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Ich werde gezwungen als Muslima Schweinefleisch anzufassen

11. August 2013 um 16:44

asalamu alaikum liebe geschwister,
hallo liebe nichtmuslime.

ich habe da ein großes problem und zwar arbeite ich in einem supermarkt an der kasse und werde von meinem chef gezwungen auch dieses schweifefleisch rüberzu ziehen.

ich find das voll ekelhaft!!!
wenn die kuffar unbedingt schweinfefleisch in sich reinstopfen wollen, dann ok, aber wenn ich dies ekelhafte zeug anpacken muss wird mir jedesmal schlecht.
da ich hijab trage müssten ja wohl auch die kuffar checken, dass ich eine muslima bin und können ja dann an eine andere kasse mit ihrem schweinfeleisch gehen.
ich hab das schon ein paar mal gesagt bei mir kein schweinefleisch und manche von den kuffars checken das dann und gehen woanders hin.

ein paar kolleginnen sind ebenfall muslimas und unterstützen mich, aber mein chef will mich dazu zwingen. das ist doch diskrimination wenn man zu etwas gezwungen wird, oder? was kann ich nur tun??????

es ist ja nicht so, das ich zu faul bin und nicht arbeiten will ich mache auch gerne mehr stunden. alles kein problem!!!
am besten wäre eine kasse die dann ohne schweinefleisch ist, oder auch eine kasse dann nur mit schweiefleisch die macht dann eine von den kuffar-kolleginen. aber mein chef ist da total nicht einsichtig. ich will aber den job behalten.


selam und möge allah (swt) euch immer rechtleiten.
Aminah



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11. August 2013 um 16:48

...was heisst denn


kuffar...

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11. August 2013 um 17:39

Fake hin oder her!
Ich finde, ein Supermarktbetreiber bricht sich keinen Zacken aus der Krone, wenn er Rücksicht auf seine Mitarbeiter/-innen und deren Bedürfnisse nimmt und den Kassenraum so gestaltet, dass niemand gegen sein Gewissen handeln muss.
Genauso dürfen Ärzte oder Hebammen nicht dazu gezwungen werden, gegen ihre Überzeugung Abtreibungen durchzuführen.

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11. August 2013 um 17:47
In Antwort auf muslim4u

Fake hin oder her!
Ich finde, ein Supermarktbetreiber bricht sich keinen Zacken aus der Krone, wenn er Rücksicht auf seine Mitarbeiter/-innen und deren Bedürfnisse nimmt und den Kassenraum so gestaltet, dass niemand gegen sein Gewissen handeln muss.
Genauso dürfen Ärzte oder Hebammen nicht dazu gezwungen werden, gegen ihre Überzeugung Abtreibungen durchzuführen.

Sie ist Verkäuferin und sitzt an der
Kasse und natürlich muß der Chef keine Sonderreglung einführen.
Sie fasst die Verpackung an und wird nicht genötigt dies zu essen.
Sie wusste wohl auch voher,daß in einem normalen Supermarkt,Schwein und Alkohol verkauft werden.
Wenn's ihr nicht passt,muß sie sich eine Arbeit suchen,wo nichts verkauft wird,was ihr verboten ist und dann könnte sie ja auch Kopftuch tragen.
Man kann auch mit den Forderungen übertreiben,sie soll froh sein,eine Arbeit zu haben und nicht meckern.

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11. August 2013 um 18:10
In Antwort auf peacemaker12

Sie ist Verkäuferin und sitzt an der
Kasse und natürlich muß der Chef keine Sonderreglung einführen.
Sie fasst die Verpackung an und wird nicht genötigt dies zu essen.
Sie wusste wohl auch voher,daß in einem normalen Supermarkt,Schwein und Alkohol verkauft werden.
Wenn's ihr nicht passt,muß sie sich eine Arbeit suchen,wo nichts verkauft wird,was ihr verboten ist und dann könnte sie ja auch Kopftuch tragen.
Man kann auch mit den Forderungen übertreiben,sie soll froh sein,eine Arbeit zu haben und nicht meckern.

Es geht doch
nicht nur darum, ob sie das Schweinefleisch amlanges oder essen muss, sondern bereits durch den Verkauf begeht sie Beihilfe zur haram Verhalten. Das ist auch eine Sünde. Zu so etwas sollte niemand gezwungen werden dürfen.

Natürlich MUSS der Supermarktbetreiber das Kassensystem nicht so einrichten, dass niemand gegen sein Gewissen handeln muss. Es MUSS aber auch kein Schweinefleisch verkaufen. Kein Mensch ist auf Schweinefleisch angewiesen. Es ist von allen Fleischsorten das Ungesündeste und im Hinblick auf die Produktion auch das am stärksten Vergifteste.

Ich meine, wer eine gläubige Muslima als Verkäuferin haben will, kann dann auch Rücksicht auf ihre religiösen Gefühle nehmen.
Besser wäre es gewesen, bereits beim Einstellungsgespräch zu klären, dass sie kein Schweinefleisch verkaufen muss.

Sollte der Chef bei seiner rassistischen Haltung bleiben, würde ich der Muslima empfehlen, zu kündigen, und sich woanders zu bewerben, auf einen Job, der mit ihrem Glauben vereinbar ist.

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11. August 2013 um 18:11

Habe ich bereits weiter unten geschrieben,
sie begeht Beihilfe zur haram Ernährung. Auch die Beihilfe dazu ist bereits eine Sünde. Denn Du sollst niemand zu falschem Handeln verführen.

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11. August 2013 um 18:14
In Antwort auf muslim4u

Es geht doch
nicht nur darum, ob sie das Schweinefleisch amlanges oder essen muss, sondern bereits durch den Verkauf begeht sie Beihilfe zur haram Verhalten. Das ist auch eine Sünde. Zu so etwas sollte niemand gezwungen werden dürfen.

Natürlich MUSS der Supermarktbetreiber das Kassensystem nicht so einrichten, dass niemand gegen sein Gewissen handeln muss. Es MUSS aber auch kein Schweinefleisch verkaufen. Kein Mensch ist auf Schweinefleisch angewiesen. Es ist von allen Fleischsorten das Ungesündeste und im Hinblick auf die Produktion auch das am stärksten Vergifteste.

Ich meine, wer eine gläubige Muslima als Verkäuferin haben will, kann dann auch Rücksicht auf ihre religiösen Gefühle nehmen.
Besser wäre es gewesen, bereits beim Einstellungsgespräch zu klären, dass sie kein Schweinefleisch verkaufen muss.

Sollte der Chef bei seiner rassistischen Haltung bleiben, würde ich der Muslima empfehlen, zu kündigen, und sich woanders zu bewerben, auf einen Job, der mit ihrem Glauben vereinbar ist.

eine gläubige Muslima
würde erst gar nicht so eine Arbeit annehmen lieber Arbeitslos,als Schwein zu verkaufen ja super.

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11. August 2013 um 21:17

Na...
Was kommt als nächstes? Ein Bauarbeiter, der sich diskriminiert fühlt weil er trotz Rückenprobleme Ziegelsteine tragen muss? Ein Koch, der sich bei vegetarischer Lebensweise beschwert, dass er Fleisch zubereiten muss? Ein Tierarzt mit einer Hundehaarallergie? Tut mir leid, aber das ist doch mal wieder nur noch lächerlich. Wenn du Probleme hast eingepackte(!) Ware vom Punkt A zu Punkt B zu ziehen hast du den falschen Beruf. So einfaches ist das.

Ich meine, was passiert wenn man mal alleine an der Kasse ist? Den Verkauf von Schweinefleisch gänzlich stoppen? Man muss halt hierzulande akzeptieren dass der größte Teil der Bevölkerung Schwein isst (warum auch nicht?). Und das gehört nun mal hierzulande in den Supermarkt. Da kann man jetzt mit Religion und sonstwas kommen, alles scheißegal. Wenn man es nicht schafft bestimmte Ware anzufassen hat man als Kassiererin versagt.

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11. August 2013 um 21:32
In Antwort auf muslim4u

Es geht doch
nicht nur darum, ob sie das Schweinefleisch amlanges oder essen muss, sondern bereits durch den Verkauf begeht sie Beihilfe zur haram Verhalten. Das ist auch eine Sünde. Zu so etwas sollte niemand gezwungen werden dürfen.

Natürlich MUSS der Supermarktbetreiber das Kassensystem nicht so einrichten, dass niemand gegen sein Gewissen handeln muss. Es MUSS aber auch kein Schweinefleisch verkaufen. Kein Mensch ist auf Schweinefleisch angewiesen. Es ist von allen Fleischsorten das Ungesündeste und im Hinblick auf die Produktion auch das am stärksten Vergifteste.

Ich meine, wer eine gläubige Muslima als Verkäuferin haben will, kann dann auch Rücksicht auf ihre religiösen Gefühle nehmen.
Besser wäre es gewesen, bereits beim Einstellungsgespräch zu klären, dass sie kein Schweinefleisch verkaufen muss.

Sollte der Chef bei seiner rassistischen Haltung bleiben, würde ich der Muslima empfehlen, zu kündigen, und sich woanders zu bewerben, auf einen Job, der mit ihrem Glauben vereinbar ist.

Blödsinn...
Schweinefleisch und ungesund, so ein Quatsch. Es mag zwar stimmen dass Schweinefleisch etwas fetter ist als alle anderen Sorten von Fleisch, aber ungesund ist es deshalb noch lange nicht.

Der Grund warum damals Schweinefleisch verboten wurde ist dass es am schnellstes verfault, besonders in wärmeren Ländern. Das ist bei den Juden ja genauso. Heutzutage ist das natürlich Mumpitz da das Fleisch direkt nach der Schlachtung gekühlt wird. Da kann nichts mehr vergammeln. Dementsprechend ist der Verzehr von Schweinefleisch in "normalen" Portionen absolut unbedenklich. Das gerade die Muslime da jedes mal meinen eine Predigt halten zu müssen verstehe ich nicht...mein Opa ist trotz sonntäglichen Schnitzel 92 Jahre alt geworden...ist bestimmt an Schweinefleisch gestorben

Und wenn du jetzt immer noch der Überzeugung bist, dass das Schweinefleisch ungesund ist, dann solltest du lieber gleich Vegetarier werden. Jede Fleischart ist im Vergleich zu Obst und Gemüse ungesund. Wachstumshormone kann man heutzutage jedem Tier geben, kontrollieren wo was herkommt kann man da sowieso nicht mehr.

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12. August 2013 um 5:46
In Antwort auf muslim4u

Es geht doch
nicht nur darum, ob sie das Schweinefleisch amlanges oder essen muss, sondern bereits durch den Verkauf begeht sie Beihilfe zur haram Verhalten. Das ist auch eine Sünde. Zu so etwas sollte niemand gezwungen werden dürfen.

Natürlich MUSS der Supermarktbetreiber das Kassensystem nicht so einrichten, dass niemand gegen sein Gewissen handeln muss. Es MUSS aber auch kein Schweinefleisch verkaufen. Kein Mensch ist auf Schweinefleisch angewiesen. Es ist von allen Fleischsorten das Ungesündeste und im Hinblick auf die Produktion auch das am stärksten Vergifteste.

Ich meine, wer eine gläubige Muslima als Verkäuferin haben will, kann dann auch Rücksicht auf ihre religiösen Gefühle nehmen.
Besser wäre es gewesen, bereits beim Einstellungsgespräch zu klären, dass sie kein Schweinefleisch verkaufen muss.

Sollte der Chef bei seiner rassistischen Haltung bleiben, würde ich der Muslima empfehlen, zu kündigen, und sich woanders zu bewerben, auf einen Job, der mit ihrem Glauben vereinbar ist.

Besser
wäre es gewesen sie hätte sich in einem türkischen Suppermarkt beworben,davon gibt es hier genug
Du kannst nicht von jedem Chef verlangen das er bei jedem Mitarbeiter Rücksicht auf seine religiösen Gefühle nimmt und lass die dämmliche Rassismuskeule stecken,das hat mit Rassismus nichts zu tun

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12. August 2013 um 8:03

Dann darf Mann,
auch kein Fußball spielen,ist ja aus Schwein.
Darf ein Moslem eigentlich auch Sport überhaupt machen?
Immerhin scheint ja alles was Spaß macht,verboten zu sein!

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12. August 2013 um 12:31

Dort
will se ja auch keiner

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12. August 2013 um 13:06

Hut
ab vor ihrem Chef und seine Geduld

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12. August 2013 um 15:29

Wieso soll das ein fake sein?
Ist es für Moslems tatsächlich völlig unbedenklich, mit Schweinefleisch zu handeln?
Kann mir das nicht vorstellen.
Würde die anderen Muslime hier im Forum keine Bedenken haben, Schweinefleisch oder Alkohol zu verkaufen?

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12. August 2013 um 17:04


Du hast immer noch FREIE BERUFSWAHL in Deutschland

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12. August 2013 um 17:44
In Antwort auf bismarck1337


Du hast immer noch FREIE BERUFSWAHL in Deutschland

Das ist so nicht richtig!
Das Arbeitsamt kann einen dazu zwingen, (fast) jede Arbeit anzunehmen, Das interessiert die einen Scheißdreck, ob eine gläubige Muslima dafür ihren Glauben verraten muss. Das ist eben Deutschland.

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12. August 2013 um 17:54

Das hat mich auch etwas gewundert,
dass sie sich auf eine Arbeitsstelle beworben hat, ohne sich vorher zu informieren, was für Tätigkeiten sir dort ausüben muss.

Für einen fanatischen Muslime hat sie mir auch das Wort "Kuffar" zu oft benutzt. Ich denke, so dämlich werden die wenigsten sein, dieses Wort so häufig in der Öffentlichkeit zu verwenden, solange die Nichtmuslime die Mehrheitsgesellschaft bilden.
Aber denken tun sicher sehr viele fanatische Moslems so.

Insofern kann es sein, dass die te ein fake ist (muss aber nicht), trotzdem ist das geschilderte "Problem" ein durchaus reales für Muslime in Deutschland.

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12. August 2013 um 19:26
In Antwort auf muslim4u

Das ist so nicht richtig!
Das Arbeitsamt kann einen dazu zwingen, (fast) jede Arbeit anzunehmen, Das interessiert die einen Scheißdreck, ob eine gläubige Muslima dafür ihren Glauben verraten muss. Das ist eben Deutschland.

Es bleibt ja noch
die eigene Heimat,wohin man ja gehen kann,wenn es hier sowas von schlecht ist.
Das Arbeitsamt zwingt einen jegliche Arbeit zu nehmen?
Um dies zu Umgehen,könnte man ja wohl selber eine Arbeit suchen.

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12. August 2013 um 19:26

Echt danke für den tipp
soviele jobs gibts auch nicht. und wo ist den das problem wenn der chef ein paar kassen ohne schweinfefleisch und alkohol macht. es gibt ja auch diese schnellkassen. also auch sonderkassen.
irgendwie finde ich das voll blöd wenn man sich zwischen seine religion und den job entscheiden soll, wenns doch auch mit den sonderkassen geht.

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12. August 2013 um 19:30
In Antwort auf risperidon4u

Das hat mich auch etwas gewundert,
dass sie sich auf eine Arbeitsstelle beworben hat, ohne sich vorher zu informieren, was für Tätigkeiten sir dort ausüben muss.

Für einen fanatischen Muslime hat sie mir auch das Wort "Kuffar" zu oft benutzt. Ich denke, so dämlich werden die wenigsten sein, dieses Wort so häufig in der Öffentlichkeit zu verwenden, solange die Nichtmuslime die Mehrheitsgesellschaft bilden.
Aber denken tun sicher sehr viele fanatische Moslems so.

Insofern kann es sein, dass die te ein fake ist (muss aber nicht), trotzdem ist das geschilderte "Problem" ein durchaus reales für Muslime in Deutschland.

Ich bin keine fanatische muslima
nur weil ich die kuffar kuffars nenn. ich bin ja auch keine hundehasser wenn ich zu nem hund hund sage.
ein kuffar ist ein kuffar, das hst nix mit fanatisch zu tun.

ich find eben die diskriminirung gegen uns muslime einfach zum kotzen. warum werden wir gezwungen uns zwischen job und unsere religion zu entscheiden, wenn das auch mit ner verschidenen kassnzonen geht.
gibt ja auch schnellkassen und sowas.

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Welche Koranausgabe wird eigentlich von den richtigen Muslimen empfohlen?
Von: risperidon4u
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9. August 2013 um 12:01

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