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Ich will meinen Freund nicht mehr mit meinem Auto fahren lassen

28. Januar um 17:39 Letzte Antwort: 2. Februar um 10:03

Guten Tag ihr Lieben !
Ich hab folgendes Problem:
Mein Freund hatte einen Totalschaden mit meinem Auto und er war aber nicht schuld.
Seitdem wir zusammen sind (5 jahre ) hatte er 2 Motorradunfälle und jetzt eben mit meinem Auto.
Das neue Auto hat er zur Hälfte mitfinanziert weil er mein eigenfinanziertes Auto kaputtgefahren hat. Eigentlich will ich ihn mein neues Auto nicht mehr fahren lassen.
Was soll ich machen ? Übertreib ich ? Ist es nachvollziehbar? Wie soll ich ihm das beibringen ?
Bin für jeden Ratschlag offen .
Vielen Dank
 

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28. Januar um 17:49

also Du willst ihn nicht mit einem Auto fahren lassen, was er zur Hälfte bezahlt hat, weil er einen Unfall hatte, an den er noch nicht mal schuld war?!?  

Für mich kein bißchen nachvollziehbar. Und wenn er die Hälfte bezahlt hat, ist es für mich auch nicht DEIN sondern EUER Auto.

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28. Januar um 18:57
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also Du willst ihn nicht mit einem Auto fahren lassen, was er zur Hälfte bezahlt hat, weil er einen Unfall hatte, an den er noch nicht mal schuld war?!?  

Für mich kein bißchen nachvollziehbar. Und wenn er die Hälfte bezahlt hat, ist es für mich auch nicht DEIN sondern EUER Auto.

P.S.: wenn Dein Partner an dem Unfall nicht schuld war, hat auch nicht ER das Auto kaputt gemacht, wenn das mit dem Unfall zusammenhing.

Dein Auto kaputt gemacht hat dann der Unfallgegner und dieser müsste das auch zahlen, nicht Dein Freund, weil er gerade gefahren ist.

Oder es war einfach Pech, was Dein Auto geputt gemacht hat, weil bspw. ein Wildunfall "schuld" war. Dann hat man nun einmal eine Kasko oder Pech. Geht uns allen so. Aber "Schuld" ist eben keiner, auch nicht der Fahrer - und dann ist "er hat es kaputt gemacht" schon nicht nur "nicht nett" sondern ganz einfach falsch. Es ist kaputt gegangen, als er darin saß, ja. Aber das ist so gar nicht das gleiche.

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29. Januar um 19:36

Wenn es euer Auto ist, dann musst du ihn mit fahren lassen, du kannst auch nicht immer einfach so von Schuld reden

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31. Januar um 11:53

Du müsstest es aber, das Auto gehört euch beiden!

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1. Februar um 7:12
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Guten Tag ihr Lieben !
Ich hab folgendes Problem:
Mein Freund hatte einen Totalschaden mit meinem Auto und er war aber nicht schuld.
Seitdem wir zusammen sind (5 jahre ) hatte er 2 Motorradunfälle und jetzt eben mit meinem Auto.
Das neue Auto hat er zur Hälfte mitfinanziert weil er mein eigenfinanziertes Auto kaputtgefahren hat. Eigentlich will ich ihn mein neues Auto nicht mehr fahren lassen.
Was soll ich machen ? Übertreib ich ? Ist es nachvollziehbar? Wie soll ich ihm das beibringen ?
Bin für jeden Ratschlag offen .
Vielen Dank
 

Du bist echt gut drauf. Er hat es zur Hälfte bezahlt und du sprichst von deinem Auto.  Es gehört auch ihm und somit darf er damit auch fahren. Zudem kann jeder einem Unfall haben, auch du. Du solltest echt an deiner Denkweise arbeiten 

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1. Februar um 7:12
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Guten Tag ihr Lieben !
Ich hab folgendes Problem:
Mein Freund hatte einen Totalschaden mit meinem Auto und er war aber nicht schuld.
Seitdem wir zusammen sind (5 jahre ) hatte er 2 Motorradunfälle und jetzt eben mit meinem Auto.
Das neue Auto hat er zur Hälfte mitfinanziert weil er mein eigenfinanziertes Auto kaputtgefahren hat. Eigentlich will ich ihn mein neues Auto nicht mehr fahren lassen.
Was soll ich machen ? Übertreib ich ? Ist es nachvollziehbar? Wie soll ich ihm das beibringen ?
Bin für jeden Ratschlag offen .
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Du bist echt gut drauf. Er hat es zur Hälfte bezahlt und du sprichst von deinem Auto.  Es gehört auch ihm und somit darf er damit auch fahren. Zudem kann jeder einem Unfall haben, auch du. Du solltest echt an deiner Denkweise arbeiten 

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1. Februar um 7:30
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Guten Tag ihr Lieben !
Ich hab folgendes Problem:
Mein Freund hatte einen Totalschaden mit meinem Auto und er war aber nicht schuld.
Seitdem wir zusammen sind (5 jahre ) hatte er 2 Motorradunfälle und jetzt eben mit meinem Auto.
Das neue Auto hat er zur Hälfte mitfinanziert weil er mein eigenfinanziertes Auto kaputtgefahren hat. Eigentlich will ich ihn mein neues Auto nicht mehr fahren lassen.
Was soll ich machen ? Übertreib ich ? Ist es nachvollziehbar? Wie soll ich ihm das beibringen ?
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Vielen Dank
 

Entweder der Unfall war unverschuldet und es gibt einen Unfallgegner, dessen Versicherung für den Schaden aufkommt oder er hat einen Unfall gebaut ohne Unfallgegner, dann könnte ich mir allerdings nicht erklären, warum er daran unschuldig sein sollte? 

Auf jeden Fall hast du zugelassen, dass er "euer" neues Auto mit finanziert. Somit gehört es euch beiden und ich würde auch keinen Grund sehen, warum er es nicht fahren dürfte

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1. Februar um 7:56
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Entweder der Unfall war unverschuldet und es gibt einen Unfallgegner, dessen Versicherung für den Schaden aufkommt oder er hat einen Unfall gebaut ohne Unfallgegner, dann könnte ich mir allerdings nicht erklären, warum er daran unschuldig sein sollte? 

Auf jeden Fall hast du zugelassen, dass er "euer" neues Auto mit finanziert. Somit gehört es euch beiden und ich würde auch keinen Grund sehen, warum er es nicht fahren dürfte

bei einem Wildunfall beispielsweise gibt es keinen "Unfallgegner" - und trotzdem ist der Fahrer nicht schuld. Mich hat auch schon ein Wildschein mein Auto gekostet. Das Wildschwein lief weiter, mein Auto war hin...

In inzwischen ~30 Jahren Führerschein habe ich 3 Autos an Unfälle verloren, an denen ich nicht schuld war. Auch mit Unfallgegner nicht so easy.
Ein Beispiel: wir hatten einen "Jungtimer" - gut 20 Jahre altes Auto und in unzähligen Stunden in der Selbsthilfewerkstatt neu aufgebaut, der sollte als Oldtimer ein H-Kennzeichen bekommen. Allein um die 7000 Kosten für Teile über 2 Jahre. Am Straßenrand geparkt und dann hämmert da so ein Idiot derartig drauf, dass der Rahmen verzogen war. Das Auto stand nicht im Park- und schon gar nicht im Halteverbot, nicht im Kreuzungsbereich, mit genug Platz auf der Strasse, dass auch noch ein LKW problemlos durchkommt. Unschuldiger geht es nicht von meiner Seite. Bekommen haben wir dafür knapp 2500 Euro, weil ein 20 Jahre altes Auto auf dem Papier halt nicht mehr wert ist. Grandios. Knappe 4500 Euro Verlust, von den Wochenden in der Selbsthilfewerkstatt statt mit anderen schönen Beschäftigungen nicht zu reden.
Ist bei allen älteren Autos so, wenn auch nicht so extrem wie bei meinem. Von dem Geld, was das Auto auf dem Papier noch wert ist, bekommt man keinen gleichwertigen Ersatz, wenn das Auto nicht total herunter gerockt war.

Aber ansonsten bin ich Deiner Meinung, wenn er am Unfall schuld war, muss er den Schaden bezahlen. War er nicht schuld und zahlt trotzdem, gehört das Auto nicht der TE sondern beiden und dann hat sich "ich will ihn nicht fahren lassen" erledigt. (Mal abgesehen davon, dass ich jedem, der mir mit "mein Auto kaputt gemacht" kommt, obwohl ich am Unfall nicht schuld war, schon quer am Hals hängen würde. Das ist unterirdisch. )

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1. Februar um 9:45
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Guten Tag ihr Lieben !
Ich hab folgendes Problem:
Mein Freund hatte einen Totalschaden mit meinem Auto und er war aber nicht schuld.
Seitdem wir zusammen sind (5 jahre ) hatte er 2 Motorradunfälle und jetzt eben mit meinem Auto.
Das neue Auto hat er zur Hälfte mitfinanziert weil er mein eigenfinanziertes Auto kaputtgefahren hat. Eigentlich will ich ihn mein neues Auto nicht mehr fahren lassen.
Was soll ich machen ? Übertreib ich ? Ist es nachvollziehbar? Wie soll ich ihm das beibringen ?
Bin für jeden Ratschlag offen .
Vielen Dank
 

Vielleicht magst du mal aufklären, wem das neue Auto nun tatsächlich gehört,
Dir alleine oder euch gemeinsam?

Abgesehen davon finde ich auch, dass er nicht Schuld ist, dass dein altes Auto kaputtging.
Und wenn er schon Geld zum Auto dazu gegeben hat, wozu er ja nicht verpflichtet war, dann sollte er, unabhängig davon, wem das Fahrzeug gehört, selbstverständlich auch damit fahren dürfen.

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1. Februar um 9:47
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bei einem Wildunfall beispielsweise gibt es keinen "Unfallgegner" - und trotzdem ist der Fahrer nicht schuld. Mich hat auch schon ein Wildschein mein Auto gekostet. Das Wildschwein lief weiter, mein Auto war hin...

In inzwischen ~30 Jahren Führerschein habe ich 3 Autos an Unfälle verloren, an denen ich nicht schuld war. Auch mit Unfallgegner nicht so easy.
Ein Beispiel: wir hatten einen "Jungtimer" - gut 20 Jahre altes Auto und in unzähligen Stunden in der Selbsthilfewerkstatt neu aufgebaut, der sollte als Oldtimer ein H-Kennzeichen bekommen. Allein um die 7000 Kosten für Teile über 2 Jahre. Am Straßenrand geparkt und dann hämmert da so ein Idiot derartig drauf, dass der Rahmen verzogen war. Das Auto stand nicht im Park- und schon gar nicht im Halteverbot, nicht im Kreuzungsbereich, mit genug Platz auf der Strasse, dass auch noch ein LKW problemlos durchkommt. Unschuldiger geht es nicht von meiner Seite. Bekommen haben wir dafür knapp 2500 Euro, weil ein 20 Jahre altes Auto auf dem Papier halt nicht mehr wert ist. Grandios. Knappe 4500 Euro Verlust, von den Wochenden in der Selbsthilfewerkstatt statt mit anderen schönen Beschäftigungen nicht zu reden.
Ist bei allen älteren Autos so, wenn auch nicht so extrem wie bei meinem. Von dem Geld, was das Auto auf dem Papier noch wert ist, bekommt man keinen gleichwertigen Ersatz, wenn das Auto nicht total herunter gerockt war.

Aber ansonsten bin ich Deiner Meinung, wenn er am Unfall schuld war, muss er den Schaden bezahlen. War er nicht schuld und zahlt trotzdem, gehört das Auto nicht der TE sondern beiden und dann hat sich "ich will ihn nicht fahren lassen" erledigt. (Mal abgesehen davon, dass ich jedem, der mir mit "mein Auto kaputt gemacht" kommt, obwohl ich am Unfall nicht schuld war, schon quer am Hals hängen würde. Das ist unterirdisch. )

Bei einem Wildunfall zahlt ja eigentlich die Teilkasko? Wenn man allerdings zu geizig ist, eine Voll- oder Teilkasko abzuschließen, muss man halt in den sauren Apfel beißen und das Geld für ein neues/anderes Auto investieren. 

Ärgerlich ist natürlich, wenn es z. B. ein Unfall mit Fahrerflucht war. Wenn man keine VK hat, bleibt man dann auf den Kosten sitzen...

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1. Februar um 9:59
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Bei einem Wildunfall zahlt ja eigentlich die Teilkasko? Wenn man allerdings zu geizig ist, eine Voll- oder Teilkasko abzuschließen, muss man halt in den sauren Apfel beißen und das Geld für ein neues/anderes Auto investieren. 

Ärgerlich ist natürlich, wenn es z. B. ein Unfall mit Fahrerflucht war. Wenn man keine VK hat, bleibt man dann auf den Kosten sitzen...

ist eine ganz simple Rechnung: ab einem gewissen Alter des Fahrzeugs kostet die Teilkasko mehr als sie bei einem Unfall zahlt. Vollkasko macht eigentlich nur bei Neuwagen überhaupt Sinn. Aus dem gleichen Grund. Das ist Mathe, kein Geiz.

Ja, Unfall mit Fahrerflucht ist ein anderes Beispiel, wie man ohne Schuld auf Kosten sitzen bleibt. Da haben wir schon 3 Beispiele. Sooo ungewöhnlich ist das nun einmal nicht.

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2. Februar um 10:03

Macht dann doch eine Vollkasko-Versicherung, die ihr dann zu zwei bezahlt, aber fahren lassen musst du ihn auch, anders geht es nicht.

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