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Intelligenz

17. August 2008 um 19:17

Hi, ich bin neu hier und wollte gleich mal eine Frage stellen, die mich beschäftigt:
Ist Intelligenz "angeboren" oder wird sie erlernt? Oder beides?
Und vor allem: Kann man die eigene Intelligenz noch "verbessern" oder steigern? Wenn ja, wie?

Nicht das ich mich nicht damit beschäftigt hätte, nur gibt es einfach soviele geteilte Meinungen von allen möglichen Leuten.
Wir könnten ja ein bisschen darüber philosophieren

Ich frage das weil ich studieren möchte (aber ich weiß noch nicht was, hab soviele Interessen! ) und ich hab irgendwie ein bisschen Muffensausen vor dem Studium, weil ich Leute kenne, die soviel gelernt haben und das Studium trotzdem nicht geschafft haben!
Meine Noten sind aber ganz gut, nächstes Jahr mache ich das Abi und habe in der zwölften Klasse einen Schnitt von 2,1 gehabt.

lg

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18. August 2008 um 21:52

@miah
Die Intelligenz ist angeboren, d.h., die Höchstgrenze, die man erreichen kann, steht schon bei der Geburt fest. Ob man diese Grenze irgendwann erreicht, hat mit äußerlichen Einflüssen wie der Erziehung oder sozialem Umfeld zu tun. Nicht jeder kann der neue Einstein werden, egal wie er sich anstrengt, aber man kann immer das Beste aus sich rausholen.

Für manche Studienfächer ist die klassische (mathematisch-logische) Intelligenz sehr wichtig, wie z.B. Physik oder Chemie. Aber wenn du Literatur oder Musik studieren willst, kann dir ein hoher IQ nicht viel helfen, da musst du schon ein Gefühl für Sprache und Musik haben. Man muss also seine eigenen Begabungen kennen und sich dementsprechend ein Studienfach aussuchen.

Ich kenne viele Leute, die ganz unterschiedliche Fächer studiert haben, wenn dich also irgendwelche Fächer besonders interessieren, kann ich dir vielleicht etwas über die Studiengänge erzählen.

LG

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19. August 2008 um 9:46

Ich habe schon Leute gesehen
die Abitur haben aber extrem dumme Sachen von sich geben. Wenn man lernt, denke ich, schafft man alles.
Aber der IQ ist trotzdem auch angeboren.

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19. August 2008 um 13:36

Hi,
das habe ich mir so ungefähr auch gedacht, aber ich war halt nicht sicher, weils soviele geteilte Meinungen darüber gibt.

"und viele menschen verwechseln talent mit intelligenz, meiner meinung nach..."
Kannst du vielleicht genauer erklären was du jetzt damit meintest? Also, vielleicht ein Beispiel nennen oder so?

LG
Miah

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19. August 2008 um 13:39
In Antwort auf heloua

Ich habe schon Leute gesehen
die Abitur haben aber extrem dumme Sachen von sich geben. Wenn man lernt, denke ich, schafft man alles.
Aber der IQ ist trotzdem auch angeboren.

Hi,
das Gefühl habe ich nnämlich auch, weil bei uns in der Klasse gibt es Leute, die manchmal echt blöde Sachen sagen (also auch im alltäglichen Leben) und die haben dann in manchen FÄchern ganz gute Noten und das verstehe ich einfach nicht. Manche schleimen aber auch total bei den Lehrern herum, was mich auch total nervt.

LG
Miah

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19. August 2008 um 13:44
In Antwort auf emmyn

@miah
Die Intelligenz ist angeboren, d.h., die Höchstgrenze, die man erreichen kann, steht schon bei der Geburt fest. Ob man diese Grenze irgendwann erreicht, hat mit äußerlichen Einflüssen wie der Erziehung oder sozialem Umfeld zu tun. Nicht jeder kann der neue Einstein werden, egal wie er sich anstrengt, aber man kann immer das Beste aus sich rausholen.

Für manche Studienfächer ist die klassische (mathematisch-logische) Intelligenz sehr wichtig, wie z.B. Physik oder Chemie. Aber wenn du Literatur oder Musik studieren willst, kann dir ein hoher IQ nicht viel helfen, da musst du schon ein Gefühl für Sprache und Musik haben. Man muss also seine eigenen Begabungen kennen und sich dementsprechend ein Studienfach aussuchen.

Ich kenne viele Leute, die ganz unterschiedliche Fächer studiert haben, wenn dich also irgendwelche Fächer besonders interessieren, kann ich dir vielleicht etwas über die Studiengänge erzählen.

LG

Hi,
"Die Intelligenz ist angeboren, d.h., die Höchstgrenze, die man erreichen kann, steht schon bei der Geburt fest."
Und woraus setzt sie sich genau zusammen, also von den Eltern abhängig oder?

Ich kenne ja auch ein paar Leute die studieren, aber die Fächer (z. B. Geschichte) sind superlangweilig.
Also meine "Traumfächer" wären Medizin und Psychologie, wweil ich total gerne mit Menschen arbeiten würde aber als ich die ncs gesehen habe, wars auch schon wieder vorbei damit Für Medizin braucht man ja einen Schnitt von 1,3 oder noch besser und das schaffe ich niemals. Außerdem braucht man für Psychologie gute Mathekenntnisse und ich bin kein Ass in Mathe. Die klassisch-logische Intelligenz habe ich nämlich nicht (das hat mir mein Mathelehrer schon oft gesagt), deshalb denke ich grade mehr in die Richtung "Medien und Journalismus" weil mir das schreiben auch superviel Spaß macht und ich mir auch vorstellen könnte das in Zukunft immer zu machen.

LG
Miah

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19. August 2008 um 13:47

Hi,
Ich hab schon ein paar Intellligenztests gemacht, aber sie sind alle unterschiedlich ausgefallen, lagen aber alle ungefähr im oberen Durchschnitt. Vielleicht nimmt die "Intelligenz" ab, weil das Gedächtnis schwächer wird?

LG
Miah

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19. August 2008 um 16:19
In Antwort auf miah1989

Hi,
Ich hab schon ein paar Intellligenztests gemacht, aber sie sind alle unterschiedlich ausgefallen, lagen aber alle ungefähr im oberen Durchschnitt. Vielleicht nimmt die "Intelligenz" ab, weil das Gedächtnis schwächer wird?

LG
Miah

Ich
denke nicht das Intelligenztests so zu trauen sind. hab 3 in meinem Leben machen müssen und ich finde sie nicht sehr aussagekräftig.
zwar hatte ich immer ähnliche Ergebnisse, die um einen Wert geschwankt haben, aber eine gute Freundin von mir war eine absolute Einserschülerin und sie hatte um einiges weniger IQ Punkte wie ich. und ich bin nicht grad ne leuchte, eher ein kompletter Chaot. das ergebnis war viel zu hoch, und ich kann mich erinnern das ich bei ein paar fragen nur aus dem Gefühl heraus geantwortet habe, nicht aus wissen.

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19. August 2008 um 19:35
In Antwort auf miah1989

Hi,
"Die Intelligenz ist angeboren, d.h., die Höchstgrenze, die man erreichen kann, steht schon bei der Geburt fest."
Und woraus setzt sie sich genau zusammen, also von den Eltern abhängig oder?

Ich kenne ja auch ein paar Leute die studieren, aber die Fächer (z. B. Geschichte) sind superlangweilig.
Also meine "Traumfächer" wären Medizin und Psychologie, wweil ich total gerne mit Menschen arbeiten würde aber als ich die ncs gesehen habe, wars auch schon wieder vorbei damit Für Medizin braucht man ja einen Schnitt von 1,3 oder noch besser und das schaffe ich niemals. Außerdem braucht man für Psychologie gute Mathekenntnisse und ich bin kein Ass in Mathe. Die klassisch-logische Intelligenz habe ich nämlich nicht (das hat mir mein Mathelehrer schon oft gesagt), deshalb denke ich grade mehr in die Richtung "Medien und Journalismus" weil mir das schreiben auch superviel Spaß macht und ich mir auch vorstellen könnte das in Zukunft immer zu machen.

LG
Miah

Hallo!
""Die Intelligenz ist angeboren, d.h., die Höchstgrenze, die man erreichen kann, steht schon bei der Geburt fest."
Und woraus setzt sie sich genau zusammen, also von den Eltern abhängig oder?"

Die Intelligenz wird durch Gene weitergegeben, die nicht unbedingt bei den Eltern exprimiert sein müssen. Es kann theoretisch sein dass Mutter und Vater einen niedrigen IQ haben, ihr Kind aber ein Genie ist, weil es das Intelligenz-Gen vom Urgroßvater geerbt hat, das irgendwo in einem Elternteil geschlummert hat. Es ist so was wie eine Lotterie .


Für ein Medizin-Studium muss man sehr viel auswendig lernen, und ein bisschen Mathe ist auch dabei (Statistik). Psychologie finde ich viel interessanter, ich weiß aber nicht wie schwer die Mathematik für Psychologen ist. Ich schätze dass sie nicht schwerer ist als Mathe für Ingenieure, und das ist zu schaffen wenn man das Fach unbedingt studieren will. Sind deine Mathe-Noten wirklich sehr schlecht oder eher Mittelmaß?

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21. August 2008 um 13:42

O.K.,
jetzt hab ich es auch kapiert
Intelligenz ist auch ein weiter Begriff, es gibt ja auch verschiedene Intelligenzen.
Aber verstehe auf jeden Fall was du meinst.

LG
Miah

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21. August 2008 um 13:58
In Antwort auf emmyn

Hallo!
""Die Intelligenz ist angeboren, d.h., die Höchstgrenze, die man erreichen kann, steht schon bei der Geburt fest."
Und woraus setzt sie sich genau zusammen, also von den Eltern abhängig oder?"

Die Intelligenz wird durch Gene weitergegeben, die nicht unbedingt bei den Eltern exprimiert sein müssen. Es kann theoretisch sein dass Mutter und Vater einen niedrigen IQ haben, ihr Kind aber ein Genie ist, weil es das Intelligenz-Gen vom Urgroßvater geerbt hat, das irgendwo in einem Elternteil geschlummert hat. Es ist so was wie eine Lotterie .


Für ein Medizin-Studium muss man sehr viel auswendig lernen, und ein bisschen Mathe ist auch dabei (Statistik). Psychologie finde ich viel interessanter, ich weiß aber nicht wie schwer die Mathematik für Psychologen ist. Ich schätze dass sie nicht schwerer ist als Mathe für Ingenieure, und das ist zu schaffen wenn man das Fach unbedingt studieren will. Sind deine Mathe-Noten wirklich sehr schlecht oder eher Mittelmaß?

Ok,
Also gibt es ein bestimmtes Gen, wodurch Intelligenz vererbt wird, wenn ich das richtig verstanden habe?

Na ja, vor dem auswendig lernen habe ich nicht so viel Angst, eher vor dem Logischen, wie ja eben Mathe. Aber die ncs sind auch viel zu hoch, ich schaffe nie im leben einen Schnitt von 1,3, da bin ich mir sicher. Sehr schlecht bin ich nicht in Mathe, im letzten Zeugnis hatte ich grad noch eine 3, aber das auch nur mit Glück und viel Lernerei. Ich glaube aber man braucht für beide Fächer Statistik und das hatten wir noch nicht, da fangen wir erst bald mit an.
Ich kenne leider auch niemanden, der das studiert hat, sonst würde ich da mal nachfragen, aber ich mache mir ohnehin Gedanken ob meine Intelligenz für Medizin oder Psychologie ausreichen würde, aber ich weiß noch nichteinmal ob das Ganze etwas mit Intelligenz zu tun hat, weil auswendig lernen ja nichts mit Intelligenz zu tun hat.
Hast du denn auch studiert?

LG
Miah

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21. August 2008 um 14:01
In Antwort auf frappuchino

Ich
denke nicht das Intelligenztests so zu trauen sind. hab 3 in meinem Leben machen müssen und ich finde sie nicht sehr aussagekräftig.
zwar hatte ich immer ähnliche Ergebnisse, die um einen Wert geschwankt haben, aber eine gute Freundin von mir war eine absolute Einserschülerin und sie hatte um einiges weniger IQ Punkte wie ich. und ich bin nicht grad ne leuchte, eher ein kompletter Chaot. das ergebnis war viel zu hoch, und ich kann mich erinnern das ich bei ein paar fragen nur aus dem Gefühl heraus geantwortet habe, nicht aus wissen.

Ja,
das hatte ich auch gehabt, bei uns (einer Freundin und mir) war das nämlich auch so und das fand ich dann schon etwas komisch, weil die halt auch supergut in der Schule ist und wir ungefähr den gleichen IQ hatten.
Vielleicht sind Intelligenztests ja auch von der Tagesform abhängig Kann mir das anders irgendwie nicht erklären.

LG
Miah

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21. August 2008 um 15:56
In Antwort auf miah1989

Ok,
Also gibt es ein bestimmtes Gen, wodurch Intelligenz vererbt wird, wenn ich das richtig verstanden habe?

Na ja, vor dem auswendig lernen habe ich nicht so viel Angst, eher vor dem Logischen, wie ja eben Mathe. Aber die ncs sind auch viel zu hoch, ich schaffe nie im leben einen Schnitt von 1,3, da bin ich mir sicher. Sehr schlecht bin ich nicht in Mathe, im letzten Zeugnis hatte ich grad noch eine 3, aber das auch nur mit Glück und viel Lernerei. Ich glaube aber man braucht für beide Fächer Statistik und das hatten wir noch nicht, da fangen wir erst bald mit an.
Ich kenne leider auch niemanden, der das studiert hat, sonst würde ich da mal nachfragen, aber ich mache mir ohnehin Gedanken ob meine Intelligenz für Medizin oder Psychologie ausreichen würde, aber ich weiß noch nichteinmal ob das Ganze etwas mit Intelligenz zu tun hat, weil auswendig lernen ja nichts mit Intelligenz zu tun hat.
Hast du denn auch studiert?

LG
Miah

@miah
Ich weiß nicht ob es ein bestimmtes Intelligenz-Gen gibt, jedenfalls hat man noch keins gefunden. Verschiedene Studien (an Zwillingen z.Bsp.) haben aber eindeutig erwiesen, dass Intelligenz erblich ist.

Ich habe Mathe und Physik studiert , aber ich kenne auch viele Mediziner. Die meisten Medizin-Klausuren sind multiple-choice-Tests, sind also sehr am Auswendiglernen orientiert. Sehr viele Mediziner fallen in Mathe-Klausuren durch, sind also bestimmt nicht besser als du, schaffen es aber irgendwann trotzdem. An deiner Stelle würde ich mir keine großen Sorgen um meine Intelligenz machen. Du bist bestimmt nicht dumm, und man braucht schließlich nur eine 4,0 um eine Klausur zu bestehen. Wenn du also unbedingt Medizin oder Psychologie studieren willst, schaffst du mit etwas Anstrengung auch die Mathe-Klausuren.

LG

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