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IM NAMEN DES VATERS - der ultimative "Glaubens"-Thread

11. Juni um 11:33

Wer(s) glaubt, wird selig: Diese und andere gut gemeinten "Weisheiten" haben unser christliches Abendland geprägt. Unsere Werte, unsere Moral und Ethik sind größtenteils religiös dominiert. Aber: Waren diese tatsächlich auch ausschließlich religiösen Ursprungs?

Wofür braucht der Mensch im Zeitalter der Psychoanalyse noch Religionen? Und: Kann man einen universellen Glauben überhaupt in ein weltliches, religiöses Korsett "zwängen"? Ist Glauben "dogmatisierbar"?

Hier darf man alles Fragen und seine Meinung kundtun.

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11. Juni um 13:09

Mich
rührt deine Antwort sehr👍!

Das hast du wunderbar geschrieben😘!

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12. Juni um 12:42
In Antwort auf umminti

Mich
rührt deine Antwort sehr👍!

Das hast du wunderbar geschrieben😘!

Schade, dass der Beitrag nicht mehr vorhanden ist, auf den sich deine Antwort bezog. 

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12. Juni um 15:36

Ich hätte diesen Beitrag auch gerne gelesen.

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12. Juni um 20:07
In Antwort auf force

Ich hätte diesen Beitrag auch gerne gelesen.

Leider war er von einem Troll.

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13. Juni um 3:56

Ohje....kein gutes Omen fuer den Reli-thread. Der einzige Beitrag, der etwas bewegt hat, kam von einem Troll.

Also ich würde ja vorschlagen, wir behalten diesen Thread in der Hinterhand, falls es doch wieder mal im Café auszuarten droht. Denn so spontan fällt mir gar nix ein.... Also, sobald es loszugehen droht...Reli.thema hier rüberttragen - was haltet ihr davon?

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13. Juni um 4:19
In Antwort auf suahelischnurrbarthaar

Ohje....kein gutes Omen fuer den Reli-thread. Der einzige Beitrag, der etwas bewegt hat, kam von einem Troll.

Also ich würde ja vorschlagen, wir behalten diesen Thread in der Hinterhand, falls es doch wieder mal im Café auszuarten droht. Denn so spontan fällt mir gar nix ein.... Also, sobald es loszugehen droht...Reli.thema hier rüberttragen - was haltet ihr davon?

Das ist ein sehr guter Gedanke. Man koennte das Thema dann einfach hierher verpflanzen. 

Wenn ein Bedarf besteht...bitte an mich wenden. 

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13. Juni um 4:25
In Antwort auf evaeden

Das ist ein sehr guter Gedanke. Man koennte das Thema dann einfach hierher verpflanzen. 

Wenn ein Bedarf besteht...bitte an mich wenden. 

Darf ich jetzt den hilfreichen button drücken 

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13. Juni um 4:28
In Antwort auf suahelischnurrbarthaar

Darf ich jetzt den hilfreichen button drücken 

Auf jeden Fall. Aber bloß nicht missbrauchen. 

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13. Juni um 4:35
In Antwort auf evaeden

Auf jeden Fall. Aber bloß nicht missbrauchen. 

Ich konnte es nicht abwarten 

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13. Juni um 6:58
In Antwort auf suahelischnurrbarthaar

Ich konnte es nicht abwarten 

Huch....diese Antwort hat mir jetzt wirklich geholfen. 

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13. Juni um 7:03
In Antwort auf cherokeerose2

Leider war er von einem Troll.

Sein Inhalt war trotzdem gut.

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13. Juni um 7:32

Aber ja!

Sinngemäß ging es darum, dass sich der „Troll“ auf Jesus berief, der immer für ihn da sei und dem er alles sagen könne. 

Das Anrührende war ein Gleichnis oder ein Spruch, den ich schon anderswo sinngemäß gelesen hatte. 

Da wurde gesagt, ( übrigens ganz korrekt sls ZITAT gekennzeichnet👍), 

dass Jesus in Zeiten der Not den Hilfesuchenden trage auf seinen Schultern. Und Fußspuren im Sand zeigten das. 

Ich bin nicht gut im Verlinken, sonst könnte ich dieses Bild raussuchen. 

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13. Juni um 7:37
In Antwort auf meeresbrise21

Sein Inhalt war trotzdem gut.

U.a. stand darin der Text von Margeret Fishback Powers:

Spuren im Sand

Eines Nachts hatte ich einen Traum:
Ich ging am Meer entlang mit meinem Herrn.
Vor dem dunklen Nachthimmel erstrahlten, Streiflichtern gleich, Bilder aus meinem Leben.
Und jedes Mal sah ich zwei Fußspuren im Sand,
meine eigene und die meines Herrn.

Als das letzte Bild an meinen Augen vorübergezogen war, blickte ich zurück.
Ich erschrak, als ich entdeckte, daß an vielen Stellen meines Lebensweges nur eine Spur zu sehen war.
Und das waren gerade die schwersten Zeiten meines Lebens.

Besorgt fragte ich den Herrn:
"Herr, als ich anfing, dir nachzufolgen, da hast du mir versprochen, auf allen Wegen bei mir zu sein.
Aber jetzt entdecke ich, daß in den schwersten Zeiten meines Lebens nur eine Spur im Sand zu sehen ist.
Warum hast du mich allein gelassen, als ich dich am meisten brauchte?" 

Da antwortete er: "Mein liebes Kind,
ich liebe dich und werde dich nie allein lassen, erst recht nicht in Nöten und Schwierigkeiten. 
Dort, wo du nur eine Spur gesehen hast, da habe ich dich getragen."




Ich gehöre keiner Religion an, bin aber trotzdem "gläubig", sprich, ich denke, dass es Gott gibt oder wie auch immer man ihn, sie oder es benennt.

Mein bisheriges Leben und viele Erlebnisse und Erfahrungen darin, haben mich zu dieser Überzeugung gebracht.
Ich hab schon so einige Diskussionen mit Gott geführt, also nicht nur ein einseitiges Gespräch. Ich habe bisher immer Antworten bekommen, nicht immer sofort(wobei das auch oftmals eintraf), aber ich bekam sie. 
Ich erinnere mich sehr genau an eine Situation, in der ich wirklich sehr verzweifelt war und in der ich mich wirklich von Gott verlassen gefühlt habe(mein Bezug zu dem obigen Text) und ich das auch genauso geschrien habe. Ich habe Gott beschimpft, habe alles was in mir an Wut,Trauer und Machtlosigkeit war(es ging dabei noch nicht mal um mich selbst, doch ich hätte Unterstützung gut gebrauchen können) in Worte gefasst und an Gott gerichtet .......und innerhalb einer halben Stunde hatte ich die Lösung parat, nach der ich vorher monatelang gesucht hatte.

Ich habe plötzlich eine Person getroffen, die mir helfen konnte, (auf sehr aussergewöhnliche Weise, die ich selbst niemals in Betracht gezogen hätte) und die mich (und die mit dem Problem Verbundenen )damit aus der schwierigen und aussichtslosen Situation heraus bringen konnte.
Meine Dankbarkeit dafür lässt sich nicht in Worte fassen.

Mehr will ich dazu nicht schreiben, da es zu persönlich ist, genauso wie mein "Glaube" (ich nenne es nicht so). Das ist ein Ding zwischen Gott und mir, ich denke sowieso, dass man niemanden zum Glauben bringen kann. Die Verbindung ist etwas, was man selbst erfahren und erleben muss, um sie zu begreifen.
Ich gehöre keiner Kirche oder Glaubensgemeinschaft an, die ich eher für etwas Menschengemachtes halte, nicht zuletzt auch, um andere zu unterdrücken bzw. in Zaum zu halten.







 

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13. Juni um 7:53
In Antwort auf meeresbrise21

U.a. stand darin der Text von Margeret Fishback Powers:

Spuren im Sand

Eines Nachts hatte ich einen Traum:
Ich ging am Meer entlang mit meinem Herrn.
Vor dem dunklen Nachthimmel erstrahlten, Streiflichtern gleich, Bilder aus meinem Leben.
Und jedes Mal sah ich zwei Fußspuren im Sand,
meine eigene und die meines Herrn.

Als das letzte Bild an meinen Augen vorübergezogen war, blickte ich zurück.
Ich erschrak, als ich entdeckte, daß an vielen Stellen meines Lebensweges nur eine Spur zu sehen war.
Und das waren gerade die schwersten Zeiten meines Lebens.

Besorgt fragte ich den Herrn:
"Herr, als ich anfing, dir nachzufolgen, da hast du mir versprochen, auf allen Wegen bei mir zu sein.
Aber jetzt entdecke ich, daß in den schwersten Zeiten meines Lebens nur eine Spur im Sand zu sehen ist.
Warum hast du mich allein gelassen, als ich dich am meisten brauchte?" 

Da antwortete er: "Mein liebes Kind,
ich liebe dich und werde dich nie allein lassen, erst recht nicht in Nöten und Schwierigkeiten. 
Dort, wo du nur eine Spur gesehen hast, da habe ich dich getragen."




Ich gehöre keiner Religion an, bin aber trotzdem "gläubig", sprich, ich denke, dass es Gott gibt oder wie auch immer man ihn, sie oder es benennt.

Mein bisheriges Leben und viele Erlebnisse und Erfahrungen darin, haben mich zu dieser Überzeugung gebracht.
Ich hab schon so einige Diskussionen mit Gott geführt, also nicht nur ein einseitiges Gespräch. Ich habe bisher immer Antworten bekommen, nicht immer sofort(wobei das auch oftmals eintraf), aber ich bekam sie. 
Ich erinnere mich sehr genau an eine Situation, in der ich wirklich sehr verzweifelt war und in der ich mich wirklich von Gott verlassen gefühlt habe(mein Bezug zu dem obigen Text) und ich das auch genauso geschrien habe. Ich habe Gott beschimpft, habe alles was in mir an Wut,Trauer und Machtlosigkeit war(es ging dabei noch nicht mal um mich selbst, doch ich hätte Unterstützung gut gebrauchen können) in Worte gefasst und an Gott gerichtet .......und innerhalb einer halben Stunde hatte ich die Lösung parat, nach der ich vorher monatelang gesucht hatte.

Ich habe plötzlich eine Person getroffen, die mir helfen konnte, (auf sehr aussergewöhnliche Weise, die ich selbst niemals in Betracht gezogen hätte) und die mich (und die mit dem Problem Verbundenen )damit aus der schwierigen und aussichtslosen Situation heraus bringen konnte.
Meine Dankbarkeit dafür lässt sich nicht in Worte fassen.

Mehr will ich dazu nicht schreiben, da es zu persönlich ist, genauso wie mein "Glaube" (ich nenne es nicht so). Das ist ein Ding zwischen Gott und mir, ich denke sowieso, dass man niemanden zum Glauben bringen kann. Die Verbindung ist etwas, was man selbst erfahren und erleben muss, um sie zu begreifen.
Ich gehöre keiner Kirche oder Glaubensgemeinschaft an, die ich eher für etwas Menschengemachtes halte, nicht zuletzt auch, um andere zu unterdrücken bzw. in Zaum zu halten.







 

Danke!

Das ist es. 

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13. Juni um 8:16
In Antwort auf meeresbrise21

U.a. stand darin der Text von Margeret Fishback Powers:

Spuren im Sand

Eines Nachts hatte ich einen Traum:
Ich ging am Meer entlang mit meinem Herrn.
Vor dem dunklen Nachthimmel erstrahlten, Streiflichtern gleich, Bilder aus meinem Leben.
Und jedes Mal sah ich zwei Fußspuren im Sand,
meine eigene und die meines Herrn.

Als das letzte Bild an meinen Augen vorübergezogen war, blickte ich zurück.
Ich erschrak, als ich entdeckte, daß an vielen Stellen meines Lebensweges nur eine Spur zu sehen war.
Und das waren gerade die schwersten Zeiten meines Lebens.

Besorgt fragte ich den Herrn:
"Herr, als ich anfing, dir nachzufolgen, da hast du mir versprochen, auf allen Wegen bei mir zu sein.
Aber jetzt entdecke ich, daß in den schwersten Zeiten meines Lebens nur eine Spur im Sand zu sehen ist.
Warum hast du mich allein gelassen, als ich dich am meisten brauchte?" 

Da antwortete er: "Mein liebes Kind,
ich liebe dich und werde dich nie allein lassen, erst recht nicht in Nöten und Schwierigkeiten. 
Dort, wo du nur eine Spur gesehen hast, da habe ich dich getragen."




Ich gehöre keiner Religion an, bin aber trotzdem "gläubig", sprich, ich denke, dass es Gott gibt oder wie auch immer man ihn, sie oder es benennt.

Mein bisheriges Leben und viele Erlebnisse und Erfahrungen darin, haben mich zu dieser Überzeugung gebracht.
Ich hab schon so einige Diskussionen mit Gott geführt, also nicht nur ein einseitiges Gespräch. Ich habe bisher immer Antworten bekommen, nicht immer sofort(wobei das auch oftmals eintraf), aber ich bekam sie. 
Ich erinnere mich sehr genau an eine Situation, in der ich wirklich sehr verzweifelt war und in der ich mich wirklich von Gott verlassen gefühlt habe(mein Bezug zu dem obigen Text) und ich das auch genauso geschrien habe. Ich habe Gott beschimpft, habe alles was in mir an Wut,Trauer und Machtlosigkeit war(es ging dabei noch nicht mal um mich selbst, doch ich hätte Unterstützung gut gebrauchen können) in Worte gefasst und an Gott gerichtet .......und innerhalb einer halben Stunde hatte ich die Lösung parat, nach der ich vorher monatelang gesucht hatte.

Ich habe plötzlich eine Person getroffen, die mir helfen konnte, (auf sehr aussergewöhnliche Weise, die ich selbst niemals in Betracht gezogen hätte) und die mich (und die mit dem Problem Verbundenen )damit aus der schwierigen und aussichtslosen Situation heraus bringen konnte.
Meine Dankbarkeit dafür lässt sich nicht in Worte fassen.

Mehr will ich dazu nicht schreiben, da es zu persönlich ist, genauso wie mein "Glaube" (ich nenne es nicht so). Das ist ein Ding zwischen Gott und mir, ich denke sowieso, dass man niemanden zum Glauben bringen kann. Die Verbindung ist etwas, was man selbst erfahren und erleben muss, um sie zu begreifen.
Ich gehöre keiner Kirche oder Glaubensgemeinschaft an, die ich eher für etwas Menschengemachtes halte, nicht zuletzt auch, um andere zu unterdrücken bzw. in Zaum zu halten.







 

@Uschi, Liiikkkeee für deinen Beitrag, schiebe mal rüber zu dir(reg dich nicht auf in der Morgenstunde)! 

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13. Juni um 9:15
Beste Antwort
In Antwort auf meeresbrise21

U.a. stand darin der Text von Margeret Fishback Powers:

Spuren im Sand

Eines Nachts hatte ich einen Traum:
Ich ging am Meer entlang mit meinem Herrn.
Vor dem dunklen Nachthimmel erstrahlten, Streiflichtern gleich, Bilder aus meinem Leben.
Und jedes Mal sah ich zwei Fußspuren im Sand,
meine eigene und die meines Herrn.

Als das letzte Bild an meinen Augen vorübergezogen war, blickte ich zurück.
Ich erschrak, als ich entdeckte, daß an vielen Stellen meines Lebensweges nur eine Spur zu sehen war.
Und das waren gerade die schwersten Zeiten meines Lebens.

Besorgt fragte ich den Herrn:
"Herr, als ich anfing, dir nachzufolgen, da hast du mir versprochen, auf allen Wegen bei mir zu sein.
Aber jetzt entdecke ich, daß in den schwersten Zeiten meines Lebens nur eine Spur im Sand zu sehen ist.
Warum hast du mich allein gelassen, als ich dich am meisten brauchte?" 

Da antwortete er: "Mein liebes Kind,
ich liebe dich und werde dich nie allein lassen, erst recht nicht in Nöten und Schwierigkeiten. 
Dort, wo du nur eine Spur gesehen hast, da habe ich dich getragen."




Ich gehöre keiner Religion an, bin aber trotzdem "gläubig", sprich, ich denke, dass es Gott gibt oder wie auch immer man ihn, sie oder es benennt.

Mein bisheriges Leben und viele Erlebnisse und Erfahrungen darin, haben mich zu dieser Überzeugung gebracht.
Ich hab schon so einige Diskussionen mit Gott geführt, also nicht nur ein einseitiges Gespräch. Ich habe bisher immer Antworten bekommen, nicht immer sofort(wobei das auch oftmals eintraf), aber ich bekam sie. 
Ich erinnere mich sehr genau an eine Situation, in der ich wirklich sehr verzweifelt war und in der ich mich wirklich von Gott verlassen gefühlt habe(mein Bezug zu dem obigen Text) und ich das auch genauso geschrien habe. Ich habe Gott beschimpft, habe alles was in mir an Wut,Trauer und Machtlosigkeit war(es ging dabei noch nicht mal um mich selbst, doch ich hätte Unterstützung gut gebrauchen können) in Worte gefasst und an Gott gerichtet .......und innerhalb einer halben Stunde hatte ich die Lösung parat, nach der ich vorher monatelang gesucht hatte.

Ich habe plötzlich eine Person getroffen, die mir helfen konnte, (auf sehr aussergewöhnliche Weise, die ich selbst niemals in Betracht gezogen hätte) und die mich (und die mit dem Problem Verbundenen )damit aus der schwierigen und aussichtslosen Situation heraus bringen konnte.
Meine Dankbarkeit dafür lässt sich nicht in Worte fassen.

Mehr will ich dazu nicht schreiben, da es zu persönlich ist, genauso wie mein "Glaube" (ich nenne es nicht so). Das ist ein Ding zwischen Gott und mir, ich denke sowieso, dass man niemanden zum Glauben bringen kann. Die Verbindung ist etwas, was man selbst erfahren und erleben muss, um sie zu begreifen.
Ich gehöre keiner Kirche oder Glaubensgemeinschaft an, die ich eher für etwas Menschengemachtes halte, nicht zuletzt auch, um andere zu unterdrücken bzw. in Zaum zu halten.







 

Dann werde ich als Atheist mal an die kritische Analyse dieses Textes gehen. Zunächst einmal ist festzustellen, dass bewusst eine natürliche Umgebung gewählt wurde, die dem Menschen eher unheimlich und in der Dimension der Naturgewalten eher unbegreiflich erscheint. Das Meer steht hier für die nicht fassbare Weite, in Kombination mit dem Nachthimmel alles Andere als eine Situation, in der man gerne alleine wäre. Da haben wir sie also schon, die besten Voraussetzungen, um liebend gerne Beistand zu haben!


Ich ging am Meer entlang mit meinem Herrn.

Es muss sich also schon mal grundsätzlich um einen gläubigen Menschen handeln, der sich in dieser  Metapher mit der Retrospektive seines Lebens beschäftigt. Der Atheist hat keinen Herrn!


Und jedes Mal sah ich zwei Fußspuren im Sand,

Das bedeutet: Nur wenn ich auf die Fußspuren blicke (mir aktiv und bewusst der Existenz eines Gottes gewahr bin), bemerke ich seine Existenz. Wenn ich mich nicht auf die Spuren konzentriere, dann ist man einer Gottesexistenz nicht gewahr.

blickte ich zurück.Ich erschrak, als ich entdeckte, daß an vielen Stellen meines Lebensweges nur eine Spur zu sehen war.

Die Suggestion der Angst wird hier ganz deutlich. Die eigene Spur alleine generiert noch keine Sicherheit bezüglich des Lebensweges; es bedarf einer lebenslangen göttlichen Begleitung, derer man sich auch kontinuierlich zu versichern hat. Ergo: Man muss noch viel öfter auf seine "Lebensspuren" blicken, um sich der Gottesexistenz bewusst zu sein. Eigentlich sogar ständig. Daraus folgt: Man geht seinen Lebensweg permanent mit gesenktem Haupt, um ja nicht eine mögliche abwesenheit des göttlichen Begleiters zu verpassen. 

"Herr, als ich anfing, dir nachzufolgen, da hast du mir versprochen, auf allen Wegen bei mir zu sein.

Wie denn nun: Man fängt erst an, dem Gott zu folgen und dann verspricht er, da zu sein? Oder verspricht erst der Gott, für einen da zu sein und nach diesem Versprechen beginnt man, ihm zu folgen?

Aber jetzt entdecke ich, dass in den schwersten Zeiten meines Lebens nur eine Spur im Sand zu sehen ist. Warum hast du mich allein gelassen, als ich dich am meisten brauchte?" 

Fassen wir zusammen: Erst relativ am Ende eines Lebensweges wirft sich die Frage auf, warum man "individuell gefühlt" allein gelassen wurde! Die lediglich spontanen Blicke auf die Spuren des Sandes wiegen einen "in trügerischer Sicherheit", man erschreckt, wenn man außer seinen Spuren keine anderen sieht.

Mein liebes Kind,ich liebe dich und werde dich nie allein lassen, erst recht nicht in Nöten und Schwierigkeiten. Dort, wo du nur eine Spur gesehen hast, da habe ich dich getragen."

Die Kernaussage des Textes ist an psychologischer Raffinesse nicht zu toppen: Lediglich die Suggestion der Gottesexistenz hat zu genügen, um das Gefühl der Hilflosigkeit und des Alleinseins zu überwinden.

Man kann sich in der fatalsten Lebenssituation befinden, soll sich aber einer diffuse Sicherheit gewiss sein, auch dann "getragen zu werden".

Dazu fällt mir nur Eines ein: Wer(s) glaubt, wird selig.

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13. Juni um 9:15
Beste Antwort
In Antwort auf meeresbrise21

U.a. stand darin der Text von Margeret Fishback Powers:

Spuren im Sand

Eines Nachts hatte ich einen Traum:
Ich ging am Meer entlang mit meinem Herrn.
Vor dem dunklen Nachthimmel erstrahlten, Streiflichtern gleich, Bilder aus meinem Leben.
Und jedes Mal sah ich zwei Fußspuren im Sand,
meine eigene und die meines Herrn.

Als das letzte Bild an meinen Augen vorübergezogen war, blickte ich zurück.
Ich erschrak, als ich entdeckte, daß an vielen Stellen meines Lebensweges nur eine Spur zu sehen war.
Und das waren gerade die schwersten Zeiten meines Lebens.

Besorgt fragte ich den Herrn:
"Herr, als ich anfing, dir nachzufolgen, da hast du mir versprochen, auf allen Wegen bei mir zu sein.
Aber jetzt entdecke ich, daß in den schwersten Zeiten meines Lebens nur eine Spur im Sand zu sehen ist.
Warum hast du mich allein gelassen, als ich dich am meisten brauchte?" 

Da antwortete er: "Mein liebes Kind,
ich liebe dich und werde dich nie allein lassen, erst recht nicht in Nöten und Schwierigkeiten. 
Dort, wo du nur eine Spur gesehen hast, da habe ich dich getragen."




Ich gehöre keiner Religion an, bin aber trotzdem "gläubig", sprich, ich denke, dass es Gott gibt oder wie auch immer man ihn, sie oder es benennt.

Mein bisheriges Leben und viele Erlebnisse und Erfahrungen darin, haben mich zu dieser Überzeugung gebracht.
Ich hab schon so einige Diskussionen mit Gott geführt, also nicht nur ein einseitiges Gespräch. Ich habe bisher immer Antworten bekommen, nicht immer sofort(wobei das auch oftmals eintraf), aber ich bekam sie. 
Ich erinnere mich sehr genau an eine Situation, in der ich wirklich sehr verzweifelt war und in der ich mich wirklich von Gott verlassen gefühlt habe(mein Bezug zu dem obigen Text) und ich das auch genauso geschrien habe. Ich habe Gott beschimpft, habe alles was in mir an Wut,Trauer und Machtlosigkeit war(es ging dabei noch nicht mal um mich selbst, doch ich hätte Unterstützung gut gebrauchen können) in Worte gefasst und an Gott gerichtet .......und innerhalb einer halben Stunde hatte ich die Lösung parat, nach der ich vorher monatelang gesucht hatte.

Ich habe plötzlich eine Person getroffen, die mir helfen konnte, (auf sehr aussergewöhnliche Weise, die ich selbst niemals in Betracht gezogen hätte) und die mich (und die mit dem Problem Verbundenen )damit aus der schwierigen und aussichtslosen Situation heraus bringen konnte.
Meine Dankbarkeit dafür lässt sich nicht in Worte fassen.

Mehr will ich dazu nicht schreiben, da es zu persönlich ist, genauso wie mein "Glaube" (ich nenne es nicht so). Das ist ein Ding zwischen Gott und mir, ich denke sowieso, dass man niemanden zum Glauben bringen kann. Die Verbindung ist etwas, was man selbst erfahren und erleben muss, um sie zu begreifen.
Ich gehöre keiner Kirche oder Glaubensgemeinschaft an, die ich eher für etwas Menschengemachtes halte, nicht zuletzt auch, um andere zu unterdrücken bzw. in Zaum zu halten.







 

Dann werde ich als Atheist mal an die kritische Analyse dieses Textes gehen. Zunächst einmal ist festzustellen, dass bewusst eine natürliche Umgebung gewählt wurde, die dem Menschen eher unheimlich und in der Dimension der Naturgewalten eher unbegreiflich erscheint. Das Meer steht hier für die nicht fassbare Weite, in Kombination mit dem Nachthimmel alles Andere als eine Situation, in der man gerne alleine wäre. Da haben wir sie also schon, die besten Voraussetzungen, um liebend gerne Beistand zu haben!


Ich ging am Meer entlang mit meinem Herrn.

Es muss sich also schon mal grundsätzlich um einen gläubigen Menschen handeln, der sich in dieser  Metapher mit der Retrospektive seines Lebens beschäftigt. Der Atheist hat keinen Herrn!


Und jedes Mal sah ich zwei Fußspuren im Sand,

Das bedeutet: Nur wenn ich auf die Fußspuren blicke (mir aktiv und bewusst der Existenz eines Gottes gewahr bin), bemerke ich seine Existenz. Wenn ich mich nicht auf die Spuren konzentriere, dann ist man einer Gottesexistenz nicht gewahr.

blickte ich zurück.Ich erschrak, als ich entdeckte, daß an vielen Stellen meines Lebensweges nur eine Spur zu sehen war.

Die Suggestion der Angst wird hier ganz deutlich. Die eigene Spur alleine generiert noch keine Sicherheit bezüglich des Lebensweges; es bedarf einer lebenslangen göttlichen Begleitung, derer man sich auch kontinuierlich zu versichern hat. Ergo: Man muss noch viel öfter auf seine "Lebensspuren" blicken, um sich der Gottesexistenz bewusst zu sein. Eigentlich sogar ständig. Daraus folgt: Man geht seinen Lebensweg permanent mit gesenktem Haupt, um ja nicht eine mögliche abwesenheit des göttlichen Begleiters zu verpassen. 

"Herr, als ich anfing, dir nachzufolgen, da hast du mir versprochen, auf allen Wegen bei mir zu sein.

Wie denn nun: Man fängt erst an, dem Gott zu folgen und dann verspricht er, da zu sein? Oder verspricht erst der Gott, für einen da zu sein und nach diesem Versprechen beginnt man, ihm zu folgen?

Aber jetzt entdecke ich, dass in den schwersten Zeiten meines Lebens nur eine Spur im Sand zu sehen ist. Warum hast du mich allein gelassen, als ich dich am meisten brauchte?" 

Fassen wir zusammen: Erst relativ am Ende eines Lebensweges wirft sich die Frage auf, warum man "individuell gefühlt" allein gelassen wurde! Die lediglich spontanen Blicke auf die Spuren des Sandes wiegen einen "in trügerischer Sicherheit", man erschreckt, wenn man außer seinen Spuren keine anderen sieht.

Mein liebes Kind,ich liebe dich und werde dich nie allein lassen, erst recht nicht in Nöten und Schwierigkeiten. Dort, wo du nur eine Spur gesehen hast, da habe ich dich getragen."

Die Kernaussage des Textes ist an psychologischer Raffinesse nicht zu toppen: Lediglich die Suggestion der Gottesexistenz hat zu genügen, um das Gefühl der Hilflosigkeit und des Alleinseins zu überwinden.

Man kann sich in der fatalsten Lebenssituation befinden, soll sich aber einer diffuse Sicherheit gewiss sein, auch dann "getragen zu werden".

Dazu fällt mir nur Eines ein: Wer(s) glaubt, wird selig.

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13. Juni um 14:23
In Antwort auf meeresbrise21

U.a. stand darin der Text von Margeret Fishback Powers:

Spuren im Sand

Eines Nachts hatte ich einen Traum:
Ich ging am Meer entlang mit meinem Herrn.
Vor dem dunklen Nachthimmel erstrahlten, Streiflichtern gleich, Bilder aus meinem Leben.
Und jedes Mal sah ich zwei Fußspuren im Sand,
meine eigene und die meines Herrn.

Als das letzte Bild an meinen Augen vorübergezogen war, blickte ich zurück.
Ich erschrak, als ich entdeckte, daß an vielen Stellen meines Lebensweges nur eine Spur zu sehen war.
Und das waren gerade die schwersten Zeiten meines Lebens.

Besorgt fragte ich den Herrn:
"Herr, als ich anfing, dir nachzufolgen, da hast du mir versprochen, auf allen Wegen bei mir zu sein.
Aber jetzt entdecke ich, daß in den schwersten Zeiten meines Lebens nur eine Spur im Sand zu sehen ist.
Warum hast du mich allein gelassen, als ich dich am meisten brauchte?" 

Da antwortete er: "Mein liebes Kind,
ich liebe dich und werde dich nie allein lassen, erst recht nicht in Nöten und Schwierigkeiten. 
Dort, wo du nur eine Spur gesehen hast, da habe ich dich getragen."




Ich gehöre keiner Religion an, bin aber trotzdem "gläubig", sprich, ich denke, dass es Gott gibt oder wie auch immer man ihn, sie oder es benennt.

Mein bisheriges Leben und viele Erlebnisse und Erfahrungen darin, haben mich zu dieser Überzeugung gebracht.
Ich hab schon so einige Diskussionen mit Gott geführt, also nicht nur ein einseitiges Gespräch. Ich habe bisher immer Antworten bekommen, nicht immer sofort(wobei das auch oftmals eintraf), aber ich bekam sie. 
Ich erinnere mich sehr genau an eine Situation, in der ich wirklich sehr verzweifelt war und in der ich mich wirklich von Gott verlassen gefühlt habe(mein Bezug zu dem obigen Text) und ich das auch genauso geschrien habe. Ich habe Gott beschimpft, habe alles was in mir an Wut,Trauer und Machtlosigkeit war(es ging dabei noch nicht mal um mich selbst, doch ich hätte Unterstützung gut gebrauchen können) in Worte gefasst und an Gott gerichtet .......und innerhalb einer halben Stunde hatte ich die Lösung parat, nach der ich vorher monatelang gesucht hatte.

Ich habe plötzlich eine Person getroffen, die mir helfen konnte, (auf sehr aussergewöhnliche Weise, die ich selbst niemals in Betracht gezogen hätte) und die mich (und die mit dem Problem Verbundenen )damit aus der schwierigen und aussichtslosen Situation heraus bringen konnte.
Meine Dankbarkeit dafür lässt sich nicht in Worte fassen.

Mehr will ich dazu nicht schreiben, da es zu persönlich ist, genauso wie mein "Glaube" (ich nenne es nicht so). Das ist ein Ding zwischen Gott und mir, ich denke sowieso, dass man niemanden zum Glauben bringen kann. Die Verbindung ist etwas, was man selbst erfahren und erleben muss, um sie zu begreifen.
Ich gehöre keiner Kirche oder Glaubensgemeinschaft an, die ich eher für etwas Menschengemachtes halte, nicht zuletzt auch, um andere zu unterdrücken bzw. in Zaum zu halten.







 

Das war sehr interessant ! Die Geschichte von den Fußspuren kannte ich auch

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13. Juni um 14:39
In Antwort auf force

Dann werde ich als Atheist mal an die kritische Analyse dieses Textes gehen. Zunächst einmal ist festzustellen, dass bewusst eine natürliche Umgebung gewählt wurde, die dem Menschen eher unheimlich und in der Dimension der Naturgewalten eher unbegreiflich erscheint. Das Meer steht hier für die nicht fassbare Weite, in Kombination mit dem Nachthimmel alles Andere als eine Situation, in der man gerne alleine wäre. Da haben wir sie also schon, die besten Voraussetzungen, um liebend gerne Beistand zu haben!


Ich ging am Meer entlang mit meinem Herrn.

Es muss sich also schon mal grundsätzlich um einen gläubigen Menschen handeln, der sich in dieser  Metapher mit der Retrospektive seines Lebens beschäftigt. Der Atheist hat keinen Herrn!


Und jedes Mal sah ich zwei Fußspuren im Sand,

Das bedeutet: Nur wenn ich auf die Fußspuren blicke (mir aktiv und bewusst der Existenz eines Gottes gewahr bin), bemerke ich seine Existenz. Wenn ich mich nicht auf die Spuren konzentriere, dann ist man einer Gottesexistenz nicht gewahr.

blickte ich zurück.Ich erschrak, als ich entdeckte, daß an vielen Stellen meines Lebensweges nur eine Spur zu sehen war.

Die Suggestion der Angst wird hier ganz deutlich. Die eigene Spur alleine generiert noch keine Sicherheit bezüglich des Lebensweges; es bedarf einer lebenslangen göttlichen Begleitung, derer man sich auch kontinuierlich zu versichern hat. Ergo: Man muss noch viel öfter auf seine "Lebensspuren" blicken, um sich der Gottesexistenz bewusst zu sein. Eigentlich sogar ständig. Daraus folgt: Man geht seinen Lebensweg permanent mit gesenktem Haupt, um ja nicht eine mögliche abwesenheit des göttlichen Begleiters zu verpassen. 

"Herr, als ich anfing, dir nachzufolgen, da hast du mir versprochen, auf allen Wegen bei mir zu sein.

Wie denn nun: Man fängt erst an, dem Gott zu folgen und dann verspricht er, da zu sein? Oder verspricht erst der Gott, für einen da zu sein und nach diesem Versprechen beginnt man, ihm zu folgen?

Aber jetzt entdecke ich, dass in den schwersten Zeiten meines Lebens nur eine Spur im Sand zu sehen ist. Warum hast du mich allein gelassen, als ich dich am meisten brauchte?" 

Fassen wir zusammen: Erst relativ am Ende eines Lebensweges wirft sich die Frage auf, warum man "individuell gefühlt" allein gelassen wurde! Die lediglich spontanen Blicke auf die Spuren des Sandes wiegen einen "in trügerischer Sicherheit", man erschreckt, wenn man außer seinen Spuren keine anderen sieht.

Mein liebes Kind,ich liebe dich und werde dich nie allein lassen, erst recht nicht in Nöten und Schwierigkeiten. Dort, wo du nur eine Spur gesehen hast, da habe ich dich getragen."

Die Kernaussage des Textes ist an psychologischer Raffinesse nicht zu toppen: Lediglich die Suggestion der Gottesexistenz hat zu genügen, um das Gefühl der Hilflosigkeit und des Alleinseins zu überwinden.

Man kann sich in der fatalsten Lebenssituation befinden, soll sich aber einer diffuse Sicherheit gewiss sein, auch dann "getragen zu werden".

Dazu fällt mir nur Eines ein: Wer(s) glaubt, wird selig.

Ich glaube ja auch nicht, wie du weißt. 
Aber ich denke, der Text hat mit "sollen" gar nichts zu tun, sondern mit fuehlen. Wenn man glaubt, fühlt man das so.

Alles kann, nichts muß. Wie oben schon geschrieben wurde, kann man ja niemanden zwingen.  Nicht mal sich selbst. Glaubs mir. Ich habs versucht

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13. Juni um 14:42
In Antwort auf meeresbrise21

U.a. stand darin der Text von Margeret Fishback Powers:

Spuren im Sand

Eines Nachts hatte ich einen Traum:
Ich ging am Meer entlang mit meinem Herrn.
Vor dem dunklen Nachthimmel erstrahlten, Streiflichtern gleich, Bilder aus meinem Leben.
Und jedes Mal sah ich zwei Fußspuren im Sand,
meine eigene und die meines Herrn.

Als das letzte Bild an meinen Augen vorübergezogen war, blickte ich zurück.
Ich erschrak, als ich entdeckte, daß an vielen Stellen meines Lebensweges nur eine Spur zu sehen war.
Und das waren gerade die schwersten Zeiten meines Lebens.

Besorgt fragte ich den Herrn:
"Herr, als ich anfing, dir nachzufolgen, da hast du mir versprochen, auf allen Wegen bei mir zu sein.
Aber jetzt entdecke ich, daß in den schwersten Zeiten meines Lebens nur eine Spur im Sand zu sehen ist.
Warum hast du mich allein gelassen, als ich dich am meisten brauchte?" 

Da antwortete er: "Mein liebes Kind,
ich liebe dich und werde dich nie allein lassen, erst recht nicht in Nöten und Schwierigkeiten. 
Dort, wo du nur eine Spur gesehen hast, da habe ich dich getragen."




Ich gehöre keiner Religion an, bin aber trotzdem "gläubig", sprich, ich denke, dass es Gott gibt oder wie auch immer man ihn, sie oder es benennt.

Mein bisheriges Leben und viele Erlebnisse und Erfahrungen darin, haben mich zu dieser Überzeugung gebracht.
Ich hab schon so einige Diskussionen mit Gott geführt, also nicht nur ein einseitiges Gespräch. Ich habe bisher immer Antworten bekommen, nicht immer sofort(wobei das auch oftmals eintraf), aber ich bekam sie. 
Ich erinnere mich sehr genau an eine Situation, in der ich wirklich sehr verzweifelt war und in der ich mich wirklich von Gott verlassen gefühlt habe(mein Bezug zu dem obigen Text) und ich das auch genauso geschrien habe. Ich habe Gott beschimpft, habe alles was in mir an Wut,Trauer und Machtlosigkeit war(es ging dabei noch nicht mal um mich selbst, doch ich hätte Unterstützung gut gebrauchen können) in Worte gefasst und an Gott gerichtet .......und innerhalb einer halben Stunde hatte ich die Lösung parat, nach der ich vorher monatelang gesucht hatte.

Ich habe plötzlich eine Person getroffen, die mir helfen konnte, (auf sehr aussergewöhnliche Weise, die ich selbst niemals in Betracht gezogen hätte) und die mich (und die mit dem Problem Verbundenen )damit aus der schwierigen und aussichtslosen Situation heraus bringen konnte.
Meine Dankbarkeit dafür lässt sich nicht in Worte fassen.

Mehr will ich dazu nicht schreiben, da es zu persönlich ist, genauso wie mein "Glaube" (ich nenne es nicht so). Das ist ein Ding zwischen Gott und mir, ich denke sowieso, dass man niemanden zum Glauben bringen kann. Die Verbindung ist etwas, was man selbst erfahren und erleben muss, um sie zu begreifen.
Ich gehöre keiner Kirche oder Glaubensgemeinschaft an, die ich eher für etwas Menschengemachtes halte, nicht zuletzt auch, um andere zu unterdrücken bzw. in Zaum zu halten.







 


Ich finde die Geschichte wunderschön, Spuren im Sand. Es könnte auch symbolisch für Menschen gelten. Menschen, die einem beistehen wenn es einem schlecht geht. 

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13. Juni um 15:37
In Antwort auf suahelischnurrbarthaar

Ich glaube ja auch nicht, wie du weißt. 
Aber ich denke, der Text hat mit "sollen" gar nichts zu tun, sondern mit fuehlen. Wenn man glaubt, fühlt man das so.

Alles kann, nichts muß. Wie oben schon geschrieben wurde, kann man ja niemanden zwingen.  Nicht mal sich selbst. Glaubs mir. Ich habs versucht

Auch der Atheist "fühlt". Aber er fühlt halt "anders"... 

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13. Juni um 16:32
In Antwort auf force

Auch der Atheist "fühlt". Aber er fühlt halt "anders"... 

Ja genau das meine ich! Ist doch OK so. 

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13. Juni um 16:33

war das nicht an "meeresbrise"? Multinicki? 

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13. Juni um 16:59
In Antwort auf suahelischnurrbarthaar

Ja genau das meine ich! Ist doch OK so. 

Nicht ganz. Der Theismus "zapft" mir ein bisschen zuviel Lebensenergie und Lebenszeit fürs Jenseits ab, die wir von den betreffenden Menschen besser hier im Diesseits gebrauchen könnten.

Und wenn der eine Lehrer auf den anderen trifft und beide stehen zugleich vor ihren Schülern, dann sollten sich diese nicht fragen müssen: Was denn nun? Ist das nun so oder so? 

Und wenn man lehrt, dass die Erde keinen biblischen Schöpfungsbeginn hat, muss folglich alles Andere danach auch eine andere Entstehungsgeschichte haben...

Beides zugleich geht nunmal nicht.

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13. Juni um 17:22
In Antwort auf force

Nicht ganz. Der Theismus "zapft" mir ein bisschen zuviel Lebensenergie und Lebenszeit fürs Jenseits ab, die wir von den betreffenden Menschen besser hier im Diesseits gebrauchen könnten.

Und wenn der eine Lehrer auf den anderen trifft und beide stehen zugleich vor ihren Schülern, dann sollten sich diese nicht fragen müssen: Was denn nun? Ist das nun so oder so? 

Und wenn man lehrt, dass die Erde keinen biblischen Schöpfungsbeginn hat, muss folglich alles Andere danach auch eine andere Entstehungsgeschichte haben...

Beides zugleich geht nunmal nicht.

Es geht, beides nebeneinander. Es muss nicht alles "auf Linie" gebracht werden.

Und doch: genau das sollen sich die Schüler fragen, finde ich und selber eine Antwort finden. Ihre eigene, ganz persönliche. Keine, von wem auch immer, übergestülpte.

Indoktrinierung sollte es auf beiden Seiten nicht geben.

Ich empfinde dich als genauso "verkrampft" wie Ultrareligiöse, die einen ganz mitleidig/entsetzt ansehen, wenn man sagt, man glaubt nicht und die einem nur was "gutes" tun wollen, indem sie dich auf "den rechten Weg" bringen.

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13. Juni um 17:30
In Antwort auf suahelischnurrbarthaar

Es geht, beides nebeneinander. Es muss nicht alles "auf Linie" gebracht werden.

Und doch: genau das sollen sich die Schüler fragen, finde ich und selber eine Antwort finden. Ihre eigene, ganz persönliche. Keine, von wem auch immer, übergestülpte.

Indoktrinierung sollte es auf beiden Seiten nicht geben.

Ich empfinde dich als genauso "verkrampft" wie Ultrareligiöse, die einen ganz mitleidig/entsetzt ansehen, wenn man sagt, man glaubt nicht und die einem nur was "gutes" tun wollen, indem sie dich auf "den rechten Weg" bringen.

Die Naturwissenschaften sind keine "Indoktrinierungen".

Man kann auch nicht "ultra vernünftig" sein; entweder man wird durch Ratio und Logik geleitet oder man muss sich "ans Glauben" halten. 

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13. Juni um 17:36
In Antwort auf force

Die Naturwissenschaften sind keine "Indoktrinierungen".

Man kann auch nicht "ultra vernünftig" sein; entweder man wird durch Ratio und Logik geleitet oder man muss sich "ans Glauben" halten. 

Naturwissenschaften und Glauben schliessen sich nicht gegenseitig aus. 

Indoktrinierung ist, wenn gesagt wird "du darfst nicht glauben", "glauben ist schlecht" etc. und das am laufenden Band.

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13. Juni um 18:59
In Antwort auf suahelischnurrbarthaar

Naturwissenschaften und Glauben schliessen sich nicht gegenseitig aus. 

Indoktrinierung ist, wenn gesagt wird "du darfst nicht glauben", "glauben ist schlecht" etc. und das am laufenden Band.

Naturwissenschaften und Glauben schließen sich bei den "Essentials" aber absolut aus!

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13. Juni um 19:09
In Antwort auf force

Naturwissenschaften und Glauben schließen sich bei den "Essentials" aber absolut aus!

Es ist noch so.

Das Universum hat Bewusstsein erschaffen, weil es sich seiner bewußt werden wollte. Glaube ist möglich, weil er ein Teil dieses Bewusstseins ist, genau wie Kreativität, Intuition.

Ichnunterscheide aber beim Glaubrn noch einmal zwischen einem naturnahen Glauben, der das widerspiegelt, wie wir Zusammenhänge, die wir nicht erklären können, "fühlen" oder "erahnen". Wir sind in der Lage auch unabhängig der geographischen Aufenthalte so ähnlich zu fühlen. ... ein kollektives Bewußtsein, dass alle von uns verbindet.

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13. Juni um 21:17
In Antwort auf force

Wer(s) glaubt, wird selig: Diese und andere gut gemeinten "Weisheiten" haben unser christliches Abendland geprägt. Unsere Werte, unsere Moral und Ethik sind größtenteils religiös dominiert. Aber: Waren diese tatsächlich auch ausschließlich religiösen Ursprungs?

Wofür braucht der Mensch im Zeitalter der Psychoanalyse noch Religionen? Und: Kann man  einen universellen Glauben überhaupt in ein weltliches, religiöses Korsett "zwängen"? Ist Glauben "dogmatisierbar"? 

Hier darf man alles Fragen und seine Meinung kundtun.
 

Meine fifty cents dazu:

ich finde es gut, dass das Thema Religion, das hier ja oft und umfangreich immer wieder auftaucht, einen separaten Thread gefunden hat.

 

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13. Juni um 22:44
In Antwort auf daniel7315

Es ist noch so.

Das Universum hat Bewusstsein erschaffen, weil es sich seiner bewußt werden wollte. Glaube ist möglich, weil er ein Teil dieses Bewusstseins ist, genau wie Kreativität, Intuition.

Ichnunterscheide aber beim Glaubrn noch einmal zwischen einem naturnahen Glauben, der das widerspiegelt, wie wir Zusammenhänge, die wir nicht erklären können, "fühlen" oder "erahnen". Wir sind in der Lage auch unabhängig der geographischen Aufenthalte so ähnlich zu fühlen. ... ein kollektives Bewußtsein, dass alle von uns verbindet.

Nein.

Das Universum hat kein Bewusstsein erschaffen; es hat keinerlei Bezug zu einer "Erschaffung". Keinen Bezug zu einem "Schöpfungsakt".

Weder WAR es, noch WIRD es sein.

Es IST! Ohne zeitlichen Bezug.

Nur Gläubige brauchen einen Bezug.

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13. Juni um 22:45
In Antwort auf irmaladouche3

Meine fifty cents dazu:

ich finde es gut, dass das Thema Religion, das hier ja oft und umfangreich immer wieder auftaucht, einen separaten Thread gefunden hat.

 

Ich werde diesen Thread pflegen.

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14. Juni um 0:08
In Antwort auf force

Nein.

Das Universum hat kein Bewusstsein erschaffen; es hat keinerlei Bezug zu einer "Erschaffung". Keinen Bezug zu einem "Schöpfungsakt".

Weder WAR es, noch WIRD es sein.

Es IST! Ohne zeitlichen Bezug.

Nur Gläubige brauchen einen Bezug.

Ja, ich gebe Idr in dem darüberliegenden Kontext Recht, aber erzähl mal da draussen den Leuten, dass es weder einen Urknall gab, noch dass alles ewig ist, dass wir da draussen hinter dem Erlebnishorizont NOCH MHER Existenz haben.

Ich sage auch, wir stehen nicht vor den letzten Reserven... nein, wir stehen am Anfang einer für die meisten noch nicht erkennbaren Epoche. Doch die Benennung dessen halte ich für noch zu verfrüht.

Du weißt doch, alle, die ihrer Zeit voraus waren wurden entweder als Hexen verbrannt, gesteinigt, anderweitig von der Kirche beiseite geschafft. Und dennoch, das Bewusstsein, der auch den Glauben mit enthält, ist innerhalb dieses allumfassenden Universums platziert.

Zu ihrem eigenen Schutz nrhmen Menschen alles zeitlich geordnet und dreidimensional wahr, weder die anderen aufgerollten Dimensionen der erweiterten Raumzeit unterhalb der Atomkerneigenschaft, noch die immer weiteren Tiefen des Weltalls. Ich könnte mir vorstellen, dass es etliche gibt, denen nicht nur schwindlig dabei wird, hätte man nur eine Wahrnehmungserweiterung für sie.

ixh mache das Bewusstsein nicht am Individuum fest. Dieses erbt ja nur aus dem Universellen , für mich ginge es eher darum, dass ALLES schon vorhanden ist, wir es aber mangels Realisation nie zu Gesicht bekommen. Stell Fir nur mal für den Moment vor, als Einsteins spezielle Relativitätstherie zum Anlass hatte, dass Licht im Raum durch Gravitation gebeugt würde. Wäre diese besondere Sonnenfinsternis viel später nicht gewesen, hätte man nicht durch Zufall dieses Phänomen beobachtet, dass ein Stern scheinbat nicht dort am Himmel stand, wo er genau hingehört hat, sondern mit einer Störung (Lichtbrechung) abwich.

Weiter stell Dir vor, es gibt eine Schlussfolgefung, dass nicht das Licht abgelenkt wurde, sondern sich der Raum krümmt und das Licht innerhalb dieser Krümmung, die der Riemannschen Geometrie folgt gerade verläuft. Das genau ist eine Schlussfolgerung aus der Relativitätstheorie, die man bis dahin nicht kannte.

Es gibt also Zusammenhänge, die wir nur noch nie beobachten konntrn, weil sich ein Schlüsselprozess nicht vor unseren Augen zeigte. (Phänomenologie)
und dennoch müssen wir uns damit zufrieden geben, dass es diese Grauzone gibt. Es ist fast romantisch, wenn man es schafft, sich an die Grenze der wahgenommenen Realität zu bewegen, um dort neue Erkenntnisse zu sammeln. Gerade der Glaube ist eine Triebkraft.... Das Bewusstsein gehocht ebenso den Naturgesetzen, wie ALLES Seiende, ist mit allen seinen Merkmalen Bestandteil des objektiven Ganzen.

Wir haben die schöne Fähigkeit zu reflektieren, ein Abbild von der Wirklichkeit zu erschaffen und umgelehrt. Sein und Bewusstsein steht in Wechselbeziehung. Nur haben wir das unverschämte Glück, es in uns versammelt zu haben. Wir sind die Summe unserer Entscheidungen, angefangen vom Einzeller bis hin zu uns selbst.

Der Glaube ist eine der Zutaten, die nur aufgrund dieser Umstände überhaupt existieren kann. Er widerspricht sich nicht, sondern fügt sich in das Gesamtbild.

So, wie Natur in sich ruht und aufgrund des universellen Einheitsprinzips keinen Widerspruch zulässt, ist das der absolut einzige Grund, warum unsere Welt stabil ist für ewig und unendlich. Alle anderen Zustände würden augenblicklich in sich zusammenfallen.

wir können aufgrund dessen, weil wir verschiedene vorprägungen, herkünfte haben in Meinungsstreits verfallen, aber auch diese sind nur klein und innerhalb dieses ganzen. Und selbst diese gehorchen allen Regeln. Zuletzt sage ich, es gibt nichts übernatürliches, auch braucht sich der Mensch nicht einbilden, neben der Natur zu stehen. Jede etwaige Handlung bleibt begrenzt auf seinen kinetischen Ereignishorizont.


mir ist selbst klar, dass dieser text hier jetzt keinesfalls einfach ist, auch nie den Anspruch an Vollständigkeit enthalten kann. Wir haben aber die Wahl es anzunehmen, uns unserer bewusst zu werden oder eben nicht. Und je mehr wir das können, kommt der Reifeprozess für eine neue Epoche.

Wir brauchen mal wieder so einen Einstein, aber würde ich, hätte ich diese Fähigkeit, wirklich in der heutigen Zeit publizieren?

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14. Juni um 0:20

Ich liebe die Physik, Elektronik, Astronomie, anorganische Chemie. Mathematik ist die Sprache der Natur, alles, woran wir Hand anlegen kann durch Mathematik beschrieben werden.

ich kann es dennoch sehr wohl mit mir vereinbaren, dass es Astrologie, Handlegekunst Chiromantie, Physiognomie etc etc gibt.

Bei der Psychologie streiten sich ja die Geister, aber auch sie ist zu 100%


wir können daran denken, aber auch glauben.

meine einzige Botschatt ist, befreit Euch vom institutionellen Glaubrn und geht einen eigenen spirituellen Weg des Glaubens. Wir werden dennoch erstaunt sein, wieviel Gleichklang wir alle am Ende haben, wenn wir damit ehrlich und versuchsweise nicht manipulativ umgehen.

Verzeihung, dass das alles so viel geworden ist.

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14. Juni um 1:49
In Antwort auf force

Naturwissenschaften und Glauben schließen sich bei den "Essentials" aber absolut aus!

Beispiel bitte. Und das mit der Indoktrinierung ist jetzt klar, ja?

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14. Juni um 1:52
In Antwort auf force

Nein.

Das Universum hat kein Bewusstsein erschaffen; es hat keinerlei Bezug zu einer "Erschaffung". Keinen Bezug zu einem "Schöpfungsakt".

Weder WAR es, noch WIRD es sein.

Es IST! Ohne zeitlichen Bezug.

Nur Gläubige brauchen einen Bezug.

Da glaubst du aber auch was 

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14. Juni um 1:57
In Antwort auf daniel7315

Ich liebe die Physik, Elektronik, Astronomie, anorganische Chemie. Mathematik ist die Sprache der Natur, alles, woran wir Hand anlegen kann durch Mathematik beschrieben werden.

ich kann es dennoch sehr wohl mit mir vereinbaren, dass es Astrologie, Handlegekunst Chiromantie, Physiognomie etc etc gibt.

Bei der Psychologie streiten sich ja die Geister, aber auch sie ist zu 100%


wir können daran denken, aber auch glauben.

meine einzige Botschatt ist, befreit Euch vom institutionellen Glaubrn und geht einen eigenen spirituellen Weg des Glaubens. Wir werden dennoch erstaunt sein, wieviel Gleichklang wir alle am Ende haben, wenn wir damit ehrlich und versuchsweise nicht manipulativ umgehen.

Verzeihung, dass das alles so viel geworden ist.

"Versuchsweise nicht manipulativ" sehr gut ausgedrückt. Das waere zu hoffen.

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14. Juni um 6:25
In Antwort auf suahelischnurrbarthaar

Beispiel bitte. Und das mit der Indoktrinierung ist jetzt klar, ja?

Ein Gott erschuf in sechs Tagen die Erde. Ein Gott muss am siebten Tag ruhen. 

Das kann ein Atheist niemals so hinnehmen, als "wahr" akzeptieren.

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14. Juni um 6:27
In Antwort auf suahelischnurrbarthaar

Da glaubst du aber auch was 

Nein. Ich vermute. Ich schätze. Ich prognostiziere. Ich erwarte. 

Ich "glaube" nicht, dass morgen die Sonne aufgeht.

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14. Juni um 8:40
In Antwort auf daniel7315

Ja, ich gebe Idr in dem darüberliegenden Kontext Recht, aber erzähl mal da draussen den Leuten, dass es weder einen Urknall gab, noch dass alles ewig ist, dass wir da draussen hinter dem Erlebnishorizont NOCH MHER Existenz haben.

Ich sage auch, wir stehen nicht vor den letzten Reserven... nein, wir stehen am Anfang einer für die meisten noch nicht erkennbaren Epoche. Doch die Benennung dessen halte ich für noch zu verfrüht.

Du weißt doch, alle, die ihrer Zeit voraus waren wurden entweder als Hexen verbrannt, gesteinigt, anderweitig von der Kirche beiseite geschafft. Und dennoch, das Bewusstsein, der auch den Glauben mit enthält, ist innerhalb dieses allumfassenden Universums platziert.

Zu ihrem eigenen Schutz nrhmen Menschen alles zeitlich geordnet und dreidimensional wahr, weder die anderen aufgerollten Dimensionen der erweiterten Raumzeit unterhalb der Atomkerneigenschaft, noch die immer weiteren Tiefen des Weltalls. Ich könnte mir vorstellen, dass es etliche gibt, denen nicht nur schwindlig dabei wird, hätte man nur eine Wahrnehmungserweiterung für sie.

ixh mache das Bewusstsein nicht am Individuum fest. Dieses erbt ja nur aus dem Universellen , für mich ginge es eher darum, dass ALLES schon vorhanden ist, wir es aber mangels Realisation nie zu Gesicht bekommen. Stell Fir nur mal für den Moment vor, als Einsteins spezielle Relativitätstherie zum Anlass hatte, dass Licht im Raum durch Gravitation gebeugt würde. Wäre diese besondere Sonnenfinsternis viel später nicht gewesen, hätte man nicht durch Zufall dieses Phänomen beobachtet, dass ein Stern scheinbat nicht dort am Himmel stand, wo er genau hingehört hat, sondern mit einer Störung (Lichtbrechung) abwich.

Weiter stell Dir vor, es gibt eine Schlussfolgefung, dass nicht das Licht abgelenkt wurde, sondern sich der Raum krümmt und das Licht innerhalb dieser Krümmung, die der Riemannschen Geometrie folgt gerade verläuft. Das genau ist eine Schlussfolgerung aus der Relativitätstheorie, die man bis dahin nicht kannte.

Es gibt also Zusammenhänge, die wir nur noch nie beobachten konntrn, weil sich ein Schlüsselprozess nicht vor unseren Augen zeigte. (Phänomenologie)
und dennoch müssen wir uns damit zufrieden geben, dass es diese Grauzone gibt. Es ist fast romantisch, wenn man es schafft, sich an die Grenze der wahgenommenen Realität zu bewegen, um dort neue Erkenntnisse zu sammeln. Gerade der Glaube ist eine Triebkraft.... Das Bewusstsein gehocht ebenso den Naturgesetzen, wie ALLES Seiende, ist mit allen seinen Merkmalen Bestandteil des objektiven Ganzen.

Wir haben die schöne Fähigkeit zu reflektieren, ein Abbild von der Wirklichkeit zu erschaffen und umgelehrt. Sein und Bewusstsein steht in Wechselbeziehung. Nur haben wir das unverschämte Glück, es in uns versammelt zu haben. Wir sind die Summe unserer Entscheidungen, angefangen vom Einzeller bis hin zu uns selbst.

Der Glaube ist eine der Zutaten, die nur aufgrund dieser Umstände überhaupt existieren kann. Er widerspricht sich nicht, sondern fügt sich in das Gesamtbild.

So, wie Natur in sich ruht und aufgrund des universellen Einheitsprinzips keinen Widerspruch zulässt, ist das der absolut einzige Grund, warum unsere Welt stabil ist für ewig und unendlich. Alle anderen Zustände würden augenblicklich in sich zusammenfallen.

wir können aufgrund dessen, weil wir verschiedene vorprägungen, herkünfte haben in Meinungsstreits verfallen, aber auch diese sind nur klein und innerhalb dieses ganzen. Und selbst diese gehorchen allen Regeln. Zuletzt sage ich, es gibt nichts übernatürliches, auch braucht sich der Mensch nicht einbilden, neben der Natur zu stehen. Jede etwaige Handlung bleibt begrenzt auf seinen kinetischen Ereignishorizont.


mir ist selbst klar, dass dieser text hier jetzt keinesfalls einfach ist, auch nie den Anspruch an Vollständigkeit enthalten kann. Wir haben aber die Wahl es anzunehmen, uns unserer bewusst zu werden oder eben nicht. Und je mehr wir das können, kommt der Reifeprozess für eine neue Epoche.

Wir brauchen mal wieder so einen Einstein, aber würde ich, hätte ich diese Fähigkeit, wirklich in der heutigen Zeit publizieren?

Du schreibst u.a. "...Gerade der Glaube ist eine Triebkraft..."

Richtig. Und im Unterschied zu einer Vermutung ist dem Glauben "gefühlt" mehr Existenzielles inne.

Dieses "Gefühl" ist jedoch nicht mehr als eine individuell gewichtete Wahrnehmung.

Es ist seit je her ein Streitpunkt, ob man ein Gefühl als existenziell betrachten sollte - oder auch nur einen Gedanken. IST etwas, bloß weil ich daran denke?

Der Gedanke IST, aber das "Inhaltliche" des Gedankens, IST das auch?

Zur universellen Existenz.

Ich fasse das universelle SEIN als permanentes IST auf - es gab niemals ein WAR und es gibt auch kein WIRD. 

Eine Galaxie, die mit hunderttausenden Kilometern durchs Weltall "rast", vollzieht das natürlich auf einem "Zeitstrahl"; es vergeht Zeit.

Im universellen, "unitären" Kontext eines permanenten IST betrachtet, passiert da eigentlich etwas?

Spätestens jetzt haben wir ein Problem, auf dieser Ebene weiterzudenken....

Und die "fleißigen Jungs" aus der String-Theorie haben da noch etwas ganz anderes "auf der Pfanne": Es gibt schon heute - zumindest in der Theorie - mindestens vier Zeitdimensionen und eine kaum zu überblickende Anzahl weiterer Dimensionen!

Die Zeit als lineares Theorem, als gekrümmtes, als verkordeltes, als "abgehacktes, unterbrochenes"; die Zeit als unterdimensional-mehrdimensional in einer größeren, noch umfassenderen Dimension usw.

Kannst du dir vor dem Hintergrund dieser Möglichkeiten meine "gewichtete" Ansicht bezüglich einer Gottesexistenz vorstellen? 

 

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14. Juni um 13:07
In Antwort auf force

Wer(s) glaubt, wird selig: Diese und andere gut gemeinten "Weisheiten" haben unser christliches Abendland geprägt. Unsere Werte, unsere Moral und Ethik sind größtenteils religiös dominiert. Aber: Waren diese tatsächlich auch ausschließlich religiösen Ursprungs?

Wofür braucht der Mensch im Zeitalter der Psychoanalyse noch Religionen? Und: Kann man  einen universellen Glauben überhaupt in ein weltliches, religiöses Korsett "zwängen"? Ist Glauben "dogmatisierbar"? 

Hier darf man alles Fragen und seine Meinung kundtun.
 

Die Religion ist ein komplexes "Spektakulum ". Für jemanden der nicht glaubt, ansonsten ganz einfach.

Seit gestern Nacht liebe ich das Lied/Video von Sarah Connor.
Es zeigt wunderbar auf, wie einfach Kirche und Gemeinschaft sein kann.
Nix mit bedeckt sein, einfach zusammen glauben.

Früher war Pelz in, Am Körper und am Kopf.
Verbessert hat sich nichts.(Ausser das Pelz tragen pfui ist ).

Nach wie vor ist es einigen Menschen wichtig, Demut in Form von Kleidung zu bekunden. (rasieren kenn ich auch noch von Türkinnen, die mich angerufen haben, als sie nur noch blankes Fleisch hatten, vom Duschen u rasieren, wegen sündigen Gedanken, oder tatsächlich Sex).
Ich hatte da nie Probleme mit meinem Gott. In der Evang  Kirche schon.

Ich hab nicht eingesehen das meine Eltern über Pelzträger lästern, aber ich sollte nicht mit Jeans u Papas hemd in die Kirche.

Am geilsten ist, dass das Lied zensiert wurde aufgrund der Ansage...Vincent kriegt kein hoch wenn er an Mädchen denkt, aber jedes Individum sich freigänglich Kinderpornos reinziehen kann.

Wenn Glauben wirklich mal wieder Glauben ist, dann bin ich die erste die wieder in eine Kirche geht. Denn in der gemeinschaft Gottes Wort zu hören u danach amen zu sagen, war mal schön.

 

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14. Juni um 13:09
In Antwort auf haltbarbis

Die Religion ist ein komplexes "Spektakulum ". Für jemanden der nicht glaubt, ansonsten ganz einfach.

Seit gestern Nacht liebe ich das Lied/Video von Sarah Connor.
Es zeigt wunderbar auf, wie einfach Kirche und Gemeinschaft sein kann.
Nix mit bedeckt sein, einfach zusammen glauben.

Früher war Pelz in, Am Körper und am Kopf.
Verbessert hat sich nichts.(Ausser das Pelz tragen pfui ist ).

Nach wie vor ist es einigen Menschen wichtig, Demut in Form von Kleidung zu bekunden. (rasieren kenn ich auch noch von Türkinnen, die mich angerufen haben, als sie nur noch blankes Fleisch hatten, vom Duschen u rasieren, wegen sündigen Gedanken, oder tatsächlich Sex).
Ich hatte da nie Probleme mit meinem Gott. In der Evang  Kirche schon.

Ich hab nicht eingesehen das meine Eltern über Pelzträger lästern, aber ich sollte nicht mit Jeans u Papas hemd in die Kirche.

Am geilsten ist, dass das Lied zensiert wurde aufgrund der Ansage...Vincent kriegt kein hoch wenn er an Mädchen denkt, aber jedes Individum sich freigänglich Kinderpornos reinziehen kann.

Wenn Glauben wirklich mal wieder Glauben ist, dann bin ich die erste die wieder in eine Kirche geht. Denn in der gemeinschaft Gottes Wort zu hören u danach amen zu sagen, war mal schön.

 

Es geht dir wohl in erster Linie um die Gemeinschaft; und die gibt's auch anders.

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14. Juni um 13:27
In Antwort auf force

Es geht dir wohl in erster Linie um die Gemeinschaft; und die gibt's auch anders.

Na klar gibts die auch im Swingerclub, dir ging es doch um Religion.

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14. Juni um 13:31
In Antwort auf force

Ein Gott erschuf in sechs Tagen die Erde. Ein Gott muss am siebten Tag ruhen. 

Das kann ein Atheist niemals so hinnehmen, als "wahr" akzeptieren.

Das glauben so wörtlich ja auch nur ein kleinerer Teil der Christen. Aber du hast Recht. Ich hätte schreiben müssen "G  und W müssen sich nicht ausschliessen"

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14. Juni um 13:39
In Antwort auf force

Du schreibst u.a. "...Gerade der Glaube ist eine Triebkraft..."

Richtig. Und im Unterschied zu einer Vermutung ist dem Glauben "gefühlt" mehr Existenzielles inne.

Dieses "Gefühl" ist jedoch nicht mehr als eine individuell gewichtete Wahrnehmung.

Es ist seit je her ein Streitpunkt, ob man ein Gefühl als existenziell betrachten sollte - oder auch nur einen Gedanken. IST etwas, bloß weil ich daran denke?

Der Gedanke IST, aber das "Inhaltliche" des Gedankens, IST das auch?

Zur universellen Existenz.

Ich fasse das universelle SEIN als permanentes IST auf - es gab niemals ein WAR und es gibt auch kein WIRD. 

Eine Galaxie, die mit hunderttausenden Kilometern durchs Weltall "rast", vollzieht das natürlich auf einem "Zeitstrahl"; es vergeht Zeit.

Im universellen, "unitären" Kontext eines permanenten IST betrachtet, passiert da eigentlich etwas?

Spätestens jetzt haben wir ein Problem, auf dieser Ebene weiterzudenken....

Und die "fleißigen Jungs" aus der String-Theorie haben da noch etwas ganz anderes "auf der Pfanne": Es gibt schon heute - zumindest in der Theorie - mindestens vier Zeitdimensionen und eine kaum zu überblickende Anzahl weiterer Dimensionen!

Die Zeit als lineares Theorem, als gekrümmtes, als verkordeltes, als "abgehacktes, unterbrochenes"; die Zeit als unterdimensional-mehrdimensional in einer größeren, noch umfassenderen Dimension usw.

Kannst du dir vor dem Hintergrund dieser Möglichkeiten meine "gewichtete" Ansicht bezüglich einer Gottesexistenz vorstellen? 

 

Ich finde das alles furchtbar interessant und du weißt bestimmt mehr darüber als ich. Dennoch finde ich, daß du mit dem "ist einfach" "war nie und wird nie sein" eine wesentliche Fragestellung irgendwie "unlauter" umgehst. Andererseits könnte man fragen: wovon redet denn, in diesem Fall, die Bibel? Doch nur von der Entstehung der Erde...nicht des Universums

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14. Juni um 15:46
Beste Antwort

Das Religiöse gehört für, m.E. zur Conditio Humana, genau wie das Wirtschaften, das Forschen, moralische und rechtliche Systeme, (die nachweislich ohne Religion funktionieren!), Politik und Verwandschaftsordnungen. Die findet man so, vermutlich weil sie irgendwie zunächst unverzichtbar oder unumgänglich sind/waren. Aber man lernt ja nie aus (großer Disclaimer vorweg!).
Aber ja, hehre Theosophie wird von schnöden "Kirchen", religiösen Institutionen erniedrigt, weil man die eine Hälfte der Zeit beschäftigt ist, eigentlich ökonomisch und politisch zu agieren, und die andere Hälfte der Zeit damit, der Religionsgemeinde zu vermitteln, man wäre nur religiös und eben kein ökonomischer oder politischer Akteur. Wer immer das glauben soll.
Als Verteidigung des Glaubens jedoch, würde ich auf William James "Viefalt der Religiösen Erfahrung" verweisen - im Kern: dass es eine wichtige soziale Funktion hat, einen gemeinsamen Glauben zu haben, der aber Freiheitsgrade besitzt, und so in der Lage ist individuelle Erfahrung und kollektive Zusammengehörigkeit miteinander zu verkitten. Außerdem: Ich kenne niemanden, der ohne Glauben ist. Schlimmer noch, die Atheisten, die mir bisher begegneten, sind ohne Ausnahme Alltags- oder Wissenschaftspositivisten, die einen naturalistischen und erkenntnistheoretischen Fehlschluss an den anderen Reihen, um genau das zu erlangen, was die von ihnen so verachteten Religiösen auch tun: Sinn suchen, Normen legitimieren, Natur bestimmen. Nur sagen die Religiösen dabei wenigstens, dass sie religiös sind, was ich irgendwie anständiger finde...
Auch spannend, da angeschnitten: Psychoanalyse gehört ja zu den Klassikern der Religionskritik. Da aber mainstream langweilig ist, möchte ich mal das Gegenargument in den Raum werfen: Gewiss ist die Religion ein Neurosenherd, ein Überichverstärker, ein Herrschaftsinstrument. Aber dass es das ist und sein kann, zeigt doch auch an, welchen strukturellen Stand es im Seelenleben unserer Gattung inne hat. In der Psychoanalyse kommt auch die Familie als Erziehungsinstitution eher schlecht weg, aber das heißt nicht notwendiger Weise, dass man sie "verteufeln" muss (kleines Wortspiel, hihi). Man kann ja in Zeiten, in denen das Konstrukt mehr schadet als nutzt auf die Probleme der Institution hinweisen, und auch ihre Willkür reflektieren. Dennoch... sind wir damit ja bisher recht weit gekommen. Will sagen: Statt blind gegen etwas zu kämpfen, was evtl. unverrückbar strukturell verankert ist, kann man auch dessen Gebrauch in Frage stellen, Alternativen zur Religion entwerfen, die sie nicht einfach abschaffen oder sublimieren, sodass sie da ist, mehr denn je womöglich, aber man sieht sie nicht einmal mehr (siehe was die armen Atheisten ereilt hat).
Schließlich noch ein theosophischer Kommentar: Ich finde Wissenschaft, Philosophie, Kultur und Religion weisen - für mich - unweigerlich auf eines hin: Das Nichts. Es ist zwischen den Gestirnen, es ist zwischen den Partikeln. Es ist das Ergebnis vollständiger Gleichheit, Statik und Ordnung, es ist das Ergebnis vollständiger Beliebigkeit und Unordnung. Alles ist, letztlich, nichtig, alles kommt aus dem nichts, alles wird zum nichts. Es gibt und nimmt. Dem Nichts sind alle Geschöpfe gleichermaßen egal. Es ist die große Kränkung, und der große Trost. Es gibt nur ein endliches Leben? Dann ist das mit dem unbedingten Sinn wohl eher nicht so. Es gibt ein unendliches Leben? Selbes Ergebnis. Es gibt einen freien Willen? Und doch müssen wir das sein, was wir sind. Es gibt keinen freien Willen? So what. Alles ist nichtig. Und das ist weder gut noch schlecht, es ist gar nicht. Das ist meine theologische Überzeugung. Und ich bin sicher, dass das Nichts viel schneller nichtet, als irgendein Gott oder Göttin je schöpfen könnte.

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14. Juni um 16:15
In Antwort auf force

Wer(s) glaubt, wird selig: Diese und andere gut gemeinten "Weisheiten" haben unser christliches Abendland geprägt. Unsere Werte, unsere Moral und Ethik sind größtenteils religiös dominiert. Aber: Waren diese tatsächlich auch ausschließlich religiösen Ursprungs?

Wofür braucht der Mensch im Zeitalter der Psychoanalyse noch Religionen? Und: Kann man  einen universellen Glauben überhaupt in ein weltliches, religiöses Korsett "zwängen"? Ist Glauben "dogmatisierbar"? 

Hier darf man alles Fragen und seine Meinung kundtun.
 

Weil du die Psychoanalyse ausdrücklich ansprichst: Ich halte sie auch für eine Religion , ein Glaubenssystem.

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14. Juni um 16:24
In Antwort auf steffen244

Weil du die Psychoanalyse ausdrücklich ansprichst: Ich halte sie auch für eine Religion , ein Glaubenssystem.


Hast du eine Psychoanalyse gemacht, oder wie kommst du darauf?

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14. Juni um 17:17
In Antwort auf force

Wer(s) glaubt, wird selig: Diese und andere gut gemeinten "Weisheiten" haben unser christliches Abendland geprägt. Unsere Werte, unsere Moral und Ethik sind größtenteils religiös dominiert. Aber: Waren diese tatsächlich auch ausschließlich religiösen Ursprungs?

Wofür braucht der Mensch im Zeitalter der Psychoanalyse noch Religionen? Und: Kann man  einen universellen Glauben überhaupt in ein weltliches, religiöses Korsett "zwängen"? Ist Glauben "dogmatisierbar"? 

Hier darf man alles Fragen und seine Meinung kundtun.
 

Was hat Psychoanalsyse mit Religion zu tun? Ich als Christ glaube nicht mal an eine Psyche. Jedenfalls steht davon nichts in der Bibel. Gott schuf den Menschen aus Fleisch, Geist und Seele. Nie im Leben würde ich mich einer Psychoanalsye unterziehen lassen. Ich weiß selber wie ich ticke und wie nicht.
Was ein universeller Glaube sein soll weiß ich auch nicht.

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14. Juni um 17:20
In Antwort auf verdammtlangher

Was hat Psychoanalsyse mit Religion zu tun? Ich als Christ glaube nicht mal an eine Psyche. Jedenfalls steht davon nichts in der Bibel. Gott schuf den Menschen aus Fleisch, Geist und Seele. Nie im Leben würde ich mich einer Psychoanalsye unterziehen lassen. Ich weiß selber wie ich ticke und wie nicht.
Was ein universeller Glaube sein soll weiß ich auch nicht.


Man lässt sich nicht einer Psychoanalyse unterziehen, man macht eine. Nicht passiv, sondern aktiv.

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