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Institutionen!

10. Februar um 21:11


Wie der Titel schon sagt, wart ihr schon einmal in einem Spital, Pflegeheim, Heim für Menschen mit einer Beeinträchtigung? Als Patient, Angehöriger, Besucher? Welche Eindrücke hattet ihr? Über Personal, Atmosphäre, Haltung der Beschäftigten. Menschliche Haltung!

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11. Februar um 14:43


Also, zu wenig Pflegepersonal? Nett umd freundlich und bemüht recht da nicht wirklich.

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11. Februar um 14:58


Ja, das scheint auch verwirrend und man verliert das Vertrauen. Mich interessiert es, weil ich Kankemschwester war, jetzt pensioniert. Allerdings in der Schweiz. Aber ich habe schon öfters gehört, dass der Pflegemangel in DE gross sei, insbesondere in Pflegeheimen. 

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11. Februar um 15:25
In Antwort auf myra_877605


Ja, das scheint auch verwirrend und man verliert das Vertrauen. Mich interessiert es, weil ich Kankemschwester war, jetzt pensioniert. Allerdings in der Schweiz. Aber ich habe schon öfters gehört, dass der Pflegemangel in DE gross sei, insbesondere in Pflegeheimen. 

meine schwmutter ist auf einer schwerstdementstation.
ich finde es immer und immer wieder erstaunlich, wie nett die schwestern auch
unter personal- und zeitmangel immer noch mit den patienten umgehen.
und sagen zu uns als angehörige "das muss schwer für sie sein, die mutter so zu sehen"...unglaublich, ich glaube, für so etwas muss man berufen sein.

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11. Februar um 15:35


Das freut mich zu hören. Ich habe 21 Jahre im Pflegeheim gearbeitet. Anfänglich war der Umgang mit schwer an Demenz erkrankten Menschen nicht so gut, aber es hat sich viel getan in letzter Zeit. Das stimmt, auch die Angehörigen brauchen ein wenig Unterstützung. Mein Vater war auch im Heim und hatte eine schwere Demenzerkrankung. Ich habe es von beiden Seiten erlebt, Pflegende und Angehörige.

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11. Februar um 15:56
In Antwort auf myra_877605


Wie der Titel schon sagt, wart ihr schon einmal in einem Spital, Pflegeheim, Heim für Menschen mit einer Beeinträchtigung? Als Patient, Angehöriger, Besucher? Welche Eindrücke hattet ihr? Über Personal, Atmosphäre, Haltung der Beschäftigten. Menschliche Haltung!

Zwei Pflegeheime, als Angehörige.
Dort waren die Tante meines Papas und deren Schwester untergebracht.
Baulich beides sehr schöne Anlagen, die Atmosphäre war gut.

Bei dem Heim von Papas Tante war es das aber dann auch schon.
Das Personal war nicht unbedingt unnett, aber das Haus war komplett unterbesetzt.
Was zur Folge hatte, dass die Tante, sie litt an beginnender Alzheimer, mehrfach weglaufen konnte. Aus dem Heim heraus, auf die Straße, in die Stadt. 
Einmal im Winter, Eisglätte, sie ist gestürzt, hat sich die linke Hand gebrochen, das ist dann ewig nicht verheilt, der kleine Finger blieb auch irgendwie krumm.
In Folge des Ganzen wurde dann aber nicht etwa sorgsamer auf sie aufgepasst - nee, sie wurde "ruhiggestellt", heißt mit Medis abgefüllt, so dass sie seit dieser Begebenheit nur noch apatisch und teilnahmslos im Bett lag.
Wenn es nach mir gegangen wäre, hätte ich die Verantwortlichen angezeigt und verklagt; Papa wollte das allerdings nicht.

Personalnot - ja, gut, ist wirklich blöde für die Schwestern und Pfleger. Aber das kann und darf doch nicht solche Ausmaße annehmen, dass Bewohner, die der Fürsorge und Obhut dieser Personen anvertraut wurden, da einfach sich selbst überlassen bleiben und sich deshalb verletzen. Die Tante war damals bereits über 80, die hätte sich auch das Genick brechen können, die hätte vor ein Auto laufen können...
Und Menschen dann ruhig zu stellen und nur noch zu verwahren; damit man nur ja keine große Arbeit mit ihnen hat...?

Im Heim ihrer Schwester war es nicht so schlimm. Auch dort herrschte Personalnot, aber die waren da echt freundlich und wirklich um die Bewohner bemüht. Obwohl die immer unverkennbar froh waren, wenn man da abends zu den Essenzeiten als Besuch vorbeikam und so der "Tante" etwas beim Essen helfen konnte. Da konnten sie sicher sein, dass das Abendbrot seinen Weg wirklich in "Tantes" Magen fand, ohne sich selber intensiv darum kümmern zu müssen. 
 

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11. Februar um 16:21


Wie du das beschreibst bei Papas Tante, habe ich auch erlebt. Mein Vater konnte noch recht gut gehen, kaum war er im Heim, haben sie ihn in den Rollstuhl gesetzt und mit einem Tisch vorne fixiert. Nach kurzer Zeit konnte er nicht mehr gehen. In wie weit sie medikamentös eingegriffen haben, weiss ich nicht. Aber meine Mutter wollte natürlich nicht, dass ich etwas gesagt hätte. Klar, die Gefahr besteht, dass die Bewohner nach draussen gehen, aber dass sie nachher nicht mehr auf sie geachtet haben, finde ich nicht gut. Und dass sie nur noch im Bett gelegen hat, ist Horror. 
Das mit dem dankbar sein, dass du ihr das Essen gereicht hast, kann ich verstehen. Das ging mir auch öfters so, aber gewartet haben wir nicht,  dass Angehörige kommen. Ich selbst hätte meinen Vater lieber in einer geschlossenen Abteilung gewusst, in der er sich frei hätte bewegen können, aber das gab es nicht im Wohnort meiner Eltern.

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11. Februar um 17:02
In Antwort auf myra_877605


Wie du das beschreibst bei Papas Tante, habe ich auch erlebt. Mein Vater konnte noch recht gut gehen, kaum war er im Heim, haben sie ihn in den Rollstuhl gesetzt und mit einem Tisch vorne fixiert. Nach kurzer Zeit konnte er nicht mehr gehen. In wie weit sie medikamentös eingegriffen haben, weiss ich nicht. Aber meine Mutter wollte natürlich nicht, dass ich etwas gesagt hätte. Klar, die Gefahr besteht, dass die Bewohner nach draussen gehen, aber dass sie nachher nicht mehr auf sie geachtet haben, finde ich nicht gut. Und dass sie nur noch im Bett gelegen hat, ist Horror. 
Das mit dem dankbar sein, dass du ihr das Essen gereicht hast, kann ich verstehen. Das ging mir auch öfters so, aber gewartet haben wir nicht,  dass Angehörige kommen. Ich selbst hätte meinen Vater lieber in einer geschlossenen Abteilung gewusst, in der er sich frei hätte bewegen können, aber das gab es nicht im Wohnort meiner Eltern.

Dieser Sparzwang überall ist halt so schlimm.

Ich meine, ich verstehe es ja irgendwie sogar, dass sie die Tante in dem Heim "ruhiggestellt" haben; oder besser: ich kann nachempfinden, dass man sich nicht anders zu helfen wußte. 

Die Tante war, eigentlich bis kurz vor ihrem Tod, körperlich wirklich fit; eine Konstitution wie so ein Panzer; eine große, füllige, schwere Frau, und kräftig, hatte so etwa 140kg. Wenn die irgendwo hin wollte oder lang wollte, die hatte die Kraft Schwestern und Pfleger einfach umzurennen. Mit der Demenzerkrankung, die dann hinzukam und immer schlimmer wurde, war es dann noch schwieriger. Sie war körperlich kaum zu bändigen, wenn sie etwas nicht wollte. Dass da nicht immer zwei, drei Personen zur Hand sein, bereit stehen konnten, um sie so, ohne Medikation in Schach zu halten, verstehe ich ja. 

Und trotzdem war - und bin - ich immer noch wütend und aufgebracht, wenn ich daran denke; auch wenn die Tante inzwischen schon etliche Jahre tot ist.

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11. Februar um 17:14


Ich glaube, dass das in Spitälern zunehmend gefordert wird. Ein Einbettzimmer, auch in Pflegeheimen. Also, ich hatte einfach  Glück, ich musste noch nie ins Spital. Zweimal für ambulante Eingriffe, musste aber nicht dort übernachten. Wer schläft im Hotel im gleichem Zimmer mit einer wildfremden Person? aber im Spital ist das immer noch normal. Aber die Behandlung sollte die gleiche sein.
Bei Menschen mit einer Demenzerkrankung kann ein Mehrbettzimmer Sicherheit geben. Sie legen sich ja manchmal ins Bett zu einem anderen Menschen. 

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11. Februar um 17:27
In Antwort auf wachsperle3

Dieser Sparzwang überall ist halt so schlimm.

Ich meine, ich verstehe es ja irgendwie sogar, dass sie die Tante in dem Heim "ruhiggestellt" haben; oder besser: ich kann nachempfinden, dass man sich nicht anders zu helfen wußte. 

Die Tante war, eigentlich bis kurz vor ihrem Tod, körperlich wirklich fit; eine Konstitution wie so ein Panzer; eine große, füllige, schwere Frau, und kräftig, hatte so etwa 140kg. Wenn die irgendwo hin wollte oder lang wollte, die hatte die Kraft Schwestern und Pfleger einfach umzurennen. Mit der Demenzerkrankung, die dann hinzukam und immer schlimmer wurde, war es dann noch schwieriger. Sie war körperlich kaum zu bändigen, wenn sie etwas nicht wollte. Dass da nicht immer zwei, drei Personen zur Hand sein, bereit stehen konnten, um sie so, ohne Medikation in Schach zu halten, verstehe ich ja. 

Und trotzdem war - und bin - ich immer noch wütend und aufgebracht, wenn ich daran denke; auch wenn die Tante inzwischen schon etliche Jahre tot ist.


Ich fühlte mich bei meinem Vater genau so hilflos. Er ist 2003 gestorben. Ich weiss noch  immer jede Einzelheit.

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12. Februar um 8:58
In Antwort auf myra_877605


Wie der Titel schon sagt, wart ihr schon einmal in einem Spital, Pflegeheim, Heim für Menschen mit einer Beeinträchtigung? Als Patient, Angehöriger, Besucher? Welche Eindrücke hattet ihr? Über Personal, Atmosphäre, Haltung der Beschäftigten. Menschliche Haltung!

Ich habe ja schon bei einigen Heimen/Internat/Foerderheim gearbeitet. 

Wenn Kinder und Jugendliche so untergebracht sind ist der Personalschlüssel wirklich um einiges besser als in Pflegeheimen. 

Dann fange ich mal an. 

Ich habe schon in einem Kindeheim gearbeitet. Das ist keine einfache Aufgabe. Die Kinder waren alle fit, also keine Behinderungen usw. Alle diese Kinder hatten Eltern, waren aber aus verschiedenen Gruenden aus der Familie genommen worden. Ich hatte eine Gruppe Jungs im Alter von 14 bis 17 Jahren. Es waren 10 Kinder in einer Gruppe. Man war in der Regel allein im Dienst. Nur nachmittags zu zweit in der Hausaufgabenbetreuung und Letnzeit. Ich bin mit den Jungs gut zurecht gekommen und habe mit einigen noch Kontakt. 

Dann habe ich auch auch an einer Schule + Internat fuer blinde und mehrfach Behinderte Kinder gearbeitet. Dort waren die Schulklassen wirklich klein und sehr individuell auf die Kinder ausgerichtet. Oft waren nur 4 Schueler in einer Klasse mit 2 Betreuern durchgehend, dann kamen zu verschiedenen Zeiten noch Therapeuten dazu. 

An die Schule angeschlossen war das Internat. Dort haben die Kinder in Gruppen von 4 bis 6 Kindern zusammengelebt. Auch da war genuegend Personal vorhanden. Es waren immer 3, manchmal auch 4 Personen im Dienst. 

Dann habe ich eine Weile bei einem Foerderheim plus Werkstatt gearbeitet. Dort hat man die Gruppen aus der Schule (bei der ich vorher gearbeitet hatte) uebernommen als die Schulpflicht beendet war. Man hat versucht die Bewohner zusammen zu behalten, weil sie ja schon jahrelang wie eine Familie zusammengelebt haben. 

Es war auch wichtig jedem soviel Freiheit und Selbständigkeit zu ermöglichen wie moeglich. Es gab also Bewohner die eigene Apartment hatten und da auch mit ihren Partnern zusammengelebt haben....bis hin zu Schwerstbehinderten Menschen die nichts fuer sich selber machen konnten. 

Im Erwachsenenbereich war der Personalschluessel nicht mehr so gut wie bei den Kindern. Aber noch akzeptabel um den Bewohnern gerecht zu werden. 

Wir hatten die verschiedensten Mitarbeiter. Das ging von Menschen die sich total aufgeopfert haetten und nicht auf sich selbst geachtet. Da musste ich schon einige male jemanden in mein Buero zitieren und Ueberstundenabbau anordnen. 

Es gab aber auch die Mitarbeiter die einfach faul waren, nie mehr gemacht haben als noetig....und auf die man ein Auge haben musste. 

Ja.....menschlich eben. 

Ich fand es immer ok wie die Bewohner gelebt haben und wie sie betreut wurden. 

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12. Februar um 9:00
In Antwort auf myra_877605


Ich glaube, dass das in Spitälern zunehmend gefordert wird. Ein Einbettzimmer, auch in Pflegeheimen. Also, ich hatte einfach  Glück, ich musste noch nie ins Spital. Zweimal für ambulante Eingriffe, musste aber nicht dort übernachten. Wer schläft im Hotel im gleichem Zimmer mit einer wildfremden Person? aber im Spital ist das immer noch normal. Aber die Behandlung sollte die gleiche sein.
Bei Menschen mit einer Demenzerkrankung kann ein Mehrbettzimmer Sicherheit geben. Sie legen sich ja manchmal ins Bett zu einem anderen Menschen. 

Ich war ja wegen meines Berufs schon in vielen Krankenhäusern. Immer wenn ein Bewohner im Krankenhaus war habe ich das begleitet und war die Verbindung zwischen Krankenhaus und Einrichtung. 

Dabei Ei habe ich sehr gute und auch sehr schlechte Erfahrungen gemacht. 

Das ist ein weites Feld....

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12. Februar um 9:46
In Antwort auf evaeden

Ich habe ja schon bei einigen Heimen/Internat/Foerderheim gearbeitet. 

Wenn Kinder und Jugendliche so untergebracht sind ist der Personalschlüssel wirklich um einiges besser als in Pflegeheimen. 

Dann fange ich mal an. 

Ich habe schon in einem Kindeheim gearbeitet. Das ist keine einfache Aufgabe. Die Kinder waren alle fit, also keine Behinderungen usw. Alle diese Kinder hatten Eltern, waren aber aus verschiedenen Gruenden aus der Familie genommen worden. Ich hatte eine Gruppe Jungs im Alter von 14 bis 17 Jahren. Es waren 10 Kinder in einer Gruppe. Man war in der Regel allein im Dienst. Nur nachmittags zu zweit in der Hausaufgabenbetreuung und Letnzeit. Ich bin mit den Jungs gut zurecht gekommen und habe mit einigen noch Kontakt. 

Dann habe ich auch auch an einer Schule + Internat fuer blinde und mehrfach Behinderte Kinder gearbeitet. Dort waren die Schulklassen wirklich klein und sehr individuell auf die Kinder ausgerichtet. Oft waren nur 4 Schueler in einer Klasse mit 2 Betreuern durchgehend, dann kamen zu verschiedenen Zeiten noch Therapeuten dazu. 

An die Schule angeschlossen war das Internat. Dort haben die Kinder in Gruppen von 4 bis 6 Kindern zusammengelebt. Auch da war genuegend Personal vorhanden. Es waren immer 3, manchmal auch 4 Personen im Dienst. 

Dann habe ich eine Weile bei einem Foerderheim plus Werkstatt gearbeitet. Dort hat man die Gruppen aus der Schule (bei der ich vorher gearbeitet hatte) uebernommen als die Schulpflicht beendet war. Man hat versucht die Bewohner zusammen zu behalten, weil sie ja schon jahrelang wie eine Familie zusammengelebt haben. 

Es war auch wichtig jedem soviel Freiheit und Selbständigkeit zu ermöglichen wie moeglich. Es gab also Bewohner die eigene Apartment hatten und da auch mit ihren Partnern zusammengelebt haben....bis hin zu Schwerstbehinderten Menschen die nichts fuer sich selber machen konnten. 

Im Erwachsenenbereich war der Personalschluessel nicht mehr so gut wie bei den Kindern. Aber noch akzeptabel um den Bewohnern gerecht zu werden. 

Wir hatten die verschiedensten Mitarbeiter. Das ging von Menschen die sich total aufgeopfert haetten und nicht auf sich selbst geachtet. Da musste ich schon einige male jemanden in mein Buero zitieren und Ueberstundenabbau anordnen. 

Es gab aber auch die Mitarbeiter die einfach faul waren, nie mehr gemacht haben als noetig....und auf die man ein Auge haben musste. 

Ja.....menschlich eben. 

Ich fand es immer ok wie die Bewohner gelebt haben und wie sie betreut wurden. 


Eva, so wie du das beschreibst, das käme meinen  Idealvorstellungen einer guten Begleitung, Betreung, Pflege sehr nahe. Auch die menschliche Haltung finde ich gut. Wie ich dich hier kennengelernt habe, hast du da bestimmt sehr viel dazu beigetragen!! Bei euch hätte ich, glaube ich auch gerne gearbeitet.

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12. Februar um 10:39
In Antwort auf evaeden

Ich war ja wegen meines Berufs schon in vielen Krankenhäusern. Immer wenn ein Bewohner im Krankenhaus war habe ich das begleitet und war die Verbindung zwischen Krankenhaus und Einrichtung. 

Dabei Ei habe ich sehr gute und auch sehr schlechte Erfahrungen gemacht. 

Das ist ein weites Feld....


Ich selbst war nach Jahren im Spital, eine ambulante OP. Ich war echt erstaunt wie nett und professionell, sie das gehandhabt haben. Ich dachte, dass da doch Einiges besser ist als früher. 

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12. Februar um 19:50


Ich bin da völlig einverstanden mit dir. Aber bei uns sind die Privatversicherungen  dermassen teuer. Meine Schwägerin zahlte über 1000 Fr. pro Monat in Zürich. Sie konnte das, weil sie  keine Familie hatte. Aber Familien kommen hier schon an ihre Grenzen , ohne privat.

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13. Februar um 9:29
In Antwort auf myra_877605


Wie der Titel schon sagt, wart ihr schon einmal in einem Spital, Pflegeheim, Heim für Menschen mit einer Beeinträchtigung? Als Patient, Angehöriger, Besucher? Welche Eindrücke hattet ihr? Über Personal, Atmosphäre, Haltung der Beschäftigten. Menschliche Haltung!

Krankenhäuser, Altenpflegeheime und - einrichtungen

Angeblich haben wir in Deutschland einen Pflegenotstand - den hatten wir schon in den 90ern. Vielmehr ist es die Geldgier der oft nicht landesansässigen Investoren, die die Pflege zur Katastrophe werden lässt.

Im letzten Heim, in dem wir meine schwer kranke Mutter untergebracht hatten, haben wir das extrem zu spüren bekommen: nicht genug zu essen (wurde von den Pflegern gegessen), Medikamentengaben wurden nicht überwacht - Patienten spuckten Medikamente wieder aus, Körperpflege teilweise mangelhaft usw. und so fort

Wir haben sie jetzt in eine 24/7 betreute Pflege-WG gebracht und hoffen, dass es dort besser wird.

Ich denke, der Pflegenotstand wird vorgeschoben. Würde man die Kräfte besser bezahlen und mehr überwachen, müssten alte Menschen nicht so würdelos leben. Und bei den Preisen denke ich, ist es ein Leichtes, die Leute vernünftig zu bezahlen.
 

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13. Februar um 16:29


Wieviel bezahlt ihr bei euch für eine Privatzusatzversicherung für stationäre Aufenthalte?

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13. Februar um 16:38
In Antwort auf performerin

Krankenhäuser, Altenpflegeheime und - einrichtungen

Angeblich haben wir in Deutschland einen Pflegenotstand - den hatten wir schon in den 90ern. Vielmehr ist es die Geldgier der oft nicht landesansässigen Investoren, die die Pflege zur Katastrophe werden lässt.

Im letzten Heim, in dem wir meine schwer kranke Mutter untergebracht hatten, haben wir das extrem zu spüren bekommen: nicht genug zu essen (wurde von den Pflegern gegessen), Medikamentengaben wurden nicht überwacht - Patienten spuckten Medikamente wieder aus, Körperpflege teilweise mangelhaft usw. und so fort

Wir haben sie jetzt in eine 24/7 betreute Pflege-WG gebracht und hoffen, dass es dort besser wird.

Ich denke, der Pflegenotstand wird vorgeschoben. Würde man die Kräfte besser bezahlen und mehr überwachen, müssten alte Menschen nicht so würdelos leben. Und bei den Preisen denke ich, ist es ein Leichtes, die Leute vernünftig zu bezahlen.
 


Das ist wirklich sehr unprofessionell wie deine Mutter betreut wurde. Mit dem Essen das ist schlimm. Sowas sollte wirklich nirgends auf dieser Welt Platz haben, schon gar nicht in unseren Ländern. Leider ist es so, dass es immer mehr private Pflegeeinrichtungen gibt, die sehr gutes Geld verdienen. Hoffentlich wird es besser für deine Mutter am neuen Ort. Alles für euch. 

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13. Februar um 16:57



Erstmal freut es mich, dass du gesagt hast, dass sich das Pflegepersonal ihren Umständen entsprechend gut verhalten hat. 
Aber dass du auf die Wöchnerinnen Abteilung kamst, kann meiner Meinung nur damit zusammenhängen, dass es ev. sehr geeilt hat mit deiner OP, ansonsten wäre das extrem taktlos gewesen. Und vor allem wäre ein vorgängiges Gespräch vonnöten gewesen. Sonst ein no go!

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