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In Jordanien erwartet ihn der Tod

28. Januar 2010 um 11:24

Der Jordanier Sultan Assawahri war einst ein guter Moslem. Dann entschied er sich für ein Leben als Christ. Während seiner Abwesenheit wurde seine Frau ermordet, von ihrem eigenen Vater wegen Abfallen vom Islam. Sultan droht das gleiche Schicksal.

Anfänglich sah es so aus, als ob er dennoch in der Schweiz abgewiesen würde. Sultan Assawahri und sein Bruder Saddam sassen auf dem Flughaben in Kloten fest, seit dem 7. Februar 2009. Sultans Asylantrag wurde in erster Instanz abgelehnt, ein Widererwägungsgesuch war hängig. Assawahri will nicht zurück nach Jordanien, aus gutem Grund. Sultan ist heute Christ. Der ehemalige Moslem schilderte seine Lebensgeschichte in einem christlichen, arabischen Fernsehsender. Als einer, der den Islam verlassen hat, ist er quasi vogelfrei.

Sultan Assawahri wuchs als guter Moslem auf. In seinen Teenager Jahren wurde er in Jordanien von einer Terrorzelle geködert. Er habe sich für den heiligen Krieg vorbereitet. Ich wollte in den Krieg im Irak. Ich wollte ungläubige Amerikaner töten, irgendwann als Märtyrer umkommen, um ins Paradies zu gelangen! Schliesslich sei er tatsächlich im Irak angekommen. Ich wollte Amerikaner töten, aber es gelang nicht. Er sei 20 Tage im Irak gewesen.

Frau ermordet wegen Abfall vom Islam

In einer Diskussion zwischen Moslems und Christen habe er dann den Unterschied zwischen dem Islam und dem Christentum entdeckt und die Liebe, die der Gott der Bibel zeigt, habe ihn angesprochen. Sultan Assawahri entschied sich für ein Leben mit Jesus und galt dadurch in seiner Heimat als Abgefallener. Seine Frau Rana Riad Muhammad Siwahra wurde von ihrer Familie unter Hausarrest gestellt. Sultan wurde angehalten, zum Islam zurückzukehren, dann wäre alles wieder in Ordnung, dann würde niemand in töten wollen; denn inzwischen kursierte sein Namen auf islamistischen Internet-Seiten.

Dann gelang Rana die Flucht zu Sultan. Sie sagte, dass sie mit ihm leben wolle und dass sie am besten ins Ausland fliehen würden. Auch sie wolle den Gott der Bibel finden. Doch dann, als Sultan gerade weg war, fand Ranas Vater seine Tochter. Er tötete sie am 28. August, 2008, wenige Tage vor Ranas 21. Geburtstag; sie war die Mutter zweier Mädchen. Fünf bis sechsmal stach er ihr mit einem Messer in den Bauch und in die Brust, ehe er ihren Schädel mit einem Stein einschlug. Danach wusch er seine Hände und ging auf den Markt, wo er später verhaftet wurde.

Es ist für immer dein Fehler!

Die jordanische Presse berichtete von einem unklaren Motiv, von einer Meinungsverschiedenheit und einem Mord im Affekt. Abfall vom Islam oder der Islam selbst werde in der Presse nie als Motiv geschildert.

Im christlichen, arabischen Satellitenfernsehen Qanat al-Haya (Live TV) in der Sendung Sual Jari (Gewagte Frage) schilderte Sultan seine Lebensgeschichte und dass seine Frau wegen der islamischen Kultur ermordet wurde. In die Fernsehsendung wurde auch Ranas Familie zugeschaltet. Und während der Vater sagte: Das ist ewig dein Fehler, ist im Hintergrund die Mutter zu hören, die brüllt: Du Hurensohn! und Du Abschaum, Christenhund! Weitere Anrufer in der Sendung sagten, dass nicht sicher sei, ob Rana bereits Christin gewesen sei. Man habe also womöglich eine Unschuldige getötet, es sei falsch gewesen. Das Töten von Abgefallenen stellten die Anrufer eher nicht in Frage.

Sultan will seine Töchter zurück, doch die hat der Schwiegervater an sich gerissen eine Praxis, die in islamischen Staaten verschiedentlich zu beobachten ist: Wenn in einer islamischen Familie die Eltern den Glauben wechseln, kann es kritisch werden, weil die Gesellschaft fordert, dass islamische Kinder nicht von ungläubigen Eltern erzogen werden das Sorgerecht wird womöglich entzogen.

Welche Religion macht den Vater zum Tochtermörder?

Eine Frage stellt sich Sultan: Was ist das für eine Religion, die den Vater dazu bringt, seine eigene Tochter zu ermorden? Denn, so Sultan: Mein Schwiegervater war immer ein guter Mann! Es ist die Religion, die ihn zu dieser Tat instruiert hat. Das Problem sei, dass solche Fälle in der islamischen Welt dauernd geschehen, die meisten würden den Weg nicht einmal in die dortige Lokalpresse finden.

Sultan Assawahri ist seither auf der Flucht, seit besagtem 7. Februar 2009 in der Schweiz, zusammen mit seinem Bruder Saddam. Ich habe hier meinen Pass abgegeben und ich kann meinen Fall belegen. Dennoch sei der erste Entscheid negativ ausgefallen. Doch zurück nach Jordanien kann ich nicht. Wenn der Vater seine Tochter umbringt, was tut er dann mit mir? Christen werde das Leben selbst im als moderat bezeichneten Jordanien schwer gemacht. Die Polizei kann mich dort nicht schützen, sie könnte mich höchstens in Schutzhaft nehmen.

Meine Geschichte kann man überprüfen!

In Kloten begann Sultan einen Hungerstreik, den er inzwischen wieder beendet hat. Ich bin nicht hierher gekommen, um zu essen, sondern um in Sicherheit zu sein und ein neues Leben zu beginnen. Aber besser hier in Frieden sterben, als dort getötet zu werden. Was ihn ärgere, sei, dass Moslems, die ihre Pässe verloren haben, problemlos reingelassen werden, wenn sie eine Hollywood-Geschichte auftischten.

Verschiedentlich kommt vor, dass Jordanier sich für Palästinenser ausgeben, um Asyl zu erschleichen. Ich bin ehrlich, man kann meine Geschichte prüfen, ich habe meinen Pass dabei und bin nachweislich in Gefahr. Warum werde ich nicht reingelassen? Auch ein Gefängnis in der Schweiz bezeichnet Sultan als immer noch besser als eine Rückkehr in ein islamisches Land, wo Mordaufrufe gegen ihn kursieren.

Inzwischen ist der Rekurs durchgekommen und die zwei Brüder dürfen nun in der Schweiz ihren Asylantrag stellen.

Quelle: Livenet

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So läuft das also, wenn jemand vom Islam zum Christentum konvertiert. Kein Wunder, dass die meisten zum Christentum konvertierten ehemaligen Moslems nicht darüber sprechen und ihre neue Heimat lieber im Stillen genießen.

Jesus hat die Botschaft Jahwes durch Worte, nicht durch Schwerter verbreitet!
Christen missionieren friedlich!

Alles Gute, Sultan Assawahri

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28. Januar 2010 um 11:44

In meinem Fall..
Als ich aus der katholischen Kirche ausgetreten bin, gab es keinerlei Konsequenzen für mich.
Als ich vom Islam "abgefallen" bin, gab es Morddrohungen, bzw. Manipulationen am Auto.

irisminelli

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28. Januar 2010 um 12:41

Selbst ein Atheist sollte wissen,
dass Jesus real existiert hat. Und was nach dem irdischen Tod ist, dass wissten Atheisten mit Sicherheit am Allerwenigsten!

Woher weißt du so genau, dass Jesus nicht eingreifen könnte, wenn erwollte? Viele gläubige Christen haben sogar Kontak zu ihm, und reden auch mit ihm, ich hatte diese Erfahrung leider noch nicht, aber ich weiß, dass diese Erfahurungen meiner Glaubensbrüder und -schwestern real sind!

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28. Januar 2010 um 13:05

...?
Lebt der denn noch..........

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28. Januar 2010 um 13:14
In Antwort auf spinny2

Selbst ein Atheist sollte wissen,
dass Jesus real existiert hat. Und was nach dem irdischen Tod ist, dass wissten Atheisten mit Sicherheit am Allerwenigsten!

Woher weißt du so genau, dass Jesus nicht eingreifen könnte, wenn erwollte? Viele gläubige Christen haben sogar Kontak zu ihm, und reden auch mit ihm, ich hatte diese Erfahrung leider noch nicht, aber ich weiß, dass diese Erfahurungen meiner Glaubensbrüder und -schwestern real sind!


"Und was nach dem irdischen Tod ist, dass wissten Atheisten mit Sicherheit am Allerwenigsten!"

Logisch! Oder wissen Christen denn GENAU WAS dannach los ist.....? Ne, man kann es nur vermuten, aber KEINER WEIß ES! Auch keine Christen

"Woher weißt du so genau, dass Jesus nicht eingreifen könnte, wenn erwollte? "

Okay, KÖNNTE WENN ER WOLLTE! Also heißt das er WILL NUR GERADE NICHT eingreifen bei all dem Leid....? Oder KANN er etwa doch nicht???

Ich denke wenn er es könte dann ist er egoistisch weil er es nicht tut, wenn er es nicht kann dann weis ich nicht warum sich alle auf Ihn stützen.....


Ich bin der Meinung JEDER HAT SEIN LEBEN SELBER IN DER HAND. Und kein Gott oder sonst wer. Jeder ist sein eigener Schmied und wer Krieg säht wird auch Krieg ernten.

Naja, soll mir auch egal sein, mir wurde auch schon viel genommen, und jedesmal Gott verzeihen das er gerade keine Zeit hatt zu helfen ist mir ehrlich gesagt zu blöd!

Aber jedem das seine. Traurig das es überhaupt Religionen gibt über die man sich streiten kann, schließlich leben WIR zusammen und nicht wir mit Gott, zumindestens kenne ich keinen der so heißt......

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28. Januar 2010 um 14:29
In Antwort auf spinny2

Selbst ein Atheist sollte wissen,
dass Jesus real existiert hat. Und was nach dem irdischen Tod ist, dass wissten Atheisten mit Sicherheit am Allerwenigsten!

Woher weißt du so genau, dass Jesus nicht eingreifen könnte, wenn erwollte? Viele gläubige Christen haben sogar Kontak zu ihm, und reden auch mit ihm, ich hatte diese Erfahrung leider noch nicht, aber ich weiß, dass diese Erfahurungen meiner Glaubensbrüder und -schwestern real sind!

Das impliziert dann wohl
dass Theisten schon etwas tot sind, wenn sie mehr über den Tod wissen als Atheisten

Die Sache mit Jesus ist doch die: Möglich, dass er existiert hat. Andererseits, wenn man ihm im Nachhinein so viel Kram angedichtet hat, muss man auch wiederum stark zwischen dem literarischen und dem historischen Jesus unterscheiden. Ganz davon abgesehen, dass es damals sehr viele Möchtegern-Messiasse gab und Jungfrauengeburten waren damals auch ganz schön "in".

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