu Allah emporgehoben" wurde. Im obigen Vers dagegen starb der Mann jedoch definitiv. Infolgedessen ist es eine sichere Tatsache, dass sogar eine tote Person durch den Willen Allahs in der diesseitigen Welt wieder auferstehen kann. Das wird ausdrücklich im Quran gesagt. Es gibt aber noch weitere ähnliche Beispiele dafür.

Die Gefährten der Höhle wachten nach Jahren auf

So wird die Geschichte der "Gefährten der Höhle" in der Sure al-Kahf erzählt.

Allah berichtet darin von Jünglingen, die gezwungen wurden, Zuflucht vor der grausamen Tyrannei des Kaisers jener Zeit in einer Höhle zu suchen. Es wird erzählt, dass sie einschliefen und nach Jahren des Schlafes aufgewacht sind. Der Quran sagt dazu Folgendes:

Als die Jünglinge in der Höhle Zuflucht fanden, sagten sie: "O unser Herr! Gewähre uns Deine Barmherzigkeit und lenke unsere Sache zum Besten!" Da verhüllten Wir ihre Ohren in der Höhle für viele Jahre. (Sure 18:10-11 - al-Kahf)

Und du hättest sie für wach gehalten, obwohl sie schliefen. Und Wir drehten sie nach rechts und nach links um. Und ihr Hund lag mit ausgestreckten Pfoten auf der Schwelle. Wärst du auf sie gestoßen, wärst du vor ihnen geflüchtet, mit Grausen vor ihnen erfüllt. Und so weckten Wir sie auf, damit sie einander befragten. So fragte einer von ihnen: "Wie lange seid ihr nun hier geblieben?" Sie sprachen: "Wir blieben einen Tag oder den Teil eines Tages." (Andere) sagten: "Euer Herr weiß am besten, wie lange ihr hier gewesen seid. Schickt also einen von euch mit diesen eueren Silbermünzen zur Stadt, damit er schaut, wer die bekömmlichste Speise hat und euch davon bringt. Er muss aber verbindlich sein und euch niemand verraten. (Sure 18:18-19 - al-Kahf)

Der Quran erklärt nicht genau, wieviel Zeit die Jünglinge in der Höhle verbrachten. Stattdessen wird die Dauer dieser Periode durch die Wörter "viele Jahre" angedeutet. Die Vermutung der Menschen über die Dauer dieser Periode war jedoch ziemlich hoch: 309 Jahre. Allah sagt:

Nun: Sie verweilten in ihrer Höhle dreihundert Jahre und noch neun dazu. Sprich: "Allah weiß genau, wie lange sie verweilten. Er kennt das Geheimnis der Himmel und der Erde. Er ist der Sehende und der Hörende. Außer Ihm haben sie keinen Beschützer. Und Er beteiligt niemand an Seiner Befehlsgewalt." (Sure 18:25-26 - al-Kahf)

Was hier wichtig ist, ist nicht, ob diese Periode lang oder kurz ist. Der Punkt ist, dass Allah einige Leute zurücknimmt, indem er sie entweder schlafen oder einfach für eine bestimmte Periode sterben lässt und dann wieder belebt. Genauso wie die Menschen aus einem Traum aufwachen, so gibt Allah ihnen das Leben wieder. Jesus (a.s.) ist einer dieser Menschen, und wenn seine Zeit gekommen ist, wird er wieder in dieser Welt leben. Nach der Erfüllung seiner Aufgabe wird er wie jedes andere menschliche Wesen in Übereinstimmung mit dem Gebot des Verses sterben, in welchem Er sagte: "Auf ihr sollt ihr leben, und auf ihr sollt ihr sterben, und aus ihr sollt ihr hervorgeholt werden." (Sure 7:25 - al-A'raf)

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1. Prof. Süleyman Ates, Yüce Kur'an'in Çagdas Tefsiri (Zeitgenössischer Tafsir des Heiligen Quran)
2. Tefsir von Omer Nasuhi Bilmen
3. Prof. Süleyman Ates, Yüce Kur'an'in Çagdas Tefsiri (Zeitgenössischer Tafsir des Heiligen Quran, vol. 6, S. 4281)

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10. Juli 2018 um 20:18
In Antwort auf rabbie_12305340

Gott erwähnt ein Wunder, das im Quran niemandem gewährt wurde, außer Isa/Jesus, eines, das der Erschaffung Adams sehr ähnelt. Dieses Wunder ist eines, dessen Großartigkeit ihm niemand absprechen kann. Gott erwähnt im Quran, dass Jesus sagte:.

Sure 3,49
Seht, ich erschaffe für euch aus Ton die Gestalt eines Vogels und werde in sie hauchen, und sie soll mit Gottes willen ein Vogel werden.

Der Quran bestätigt aber in einige Suren, das Allah der einzige Lebens erschaffer ist.

Hier ein ausschnitt aus der Bibel der den Quran sehr ähnelt:

Genesis 2,7
"Da nahm Gott Erde, formte daraus den Menschen und blies ihm den Lebensatem in die Nase. So wurde der Mensch lebendig."

Im Quran erschafft Isa/Jesus aus Erde/Ton, Leben.
In der Bibel erschafft Gott aus Erde, Leben.

Das ist eine von mehrere Themen die mich wirklich interessieren. Was meint ihr aus diese Verse der "heiligen" Bücher.

Ich möchte hier keinen Krieg anfangen. Es sollte ehrlich diskutiert werden und vielleicht finden wir zusammen die Wahrheit heraus.

Für alle Muslimen, möchte ich noch beifügen, dass ich an die Bibel glaube:

Sure 3,2.3
Allah (ist einer allein). Es gibt keinen Gott außer ihm. (Er ist) der Lebendige und Beständige. Er hat die Schrift mit der Wahrheit auf dich herabgesandt als Bestätigung dessen, was (an Offenbarungsschriften) vor ihr da war. Er hat auch die THORA UND DAS EVANGELIUM (Bibel) HERABGESANDT.

Sure 6,34
Es gibt niemanden der das Wort Allahs verändern (und vermindern) kann. Was Allah einmal herabgesadt hat, kann man nicht verändern.

Mit diese Suren, möchte ich bestätigen was Mohammed im Quran geschrieben hat. Die Bibel wurde nie und man kann sie nicht verändern. So bestätigt es der Quran.

allah sagte ganz deutlich das die thora verfälscht wurde. und ich muss hier jemanden wiedersprechen der sagt das allah die ungläubigen liebt. allahs barmherzigkeit umfasst alles aber trotzdem liebt er die ungläubigen nicht solange sie nicht den islam annehmen

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12. Juli 2018 um 0:59
In Antwort auf ggghgg

allah sagte ganz deutlich das die thora verfälscht wurde. und ich muss hier jemanden wiedersprechen der sagt das allah die ungläubigen liebt. allahs barmherzigkeit umfasst alles aber trotzdem liebt er die ungläubigen nicht solange sie nicht den islam annehmen

Wer sagt denn das? Dorado sagt doch genau das Gegenteil, dass Allah nur die liebt (oder anerkennt), die seine Gebote halten, das ist vs. zu GOTT, der liebt nämlich alle!

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12. Juli 2018 um 17:06

Dorado erklärt es ganz gut, dass sich die 5 Bücher Mose mit dem Neuen Testament erfüllen, dazudichten hätte aufgrund der riesigen Zeitspannen gar nicht so gut geklappt, dass alles sich genauso erfüllt, da die Bibel von sovielen Menschen unter Gottes Inspriation geschrieben wurde, der EINE hat VIELEN eine Leitlinie gegeben. Im Normalfall verderben "viele Köche den Brei" aber hier wird er zu einer Einheit. Darüber sollte man mal nachdenken.

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