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Ich weiß nicht wo ich hingehöre

28. Dezember 2019 um 0:57 Letzte Antwort: 11. Februar um 14:51

Hallo zusammen,

vielen Dank vorab an all diejenigen, die sich die Zeit nehmen, um meinen Beitrag durchzulesen (wird voraussichtlich etwas länger). Vielleicht gibt es die ein oder andere Person da draußen, die mir eventuell helfen kann.

Mein Leben aktuell ist ziemlich verfahren, so kommt es mir zumindest vor. Ich bin 28 Jahre alt und kriege nichts wirklich auf die Reihe. Das tut mir selbst wirklich weh.

Ursprünglich komme ich aus einer Kleinstadt in Rheinland-Pfalz, bin in einer behüteten Familie großgeworden. Wirklich angefangen mit meiner Orientierungslosigkeit bzw. diesem "Schmerz" hat es nach dem Tod meiner Schwester (ich war 17). Sie war meine wichtigste Bezugsperson, dann unerwartet war sie einfach nicht mehr da. Da ich die Situation Zuhause nicht mehr ausgehalten habe, zog ich nach dem Abitur in eine andere Stadt zwecks Studium (ca. 2h Entfernung). Das hat die ganze Sache aber eher schlimmer als besser gemacht. Ich fühlte mich einsamer denn je, weswegen ich in den Semesterferien und auch an den Wochenenden eigentich immer Zuhause bei meinen Eltern war. Da ich nach meinem Bachelor keine gute Stelle fand und beruflich planlos war, entschloss ich mich zu einem Masterstudium (bedingt durch das Fach wieder in einer anderen Stadt, noch weiter weg). Dieses Mal klappte es besser; ich kam mit den Leuten und auch mir selbst deutlich besser zurecht, hatte einige Freunde. Auslandssemester und Praktika absolvierte ich problemlos. Ich funktionierte, fühlte mich deutlich besser als zuvor (was für mich zu diesem Zeitpunkt ein wirklich riesiger Schritt war), aber wirklich glücklich war ich nicht. 

Ich hatte während dieser Zeit (Ende Bachelor / Anfang Master) auch meinen ersten richtigen Freund. Er war toll und kam aus der Gegend meiner Eltern, besuchte mich immer an meinen Studienorten und ich fühlte mich nicht mehr allein auf dieser Welt. Trotzdem war ich es, die die Beziehung nach knapp 2 Jahren beendete, da ich damals das Gefühl hatte, wir würden in völlig unterschiedlichen Welten leben (Er war Lackierer, ich BWL-Studentin). Irgendwann hatte ich ihm einfach immer weniger zu sagen. Zu dem Zeitpunkt dachte ich wirklich, es sei das Richtige, Schluss zu machen.

Aktuell bin ich gerade in der Endphase meiner Promotion, welche ich in den kommenden Wochen abgeben werde. Ich wohne ca. 1 Autostunde von meinen Eltern entfernt, arbeite an einer Uni, habe meine eigene kleine Wohnung. Beziehungstechnisch ist es schwierig, ich lebe seit ca. 2.5 Jahren in einer ständigen On-Off-Beziehung mit einem Typ, welchen ich noch aus Abizeiten kenne. In den Ferien sowie an den Wochenenden bin ich immer noch sehr häufig bei meinen Eltern. 

Mein Problem: Ich fühle mich schlicht zu alt, um ständig (sei es auch nur an den Wochenenden) zu Mami und Papi zu gehen; habe keine stabile Beziehung; bin nicht verheiratet (viele meiner Freundinnen von früher sind dies bereits); bin noch nicht dabei, ein Haus zu bauen; habe noch nicht viel Geld gespart (bedingt durch kostspieliges Studium; Auslandsaufenthalte; etc.). Ohne meine Eltern aber fühle ich mich rastlos; sie sind mein sicherer Hafen. 

Ich hätte so gerne eine stabile, dauerhafte Beziehung, ein Haus mit Hund, Kinder und - zusätzlich - eine Karriere. Scheinbar bin ich zu all dem aber nicht fähig. Einzig und allein meine Karriere funktioniert und das macht mich zutiefst traurig. Dennoch sehe ich gerade nicht, wie ich es ändern soll. Ich MUSS aktuell viel arbeiten, um endlich meine Dissertation abschließen zu können. Wenn ich diese On-Off-Beziehung endgültig beende, habe ich Angst, wieder vorschnell die Flinte ins Korn zu werfen (ein Problem, das wohl viele in meinem Alter in der heutigen Zeit haben). Ich will mir endlich etwas langfristiges, stabiles (auch privat) aufbauen. Aber letztendlich lande ich immer wieder in meinem Elternhaus.

Vielen Dank für's Lesen. Über ernstgemeinte Ratschläge und auch Kritik bin ich euch sehr dankbar.

Viele Grüße,
M.
  

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28. Dezember 2019 um 17:56

solange du das mit dem Typen weiterführst wirst du nicht frei sein für was neues

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28. Dezember 2019 um 23:43
In Antwort auf user1426562414

Hallo zusammen,

vielen Dank vorab an all diejenigen, die sich die Zeit nehmen, um meinen Beitrag durchzulesen (wird voraussichtlich etwas länger). Vielleicht gibt es die ein oder andere Person da draußen, die mir eventuell helfen kann.

Mein Leben aktuell ist ziemlich verfahren, so kommt es mir zumindest vor. Ich bin 28 Jahre alt und kriege nichts wirklich auf die Reihe. Das tut mir selbst wirklich weh.

Ursprünglich komme ich aus einer Kleinstadt in Rheinland-Pfalz, bin in einer behüteten Familie großgeworden. Wirklich angefangen mit meiner Orientierungslosigkeit bzw. diesem "Schmerz" hat es nach dem Tod meiner Schwester (ich war 17). Sie war meine wichtigste Bezugsperson, dann unerwartet war sie einfach nicht mehr da. Da ich die Situation Zuhause nicht mehr ausgehalten habe, zog ich nach dem Abitur in eine andere Stadt zwecks Studium (ca. 2h Entfernung). Das hat die ganze Sache aber eher schlimmer als besser gemacht. Ich fühlte mich einsamer denn je, weswegen ich in den Semesterferien und auch an den Wochenenden eigentich immer Zuhause bei meinen Eltern war. Da ich nach meinem Bachelor keine gute Stelle fand und beruflich planlos war, entschloss ich mich zu einem Masterstudium (bedingt durch das Fach wieder in einer anderen Stadt, noch weiter weg). Dieses Mal klappte es besser; ich kam mit den Leuten und auch mir selbst deutlich besser zurecht, hatte einige Freunde. Auslandssemester und Praktika absolvierte ich problemlos. Ich funktionierte, fühlte mich deutlich besser als zuvor (was für mich zu diesem Zeitpunkt ein wirklich riesiger Schritt war), aber wirklich glücklich war ich nicht. 

Ich hatte während dieser Zeit (Ende Bachelor / Anfang Master) auch meinen ersten richtigen Freund. Er war toll und kam aus der Gegend meiner Eltern, besuchte mich immer an meinen Studienorten und ich fühlte mich nicht mehr allein auf dieser Welt. Trotzdem war ich es, die die Beziehung nach knapp 2 Jahren beendete, da ich damals das Gefühl hatte, wir würden in völlig unterschiedlichen Welten leben (Er war Lackierer, ich BWL-Studentin). Irgendwann hatte ich ihm einfach immer weniger zu sagen. Zu dem Zeitpunkt dachte ich wirklich, es sei das Richtige, Schluss zu machen.

Aktuell bin ich gerade in der Endphase meiner Promotion, welche ich in den kommenden Wochen abgeben werde. Ich wohne ca. 1 Autostunde von meinen Eltern entfernt, arbeite an einer Uni, habe meine eigene kleine Wohnung. Beziehungstechnisch ist es schwierig, ich lebe seit ca. 2.5 Jahren in einer ständigen On-Off-Beziehung mit einem Typ, welchen ich noch aus Abizeiten kenne. In den Ferien sowie an den Wochenenden bin ich immer noch sehr häufig bei meinen Eltern. 

Mein Problem: Ich fühle mich schlicht zu alt, um ständig (sei es auch nur an den Wochenenden) zu Mami und Papi zu gehen; habe keine stabile Beziehung; bin nicht verheiratet (viele meiner Freundinnen von früher sind dies bereits); bin noch nicht dabei, ein Haus zu bauen; habe noch nicht viel Geld gespart (bedingt durch kostspieliges Studium; Auslandsaufenthalte; etc.). Ohne meine Eltern aber fühle ich mich rastlos; sie sind mein sicherer Hafen. 

Ich hätte so gerne eine stabile, dauerhafte Beziehung, ein Haus mit Hund, Kinder und - zusätzlich - eine Karriere. Scheinbar bin ich zu all dem aber nicht fähig. Einzig und allein meine Karriere funktioniert und das macht mich zutiefst traurig. Dennoch sehe ich gerade nicht, wie ich es ändern soll. Ich MUSS aktuell viel arbeiten, um endlich meine Dissertation abschließen zu können. Wenn ich diese On-Off-Beziehung endgültig beende, habe ich Angst, wieder vorschnell die Flinte ins Korn zu werfen (ein Problem, das wohl viele in meinem Alter in der heutigen Zeit haben). Ich will mir endlich etwas langfristiges, stabiles (auch privat) aufbauen. Aber letztendlich lande ich immer wieder in meinem Elternhaus.

Vielen Dank für's Lesen. Über ernstgemeinte Ratschläge und auch Kritik bin ich euch sehr dankbar.

Viele Grüße,
M.
  


        Du könntest die " gute Fee" bitten , Dir drei Wünsche zu erfüllen ..
.also Mann, Kind und Haus
( vielleicht bekommst Du den Hund als Draufgabe ) ....

Oder aber Du lebst Dein Leben ....und läßt es auf Dich zukommen 
Step by Step....
Wenn Dich Etwas nicht mehr glücklich macht, dann ändere es ....
Vergiss alle Gründe, warum Du scheitern könntest...
konzentriere Dich auf den Grund, warum Du es schaffen wirst  


Wer sagt, ab wann man nicht mehr zu seinen Eltern darf ....?
Diese Liebe hält ein ganzes Leben ....




 

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29. Dezember 2019 um 0:23
In Antwort auf user1426562414

Hallo zusammen,

vielen Dank vorab an all diejenigen, die sich die Zeit nehmen, um meinen Beitrag durchzulesen (wird voraussichtlich etwas länger). Vielleicht gibt es die ein oder andere Person da draußen, die mir eventuell helfen kann.

Mein Leben aktuell ist ziemlich verfahren, so kommt es mir zumindest vor. Ich bin 28 Jahre alt und kriege nichts wirklich auf die Reihe. Das tut mir selbst wirklich weh.

Ursprünglich komme ich aus einer Kleinstadt in Rheinland-Pfalz, bin in einer behüteten Familie großgeworden. Wirklich angefangen mit meiner Orientierungslosigkeit bzw. diesem "Schmerz" hat es nach dem Tod meiner Schwester (ich war 17). Sie war meine wichtigste Bezugsperson, dann unerwartet war sie einfach nicht mehr da. Da ich die Situation Zuhause nicht mehr ausgehalten habe, zog ich nach dem Abitur in eine andere Stadt zwecks Studium (ca. 2h Entfernung). Das hat die ganze Sache aber eher schlimmer als besser gemacht. Ich fühlte mich einsamer denn je, weswegen ich in den Semesterferien und auch an den Wochenenden eigentich immer Zuhause bei meinen Eltern war. Da ich nach meinem Bachelor keine gute Stelle fand und beruflich planlos war, entschloss ich mich zu einem Masterstudium (bedingt durch das Fach wieder in einer anderen Stadt, noch weiter weg). Dieses Mal klappte es besser; ich kam mit den Leuten und auch mir selbst deutlich besser zurecht, hatte einige Freunde. Auslandssemester und Praktika absolvierte ich problemlos. Ich funktionierte, fühlte mich deutlich besser als zuvor (was für mich zu diesem Zeitpunkt ein wirklich riesiger Schritt war), aber wirklich glücklich war ich nicht. 

Ich hatte während dieser Zeit (Ende Bachelor / Anfang Master) auch meinen ersten richtigen Freund. Er war toll und kam aus der Gegend meiner Eltern, besuchte mich immer an meinen Studienorten und ich fühlte mich nicht mehr allein auf dieser Welt. Trotzdem war ich es, die die Beziehung nach knapp 2 Jahren beendete, da ich damals das Gefühl hatte, wir würden in völlig unterschiedlichen Welten leben (Er war Lackierer, ich BWL-Studentin). Irgendwann hatte ich ihm einfach immer weniger zu sagen. Zu dem Zeitpunkt dachte ich wirklich, es sei das Richtige, Schluss zu machen.

Aktuell bin ich gerade in der Endphase meiner Promotion, welche ich in den kommenden Wochen abgeben werde. Ich wohne ca. 1 Autostunde von meinen Eltern entfernt, arbeite an einer Uni, habe meine eigene kleine Wohnung. Beziehungstechnisch ist es schwierig, ich lebe seit ca. 2.5 Jahren in einer ständigen On-Off-Beziehung mit einem Typ, welchen ich noch aus Abizeiten kenne. In den Ferien sowie an den Wochenenden bin ich immer noch sehr häufig bei meinen Eltern. 

Mein Problem: Ich fühle mich schlicht zu alt, um ständig (sei es auch nur an den Wochenenden) zu Mami und Papi zu gehen; habe keine stabile Beziehung; bin nicht verheiratet (viele meiner Freundinnen von früher sind dies bereits); bin noch nicht dabei, ein Haus zu bauen; habe noch nicht viel Geld gespart (bedingt durch kostspieliges Studium; Auslandsaufenthalte; etc.). Ohne meine Eltern aber fühle ich mich rastlos; sie sind mein sicherer Hafen. 

Ich hätte so gerne eine stabile, dauerhafte Beziehung, ein Haus mit Hund, Kinder und - zusätzlich - eine Karriere. Scheinbar bin ich zu all dem aber nicht fähig. Einzig und allein meine Karriere funktioniert und das macht mich zutiefst traurig. Dennoch sehe ich gerade nicht, wie ich es ändern soll. Ich MUSS aktuell viel arbeiten, um endlich meine Dissertation abschließen zu können. Wenn ich diese On-Off-Beziehung endgültig beende, habe ich Angst, wieder vorschnell die Flinte ins Korn zu werfen (ein Problem, das wohl viele in meinem Alter in der heutigen Zeit haben). Ich will mir endlich etwas langfristiges, stabiles (auch privat) aufbauen. Aber letztendlich lande ich immer wieder in meinem Elternhaus.

Vielen Dank für's Lesen. Über ernstgemeinte Ratschläge und auch Kritik bin ich euch sehr dankbar.

Viele Grüße,
M.
  

Wieso setzt Du Dich denn so unter Druck?

Was ich rauslas..total verständlich..das Du noch keine Riesenersparnisse hast...Auslandstätigkeit usw..ist doch toll,was Du alles schon gemacht hattest.

Ich denke..glücklich ist man nur eine bestimmte Zeit...das ist kein Dauerzustand und entscheidend ist..wie gut man mit sich selber umgeht und..was man draus macht.

Immer nur pessimistisch Dinge betrachten..eine Zeitlang und an dunklen Wintertagen..ok-kommt vor,ohne dass man gleich depressiv oder krank sein muss-nur..es hilft einem gar nicht weiter..überhaupt nicht.

Was mich wundert-hast Du denn keine Freunde?
Kein Hobby?
Wieso fährst Du immer zu den Eltern..gut,dabei ist nichts SChlechtes..aber mit Mitte/Ende 20 hat man doch auch andere Prioriäten..oder doch nicht?

Die ON OFF Beziehung scheint nichts zu sein..
Beende das doch.
Hast Du schon mal überlegt,Dich psychologisch nur mal beraten zu lassen?Gibt da glaub ich auch Serviceangebote an Universitäten..wenn man nicht soviel Geld hat.

Vielleicht..hast Du schon mal dran gedacht,Dein Leben mit mehr Inhalten zu füllen..was Ehrenamtliches machen?
Möglichkeiten gibts da viele..ich kenne Deine Interesse nicht.

Nur ich könnte mir denken,wenn DU es schaffst...etwas umzudenken,Deinen Lebensrhythmus etwas umzustellen und Dich auf irgendwas Anderes zu fokussieren,was Dich zufriedener machen könnte...vielleicht wäre das ein kleiner neuer WEg für Dich..step by step...

Alles Gute für Dich 

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26. Januar um 12:31
In Antwort auf user1426562414

Hallo zusammen,

vielen Dank vorab an all diejenigen, die sich die Zeit nehmen, um meinen Beitrag durchzulesen (wird voraussichtlich etwas länger). Vielleicht gibt es die ein oder andere Person da draußen, die mir eventuell helfen kann.

Mein Leben aktuell ist ziemlich verfahren, so kommt es mir zumindest vor. Ich bin 28 Jahre alt und kriege nichts wirklich auf die Reihe. Das tut mir selbst wirklich weh.

Ursprünglich komme ich aus einer Kleinstadt in Rheinland-Pfalz, bin in einer behüteten Familie großgeworden. Wirklich angefangen mit meiner Orientierungslosigkeit bzw. diesem "Schmerz" hat es nach dem Tod meiner Schwester (ich war 17). Sie war meine wichtigste Bezugsperson, dann unerwartet war sie einfach nicht mehr da. Da ich die Situation Zuhause nicht mehr ausgehalten habe, zog ich nach dem Abitur in eine andere Stadt zwecks Studium (ca. 2h Entfernung). Das hat die ganze Sache aber eher schlimmer als besser gemacht. Ich fühlte mich einsamer denn je, weswegen ich in den Semesterferien und auch an den Wochenenden eigentich immer Zuhause bei meinen Eltern war. Da ich nach meinem Bachelor keine gute Stelle fand und beruflich planlos war, entschloss ich mich zu einem Masterstudium (bedingt durch das Fach wieder in einer anderen Stadt, noch weiter weg). Dieses Mal klappte es besser; ich kam mit den Leuten und auch mir selbst deutlich besser zurecht, hatte einige Freunde. Auslandssemester und Praktika absolvierte ich problemlos. Ich funktionierte, fühlte mich deutlich besser als zuvor (was für mich zu diesem Zeitpunkt ein wirklich riesiger Schritt war), aber wirklich glücklich war ich nicht. 

Ich hatte während dieser Zeit (Ende Bachelor / Anfang Master) auch meinen ersten richtigen Freund. Er war toll und kam aus der Gegend meiner Eltern, besuchte mich immer an meinen Studienorten und ich fühlte mich nicht mehr allein auf dieser Welt. Trotzdem war ich es, die die Beziehung nach knapp 2 Jahren beendete, da ich damals das Gefühl hatte, wir würden in völlig unterschiedlichen Welten leben (Er war Lackierer, ich BWL-Studentin). Irgendwann hatte ich ihm einfach immer weniger zu sagen. Zu dem Zeitpunkt dachte ich wirklich, es sei das Richtige, Schluss zu machen.

Aktuell bin ich gerade in der Endphase meiner Promotion, welche ich in den kommenden Wochen abgeben werde. Ich wohne ca. 1 Autostunde von meinen Eltern entfernt, arbeite an einer Uni, habe meine eigene kleine Wohnung. Beziehungstechnisch ist es schwierig, ich lebe seit ca. 2.5 Jahren in einer ständigen On-Off-Beziehung mit einem Typ, welchen ich noch aus Abizeiten kenne. In den Ferien sowie an den Wochenenden bin ich immer noch sehr häufig bei meinen Eltern. 

Mein Problem: Ich fühle mich schlicht zu alt, um ständig (sei es auch nur an den Wochenenden) zu Mami und Papi zu gehen; habe keine stabile Beziehung; bin nicht verheiratet (viele meiner Freundinnen von früher sind dies bereits); bin noch nicht dabei, ein Haus zu bauen; habe noch nicht viel Geld gespart (bedingt durch kostspieliges Studium; Auslandsaufenthalte; etc.). Ohne meine Eltern aber fühle ich mich rastlos; sie sind mein sicherer Hafen. 

Ich hätte so gerne eine stabile, dauerhafte Beziehung, ein Haus mit Hund, Kinder und - zusätzlich - eine Karriere. Scheinbar bin ich zu all dem aber nicht fähig. Einzig und allein meine Karriere funktioniert und das macht mich zutiefst traurig. Dennoch sehe ich gerade nicht, wie ich es ändern soll. Ich MUSS aktuell viel arbeiten, um endlich meine Dissertation abschließen zu können. Wenn ich diese On-Off-Beziehung endgültig beende, habe ich Angst, wieder vorschnell die Flinte ins Korn zu werfen (ein Problem, das wohl viele in meinem Alter in der heutigen Zeit haben). Ich will mir endlich etwas langfristiges, stabiles (auch privat) aufbauen. Aber letztendlich lande ich immer wieder in meinem Elternhaus.

Vielen Dank für's Lesen. Über ernstgemeinte Ratschläge und auch Kritik bin ich euch sehr dankbar.

Viele Grüße,
M.
  

Hi,

bist m.M. im Moment extrem rational unterwegs.

Emanzipiere dich von deinem Elternhaus. Das ist nichts negatives. Nur, ohne dem geht es nicht. Du kannst auch ohne ständige Präsenz der Eltern glücklich und ein zufriedenes Leben führen. Deine Eltern werden glücklich sein und nichts dagegen haben. Das wäre der Normalzustand, es geht nicht anders.

Vielleicht kannst du in irgendwelchen Vereinen deiner Wahl oder Clubs oder Verbänden deinen Interessen oder deiner Neugier nachgehen und auf einmal hat man ein eigenes neutrales Umfeld.

Karriere vor Privatleben. Wer kennt das nicht. So mancher wünscht sich, auf die Karriere (teilweise) verzichtet zu haben und dafür privat angekommen zu sein. Vielleicht schaust du, was in deiner Karriereplanung tatsächlich wichtig und "unverzichtbar" ist und auf was man verzichten kann und die Zeit etc. gibst du dann nur noch für dich selbst.

Man kann auf so viel verzichten und man wird auf einmal glücklicher und zufriedener.

Vergleiche dich nicht mit anderen, du kannst sie nicht "einholen". Wirst erst wieder zufrieden und glücklich, wenn du dein eigenes Leben lebst.

Schau, ob du mit allen Entscheidungen, auch beruflich, zufrieden und glücklich bist oder ob du dich beruflich verändern müsstest. Vielleicht müsstest du einiges korrigieren, weist oder ahnst es sogar, nur traust du dich nicht.

Du bist sehr behütet aufgewachsen, da musstest du keine großen Entscheidungen fällen. Mit diesen Entscheidungen tut man sich dann manchmal schwer, wenn man älter geworden ist. Die Entscheidungen können aber das Elternhaus nicht mehr abnehmen oder beeinflussen. Da muss man dann selbst ran ...

Deswegen ist es dann manchmal gar nicht so gut, wenn man sehr behütet aufgewachsen ist.

Grüße

 

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26. Januar um 12:34

ps.
danke für deinen Diskussionsbeitrag.
Finde mich in deiner Situation wieder. ähnlich war es bei mir.

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31. Januar um 13:12
In Antwort auf user1426562414

Hallo zusammen,

vielen Dank vorab an all diejenigen, die sich die Zeit nehmen, um meinen Beitrag durchzulesen (wird voraussichtlich etwas länger). Vielleicht gibt es die ein oder andere Person da draußen, die mir eventuell helfen kann.

Mein Leben aktuell ist ziemlich verfahren, so kommt es mir zumindest vor. Ich bin 28 Jahre alt und kriege nichts wirklich auf die Reihe. Das tut mir selbst wirklich weh.

Ursprünglich komme ich aus einer Kleinstadt in Rheinland-Pfalz, bin in einer behüteten Familie großgeworden. Wirklich angefangen mit meiner Orientierungslosigkeit bzw. diesem "Schmerz" hat es nach dem Tod meiner Schwester (ich war 17). Sie war meine wichtigste Bezugsperson, dann unerwartet war sie einfach nicht mehr da. Da ich die Situation Zuhause nicht mehr ausgehalten habe, zog ich nach dem Abitur in eine andere Stadt zwecks Studium (ca. 2h Entfernung). Das hat die ganze Sache aber eher schlimmer als besser gemacht. Ich fühlte mich einsamer denn je, weswegen ich in den Semesterferien und auch an den Wochenenden eigentich immer Zuhause bei meinen Eltern war. Da ich nach meinem Bachelor keine gute Stelle fand und beruflich planlos war, entschloss ich mich zu einem Masterstudium (bedingt durch das Fach wieder in einer anderen Stadt, noch weiter weg). Dieses Mal klappte es besser; ich kam mit den Leuten und auch mir selbst deutlich besser zurecht, hatte einige Freunde. Auslandssemester und Praktika absolvierte ich problemlos. Ich funktionierte, fühlte mich deutlich besser als zuvor (was für mich zu diesem Zeitpunkt ein wirklich riesiger Schritt war), aber wirklich glücklich war ich nicht. 

Ich hatte während dieser Zeit (Ende Bachelor / Anfang Master) auch meinen ersten richtigen Freund. Er war toll und kam aus der Gegend meiner Eltern, besuchte mich immer an meinen Studienorten und ich fühlte mich nicht mehr allein auf dieser Welt. Trotzdem war ich es, die die Beziehung nach knapp 2 Jahren beendete, da ich damals das Gefühl hatte, wir würden in völlig unterschiedlichen Welten leben (Er war Lackierer, ich BWL-Studentin). Irgendwann hatte ich ihm einfach immer weniger zu sagen. Zu dem Zeitpunkt dachte ich wirklich, es sei das Richtige, Schluss zu machen.

Aktuell bin ich gerade in der Endphase meiner Promotion, welche ich in den kommenden Wochen abgeben werde. Ich wohne ca. 1 Autostunde von meinen Eltern entfernt, arbeite an einer Uni, habe meine eigene kleine Wohnung. Beziehungstechnisch ist es schwierig, ich lebe seit ca. 2.5 Jahren in einer ständigen On-Off-Beziehung mit einem Typ, welchen ich noch aus Abizeiten kenne. In den Ferien sowie an den Wochenenden bin ich immer noch sehr häufig bei meinen Eltern. 

Mein Problem: Ich fühle mich schlicht zu alt, um ständig (sei es auch nur an den Wochenenden) zu Mami und Papi zu gehen; habe keine stabile Beziehung; bin nicht verheiratet (viele meiner Freundinnen von früher sind dies bereits); bin noch nicht dabei, ein Haus zu bauen; habe noch nicht viel Geld gespart (bedingt durch kostspieliges Studium; Auslandsaufenthalte; etc.). Ohne meine Eltern aber fühle ich mich rastlos; sie sind mein sicherer Hafen. 

Ich hätte so gerne eine stabile, dauerhafte Beziehung, ein Haus mit Hund, Kinder und - zusätzlich - eine Karriere. Scheinbar bin ich zu all dem aber nicht fähig. Einzig und allein meine Karriere funktioniert und das macht mich zutiefst traurig. Dennoch sehe ich gerade nicht, wie ich es ändern soll. Ich MUSS aktuell viel arbeiten, um endlich meine Dissertation abschließen zu können. Wenn ich diese On-Off-Beziehung endgültig beende, habe ich Angst, wieder vorschnell die Flinte ins Korn zu werfen (ein Problem, das wohl viele in meinem Alter in der heutigen Zeit haben). Ich will mir endlich etwas langfristiges, stabiles (auch privat) aufbauen. Aber letztendlich lande ich immer wieder in meinem Elternhaus.

Vielen Dank für's Lesen. Über ernstgemeinte Ratschläge und auch Kritik bin ich euch sehr dankbar.

Viele Grüße,
M.
  

Gibts denn in deinem Umfeld niemanden, mit dem du was anfangen kannst?
Wenn nicht, dann warte doch ab. Deine Ungeduld steht dir nur im Weg.
Und ein eigenes Haus macht nicht glücklich, das bildest du dir nur ein.

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10. Februar um 23:19
In Antwort auf user1426562414

Hallo zusammen,

vielen Dank vorab an all diejenigen, die sich die Zeit nehmen, um meinen Beitrag durchzulesen (wird voraussichtlich etwas länger). Vielleicht gibt es die ein oder andere Person da draußen, die mir eventuell helfen kann.

Mein Leben aktuell ist ziemlich verfahren, so kommt es mir zumindest vor. Ich bin 28 Jahre alt und kriege nichts wirklich auf die Reihe. Das tut mir selbst wirklich weh.

Ursprünglich komme ich aus einer Kleinstadt in Rheinland-Pfalz, bin in einer behüteten Familie großgeworden. Wirklich angefangen mit meiner Orientierungslosigkeit bzw. diesem "Schmerz" hat es nach dem Tod meiner Schwester (ich war 17). Sie war meine wichtigste Bezugsperson, dann unerwartet war sie einfach nicht mehr da. Da ich die Situation Zuhause nicht mehr ausgehalten habe, zog ich nach dem Abitur in eine andere Stadt zwecks Studium (ca. 2h Entfernung). Das hat die ganze Sache aber eher schlimmer als besser gemacht. Ich fühlte mich einsamer denn je, weswegen ich in den Semesterferien und auch an den Wochenenden eigentich immer Zuhause bei meinen Eltern war. Da ich nach meinem Bachelor keine gute Stelle fand und beruflich planlos war, entschloss ich mich zu einem Masterstudium (bedingt durch das Fach wieder in einer anderen Stadt, noch weiter weg). Dieses Mal klappte es besser; ich kam mit den Leuten und auch mir selbst deutlich besser zurecht, hatte einige Freunde. Auslandssemester und Praktika absolvierte ich problemlos. Ich funktionierte, fühlte mich deutlich besser als zuvor (was für mich zu diesem Zeitpunkt ein wirklich riesiger Schritt war), aber wirklich glücklich war ich nicht. 

Ich hatte während dieser Zeit (Ende Bachelor / Anfang Master) auch meinen ersten richtigen Freund. Er war toll und kam aus der Gegend meiner Eltern, besuchte mich immer an meinen Studienorten und ich fühlte mich nicht mehr allein auf dieser Welt. Trotzdem war ich es, die die Beziehung nach knapp 2 Jahren beendete, da ich damals das Gefühl hatte, wir würden in völlig unterschiedlichen Welten leben (Er war Lackierer, ich BWL-Studentin). Irgendwann hatte ich ihm einfach immer weniger zu sagen. Zu dem Zeitpunkt dachte ich wirklich, es sei das Richtige, Schluss zu machen.

Aktuell bin ich gerade in der Endphase meiner Promotion, welche ich in den kommenden Wochen abgeben werde. Ich wohne ca. 1 Autostunde von meinen Eltern entfernt, arbeite an einer Uni, habe meine eigene kleine Wohnung. Beziehungstechnisch ist es schwierig, ich lebe seit ca. 2.5 Jahren in einer ständigen On-Off-Beziehung mit einem Typ, welchen ich noch aus Abizeiten kenne. In den Ferien sowie an den Wochenenden bin ich immer noch sehr häufig bei meinen Eltern. 

Mein Problem: Ich fühle mich schlicht zu alt, um ständig (sei es auch nur an den Wochenenden) zu Mami und Papi zu gehen; habe keine stabile Beziehung; bin nicht verheiratet (viele meiner Freundinnen von früher sind dies bereits); bin noch nicht dabei, ein Haus zu bauen; habe noch nicht viel Geld gespart (bedingt durch kostspieliges Studium; Auslandsaufenthalte; etc.). Ohne meine Eltern aber fühle ich mich rastlos; sie sind mein sicherer Hafen. 

Ich hätte so gerne eine stabile, dauerhafte Beziehung, ein Haus mit Hund, Kinder und - zusätzlich - eine Karriere. Scheinbar bin ich zu all dem aber nicht fähig. Einzig und allein meine Karriere funktioniert und das macht mich zutiefst traurig. Dennoch sehe ich gerade nicht, wie ich es ändern soll. Ich MUSS aktuell viel arbeiten, um endlich meine Dissertation abschließen zu können. Wenn ich diese On-Off-Beziehung endgültig beende, habe ich Angst, wieder vorschnell die Flinte ins Korn zu werfen (ein Problem, das wohl viele in meinem Alter in der heutigen Zeit haben). Ich will mir endlich etwas langfristiges, stabiles (auch privat) aufbauen. Aber letztendlich lande ich immer wieder in meinem Elternhaus.

Vielen Dank für's Lesen. Über ernstgemeinte Ratschläge und auch Kritik bin ich euch sehr dankbar.

Viele Grüße,
M.
  

uiuiui...
(Er war Lackierer, ich BWL-Studentin). Irgendwann hatte ich ihm einfach immer weniger zu sagen. Zu dem Zeitpunkt dachte ich wirklich, es sei das Richtige, Schluss zu machen.

Was genau ist dein Problem? War er dir mit seinem Job/Bildungsgrad zu primitiv? Konnte er dir intellektuell nicht das Wasser reichen?

Ich mein, es gibt Frauen die sind Zahnarzthelferin und suchen einen Arzt, für gute Gespräche und für angeblich schlaue Kinder.

Menschen, die den Wert eines Partners von seiner Bildung abhängig machen, also naja...jeder wie er kann und wie er es braucht. Klar sollte es schon irgendwie auch harmonieren, aber ich weiß nicht, ob deine Einstellung schon dein eigentliches Problem ist.

Mach dich nicht verrückt, denn je älter zu wirst und je weniger sich die neue Liebe an der nächsten Ecke findet, desto mehr Wertschätzung wirst du lernen.

 

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11. Februar um 14:18

Wenn nur die Karriere wirklich funktioniert, hast du vielleicht von Anfang an die falschen Prioritäten gesetzt. Auch zeitmäßig.

Karriere macht eigentlich persönlich nur in den wenigsten Fällen auf Dauer glücklich.

Wenn das Privatleben glücklich ist, läuft meist die berufliche Seite automatisch.

Vielleicht musst du dir dein Leben neu einrichten und irgendwie von einer anderen Seite sehen.

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11. Februar um 14:51
In Antwort auf jabr_19260321

Hi,

bist m.M. im Moment extrem rational unterwegs.

Emanzipiere dich von deinem Elternhaus. Das ist nichts negatives. Nur, ohne dem geht es nicht. Du kannst auch ohne ständige Präsenz der Eltern glücklich und ein zufriedenes Leben führen. Deine Eltern werden glücklich sein und nichts dagegen haben. Das wäre der Normalzustand, es geht nicht anders.

Vielleicht kannst du in irgendwelchen Vereinen deiner Wahl oder Clubs oder Verbänden deinen Interessen oder deiner Neugier nachgehen und auf einmal hat man ein eigenes neutrales Umfeld.

Karriere vor Privatleben. Wer kennt das nicht. So mancher wünscht sich, auf die Karriere (teilweise) verzichtet zu haben und dafür privat angekommen zu sein. Vielleicht schaust du, was in deiner Karriereplanung tatsächlich wichtig und "unverzichtbar" ist und auf was man verzichten kann und die Zeit etc. gibst du dann nur noch für dich selbst.

Man kann auf so viel verzichten und man wird auf einmal glücklicher und zufriedener.

Vergleiche dich nicht mit anderen, du kannst sie nicht "einholen". Wirst erst wieder zufrieden und glücklich, wenn du dein eigenes Leben lebst.

Schau, ob du mit allen Entscheidungen, auch beruflich, zufrieden und glücklich bist oder ob du dich beruflich verändern müsstest. Vielleicht müsstest du einiges korrigieren, weist oder ahnst es sogar, nur traust du dich nicht.

Du bist sehr behütet aufgewachsen, da musstest du keine großen Entscheidungen fällen. Mit diesen Entscheidungen tut man sich dann manchmal schwer, wenn man älter geworden ist. Die Entscheidungen können aber das Elternhaus nicht mehr abnehmen oder beeinflussen. Da muss man dann selbst ran ...

Deswegen ist es dann manchmal gar nicht so gut, wenn man sehr behütet aufgewachsen ist.

Grüße

 

ich finde das im Gegenteil extrem irrational, was die TE da beschreibt.

Sie hat kein Haus. Ja, wie die große Mehrheit der Menschen hierzulande ihr Leben lang kein Haus hat und haben wird. Na und? Rational betrachtet, ist das von einem Problem verdammt weit entfernt!

Kein Kind und keinen Hund - beides besser so, bevor man nicht einige Berufsjahre weg hat, finde ich. Ich hätte zu Studentenzeiten auch soooo gern einen Hund gehabt - ja wie denn, wenn ich noch nicht mal weiß, in welcher Stadt ich in einem Jahr wohne, wie viel Zeit ich hätte, wie groß das Problem ist, für Wauwi und mich eine Wohnung zu finden und neben meinem Essen auch das Hundefutter zu bezahlen? Mit Kind/ern nicht anders.

Sie hängt in einer on/off-Beziehung fest - nun klipp und klar, die rationale Antwort darauf ist: eine on/off-Beziehung ist eigentlich immer toxisch. Und wie hoch ist bitte die Wahrscheinlichkeit, dass es 99mal schief ging, aber beim 100. mal, DA wird bestimmt alles gut, wenn man nur nicht "die Flinte ins Korn wirft" da braucht man keine 3 Semester Statistik, um auf "unterirdisch mies!" zu kommen.
Die nächste rationale Antwort: so lange man irgendwo "festhängt" gibt es auch keine Änderung, keine neuen Chancen.

Sie hat ein super Verhältnis zu ihren Eltern - fein, darum würden sie sehr, sehr viele Menschen beneiden! Sie will nicht mehr so oft da hin fahren? Rational betrachtet: dann sollte sie es tun! Rational betrachtet: Das ganze ich fahr hin, weil ich sonst nichts vorhabe ist ein klassisches "Katz beißt sich in den Schwanz"- Problem, oder nicht?

 

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